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 Black Sun: Azariel und Niru

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Kitsune

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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   Fr Apr 17, 2015 9:02 pm

Wie auch immer es zustande kam, das Kind war schon in den Brunnen oder eher Wasserfallteich gefallen und alle Beteiligten, die noch dazu in der Lage waren, hatten dann die Mühe es wieder zu korrigieren, naja, was nicht halb so unangenehm sein dürfte als es selber zu ertragen. Es war niemals schön, die eigenen Schützlinge so zu sehen, egal ob Rhain oder Azariel und unabhängig von der Schuldfrage, sie mochten nur noch selten Babysitter brauchen, aber das war ja nicht der Grund weshalb Anukis und Valkyr nicht ihre Freiheit genießen gingen jetzt wo die kleinen flügge waren – sie waren ihnen nicht verpflichtet, sondern Freunde und Vertraute der ehemaligen Schützlinge, vielleicht die Väter die diese niemals hatten (und in Azariels Fall war das gut so). Rhain würde dem Nachtmahr nie etwas antun, ihn vielleicht für Fehlverhalten strafen, doch das niemals über das erträgliche Maß hinaus, er wusste genau was der Traumwandler aushielt und was noch Strafe und was Qual und Folter wäre. Ob Rhain tatsächlich so dachte wie Azariel war zu bezweifeln, aber er hatte anscheinend seine Gründe, einen alten Freund bei sich zu behalten, ihm würde nichts passieren. Rhain war kein aufbrausender Kerl, wenn er etwas tat, die Hand erhob und zuschlug, dann war das alles bereits durchdacht.
Doch Rhain hatte seinen Gefährten gerade bei sich in der Kühle des Schlosses, wohlauf und gesund, und diesen Zustand in wärmerem Gefilde galt es auch hier wieder zu erreichen, so sehr er den Kontakt zu dem Greifen genoss, mit einer kranken Reptiliengestalt gab es nichts zu spaßen, die hielten eigentlich viel aus, aber der Kleine war gebannt, überfordert und ausgekühlt, keine gute Kombination. Es war auch keine Erkältung, das da hatte sich unbemerkt bereits zu etwas größerem entwickelt und schmeichelnder Klaps oder nicht, Valkyr sorgte sich ebenfalls um den Bruder seines Schützlings, dessen Befinden eng an das des Gefährten geknüpft war.

Dennoch stellten beide sich mehr an als in diesem Zustand möglich sein sollte, winselten, sträubten sich schwach, aber es war schnell vorbei, das Problem ermittelt und dieses war nicht ohne. Es war gut dass Anukis den Drachen beruhigte, der seinen Schlüpfling dann auch direkt zurückbekam, sodass Valkyr sich auf den nur schwach reagierenden Basilisken konzentrieren konnte, der dann erst wieder ruhiger wurde als die Arme des Drachen wieder um ihn lagen. Beide taten das, und beide brauchten die Ruhe dringlich. Valkyr dachte nach, während Anukis die beiden zudeckte, und nickte. Ja, eine Lungenentzündung bekam Azariel wohl nicht, aber es beeinflusste ihn, sein Zustand hatte sich ebenfalls verschlechtert.
„Halt beide stabil, kümmere dich aber um Niru – wenn er gesund wird, wird auch Azariel genesen.“, erwiderte er, seinerseits mit dem weiten Ärmel seiner Robe kurz die Stirn des Basilisken von kühlem Schweiß befreiend. „Ich fürchte, vorerst gilt es nur, auf seine Atmung zu achten, zur Not Sauerstoff zuzuführen und dergleichen. Ich werde dir nachher etwas Medizin bringen, gib sie aber nur Niru.“
Er näherte sich Anukis, legte die Arme von hinten um dessen Brust und lehnte den Kopf gegen dessen Nacken, trotz der Augenbinde die Lider senkend. Er schüttelte den Kopf, ahnte zwar, wieso das so schnell ging, aber das auszusprechen war nicht sein Recht, etwas zu äußern was so intim war das nicht mal die Betroffenen einfach darüber sprechen, es begreifen könnten.
„Ich weiß es nicht. Doch gib gut auf sie Acht.“ Immerhin hing vom Befinden des Kleinen das Leben des Wyvvern ab. Er küsste Anukis sacht in den Nacken, ließ ihn dann los und ging um ihn herum, wiederholte das ganze von vorne, umarmte und küsste ihnsacht.
„Halt bitte meinen Körper, ich werde zusehen dass sie tief schlafen.“, bat er Anukis und löste sich dann, sackte in sich zusammen während sein Geist nach dem Nirus griff, ihn zu beruhigen, in traumlose Ruhe zu schicken versuchte, die auch Azariel gut täte. Nur konnte er in der Zeit seinen Körper nicht steuern.
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Selena

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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   Sa Apr 18, 2015 12:08 am

Anukis hätte schon selbst versucht die Beiden zu heilen, wäre wohl verzweifelter geworden was das anging, immerhin kannte er sich nicht damit aus und Azariel mochte es nicht wenn Fremde ihn anfassten. Vor allem nicht wenn er nicht bei Sinnen oder bei Bewusstsein war, nicht nur eine reine Vorsichtsmaßnahme sondern vielmehr ein kleines Überbleibsel von der Zeit in der er selbst unter Drogen gesetzt worden war.
Es war klar, dass sie nicht nur blieben weil sie es gewohnt waren sondern weil ihre Schützlinge ihnen etwas bedeuteten, sowohl Kyrie als auch Anukis nahmen ihren Platz sehr ernst und auch wenn er ihnen den ein oder anderen Ärger verursachte, so konnten sie doch nicht anders. Zwar hatte gerade Anukis Azariel oft genug gedroht, dass er gehen würde wenn dieser dies und jenes machte und doch hatte er es nie wahr gemacht, hatte gewusst das es den Drachen zerbrechen würde, würde er verschwinden, nicht komplett aber zumindest… so dass keiner wusste in wie weit er sich verändern würde. Mochte vielleicht sein, das Azariel Anukis mehr brauchte, aber Rhain würde Valkyr auch nicht missen wollen da war sich Anukis sicher. Nicht nur weil dieser noch Verwendung für ihn hatte, sondern auch weil dessen kaltes Herz gar nicht immer so kalt war wie er sich nach außen hin gab. Zwar hatte er seine Maske perfektioniert, doch die Art wie er mit Kyrie manchmal umging zeigte ihm, dass Rhain weit mehr für diesen empfand. Anukis wurde von Azariel nicht gezüchtigt, weder bestraft noch gequält, dafür hatte Azariel zu viel Respekt vor ihm, zwar gab es hin und wieder Übergriffe aber dann war der Drache mehr als nur beschämt was er getan hatte, fast wie ein Kind das seinen Vater angriff weil es nicht wusste wie es weitermachen sollte. Qual und Folter würde es auch weiterhin bei Azariel geben, aber niemals gegen seinen Babysitter, seinen Vertrauten, seinen Freund.
Dennoch erstaunlich wie wenig sich Azariel und Rhain ähnelten, wie unterschiedlich sie waren, wie unterschiedliche Väter zwei so vollkommen verschiedene Söhne zeugen konnten. Nicht, dass sie nicht auch etwas von ihrer Mutter hätten, doch diese… nun man sprach nicht darüber.

Glücklicherweise war Rhain mit seinem Kleinen wohlbehalten im Schloss, keiner von ihnen krank und beide wohlauf, ein Zustand der sich hier hoffentlich auch bald wieder geben würde. Anukis war klar, dass die Bannung und der ganze Stress sein Weiteres gaben für die Krankheit und es nur eine Frage der Zeit gewesen wäre dass Niru krank wurde. Es war fast ein Wunder, dass es so schnell gegangen war und Kyrie ihnen nun helfen konnte, dieser war schon immer gut gewesen in Heilungssachen, sowohl äußerlich, als auch innerlich. Die Fähigkeiten des Greifen waren da in andere Richtungen gestreut. „Würde es helfen ihn zu befreien von seinen Bannsiegeln?“, fragte er ernst nach, wusste dass Azariel sicher nicht begeistert wäre, aber seinen Gefährten sterben zu lassen war auch keine Option.

Der Zustand war durchaus kritisch und doch zogen sie Kraft aus dem jeweils Anderen um sich zu wehren, schwächten sich dadurch umso mehr, eine Tatsache die nicht unbedingt hilfreich war wenn sie wollten das die Beiden das überlebten. Mit stoischer Miene betrachtete der Greif seine nun beiden Schützlinge und seufzte leise, nickte gedankenverloren und blickte Niru ins blasse Gesicht. „Hmm… wenn ich mich anstecke, kümmerst du dich dann auch um mich?“, fragte er, versuchte seinen Nachtmahr zu necken, während seine Stimme immer noch vor Sorge getränkt war, durchaus jedoch verdecken sollte, wie sehr er sich sorgte, versuchte ein wenig Humor zurück zu bekommen.
„Es wird schwierig sich nur um Niru zu kümmern, wenn es Azariel so schlecht geht.“, seufzte er leise, kraulte den Drachen sanft im Nacken und küsst diesem auf den Haarschopf. Lächelnd lehnte er sich dann in die Berührung seines Liebsten, schloss ebenfalls die Augen als er die sanften Lippen in seinem Nacken spürte, zog seinen Gefährten an sich als dieser sich um ihn schlich, dort die Berührung wiederholte. Müde legte er seinen Kopf in Kyries Halsbeuge, knabberte leicht am samtenen Hals. „Ich glaub ich werde alt.“, murmelte er an die zarte Haut, leckte leicht darüber um mehr von ihm zu schmecken und schnurrte. „Ich werde dich immer halten, egal was geschieht.“, sprachs und beschwor einen Stuhl, ließ sie beide in den Stuhl sinken, Kyria auf seinem Schoß, dessen Kopf nun in seinen Nacken gelegt, während er sanft über den Rücken streichelte, die nackten Beine seines Nachtmahrs waren über seine geschwungen, streichelte dort mit der anderen Hand entlang, während er darauf wartete, darauf achtete das Kyrie ohne Probleme zu ihm zurück kehrte.
Es dauerte nicht lange, da beruhigten die Beiden sich auch schon und fingen langsam an zu schlummern, tiefer zu schlafen, ließen Anukis erleichtert die Luft ausstoßen. „Danke, Geliebter.“, flüsterte er leise, streichelte sanft über den Steiß des Nachtmahrs und küsste nun diesen auf den Schopf.
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   So Apr 19, 2015 1:20 am

Anukis war ebenfalls ein guter Heiler, konnte das ja ebenfalls, nur lebten sie hier in warmen Gefilden und das bereits sehr lange, wodurch seine Erfahrung mit Erkältungskrankheiten der verschiedensten Wesen nicht so groß sein dürfte wie jenes von Valkyr, der ja auch jedes Spielzeug von Rhain erstversorgte, viele wurden da erst mal krank auf verschiedenste Weise. Azariel schlief, und es konnte auch nur in seinem Sinn sein, gesund zu werden, wenngleich Valkyr nicht wusste und auch bewusst nie erfahren hatte, wo da das Problem genau lag. Sie mochten für unterschiedliche Kinder zuständig sein, kannten aber beide sehr gut und Valkyr würde den Drachen bestimmt nicht leiden lassen wenn er was für ihn tun konnte. Es musste einfach sein mit ihm, so ein offener, extrovertierter Charakter war dennoch besser einzuschätzen als jemand wie Rhain und gerade bei Krankheiten war das praktisch – aber seinen ernsten, introvertierten Schützling würde der Nachtmahr nie eintauschen und dieser ihn umgekehrt nicht hergeben. Und nun galt es dessen Bruder zu helfen, dessen Übergriffe Valkyr so einige schöne Stunden beschert hatten, auch in einer Patchworkfamilie gab es Zusammenhalt; wenngleich Valkyr durchaus eine gewisse Abneigung gegen die Mutter der Beiden hegte, die sich in den letzten Jahrhunderten noch nicht völlig gelegt hatte.

Der Nachtmahr schüttelte den Kopf, nein, es könnte sogar noch schlimmer werden, wenn das Siegel gelöst würde, das sich deutlich abzeichnete und das aus recht simplen Gründen.
„Er ist ein Reptil, noch anfälliger für das, was schon seinen menschlichen Leib schwächt.“, erklärte er grob, „Er braucht nur stärkere Hilfe um es zu überstehen, als Mensch klappt es eher.“
Das Siegel zu lösen böte zwar vielleicht mehr eigene Heilungskraft, aber eine Schlange kam nicht halb so gut damit klar, was Niru hatte, wie ein Mensch, sodass Valkyr das Risiko nicht eingehen würde. War auch so eher suboptimal, aber machbar sofern der deutlich stärkere Azariel nicht zu sehr von ihm zehrte, aber die Anstrengung war ja vorbei. Der Nachtmahr schmunzelte.
„Soll ich dich dann zu mir ins Schloss holen?“, scherzte er mit auch wenn Anukis die beiden hier nie allein lassen würde, so wie er in Sorge schien., und er schmiegte sich an den so fürsorglichen Greifen, „Kümmer dich ruhig auch um ihn, aber vergiss nicht, dass der Quell Niru ist.“
Azariels Symptome waren wie ein Spiegelbild, aber er hatte es nur durch die Verbindung – die Medizin würde ihm auch gar nicht helfen, da es für Nirus Organismus besser geeignet war und wenn dieser sich berappelte, käme auch der Drache wieder auf die Beine. Sie hingen eben zusammen und die Ursache musste bereinigt werden. Valkyr lachte leise, ja, vielleicht wurden sie alt, aber das war okay so, sie hatten einander und noch viele Jahre vor sich – vielleicht irgendwann auch freier und öfter.
„Ich weiß.“ Das leichte Lächeln blieb auch, nachdem Valkyrs Körper frei von Körperspannung in sich zusammensackte und doch nicht viel, sein Kopf erst nach hinten kippte und dann am vertraut riechenden, warmen Leib des Greifen lehnte. Sein Geist versank in dem des Basilisken, so jung und fast frei von dunklen Flecken im Gedächtnis, er war so animalisch dass es etwas brauchte, ihn zu beruhigen, die Angst und den Fluchtreflex zu nehmen und damit auch Azariel indirekt zu beeinflussen. Ein kleiner Leckerbissen für den Nachtmahr, der sich löste und zurückkehrte – sein Körper reagierte mit einem hörbaren durchatmen, dann schlug er blinzelnd die Augen auf.
Sie saßen, die Haltung innig und die Umarmung wärmend. Er hörte den Herzschlag des Greifen und seufzte, schmiegte sich zufrieden an und lächelte.
„Nanu? Ich bin weder nackt noch festgebunden, Liebster?“, stellte er mit leiser Stimme fest, die Hände an dessen breite Brust legend, „Wirst du wirklich alt?“
Valkyr lächelte ihn an und rutschte dann etwas vor, schmiegte Lende gegen lende und bewegte sich sacht, rieb sich an dem Greifen der jetzt zwar vom Siegel befreit war (Valkyr konnte akute Bannzauber nicht aufrecht erhalten, wenn er seinen Körper verließ und nicht mehr darauf konzentrierte), aber sicher deshalb nicht lustlos ...
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   So Apr 19, 2015 2:49 pm

Nun, klar konnte er heilen, war auch nötig bei Azariels Temperament, außerdem musste dieser oft genug um seinen Thron kämpfen, auch wenn es nicht immer öffentlich gemacht wurde, Anukis Fähigkeiten lagen daher bei offenen Wunden, magisch zugefügten Verletzungen und Vergiftungen, nicht aber Erkältungskrankheiten, auch wenn er natürlich immer was von seinem Schatz mitbekam wenn sie Rhain besucht hatten und Azariel daraufhin erstmal ne Woche oder länger flach lag weil er das Klima nicht vertrug, nicht das er das seinem Bruder unter die Nase reiben würde. Stattdessen versuchte er das immer zu vermeiden, dass dieser etwas davon erfuhr, wobei Anukis sich jedoch sicher war das Rhain das wusste und ihn gerade deshalb hin und wieder einlud, nicht um die Familienbande zu stärken sondern um zuzusehen wie dieser sich langsam ne Erkältung einfing.
Seltsam dennoch dass er es nicht verbat das Kyrie seine Wundermittelchen weitergab, damit der Greif seinen kleinen Schützling wieder aufpäppeln konnte. Mit Azariel war es nie einfach… er war wie ein Kind das etwas Neues erleben wurde, dem schnell langweilig wurde und der sich in wahnwitzige Aktionen stürzte wo er sie nur fand. Oh da gab es einen undurchdringlichen Garten? Ein Labyrinth des Todes aus dem noch nie jemand herausgekommen war? Perfekt! Auf, los geht’s.
So viel wie er hinter Azariel hergerannt war wäre es kein Wunder irgendwann graue Haare zu bekommen, was ihn zu einem Schnauben veranlassen würde, das erste würde er Azariel schenken damit dieser ein schlechtes Gewissen bekam, auch wenn dieser nichts damit anzufangen wüsste. Einfach aus Prinzip.

Nicht das Siegel lösen, auch in Ordnung, würde auch einiges an Stress vermeiden was Azariel anging der das sicherlich gerne selber machen würde. „Ich werde dafür Sorge tragen das es nicht gelöst wird ehe er nicht gesund ist.“, versprach Anukis und streichelte den Unsehenden sachte über den Rücken. Letztlich würde Azariel Niru die Kraft nicht stehlen sondern ihm seine zur Verfügung stellen, dafür Krankheit annehmend. Darauf würde er ab jetzt auch achten müssen, wenn jemand Azariel vergiften wollen würde, würde es reichen Niru das Gift unter zu jubeln, was nun schon zwei Sorgenkinder machte, zumindest konnte er hoffen das Niru sich aus Problemen heraushielt.
„Wenn ich krank werde, wäre ich begeistert von dir gepflegt zu werden.“, schmunzelte er amüsiert, küsste seinen Nachtmahr auf die Nase. „Zumindest müsste ich mir dann keine Sorgen machen aus was die Suppe besteht die ich bekommen würde. Ich traue Azariel nicht zu das er sowas hinbekommen könnte.“ Wozu auch, der Drache konnte sicherlich nicht kochen, es hatte nie ein Grund dafür bestanden sich darum zu kümmern.
„Hmm… wenn du weißt das ich alt werde….“, küsste er ihn noch einmal zärtlich auf die Stupsnase. „Dann ist das okay für dich wenn ich Pädophil bin, so jung wie du aussiehst…. Da werde ich sicher verklagt.“ Grinste leicht, zwar war Kyrie nur ein Stückchen jünger als er, sah aber um einiges Jünger aus, was der Grund gewesen war, warum er damals nicht ganz einverstanden gewesen war dass dieser Jungspund den Eisdrachen überwachte. Hätte er gedacht das er ihn, wo er ihn zu Beginn gar nicht so wahrgenommen und akzeptiert hatte, nun so lieben würde, ach… er hätte wohl jeden ausgelacht der ihm das erzählte.

Nun, er hätte ihn fesseln können, ausziehen und sich schon mal in ihm versenken, doch seine Sorge war zu groß, ebenso das Kyrie sich ansteckte, irrational ja, aber… die Angst blieb dennoch, streichelte weiter unablässig über dessen Rücken, kraulte ihn leicht, während er spürte wie das Siegel um seinen Schaft sich löste, reagierte darauf jedoch nur mit einem leisen Stöhnen, gerade im Moment war er nicht darauf aus, blickte nur weiter auf seine zwei Sorgenkinder. Wurde erst wieder aus seinem nachdenklichen Blick gerissen, als er das tiefe Luftholen vernahm, dann das anschmiegen, lächelte darauf und küsste ihn behutsam auf den Scheitel. „Ganz alt.“, bestätigte er traurig. „Nicht mehr lange und ich bin alt und grau und sterbe an einem Herzinfarkt, während mein Liebster jung und hübsch auf ewig bleibt und mich vergisst.“ Er zog gespielt die Nase hoch, schniefte leicht und zog eine Schnute, ehe er theatralisch den Handrücken auf die Stirn legte, aufseufzte, ehe er die Augen schloss und  leicht lächelte, genoss wie Kyrie sich anschmiegte, ihre Erregungen aneinanderrieb.
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   Mo Apr 20, 2015 12:57 am

Was das anging hatte Valkyr es entspannter, Rhains Position im Norden war gefestigt, einfach weil dem Mischblut niemandem hier den Platz streitigmachen wollte oder konnte. Den normalwarm Lebenden war es zu kalt, und Wintergeister, Schneedämonen, Kältewesen konnten einem halben Drachen nicht paroli bieten – wenn Rhain sich verletzte, dann beim Training oder nur selten. Es war womöglich wirklich Absicht, ab und an Familienbande zu pflegen, die keine Kälte abkonnten, klar wusste Rhain dass er seinen Bruder damit wortwörtlich krankmachte, fast jedes Mal, zugleich aber kontrollierte der Halbdrache ja nicht die Medizinvorräte, sodass Valkyr (vermutlich) unbemerkt etwas abzweigen konnte, ihm tat Azariel da einfach leid, der immerhin versuchte es seinem Bruder recht zu machen und doch wissen musste, dass er krank wurde davon. Rhain war weitaus entspannter zu händeln, aber nun ja, Anukis hatte bereits weiße Haare, viel konnte da doch nicht mehr passieren? Jedenfalls … hatte er weiße Haare gehabt, vor fast achthundert Jahren schon als er mit Azariels Geburt feste Konstante des Familienlebens wurde.

Gut, das Siegel blieb besser an Ort und Stelle, Wunden oder so, da könnte es helfen das Siegel zu lösen – oder auch Gift. Niru war ein Basilisk, ein Wesen das in seiner wahren Form so ziemlich jedes natürliche Gift abkonnte und auch einen Becher davon Trinken könnte, ohne dass etwas passierte – sofern er auf diese ihm innewohnende Kraft zugreifen konnte. Gerade aber wäre das nicht hilfreich, es war aber gut dass zumindest Azariel fit gewesen war, das verschaffte Zeit beide zu stabilisieren. Es waren junge, kräftige und gesunde Jungens, die überstanden das. Valkyr lachte hell bei der Vorstellung den Wyvvern über einen Topf gebeugt zu sehen, aber naja, auch Valkyr ließ eher die Küche arbeiten, ein guter Koch war er nur wenn er musste …
„Dann ruf mich, wenn du einen Schnupfen hast, Liebster.“, antwortete er und lächelte, zog leicht die liebkoste Nase kraus, „Und für mich hat sich seit unserer ersten Begegnung nichts verändert … du bist immernoch derselbe, Anukis. Innen wie außen – das einzige, was die Jahre brachten sind Erfahrung, oder nicht?“
Greifen waren eine langlebige Rasse, und wer wusste nicht, ob Valkyr nicht schon Augenfältchen hätte, wären diese Intakt? Anukis fühlte sich immernoch genauso an, war immernoch groß, kräftig und doch sanft, liebevoll. Er sah doch ohnehin nichts mehr, oder gab zumindest vor es nicht zu tun, seit Jahrhunderten gleich blind obwohl dem nicht so war, von daher war ihm das einzig wichtige, was er spüren, hören, schmecken konnte. Niemand würde sich zwischen sie schieben, egal aus welchem Grund.

Es war ein schönes Gefühl, an Anukis geschmiegt wieder zu sich zu kommen, noch leicht desorientiert für einige Momente, aber glücklich und erfolgreich. Ein leises seufzen folgte, er genoss es die warmen Hände zu spüren, überhaupt war es hier viel Wärmer in diesen Gefilden und im Schloss. Er legte die Arme um Anukis' Nacken, zog sich etwas höher, schmiegte sich an.
„Hm? Ich sehe kein Grau.“, meinte er, schmiegte seinen Bauch gegen den des Greifen, „Man kann auf dir immernoch Wäsche schrubben … und bei der Libido kann ich nicht meckern. Sei nicht so streng mit dir … “
Der Nachtmahr zog sich höher, küsste Anukis innig, fing seine Zunge ein und schloss die Augen, sodass auch das dunkelrot, was er als Helligkeit durch die Maske schimmern sehen konnte, zu schwarz wurde. Er seufzte leise in den Kuss, schmiegte rhythmisch ihrer beiden Lenden aneinander und ignorierte, dass die Robe ihm über eine Schulter glitt, der Gürtel sich langsam löste. Frieren würde er hier schon nicht.
„Du wirst mich doch nicht verlassen, Anukis, oder?“
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   Do Apr 23, 2015 3:43 pm

Die Dynamik der beiden Brüder war nichts worüber er im Moment nachdenken wollte, auch nicht was genau alles noch geschehen könnte, war es doch nicht an Ihnen das Ganze zu lenken, lieber dahinter stehen und aufpassen das ihren Schützlingen nichts geschah, oder unterstützend zugreifen. Wir hatten uns Beide äußerlich nicht verändert, nun... bis auf die gravierende Tatsache, dass die Mutter der Beiden offensichtlich paranoid genug war seinen Liebsten zu blenden, nein... sonst hatten sie sich nicht verändert, die ein oder andere Narbe war dazu gekommen, doch altern war noch weit entfernt und wenn die Schützlinge noch so anstrengend waren, sei es nun durch Sadismus, Wagemut oder sonstigen Spielereien.

„Rufen, wenn ich Schnupfen habe?“, fragte der Greif empört, stupste nochmal gegen die kleine Nase. „Wenn ich schon so weit bin dann habe ich nicht mehr die Kraft zu rufen, stell dir nur vor... Zitternd und schniefend, nein... das würde ich nicht überleben.“ Die Inbrunst seiner Überzeugung war deutlich zu hören, auch wenn ein kleines Lächeln seine Lippen zierte, küsste den Nachtmahr kurz auf die Lippen während er ihm über den Rücken streichelte. „Ich hoffe du rufst mich auch immer, wenn es dir nicht gut geht, ich bin immer für dich da.“
Sicherlich mussten sie sich das sicherlich nicht mehr sagen, doch war es immer schön zu erkennen das jemand auf einen wartete, jemand für einen da war und es Wesen gab die sich um einen sorgten und wenn man denjenigen auch noch liebte, was schöneres gab es denn dann noch?
„Nein... wir haben uns nicht verändert Liebster, kein Stückchen. Du bist immer noch genauso wundervoll wie immer, auch wenn du durchaus deine Reitkünste verbessert hast, wenn auch noch nicht vollendet.“ Ein leichtes Necken, hoffen darauf, dass er bekommen würde was er da ansprach, es war nicht so dass Kyrie da irgendwie schlecht war in keinster Weise, eigentlich hatte er es schon zu einer Kunst gedeihen lassen, wusste wie er mit Anukis spielen musste um zu bekommen was er wollte.
Ja, es war viel schöner und wärmer hier in diesem Schloss, oh Schönheit war natürlich auch einer der wesentlichen Aspekte in Rhains Reich und doch... zog der Greif definitiv die Wärme vor, wenn sie irgendwann wirklich Frieden zwischen den beiden Sturköpfen bekommen würden, könnte man über einen Übergangsbereich reden, magisch verbundene Schlösser, dann konnten sie sich immer sehen, rein offiziell, konnten sowohl im einen als auch im anderen Schloss übernachten und es sich gut gehen lassen. Die Brüder würden sie sicherlich nicht einfach herauswerfen, das konnte Anukis sich nicht vorstellen, auch wenn er natürlich jeder Zeit damit rechnete, Drachen waren manchmal so unbeständig...
Kyries Aussage ließ ihn gequält das Gesicht verziehen, die Augenbrauen müde und voll Trauer zusammengezogen, zog er den Nachtmahr näher an sich, drückte ihn fester und presste seinen Kopf in dessen Halsbeuge, seufzte leise. „Oh Kyrie...“, flüsterte er ihm zu, wie sehr schmerzte es ihn das sein Liebster ihn nicht sehen konnte, nicht nur ihn sondern die Schönheit der Welt, wie.... grauenhaft war doch sein Schicksal. Er hätte alles getan um es ihm zu ersparen, die Schmerzen und die Dunkelheit selbst auf sich zu nehmen, es... wäre ihm viel lieber wenn er es wäre von ihnen Beiden der so gestraft wurde. Die weiteren Worte ließen ihn dann doch leise lachen, richtete sich etwas auf und schaut liebevoll in das klassisch schön geschnittene Gesicht, ehe er leicht den Kopf schüttelte. „Ich könnte mir da anderes vorstellen als Wäsche darauf zu waschen.“, neckte er ihn, wusste ja was der Andere ihm sagen wollte, aber so... nein, da fielen ihm wirklich bessere Dinge ein, schnurrte leicht als er die Zunge spürte und schloss ebenfalls die Augen, genoss die innige Zärtlichkeit, und küsste ebenso leidenschaftlich zurück wie es ihm gewährt wurde. Mit den Händen half er der Robe nach, sorgte dafür das Kyrie nackt auf ihm saß, wo er selbst noch komplett bekleidet war, lächelte leicht und knabberte an dessen Unterlippe. „Hmm... du könntest mir zeigen warum ich dich so liebe.“, küsste leicht auf die Lippen. „Du... könntest mir zeigen wie du mich reiten würdest wenn du nicht wolltest das ich dich verlasse.“
Sein Lächeln war neckisch, herausforderisch, spiegelte sich in seiner Stimme wieder, auch wenn er natürlich wusste das er Kyrie nicht verlassen würde und dieser ihn auch nicht, zu stark waren die Gefühle, zu groß auch die Gewohnheit, wäre komisch wenn sie einander nicht mehr hätten, aber das wirklich kein Grund sondern vielmehr ein hübscher Nebeneffekt, sie kannten sich so gut das sie gar nicht in der Lage wären jemand anderen für sich zu gewinnen ohne den jeweils Anderen zu vermissen, seine Eigenarten zu bewundern und jemanden zu haben der genau wusste was sie beide dachten und fühlten. So wie es war, war es gut, und jetzt wo Azariel und Niru aus dem Gröbsten raus waren, konnte sich Kyrie seine Belohnung abholen und Anukis ebenso, immer hin war er ja auch da gewesen als emotionale Unterstützung, auch wenn sein kleiner Mahr alles getan hatte. „Zeig mir wie sehr du mich begehrst.“

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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   Mo Apr 27, 2015 10:59 pm

Dynamik war gut, so dynamisch wie Feuer und Eis eben sein konnten und eigentlich war von Anfang an klar gewesen, dass eine gewisse Unvereinbarkeit bestand. Es hatte aber funktioniert, jahrhundertelang, ohne dass sie sich etwas irreparables angetan hatten, sie waren also schon mal nicht so schlimm wie ihrer beider Mutter – eine Existenz die Valkyr nur zu gern mied. Er hatte Anukis verheimlicht, dass es nicht bei diesem einen Mal geblieben war, dass das geheilt war, nur um wieder verwischt zu werden, erneut in Dunkelheit abzusinken. Er wusste, dass der Greif durchgedreht wäre, vermutlich gestorben beim Versuch der Vergeltung, ebenso wie Rhain, also … behielt er es für sich. Immerhin passierte es nur ein Mal im Jahrhundert, er achtete darauf keinen Verdacht zu erregen. Es ging schon, immerhin lebte er ja noch. Kyrie lachte leise, jaja, wehleidig sein brachte bessere Pflege, er fuhr Anukis durch das weiße Haar und erwiderte den sachten Kuss.
„Natürlich. Wer wäre ich, mich deinen fachkundigen Händen nicht anzuvertrauen?“, schnurrte er dem Greifen zu, dabei verdrängend dass es eben eine Sache gab die er diesem einfach nicht anvertrauen konnte. Doch alles andere … ja, würde er Anukis sagen, vertraute ihm alles an, wenn sie denn die Zeit hatten beieinander zu sein, zu sprechen. Seine Lippen verzogen sich zu einem Schmunzeln, er hatte die Anspielung verstanden und wusste auch darauf zu antworten.
„Wir üben zu selten, Liebster.“, flüsterte er ihm zu und schmiegte sich dann an, es war so schön warm, so sicher in der Umarmung, die er gern öfter aufsuchen würde. Es war sicher angenehmer für Anukis als ins kalte Nordschloss zu kommen, nicht dass er sich wirklich noch erkältete. Die kalte, klare Schönheit von Rhains Schloss war ihm vertraut, jedes Lebewesen hob sich von der Umgebung ab außer der kühlen Präsenz Rhains, aber für den Moment wollte er nur hier sein. Er hatte nicht gewollt, dass Anukis daran erinnert wurde, wollte ihm so gern sagen, dass er doch gerade ein klein wenig sehen könnte, hell und dunkel zu unterscheiden wusste, ja sogar angedeutet Farbe, aber … er konnte es nicht. Er wusste, dass das bald vorbei wäre und konnte das Anukis nicht antun. Ja, es fiele ihm anderes ein als Wäsche zu waschen, ihn zu küssen zum Beispiel, leidenschaftlich und so als wolle er die düsteren Gedanken fortwischen, ähnlich dem Stoff der Robe, die achtlos zu Boden glitt.

Valkyr neigte leicht den Kopf zur Seite, interessiert und nun doch wieder in Spiellaune. Er bewegte sich, rieb abermals ihre Körper aneinander und strich sich mit einer Hand selbst über den Körper, herab über Brust und Bauch zu den Lenden, dann weiter zu Anukis, um dessen Schoß freizulegen. Nur das was er brauchte.
„Also … so wie immer?“, fragte er zurück und umspielte Anukis' Erregung mit sanften Fingern, oh und wie er ihn reiten würde, ein Wunder wenn die Kinder davon nicht wachwurden. Er wusste, dass es ein Spiel war, nie würde er Anukis verlassen und umgekehrt, wer sonst sollte einen jahrhundertelangen Freund und Geliebten ersetzen? Niemand könnte das. Dann seufzte der Nachtmahr theatralisch.
„So viel Zeit haben wir gar nicht, dir das in den Schädel zu hämmern, Liebster, wie sehr ich dich will, dich brauche, dich liebe.“, antwortete er und zog sich doch etwas höher, sodass dessen Schaft sacht zwischen seinen Pobacken rieb. Er brauchte nur eine Hand, um Anukis zu positionieren und ließ sich dann mit Nachdruck auf diesen sinken. Ein kehliges Stöhnen entkam ihm, als er spürte wie dieser tief in ihn drang, ungeachtet fehlender Vorbereitung passte es, wie immer schon. Anukis passte in ihn, auch so, er zwang sich tiefer bis er wieder auf dessen Schoß saß. Röte überzog seine Wangen, er atmete schneller, der Puls beschleunigte. Seine Arme legtn sich um den starken Nacken des Greifen, während Valkyr seine Bewegungen aufnahm, sich hochstemmte und wieder sinken ließ, sodass Anukis ihn vollständig innerlich massierte, zum keuchen brachte. Er legte den Kopf auf dessen linke Schulter, hielt ihn dort auch wenn er diesen immer zügiger zu reiten begann.
„Bleib bei mir Liebster.“, hauchte er in dessen Ohr, streifte es mit der Zunge, „Bleib bei mir ...“
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   So Mai 10, 2015 1:13 pm

Niemand war so schlimm wie die Mutter der Beiden, das konnte er jedenfalls blind unterschreiben und sie wusste auch was er von ihr hielt, zwar hatte er sich damals nicht entgegengestellt weil Kyrie ihn angefleht hatte es nicht zu tun aber… es tat weh. Es tat weh seinen Liebsten so zu sehen und zu wissen ihm nie wieder in die Augen blicken zu können, zu wissen das dieser nie wieder die Schönheit der Welt sah. Vielleicht…. Wenn sie zusammen mit den Brüdern gegen die Mutter standen, denn Anukis war sich sicher das Azariel ganz sicher an helfen würde, seinem Bruder und seinem Babysitter. So aber blieben sie alle im Dunkeln, im Unklaren, Kyrie weit mehr als sie alle aber… es war seine Entscheidung und die müsste er selbst akzeptieren wenn er jedoch davon erfuhr würde er wahrscheinlich auch wütend auf Kyrie sein der die ganzen Jahre alleine gelitten hatte. Manchmal jedoch hatte er Angst das Kyrie zu viel in sich hineinfraß, wäre lieber öfter und länger bei ihm oder zumindest regelmäßig, damit er sich um ihn kümmern konnte.
Er lächelte ihn sanft an, küsste ihn, ehe er ihn fest an sich drückte, seinen Rücken kraulte und den Kopf in den Nacken vergrub, tief die Luft einsog, seinen Duft. „Ich liebe dich.“, flüsterte er ihm ernst zu, wiegelte das vorherige Gespräch ab und drückte ihn noch etwas fester an sich, ehe er ihm auf die Stirn küsste. Ihm war es auch vollkommen egal wer wen besuchen kam, sicherlich war Rhains Schloss kalt, doch sie wärmten einander ja, konnten kuscheln, konnten einander Liebe und Wärme schenken. Gut nur das sie einander nun hatten, dass sie sich gegenseitig trösten konnten, zärtlich küssen und liebevoll aufgeilen. Anukis wusste das er Kyrie nur ein schlechtes Gewissen machen würde wenn er weiter so depressiv blieb, lächelte daher und betrachtete seinen Liebsten als dieser seine Robe verlor, strich wohlwollend über die nackte Haut, erstaunte ihn immer wieder wie schön Kyrie war, wie glücklich er sich schätzen konnte das dieser ihm gehörte. „Du bist wunderschön.“, hauchte er ihm zu, ehe er sanft am weißen Hals knabberte, seine Nase an ihn schmiegte und leicht an stupste, sich zurücklehnte und dann zuschaute wie Kyrie an sich herabstrich, folgte hungrig der Hand, ehe er ihn zu sich heranzog und ihn beinahe brutal küsste, ihre Lippen aufeinanderpresste als würde er ihn fressen wollen. Sie hatten genug aufeinander gewartet. „Hmm… du brauchst es mir nicht einzuhämmern Liebster. Reicht wenn du mich in den Himmel reitest.“, schnurrte ihn leise an und biss ihm in den Hals, ehe er seine Hüfte packte und ihn an seinem Glied rieb, die eigene Hüfte nach oben stieß. „Reite mich mein Hübscher wie du mich noch nie zuvor geritten hast.“
Ein kehliger Laut entrang sich seinen Lippen, als Kyrie sich mit einer einzigen, fließenden Bewegung auf ihn setzte, hinunterdrückte, verdammt war das eng, keuchte und hielt ihn an der Hüfte fest, drückte ihn noch etwas weiter herunter, küsste ihn vorsichtig auf die Lippen. Der Nachtmahr umschlang seinen Hals, fing an ihn langsam zu reiten, Anukis stöhnte leise, genoss das Spiel und betrachtete ihn aus halb geöffneten Augen, lächelte glücklich und hielt seine Hüfte ruhig, ließ seinen wollüstigen Geliebten arbeiten, streichelte ihm über den Kopf als dieser sich ankuschelte, schloss dann die Augen und genoss einfach nur die Enge um seinen Schwanz. Lächelte. „Wo soll ich denn hingehen?“, schnurrte er leise, stöhnte. „Als ob ich dich verlassen könnte, ich bin deinem Bann völlig verfallen.“
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Kitsune

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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   So Mai 10, 2015 3:16 pm

Huh, naja, eine besorgte Mutter eben, auch wenn Valkyr natürlich in keiner Weise gutheißen könnte was passiert war, seine einzige Möglichkeit war gewesen, zu verhindern dass er neben seinem Augenlicht auch noch Anukis verlor. Selbst wenn sie ihn nicht getötet hätte für diesen Verrat, wer wüsste wie seine Strafe ausgefallen wäre, er bereute die Entscheidung nicht diese Bürde allein zu (er)tragen. Auch würde er niemals von den Kindern erwarten, sich gegen die eigene Mutter zu stellen, niemals, schon gar nicht für etwas mit dem er mittlerweile kaum noch Probleme hatte, es war traurige Routine geworden und er wollte nicht, dass es noch mehr Leute betraf – in welcher Form auch immer. Nicht nur Anukis würde ausflippen, wenn er davon wüsste, und derlei Konflikte galt es zu vermeiden. Es half ihm viel mehr, einen glücklichen Anukis bei sich zu haben als irgendwas anderes und das wollte er ihnen nicht auflasten so lange er es selbst handzuhaben wusste. So lange er für diesen da sein konnte.
Valkyr lächelte, leicht aber ehrlich, ehe er leise antwortete, einem Versprechen gleich – auch er liebte den Greifen, so lange schon und auf jede erdenkliche Weise, leise in die Berührungen, die Zuwendung schnurrte die er ruhig würde öfter haben wollen, wenn sie nur die Möglichkeit hätten. Umso inniger wurde dieses lustvolle Spiel genossen, gab er willig seine Kleider her und lächelte etwas scheuer als zuvor, wie eigentlich immer wenn Anukis begann so zu sprechen – es freute ihn sehr, dass diesem gefiel, was er sah, und er zeigte sich ihm gern.

Er seufzte leise in den groben Kuss, den er ebenso wollüstern in sich aufnahm und dann leise lachte. Oh, dann würde er ihn eben reiten wie noch nie zuvor, wobei er sich bisher eigentlich auch immer jede erdenkliche Mühe gegeben hatte, stöhnte leise als ihre Körper aneinander rieben, die bestimmenden, starken Hände, denen er sich nicht widersetzen würde. Die Initiative bekam er dann selbst, positionierte sie so, wie es sein musste, drückte den großen Schaft mit einiger Mühe in sich und stöhnte kehlig, nahm ihn erst völlig auf, ehe er sich geschmeidig zu bewegen begann, am starken Nacken des Greifen hielt und den sachten Kuss fast nicht bemerkte, so sehr fokussierte er sich auf das, was er tun würde und tat. Immer schneller, aber ohne an Intensität verlierend, stemmte er sich hoch, bis der beachtliche Schwanz fast ganz herausglitt, rammte ihn sich dann wieder tief ins Fleisch und konzentrierte sich mehr denn je darauf, seine Muskeln zu benutzen, das zu tun was er Zerachiel noch beibringen musste. Jeden Zentimeter wollte er umspielen, massieren, beanspruchen, mit leisem Geräusch traf immer wieder Haut auf Haut. Es war regelrecht anstrengend sich auf alles parallel zu konzentrieren, er keuchte schon sehr bald und löste dann nach kurzem, innigem Kuss die Hände von Anukis' Nacken. Antworten konnte er diesem nicht mehr, atmete rasch um jeden Muskel zu versorgen, und lehnte sich dann leicht zurück. Seine Hände stützten sich auf den Knien des Greifen ab, sodass jeder Beckenstoß seinen Rücken durchdrückte und seine eigene, bereits tropfende Erregung präsentierte. Er konnte nicht mehr aufhören, selbst wenn er gewollt hätte, stieß ein ums andere Mal ein nur wegen der Schlafenden gezügeltes Stöhnen aus. Wer war hier wem verfallen, er wusste es nicht, tropfte den eigenen Unterleib voll, versuchend ob sich seine Bemühungen noch irgendwie steigern ließen auf dass Anukis bekam, was er wollte …
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   Mi Mai 27, 2015 6:57 pm

Besorgte Mutter hin oder her, auch Rhain wäre nicht begeistert wenn das rauskommen würde, aber noch… wusste keiner von uns etwas und es war wohl auch besser wenn das so blieb, denn sollte er davon erfahren würde er Rhain bitten ihm Kyrie ein paar Tage zu übergeben. Und dann würde der hübsche Kerl ganz sicher nicht mehr laufen können, sehen irgendwann wieder aber laufen wäre ein Problem, zumindest so laufen das er nicht mehr Anukis harten Schwanz in sich spürte oder andere Spielzeuge mit denen er ihn lustvoll foltern würde.
Jetzt aber warfen sie mit ihren Liebesbekundungen um sich, trafen einander ins Herz, denn sie liebten einander Beide so sehr das es weh tat vom Anderen getrennt zu sein. Behutsam streichelte er ihm den Steiß, ehe er lächelte, war niedlich wie sein Alptraumvernascher scheu wurde wenn er ihn lobpreiste, damit musste er klar kommen, denn er würde nicht aufhören damit solange sie zusammen waren. Auch danach wohl nicht, denn der schlanke Leib war einfach wunderschön.

Eben jener senkte und hob sich geschmeidig auf ihm, bescherte ihm einen Ritt wie er ihn schon lange nicht mehr bekommen hatte, genau genommen seit dieser ihn das letzte Mal bestiegen hatte. Valkyr wusste genau wie man einen Mann in den Wahnsinn treiben konnte, kannte die Winkel die Anukis zum keuchen und stöhnen bringen konnten, biss sich auf die Wangeninnenseite um nicht zu schreien vor Lust, zu knurren und ihn zu packen ihn tiefer zu drücken, tief in ihn zu stoßen bis er kam. Sie mussten ein wenig leise sein, konnten den Schlaf der Beiden ja nicht stören, auch wenn es magischer Schlaf war und diese wahrscheinlich gar nicht mitbekommen würden. Trotzdem galt es sich ein wenig zurück zu halten, viel einfacher gesagt als getan wenn man jemanden auf sich hatte wie diesen heißen Kerl. Bisher hatte er die Hände locker auf dessen Rücken gehabt, gestreichelt, an sich gedrückt, hatte versucht ihn zu küssen aber jetzt war es genug, schnappte ihn sich an der Hüfte und stieß einmal tief in ihn, bewegte seine eigene Hüfte hoch und verharrte, während er mit einem leisen, erstickten Schrei in ihm kam, ein paar Mal zuckte er noch in ihm, ehe er sich zusammenriss und seine Hand nach vorne nahm, die Erregung seines Nachtmahrs langsam anfing zu streicheln. „Komm… für… mich“, stieß er keuchend hervor und biss ihm leicht in die Halsbeuge ehe er über die glänzende Spitze strich, etwas Druck ausübte.
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   So Jun 21, 2015 8:34 pm

Valkyr wüsste auch nicht, wie er damit umgehen sollte wenn sein Umfeld davon wüsste, was die Mutter der Brüder für Ausbrüche an Paranoia hatte – es wäre einerseits beschämend und auch verstörend, er wollte kein Mitleid dafür oder anders wahrgenommen werden als es jetzt eben der Fall war. Auch wenn Zuwendung Anukis' egal wann und wie immer gut tat, keine Ahnung ob Rhain sich darauf einlassen und Azariel das akzeptieren würde, aber wenn es nach dem Nachtmahr ging, würde er sowieso keinen Moment mehr ohne den Greifen sein, würde ihn immer spüren können, ihn nach getaner Arbeit im Bett erwarten und morgens zum Frühstück wecken. Vielleicht war es irgendwann so weit, und bis dahin würde er jede Sekunde auskosten und sich diesem kräftigen Körper widmen, so gut er konnte. Es war süß, wie Anukis immer zu ihm sprach, auch wenn er es nicht tun müsste, damit Valkyr sich akzeptiert fühlte, das ging völlig ohne Worte. Er wüsste auch nicht, welche er benutzen sollte, um Anukis gerecht zu werden, der seiner Meinung nach perfekter nicht sein konnte.

Er hatte ihre Umgebung schon fast völlig vergessen, widmete sich ganz Anukis' Wohlbefinden, das ihm gleichzeitig selbst höchste Lust bereitete, Valkyr stöhnen und keuchen ließ, so wie er sich selbst pfählte, um ihn die Muskeln spielen ließ, den Winkel änderte damit es nicht langweilig wurde – was eh nie passierte. Nur mühsam unterdrückte auch der Nachtmahr zu lautes Stöhnen, atmete schwer und genoss das Gefühl, wie sein Rücken sich unter Anukis' Fingern bewegte, wölbte und wieder lockerließ, umso erregter keuchte er auf als dieser unvermittelt zupackte und sich in ihn rammte, noch tiefer als Valkyr es allein geschafft hatte. Er würgte nur mit Mühe den Schrei ab, den Mund halboffen als er spürte, wie der Greif ihn füllte, markierte, lächelte glückselig und schnurrte dann, die Hüfte wie ein Echo weiterbewegend, bis er die Hand an seinem Schaft spürte und leise wimmerte. Es hätte keine extra Aufforderung gebraucht, er wollte sich ebenfalls gehen lassen und hauchte nur ein leises 'Ja...', ehe Valkyr kraftvoll seine Muskeln zusammenzog und damit selbst mit Lust quälte, grub seine Hände in Anukis' starke Schultern und konnte nicht anders als heftig über die Hand seines Geliebten zu kommen. Er stöhnte gedehnt auf, zuckte heftig und sank dann atemlos keuchend und glücklich an der starken Brust zusammen.
„Ich liebe dich ...“

Unterdes schlief ich immernoch tief und fest, was mir ohne Magie nicht möglich gewesen wäre, zu sehr hätten meine Instinkte aufgrund von Krankheit und Gefahrensituationen das verhindert, wenn nicht jemand nachgeholfen hätte. Auch der Lärm der beiden wachen Anwesenden drang nicht zu mir durch, aber ich schlief ja nur, war nicht tot und hatte endlich die Chance mal mit Verarbeiten anzufangen – nun da kein Nachtmahr das mehr bereinigte, kam es langsam wieder, sehr langsam, aber es war da und ließ mich wieder unruhig werden je mehr die Zeit voranschritt. Noch immer sank das Fieber nicht wirklich, auch wenn das, was der Fremde getan hatte, geholfen hatte, gesund war ich nicht, schwitzte und wollte doch nicht von der vertrauten Präsenz weg, die mich im Arm hatte. Ich wand mich dennoch leicht, schwitzte, rollte mich bestmöglich ein und zuckte leicht, wann immer die Unruhe zunahm. Einmal hatte ich ohne es zu wissen angefangen zu züngeln, über die Haut des Drachens geleckt, dessen Präsenz der einzige Grund war wieso ich nicht schon weit nervöser war, trotz des Schlafes merkte ich ja, dass etwas nicht stimmte und meine Kehle brannte bei jedem flachen Atemzug ...
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   Di Jun 23, 2015 8:11 pm

Ausbrüche an Paranoia war noch ziemlich nett ausgedrückt und wenn es wirklich einmal dazu käme dass die ganze Sache raus kam wäre es Anukis vollkommen scheiß egal was der Rest davon hielt, er würde sich Kyrie schnappen und mit ihm erstmal alleine weggehen, sich um diesen kümmern bis er alles wieder gut gemacht was die Frau seinem Liebsten genommen hatte. Da brauchte er sich keine Sorgen machen, dass ihm irgendwer anders entgegenkam, nur Anukis wäre da der sich um ihn kümmern würde, niemand sonst. Der Rest könnte die Zeit nutzen sich selbst wieder zu finden und dann gefälligst so zu benehmen wie davor. Und wenn er persönlich dafür sorgen würde.

Heiß, einfach nur heiß wie der Nachtmahr ihn ritt, einfach weitermolk als er kam, vergessen das sie nicht alleine waren sondern sich noch zwei Kranke mit im Raum befanden. Es wäre ihm peinlich gewesen so früh gekommen zu sein wenn es nicht vollkommen unsinnig war, zu früh, zu spät sie würden noch oft können und es war schön sich halbwegs noch so zusammen zu nehmen das man es schaffte den Partner auch noch zum Kommen zu bringen, seinen warmen Samen an sich zu spüren. Lächelnd hob er seine Hand und leckte sie genüsslich ab ehe er ihn küsste und über den Kopf strich. „Ich liebe dich auch.“

Im Gegensatz zu Niru war ich nicht so tief in Schlaf gefangen, der Magieinduzierte Schlaf mochte bei Niru wirken doch ich war recht früh geschult gewesen Magie abzuwehren, zu verarbeiten und die vorhandene Energie für meine Zwecke zu nutzen, ergo sammelte mein Körper sie und sorgte dafür das ich wieder zumindest bei Sinnen war, sorgte dafür das ich wacher wurde, spürte wie Niru sich wand und keuchte, als dieser unruhig versuchte sich mehr zusammen zu rollen. Seine kühle Zunge leckte gegen meinen Oberkörper, ließ mich schnurren und näher an ihn rücken, während ich langsam wach wurde, erst dachte ich ja das Stöhnen käme von ihm, dann aber… öffnete ich langsam die Augen, das klang fremd und zugleich vertraut, war kein Stöhnen wie ich es bisher kannte. Fiebertrunken blinzelte ich einmal. Zweimal. Was zum… ich musste wirklich krank sein immerhin sah ich gerade den Leibwächter meines Bruder auf meinem und… steckte dieser etwa immer noch in ihm? Heiß das sie hatten Sex? Nein, das bildete ich mir sicher ein, komisch das ich sowas träumte, drückte Niru näher an mich, schützender. „…nukis? Massu da?“
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   Mi Jun 24, 2015 12:33 am

Huh, nun der letzte Urlaub war ja auch Jahrhunderte her und er wusste nicht mal mehr zu welcher Gelegenheit er den überhaupt gekriegt hatte. Eine Auszeit würde vielleicht sehr gut tun, wohl aber auch vieles aufwühlen, Valkyr hatte vielleicht auch einfach Angst davor dass Anukis es wusste, denn immerhin hatte er diesen irgendwie angelogen und wollte nicht dass er sauer war deshalb – oder ihn deshalb anders behandelte. Wie sollte er denn danach wieder ganz der Alte sein wenn die bewusst gleichgültige Haltung dem eigenen Zustand gegenüber dann abgelegt werden müsste? Er konnte sich doch kaum mehr erinnern wie es 'vorher' überhaupt war, aber vielleicht wusste es Anukis, der ihm vielleicht sogar immernoch glaubte, dass es nicht die Mutter der Beiden gewesen war sondern irgendjemand halt, vor dem er Rhain beschützt hatte oder so was. Zu Zeit mit dem Greifen würde er aber sowieso niemals nein sagen.

Im Moment galt es den kurzen Moment der Zweisamkeit voll auszukosten, das sähe ganz anders aus hätten sie mehr Zeit, einander zu verwöhnen. Aber auch so war es herrlich, gefüllt zu werden, dafür zu sorgen dass Anukis in ihm kam und dann selbst verwöhnt zu werden, sie kümmerten sich umeinander, gegenseitig und liebevoll, als wären sie tatsächlich allein. Er schmeckte sich selbst, als er Anukis küsste und lächelnd anschmiegte. Er versuchte nur noch, ihn nicht mit seinen Hörnern zu pieksen, wurde aber noch vor sich einstellender Friedlichkeit durch die vermehrte Bewegung beim Bett aus seiner zufriedenen Seifenblase befreit. Einen Drachen legte man eben nicht so lange schlafen und Valkyr unterdrückte ein Fluchen, kaum dass er merkte wie die grellen Augen sie anstarrte. Nana, nur ein Traum, er sollte sowieso weiter schlafen und auf den aufgewühlten Basilisken einwirken, Valkyr schaltete sofort und wirkte eine Illusion, die einfach das gesamte Szenario skurriler wirken ließ, einem verschwommenen Traum gleichend, ehe er wie schon Anukis zuvor Magie wirkte und den noch dösigen Zustand des Drachen auszunutzen suchte, schön weiterschlafen während er fix nach seiner Robe angelte, um zwar nicht vom Greifen herunter zu müssen, aber zumindest weniger offenkundig dessen Körper zu genießen. Eigentlich wäre es das Beste beide direkt wieder in Tiefschlaf zu schicken, doch wenn er sich das da mal anschaute schien Paralyse nicht der Weg zum Ziel zu sein, der Kleine hatte eine Lungenentzündung und kaum mehr die Kraft aus eigenem Antrieb zu heilen – konnte es als wechselwarmes Tier vielleicht auch gar nicht.

Im Vergleich zu Azariel wäre ich immer kalt, egal was ich tat, er war eben ein Drache und selbst mit Fieber kam ich da nicht dran, was auch gut so war. Die Hitze half, ich konnte keine eigene Wärme produzieren um gegen die Entzündung vorzugehen und würde, so drastisch es klang, ohne externe Wärmequelle einfach krepieren, wäre es auch wenn der Drache mich nicht rechtzeitig aus meinem Versteck gekramt hätte. Doch ich spürte, dass er langsam wacher wurde, lag ja auch schon seit einer Weile nicht mehr still, sondern bewegte mich, nicht viel aber unwohl. Der Geruch und Geschmack besänftigte, ich war nicht robust genug um aus dem magischen Schlaf zu erwachen, aber merkte durchaus äußere Einflüsse. Ich winselte leise, als er mich näher heranzog, damit wohl unabsichtlich etwas mehr meine Atmung beeinträchtigte. Ich antwortete mit heftigem Hustenreflex, nicht zu fassen dass dafür noch genug Kraft übrig war mich so durchzurütteln – klang auch recht rau und dennoch als wäre da was, wäre ich wach hätte ich mich geärgert dass da was in mir war was sich doof anfühlte und durch das Husten  nicht raus wollte. Und wenn ich mal keinen Huster von mir gab, winselte ich, hing irgendwo zwischen Schlaf und Wach und kam doch nicht zu mir.
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   Do Jun 25, 2015 9:48 pm

Urlaub in dem Sinne hatten sie ja auch nicht mehr gehabt seitdem die Kinder gekommen waren, gut nur dass sie Beide keine Kinder bekommen konnten, ihre Drachen waren wirklich anstrengend genug gewesen. Beziehungsweise waren es immer noch. Er würde ihn auch nicht anders behandeln, wäre vielleicht ein stückweit sauer dass sein Liebster so ein Geheimnis vor ihm hatte, wo sie doch normalerweise alles teilten und dann so eine elementare Sache verschwiegen wurde, doch würde es abgelöst von der Freude die er verspüren würde ob der Tatsache dass er ihm wieder in die Augen blicken konnte. Natürlich würde Kyrie ordentlich dafür bestraft werden, aber das… musste er noch nicht wissen. Schließlich würden sie Beide Zeit brauchen sich wieder neu kennen zu lernen, zu erkunden, Anukis würde Kyrie jede Zeit lassen die dieser brauchte. Konnte es sich ruhig auch mal gut gehen lassen und zusammenbrechen, immerhin hatte er einen Greifen der ihn auffangen würde und seine Sorgen einfach wegküssen oder vögeln würde, je nachdem was der Nachtmahr brauchte. Und er würde sich hinreißend um ihn kümmern, alleine schon weil es endlich an der Zeit wurde, dass sie sich nicht kurz und schnell vögelten sondern mal mehr Zeit hatten sich miteinander zu beschäftigen.

Anukis erstarrte als er die Stimme hörte, verschlafen und zittrig, aber mit Worten die er wahrscheinlich nie vergessen würde, verfestigte den Griff um Kyrie und hielt ihn schützend umarmt. Gut nur das dieser deutlich schneller reagierte, Anukis wieder schlafen schickte, der zwar ein paar mal blinzelte sich dann aber Niru zuwandte und diesen zärtlich an sich drückte, ihn mit seinem Körper halb bedeckte und die Decke näher um sie Beide zog. Wäre ja niedlich gewesen wenn er nicht so unglaublich angespannt wäre, Kyrie nahm die Robe wieder hoch, automatisch half Anukis ihm und zupfte ihn zurecht, lehnte seine Stirn an die Halsbeuge seines Nachtmahrs und lachte leise, halb erleichtert, halb verzweifelt. „Danke…“, flüsterte er an den entblößten Hals, küsste ihn vorsichtig, ehe er ihm über den Rücken streichelte und zu den beiden Kranken herüberschaute. „Ich hoffe das er es wirklich für einen Traum hält… und wenn… dann werde ich mir wohl trotzdem was anhören dürfen.“ Immer wenn Azariel seltsame Träume hatte kam er schließlich zu ihm und erzählte sie ihm. „Was würde ich nur ohne dich machen?“, schüttelte den Kopf und drückte Kyrie fest an sich, genoß wie er noch in ihm war, ihn spürte. „Wann musst du wieder?“, flüsterte er, wollte den Drachen ja nicht wieder wecken.

Ich war verwirrt, blinzelte und sah doch immer noch das Gleiche , wenn auch etwas verändert. Das war doch Valkyr oder nicht, alles war irgendwie verschwommen und sie standen auf einer Wolke und Anukis auf einem großen Thron und trug seltsame Kleidung, hatte weiße Flügel, dabei wusste ich das seine goldene Federn mit drin hatten, während Valkyr dunkle Flügel hatte, sahen hübsch aus zusammen, ob das eine Vision war? Die Beiden wären sicher niedlich zusammen, legte den Kopf zur Seite und schnurrte leise, ehe ich mich näher an den fiebrigen Körper drängte, mein Bein über ihn legte und ihn mit den Armen und dem Bein näher zu mir zog, die Decke um uns fester zog, Warm, musste warm werden. „Niru…“, murmelte ich leise und zuckte zusammen als der Kleine anfing zu husten. Automatisch winselte ich ebenfalls, tat weh, wenn auch wohl nicht so sehr wie ihm, spürte es durch unsere Verbindung und drehte uns ein wenig, so dass sein Kopf frei lag, Nase und Mund offen, hatte das brennen und die kurze Panik gespürt und instinktiv reagiert. Er wachte nicht auf, dafür wurde ich wacher, panischer, er müsste sich doch rühren, irgendein ein Zeichen von sich geben. Verdammt. Ich legte ihm vorsichtig eine Hand auf seine Brust, lies meine Magie wirken, er war verletzt, spürte das aber ich wusste nicht was ich tun sollte, nährte ihn mit meiner Magie, versuchte sie ihm zu geben, auch wenn ich das noch nie getan hatte und hoffte, dass er sie annehmen würde.
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   Fr Jun 26, 2015 11:48 pm

Valkyr bezweifelte ohnehin dass es anstrengenderen Nachwuchs auf der Welt geben konnte als einen Drachen und einen Halbdrachen mit einem Wintergeist als Vater, er fragte sich sowieso, wieso die Mutter der Beiden Rhain hatte behalten wollen, schließlich hatte nicht gerade viel Liebe dessen Vater gegenüber bestanden so kurz wie er nach Beginn der Beziehung schon wieder tot war – wenn man das so nennen konnte was Rhains Zeugung umgeben hatte. Der Nachtmahr würde verstehen, sollte Anukis sauer sein und auch jede Strafe akzeptieren, stand aber zu seiner Entscheidung es ihnen allen möglichst leicht zu machen und das Geschehene für sich zu behalten, es würde nur für mehr Spannungen in der Familie sorgen als ohnehin schon. Wäre doch niemandem der Kinder geholfen gewesen zu wissen dass ihre Mutter alljahrhundertlich einem Babysitter wegen einer alten Sage die Augen ausbrannte, super Thema zu jeder Familienfeier. Wenn überhaupt wäre es Anukis, der einen Teil der früheren Unbekümmertheit zurückholen und ihm einen Teil der Last abnehmen könnte, doch nicht hier, nicht jetzt. Auch so tat er mit seiner Nähe schon mehr als man ahnen mochte.
Blitzschnelles Reagieren war auch Valkyrs Spezialität, insbesondere wenn es um akustische Reize ging konnte er sofort auf diese eingehen, im Kampf hing schließlich sein Leben davon ab. Es schien auch zu klappen, Azariel gab murrend Ruhe und kein Widerstand erwuchs, während er sich zügig wieder anzog ohne aber Anukis aus sich zu lassen. Diesem strich er beruhigend über den Hinterkopf, warmen Atem an seinem Hals spürend.
„Sag ihm ruhig, dass ich hier war … in Verbindung mit dem, was er mit dem Basilisken getan hat, kann man sich ja erschließen dass er sich nur wirre Sachen erträumt hat, oder?“, meinte er lächelnd und küsste den Greifen auf den Schopf, ehe er dessen Umarmung erwiderte, „Ich sehe noch mal nach ihnen, aber so wie es scheint kann ich nicht mehr lange verweilen, Liebster.“
Er seufzte und schmiegte sich an ihn, löste sich dann aber vorsichtig und unter verhaltenem Stöhnen wieder von Anukis und stand vorsichtig auf, ihre Verbindung lösend sodass milchige Flüssigkeit langsam an seinen Schenkeln herabzusickern beginnen konnte, ehe er die Robe wieder schloss und sich dem Bett zuwandte. Es war wohl besser, Azariel einen bewussten Zustand zu ermöglichen, er würde schon nicht meckern wenn jemand hier war, der sich mit Erkältungskrankheiten auskannte, allerdings gefiel die Entwicklung Valkyr nicht, immernoch nicht.
„Ich weiß nicht, ob er die Kraft hat das durchzuziehen – habt ihr Pflegetanks hier? Wäre vielleicht besser ihn erst mal in einen zu stecken, auch wegen des Fiebers.“
Auch wenn das hieß, ihn zwingend für eine Weile von Azariel zu trennen und in tiefschlafendem Zustand zu halten, damit er nicht panisch wurde und Kräfte sammeln konnte

Ich bekam von all dem nichts mit, was um mich herum geschah, nur die Auswirkungen wie zu deutliche Einschränkungen meiner Atmung, die schon länger nicht mehr so viel brachte wie sie sollte, die Hitze, die sich mit dem Fieber mischte und damit immernoch sehr unangenehm war, obwohl ich Hitze mochte. Doch ich merkte unterbewusst dass Azariel da war, meine Ohren zuckten kurz bei der Nennung meines Namens und dann hustete ich, was wiederum alles andere als gesund klang und sich nur immer weiter hochschaukelte, auch nachdem die Einengung wieder weg war. Ich ächzte kraftlos in einer gnädigen Pause der Erschöpfung, ehe ich leise wieder hustete und mich sacht unter der Hand wand. Die Energie die ich spürte war vertraut, besänftigte und stärkte, wieso auch immer ich sie aufnehmen konnte so fremd wie mir ein Drache vom Wesen her doch eigentlich war – sie stabilisierte mich, konnte aber nicht heilen, auf Dauer würde es dennoch helfen dass ich die für Basilisken eigentlich verheerende Erkrankung überwinden konnte. Einige hektische Atemzüge folgten, ich fiepte, presste die Lider aufeinander und gab einen nicht definierbaren Laut von mir, schlafend, aber wissend dass etwas nicht in Ordnung war …
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   Sa Jun 27, 2015 1:16 am

Nein, wahrscheinlich gab es nichts anstrengenderes als die Beiden, war übel genug auf sie aufzupassen und gleichzeitig zu versuchen nicht durchzudrehen. Keine Ahnung warum die Mutter Rhein behalten hatte und doch waren wir froh drum, dieser hatte sich wirklich zu einem starken Mann entwickelt der wusste was er wollte und auch bereit war alles dafür zu tun. Im Gegensatz zu Azariel war er jedenfalls bereit sich das zu holen was er wollte ohne Skrupel und ja manchmal scheinbar auch ohne Gefühle. Erstaunlich dass die Brüder sich nicht auch schon früher umgebracht hatten, Azariel vergötterte ihn zwar und würde wohl alles tun um dessen Zuneigung zu bekommen, konnte das aber auch nicht zeigen und wurde daher oft sauer wenn er nicht das bekam was er wollte, schaffte es aber nicht dann auch dafür einzustehen. Sanft streichelte Anukis Kyrie und lehnte sich in dessen Berührung, seufzte leise und unglücklich als dieser sich von ihm löste und von ihm herunterglitt. "Mach ich… Wenn der Kleine es nicht überlebt…", fing Anukis an, verstummte dann aber, sie wussten Beide was dann geschehen würde. Ein Drache konnte ohne seinen Gefährten nicht lange weiterleben. Entweder er starb oder er wurde vollkommen wahnsinnig und musste getötet werden. Pflegetanks hatten sie natürlich, darauf nickte er nur. "Ja, haben wir jedoch habe ich noch nie einen von ihnen benutzt. Kennst du dich damit aus?", fragte er leise, wollte damit keinen der anderen Heiler nehme, schließlich ging es um das Leben Azariels, da kümmerte nur er sich drum und auch mal Valkyr wenn dieser es schaffte von der Zeit her herüber zu kommen, gerade wenn Azariel erkältet war nach einem ihrer Besuche. "Ich will noch nicht das jemand anders erfährt das Azariel einen Gefährten hat, vor allem nicht wenn dieser so instabil ist und sie einander gar nicht kannten."

Es tat weh ihn so zu sehen, zu spüren, ich wusste nicht warum aber langsam wurde ich ein wenig von ihm getrennt, konnte mich zurückziehen, war nicht mehr ganz nur mit ihm verbunden sondern abgeschirmt, vielleicht lag es an meiner Magie, vielleicht an etwas anderem, ich konnte ihm nicht helfen wenn ich mich nicht rühren konnte. Konnte nichts tun um ihn zu retten, er hustete grauenhaft, röchelte, es tat fast weh ihn alleine so zu hören, den fiebrigen Leib zu spüren. Ich war mittlerweile wach, vollkommen egal wer mit im Raum war, hörte die Stimmen aber mein Blick war auf Niru gerichtet, strich ihm fahrig die Haare aus dem hübschen Gesicht. "Anukis…", flüsterte er leise, panisch, ehe er lauter nach dem Greifen rief, blickte nach oben und sah die Beiden, Valkyr in seiner Robe, nickte leicht und strich weiter über Nirus Körper, deckte ihn vorsichtig, zärtlich zu und versuchte diesen komplett mit der Decke zu bedecken, bis hoch ans Kinn gezogen auch wenn er sich wand. "Er stirbt.", flüsterte ich, wusste das es so nicht ganz stimmte, aber die Angst war da, wollte ihn nicht verlieren, es würde mich zerstören auch wenn ich ihn gar nicht kannte. Unsere Seelen waren verbunden, was ihm geschah würde auch mir passieren, andersrum war es nicht ganz so stark, konnte ihm ein wenig Hilfe bieten aber nicht viel. Vielleicht konnten die beiden anderen was tun? "Valkyr bitte…", ich schrie fast, hörte es selbst kaum, spürte nur das er mir entglitt, auch wenn die Magie ihn etwas stärkte so wurde er doch schwächer, drastisch, so schnell in so kurzer Zeit, ich würde alles tun um dafür zu sorgen ihn am Leben zu erhalten.
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   Sa Jun 27, 2015 1:41 pm

Jep und dann auch noch im Doppelpack, Rhain war ja noch nicht aus dem gröbsten raus gewesen als Azariel geboren wurde und zu der Zeit auch noch sehr oft krank, was kein Wunder war so widersprüchlich wie die beiden Sorten Blut in seinen Adern war – erst das Siegel hatte dafür gesorgt dass er damit zurechtkam und stabiler wurde. Hatte aber auch da dann angefangen dass er niemanden mehr so wirklich an sich ranlassen wollte. Schwer zu sagen ob er wusste und ignorierte dass Azariel durchaus versuchte den Kontakt zu halten, oder ob er sich von dessen Ausdruck der Unsicherheit einfach generell unbeeindruckt ließ, vielleicht lag Rhain wirklich nichts daran ein besseres Verhältnis aufzubauen. Fraglich ob es gut wäre, wenn er von Niru wüsste …
Valkyr nickte nur, ja, er wusste was geschehen würde sollte der Basilisk nicht mehr auf die Beine kommen und würde auch sein möglichstes tun das zu verhindern, es ging immerhin um Anukis' Schützling und Freund – und dessen Gefährten. Er bejahte auch die Frage nach den Tanks, wie gesagt, Rhain war sehr oft krank gewesen und Valkyr immernoch ein Erkältungsspezialist, schon allein weil dessen Spielzeuge manchmal tiefgefroren zurückkamen.
„Ich werde dir zeigen, worauf du achten musst, es ist recht simpel, wird ihm aber sicherlich helfen.“, sagte er, „Und du kannst es allein bedienen, niemand sonst muss es erfahren.“
Valkyr trat also zu dem großen Bett heran, das sicherlich schon verschwitzt war dort wo Niru lag – auch etwas unnatürliches für Schlangen, aber um es als Mensch zu überstehen durchaus hilfreicher. Er löste den Zauber, der Azariel im Schlaf hielt, welcher dann auch nach Anukis rief, so aufgelöst hatte er diesen noch nie erlebt und hoffte dass seine Panik sich nicht als Stress auf den Kleinen übertrug. Er musste furchtbar Angst haben und das nicht nur um sich selbst, und Valkyr setzte sich neben die beiden auf Nirus Seite aufs Bett, betrachtete sie als könne er sie sehen. Der Nachtmahr zischte beruhigend, Azariel durfte nicht so laut sein, musste sich beherrschen und er legte diesem sacht eine Hand auf das hübsche, feuerrote Haar.
„Er wird nicht sterben, Azariel, aber er braucht dringend Ruhe und Hilfe.“, sprach er diesem ruhig zu, „Die Pflegetanks werden ihm helfen, doch du wirst ihm nicht so nah sein können wie jetzt. Er wird schnell wieder auf den Beinen sein, sofern du einverstanden bist eine Weile von ihm getrennt zu sein, physisch zumindest. Okay? Er kann wieder gesund werden.“
Es war wichtig, dass der Drache nicht bei der ersten Besserung sofort wollte dass Niru wieder herauskam, nachher gab es einen Jojo-Effekt der auch niemandem helfen würde, am allerwenigsten der kleinen Schlange. Er hoffte wirklich, dass der Drache das für Niru tun konnte, dem er nun auch den schweißnassen Kopf tätschelte. Er war wirklich merklich schwächer geworden, aber nicht so sehr dass es schon wirklich kritisch war. Noch nicht.
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   So Jun 28, 2015 12:04 am

Ob es nun am Siegel lag das er so kalt war oder nicht war eigentlich vollkommen egal, es hatte ihm damals das Leben gerettet und so wie es war, war es gut, solange die Beiden sich am Leben ließen auch alles in Ordnung. Selbst wenn sie sich nicht leiden konnten. Keiner von ihnen wusste wie Rhain darauf reagieren würde das sein Bruder sich gebunden hatte, schon gar nicht wie es sein würde wenn er erfuhr, dass es gar kein Drache war, nicht Mal ein Mischwesen sondern ein Basilisk. Anukis wusste auch nicht warum es Azariel so wichtig war, dass sein Bruder in akzeptierte, denn nur das Geschwisterliche konnte es kaum sein. Der Greif erzitterte leicht als ihm bewusst wurde wie ernst das Ganze eigentlich war, sicherlich war es ihm klar aber erst jetzt wurde es wirklich bewusst. Wenn Niru starb würde auch Azariel vergehen und ein Leben ohne den aufbrausenden Drachen, nein das wollte er sich gar nicht erst vorstellen. Gut nur das Kyrie da war, dieser kannte sich aus und würde helfen, das war wundervoll und so unendlich wichtig, an die Tanks hatte er gar nicht gedacht und hätte wohl untätig zusehen müssen wie die Beiden starben. Ein wenig fühlte er sich auch schuldig seine eigene Lust befriedigt zu haben, statt sich um seinen Schützling zu kümmern, jedoch war jetzt keine Zeit für Schuldgefühle. Er trat ein Stück zurück und ließ Kyrie machen, sah zu und legte diesem nur eine Hand auf den Rücken, bereit zu helfen und später Niru zu tragen, wenn Azariel es nicht selbst übernehmen wollte und daran scheiterte.

Niru war krank, fühlte sich so schrecklich fiebrig an, klamm und verschwitzt und sein Husten brach mir das Herz. Die Panik in mir war grauenhaft, spürte die Tränen über mein Gesicht laufen und gleichzeitig diesen Zug in mir, diese Verzweiflung als würde mir das Herz herausgerissen werden. Einzig das Zischen riss mich kurz aus meiner Panik, blinzelte verwirrt nach oben und schaute Kyrie an der mir direkt in die Augen zu sehen schien, fast als könnte er mich sehen. Für einen kurzen Moment schloss ich die Augen, mein Gesicht von Trauer und Schmerz zerwühlt, während ich die kurze Berührung genoss, verstand was Kyrie da sagte aber wollte es nicht verstehen. Ich würde mich von ihm trennen müssen, aber wenn er starb, wenn mein Herz starb was würde ich dann tun? „Versprochen?“, fragte ich leise, zittrig und strich ihm dann selbst über den Oberkörper. „Er wird Angst haben.“ Zumindest würde ich das wenn ich ein wildes Tier wäre das sich plötzlich in einem mit einer Flüssigkeit gefüllten Glasmauer befinden würde und nicht rauskam. „Ich will dabei bleiben.“, richtete den Blick gen Anukis, selbst wenn ich davor krepieren würde, würde ich nicht so weit von ihm getrennt sein wollen, würde mich auch um den Tank legen wenn es sein musste, einfach nur damit ich in seiner Näher war. Mit zittrigen Beinen stand ich auf, taumelte und versuchte mich zusammen zu reißen. Niru brauchte mich, zog mir eine Robe ähnlich der die Kyrie trug um die Schultern und schlüpfte schnell in meine Schuhe, blickte Anukis bittend an, welcher Niru auf die Arme nahm und voraus lief. Ich wollte ihn zwar tragen aber ich wusste dass ich zu schwach war und ich wollte nicht das er fiel, wollte nicht das ich ihm noch mehr weh tat als sowieso schon. Anukis derweil ging voran, betrat den Raum mit dem Pflegetanks die normalerweise nie benutzt wurden, brauchte hier von uns keiner, vielleicht sollte ich mal zwei drei zu Rhain schicken wenn dieser es für sein Spielzeug gebrauchen konnte. Mein Schritt war unstet, taumelte mehr als nur einmal, ließ mir aber nicht helfen, es ging nicht um mich, ging nur um meinen kleinen Niru
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   So Jun 28, 2015 1:22 am

Valkyr war weniger begeistert von dem Siegel, ja natürlich war es für ein heranwachsendes Mischblut die Rettung gewesen und auch überaus kompliziert geflochten, aber Rhain war ausgewachsen, wer wüsste was es jetzt mit ihm anrichten würde, und dennoch war es etwas unnatürliches, beide Naturen zu einem gewissen Teil zu unterdrücken, damit sie koexistieren konnten. Gab leider kein Siegel welches das mit beiden Brüdern schaffen würde, es stand in den Sternen wie Rhain reagierte, aber Valkyr tippte auf kühle Herablassung, vielleicht gar Erheiterung, immerhin war er nur deshalb nicht Wyvvern, weil er kein reinblütiger Drache war und auch wahrem Drachenfeuer nichts entgegensetzen konnte, auch war Azariel stolz auf seinen Status – dann so einen, in Rhains Augen sicher minderwertigen Gefährten zu haben könnte für erneute Spannungen sorgen. Mehr als sie ohnehin gerade hatten, Valkyr jedenfalls war es nicht egal, er hatte den Drachen schließlich auch aufwachsen sehen und wollte auch nicht dass Anukis doch schon in Rente gehen musste weil sein Schützling verendet war.
Der Greif musste sich keine Vorwürfe machen, es war doch gut dass der Nachtmahr geblieben war, und sei es um zu vögeln, nur so hatten sie doch die drastische Verschlechterung direkt bemerken können. Zumal er sich die kurze Pause wirklich verdient hatte, es würde noch anstrengend genug werden. Niru – hieß das nicht Schlüpfling? - ging es tatsächlich nicht gut, eher schlechter, und Valkyr verstand die Panik des Drachen, diese hinderte aber mehr als dass sie half, sodass er diesen erst beschwichtigen musste. Er hatte den sonst stolzen Wyvvern noch nie so gesehen und er tat ihm auch furchtbar leid.

Der Nachtmahr nickte versichernd, versprach es Azariel dass er wieder gesund werden konnte und würde.
„Er wird schlafen, um Kräfte zu sammeln, hab keine Angst.“, meinte er, strich beiden besänftigend über den Kopf, „Du bleibst auch bei ihm, es wird ihn beruhigen dich nah zu wissen und außerdem benötigt ihr die Pflege beide. Nur handle nicht übereifrig, wenn Besserung eintritt, er muss erst wieder ganz gesund werden.“
Bestenfalls würde Niru vor seiner Freilassung aus dem Tank gar nicht aus seinem Schlaf erwachen, aber das konnte man vorher nie sagen. Es galt keine Zeit zu verlieren, er drückte dem Drachen versichernd die Schulter und stand dann auf, abwartend bis alle so weit waren und Anukis sie zu den Tanks führen konnte. Er ließ Azariel seinen Rest an Stolz, auch wenn er sehr unsicher lief, bis in den nicht allzu weit entfernten Raum, wo flackernd das künstliche Licht anging. Waren nicht viele, Rhain hatte mehr die auch schon etwas besser ausgestattet waren, er brauchte sie ja öfter mal, aber auch diese hier würden für ihre Zwecke genügen. Zuallererst ließ Valkyr einen geräumigen Sessel erscheinen, sodass Azariel sich setzen konnte, und er durfte Niru auch noch mal auf dem Schoß im Arm behalten, bis dessen Tank fertig war. Er war sehr unruhig geworden, während Anukis ihn trug, hatte den Spuren an seinen Schläfen nach auch geweint, beruhigte sich aber kaum dass er wieder bei Azariel war – es war wirklich zu hoffen dass er schlafen würde. Mit einer Handgeste sprangen die Tanks an, reinigten sich von selbst und erglühten in matt türkisem Licht, während einer der von der Tür entfernteren anfing zu Brummen und sich mit klarer Flüssigkeit zu füllen. Valkyr winkte Anukis dorthin und wies auf die Schalttafel.
„Damit regulierst du die Wassertemperatur, er ist wechselwarm, das macht es einfach – halt es konstant bei ungefähr 38°, hier drunter steht dann seine Körpertemperatur, wenn er angeschlossen ist.“, erläuterte er, ging auf die andere Seite, „Hier sind dann alle anderen Vitalfunktionen, gibt automatisch einen magischen Impuls wenn etwas nicht stimmt. Hier in dieser Klappe sind die Anschlüsse für Flüssigkeit und Nährstoffe, die ersten Tage sollte er permanent was bekommen um Kraft zu gewinnen und das Fieber auszugleichen.“
Sprachs und begann bereits die entsprechenden Schläuche zu inspizieren, ob sie auch in Ordnung waren, und versah dann einige davon mit Kanülen – das würde Nirus Lebensversicherung sein, neben der Atemmaske die von der Decke des Tanks hing, der sich immernoch füllte. Er wies auf die Luftkammer über dem Becken wo das Wasser drin sein würde.
„Du brauchst zudem Silberhauch, füll es einfach mit in seine Atemluft dort oben. Es wird ihm helfen zu schlafen und das atmen erleichtern. Denkst du, du kommst damit zurecht, Anukis?“, wandte er sich zu diesem, sah ihn an und legte ihm eine Hand auf die Schulter. Azariel würde auch ein warmes Lager hier brauchen, und es wäre gut dass dieser permanent den Basilisken im Auge behalten konnte, und Anukis sofort rufen wenn etwas sein sollte oder ein Tropf für Nährlösungen oder Trinken leer sein. Dieser dürfte auch mitgehört haben und würde nun wissen, worauf zu achten war. Es würde ein paar Tage, wohl auch nicht weniger als eine Woche dauern, bis Niru überhaupt wieder beisammen war, und noch etwas länger um sicherzugehen, dass er die Lungenentzündung überwunden hatte. Valkyr würde sowieso ab und zu nach ihnen sehen.
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   So Jun 28, 2015 2:30 am

Wenn niemand von dem Siegel wusste konnte es keine Gefahr für Rhain darstellen, das müsste vorerst reichen, alles andere war nicht möglich erstmal. Auf Versuch und Irrtum zu gehen könnte Rhain stärker machen oder umbringen, ein Risiko das sicherlich keiner von ihnen eingehen würde. Letztlich war es in diesem Fall egal was Rhain von seinem Bruder dachte, dieser würde seinen Gefährten bis aufs Blut verteidigen und schützen. Egal wer sich dazwischen stellte, die Mutter war da schon ein viel größeres Problem. Wer wusste schon auf was für eine Idee diese käme? Oh, wenn wir ihn in einen ewigen Schlaf und unzerstörbares Glas einsperren, wäre Azariel dann unsterblich? Nein, es galt erstmal Niru und Azariel vom Rest fern zu halten, zumindest bis diese sich bewusst waren was es bedeutete Gefährten zu sein. Ja, das war der größte Vorteil gewesen, dass sein Liebster bei ihm geblieben war, sie konnten sich jetzt um alles kümmern und er müsste nicht zusehen wie seine beiden Sorgenkinder starben. Niru hieß wirklich Schlüpfling, Anukis bestätigte es kurz, zuckte mit den Schultern und erklärte nur, dass es Azariels Idee gewesen war, ehe er Niru einpackte. Wieder einmal bewunderte er seinen Nachtmahr, wie ruhig er blieb und wie sanft er mit Wesen umgehen konnte die verletzt und verstört waren.
Die Bedienung war einfach, er konnte auch helfen, kannte die normale Grundarbeitsweise schon aber nicht die Details und beobachtete seinen Liebsten mit Argusaugen, merkte sich jedes Detail und jedes Wort das er an ihn richtete. Gut, das wäre einfach und würde er hinbekommen, ein Nicken Azariels zeigte, dass dieser auch mitbekommen hatte was gesagt worden war, hielt seinen Kleinen zärtlich im Arm und streichelte ihn, summte leise Wiegenlieder der Anukis ihm damals vorgesungen hatte. „Das ist machbar… Silberhauch hole ich sofort.“ Vergewisserte sich ob er gerade akut gebraucht wurde und machte sich dann schnell auf den Weg das Gewünschte zu holen.

Niru würde leben, mein süßer, kleiner Niru. Nachdem Kyrie es versprochen hatte, war etwas mehr Leben in mich gekehrt, ich wusste, dass er mich nicht anlügen würde, aber auch dass er mir mitgeteilt hatte, dass es dauern würde. Ich konnte nicht direkt bei ihm bleiben, aber solange ich ihn sah und ihn spürte würde ich es schaffen. Wenn das alles überstanden war würde entweder er in mein Zimmer ziehen oder ich in seinen Wald, mir vollkommen egal, Hauptsache ich konnte ihm helfen, sehen wenn es ihm schlecht ging und für ihn da sein. Es war ein Kraftakt in den Raum zu kommen und ich sackte mehr in mich zusammen als dass ich mich setzte, streckte trotzdem schwach die Arme nach Niru aus, ehe mich ebenfalls ein Hustenanfall schüttelte, mich zusammenkrampfen ließ. Es tat weh, wusste aber dass es nicht von mir kam und so wusste ich, dass ich durchhalten musste, durchhalten konnte für meinen Liebsten. Niru auf meinem Schoß war zusammengerollt, wäre die Situation nicht so ernst hätte ich gelacht, wäre fasziniert gewesen wie er sich so zusammenkugeln konnte und das in menschlicher Gestalt, so aber strich ich ihm durch das schweißgetränkte Haar, küsste seine klamme Stirn und fing leise an zu singen, mich hatte es als Kind beruhigt, vielleicht konnte er dem ja auch etwas abgewinnen. Die Erklärung war einfach, das konnte ich schaffen würde es aber überwiegend Anukis machen lassen, nicht das ich was falsch verstanden hatte bei dem Fieber das sich auch in mir ausgebreitet hatte und hielt ihn fest im Arm auch wenn ich schon selbst kaum noch klar denken konnte.
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   So Jun 28, 2015 2:31 pm

Es war nur ein ungutes Gefühl, was Valkyr hatte, schon damals als es hieß dass Rhain eines bekommen würde. Es hatte geholfen und schadete ihm auch offenkundig nicht, trotzdem, war nur so ein Gefühl aber er irrte sich vermutlich. Doch auch wenn die Brüder oft gestritten hatten und er nicht wusste, ob Rhain überhaupt etwas von seinem Verwandten hielt, so hatten sie nie wirklich versucht einander umzubringen, ein Gefährte würde das wohl nicht ändern, nur vielleicht die Relation nicht gerade verbessern – besser niemand der Familie erfuhr es vorerst.
Dem Schlüpfling, der wirklich noch sehr jung war, damit aber auch noch nicht so viel Macht hatte wie ein älterer Basilisk in Menschengestalt, brauchte am dringendsten Pflege, auch zögerte niemand dies möglichst rasch umzusetzen. Er war froh, allen dreien helfen zu können, sie mussten ruhig bleiben schon um Stress zu vermeiden und diese Angelegenheit war wirklich prekär, es war noch nicht alarmierend, aber es galt zu vermeiden dass es in den lebensbedrohlichen Bereich rutschte.

Die Bedienung war auch einfach und Anukis hörte ihm zu, würde im Zweifelsfall auch stets fragen können mittels eines Spiegels, wenn etwas sein sollte, Valkyr würde in Bereitschaft bleiben die nächste Zeit. Traf sich gut dass Rhain sich aktuell viel mit Zera beschäftigte und abgelenkt war. Valkyr nickte, als Anukis verschwand die benötigten Sachen zu besorgen, währenddessen drehte Valkyr sich um und bastelte ein bequemes, warmes Lager für den Drachen, keine zwei Schritte vom Tank entfernt, zu nah wäre störend beim Wechsel der Versorgungsbehälter oder um den Tank zu kontrollieren, aber er musste in der Nähe sein und ebenfalls ruhig liegen, sich erholen können. Valkyr wählte unbewusst roten Stoff, der im sanften Blauschimmer des Lichtes gespenstisch wirkte, mit bequemen Kissen und einer weichen Decke. Dann trat er zu Azariel, der sich nahezu rührend und trotz eigener schlechter Verfassung um Niru kümmerte, der auch tatsächlich ruhiger war fiebrig aber ruhig in dessen Armen. Für ein paar Takte summte er mit, das Lied kannten beide Drachenkinder, und strich beiden über den Kopf, ehe er sanft den Basilisken aus Azariels Armen hob.
„Leg dich am besten hin, Azariel. Du brauchst auch Ruhe, Niru wird gleich fest schlafen.“, sagte er leise zu diesem, auch wenn er bereits spürte dass der Kleine nicht gut darauf reagierte, leise fiepte, sich schwach wand. Er sollte nicht trödeln, und der Nachtmahr hauchte ihm sacht auf die Stirn, wo ein kleines Zeichen erschien, das ein bisschen dunkel leuchtete, murmelte ein paar Worte und merkte, wie Niru jegliche Körperspannung verlor, wie bewusstlos oder in Tiefschlaf. Hoffentlich hielt der Zauber, den Nachtmahre sonst eher verwendeten um ihre Opfer hilflos zu machen und im Traum zu halten. Doch Niru würde nicht träumen, auch nichts davon Merken wie Valkyr ihm die beiden Zugänge legte, eine Sonde an seinem Gelenk befestigte  die die Vitalfunktionen Maß und ihm, kurz bevor er ihn in den Tank gleiten ließ, die Maske aufsetzte. Auch Anukis war unterdes wieder da, der Silberhauch vorbereitet, und der Tank nahm seine Aufgabe wahr. Jetzt hieß es warten, bis Besserung eintrat, am besten er gab Azariel auch noch was gegen die Schmerzen und den Husten, der bei ihm ja nicht körperlich bedingt war, damit auch dieser sich ausruhen konnte.
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   So Jun 28, 2015 11:20 pm

Traumwesen waren nicht umsonst meist Seher oder hatten eine hellsehende Ahnung, wenn Kyrie ein ungutes Gefühl hatte würde sich dies meist bestätigen und daher war es gar nicht so schlimm wenn immer jemand bei Rhain war der auf ihn aufpasste. Ob er seinen Bruder nun mochte oder nicht, oder sie sich allgemein zofften, diese Familie war schlimmer als viele Anderen und es wäre alles besser im Stillen zu bleiben, zu viele Geheimnisse waren zwar auch nicht gut, aber essentiell um in der Drachenfamilie zu überleben. Es reichte, dass Niru sich in einem drastischen Zustand befand, Valkyr war unser Retter und ich würde ihm etwas Schönes mitbringen wenn wir uns das nächste Mal sahen. Nun, und es mir besser ging, denn gerade bekam ich sicherlich nichts auf die Reihe.

Ich hatte keine Ahnung wie ich es schaffte Niru weiterhin im Arm zu halten, doch hielt ich ihn fest so wie eine Mutter ihr Neugeborenes nicht hergeben würde, auch wenn sie vor Schmerzen kaum noch liegen konnte. War vielleicht ein schräger Vergleich doch im Moment kam es mir so vor, der geschwächte Basilisk, mein Baby auf dem Arm, bangte um sein Leben, kam nicht umhin leise zu schluchzen, obwohl ich versuchte es ihm zu erleichtern, ruhiger zu bleiben. Valkyr hatte mir gut klar gemacht, dass ich ruhig bleiben musste wenn ich ihm helfen wollte, war gar nicht so einfach die Panik wegzudrängen, aber ihm ins Gesicht zu blicken half etwas, stellte mir vor wie es wäre ihn wieder gesund im Arm zu halten. Trotzdem zitterten meine Hände als ich ihm das Wiegenlied vorsang, dankbar lächelte als Kyrie mit einfiel, er kannte es auch, Anukis hatte es ja von ihm gelernt. Ich hatte nichts mitbekommen davon, dass Kyrie mir etwas zum Hinlegen vorbereitet hatte, die Farbe war mir egal, hätte auch grellpink sein können und doch wäre ich darauf gelegen um nahe bei ihm zu bleiben, Hauptsache warm und in Nirus Nähe. Ein leises Wimmern entkam meiner Kehle als er mir Niru aus dem Arm nahm, streckte automatisch die Arme nach ihm aus, wollte ihn nicht hergeben und tat es doch, wusste doch dass er besser aufgehoben war bei jemandem der sich auskannte. Warf Anukis einen schwachen, herzzerreißenden Blick zu, welcher zu mir kam, mich in den Arm nahm und fest an sich drückte, mein Gesicht wegdrehte und an seine Brust drückte, als ich zusehen musste wie Niro erschlaffte, verfiel in Panik, rohe brutale Panik, hörte das leise Wimmern Nirus als ihm die Zugänge gelegt wurden und versuchte mich aus dem festen Griff zu befreien, fester, wand mich und erschöpfte doch viel zu schnell, sank an ihm zusammen. Mittlerweile war mir wieder der Schweiß ausgebrochen, hustete und konnte nicht verhindern dass ich weinte, Angst hatte Niru zu verlieren. „…iru…“, flüsterte ich schwach, streckte eine Hand nach dem Tank aus, schaffte es aber nicht aus Anukis Griff zu entkommen, wurde nach unten gedrückt und fest in Decken eingepackt. Ich versuchte wieder mich zu lösen, zu ihm zu krabbeln, brach aber komplett zusammen und schloss die Augen, ehe ich in tiefe Dunkelheit versank. Verpasste dabei den besorgten Blick Anukis welcher sich zu Kyrie gesellte, diesen fest in den Arm nahm und sein Gesicht auf dessen Kopf legte.
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   Mo Jun 29, 2015 10:58 am

Kyrie hatte öfters ein ungutes Gefühl und leider auch oft recht damit, nur war ja bisher nichts passiert und er vermutlich nur ein alter Leibwächter der sich zu viele Gedanken machte, im Fall von Azariel und dessen neuen Gefährten aber war er zuversichtlich – dieser würde wieder auf die Beine kommen, sofern seine Erholungsphase nicht gestört wurde. Rhain jedenfalls würde er hiervon nichts erzählen, höchstens dass sein Bruder erkrankt war und Anukis ihn um Hilfe gebeten hatte, wie immer wenn dieser zum Beispiel nach einem Besuch im Norden krank wurde. Dann konnte er einfach so herkommen ohne dass Rhain misstrauisch wurde, und die Sache würde ihn auch nicht loslassen bis der Basilisk wieder gesund war., es war lieb von dem Drachen sich erkenntlich zeigen zu wollen, auch wenn es wirklich nicht nötig war, ehrlich, er hatte einen wundervollen Leibwächter der einem so was wunderbar vergelten konnte.

Azariel tat ihm wirklich aufrichtig leid, er hatte ihn noch nie so fertig erlebt und ihm den Kleinen auch nie weggenommen, wenn es eine andere Möglichkeit gegeben hätte.Aber die gab es nicht, keine Garantie dass er es im Bett liegend schaffen könnte, trotz der Nähe zu seiner zweiten Hälfte, vermutlich war die Zeichnung selbst auch eine große Belastung gewesen. Aber es war gewiss keine Absicht von Azariel gewesen, um den sich nun Anukis kümmerte, oder besser ihn bremste. Es ging schwer und schien – trotz tiefstem Schlaf – wehzutun, die Haut des Basilisken war sehr fest und nicht so einfach zu durchbohren, was aber ein gutes Zeichen war. Er beeilte sich, um den Stress gering zu halten, es sah ein wenig gespenstisch aus schwerelos im Wasser und blauem Licht, tief schlafend und mit sich nur langsam beruhigenden Vitalfunktionen, die Valkyr noch überwachte, bis Anukis zu ihm trat, ihn umarmte.
„Es wird alles gut.“, murmelte er gegen den Hals des Greifen, drückte sich an ihn und grub die Hände in seine Robe, „Am besten du gehst gleich und kümmerst dich um alles, damit Azariel ungestört sein kann und keine Arbeit auf ihn wartet, ich gebe ihm derweil auch etwas gegen die Schmerzen.“
Er würde noch bleiben, bis Anukis sich gekümmert hatte und alles sich beruhigte.

Im Verlauf der nächsten Woche passierte nicht viel, jedenfalls was die Situation anging. Der komische Fremde, von dem ich nur den Geruch und einen gehörnten Schemen bemerkt hatte, war fast jeden Tag hier, manchmal sogar mehrmals, aber davon bemerkte ich nichts. Nur dass die Angst fort war, eine gewisse Unruhe blieb und ich spürte das unbändige Sehnen nach etwas, von dem ich noch nicht wusste was es war. Es war warm um mich herum, aber die falsche Wärme, ich spürte den Drachen nicht, aber ich war in tiefen Schlaf versetzt aus dem ich mich so geschwächt nicht entziehen konnte. Aber ich wusste, dass er da war.
Zwei Tage passierte wenig, ich atmete ruhiger dank des Silberhauchs, aber erst am dritten Tag stellte sich merklich eine Verbesserung ein, ich bewegte mich ab und zu, wenn ich träumte, und am Ende des vierten Tages wachte ich auf. Und erschrak furchtbar, wusste immerhin nicht was das sollte, wo ich war und warum ich im Wasser war, hätte mir fast im Versuch nach Oben zu kommen die Zugänge und die Maske abgerissen, bis eine Bewegung hinter Glas mich abgelenkt hatte. Der Drache war da, hatte mich beruhigt dass es schon gut so war, aber ich hatte trotzdem nach einiger Zeit Panik bekommen, weil ich mich nicht sehr bewegen konnte (was am Silberhauch lag), und Anukis mich wieder schlafen gelegt. Am Abend wachte ich noch mal auf, nur sehr kurz, da war der Gehörnte wieder da …
Auch die nächsten Tage ging es mir immer besser, ich schlief dennoch viel und hustete weniger da mein Gefängnis nur für Aufregung sorgte, nahm auch ein bisschen ab, weil meine Muskeln sich etwas abbauten, kam aber ansonsten gut zu Kräften bis etwa anderthalb Wochen nach meinem ersten Anfall der Deckel des Tanks sich öffnete. Ich war schon halb wach gewesen, hatte nicht gemerkt dass das Schlafmittel weniger wurde und zuckte bei dem dumpfen Geräusch zusammen, sah nach oben. Wie von Zauberhand lösten sich vorsichtig die Zugänge aus meiner Haut, ich zappelte und spürte dann wie zwei kräftige Hände mich griffen, aus dem Tank zogen und sofort in warmes Tuch hüllten, ich hustete als die Maske wegging und ganz andere Luft in meine Lungen strömte, aber es war normal, kein schlimmer Husten, tat nicht weh und ich begann sofort zu zappeln.
„Nah! Hnn!“, machte ich, wusste nicht wie ich den Drachen rufen sollte, wollte aber runter hier, zu ihm, wo war er?
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   Mo Jun 29, 2015 11:35 am

Es war die schlimmste Zeit meines Lebens, die ersten Tage hatte Anukis mich schlafen gelegt, ebenso die Tatsache, dass ich meine Energie komplett in Niru steckte, war zwischendurch wach geworden und entgegen Anukis Willen auf den Tank zu gekrochen, hatte meinen kleinen Schlüpfling beobachtet, manches Mal war ich mit dem Kopf gegen die Scheibe gelehnt eingeschlafen, darauf bedacht nichts zu erhitzen. Nur einmal hatte ich mitbekommen wie Niru wach wurde, hatte da auch gerade geschlafen meine Hand gegen sein Bein gedrückt, zumindest… dort wo ich es im Glas sehen konnte, er war panisch geworden, hatte ich auch gleich gemerkt und war davon erwacht, Seine Augen so weit aufgerissen, hatte fast versucht sich alles herauszureißen, aber ich wusste was Kyrie gesagt hatte, nicht vorher raus holen, musste ihn beruhigen. Ich streichelte über den Tank, gurrte ihm leise zu, ehe ich in tiefem Augenkontakt kleine Berührungen zu ihm schickte, versuchte ihn zu beruhigen, zu kosen. Trotzdem wurde er nach kurzem Beruhigen wieder panisch was mich dazu brachte nach Anukis zu rufen, der auch gleich kam um Niru wieder schlafen zu legen und mich auf mein Lager zu zerren. Hatte tatsächlich geglaubt mich zu fesseln würde mich davon abhalten können von Niru weg zu bleiben, ts. War schlimm zu zusehen wie er immer schmaler wurde, hatte doch sowieso nicht so viel auf den Rippen und ich war so froh als endlich der Tag kam, da Kyrie und Anukis sagten er könne raus, wäre auch selbst in den Tank geklettert um ihn zu holen, wenn Anukis mich nicht weggeschubst hätte. War ihm auch nicht böse, er meinte es ja nur gut, knurrte ihn aber dennoch an als er meinen Kleinen anfasste und sobald er nur halb aus dem Tank war schoss ich vor und zog ihn an mich, zu mir und presste ihn an meine Brust, knurrte den Rest im Raum einfach an, ehe ich leise schnurrte und meinen Kopf an seinem nassen Schopf rieb, hatte zumindest halbwegs denkend dran gedacht die Decke um ihn mit zu zerren. Er war wieder da. Es ging ihm gut. „Niru, Niru, Niru.“, flüsterte ich glücklich und drückte ihn fest an mich, wiegte uns leicht, während ich anfing wieder zu weinen, er war bei mir und lebte und war gesund und würde nicht sterben. Ich war schon so lange nicht mehr so glücklich gewesen.
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   Mo Jun 29, 2015 12:41 pm

Vermutlich hatte Azariels Unruhe sich passiv doch ausgewirkt, so jedenfalls Valkyrs Vermutung, am besten wäre es vielleicht gewesen ihn auch in einen Tiefschlaf zu packen, was nur teilweise gelungen war. Der Drache hatte sich aufgeopfert und auch wenn ich das nicht aktiv erfahren hatte, so wusste ich es doch, auch wenn das alles so verwirrend war. Mir war ja nicht mal bewusst, was 'krank' bedeutete, war fast immer zu aufgeregt um zu merken dass es mir langsam besser ging, ich wollte hier nicht allein drin bleiben und hätte mich auch nicht beruhigt, wenn der Greif mich nicht wieder betäubt hätte. Die Aufregung war spürbar, ich wurde schnell wacher und fühlte mich sehr schwer, weil mein Körper sich im Wasser so leicht angefühlt hatte und ich ja auch ein bisschen an Muskeln verloren hatte. Ich hatte noch nicht mal wirklich realisiert wo oben und unten war als ich Hitze spürte, zusammenzuckte und mich sofort wieder beruhigte, nicht mehr zappelte sondern nur versuchte mich umzudrehen, was schon gemacht wurde.
Ich quietschte gedehnt, die Stimme rau und heiser da ich sie lange nicht benutzt hatte, hob unkoordiniert die Arme und packte zu, völlig egal dass da noch zwei andere Präsenzen um mich herum waren, ich hatte meinen Drachen wieder, oder er mich, warm, fühlte sich so gut, kräftig und innig an, ich wusste nicht was es war, aber es berührte mich tief, als hätte ich tagelang in Angst verbracht und würde nun völlige Ruhe verspüren, versuchte etwas ungelenk mich selber festzuhalten und rutschte wegen meiner Nassen Hände an seiner Haut ab. Ich fiepte ein paar Mal, züngelte, nahm endlich wieder Töne, Geruch, Geschmack war, züngelte und rieb ungestüm meine Wange an seiner. Warm … wärmer als im Tank oder was das war, das Wasser verdampfte so nah an ihm und ich versuchte nahezu verzweifelt wieder Geruch anzunehmen, seinen, ihn zu beschwichtigen, was schon daran scheiterte dass ich ebenfalls anfing zu heulen wie ein Kleinkind. Ich war noch etwas geschwächt und auch durcheinander, kuschelte mich so eng an wie möglich und schniefte, immer wieder über seine Haut leckend – aber es ging mir gut, sehr gut sogar, ich bemerkte nicht mal wie im Hintergrund das Wasser ablief und der Gehörnte mit sanftem Lächeln eine Hand auf Anukis' Rücken legte. Alles egal, ich war völlig aufgelöst, aber es war nichts schlechtes dabei, gar nichts. Es war schön, wie er meinen Namen hauchte, aber ich kannte seinen nicht, gab nur einen undefinierten Laut von mir und rieb meinen Kopf weiter innig an seinem.
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