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 Black Sun: Azariel und Niru

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Kitsune

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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   Sa Jul 18, 2015 1:04 am

Anders als mit dieser Resistenz wäre Zerachiel dereinst vor knapp einem Jahrzehnt auch nie so weit gekommen im Nordland, aber das mit dem Imitieren eines Halbwintergeisthalbdrachen war ohnehin zum Scheitern verdammt. Doch er hatte getan was Rhain sich nicht erlauben konnte und auch für ihn zu kindisch wäre, aber es war eine Genugtuung was er gesagt und getan hatte, und das gegenüber dem Wyvvern und seinem Gefährten. Das war das Kopftätscheln wert und er würde ihn auch mitnehmen, wenn sie im Anschluss den Saal verließen. Zera freute sich, das war nicht zu überspüren auch wenn ihre Bindung nicht halb so intensiv und auch einseitig war im Gegensatz zu einer Gefährtenbindung, und würde vermutlich nicht schlafen können da er mit zu Rhain ins Bett durfte. Hier würde er den Jungen nicht allein oder auch nur aus unmittelbarer Nähe lassen. Von daher löste er dessen Hand auch nicht aus der Robe, sondern ließ ihn mitlaufen. Er kannte den Weg und nahm seinen kleinen Luftballon voll dämonischer Aschefreude mit in den ruhigeren Flügel des Hauses, wo Valkyr anscheinend schon aufgeschlagen war, jedenfalls empfing er sie beide und die Räumlichkeit war auch ansehnlich, was er wohl seinem Leibwächter zu verdanken hatte. Wunderte ihn nicht, dass Valkyr fragte ob er bis zum Abendessen gehen durfte, Rhain wusste schon wieso und winkte ihn weg, ehe er selbst sich an eines der riesigen Bogenfenster stellte, sich die Umgebung die er bereits kannte ansehend. Zera konnte sich in Ruhe umsehen, war ja doch recht weitläufig, mal sehen wann er die Quellen entdeckte.

Ich verstand nicht wieso sie sich nicht mochten, Azariel war wirklich nett und das war er wirklich nicht oft, zu Anukis, zu mir, aber sonst war er recht herrisch zu Dienern und wurde auch böse wenn es um mich ging, hier aber nicht, sie zankten sich irgendwie aber .. indirekt, ich wusste nicht wie man es nannte. Mir war der Mann da fremd, ich wusste nicht wieso Az sich über den Dämon für seinen Bruder freuen sollte, aber würde schon alles so richtig sein, ich nickte nur, da er recht hatte und ich ja nichts machte wenn man mir nicht zu nahe kam. Ich schnurrte leise als er mich noch mal sanft küsste, wodurch die Unsicherheit verflog, ich hatte es also nicht falsch gemacht, sondern wusste es halt nicht, was leider öfter passierte.
Ich entspannte als die Quelle der Kälte ging und spürte auch dass Azariel ein bisschen unglücklich schien, wollte ihn trösten auch wenn ich nicht wusste was los war, fand es schön dass er mir so weit vertraute dass ich ihn auch kurz stützen durfte, ich fiepte leise und rieb meinen Kopf an seinem, nicht mehr traurig sein, wird doch schon wieder warm. Ich lächelte ihn aufmunternd an und hörte dann zu, nickte, ja, daran erinnerte ich mich, war nicht gut gewesen und jetzt wieder okay, also noch mal nicken, und auch nicht doof … was auch immer das hieß. Aber Az nannte mich klug, da er es mit meinem Namen benutzte wares wohl was positives. Aber das mit dem krank und sund war schwer, ich runzelte die Stirn und züngelte kurz. Dann fiel mir was ein, das war eigentlich anders, aber vielleicht richtig?
„Also … sund und krank nich ich sondern … wie Hunger?“, fragte ich, also nichts wie man war, denn ich war Niru, sondern wie man innen drin war, also mit Hunger und Durst und Azariel haben wollen und dann eben auch krank und sund? Ich verzog das Gesicht, als es hieß dass ich den Mann heute noch mal sah, aber ich wollte nicht an ihn denken, es war so schön gewesen davor und schnurrte gegen Azariels Hals, schloss die Augen und dachte an den Drachen. Da fiel mir noch was ein, ich hob den Kopf und sah ihn an, ein bisschen Aufgeregt.
„Auch groß. Kann das auch … naja nein.“, versuchte ich zu erklären, aber das war schwer, ich war ein Basilisk und konnte auch ganz groß werden, aber das ging nicht, nicht mit dem Siegel, auf das ich erklärend tippte, damit konnte ich das nicht, aber Az musste ja wissen dass ich auch groß und ganz böse wirken konnte, gerade wenn sein Bruder so fies kalt war. Ich wollte ihm helfen damit er nicht so bedrückt sein musste.
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Selena

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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   Mo Jul 27, 2015 10:27 pm

Nja, ich hatte ja letzltich immer dort gewohnt und nur mit Rhain war es manchmal kälter geworden wenn er wütend wurde. Sonst aber kam ich gut damit klar und sehnte mich auch danach, hier war es zu warm, wollte zurück nach Hause, in Rhains und Valkyrs und mein Zuhause. Nicht das hier, denn das war warm und komisch und der Kerl war auch komisch obwohl Rhain gesagt hatte ich müsste mich benehmen, ihn würdig vertreten. Meh. Erst war ich ja wirklich stolz gewesen, dass Rhain mich als würdig sah mich mit zu nehmen, das hieß das ich alles richtig gemacht hatte in letzter Zeit, aber sein Bruder war einfach nur doof und das Ding bei ihm war hübsch aber fühlte sich ganz komisch an, mal Kyrie fragen was der dazu sagte. Konnte ja nicht wissen, dass ich das Siegel und die Verbindung spürte, spürte dass Rhain und ich sowas Besonderes nicht hatten und mich innerlich danach sehnte. Da ich es nicht hatte war es automatisch doof. Dafür aber war Rhain zufrieden, nahm meine Hand nicht weg und lief mit mir tatsächlich in die Gemächer die ihm gehörten, platzte bald vor Freude und Stolz, tappte mit dem Rucksack in der einen Hand und seiner Robe in der anderen mit großen Augen hinter ihm her, schaute immer wieder ehrfürchtig zu ihm auf, blinzelte dann nur kurz zu Valkyr und lächelte ihn schüchtern an, wollte ihm erzählen, dass Rhain mich gelobt hatte, aber behielt mir das lieber für später wenn wir mal alleine waren. Kaum dass der Nachtmahr gegangen war konnte ich mich nicht mehr beherrschen und kuschelte mich fest an Rhain, umschlang seine Hüfte mit meinen Armen und drückte mich an ihn, rieb meine Wange kurz an seiner Robe, ehe ich mich auf und davon machte, neugierig das Zimmer erkundete, aufs Bett krabbelte und dann darunter schaute. Huh. Da war eine Tür, krabbelte vom Bett und tapste zur Tür, öffnete sie und erstarrte ehe ich mit einem Quietschen auf den Lippen in den Raum stürmte. Eine Höhle! Ich landete auf meinen Knieen, sorgte dafür dass meine Robe durchnässt wurde aber das störte mich nicht, alleine durch die Schuhe hatte ich gemerkt wie warm der Boden war, streckte meine Hand nach dem Wasser aus und schrie leise vor Freude auf, ehe ich fast über meine eigenen Füße stolperte als ich zurück zu Rhain rannte und mich gerade so davon abhielt seine Robe zu packen und ihn mit zu schleifen, hielt brav Abstand wie man es mir beigebracht hatte und trat ungeduldig von einem Fuß auf den Anderen, darauf wartend, dass ich mit ihm reden konnte. Das musste er sehen!

Niru würde das verstehen wenn er selbst Geschwister hätte, oder Eltern denen er versuchte zu gefallen und ihre Liebe zu gewinne, so aber reichte es dass er mich liebte, drückte ihn auch an mich und legte meinen Kopf an seinen Nacken, schloss die Augen und genoss seine Nähe, hielt mich daran fest. War schön ihn zu haben und zu merken dass man jemandem wichtig war, sicherlich war ich Anukis wichtig, aber das war nochmal was Anderes als das hier. Es war niedlich wie er versuchte mich aufzumuntern und ich konnte gar nicht anders als ihn zu küssen, lieber Schlüpfling, meine Augen waren voller Liebe als ich ihn betrachtete. Es war schwierig mit ihm zu reden wenn er so wenig verstand, ich wusste auch nicht so recht wie ich es ihm beibringen konnte, so viele verschiedene schwierige Wörter die so normal für mich waren. Aber das war okay, wir hatten so viele Jahrhunderte vor uns, das würden wir hinbekommen, er verstand ja auch schon recht viel und versuchte so gut es ging und machte mich mit jedem Wort das er lernte stolzer. Auch als er das so einfach erklärte, daran hatte ich gar nicht gedacht! Ich lachte und drückte ihn, küsste ihm auf die Stirn und nickte. „Genau, wie Hunger oder Durstig.“, bestätigte ich, hörte ihm dann aufmerksam zu als ich merkte wie aufgeregt er auf einmal wurde. ER konnte das auch, was konnte er, ah… seine wahre Gestalt annehmen, nickte nachdenklich. „Das stimmt, aber das darfst du noch nicht.“, schaute ihn dabei ernst an und legte meine Hand auf sein Siegel. „Erst sprechen lernen, dann groß werden, ja?“ Würde Ärger von Anukis bekommen wenn ich keine ganzen vollständig grammatikalisch richtigen Sätze sprach sonst würde Niru es niemals lernen, aber hey! So war es auch einfacher und irgendwann verfiel man da rein, da konnte ich wirklich nichts dafür. „Danke Niru.“, lächelte ich ihn an, strich ihm ein paar Haarsträhnen aus dem Gesicht. „Lass uns in unser Zimmer gehen kuscheln, ja?“, fragte ich leise und breitete die Arme aus, wir hatten wirklich nur Zeit zum kuscheln, gab noch viel zu tun, aber mir war wichtig dass er wieder warm wurde, war viel zu kühl.
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Kitsune

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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   Di Jul 28, 2015 1:41 am

Der Norden war schon immer kalt gewesen und es hatte bisher immer einen Wächter gegeben, so lange das Drachenreich bestand, aber so alt war der Gute ja noch lange nicht, niemand hier um genau zu sein. Rhain hasste es hier auch, es war zu warm, zu voll, zu nah am Kern der Zeit und von Wesen überladen. Aber sie würden bald in die Einsamkeit zurückkehren, Zera brauchte keine Angst haben dass sie hier lange bleiben könnten. Es war ein formeller Besuch um einzuläuten dass sein Halbbruder einen neuen Lebensabschnitt anfing, nichts weiter. Er war so weit, sonst hätte Rhain ihn nicht mitgenommen, war doch selbstverständlich und er hätte auch keine Scheu gehabt ihn im Schloss allein zu lassen und ohne Begleitung herzukommen, doch wenn Azariel seinen Gefährten präsentierte … huh, dann konnte man ihm auch zeigen wie es richtig ging.
Zera hatte bisher fast alles richtig gemacht und durfte daher auch am Rockzipfel mitlaufen, was anders ausgesehen hätte würde eine ähnliche Verbindung bestehen wie die gerade erlebte – Rhain würde es seiner Mutter gleichtun seinen vorbestimmten Gefährten oder Gefährtin auf einen Kilometer Sichtweite zu töten, es war einfach ein zu unkalkulierbares Risiko. Zumal sein Gefährte definitiv ein Drache wäre und keine wie auch immer geartete Schlange.
Valkyr ging schnell wieder und Zera benahm sich mustergültig in dessen Nähe – weshalb er diesen bei der Knuddelattacke auch gewähren ließ. Es mochte kalt wirken, dass er nicht auf den kleinen Aschedämon reagierte, aber darum ging es nicht – sondern dass er zuließ, dass dieser ihn überhaupt berührte, das war sein Privileg. Sein eigener Halbbruder hätte das nicht wagen sollen. In den nächsten Minuten wuselte er herum und guckte sich anscheinend alles an, was süß war wie man den Luftzug spürte. Rhain unterdes kühlte ohne Mühe die Temperatur des Raumes um satte 10°C ab um sich überhaupt wieder halbwegs akzeptabel zu fühlen, ehe er hörte dass da jemand was entdeckt hatte.
Zera zügelte sich und bekam deshalb die Aufmerksamkeit eines zugewandten Blickes, wenn auch kein Lächeln herumkam.
„Hast du die Quellen gefunden?“, fragte er, „Wenn du willst, geh baden.“
Wenn Azariel auch nur einen Funken verstand aufgebracht hätte, würde er einem Wintergeist kein heißes Bad einlassen, geschweigedenn eine heiße Quelle die man ja nicht mal kühlen konnte auf normale Temperatur. Aber für Valkyr und nun auch Zera war es perfekt, er würde ihm wohl beim Baden zuschauen und vielleicht überlegen was sie bis zum Abendessen machte …


Basilisken wuchsen allein auf, ohne Familie und ich war stets allein gewesen, doch ich wollte Azariel gefallen, das stand außer Frage. Und ich hatte das Glück dass er mich sowieso schon ausgewählt hatte und dass ich ihn trösten konnte. Auch wenn ich nicht verstand, dass es Abweisung war die ihn so schmerzte, so wollte ich ihn doch beschwichtigen, ich war ja da. Wie es passiert war dass ich vom Widerstand zum völligen Verfall für den Drachen geraten war wusste ich nicht, aber war auch egal, ich war hier und glücklich. Ich musste ihm Mühe machen, hatte eben wieder nicht alles verstanden und doch lobte er mich, da ich das mit dem sund verstanden hatte. Man konnte vieles sein, also nicht nur Niru und ich war wieder sund nachdem ich krank war. Ich freute mich mit, als er lachte, mich drückte und dann bekräftigte, wurde dann aber selbst ganz aufgeregt, hoffentlich verstand er was ich sagen wollte.
Ich verzog leicht das Gesicht, wieso durfte ich nicht, ich war schon lange groß gewesen ohne sprechen zu können, wieso musste ich erst sprechen lernen um ihm helfen zu dürfen? Er war schlau, ich wusste nicht wie man widersprechen konnte, mochte aber die warme Hand auf mein doofes Siegel, auch wenn es mich mittlerweile nicht mehr behindert. Aber dann lächelte ich wieder als er mir dankte, die Haare aus dem Gesicht strich. Doch ich schüttelte eifrig den Kopf als er die Arme ausbreitete, grabschte nur nach einer Hand und hielt mich fest.
„Selba gehen.“, sagte ich, wollte es versuchen selber zu machen – der Gehörnte war auch alleine Rhains Bruder nachgelaufen, ich musste auch können, dann war der vielleicht nicht mehr so … böse auf uns? Ich schmiegte mich an Azariels Schulter und züngelte, versuchend trotz des schweren Mantels alleine zu gehen, immer einen Fuß vor den anderen.
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Selena

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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   Di Jul 28, 2015 10:42 am

Nja war schon kalt gewesen, aber wenn man mit Rhain im Raum war und dieser sauer wurde, war das draußen kein Vergleich zu meinem Meister. Allerdings war mir auch klar, dass es ihm hier auch zu warm war, er war auch noch ein wenig kälter als normalerweise, ein Zeichen das es ihm missfiel, das er nicht hier sein wollte, auch wenn ich nicht verstand was wir dann trotzdem hier tun mussten. War schön das wir drei bald wieder gehen würden, auch wenn Kyrie dann bestimmt traurig war, aber er bekam ja immer Besuch da war das in Ordnung. Überhaupt hätte sein Bruder uns besuchen müssen und nicht wir ihn, er hatte doch was neues zum Zeigen. Alleine gelassen zu werden war nicht schön, kuschelte mich dann meist auf Rhains Bett zusammen und wartete da einfach traurig das meine Beiden Freunde zurückkamen, hatte doch außer ihnen niemanden und es war so schön sie begleiten zu dürfen. Irgendwann würde ich auch mit Rhain mitkommen und ihm an den Grenzen helfen können, hatte Kyrie extra gefragt ob er mir kämpfen beibringen würde und dann wäre ich bald groß und stark und konnte auf ihn richtig aufpassen! Besser als der komische mit den spitzen Zähnen, der fühlte sich wirklich komisch an, als wäre das nicht okay so wie er war, aber ich war okay, war alles gut. Leider bekam ich nicht immer mit wann ich was richtig machte, manchmal da reagierte ich einfach, auch wenn es später Ärger dafür gab und manchmal erinnerte ich mich dran was einer von Beiden mir gesagt hatte und machte das dann so wenn ich es hinbekam. Dann war es gut das ich nicht sein Gefährte war, wollte bei ihm bleiben und nicht weggeschickt werden oder getötet, da war es gut das ich keine Schlange war, auch wenn ich kein Drache sein konnte. Hm. War schön Rhain zu kuscheln, auch wenn er nichts machte, reichte mir schon dass er mich nicht wegschubste sondern machen ließ, strahlte ihn deswegen auch glücklich an und bedankte mich leise, ehe ich davon rannte und suchte, fand, erkundete. Und wie ich erkundete! Diese Becken hatten heißes Wasser! Ich mochte es ja kalt, aber ein Bad war schön wenn es ganz warm war, auch wenn ich gerne mit Rhain baden würde, auch wenn mir das immer eine Gänsehaut bescherte und ich bibbernd an ihn gekuschelt war. Merkte auch erst als ich vor ihm stand, dass der Raum merklich kühler war, atmete erleichtert aus und schaute ihn mit einem glücklichen Lächeln an. „Besser.“, nickte ich und verzog das Gesicht zu einer Schnute. „Könnt Ihr nicht alles kühler machen, hier ist alles so doof. Außer das Wasser!“ Strahlte ihn an, als er mir sagte, dass ich baden könnte und hüpfte ans Bett, zog mich nackig aus und rannte los, ehe ich wieder zurück rannte, die Kleider zusammenlegte und vorsichtig auf den Stuhl legte der in der Nähe vom Bett stand und wieder losrannte, zu den Quellen, mich freuend in eine Niederlies…. Und erstmal vor Schreck anfing zu schreien. Kaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaalt!

Hm, es gab so viel was ich nicht über die Kreaturen wusste denen mein Gefährte angehörte, ich würde mal schauen was ich da noch rausbekam, vielleicht wollte er ja da auch wen zum spielen haben dann würde ich ihm einen jüngeren Basilisken fangen lassen, damit sie irgendwelche normalen Basiliskensachen miteinander machen konnten. War sicher langweilig für ihn auf Dauer, grade wenn ich meine Arbeit machen musste. Ausgewählt direkt hatte ich ihn ja nicht, wollte ihn damals einfach nur besitzen weil ich es konnte, niemals hätte ich mir träumen lassen, dass ich so meinen Gefährten finden würde und ich war so stolz und glücklich, dass es wohl auch zu meinem Bruder durchgedrungen war. Ein wenig verbunden waren wir ja dennoch, auch wenn er es abstreiten würde, sobald einer von uns etwas wirklich richtig größeres an Gefühlsregung wie wahre Freude und wirklichen Schmerz fühlte, würde er irgendwo aufgeschlitzt in der Gegend liegen und davor seine gesamte Wut aufbringen könnte ich das in der Ferne spüren und ihm zu Hilfe eilen. So zumindest der Plan, wahrscheinlich würde er mich alleine für so eine Unterstellung selbst aufschlitzen, ts. Jedoch hatte Niru Recht, solange er da war, war alles gut, ich würde das gesamte Reich, jedes Reich auseinandernehmen wenn man ihn mir wegnahm. Klar lobte ich ihn dass er verstand, man merkte wie viel Mühe er sich gab und dafür dass er so lange alleine gelebt hat war er wirklich klug und bekam das schnell hin, nur das ich eben ein Feuerdrache war und die waren nicht unbedingt für ihre Geduld bekannt, trotzdem brachte ich sie irgendwie auf. Aber nur für ihn.
Und er war so niedlich wie er das Gesicht verzog, wusste dass es ihm nicht passte und fand das ulkig weil er sich nicht dagegen wehren konnte, konnte ja schlecht sagen, dass ihm das missfiel, etwas das ich froh war ihm noch nicht beigebracht zu haben. Hm, er mochte es nicht getragen zu werden, schien total eifrig versuchen zu wollen länger alleine laufen zu können und bestätigte das auch indem er selbst sagte was er wollte, oh Niru, sobald das Essen vorbei war und mein Bruder nicht mehr die traditionelle Aufmerksamkeit bekommen musste, würde ich ihn sowas von über den Tisch legen und genüsslich vögeln. Danach konnte er ganz sicher nicht mehr laufen. Ich reichte ihm meine Hand, umfasste vorsichtig aber bestimmt seine und strich über den Mantel, machte ihn etwas leichter. Und Zerachiel hatte da viel mehr Übung und ja keine Gestalt mit der man schlängeln konnte, das konnte der Aschedämon nämlich ganz sicher nicht. Also brauchte er sich da gar keine Gedanken machen, machte das gut, auch wenn wir viel länger brauchten und ich ihn gegen Ende trotzdem schnappte und auf die Arme nahm, auf die Stirn küsste, gut gemacht mein Hübscher, aber jetzt ab zum kuscheln.
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Kitsune

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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   Di Jul 28, 2015 10:44 pm

War eben so, wenn Azariel sauer wurde, stieg die Temperatur, bei Rhain war es umgekehrt und es hatte wenn er mal richtig pissig war auch schon mal angefangen um ihn herum zu schneien – passierte. Als Kind war viel mehr schief gelaufen als das, die Temperatur aber ein guter Launenindikator. Valkyr konnte froh sein dass sie überhaupt hier waren, machte doch aber keinen Unterschied, die beiden Wächter sahen sich sowieso recht oft, wenn man bedachte dass sie es überhaupt nicht tun sollten, und Zera hatte recht, dass der Besuch eigentlich seitens Azariel hätte initiiert werden müssen, statt dass er als Gastgeber fungierte. Egal.
Huh, ja, noch hatte Kyrie aber nicht die Erlaubnis Zera auszubilden, noch nicht, er war noch nicht so weit und als Aschedämon, hm, aber wenn er es wollte sprach nichts dagegen, flink war er ja. Und kein Gefährte, nein, dann würde er wohl wirklich nicht mehr leben, doch ihre Verbindung war ja nicht minder innig – es gab nur zwei Sorten Bindung, die wirklich ernst zu nehmen waren, die Bindung der Seele und die Bindung des Blutes. Auch wenn er abstreiten würde zu Azariel da genug Blutsverwandtschaft zu haben, so weit käme es ja noch.

Kuscheln durfte der Kleine, auch wenn er reichlich Hektik verbreitete wie jedes Mal wenn es was neues zu entdecken gab. Der Flügel war recht geräumig, gab noch mehr als die Quellen aber die schienen am interessantesten zu sein. Gut, das letzte heiße Bad war lange her, zumindest in Rhains Gegenwart, er verabscheute heißes Wasser und war wenig begeistert von dem tollen Badezimmer gewesen, das sein Bruder ihm kredenzt hatte.
„Dieses Land ist warm. Es wäre verschwendete Kraft es ebenfalls weiß machen zu wollen.“, erwiderte er nur und folgte dann gemessenen Schrittes, langsam, sodass er das Bad erreichte als Zera schon drei mal (ein mal davon unbekleidet) vorbeigestürmt war und genau pünktlich kam um das Geschrei mitzukriegen. Huh, hatte Az es endlich geschafft eines der Becken erträglich zu gestalten? Schien so, Rhain reagierte schnell und fischte den Aschedämon wie ein Kätzchen am Schlafittchen wieder aus dem Becken, ihn daneben absetzend mithilfe des altbekannten, gefrorenen Eises, das an die Umgebung angepasst auch nicht so kalt war wie sonst.
„Still.“, mahnte er kühl, machte einen Schritt auf die Quelle zu und ließ die sorgsam angelegte Robe von seinen Schultern gleiten als wäre es nur ein Bademantel, „Weder Schmerz noch Angst oder Schrecken sollen Grund genug sein für dich, sie so laut zu verkünden. Beherrsch dich besser – es ist nur Kälte.“
Und vor dieser sollte er sich nicht erschrecken. Während er sprach hatte der Halbdrache die Distanz zum Becken überbrückt und war gelassen ins kalte Wasser gestiegen, war ihm egal, ob Zera draußen blieb oder sich eine andere Quelle suchte, er selbst blieb erst mal in dieser hier. Das Wasser durchweichte die hellen Haare, die halb transparent wurden nachdem er kurz abgetaucht war und sich dann einen bequemen Sitzplatz schuf um etwas auszuspannen, der Flug war anstrengend gewesen.

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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   Fr Jul 31, 2015 1:10 am

Na als Kinder war es wahrscheinlich grauenhaft gewesen zwischen den Beiden zu stehen, vor allem wenn es Streitigkeiten gab, auf der einen Seite brannte es und auf der anderen fing es an zu schneien und zu stürmen, war nicht einfach gewesen für zwei genervte Bodyguards die doch eigentlich gar keine Babysitter waren und da erstmal selbst reinwachsen mussten. Ich würde wahrscheinlich vor Stolz platzen wenn er mir sagte, dass ich Recht hatte, kam nicht oft vor und doch wusste ich manchmal Sachen, gut manches hatte mir Ramiel erklärt mit dem ich immer öfter sprach aber das zählte ja nicht oder? Ramiel hatte mir auch schon das ein oder andere beigebracht mit dem ich mich verteidigen konnte, aber ich durfte nichts sagen weil es eine Überraschung für Rhain war, das hatte er mir hoch und heilig versprochen bei allem was ihm etwas bedeutete. Was auch immer er damit meinte. Gut also das ich kein Gefährte war aber trotzdem Rhains und er meins das war dann schon in Ordnung, würde ja dann auch dazu führen das die doofen Beiden vorbeikommen würden und das wollte ich nicht, wollte auch nicht mit ihnen zusammen essen. Ich wollte heim und meine Ruhe, zumindest ein wenig, wollte ja nicht dass ich ganz alleine blieb und würde auf Rhain und Kyrie nicht verzichten wollen.

Quatsch ich verbreitete gar keine Hektik, versuchte mich auch zu zügeln indem ich ruhiger machte, wenn ich auch nervös hin und her zuckte sobald ich versuchte länger ruhig zu stehen. Und manchmal vergas ich auch einfach, dass ich mich benehmen musste, die Regeln waren aber auch so viele und ich wollte ja nicht dass er sauer auf mich wurde, also hin und her an ihm vorbei bis ich nackt reingehen konnte. Hätte ich es bloß nicht getan, zitterte und bibberte, das war verflucht kalt, kugelte mich im eiskalten Wasser zusammen, wurde aber gleich am Nacken gepackt und herausgehoben, der Körper schlapp und ließ mich einfach rausheben, war Rhain, Kyrie hätte mich anders rausgehoben aber ich war froh dass er da war, schaute zitternd nach oben, die Haare platt an meinen Kopf gedrückt, wusste nichts davon, dass Azariel schon lange dieses Bad so eingerichtet hatte sein Bruder einfach nur nicht mehr nachgesehen hatte oder überprüfen wollte. Das Eis schmiegte sich um mich, kuschelte mich hinein und schmiegte meine Wange daran und konnte nicht anders als daran zu lecken, tat das immer wenn er es beschwor und liebkoste es genauso wie ich ihn liebkoste wenn ich es durfte, rümpfte verwirrt die Nase. „Das nicht kalt…“, brachte ich beinahe empört heraus, ehe ich ihm andächtig zusah wie er sich auszog, der makellose weiße Körper, wunderschön. „Ja, tut mir leid…“, schaute traurig auf den Boden, schielte nur leicht hoch um seine wohlgeformten Beine zu sehen, alles an ihm war so toll, ich hätte ihn am Liebsten immer angeschaut und ihn gestreichelt, meinen Kopf an ihm gerieben. Das Wasser war sicherlich immer noch eiskalt und Rhain schien zufrieden zu sein, also war es wohl noch ein Stückchen kälter, war mir aber egal wenn ich mich dafür an ihn ankuscheln würde wäre es mir auch egal darin zu frieren, kroch also langsam auf das Wasser zu und streckte vorsichtig die Zehen eines Beines herein, biss die Zähne zusammen und verkrampfte selbige Zehen als sie die Wasseroberfläche durchbrachen, schob mich ein Stückchen weiter hinein die Arme nach hinten gestreckt und versuchte hineinzurutschen und gleichzeitig draußen zu bleiben, würde ewig brauchen so hineinzukommen, aber aber es war kalt! Leider war mein Halt auch nicht grade der trockenste und ich quietschte leise auf als ich den Halt verlor und ins Wasser platschte, erstmal unterging und dann blitzschnell an Rhains Seite huschte, zitternd wie Espenlaub, laut zähneklappernd und leise fiepend. Kalt, kalt, kalt. Wusste dass es bald besser werden würde, aber es war trotzdem so verdammt kalt.
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   So Aug 02, 2015 8:19 pm

Als Kinder hatte man sie ja wenigstens noch an den Armen packen und wegzerren können, sie hatten zwar Kraft gehabt, aber sie noch nicht wirklich kontrollieren können, anstrengend war kein Ausdruck dafür. Doch jetzt wo sie erwachsen waren, nun ja, eskalierten sie weitaus brutaler, war alles schon vorgekommen, Rhains Abweisung und Azariels explosive Art machten eine ungesunde Mischung aus und es blieb eigentlich nur zu hoffen, dass ihre neuen Gefährten ihnen guttaten und vielleicht zu schlichten vermochten. Würde sich zeigen müssen.
Zera hatte öfter mal Recht in seinen Vermutungen, allerdings bestätigte sich das nicht immer, da Rhain nicht sonderlich viel erzieherisch erläuterte – kein Protest bedeutete dass es okay war, deshalb konnte man durchaus mehr in seinen Bezug zu Zera interpretieren. Sie waren jetzt hier, nicht für lange und es konnte sogar sein dass Rhain morgen schon wieder nach Hause wollte, wer wusste das schon? So oder so, er würde Zera nicht wieder per Portal alleine heimschicken.

Gut, er verbreitete keine Hektik, denn Rhain ließ sich ja nicht stressen und Zera selbst bekam ja schon die Quittung im eisigen Wasser. Stimmte schon, Rhain war selten da, und so warm und heiß wie Luft und Boden um das manipulierte Becken herum waren hatte er ja auch keinen Grund gehabt es zu testen, allerdings wurde es dann angenommen, als jemand anders es ermittelt hatte. Den er dann auch aus dem Nass rettete, er schien sich völlig erschrocken zu haben und durfte sich auch auf dem warmen Boden akklimatisieren um auch die Lektion zu verinnerlichen. Natürlich war das Kristallfeuer nicht warm oder kalt, wenn Rhain es nicht wollte und steuerte, so hob er ihn einfach nur raus ungeachtet des Leckens, das passierte immer wenn er das machte, es sei denn er vögelte Zera damit.
Kalt oder nicht, Zera stimmte zu und war ein wenig geknickt, wie immer wenn er gescholten wurde, und würde es sich fortan auch hoffentlich merken – mit Kälte hatte er klarzukommen. Rhain selbst fand das Wasser angenehm, war zwar ein Drache zur Hälfte, aber dieser Teil war hier in der Hitze schon bedient worden und der Rest brauchte zwingend Abkühlung, die er auf seinem selbst gebauten Sitzplatz auch bekam und sich anlehnte. Und dann zusah wie der Kleine ins Wasser platschte, ließ ihn zumindest innerlich schmunzeln und er ließ Zera sich auch ankuscheln, nur Wärme brauchte er von dem Drachen nicht erwarten.
Dieser legte ihm eine Hand auf den Hinterkopf, legte den Kopf in den Nacken und atmete ein bisschen Frosthauch aus, der in der heißen Luft taute und verdampfte, so fein wie er war. Rhain fragte sich, was er hier machte, außer die üblicherweise nötigen Pflichten zu erfüllen, das Abendessen ließ sich noch nutzen aber … nun, egal. Er würde sich nicht auf diese Ebene ziehen lassen, war nicht mit diesem Schritt einverstanden, diesem Ding das kein Drache und jetzt doch laut Regeln Teil der Familie war. Er senkte den Kopf wieder, fixierte Zera,
„Wenn dir kalt ist, dann beweg dich.“, meinte er, war ja auch naheliegend wo sie beide schon nackt waren, es lief immer so wenn sie badeten sobald Zera nicht mehr Zitterte – wobei es anregend war, ihn bibbernd um Zuwendung kämpfen zu sehen, leise leidend unter dem, was Rhains Wesen ausmachte.
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   Mo Aug 03, 2015 6:06 pm

Nja versuchen dazwischen zu gehen konnte man immer noch, oder zumindest ihre Gefährten dazwischen werfen, eine Unkonventionelle Methode aber sicherlich praktisch. Rhain würde wahrscheinlich genauso wenig wollen dass jemand anders als er selbst Zera weh tat wie Azariel seinen süßen Gefährten verletzt sehen wollte. Mir war das egal ob er zustimmte oder nicht wenn er nichts dagegen sagte war es richtig, oder ich bekam einen dementsprechenden Blick, dann wusste ich dass ich was falsch gemacht hatte. Ich lernte schon lange ihn zu lesen und ging da nach Gefühl, vertraute ihm und ließ ihn machen, nicht alleine heim schicken? Yeah! Durfte ich dann fliegen oder… wollte er mich einfach mit Kyrie wieder heim schicken und dann gehen? Hoffentlich durfte der doofe Kerl nicht auf Azariel fliegen, wollte nicht dass der was machen durfte was ich nicht durfte.

Tja, leider ließ sich die Temperatur um die Becken herum nicht mehr temperieren, aber das Becken selbst war eben schon lange schön kalt, sein Bruder würde auch spüren wenn endlich das Bad eingeweiht wurde, auch wenn er erwartete, dass es wieder nur Kyrie oder in dem Fall ich war. Brr es war wirklich eisig kalt gewesen, wenn man es nicht erwartete war es einfach viel schlimmer, als würde man einen Erdbeerkuchen essen wollen und stattdessen in eine Banane beißen. Wenn er mich damit vögelte kam ich nicht dazu es zu lecken, auch wenn ich es gerne täte, war schön von ihm gevögelt zu werden oder einer seiner Sachen, ich gab mich gerne hin und zeigte mich ihm, zeigte dass er mich mochte, viel mehr Zuneigung konnte er mir gar nicht geben. Ich hatte ja gar nichts schlecht machen wollen, war nur erschrocken gewesen und bibberte weil es so kalt war, viel angenehmer wenn Rhain da war, Rhains Kälte war okay, tröstlich aber das war andere Kälte. War schön wie er mir die Hand auf den Kopf legte, schnurrte glücklich und rieb meine Wange an ihm, schaute aus dichten Wimpern zu ihm auf und fasziniert den Frosthauch an. Schöööön. Wusste nicht was in seinem Kopf vorging, aber seine Aufforderung war klar, strahlte ihn an und krabbelte auf seinen Schoß, kuschelte mich leicht an, während meine Hände in seinen Schoß glitten, ihn sanft massierten, reichte wenn er hart war, wenn es blutete und weh tat schien er glücklich zu sein und mich machte es mittlerweile auch an, aber nur wenn die Schmerzen von Rhain kamen. Stöhnte leise als ich spürte wie er sich unter der Berührung regte, kraulte, strich und kratzte leicht über die Haut, gab winselnde Geräusche von mir, ehe er hart genug war eingeführt zu werden, stützte mich dann auch brav nicht an ihm sondern am Rand ab, stellte mich auf den gebauten Thron und ließ seine Spitze gegen meinen Eingang drücken, half dann mit einer Hand nach, während ich mich einfach runterdrückte, schmerzerfüllt wimmerte als ich spürte dass er zu groß war, hatte das kalte Wasser doch sehr unterschätzt. Zuckte hoch als ich spürte wie er mich langsam aufriss, das Wasser direkt um seinen Schwanz leicht rosa verfärbte, ehe ich mich zusammenriss und ihn weiter in mich drückte, stöhnte und versuchte mich zu entspannen während ich ihn unaufhörlich in mich aufnahm, würde erst anhalten wenn er tief in mir war, ich ihn spüren würde wenn ich meine Hand auf den Bauch legte.
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   Di Aug 04, 2015 10:57 am

Derjenige der ihre Gefährten warf würde dezent sterben, weil eine einmal abgeschickte Attacke schwerlich wieder zu bremsen war und das Risiko den Kleinen weh zu tun viel zu groß war. Ergo ja, Rhain war derjenige der Zera wehtun durfte, niemand sonst, und wehe dem der es wagte. Der Kleine hatte genug gelernt um es sich verdient zu haben länger bei ihm zu bleiben, bekam aber auch die Strafe wenn er es nicht tat. Nur brauchte er sich Azariel gegenüber nicht benehmen, das war nicht schlimm wenn er zufällig den Wyvvern boxte – der sich das auch noch gefallen ließ, nur den Gefährten schien er besser nicht anzufassen. Es hatte Zera auch egal zu sein ob Niru mit seinem Herrn flog, dieses kleine Ding das nicht mal laufen konnte, er hatte Zera bereits sagen lassen dass das nicht ging weil er ein Geistdrache war, unbequem, eiskalt und einfach ungeeignet zum Sitzen. Er hatte keine Lust im Flug auch noch aufpassen zu müssen, von daher ja, die Heimreise übernahm Kyrie.

Schön dass Azariel das spüren würde, dass sein Bruder badete und das wohl auch nicht allein, hätte aber auch noch weitere 100 Jahre dauern können das zu bemerken, da hatte Zera ihm zumindest was die Abkühlung anging einen Gefallen getan und durfte ja auch mit rein, da musste man sich nicht beschweren und er hatte sich auch nicht so lautstark zu erschrecken, es hallte hier ja auch noch. Wenn er sich benahm durfte er auch mehr haben als nur das kalte Feuer, an dem er wenn dann nicht lecken konnte wenn es nicht gerade auch seine Kehle zu erobern gedachte, und Zera hatte Recht das als Zuwendung zu verstehen. Etwas makaber, da er durchaus auch unwichtige und temporär interessante Wesen gevögelt hatte, aber die waren in den meisten Fällen danach Statuen.
Ein hübsches Ding, wie er sich da anschmiegte und aufsah, während es seinen Körper vor Kälte noch schüttelte, und den sollte er jetzt bitte sinnvoll einsetzen, hatte die Gelegenheit zu beweisen dass er einem auf ewig gebundenen Gefährten in nichts nachstand, im Gegenteil. Rhain ließ die Hand in seinem Nacken, lehnte sich an und genoss die Zuwendung, Kyrie hatte ihm das sehr gut beigebracht und der Dämon wusste, wie er einen Mann hart bekam – das kalte Wasser war ja kein Hemmnis für den Halbdrachen. Es dauerte also nicht lange, Zeit in der er dazu übergegangen war Zerachiel am Steiß zu kraulen, ohne ihn aber vorzubereiten, eher eine Motivationshilfe. Der Kleine winselte, brauchte aber nicht viel länger bis er ihn so weit hatte um mit dem Spielen anzufangen – er machte es richtig, sich so abzustützen, sich zu pfählen.

Durch das kalte Wasser war er noch enger, aber innerlich noch heiß, insbesondere da wo es blutete. Er sah Zera an, die schmerzerfüllte Miene, das Stöhnen, während dieser sich Mühe gab das alles zu schaffen, obwohl er nicht vorbereitet war und sich auch wegen der Kälte kaum entspannen konnte.
„So ist gut.“, ermutigte er ihn, es fehlte ja noch ein Stück und er strich ihm über den Kopf, um dort sacht den Hornansatz zu massieren, was Zera vermutlich half überwiegend Lust z empfinden und nicht nur Kälte und Schmerz. Er würde ihm aber nicht helfen, das letzte Stück zu schaffen, auch wenn es fast unmöglich war so unglaublich eng wie dieser war, ihn jetzt schon massierte und anwachsen ließ. Lediglich das Kraulen setzte er mit variierendem Druck fort.

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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   So Aug 09, 2015 6:28 pm

Wahrscheinlich würde sowas auch niemand wagen, wäre trotzdem lustig zu zu sehen wie Rhain reagierte wenn man ihm mitteilte, dass er Zerachiel ebenfalls als Gefährte betitelte und nicht als sonst was Spielzeug, Sklave was auch immer, Gefährte war ja eigentlich nur dem Partner zugedacht und wenn er so von dem Kleinen dachte wäre es offensichtlich für zumindest seinen Bruder das da offensichtlich wer doch ein Herz hatte. War auch etwas verwirrt darüber, dass der Bruder Rhains mich nicht dafür strafte, dass ich ihn trat sondern einfach nur lachte, war vollkommen verstörend, der war so anders als mein Herr und doch spürte ich seine Macht, hätte wohl auch nicht so vorlaut gehandelt wenn ich nicht Ramiel immer mit dabei hatte. Der passt schon auf mich auf. Vielleicht hatte es mir egal zu sein und trotzdem war ich traurig, wollte doch nah bei ihm sein und nicht mit ihm fliegen zu können fühlte sich jedes Mal wieder schlimmer an, als wenn er mir weh tat. Er musste da gar nicht auf mich aufpassen, würde das schon überleben und auch nicht runterfallen…

Na, würde es nicht direkt spüren, dass er badete sondern nur dass das Bad benutzt wurde, war neugierig gewesen ob sein Bruder es schätzen würde und ausprobieren, vielleicht nicht die netteste Art und Weise, aber irgendwie musste er ja schauen was seinem Bruder gefiel und was er gerne und oft machte, damit man es ihm vielleicht ein weniger angenehmer machen konnte hier her zu kommen. Jedoch war er normalerweise nie lange genug da um sich wirklich zu vergnügen oder sonst was zu machen, dieser Ausflug würde vielleicht besser werden, wenn Niru und ich uns vielleicht verstanden.
Gut nur, dass mein Herr nichts davon wusste, was sein doofer Bruder sich dachte, war mit mir beschäftigt und hatte hoffentlich keine anderen Gedanken als meinen schlanken, weißen Leib, der sich zitternd im Wasser bewegte und auf ihm pfählte, verkrampfte und versuchte ihm Freude zu bringen. Es tat weh und war eisig kalt, aber das war mir egal, der einzige der für mich zählte war Rhain und wenn es ihm gefiel, dann war das umso besser, genoss ja selbst wie seine Hand über meinen unteren Rücken kraulte, glücklich ihn spüren zu können.

Die ermutigenden Worte und das sanfte Kraulen meiner Hornansätze füllten meine Brust mit Stolz und Lust, schaute ihn bewundernd an und gab mir Mühe ihn tiefer in mich zu lassen, breitete die Beine etwas auseinander und rammte mich herunter, schrie und konnte nicht anders als meinen Kopf auf seine Brust senken zu lassen, während meine Hände zitterten und ich kaum schreien konnte, so atemlos wie ich war, so geschockt mein Körper reagierte. Irgendwo tief in mir schrie etwas auf, erschrak als ich spürte wie Ramiel sich regte und ein schneidender Schmerz durch meinen Kopf schoss, hielt diesen fest und kniff die Augen zusammen. „Hör auf! Was machst du.“, schrie ich ihn an, auch wenn er mich eher hörte wenn ich gedanklich mit ihm sprach und so sicher keine Antwort von ihm käme, er hatte Schmerzen, schien sich an etwas zu erinnern und doch nicht, antwortete mir nicht und ich war einfach nur so verwirrt, wollte doch nur Rhain Lust bereiten, sowas war noch nie vorgekommen. Ich wimmerte und hielt mich an dem einzigen fest der mich gerade da irgendwie rausholen oder helfen könnte, schaute Rhain mit weit aufgerissenen Augen an. „Rhain.. Ramiel?“, wimmerte weil er mich so sehr füllte und ich das eiskalte Wasser über meinen gerissenen Eingang spürte, zitterte vor Anstrengung, er schien noch größer zu sein als sonst, hatte nicht gemerkt wie mein Körper dazu übergegangen war ihn zu massieren, seinen Schaft eng zu drücken.
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   So Aug 23, 2015 9:52 pm

Dann gab es eben verschiedene Arten von Gefährten, jedoch hielt Rhain nicht gerade viel von der Sorte, die einen umbrachte wenn ihr etwas zustieß. Sollte Zera sterben, würde er daram zumindest nicht zugrunde gehen wie Azariel, wenn es seinen Babybasilisken erwischte, so planlos wie dieser war könnte das sogar auch noch passieren. Man band sich nicht an andere Geschöpfe, wenn man sich nicht sicher war davon keine Nachteile zu haben – und die hatte Rhain nicht. Sein seltenes Geschöpf war mittlerweile nicht mehr nutzlos, gehorchte und freute sich wenn es gevögelt wurde, was brauchte man mehr.
Nein hieß nein, Rhain würde nicht mit ihm fliegen, es war zu kalt, zu gefährlich und außerdem bedeutete das Fliegen in dieser Gestalt absolute Freiheit, eine Freiheit die er nur allein genießen wollte und konnte. Drachengeister waren doch keine Maulesel auf denen man einfach reiten konnte.

Bestimmt sehr nett gemeint, aber es war Rhain hier einfach zu warm, war schon als Kind ein Problem gewesen weil er weder mit Kälte noch mit Hitze klargekommen war und entsprechend oft krank, mittlerweile war es nur noch Hitze, die störte. Entsprechend angenehm das Bad, was aber kein Geheimnis sein dürfte dass Rhain mittlerweile alles bevorzugte was kalt war, abgesehen vom warmen Fleisch eines willigen Körpers, der sich selbst verletzte im Versuch zu gefallen. Er stützte ihn, spürte aber auch dass etwas nicht stimmte, als Zera aufhörte sich bewegen zu wollen, hatte sich komplett nach unten gezwängt und geschrien, allerdings stimmte etwas wirklich nicht, was Rhains Aufmerksamkeit weckte. Er ließ ihn, sah zu wie eer sich an den Kopf fasste, schrie und dann festklammerte, durcheinander und sich völlig verkrampfend, und der Halbdrache erwiderte ungerührt den verwirrten Blick.
„Was ist?“, fragte er, normal störte der Belagerer nicht, wenn es um Sex ging, diese nette kleine Füllung die seinen seltenen Aschedämon zu etwas ganz besonderem machten – auch wenn ihm immernoch nicht klar war, was Ramiel war und wieso. Er ergriff die Hüfte des Jungen, zog ihn hoch und drückte ihn dann erneut tiefer, schuf damit selbst die gewünschte Reibung und drückte sich wieder tief in ihn, was wiederholt wurde.
„Wenn er etwas mitteilen will, bitte – doch du hast eine andere Aufgabe, Zera.“, oder wollte er unbedingt auf dem Fußboden schlafen, jetzt wo es hier angenehm kalt in den Räumen war? Wobei, eigentlich nur da, wo Rhain war, der spürte wie Zeras Körper von außen bereits kalt, innen aber noch immer glühend warm war.
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   Sa Sep 19, 2015 1:19 am

Gefährte hin, Gefährte her, solange ich bei ihm bleiben durfte und er nicht wirklich Böse auf mich war, war es okay und es war eh doof wenn der andere sterben musste nur weil der kleine vielleicht dumm war. Natürlich gehorchte ich ihm und ließ mich gerne vögeln, Vögelzeit war Zeit mit Rhain und damit tolle Zeit und ich würde alles tun um Zeit mit ihm verbringen zu können, war schön, dass er auch meinen Körper haben wollte, das hieß ja dass ich gut war für ihn und machte mich glücklich und stolz. Ich konnte das sicher auch viel besser als die doofe Schlange. Nur leider brachte das auch mit sich dass ich sehr stur war wenn es hieß, dass ich nichts mit ihm machen konnte, Fliegen war so eine Sache und es schmerzte mich sehr zu wissen, dass ich es nicht mit ihm teilen konnte, er es für sich behielt und es etwas war das ich niemals mit ihm machen könnte.

Sein Bruder hatte sich schon darum gekümmert, dass der Flügel etwas kälter war als der Rest, aber er war einfach nicht so gut in kühlenden Sachen, gerade wenn sein Temperament umschlug konnte es sein, dass in einigen Teilen des Palastes der Boden glühte, unnötig zu sagen dass viel Zeit, Geld und Geduld in Glättungsarbeiten gesteckt wurde, denn auch wenn der Boden sehr Feuerresistenz war, so konnte er doch nichts gegen die geballte Kraft von Feuerdrache, Drachenkönig und wütendem Azariel machen.
Jetzt jedenfalls war gerade ich vollkommen durcheinander und im Gefühlschaos, es tat so weh, sowohl mein Hintern – wobei das ging weil es von Rhain kam und bald besser werden würde - als auch mein Kopf und der wurde nicht besser, der kurze Schmerz von Rhains runterdrücken auf seinen harten Schaft war zwar spürbar, aber Ramiel stärker, mächtiger, fauchte und knurrte auf und zwang mich gewaltsam zurück, sodass ich für einen Moment still war, der Mund nur zu einem stummen Schrei geöffnet, während sich meine Augen ungesund verdreht hatten, ehe es um mich schwarz wurde und eine andere Präsenz hervorschoss, Rhain anknurrte und ihn nach hinten drückte, den Arm auf dessen Kehle und ihn anfauchte. „Wie kannst du es wagen?“, knurrte er den Wächter an und versuchte sich von Rhain fort zu drücken, sorgte jedoch nur dafür, dass er sich fast ganz aus ihm entfernte, ehe er wieder herunter sackte und sich selbst pfählte, abgelenkt von dem Schmerz und den Erinnerungen an eine andere Höhle. Was war das, woher kam das, waren das seine Erinnerungen oder die des Dämons, Ramiel wusste es nicht, aber er wollte dass es aufhörte... oder ihm alles zeigte, immer diese Stückchen das war doch zum aufregen, bestärkte ihn nicht in guter Laune und er knurrte Rhain nur weiter an, wie ein verletztes Tier dass von einem Jäger in die Ecke getrieben worden war. „Das macht man nicht mit jemandem den man mag.“ Welch... seltsame Aussage, passte nicht in irgendein Wesen das normalerweise auf Erden wandelte. „man muss dafür sorgen, dass sie rein bleiben.“ Ein Knurren das mittlerweile in murmeln überging, schüttelte den Kopf um die verwirrenden Gedanken heraus zu bekommen, sah immer wieder weiße Flügel, schöne Federn, kurz war es als würde er einen Namen in sich aufsteigen spüren, aber der Gedanke war genauso schnell verschwunden wie er gekommen war. Ließ ihn alleine zurück, mit einem geplätteten Aschedämonen der bewusstlos im Unterbewusstsein versunken war, sich selbst blutig auf einen Schaft gepfählt der nicht der war nach dem er sich sehnte und einen sicherlich mittlerweile wütenden Drachen unter sich, machte auch das Erste was ihm einfiel, etwas das er automatisch bereits konnte, war ja nicht umsonst als Engel der Verführung gefallen, die Grundlagen waren alle da und alles andere auch, was er nicht in der Praxis kannte war in der Theorie vollkommen ausführlich vorhanden, kreiste also langsam mit der Hüfte um sich an den Schmerz zu gewöhnen, sich selbst vielleicht abzulenken, wusste dass er nicht zurück in die Erinnerung wollte wenn sie doch eh nichts zeigte und nur Sehnsucht weckte.
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   So Sep 20, 2015 3:34 am

Das war es ja, er durfte bleiben eben weil er kein Gefährte war, nur eine arme verlorene Seele die sich in kalte, aber schützende Hände begeben hatte und für Sicherheit nur mit ein bisschen Zuwendung zahlen musste, aber das tat Zera sowieso sehr gern – er war ein kleiner Junkie was Körperkontakt anging und das setzte immerhin eine gewisse Loyalität voraus. Und Rhain selbst mochte die partielle Wärme, den unschuldigen, noch kindlichen Leib, der sich ihm hingab und sich selbst verletzte nur um bei ihm zu sein. Auf ihm zu sein. Natürlich war das für Rhain etwas zutiefst befriedigendes, und er war stolz wenn der Junge sich benahm, aber Fliegen ging nun mal leider nicht. Diese Freiheit gehörte ihm allein, er würde in seiner Drachenform Zerachiel nur wehtun. Das musste nicht sein.

Drachen waren ja als Kinder schon schwer, hatte seinen Grund weshalb beide ihr Territorium hatten, weshalb Rhain der Norden gehörte – sein Bruder würde dort nicht lange leben können und umgekehrt. Ein ausrastender Wintergeist war nicht besser, aber da es Rhain war, fast noch nie vorgekommen. Letztlich waren sie eine Familie, wohingegen Rhain bisher nicht auf die Idee gekommen war eine Heizung für Azariel einbauen zu lassen, es gab heißes Wasser, das hatte zu reichen.
Doch was gerade mit Zera vor sich ging war ihm ein Rätsel, zwar muckte dessen Parasit ab und an, tat aber sonst eher wenig was nicht auch produktiv war. Unnötig zu erwähnen das sie bis dato keinen Plausch gehalten hatten, und es war stets ein bisschen merkwürdig dem Wechsel zuzusehen. Wenn er denn so stattfand dass man es merkte.
„Zera.“, versuchte er ihn noch mit strengem Unterton zur Ruhe zu bewegen, doch er … spürte dass nicht Zerachiel es war, der ihn jetzt versuchte loszuwerden. Oder eben zu würgen – Rhain reagierte indem er drastisch seine eigene Temperatur senkte, nähme er den Arm nicht weg würde er festfrieren und taub werden. Er starrte den kleinen Gehörnten eisern an, der sich halb gelöst hatte und dann doch wieder pfählte, Gegenwehr war kein Grund für Lustabfall für den Halbdrachen. So eine unstete Kreatur.
„Schweig, du Schmarotzer. Er bekommt, was er selbst will.“, erwiderte Rhain abschätzig, immerhin zwang er ihn ja nicht, es tat halt nur ab und an weh, „Und wenn dir etwas an seiner Reinheit läge, wärst du nicht in seinem Körper, Scheinheiliger.“
Irgendwas stimmte nicht mit ihm, Rhain konnte ja keine Gedanken lesen und sah nur, wie er abdriftete und dann auf irgendwas zornig zu sein schien, ehe er begann ihn zu reiten, nicht so wie Zera es tat, geübt, aber eben auch noch jung und ungestüm, ehrlich und auf der Suche nach Zuwendung. Rhain knurrte leise, aber eher aus Gefallen, wenn auch mit einer Spur Warnung.
„Soso, das tut man nicht … willst du es verurteilen, wenn ich das tue?“, fragte er und hob die Hand, um den Hornansatz des Dämons zu massieren, zu streicheln, „Oder doch das hier?“
Er neigte sich vor und leckte ihm über den schön warmen Hals, knabberte, biss zärtlich zu und bockte die Hüfte hoch, grub sich in ihn.
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   Do Okt 22, 2015 6:59 pm

So wie er das formulierte klang es fast so als wäre er ein Heiliger und dennoch wusste der Engel, dass er mehr Teufel war als ein Drache oder gar eher ein echter Drache wenn auch kein Reingeborener. Da konnten sich so manche Reingeborene wirklich was abschneiden denn Rhain verkörperte so ziemlich alle Eigenschaften, die Rhain sein Eigen nannte. Zerachiel ließ sich eigentlich nur von zwei Personen anfassen und das waren Kyrie und Rhain, auch wenn er den Nordwächter immer und immer vorziehen würde. Eine Sache die er wirklich nicht verstand, verstand nicht wie der kleine Dämon sich einem Wesen hingeben konnte dass zutiefst kalt war und sich doch irgendwie um ihn kümmerte, ihn nicht mitnahm um ihn nicht mehr als nötig zu verletzen, aber wahrscheinlich gehörte dass zu anderen Verletzungen als er eigentlich zufügen wollte. Liebte es doch den Kleinen schreien zu hören, eine Sache die für den Engel gleichermaßen verstörend wie erregend war, teilte mit dem Körper auch die Gefühle und war dementsprechend auch schon fast genauso süchtig danach die Empfindungen zu verspüren.
Ramiel knurrte leise, verwirrt, der Körper sehnte sich nach Sex, nach dem Schmerz und gleichzeitig wollte er entkommen, Rhain und den Gedanken, den Erinnerungen, aber Zera war stärker als erwartet, meldete sich immer wieder und erwachte leicht aus dem tiefen Schlaf in den er den Dämon geschickt hatte, wie konnte er so abgelenkt sein, dass selbst dieser schwache Aschedämon ihn übertrumpfen konnte...

Ramiel wusste nicht sonderlich viel von den Brüdern, interessierte sich auch nicht dafür, auch wenn er natürlich Informationen sammelte, Dinge die den kleinen Dämon gar nicht interessierten und der deswegen auch gar nicht danach suchte! Welch Verschwendung! Stattdessen wollte er nur lernen wie er Rhain gefallen konnte, dabei wäre es sicherlich auch hilfreich wenn er sonst auch mal was anderes könnte (Lesen und Schreiben war nun wirklich nicht so schwer zu lernen, diese Kindlichkeit abzulegen wäre auch mal ganz passend.) Trotzdem würde selbst er es seltsam finden wenn Rhain eine Heizung für seinen Bruder einbaute, schien dieser ihn doch nicht mal ansatzweise so zu mögen wie der Kleinere ihn verehrte.
Zerachiel konnte nichts dafür, ebenso wenig Rhain oder ich, was da passierte wusste ich nicht, Erinnerungen an die ich mich stückchenweise erinnerte und doch nicht wirklich, es war seltsam. Der Drache hingegen schien wütend zu sein, kein Wunder, oder doch? Er wusste es nicht, die Kopfschmerzen schlimmer, Zerachiel wimmerte in seinem Unterbewusstsein, schrie leise, als er versuchte Rhain zu erwürgen, ihm weh zu tun und ihn dazu zu bringen aufzuhören. Doch es war weder dieser Aufschrei, noch die plötzliche Kälte die ihn dazu brachten in dem geliehenen Körper aufzuschluchzen, drängte sich näher an ihn und rieb den Kopf an der kalten Brust, wimmerte nun ebenso wie Zera in ihm. „Kein Schmarotzer.“, murmelte er, rieb sich weiter an ihm und der Schmerz in seinem Körper, seinem Hintern war ablenkend. „Beschützt.“ Das hatte er, er hatte den Kleinen beschützt aber er wusste nicht mehr warum, er war herumgewandert, als Geist? Körperlos? Wusste es nicht, wirklich nicht, bewegte seine Hüfte nun mehr um sich abzulenken, der Kopfschmerz wurde schlimmer je mehr er darüber nachdachte, wollte nicht denken.
Ram hörte kaum was Rhain sagte, wimmerte wieder und fauchte leise auf als er die Hand an den Hörnern, seinen, ihren Hörnern spürte, zuckte mit der Hüfte nach vorne, das massieren brachte ihn dazu härter zu werden, zu tropfen, trotz der eisigen Kälte, trotz der Schmerzen, sein Körper entzwei gerissen von den verschiedenen Empfindungen. Automatisch legte er seine Hände auf Rhains Schultern, hielt sich fest und stöhnte ungehemmt, drückte sich dem Schwanz entgegen und klammerte sich schon fast an den Mann, ehe er ungeduldig mit der Hüfte kreiste, der Schmerz war bittersüß und doch gut, lenkte ihn etwas ab. Erneut rieb er seinen Kopf an Rhain, diesmal jedoch an seinem Hals, seine Nase rieb sich an der kühlen Haut und leckte ihn, fast um ihn zu beruhigen, sich zu entschuldigen. „Bitte.... vergessen...“, schluchzte er leise, stöhnte gleichzeitig und krallte sich ein wenig fester an den kühlen Drachen, versuchte ihm zu gefallen indem er seinen Hintern etwas zusammenkniff auch wenn es schmerzte, auch wenn sein Körper wirklich schon fertig war, fast schon müde und doch total aufgekratzt, die Emotionen waren einfach kräftezehrend, aber Rhain war ein Halt, ein eisiger Fels in der Brandung. Zerachiel derweil war halb wach, unsicher wie er reagieren sollte, gleichzeitig verwirrt weil er die Erinnerungen mitbekam und eifersüchtig weil Ramiel seinen Rhain gerade hatte und doch war es ja ihr Körper und er bekam es mit, machte jedoch nichts weil er Rhain vertraute.
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   Fr Okt 23, 2015 6:19 pm

Ein Heiliger gewiss nicht, nein, niemand hier war frei von Sünde und deshalb sollte der Parasit seine Zunge hüten was Benimmratschläge anging. Gut, böse, richtig und falsch waren alles Fragen der Perspektive und streitbar, in seinem Reich hatte aber nun mal der Halbdrache recht und er würde auch nicht die gleichen Fehler machen wie Azariel. Gerade dieser durfte sich keine Schwäche erlauben und tat es doch, es war eine andere Form als jene Rhains für den Aschedämon - er duldete ihn und kostete die Gesellschaft aus, aber es würde ihm nicht schaden sollte der Kleine ... verschwinden. Mutter hatte ihnen doch alles beigebracht was sie brauchten. Zerachiel gehörte ihm gebunden bis in die Ewigkeit, Rhain war kein Geschöpf der überschwenglichen Zuneigung oder gar von freundlichem Naturell - er zeigte es anders und auch wenn das Zera manchmal betrübte, so hatte er das doch verstanden. Und dass er Rhain gehörte, niemandem sonst, und wie er verletzt wurde und wann er vor Schmerz und Lust schrie war auch die Entscheidung des Nordwächters. Ja, er mochte es ihm auf diese Weise Qualen zu bereiten und zu wissen dass er allein diese auch wieder lindern konnte. Und Zera hatte gelernt, ihn zufrieden zu stellen, tat es auch jetzt im eisigen Wasser gepfählt von unerbittlicher Härte und er hatte begriffen, dass das Rhains offenste Art war ihm Vertrauen zu zeigen, ihn heranzulassen und anzuerkennen, natürlich sehnte dieser sich dann danach - aber entkommen würde er nicht, niemals. Auch wenn Rhain spürte, dass Zera schwand sobald der Parasit zum Vorschein kam, nicht ganz aber doch zu sehr. Rhain vermied es aber zu testen was passierte wenn er Zera etwas befahl in diesem Zustand, es könnte mehr als schiefgehen wenn er nicht imstande war es zu tun und sich zu widersetzen.

Es gab auch nicht viel zu wissen ausser dem was Valkyr dem Jungen beigebracht hatte, ein Wyvvern, ein Nordwächter mit derselben Mutter, deren Bezug einseitig auf Ablehnung stieß. Nicht mehr und nicht weniger, er befand ihn dieser Bürde nicht würdig und auch wenn Rhain wahrem Drachenfeuer bisher stets unterlegen war, änderte das seine Meinung nicht. Schon als Kind hatte er sich gegen einen kleinen Bruder gewehrt, daran hatte sich bis heute nichts geändert. Die Familienchronik war aber sowieso nicht in allgemeiner Sprache verfasst, Zera müsste nicht nur lesen lernen um diese nachvollziehen zu können ...
Der Halbdrache wusste dass etwas nicht stimmte, hatte es gewusst ab dem Moment da Valkyr erzählt hatte dass Zera Teil eines Austauschrituals war - da zwei Seelen in ihm waren schien was schiefgelaufen zu sein und das auf ihm war eine Laune davon. Er hätte beide getötet wenn es um sein Leben ginge, doch Zeras Hände waren zu klein um Schaden anzurichten, sein Körper war zu verletzlich um der Kälte zu trotzen und wenn es sein musste würden wieder rote Tränen fließen. Er ließ zu dass der Dämon sich anschmiegte.
"Vor was?", fragte Rhain, es wirkte eher so als würde der Parasit beschützt werden, sich versteckt halten in so schwacher Hülle ... Aber er hörte anscheinend kaum zu. Rhain vergab ihm als er anfing sich zu bewegen, provozierte es da er die Schwachstelle gut kannte und nutzte sie aus um den Zwiespalt zu schüren, das Leid aufzuwühlen und mit Lust zu mischen. Und der Kleine spielte mit, welche der Seelen war egal, er begann zu tanzen und den Schwanz in sich erwartungsvoll zucken zu lassen. Die kleinen Hände waren warm, noch, kühlten ab und waren doch beschwichtigend, ebenso wie die flinke Zunge. Rhain lehnte sich wieder an und ließ ihn machen, schüttelte leicht den Kopf. Vergessen... ts. Erinnerungen waren Segen und Fluch, formten und waren die Basis des Selbst - nur ein Narr gab das Wissen über sich selbst auf.
"Beweg dich... Du als Wesen der alten Welt müsstest wissen was die Gedanken befreit und wollüstig fortspült.", meinte er und legte die Hände auf die schlanke Taille, dirigierte ihn, erst langsam, dann schneller, das Spannen der Muskeln konnte er schon außerordentlich gut...
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   Sa Okt 24, 2015 2:35 pm

Eigentlich konnte er ja wirklich nichts sagen, keine Benimmratschläge erteilen wenn man bedachte was sein Vergehen gewesen war dass ihn zu Fall gebracht hatte, was sie ihm vorwarfen, egal ob es nun der Wahrheit entsprach oder nicht. Ramiel war sich ebenfalls sicher, dass Rhain einen Weg suchen würde um ihn zu vernichten wenn er erfuhr was er wirklich war. Rhain erschuf sich sein Reich wie er es wollte, kein Wunder also, dass er hier recht hatte, dass er sich nichts reinreden ließ und auch für seinen ungewollten Bruder keine Ausnahme machte. Unverständlich für Ramiel, der seine Brüder immer geliebt hatte, wobei da einer war den er immer mehr.. oder nicht? Nein, kurz war ein Gesicht aufgeblitzt, ein Gesicht dass eine tiefe Sehnsucht und ein trauerndes Gefühl in ihm weckte, aber dann war es auch schon verschwunden.
Letztlich war es ihm auch egal, ob die Kinder sich verstanden oder nicht, Ramiel viel älter als die Beiden und eigentlich auch egal was sie machten, solange er in Zerachiels Körper sicher war. Er wusste auch nicht warum aber er suchte sich immer einen Aschedämon aus um ihn ihm zu residieren, jedoch hatte nie einer so lange gehalten wie der Kleine dementsprechend wäre er schon ein wenig angepisst würde diesem etwas zustoßen. Auch, dass er immer wieder diese gefühlsmäßigen Höhenflüge hatte, dem Drachen voll und ganz vertraute und einfach alles für ihn tat, sein gesamtes Selbst aufgab, es war schockierend und faszinierend gleichermaßen, ob er selbst je jemals jemanden so geliebt hatte?
Genug jedenfalls um ihm alles zu vergeben und trotz Trauer und Schmerz an ihn zu glauben und ihn zu vergöttern, wahrlich naiv der Kleine und doch hatte er niemand anderen bei Rhain gesehen, vielleicht wurde dieser ja doch weich.

Ein Befehl an Zera wenn Ramiel an der Macht war, schien auch ein interessanter Gedanke zu sein, hatte das selbst noch nie durchgedacht, aber letztlich gehörte der Körper Zerachiel und damit Rhain, dementsprechend müsste er also auf ihn hören oder nicht? Was Ramiel dazu zu sagen hatte, nun das war eine andere Geschichte und es würde sicherlich nicht stumm vonstatten gehen, außer es wurde befohlen. Familienchronik hin, Familienchronik her, eigentlich hatte er auch keine Lust sich damit zu befassen, hatte ja auch nicht erwartet so lange in einem Körper bleiben zu können. Was das Ritual anging hatte sich Valkyr geirrt, Ramiel war schon viel, viel länger in diesem Körper gewesen, schon seit er ein kleiner Junge gewesen war und in den eisigen Wüsten zurück gelassen wurde. Er hatte sich seines Körpers angenommen und tief in ihm verborgen geschlafen, gewacht, als er dann zu einer Familie kam hatte er es ihm erst gegönnt, doch dann waren diese dummen Dinger auf die Idee gekommen seinen Zerachiel weg zu nehmen und irgendeine gestorbene Seele hinein zu stopfen, als ob das noch ginge nachdem der Körper schon so lange tot war, die Seele des Jungen schon lange weg gewesen. Er hatte ihn nur vor etwas schlimmem bewahrt, jede Seele, egal ob verdorben oder nicht hätte den Jungen besetzen können und Ramiel verteidigte was ihm gehörte. Selbst ohne diesen Körper hätte er wohl nicht wirklich versucht Rhain etwas zu tun, musste sich nur ablenken und dieser war einfach zu arrogant um ihm von Nutzen zu sein, Zumindest war es das was er sich selbst einredete.
Es war auch einfacher zu denken, dass es einfach Zeras Körper war des es gewohnt war sich an Rhain anzuschmiegen, Schutz und Geborgenheit in den eisigen Armen zu suchen, statt dass er es selbst war der das gerade brauchte, winselte leicht und bewegte sich schon fast verzweifelt auf Rhain, sicherlich bereitete er ihm damit nicht solche Freude wie es Zerachiel getan hätte, auch wenn er selbst in anderen Sachen recht gut war, reiten war noch nie so Seins gewesen. Die Frage hörte er, konnte ihm aber keine Antwort geben, wusste es doch selbst nicht, nur dieses drängende Gefühl in sich dass ihm sagte, er müsse dort bleiben. Aschedämonen waren wichtig und mussten beschützt werden, er musste dort bleiben, weil... weil halt. Egal, die Gedanken mussten weg, da gab es gerade nur diese eine Möglichkeit, spürte ja selbst wie der Körper darauf reagierte, wie er selbst auch darauf reagierte, stöhnte verzweifelt und versuchte schon halb in Rhain rein zu kriechen, sein eigener Schaft rieb an den harten Bauchmuskeln und er winselte leise als er die Kälte daran verspürte. Rhains Worte ließen ihn kurz den Kopf schütteln, so viel Erfahrung hatte er nicht, sie waren zu schnell getrennt worden, als dass ihnen mehr als ein paar Mal gegönnt worden war, er... wer war er? Ob er ihn auch so geritten hatte? So wollüstig gestöhnt und vor Schmerzen gewinselt, Ramiel wusste es nicht, ließ sich innerlich von Zera umarmen der ihn dazu animierte sich schneller zu bewegen, leichte Kreiselbewegungen mit der Hüfte zu machen, ließ sich von dem Jüngeren führen, als dieser ihn sanft bei der Hand nahm und sie gleichermaßen über den Körper verfügten, die Fingernägel in Rhain schlugen als ein besonders empfindsamer Punkt getroffen wurde, zuckte auf und konnte nicht verhindern, dass erster Samen floss, wimmerte und versuchte sich zu beherrschen, nicht gleich zu kommen und konnte es doch nicht verhindern, die unbarmherzigen Hände an der Hüfte schon zu viel, die Kühle, die Gefühle, Ramiel und Zera kamen mit einem Schrei, beide stimmen zu hören was wohl recht verstörend wäre, aber so auch noch nie vorgekommen, jedoch hielt der Körper nicht an, zuckte und winselte, wand sich und versuchte doch sich zu bewegen, auch den Halbdrachen zum Kommen zu bringen, während sich die Muskeln krampfhaft zusammenzogen, versuchten ihn aus sich zu schieben, zu viel Gefühl, zu viel Emotion, zu viel von einfach allem. Sie wussten gerade Beide nichts mehr, zählte nur der kalte, starke Pfahl in ihnen, hatten auch nicht bemerkt wie sie jeweils einen unterschiedlichen Namen gerufen hatten, beim Kommen.
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Kitsune

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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   Sa Okt 24, 2015 8:26 pm

Das hingegen waren Informationen, die Rhain nicht hatte, ebenso wie er nicht wusste, dass der Schmarotzer bereits vor dem Ritual in diesem Körper gewesen war, das gehörte zu den Sachen, die Valkyr auch im tiefsten Schlaf des Aschedämons nicht hatte sehen können, ein undurchsichtiger Schleier der nie weiter als bis zum Ritual zurückging, er hatte es immer wieder versucht aber Rhain keine Antwort liefern können, was nun wirklich die Hintergründe waren, und allein diese Tatsache passte Rhain schon überhaupt nicht. Jedoch würde er vermutlich nicht direkt agieren, denn auch wenn man angenehmeren Zeitgenossen begegnen konnte als Engeln, Gesandten und all diesem Gedöns, so waren doch auch Drachen nicht per Se gut oder böse, auch wenn den meisten ein brachiales Naturell nachgesagt wurde. Azariel gehörte auch dazu, brutale Gewalt bar jeder Eleganz geschweigedenn mit Verstand und Kalkül … aber gut, Rhain war auch nur ein Halbdrache. 'Nur'. Mit familiären Banden hatten es Drachen nicht so und er passte ja nicht mal ganz rein, mit einem Wintergeist als Ahnen,  von daher hatte es schon seinen Grund wieso Valkyr mehr Bezugsperson war als Familie – auch wenn Azariel es immer weiter versuchte. Wie ein Engel das sah interessierte ihn eigentlich auch nicht, konnte doch jeder machen was er wollte – so lange man ihm nicht in die Quere kam. Zera war eine Konstante, trotz seines zweiten Selbst, und deshalb blieb er auch hier, durfte bei ihm bleiben und war auf ewig an ihn gebunden – es war nicht naiv, sondern nachvollziehbar dass er dann so an ihm hing. Es war immerhin alles was Zera hatte, oder nicht?

Er brauchte gerade niemandem was befehlen, auch Ramiel benahm sich, abgesehen von dem kleinen Mordversuch war alles in Ordnung. Er mochte ihn wirklich nicht, diesen Schmarotzer dessen Vergangenheit in Zeras Erinnerung verloren gegangen war und sich ihm verbarg, duldete ihn aber, wieso auch immer.
Wessen Impuls es nun war der Zera veranlasste sich anzuschmiegen, als würde er versuchen Wärme zu erhaschen die Rhain ihm nicht geben könnte selbst wenn er wollte, genau wüsste er nicht, welche Seele die Kontrolle hatte doch das Wimmern klang nach Ramiel, der ihm nicht antwortete. Entweder er wusste es selbst nicht, oder aber er wollte es nicht sagen und dann war es ohnehin schwer die Blockade zu brechen, wenn nicht mal Valkyr in sein Unterbewusstsein kam. Ob er nun spurte weil er musste oder weil die Lust um sich griff war egal, er gehorchte Rhain und das war die Hauptsache. Er rieb sich an ihm, vielleicht hoffend dass so etwas Wärme entstand während Rhain jene in seinem Inneren genoss, die ihn zumindest dort aufwärmte und pulsieren ließ, sein Stöhnen hallte von den Wänden wider und Rhain bemerkte durchaus einen Unterschied, Zera bewegte sich anders, zarter, aber auch kunstvoller, etwas das erst jetzt langsam erwachte, was die Erwiderung unterstrich – Ramiel schien da wenig Übung zu haben, und das obwohl seine Aura deutlich älter war als selbst die von Rhains Mutter. Doch Zera schien mitzumischen, bewegte sich geschmeidiger, zielführender und krallte sich fest, was Rhain ein Keuchen abrang das nicht vom piekenden Schmerz herrührte. Ertmals verkrampften die Muskeln um ihn herum, er schien sich beherrschen zu wollen und kam dann doch, heftig und durchaus … irritierend. Rhain stutzte einen Moment, zog die Augenbrauen zusammen und lauschte dem Widerhall, aber er irrte sich nicht, es waren zwei Stimmen und nicht bloß das Echo gewesen – ablenken ließ er sich aber nicht lange davon, der Aschedämon machte weiter, brachte seine Aufgabe zuende. Allein die Kontraktion hätte eigentlich gereicht, Rhain knurrte und übernahm die Kontrolle, dirigierte seine Hüfte und drückte ihn mehrfach entgegen der Kontraktion fest auf seinen Schoß, ehe er ebenfalls tief in ihm kam, mit knurrendem Stöhnen füllte und zumindest ein bisschen Wärme spendete, während er ihm heftig in den Hals biss. Sie waren hier nicht bei sich, und wenn es heute noch ein Abendessen in Gesellschaft gab, wollte er ihn markiert wissen, innerlich wie äußerlich.
Er strich dem jungen Dämon über den Kopf, legte beide Arme um ihn und stand mit ihm auf, genug gebadet für heute. Es wäre möglich ihn jetzt einfach in eine heiße Quelle zu werfen, aber er ließ es und parkte ihn stattdessen auf dem Bett, ehe er sich selbst einen Bademantel überzog und sich an die Arbeit machte. Das Wasser gefror noch währenddessen, Valkyr war immernoch nicht zurück und auch wenn er jetzt hier war gab es noch genug anderes zu tun … er hatte sich was mitgenommen und sie hatten noch Zeit, bis es Essen gab. Sofern sein Bruder nicht wieder die Zeit vergaß, ihn vergaß oder was auch immer.
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Selena

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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   So Feb 14, 2016 2:19 am

Es gab einige Informationen die der Wächter des Nordens nicht hatte, vielleicht irgendwann, wenn er so weit war sich der Welt zu zeigen, daran zu erinnern wer er war, was er war. Dann vielleicht würde er sich zu erkennen geben, würde ihn in seine Schranken verweisen und zu dem zurückkehren den er zurückgelassen hatte. Ungewollt. Unbewusst. Unbeabsichtigt.
Wie sollte der Traumdämon denn weiter schauen als er selbst wusste, weiter sehen als er bereit war zu geben? Nein, es war noch nicht an der Zeit, dass überhaupt einer von ihnen erfuhr wer er war, bekam ja selbst immer nur Stückchenweise zurück und gerade jetzt in dieser Höhle viel mehr als erwartet, viel mehr als er gerade begreifen konnte. In seinem Leben auch viel mehr getan, viel Brutaleres und vieles was auch mit Eleganz gleichzusetzen war, eine Mischung möglicherweise aus ihnen Beiden. Ein wenig irritierte ihn die Beziehung der Drachen schon, aber es war ja nicht seine Geschichte, war nicht seine Sache, die Faszination Zeras dagegen war schon eher nachvollziehbar. Ja, sollte dies funktionieren und den Kleinen glücklich machen würde er es sogar fast akzeptieren, zumindest soweit er irgendwann eine eigene Form wieder würde annehmen können.

Gerade wussten weder er selbst noch Ramiel wer gerade die Kontrolle hatte, schwankte hin und her und doch suchten sie Beide das Gleiche bei Rhain, eine Wärme die vielleicht nicht durch direkte Temperatur sondern durch Gefühl gebracht wurde und dies tat es wenn sie sich ankuschelten, schmiegten, ihn kosten. Beruhigte sie genauso und reichte schon voll und ganz, alles was darüber hinausging war nur noch besser. Dieses war ebenso der Grund weswegen sie beide versuchten ihm Freude zu bereiten, ihn zum kommen zu bringen und selbst ein Lob dafür zu erhalten, gefüllt zu werden und selbst zu kommen, dass er nicht so gut war kein Wunder, hatte so lange gelitten ohne seinen Liebsten. Ohne seinen Liebsten? Da war also jemand, entzog sich ihm wieder vor allem als Zera sein Augenmerk wieder auf Rhain richtete, sie Beide dazu verleitete zu verschmelzen und ihn zu reiten, versuchen ihm das Bestmögliche aus ihnen Beiden zu geben, konnten jedoch nicht verhindern zu kommen, ein erstes Mal und auch wenn es nicht reichte erneut hart zu werden und zu kommen, so keuchten sie Beide doch, schnurrten und schmiegten sich an ihn, erfüllt von Stolz von ihm gefüllt worden zu sein. Müde und erschöpft und doch so unendlich glücklich lies er sich tragen, Ramiel zog sich zurück, kugelte sich zusammen und versuchte zu begreifen was geschehen war, was er neues gelernt hatte, während Zera die Oberhand gewann, leise schnurrte und ihn glücklich anlächelte. „Rhain?“, fragte er leise, glücklich und zugleich nachdenklich. „Er ist traurig... aber ich glaub er hat dich auch lieb.“ Sein Lächeln war ehrlich und offen, so wie immer wenn er bei Rhain war, überhaupt hatte er es noch nicht geschafft irgendwie anders zu sein, wollte es auch nicht, hatte es auch nicht versucht, war einfach glücklich wenn er hier war und kuschelte sich in die weichen Laken, gähnte unverhohlen und schloss blinzelnd die Augen ehe er wegnickte. Eine große Ehre bei ihm schlafen zu dürfen, sein Bett zu benutzen, während der frische, warme Samen in ihm leicht auf das Laken sickerte, würde es später auch auflecken und versuchen sauber zu machen, aber für den Moment war er einfach nur zufrieden, wollte jetzt nur später gut für ihn sein, zeigen, dass er ein guter Gefährte war, Gefährte und Wächter seines Herren, immerhin musste man auch auf ihn aufpassen!
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Kitsune

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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   So Sep 25, 2016 10:06 pm

Rhain empfand keinen Groll dieser Kreatur gegenüber, die Zerachiel innewohnte, auch wenn Valkyr noch nicht zweifelsfrei hatte ermitteln können, was genau es war, das sich in ihm angesiedelt hatte infolge dieses ominösen Rituals. Er schätzte es auch nicht, dass da noch jemand war, doch er störte sich nicht daran. Früher oder später würde es ihm nützlich sein, dessen war der Wächter des Nordens sich sicher. Irgendwann, aber nicht jetzt, wo er den Körper seines Besitzes auskostete und im Anschluss auch keine Lust mehr auf Baden hatte. Schien auch besser so, denn Zera schien genut Wirren auszuhalten im Moment, ein stetiges Hin und Her seiner Aura, und es war am Besten ihn einfach erst einmal hinzulegen, damit er sich akklimatisieren konnte. Er selbst hatte genug, vorerst, denn aller Differenzen zum Trotz waren Zera und sein Besetzer sich, was die Bedürfnisse anging, doch augenscheinlich recht ähnlich. Der Mischling hatte nichts zu den Worten aus Zeras Mund gesagt, die auch von ihm zu stammen schienen, und es schien auch nicht nötig zu sein, da er recht bald schon einschlief. Traurig, tse, sollte er doch verschwinden, wenn er schon nicht gewillt war sich ebenfalls zu beugen, im Augenblick aber war er zufrieden damit, ihn schlafen zu lassen, auch wenn das hieß, dass er das frisch bezogene Bett tränkte. Auch egal, wozu gab es Personal?

Valkyr blieb verschollen in der nächsten Zeit, in der Rhain sich mit ein paar liegengebliebenen Korrespondenzen beschäftigte, ohne dass Azariel sie endlich mal zum Essen bat, und beschloss dann einfach selbst zu gehen. Er stand wieder auf, feststellend dass es wieder ziemlich kalt für Normalsterbliche hier drin war, und setzte sich zu Zerachiel auf die Bettkante.
„Wach auf und zieh dich an. Wir gehen essen.“, sagte er nüchtern, der Warterei überdrüssig, und änderte seine eigene, bequeme Robe mit einem Gedanken zu einem deutlich edleren, weiß-blauen Gewand. Er mochte hier keine sonderliche Befehlsgewalt haben, aber verhungern war auch nicht drin, weshalb er den ihm ja auch bekannten Speisesaal aufsuchen würde. Mit oder ohne Bruder und Annex.
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   Di Sep 27, 2016 12:46 pm

Ich hatte ja selbst keine Ahnung was wirklich in mir war, aber ich wollte nicht dass Rhain mich weniger mochte wenn er da war, auch wenn mich sein Schmerz und seine Trauer manchmal weinen und auf Besserung hoffen ließ. Sie schienen sich sonst ganz gut zu verstehen, sonst hätte Rhain sie schon lange vertrieben. Es war schön im Bett zu schlafen, auch wenn es nicht nach meinem Meister roch, kuschelte mich glücklich in die Laken und genoß das Gefühl seinen Samen in mir zu haben, presste mit letzter Kraft den Hintern zusammen um ja nichts zu verlieren, auch wenn ich wohl wenn ich einschlief ein wenig verlieren würde, die weiße Flüssigkeit über meine schlanken, bleichen Beine lief, während ich mich zusammenkuschelte. Ich schlief sogar ziemlich lange, unwissend das mein Herr mich schlafen ließ während er selbst ja nun nicht wirklich was tun konnte hier in dem Raum, ein Privileg welches ich ihm nicht danken konnte weil ich nichts davon ahnte. Erwachte mit einem leisen Schmatzen und schnurrte an sein Bein, rieb mein Gesicht an ihm und lächelte glücklich. „Ja, Herr!“, stand dann auch etwas wacklig auf und errötete als ich spürte wie feucht meine Beine waren, ich schaute ihn fragend an ob ich mich waschen sollte oder gleich anziehen... durch das durchsichtige Kleidchen was ich tragen würde könnte man sonst alles sehen was er getan hatte, entschied mich dann aber dafür mich einfach anzuziehen, da er sicher besseres zu tun hatte als mir Bescheid zu geben was ich tun sollte. Er schätzte Selbstständigkeit und anziehen konnte ich mich!
Mit einem sanften Lächeln und der Gewissheit dass die Drachen es riechen würden, dass er mich markiert hatte stand ich ein Stückchen hinter ihm und wartete ihm folgen zu können.


Ein Drache zu sein war nicht immer einfach und schon gar nicht wenn einem ein Reich gehörte, es gab viel zu tun und ich würde mich viel lieber Nero widmen, dieser jedoch war schon wieder in ienem seiner vielen Nester verschwunden, das war wirklich eine ulkige Sache die er da machte, kuschelte mich auch manchmal dazu und freute mich wenn er sich um mich schlang. Hmm... da wäre ich jetzt ach gerne, ließ dann auch was ich gerade machte stehen und suchte ihn, leise seinen Namen rufend. „Niru? Wo bist du?“, langsam mussten wir auch mal los zum essen, er war viel zu dünn, da musste schon etwas mehr rauf und an seiner Beweglichkeit würde sich sicher nichts ändern. „Es gibt essen mit meinem Bruder und danach können wir kuscheln?“
Ein Versuch war es wert ihn so rauszulocken und ich würde.... oh... ich hatte vergessen nach meinem Bruder zu schicken, nja er war ja alt genug selbst zu kommen, auch wenn er sicher sauer wäre, stand so sehr auf Regeln und Gradlinigkeit... ich wäre manchmal gerne ein wenig mehr wie er aber das würde ich niemals können, seinen Stolz erringen konnte ich auch vergessen. Hoffentlich würde er Niru gerne haben, der erste Auftritt war ja nicht ganz so gut verlaufen, aber er würde das bestimmt aktzeptieren alles!
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   Di Sep 27, 2016 3:23 pm

Es wäre zu gefährlich, tiefer zu stochern wenn Zerachiels Psyche so labil war, nur um herauszufinden, was da war, das sah selbst Rhain ein und überließ das Feingefühl meistens Valkyr. Es reichte ja wohl, den beiden Teilen körperliche Befriedigung zu verschaffen. Gut verstehen war zu viel gesagt, es mochte Interesse seitens des Mischlings vorhanden sein, doch ansonsten duldete er Ramiel lediglich, duldete dass er Zera durchaus in irgendeiner Form mit zu schützen schien, und sei es nur um nicht seinen Körper zu verlieren.
Er gönnte seinem Besitz diese Ruhe, hatte er doch repräsentativer zu sein als diese minderwertige Kreatur, selten, aber so doch eines Wyvverns nicht würdig, der ebenjenen auch noch zum Gefährten gemacht hatte. Mutter würde platzen vor Stolz, tse. Rhain genehmigte ihm das verschlafene Kuscheln und sah hinterher, als dieser aufstand, nur um ihm ein Zeichen zu geben das wegzuwischen – er bekam neues davon, und es reichte wenn man es roch und nicht auch noch sah. Das ging dieses Feuerpack nämlich nichts an, oder besser hatten sie es sich nicht verdient auch nur in Gedanken drüber zu fantasieren was ein halber Wintergeist so mit einem Aschedämon anstellen konnte. Er erhob sich, richtete Zera den Kragen und nahm ihn dann mit, kannte den Weg ja und hatte sich auch die Nahrung redlich verdient, egal ob sein Bruder nun anfing gastfreundliche Standards einzuhalten oder nicht. Er sprach auf dem Weg nicht mit dem Dämon, aber das war auch nicht nötig und auch nicht allzu weit bis zum Speisesaal. Immerhin konnte er dann noch ein wenig verweilen ohne den Basilisken ertragen zu müssen.

Ich hatte mich mittlerweile daran gewöhnt, dass Azariel oft zu tun hatte und dann weg war oder beschäftigt, sodass ich ihn dann in Ruhe ließ – das war zwar manchmal doof, aber je länger er sich mit was anderem mühte, desto inniger hatte er mich im Anschluss dann lieb wenn er wiederkam. Genug Kuschelnester hatte ich ja überall, das zwar vorher nicht gemacht und auch keine Ahnung, wieso ich das tat, aber es war toll, besonders wenn er dazu kam.
Ich war immernoch etwas durcheinander von den Eindrücken, die auf mich eingeströmt waren, erst dass Az sich verwandelt hatte, die vielen verwirrenden Gefühle, und dann auch noch sein kalter Bruder, der mir Angst machte, sodass ich mich verkrochen und eingerollt hatte zum ausruhen. Erst als Az rief, regte ich mich wieder, gähnte und schlüpfte aus meinem Versteck, das war neu, ein flaches Nestchen unter einem der Kleiderschränke, wo ich gerade so hinpasste und nun herauskroch.
„Naah!“, machte ich, damit er wusste wo ich war, und schaffte es sogar aufzustehen, um ihm entgegen zu tapsen. Nur neue Klamotten bräuchte ich, oder störte es seinen Bruder nicht wenn man nackt war? Ich schmuste mich an (und hielt mich fest um nicht hinzufallen), weil er schön warm war, und züngelte Az über den Hals, anziehen? Ich wollte nicht zu seinem Bruder, hatte aber Hunger und danach konnten wir ja wieder kuscheln … zumindest sagte Az das und ich glaubte ihm.
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