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 Black Sun: Azariel und Niru

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Kitsune

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BeitragThema: Black Sun: Azariel und Niru   Sa März 07, 2015 11:55 pm

Er hatte keine Ahnung wie lange er nun schon so war. Unendlich erschöpft, in seine menschliche Gestalt verbannt ohne die Möglichkeit das zu ändern, wie er es sonst immer hatte. Jahrzehntelang war doch alles in Ordnung gewesen, er hatte nach seiner Flucht aus den Untiefen der alten Welt einen abgeschiedenen, einsamen Platz zum Leben gefunden, ein feuchter, verregneter und tropisch warmer Sumpf irgendwo im Nirgendwo, fernab der Menschen, der Kämpfe, von allem. Es war eine schöne Zeit gewesen, er hatte genug Platz gehabt für seine wahre Gestalt, doch vermutlich hatte dieses glückliche Dasein ihn auch leichtsinnig werden lassen. Anders konnte er sich das nicht erklären.
Das schlimme war ja, dass er sich an das Siegel gewöhnte, auch in Menschengestalt viel aktiver wurde obwohl sicher 90% seiner Kraft unterdrückt wurde. Anders würden sie ihn auch nicht mit verbundenen Augen und schwerer Kette um den Hals in diesem Kugelkäfig halten können. Er wusste nicht er ich war, durch die Maske konnte er seine Infrarotsicht nicht nutzen und war doch wie immer außer sich vor Wut. Es war keine Scheibe, sondern seit kurzem nur das Gitter aus gehärtetem Dämonenstahl, gegen welches der Schlangendämon immer mal wieder mit aller Macht seines geschundenen Körpers trat, sich auf der Suche nach einer Lücke dagegen presste oder versuchte sich die Maske vom Kopf zu reiben. Wann immer er das versuchte oder sich mit den vor (zu schwachem, danke auch Bannsiegel) Gift tropfenden Fangzähnen darin verbiss, setzte der Magier, der ihn gefangen und versiegelt hatte, das Gitter unter Strom, sodass er loslassen musste.
Viele Leute mussten hier sein, er hörte Lärm und seine ab und an hervorschnellende Zunge witterte neben Leidensgenossen auch jede Menge Kreaturen. Er hatte Angst, furchtbare Angst und das nicht nur, weil viele davon weit älter und mächtiger waren als er selbst. Auch war nicht klar, was aus ihm werden würde, er wollte nicht als Snack für einen Blutsauger oder Nahrung eines älteren Dämons werden, alles nur das nicht. Ebenjene Angst befeuerte nur die Wut, er wollte hier raus, versuchte es auch ohne Unterlass bis er erschöpft war, rollte sich in schützender Haltung ein und machte dann einfach weiter. Niemand hier kannte seinen Namen, er war also nicht vollends verloren – darum galt es zu kämpfen. Egal ob seine robuste Haut wund wurde, die schlanken Finger am Gitter blutig wurden oder wie oft er sich dafür ein harsches Wort, Strafe oder einen Stromschlag einfing.
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   So März 08, 2015 12:38 am

Genervtheit war ein Begriff den Azariel bis zur Vollkommnis verkörperte, seine Untergebenen waren manchmal einfach nicht zu gebrauchen, außer man wollte jemanden zu Tode foltern um etwas Frust abzubauen. Dummerweise war ihm dabei eines seiner Spielzeuge kaputt gegangen, schade eigentlich Fardez war so nett anzusehen gewesen wenn er blutend und winselnd am Boden gelegen hatte, vielleicht würde er auf dem Markt einen geeigneten Ersatz finden, dabei waren Wasserdämonen so selten geworden seit ihr Element nahezu ausgedorrt war. Er hatte eigens für ihn einen Raum erstellt indem er ein großes Wasserbecken aufstellen hat lassen, eingebettet in Lavagestein, undurchdringlich geschmiedet sodass seine Magie nicht ausreichte um es auszuhöhlen und sich nach unten durch die Erde zu befreien. Fardez hatte es versucht, wieder und wieder und letztlich… hatte er heute einen schlechten Zeitpunkt gewählt und war leider nun wie sollte er es formulieren. Verdampft.
Und nun war er auf dem Weg auf den Markt, wollte sich einen neuen Sklaven holen, mal sehen ob er jemanden fand der ihm gefiel, irgendwas Nettes, was Neues, nichts das so einfach starb. Gelangweilt schlenderte er durch den Markt, flankiert wurde er von zwei seiner Bodyguards die alleine durch ihren Blick bereits die Leute dazu brachten sich ein ganzes Stück zu verabschieden, ganz praktisch Wutdämonen bei sich zu haben die einem unterstanden und sogar eine Lebensschuld zu begleichen hatten. Mittlerweile hatte sich zu seiner Genervtheit eine Art Langeweile hinzugesellt, ein schlechter Zustand, zumindest für seine Umgebung. Wirklich etwas Interessantes war hier nicht zu finden, drehte sich abrupt um und wollte sich auf den Heimweg machen, als sein Blick plötzlich auf einer der Kugeln fiel und er mitten in der Bewegung erstarrte. Fast automatisch hob sich seine rechte Hand und er schnippste mit den Fingern, bedeutete seinen Begleitern stehen zu bleiben, während er selbst das gefangene Wesen begutachtete, das sich dort an den Gittern rieb, immer wieder eine delikate Zunge zwischen den Lippen hervorschnellen ließ. Die Augen waren verbunden und der Körper verziert mit etlichen Wunden und Blessuren, na wenn das mal keine Schönheit war dann wusste er auch nicht, spätestens die Zunge konnte nützlich sein. „Der da. Bringt ihn mir.“, befahl er seinen Männern kalt, ehe er sich abrupt umwandte und den Markt verließ, es seinen Wächtern überließ den Dämon niederzuschlagen und einzupacken, sie wären auch stark genug ihn in einem magisch verstärkten Sack einzupacken und auf dem Rücken zu tragen um ihn mitzunehmen. Was die Bezahlung anging hatten sie immer genug Geld dabei um alle seine Wünsche zu erfüllen.
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   So März 08, 2015 1:35 am

Der Schlangendämon spürte, wie seine Kräfte bereits wieder zu schwinden begannen – eine sehr frustende Angelegenheit, wenn man zuvor Monate ohne Schlaf und Rast hätte herumschlängeln können. Hatte er natürlich nicht getan, er war eine Schlange und konnte nach einer Mahlzeit Ewigkeiten faul herumliegen, am besten in praller Sonne gekühlt vom Schlamm. Aber er hätte es tun, sich bewegen und wehren können, kam sich so dumm vor die Fallen nicht gesehen zu haben und sich nicht sofort mit voller Kraft zu wehren ehe das Siegel … es war sinnlos darüber nachzudenken. Überhaupt dachte er nicht mehr viel außer 'Ich will hier raus, raus, raus!' mit entsprechenden Versuchen diesen Zustand zu erreichen. Was ich nicht bedacht hatte war, dass ich hier drin wenigstens sicher vor anderen war.
Natürlich witterte er die Dämonen, die da näherkamen, hörte aber nicht auf sich zu sträuben, sodass er nur die Hälfte mitbekam. Als er aber merkte dass es umihn ging, wurde er hellhörig, lauschte den Stimmen. Der Magier erklärte den beiden Dämonen gerade anscheinend, was er überhaupt war, Dämonenart, Besonderheiten, Bedürfnisse, Kram halt den man bräuchte um sein Haustier artgerecht zu halten oder um einschätzen zu können, wie man es am besten quälte. Ihn zum Beispiel durch Trockenheit, hier gab es kein Wasser, nirgends, und die Luft schmeckte nach Staub sodass meine Haut schon ganz trocken war. Er brauchte Feuchtigkeit, aber noch war es zu ertragen. Der Magier wies die Dämonen auch darauf hin war, dass die junge Schlange ein Wildfang war, ohne Unterweisungen, ohne nützliche Features, nichts. Sie wollten ihn dennoch, verlangten dass der Käfig geöffnet wurde was die Schlange dazu brachte, wütend zu fauchen – war aber nicht nötig, er hockte nicht umsonst in der Kugel, die konnte man einfach mitnehmen ohne Aufwand und sie bekamen im Austausch mit einer horrenden Summe (die hatten ja nicht mal diskutiert) die Fernbedienung für Gitter, Scheibe, abgedunkelte Scheibe, offen und zum Blockieren oder Lockerlassen der Räder. Die Dämonen konnten ihn einfach über eine angekoppelte Lenkstange mitnehmen, wobei das für den Jüngsten kein Grund war, damit aufzuhören sich gegen Wände und Gitter zu werfen. Es ruckelte so komisch, Panik wurde laut, aber ergeben kam überhaupt nicht in Frage.
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   So März 08, 2015 2:50 am

Wie sein neues Spielzeug gefangen genommen worden war interessierte ihn eigentlich nicht wirklich, wozu auch? Er würde ihn trainieren für das was er mit ihm vorhatte oder einfach behalten weil er recht nett aussah, was er letztlich war und was man mit ihm anfangen konnte, was er bereits gelernt hatte und was nicht würde er sowieso gleich erfahren. Es dauerte eine Weile bis ihm seine Leibwächter wieder auf die Pelle rückten, praktisch das sie stärker waren als so manch andere Dämonenart und deswegen auch schneller mit dem Gefährt waren, ein wenig störte es ja wie das Wesen darin sich wehrte und immer wieder dagegen warf. Mit einer genervten Handbewegung sorgte er dafür, dass das Gefährt angehalten wurde. Die Augen zusammengekniffen ging er langsam auf den Käfig zu, ließ mit einem weiteren Schnippen das Gitter öffnen. Da er bereits gesehen hatte wie der niedere Dämon sich immer wieder gegen das Gitter geworfen hatte, fing er ihn ab, packte ihn grob mit der einen Hand im Nacken, mit der andren am Kinn, grub seine Finger tief in die Wangenknochen der widerspenstigen Schlange, ehe er langsam und genüsslich über den Hals bis hoch zum Ohr leckte, dort dann fest hineinbiss, sodass Blut floss. Mit einem leisen Lachen leckte er das Blut ab, ehe er fest im Nacken zudrückte, den Kopf nach hinten zog und die Kehle damit schmerzhaft überstreckte. Vollkommen egal ob der andre sich wehrte, sein Körper war von Schuppen überzogen, hatte Vorkehrung getroffen und es würde ihm nicht mal ansatzweise was tun.
„Du solltest deinen Platz kennen lernen Kleiner. Ich habe kein Problem damit dein hübsches Gesicht zu verunstalten.“, knurrte er leise, ein weiterer Biss, der diesmal in den Hals folgte, tiefe Abdrücke hinterließ aber kein Blut hervorbrachte. „Noch habe ich mich nicht entschieden was ich mit dir mache. Vielleicht hast du ja Glück und ich lasse dich nur in einem großen Terrarium vor dich hin vegetieren. Vielleicht verkaufe ich dich auch, oder lass dich ausstopfen.“
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   So März 08, 2015 3:28 am

Gut, der Magier hatte es den Schlägern trotzdem mitgegeben, ebenso wie den Hinweis bei dem Schlangendämon sämtliche Fesseln fest anzubringen, sehr fest. Er konnte sich eben ziemlich verbiegen, seine Hände passten auch durch Gitter und Schlingen und er hatte Muskeln, kräftig genug sich auch ohne Arme und Beine recht schnell voranbewegen zu können. Aber schön dass mangelnde Ausbildung nicht vom Kauf abhielt, zumindest der Magier war glücklich das störrische Ding endlich los zu sein. Welches auch in Gegenwart von zwei anderen Dämonen, die älter und stärker waren, nicht aufhörte mit toben, nicht mal die wahrgenommene Präsenz eines dritten Wesens ließ ihn innehalten. Wohl auch weil die Schlange zu erbost war um richtig nachzudenken, ansonsten hätte sie wohl innegehalten als das Gitter dann aufflog. Nicht mal das Anhalten war wirklich wahrgenommen worden, und so war er erst einmal verdammt perplex als der vertraute Widerstand weg war.
Stattdessen wurde sein Kopf von zwei Händen fixiert, er keuchte erst erschrocken, dann verunsichert und letztlich wieder wütend. Den Kopf konnte er nicht regen, den Rest schon, wehrte sich mit Händen und Füßen gegen das nach Feuer und Asche riechende Etwas, das er da mit hervorschnellender Zunge zu wittern, aber nicht zu sehen vermochte. Der andere tat ihm weh, umgekehrt aber schienen die für einen gebannten Dämon angemessen lächerlichen Tritte nicht zu jucken. Er spürte Schuppen an den Händen, konnte nichts ausrichten um zu verhindern schmerzhafte Zähne zu spüren. Das einzig Positive … die Hände und die Zunge waren so schön warm.
Wie von Sinnen wurde weiter versucht, Griff und Schmerzen zu entkommen, doch die Worte kamen an, wenngleich sie wweder ernst genommen noch beherzigt wurden. Hätte er nur all seine Schlangenfeatures da, er würde ihm Gift ins Gesicht spucken! So aber blieb es bei einem wütenden Fauchen. Erfahrung mit anderen Wesen hatte die Schlange wenig, gerade genug um nicht sofort wieder sprechen zu verlernen, aber was man jemandem antun konnte … hm. Aus den Kriegen wusste er noch dass man andere tötete. Was schlimmeres konnte ja kaum passieren und alles wäre besser als weiter gefangen zu sein.
„Lass~“, zischte er aufgebracht, er war doch kein dummes Haustier! Auch wenn er die Zischlaute dehnte, gerade nichts zustande brachte und tief in sich wusste, in Teufels Kücke zu kommen für die Frechheit, aber … naja was hatte er schon zu verlieren? Dass es eigentlich 'Lass los!' hieß wusste der niedere Dämon ja auich nicht, hielt aber nicht davon ab weiter blind Widerstand zu leisten.


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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   So März 08, 2015 11:28 am

Kein Wunder das der Dämon so teuer war wenn er auch noch ein Gefährt mit dazu bekam, wer wusste wofür sowas noch nützlich sein konnte, auch wenn er sich natürlich weit Besseres leisten konnte. Was das anbringen von Fesseln anging, konnten sie welche benutzen aber nur weil es gut aussah, weil er Gefallen daran fand starken Stahl an einem schlanken Männerkörper zu sehen, letztlich waren sie jedoch nur Beiwerk, er könnte ihn selbst fesseln alleine durch Magie und Siegel. Eine Ausbildung wäre erst nötig wenn er wüsste was er genau von seinem neuen Spielzeug erwartete, so speziell wie er jedoch aussah, die Haare, die kleinen Fänge, es war beinahe an ihm zu schnurren das er so ein kleines Prachtstück ergattert hatte. Sowas eignete sich nicht zum Putzen, wohl eher zum Begutachten und vielleicht auch mal zu ficken. Da er Schlangenähnlich war würde er sicherlich auch mehr aushalten als sein Wasserdämon, der sich jedes Mal angehört hatte als würde er gleich sterben wenn er in ihm gekommen war, sein Sperma war nun mal genauso heiß wie sein Blut, eine Eigenart seiner Spezies, vor allem beim Clan dem er angehörte.
Seine Aufpasser besahen sich das Ganze skeptisch, rührten sich jedoch nicht vom Fleck, sie würden erst eingreifen wenn es Gefahr für sein Leben bestand, alles andere wäre ein Zeichen für Schwäche wenn sie ihm den kleinen Kratzfreund abnehmen würden. Was die Kraft anging, nun die Beiden waren Kräftiger, Älter als er, jedoch bezog sich ihre Kraft auf ihre Wut, erst wenn diese in ihnen erweckt wurde konnten sie auf ihr Maximum zurückgreifen, dann jedoch waren sie immer noch schwächer als er, der nicht nur seine Gestalt wechseln konnte, sondern auch Magie in Reinform beherrschte. Sie folgten ihm aus Respekt, nicht aus Angst, eine wichtige Sache, denn ängstliche Leibwächter würden ihm nichts bringen, ihn lieber ans Messer liefern als ihn zu beschützen, einfach nur um ihm zu entkommen.
Ein Grinsen schlich sich auf sein Gesicht als der Kleinere sich weiterwehrte, mit seinen Händen versuchte ihn wegzudrücken und fauchte. Was für ein Wildfang aber auch, das war ihm schon klar gewesen noch bevor seine Leibwächter es anmerkten und ihm kurze Infos zur Wesenheit gaben. Als ob er nicht selbst sehen konnte das er hier einen Schlangendämon in den Klauen hielt, allerdings eine eher seltene Spezies, Nagas waren zu Hauf zu finden, aber Basilisken… Nein, der Preis war angemessen gewesen.
Er würde ausserdem schnell beigebracht bekommen was es hieß ihn seiner Gefangenschaft zu sein, töten als Schlimmstes, das würde er darüber lachen. Der Tod war doch so viel angenehmer, so befreiend, nein, nein, während sich der Dämon in seinem Griff wand sponn sich ein Plan in seinem Kopf. „Lassen.“, schnurrte er leise lachend, „Ich soll dich lassen? Das können wir bewerkstelligen.“ Er hob den Schwarzhaarigen hoch, warf ihn zurück ins Gefährt ehe er ihn in der gleichen Bewegung an den Boden fesselte, dafür sorgte das dieser seine Gliedmaßen nicht mehr bewegen konnte. Mit einer weiteren Handbewegung schloss sich das Gefährt und er machte sich in weit besserer Laune auf den Weg in sein Domizil.
„Wenn wir angekommen sind, bringt ihn in mein spezielles Zimmer, kettet ihn am Boden an und gebt ihm Cardias.“
Mal sehen wie lange er ihn noch anzischen würde das er ihn lassen sollte, wenn er konzentriertes Aphrodisiakum abbekam und nichts dagegen tun konnte? Er konnte versuchen sich zum Kommen zu bringen so oft er wollte, erst wenn er gevögelt wurde, würde der Drang und die Hitze weniger werden. Ein guter Wein und etwas zu Essen dazu, ja so konnte es sich leben lassen.
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   So März 08, 2015 1:27 pm

Es war dem Schlangendämon herzlich egal ob er verkauft oder verschenkt wurde, was machte das schon für einen Unterschied? Für ihn änderte sich ja nichts, ob für Geld oder nicht, er fand sich in den Klauen des Drachen wieder, von dem er nicht wusste dass es einer war. Roch nach Echse, ja, und der Mann war warm, aber er kannte sich nicht gut genug aus um die Rasse bestimmen zu können. Gefangen war gefangen, egal ob durch Stahl oder Magie. E wäre jetzt viel lieber in feuchtheißen Sümpfen, irgendwo im Schlamm eingerollt und ohne demütigendes Siegel. Klar hielt er was aus, hatte ja so schon robuste Haut und könnte noch ganz andere Sachen – nichts davon half ihm aber gegen den festen Griff.
Er spürte instinktiv der Unterlegene zu sein, auch ohne sehen zu können. Wie man so einen festen Schnallenverschluss aufmachte wusste er nicht und das Band saß fest, mit seinen Händen konnte ich das nicht abmachen oder wusste einfach nicht wie, auch gegen den Griff war er trotz erbitterter Gegenwehr machtlos. Es tat weh, aber das nahm er in Kauf, ihm doch egal ob er selten war, sollten die sich einen anderen Basilisken fangen!
Kurz aber keimte Hoffnung auf, als die tiefe Stimme weitersprach, lassen, er wollte ihn loslassen? Eh ja, tat er auch aber die abebbende Gegenwehr wurde nur genutzt, ihn in sein Gefängnis zurückzuwerfen und dann … spürte er magie, konnte sich nicht mehr rühren. Als er merkte dass auch hier Widerstand zwecklos war, er sich aber nicht mal mehr gegen die Gitter werfen konnte, blieb er ruhig liegen und sammelte Kräfte.

Und diese würde der junge Dämon brauchen. Der Weg war noch lang, es wurde kühler was er durch das geschlossene Gefährt noch merkte und nachdem sie angehalten hatten, lösten sich die magischen Fesseln. Stattdessen kamen zwei Händepaare, gegen die die Schlange ebenso machtlos war und die ihn durch widerhallende Gänge irgendwo hin brachten. Es roch … bedrohlich hier, er zeterte und tobte, endete aber dennoch an Handgelenken und Hals angekettet irgendwo auf dem nackten Boden. Auch das letzte bisschen Stoff, eine verschlissene, knielange Hose, hatten sie ihm abgenommen, war ihm aber egal da er sich mit menschlichem Gebaren und Scham auch nicht so auskannte. Dann hatte er sich gefreut, sie hatten ihm was zu trinken gegeben was etwas komisch schmeckte, geschluckt hatte er es trotzdem durstig. Der Jungdämon hatte keine Ahnung was es alles an Mitteln gab, sein Körper reagierte empfindlich und außerdem war er selber unberührt. Er war zu jung um es mit Artgenossinnen aufzunehmen und hatte keine Lust im Anschluss gefressen zu werden, auch bisher keinen Grund gehabt sich … irgendwie selber anzufassen, sodass diese unglaublich heftige Reaktion seines Körpers ihn völlig aus der Bahn warf.
Die Ketten klirrten ununterbrochen, während er keuchend versuchte irgendwie weg zu kommen. Es half nicht, sich gegen den kalten Boden zu schmiegen, zu reiben, dieses brennende heiße Gefühl ließ ihn immer wieder unterdrückt stöhnen, ein paar mal machte sich der Frust in Form von Zischen oder Schreien Luft. Hielt nicht lange vor, ehe er wieder zitternd und eingerollt am Boden lag, völlig verstört und nicht wissend was mit ihm passierte. Trotz des Durstes sabberte er, hatte auch versucht ob es half, wenn er sich selbst anfasste, aber es war nur schlimmer geworden. Ob er allein war oder nicht, völlig egal, als könnte er auf etwas anderes achten als seine eigene völlig überreizte Physis und angestrengtes, schweres Keuchen.
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   So März 08, 2015 3:31 pm

Was sein Dämon wollte, war ihm relativ schnuppe, für ihn zählten nur seine eigenen Wünsche, würde der Kleine auch noch mitbekommen und lernen, zumindest wenn er lange genug da blieb. Entschieden war das nämlich noch nicht, wie auch nach nur einem Blick, sicher war er ganz nett, aber er hatte schön hübschere Sklaven gehabt, Incubi die sich den Träumen des Besitzers anpassten, Vampire die sich danach sehnten einen kleinen Tropfen seines Blutes zu erwischen, hach er hatte schon so viele gehabt, dumm nur das er schnell gelangweilt war und ihm ebenso schnell mal die Hand ausrutschte und das betreffende Spielzeug verstümmelt wurde oder starb. Mal sehen wie lange dieser hier durchhielt, die Art galt ja schon als etwas robuster.

Das er nicht nur ein seltenes sondern auch noch jungfräuliches Exemplar errungen hatte, war eigentlich der Hauptgewinn, würde das spätestens dann merken wenn er in den anderen eindrang. Zeit das Spiel zu beginnen.
Azariel ließ sich Zeit, zog sich erstmal gemütlich und und machte sich dann gemächlich auf den Weg, trat in den Raum und ignorierte das sich windende Etwas erstmal vollkommen, goss sich etwas Wein ein, Elfenwein, edel und teuer mit einem leicht eisigen Geschmack, eine Besonderheit die er sich hin und wieder gönnte.
Erst nach einem kleinen Schluck den er genießerisch in seinem Mund rollen ließ und dann erst schluckte, ehe er sich langsam umdrehte und sich dem Schauspiel widmete das sich ihm bot. Ein amüsierter Grinsen schlich sich auf seine Lippen, als er sah wie der Andere versuchte sich am Boden zu reiben, sich wand und zitterte. War ganz erregend sich anzusehen wie der schlanke Leib sich verbiegen konnte, immer wieder zusammenrollte, als wolle er Schutz suchen, dabei tropfte sein Schwanz bereits, die Spitze war überzogen mit der austretenden Flüssigkeit, der Hintern wackelte vorzüglich, war klein und knackig genauso wie er es mochte.
Leise stellte er sein Weinglas in Sicherheit auf den Boden, trat dann in seiner schwarzen Lederhose und seinem ebenso schwarzen, hautengen Hemd auf die Echse zu, krallte sich mit einer Hand in die Flanke, mit der andren umfasste er den harten Schwanz, fing einfach an ihn hart zu pumpen, ohne Rücksicht darauf ob sich die Krallen an seinen Fingern in die Haut bohrten, kleine Blutstropfen traten an der Seite hervor, während die Härte in seiner anderen Hand etwas ganz anderes tropfen ließ. Hmm, da schlug jemand gut auf das Mittel an, je weniger man erfahren war, je weniger man sich berührt hatte, desto stärker war die Reaktion.
Amüsiert bewegte er seine Hand, drückte den Zeigefinger fest auf die Eichel, kratzte leicht mit der Klaue darüber und beobachtete jede kleinste Reaktion mit aufmerksamen Augen
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   So März 08, 2015 4:23 pm

Solche Vorgehensweisen waren mir im Kern absolut fremd. Ich kannte zwar das Prinzip von Kriegen und Konflikten, aber völlige Ignoranz gegenüber der Wünsche anderer? Wäre eventuell besser gewesen hässlicher zu sein, Vergleichswerte hatte ich zwar keine, aber vielleicht ließe man mich ja gehen wenn mich keiner haben wollte. Tja, zu spät wie es schien, überhaupt wäre ich auch nie auf die Idee gekommen dass man was haben wollte um … eh, sich fortzupflanzen ohne dass das überhaupt ging, mein Irrglaube war eh dass so was nur mit der eigenen Rasse ging, oder ähnlichen. Nicht mal während meiner Gefangenschaft war ich damit konfrontiert worden.
Etwas das der Kerl, der mich gekauft hatte, ändern und samt und sonders nachholen würde und den ich erst mal nicht registrierte. Zu sehr war ich mit mir selber beschäftigt und damit nicht durchzudrehen, registrierte den Geruch nicht mal von fremdem Wesen und bitterem Zeug, ich wusste nur dass ich auf kaltem Boden lag und mir trotzdem furchtbar heiß war. Mir war auch nicht klar, was gerade mit mir passierte, und ich erschrak fast zu Tode als mich plötzlich irgendwas berührte. Oder besser scharfkrallig packte und in andere Position riss, meine Verwirrung nahm zu und doch die Lust nicht ab, ich war versucht mich zu wehren, doch bevor ich überhaupt Schwung holen konnte um nach dem Typen zu treten, dessen Gesicht ich nicht kannte, schrie ich auf. Mein Rücken bog sich durch, oder hätte es getan, würde eine Hand mich nicht am Boden festhalten, meine Fersen schrammten über den Boden im Versuch wegzukommen, doch das Mittel war … zu viel, stärker als mein Fluchtinstinkt und die Wut. Es war nicht auszuhalten, selbst der Schmerz an meinem Schaft war bittersüß und die heftige Bewegung trieb meine unstillbare Gier ins Unermessliche. Wo ich die Flüssigkeit hernahm, keine Ahnung, aber es war zu viel, viel zu viel, ich wollte dass es aufhörte so in meinen Lenden zu kochen und meine Machtlosigkeit machte mir nur deshalb keine Angst mehr, weil kein klarer Gedanke fassbar war. Beruhigen, ich musste mich beruhigen und mit dem keuchenden Japsen aufhören, biss mir die eigene Unterlippe blutig und schloss die Augen unter der Maske, um nicht mit heulen anzufangen. Aber ich wusste wirklich nicht, was gerade passierte und warum.
„N-Nein..!“
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   So März 08, 2015 5:39 pm

Tja so war das eben wenn man seinen Lebtag irgendwo in irgendwelchen schmutzigen Sümpfen herumlungerte und nie irgendwas anderes getan hatte als einfach nur vor sich hin zu vegetieren. Hätte ein abwertiges Schnauben vom Drachenmagier geerntet, so konnte man doch nicht leben. Erstaunlich trotzdem das er mit dieser Einstellung so lange dort draußen in Freiheit herumgelaufen war, Sklavenhändler wie jener Magier der ihn eingefangen hatte gab es zu Hauf. Genauso wie arrogante Mistkerle wie er selbst einer war der kein Problem damit hatte über Leichen zu gehen, aus keinem anderen Grund war er der Wyvvern, damit der Chef des Feuerdrachenclans, hatte sich auch nur hochgearbeitet indem er gemordet und gefoltert hatte und die anderen ihn fürchteten oder respektierten. So war das in der Welt, fressen oder gefressen werden.
Und fressen, nun eher vernaschen auf seine Art und Weise würde er das kleine Juwel hier wahrscheinlich schon, schien verwirrt und nicht zu wissen was hier geschah, armes bemitleidenswertes Ding. Hätte er ein Herz, hätte er ihn wohl schon freigelassen oder zumindest in das neue Zimmer bringen lassen, leider hatte er keines und würde jetzt erstmal prüfen was er sich da angeschafft hatte. Mal sehen was dieser Hintern alles aushielt.
Sein Grinsen wurde ein Stück breiter als er das Zusammenzucken spürte, das fast panische Zurückzucken und diese Laute die ihm zeigten das der Andere es nicht gewohnt war in einer menschlichen Gestalt zu sein. Ob er es wohl jemals vorher gewesen war freiwillig? Oder er nur seine Echsengestalt annahm, nun das würde auch kein Problem sein ihn damit zu ficken, auch wenn er wohl eher zerfetzt werden würde wenn er seiner Natur freien Lauf ließ, das wäre etwas zu früh und hübsch geschmückt konnte er mit dem Echsenjuwel sicher angeben.
Ein leises, hämisches Lachen entrang sich seiner Kehle als der schlanke, ach so wendige Körper in ruckartigen Stößen kam und wie er kam, seine Hand war komplett mit dem Samen des Anderen geschmiert, der gleich wieder hart wurde. Die beschmierte Hand fuhr noch einmal über die Spitze, holte sich noch ein wenig mehr von dem weißen Gold, ehe er ein wenig davon probierte, hm, lecker. Mal sehen was die Echse dazu sagen würde.
„Wenn du meine Hand ableckst…“, ignorierte er das verzweifelte Verneinen, streckte die schlanke Hand in die Nähe des fauchenden Mundes, schnurrte die Worte in die Ohren, direkt hinein, wollte das er seinen Atem spürte. „Wenn du sie ableckst ohne zu beißen bekommst du eine Belohnung. Wenn nicht lasse ich dich so und du wirst immer heißer und immer geiler werden und du wirst betteln kommen zu dürfen.“
Fast hoffte er schon das der andere ihn beißen würde, streckte die Finger in die Nähe der blutenden Lippe, verschmierte dort Blut mit Sperma und wartete gespannt was er als nächstes tun würde.
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   So März 08, 2015 6:21 pm

Ich hatte mein Leben gemocht, warum also etwas daran ändern? War doch sinnlos in der ausgedörrten Stadt zu versuchen, keinen der fast durchweg älteren Wesen zu verärgern oder irgendwas zu machen, was nicht halb so glücklich machte wie faul in der Natur in der Sonne rumzuliegen. Ahnungslos war ich wohl trotzdem, aber je länger nichts passiert war, desto leichtsinniger wurde ich wohl, anders konnte ich mir das nicht erklären. Vermutlich pures Glück, die Sümpfe waren eben mein Territorium wo auch so viel Platz zu verstecken war. Zu spät darüber nachzudenken, ich war nackt, angekettet und … völlig überreizt. Allerdings war ich es duch meine bisherige Gefangenschaft auch gewohnt, dass weder weinen noch schreien oder toben etwas brachten, wäre wohl auch sehr verstört wenn es einen positiven Effekt außer anschreien hätte. Ich zweifelte selber daran, irgendetwas durchzustehen.
Nicht mal mein eigener Körper gehorchte mir noch, ich wollte das nicht und mochte es schon gar nicht, dennoch konnte ich mich nicht gegen die unglaubliche Spannung wehren, die sich mit schluchzendem Aufstöhnen entlud. Ich wusste nicht mal was da überhaupt ablief, ich sah es ja nicht und nachdenken war auch nicht gerade möglich wenn man gerade das erste mal einen Höhepunkt verspürte. Und als wäre das nicht schon genug gewesen … linderte es kein bisschen. Wie eine Welle der Brandung ebbte der Druck nur kurz ab und kam dann sofort wieder, ließ mich halb verzweifeln, aber ich wehrte mich dagegen zu heulen. Mein Verstand klarte aber weit genug auf um zu verstehen, was die dunkle Stimme sagte, die gleiche wie auf dem Weg vom Markt.

Dann stieß meine Zunge unwillkürlich gegen etwas Warmes, ließ mich zurückzucken ehe ich begriff was der andere sagte. Das Verlangen wuchs schon wieder ins Grenzenlose, meine Hüfte zuckte, aber das Prinzip, nicht die Hand zu beißen die mich fütterte, war mir nicht bekannt. Und was machte ein wildes Tier, das sich bedroht fühlte? Richtig, zubeißen, und zwar mit aller Kraft selbst wenn das eventuell sehr wehtun würde, ich hatte ja schon gemerkt dass er Schuppen hatte oder haben konnte. Mein Gift war aktuell nicht mal stark genug einen Menschen zu töten, geschweigedenn mehr als ein mildes Kribbeln bei einem Wesen auszulösen, aber ich war gefrustet und konnte nicht mehr denken. Noch während des Zubeißens wurde mir wieder so heiß, ließ mich wimmern und fast vergessen was ich gerade noch hatte tun wollen, aber … ich würde nicht machen was ich sollte, niemals!
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   Mo März 09, 2015 5:41 pm

Dumm nur das es ihn überhaupt nicht störte was der Andere dachte und ihm ziemlich schnuppe war warum er was getan hatte, jetzt gehörte er ihm und da galten andere Regeln. Platz zum verstecken oder Privatsphäre konnte er hier auf jeden Fall vergessen, entweder er wurde sein persönlicher Lustsklave, damit lief er die Hälfte der Zeit nackt herum, oder aber er wurde ausgestellt, in einem Glasterrarium in dem ihn jeder begaffen konnte. Nix da mit verstecken.
Letzteres jedoch hätte für ihn zumindest den Vorteil nicht sprechen lernen zu müssen, als ersterer jedoch hatte er mehr Chancen in seiner Gunst zu steigen. Eingeritten jedoch würde er so oder so werden, da konnte und wollte er sich nicht beherrschen, hatte ja auch genug Geld für ausgegeben.

Alles in Allem war es nett die kleine verlorene Schlange zu betrachten, die da so nichtsahnend und vertrauensvoll getrunken hatte, purer Leichtsinn seinen Entführern zu vertrauen, wenn er irgendwann mal in eine solche Situation geraten sollte, wäre er lieber tot als seinem Peiniger zu vertrauen, aber gut, jedem das Seine. Es galt eine kleine Belohnung dafür zu erbringen das er sich nicht gegen das Trinken gewehrt hatte, aber vorerst galt es ihn zu testen und erstmal die Ware zu betrachten. Und was er sah gefiel ihm, der Dunkelhaarige wand sich vorzüglich, erstaunlich wie der Körper sich bewegen konnte, war auch hier einer Schlange ähnlicher als einer anderen Gestalt, er war ja auch ein Schuppenträger, aber solche Verrenkungen würden ihn wahrscheinlich umbringen. Oder zumindest für etliche Massagestunden sorgen. Stechend grüne Augen verfolgten amüsiert das erstmalige antasten der delikaten Zunge, sie war zwiegspalten wie sich das für eine Echse gehörte, schön dass es bei ihm auch in menschlicher Gestalt zutraf, das ließ einige interessante Möglichkeiten offen.
Tatsächlich hatte er nicht erwartet das seinem Befehl Folge geleistet wurde, war auch pure Absicht gewesen das er seine Haut nicht schützte sondern den anderen zubeißen ließ bis das erste Blut floss. Der Kleine hatte einen ganz schönen Biss drauf und er knurrte warnend als er den scharfen Schmerz durch seine Handfläche schießen spürte, das Gift drang augenblicklich in ihn ein, gut nur das er gegen die meisten Gifte fast immun war, seinem Stoffwechsel und dem heißen Blut zu verdanken.
Das Blut selbst war heiß, weit wärmer noch als seine Haut, wenn er sich konzentrierte wäre er sogar in der Lage es wie Lava kochen zu lassen, doch diese Features hatte er von seiner Mutter geerbt, waren also nicht erlernt und auch nicht bei jedem Feuerdrachen vorhanden, eine Fähigkeit die er bisher noch nicht als nützlich erachtet hatte, daher nicht weiter ausbaute. Trotzdem musste das Blut ziemlich warm sein, ein Mensch würde sich definitiv daran verbrennen, mal sehen wie die Schlange darauf reagierte. Er selbst legte dem Mann die freie Hand in den Nacken, massierte etwas kräftiger, fast schmerzhaft die verspannten Muskeln darunter, während er darauf wartete das sein Spielzeug die Zähne aus ihm zurückzog, würde er die Hand herausreißen würde er sich nur mehr Schaden zufügen. Das Massieren würde ihn zusätzlich verwirren, außerdem war jede Berührung sowieso nach einer Zeit schmerzhaft wie nochmal was, zu viel von dem Mittel sowie keine Erlösung würde immer mehr weh tun, außerdem war die Wahrscheinlichkeit dass das Herz stehen blieb relativ hoch, allerdings erst nach mehreren Stunden, ja zwei bis drei Tagen.
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   Mo März 09, 2015 6:39 pm

Dass es niemanden kümmerte, was ich wollte und wie es mir ging,m hatte ich auch schon gemerkt, nur verhinderte das auch nicht dass ich meinen eigenen Kopf hatte – ich rannte damit nur zu oft gegen eine Wand, weil andere immer älter, stärker oder schlauer waren. Ich wusste auch nicht, was ich falsch gemacht hatte (außer in eine Falle rennen) damit mir so was passierte, faktisch aber musste ich damit leben oder sterben. Konnte ich doch nicht ahnen in die Fänge von jemandem zu geraten, der mit meinen ganzen zusätzlichen Features Sachen anstellen wollte, die ich mir nicht mal in kühnsten Albträumen … vorstellen könnte. Meine Zunge brauchte ich zum Wittern, wozu sonst?
Und doch war das hier nur ein Bruchteil dessen was ich konnte, wäre das blöde Siegel nicht, machtlos wäre ich aber wohl dennoch. Zu blöd zu erkennen wenn man mir Gift gab, aber woher hätte ich das wissen sollen? Ich hatte einfach nur furchtbar Durst gehabt und gehofft dass man mich nicht ausdörren wollte, aber die Lektion lernte ich schmerzhaft und mich sinnlos herumwälzend. Eigentlich sollte ich froh sein, Gesellschaft zu bekommen, die mich von meinem eigenen Körper ablenkte, kannte Sdtimme und Geruch des Mannes, der da … irgendwas mit mir gemacht hatte und in dessen Hand ich meine nicht allzu langen, aber dornspitzen Zähne versenkt hatte und fast überrascht war. Erst weil ich es wirklich schaffte ihn zu verletzen, dann weil es ganz heiß war und mich fast zurückzucken ließ. Mein Gift hätte auch so nichts genützt, ich war zu schwach einem älteren Wesen wirklich etwas anzutun, aber immerhin hatte er eine Bisswunde, so. Was weniger schön war, die Hitze stieg mir zu Kopf, ich konnte mich nicht konzentrieren und stieß halb schmerzerfüllt, halb verzweifelt lustvoll die Luft durch die Nase aus und versuchte zurückzuweichen, ohne loszulassen – eine warme Hand im Naken Hinderte mich daran.

„Nnh...“, machte ich, kniff kurz die Augen zusammen. Es fühlte sich am Anfang gut an, ganz warm und der massierende Druck linderte meinem geschundenen Nacken ein wenig. Dann wurde es wieder schmerzhaft, ganz davon abgesehen dass diese warme Hand mich kurz hatte unwillkürlich entspannen und den Biss lockern lassen (wenngleich ich nicht losließ), ich immernoch hocherregt war dass es kaum zu ertragen war, mein Mund sich anfühlte als würden meine Zähne in einem Feuerdämon auf Sparflamme stecken und … Wärme konnte ich als Kaltblut nicht hassen. Dennoch, der Schmerz überwog und als er tief in die empfindliche Sehne neben der Halswirbelsäule drückte, schaltete mein Instinkt sich ein. Wenn man es nicht besiegen konnte musste man weglaufen, ich öffnete weit den Mund um die fremde Hand freizugeben und sträubte mich dann gegen den Griff im Nacken. Was vielleicht geklappt hätte, würde nicht jede verdammte Beinbewegung mich halb durchdrehen lassen. Ich wollte weg von ihm, dass es aufhörte und mich irgendwo verkriechen – mit freiem Kiefer konnte ich diesen warmen Mann auch wieder irgendwo zwischen wütend und verwirrt anfauchen.
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   Mo März 09, 2015 7:51 pm

Leben, Sterben, auch diese Entscheidung wurde ihm abgenommen, war doch viel schöner so, er musste nicht mal jagen um zu überleben, einfach nur hübsch aussehen und Befehle befolgen, mehr musste er nicht machen. Das klang doch nach einem wundervollen neuen Leben oder nicht?
Alpträume, ja, das würde Az freuen, immerhin war er es gewohnt Furcht auszusenden, hatte seinen Spaß daran niedere Kreaturen vor sich zittern zu sehen. Natürlich hatte er auch Freunde, Untergebene die ihm wohlgesonnen waren, sowie Sklaven die ihn durchaus leiden konnten. Er war kein vollkommener Undrache, das würde der Schlangendämon auch noch irgendwann mitbekommen, aber erstmal galt es diesem seinen Platz zu zeigen und herauszufinden wofür dieser nützlich war, er musste trainiert werden, bestimmte Dinge lernen und dann sah man weiter. Wenn er ihn noch ein wenig verschönerte, Tätowierungen oder aber am liebsten Piercings, dann könnte er den Marktpreis für ihn sogar noch steigern, verkaufen wäre möglich, ja vielleicht sogar erstrebenswert wenn er gar nicht spurte. Das war jedoch Zukunftsmusik, bis diese Entscheidung zu fällen war würde noch viel Wasser verdampfen.

Es war deutlich zu merken das der Schlüpfling verwirrt war ob der Berührung und des Blutes, was ein süffisantes Grinsen auf sein ebenmäßiges Gesicht zauberte, braves kleines Ding. War gut wenn er verwirrt war, das würde seine Erziehung einfacher machen, auch die Tatsache das er Wärme mochte konnte dem Wyvvern nur Recht sein der das fast verzweifelte Atmen durch die Nase mit Genugtuung beobachtete. Braver, kleiner Schlüpfling.

Offensichtlich reagierte er gut auf Berührungen, entspannte sich unter der Hand und löste ein wenig den Biss, brav, genauso sollte es sein. Ein wenig mehr Druck an den richtigen Stellen und schon wurde er komplett freigelassen, während der Dunkelhaarige versuchte zu fliehen, zu flüchten, man spürte ihm an wie er mit jeder Faser seines Seins ein Wildfang war, abhauen wollte, sich aufbockte und ihn so herrlich anfauchte. Hmmm, es würde ein Spaß werden ihn einzureiten, aber dafür müsste dieser darum betteln. Er hatte eine Drohung ausgesprochen, ihm zwei Möglichkeiten gegeben und das würde er auch beibehalten, würde sonst nichts bringen wenn er versuchte autoritär zu sein und sein Wort nicht hielt.
„Armer, kleiner Schlüpfling.“, schnurrte er, strich langsam vom Nacken den Rücken herunter und blieb dann am Steiß hängen, verharrte dort kurz ehe er ihm fest auf den Hintern haute, gleich darauf jedoch über die leicht gerötete Stelle strich. Hm, wenig zwar aber er durfte es nicht übertreiben solange der Jüngere unter Drogen stand, nicht das er ihm dann wirklich noch umkippte.
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   Mo März 09, 2015 11:28 pm

Einem Wildtier konnte man nicht erklären, was der Vorteil eines Käfigs war, in den man Futter geschmissen bekam. Statt frei herumzustreifen kuschen und nehmen was einem vorgesetzt wurde? Ich war doch kein Haustier und auch der Meinung es niemals sein zu können, ich musste zurück in den Sumpf, Punkt. Ich würde es hinter Mauern nicht mögen, die Gesellschaft nicht aushalten ohne dauernd Angst zu haben. Und ich hatte Angst, was nur zuverlässig von Wut, Trotz, Verwirrung und Lust übertüncht wurde, wo war mein gleichmütiges, ruhiges Leben hin? Was machte ich hier, wo es statt Schlamm Ketten, Mauern und komische Gefühle gab … ich zumindest konnte den Kerl nicht leiden, der mir das antat, ich wusste nicht was passierte, aber ich wusste dass er Schuld war. Das machte es auch nicht leichter, gab mir aber die Chance es einzuschätzen. Irgendwie. Gut das ich nicht wusste, wie viel schlimmer es noch werden konnte.
Natürlich war ich verwirrt, eher vollkommen durcheinander, weil ich auch nicht verstand was die Hand da sollte außer mir weh zu tun, aber es war schön warm, was ich nackt und auf kaltem Boden liegend nicht ignorieren konnte. Nur eins begriff ich – weg von ihm, irgendwie, er war gefährlich, und das auf mehr Arten als ich hätte ahnen können. Wenn, ich hätte das Fauchen gelassen und mich einfach eingerollt, auf Absolution gewartet. Die Drohung hatte ich längst wieder vergessen, mein Kopf behielt gerade gar nichts. Die dunkle Stimme ließ mich mit den Ohren zucken, dann wimmern – mein Rückgrat war empfindsam, ich hätte versucht zu kratzen, wäre da nicht das Metall um meine Hände. Ich erzitterte unter der Berührung, die lustvolle, schmerzende Schauer durch mich jagte und mich schluchzen ließ, gefolgt von leisem Aufjaulen und straucheln. Nicht mal den Schlag konnte ich abfangen, landete auf der Hüfte und stöhnte durch die Erschütterung auf.

Wie froh ich gewesen wäre einfach bewusstlos zu werden, mein Puls raste, mir war zum ersten Mal in meinem Leben als Kaltblüter in kühler Umgebung heiß. Ich hatte das Schema begriffen, je länger ich nichts machte, nur versuchte es auszuhalten, desto schmerzhafter wurde es und Schmerz lenkte ab … aber das wäre zu einfach. Wann immer mein Keuchen kontrollierter wurde, piesackte der Kerl mich, nicht genug um wieder dieses erlösende Gefühl zu verspüren, aber ausreichend dass die Lust zurückkam, die ich nicht kannte. Waren es zehn Minuten, eine Stunde, zwei? Keine Ahnung, aber der Punkt wo ich nicht mehr konnte war unausweichlich. Entweder ich würde gleich schreien, sterben, weinen oder alles zusammen, jedenfalls brachte alles Winden nichts – und ich wusste dass er da war,. Und dass er verantwortlich war, warum tat er mir das an, warum hörte er nicht einfach auf? Meine Zunge schnellte zuckend vor, witterte aber nichts mehr da alle Sinne wie weggetreten waren, ich kriegte den Mund nicht zu, japste statt zu atmen und bebte vor Überreizung. Es ging nicht mehr.
„Hör auf … hör auf!“, zischte ich wimmernd, wiederholte es flüsternd wie ein Mantra. Diese Worte kannte ich, man hatte mich oft genug damit angeschrien und ich verstand den Sinn so halb. Doch nicht nur er sollte aufhören, das alles sollte aufhören, die Hitze, das brennende Ziehen in den Lenden, ich spürte dass ich nicht mehr lange durchhalten würde. Das was er vorhin gemacht hatte, er musste es noch mal machen, bis das aufhörte … ich konnte wirklich nicht mehr.
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   Di März 10, 2015 8:55 pm

Dafür konnte ein Wildtier aber lange genug in Gefangenschaft leben um es irgendwann als Heimat anzusehen, glücklich zu sein wenn es nicht geschlagen oder gequält wurde und sich willig hingeben, insbesondere wenn Nahrung und Wärme und Bequemlichkeiten gegeben wurden wenn man sich nur benahm und fügte. Auch einem Wildtier konnte diese Wildheit ausgetrieben werden und es fügsam machen, vor allem wenn es erkannte das es sowieso keinen Sinn hatte. Er musste sich keinen Gedanken darüber machen nicht mehr in den Sumpf zurückzukehren, konnte ja so gnädig sein ihn dort hinzubringen wenn er das Zeitliche segnete, würde das dann auch so handeln wenn dieser sich gut benahm und irgendwann den Wunsch äußerte zurück in seinen Sumpf kehren zu wollen.
Eigentlich konnte der Kleinere glücklich sein, immerhin hätte er es weit schlimmer haben können, es gab genügend Perverse da draußen die weit grausamer waren als er. Da konnte es dann schon sein das er seine Gliedmaßen verlor und dann täglich vergewaltigt wurde, das seine Augen herausgebrannt wurden oder er bei lebendigem Leib aufgeschnitten und gegessen wurde. Genüsslich. Es gab Dinge die selbst er nicht leiden konnte, dies war eines davon, mochte ja sein das man Urinstinkte hatte, aber man konnte sich ja wohl zusammenreißen. Der Kleine jedoch war seit dem Moment in dem er einmal gefangen genommen wurde in Gefahr, man wusste das er dort draußen war und würde ihn suchen und finden, wer einmal gefangen genommen worden war der geriet für gewöhnlich immer wieder in Gefangenschaft, keine Chance auf entkommen, mal davon abgesehen das Az seine Käufe sowieso niemals entkommen ließ, zumindest nicht ohne Vorkehrungen getroffen zu haben.

Vorerst jedoch war dies alles Zukunftsmusik, im hier und jetzt hatte er die Echse vollkommen unter Kontrolle, windend am Boden und es war ein Genuss ihm zuzusehen wie er immer tiefer in eine Spirale der Lust geriet und offensichtlich nicht wusste was er tun sollte, denn sonst hätte er schon längst versucht seinen Zustand zu bessern. Interessant. War die Frage ob er noch jungfräulich war, andererseits war er so klein und schwach das er wahrscheinlich nicht dazu gekommen war sich ein Weibchen zu angeln, wobei das nun eigentlich auch egal war, Az stand auf Kerle und er mochte es zu ficken. Vor allem wenn er so einen Knackigen Hintern vor sich hatte, der Schwanz tropfend, immer noch am fauchen, wobei dieses mittlerweile wirklich erbärmlich klang. Er hatte sich mittlerweile auf seinen Thron gesetzt, sich sein Weinglas geschnappt und nippte genüsslich daran während er darauf wartete was geschah. Sein Schlüpfling hielt ziemlich gut durch, lag vielleicht auch etwas daran das er nicht wusste wie er sich artikulieren sollte, das ‚ Hör auf‘ klang zumindest mehr nach einer Aufforderung es ihm zu besorgen statt aufzuhören. Az stellte sein Glas ab, stand langsam auf und ging gemächlich zu der kleinen Schlange, ehe er langsam seine Kleider fallen ließ. Die dunkle Hose verlor sich auf dem Weg, ebenso das Hemd, Unterwäsche trug er natürlich nicht und die Schuhe und die Socken waren genauso schnell verschwunden.
Er kniete sich hin, packte sich das schmale Kinn, zog seinen Kopf ein wenig hoch, ehe er seine Lippen auf die der Schlange presste, immer darauf achtend nicht gebissen zu werden, lachte leise über den Anderen, ehe er langsam aufstand und sich hinter die Echse kniete, die Pobacken etwas massierte, eher er mit einem Wink die Weinflasche herfliegen ließ, etwas von dem starken Alkoholischen Wein auf seine Hände tropfen ließ und dieses auf dem kleinen delikaten Loch verteilte das sich ihm offenbarte. Klar wusste er dass Alkohol es nicht besser für ihn machen würde, aber das leichte brennen das es verursachen würde, konnte ihn schon mal ein wenig vorbereiten auf den Schmerz der ihn demnächst durchfahren würde. Az grinste leicht als er den ersten Finger noch sanft in den Anderen einführte, dennoch unbarmherzig, drückte sich langsam in ihn, weitete den Schließmuskel und führte wenig später noch einen zweiten Finger ein, schüttete etwas von dem Wein über das Loch, sorgte dafür das auch etwas von dem kalten Alkohol in diesen floss. Weiten tat er ihn auch nur ein wenig, wollte leichter in ihn eindringen, auch wenn die Echse dennoch reißen würde, da war er sich recht sicher. Der Drache entfernte seine Finger, packte die schmale Hüfte und positionierte sich an den Eingang, strich mit den Daumen nochmal kurz zärtlich über die weiche Haut, ehe er sein Glied mit einem breiten Grinsen verhärtete, ähnlich wie er es mit seiner Haut getan hatte und mit einem Ruck komplett in ihn eindrang, den Kopf in den Nacken gelegt und laut stöhnte, Hölle, war der Kerl eng
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   Di März 10, 2015 10:48 pm

Also, aktuell stand für mich fest dass ich das niemals akzeptieren würde, klar wollte ich nicht geschlagen werden und es immer schön warm und den Bauch voll haben, doch nicht so. Ich war kein Haustier, und auch wenn ich zu einfältig war das alles zu verstehen warnten mich meine Instinkte vor allem. Es würde dauern, diese lahmzulegen, und noch glaubte ich dass es nie passieren würde. Ich schaffte es alleine nach Hause zurück, und zwar lebend – wenn ich nur wüsste wie.
Im Moment gehorchte mir ja nicht mal meine schwache, menschliche Physis, ich wusste ja nicht dass es noch viel grausamer ging (könnte mein begrenzter Horizont auch gar nicht begreifen selbst wenn man es mir sagte) und von daher war das eben das schlimmste was mir seit dem Übertritt in die Menschenwelt passiert war. Dass es keinen Weg zurück gab, das konnte ich nicht ahnen, einfach befreien und den Weg nach draußen finden, ich wusste nicht wo ich war, aber irgendwie … fand ich hoffentlich zurück.

Gerade hatte ich andere Sorgen, wusste ja dass es nichts brachte wenn ich mich anfasste und ließ es daher bleiben, hoffend dass es einfach abebbte, aber das Gegenteil war der Fall und ich nicht stark genug das auszuhalten. Wäre ich vermutlich nicht mal, wenn ich schon ein paar Weibchen gehabt hätte, das war ja was völlig anderes und ich dem Fremden, dessen Gesicht ich noch nie gesehen hatte, vollkommen ausgeliefert. Ich wusste nicht, was ich sagen sollte, nur dass der Mann noch da war, ich witterte ihn wann immer meine Sinne mir gehorchten. Und hatte keine Ahnung dass meine Worte eine Aufforderung sein könnten, Kommunikation war schwerer als ich gedacht hätte. Selbst ohne vernebelndes Gift in den Adern.
Das Rascheln von Stoff und die Schritte ließen mich den Atem anhalten, den ich aber überrascht wieder ausstieß und dann wieder stockend abbrach, als ich die heißen Lippen auf meinen spürte. Ich wusste nicht was das sollte und schnappte mit leisem Wimmern zu, er lachte aber nur und ließ los, was mich wieder zu Boden sinken ließ – nicht für lange. Ich schaffte es nicht, mich umzudrehen, keuchte bei der Berührung an meiner Rückseite, scheiterte aber daran, mit freizustrampeln. Flüssigkeit plätscherte, ich drehte den Kopf und hoffte dass es Wasser war da ich großen Durst hatte – doch da wo ich es bekam, brauchte ich es wirklich nicht. Die Berührung großer, warmer Hände jagte mir einen Schauer über den Rücken, was sollte das? Ich spannte mich an, biss die Zähne aufeinander und jaulte dann auf – es half nicht gerade dass ich total verkrampfte bei dem sachten Brennen in mir. Meine Finger kratzten mit der Kette über den Boden, doch entziehen konnte ich mich nicht, versuchte mich klein zu machen als der Schmerz mehr wurde und irgendwas in mich lief, brennende Spuren hinterlassend.
„Nein, lass … “, murmelte ich, meine Zunge gehorchte schon gar nicht mehr richtig und ich war irritiert, als die Finger dann tatsächlich verschwanden. Gegen die warmen Hände hatte ich nichts, auch war dieses sachte Berühren irgendwie … erregend, sodass ich anfing zu zittern und zu entspannen. Wie hätte ich auch ahnen können, was passieren würde?
Ich hatte schon oft Schmerzen aus verschiedenen Gründen, mal mehr, mal weniger, auch schwerere Wunden als das. Doch das war wie ein gleißender Blitz, der für einen Moment alles lahmlegte, mich die Augen trotz Maske weit öffnen, meinen Atem stocken ließ. Erst als das Stöhnen des anderen schon verklungen war, kehrte meine Fähigkeit zu reagieren zurück – und ich schrie einfach nur, bäumte mich auf und erstarrte dann wieder. Eine schlechte Idee sich zu bewegen, wenn es sich anfühlte einen Stahlträger in sich gerammt zu bekommen, und das schlimmste daran war dass … es meine Erregung kein Stück milderte. Der Alkohol bohrte sich in die offene Wunde, die der Fremde gerissen hatte, doch ich merkte es nicht – es war zu heiß. Wie glühendes Metall in mir, fokussierter Schmerz und ein Körper, der künstlich überreizt war. Ich schluchzte trocken, meine Arme gaben nach und meine Wange schmiegte sich gegen den kalten Boden, eher instinktiv versuchte ich die Beine etwas zu spreizen damit es nicht so … unglaublich viel Druck in mir war. Was genau passierte wusste ich ja gar nicht, nur dass es kein bisschen half sich zu bewegen …
so eng wie es war, fühlte es sich an als würde es mich jeden Moment zerfetzen.
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   Mi März 11, 2015 5:52 pm

Hach ja zurückfinden, erstmal sollte er sich jetzt nur hier zurechtfinden, gab wichtigeres grad für ihn als über seine Heimat nachzudenken, die er vielleicht, vielleicht auch nie wieder sehen würde.
Was Azariel sah war jedenfalls wundervoll, der bleiche Körper der kleinen Schlange, einfach nur vorzüglich, für einen kurzen Moment fragte er sich ob der Andere ungebannt auch in der Lage sein würde seinen menschlichen Körper mit Schuppen zu überziehen? Das würde auch interessante Möglichkeiten eröffnen, langsam aber sicher war er sich auch bewusst das er den Schlüpfling ganz sicher nicht nur ausstellen würde, der wendige Körper war heiß und wer war er so eine Aussicht zu verpönen und nicht auszunutzen? Ein weiterer Grund warum es gut war reich und mächtig zu sein, man konnte haben was man wollte und wenn man es nicht hatte dann konnte man es sich kaufen, was gab es Schöneres? Und nein, es hätte ihm auch nichts gebracht wenn er davor mit tausenden Weibchen gefickt hätte, das kleine Wundermittel war einfach etwas gegen das sich niemand wehren konnte, jedoch gab es nur die Möglichkeit von jemand anderem gevögelt zu werden und das Gift so aus dem Körper zu bekommen, nicht das er es aus eigener Erfahrung wusste, wirklich nicht. Azariel runzelte kurz die Stirn als er daran zurückdachte wie er damals gewesen war, es hatte mal ein Video davon gegeben, jetzt.. gab es da weder die Zeugen noch das Video, noch sonst jemanden der davon wusste. (Bis auf seinen ältesten Begleiter, ein Diener der früher sein Leibwächter war als er noch sehr, sehr jung gewesen war)
Seine Worte waren keine direkte Aufforderung gewesen, aber das musste er nicht wissen, Azariel nahm sich gerne was er wollte und wenn er wollte das diese Worte eine Aufforderung waren, dann waren sie eine verdammte Aufforderung. Süß wie der junge Mann sich unter ihm langsam entspannte, trotz des Mittels, seine Zunge schnellte immer wieder heraus, hatte sicher Durst der Arme, das Cardias hatte auch diese Nebenwirkung, ebenso wie er wahrscheinlich während des Marktes nichts bekommen hatte. Nun, wenn er sich brav anstellte und sein Hintern eng genug war, ihn befriedigte, dann würde er Wasser bekommen. Azariel war pflichtbewusst genug ihm seinen Wein nicht zu geben, das würde dem Kleinen am Schluss noch einen Schock verpassen, galt eh herauszufinden wie leistungsfähig der junge Körper war und wieviel Schmerz und Belastung er aushielt.
Die Hände jedoch schienen ihm zu gefallen, interessant, aber wahrscheinlich lag es daran das er warm war, würde das gleich noch testen, nachdem er in ihm war, vorerst jedoch galt es ihn einzureiten, ihm zu zeigen wer hier das sagen hatte, jegliche Rebellion gleich im Keim zu ersticken. Es war hinreißend wie er versuchte zu entkommen, wie er sich wand und stöhnte, leise wimmerte, das „Nein, lass..“ hörte er, ignorierte es aber, wäre ja noch schöner wenn er das befolgte.
Es war gut das er sich entspannte, so konnte er besser in ihn eindringen, seine Erregung tief in den Kleineren versenken, Hölle, er fühlte sich so gut an. Unter ihm wurde es auf einmal still, der Schlüpfling erstarrte, ehe er einen Schrei ausstieß der ihn bis ins Mark erzittern ließ. „Verdammt.“, brachte Azariel heraus, beugte sich ein Stück über ihn, ehe er ihm fest in die Schulter biss, dann beinahe entschuldigend über die blutende Stelle leckte. Der Kleine war wirklich heiß, er spürte wie er in ihm noch ein Stückchen härter wurde, nach dem Biss sich jedoch Zeit ließ damit er sich zumindest ein wenig daran gewöhnen konnte. Galt ja nicht nur ihn einzureiten, sondern ihm auch ein wenig das Gefühl zu geben das er es brauchte, das er es wollte, auch wenn es schmerzte. Und man musste es ihm hoch anrechnen das er es schaffte ruhig zu bleiben, während sich der junge Mann unter ihm aufbäumte, bewegte, und dann schluchzend auf dem Boden zusammenbrach, seine Beine spreizte, ob nun aus Reflex oder nicht, er selbst drang noch ein Stückchen weiter in ihn rein, grollte leise, animalisch, da kam der Drache aus ihm heraus. Beinahe sanft löste er die Krallen aus den Seiten, strich darüber, legte sie auf den unteren Rücken, streichelte die Haut trügerisch sanft, während er seine eigene Haut etwas erhitzte, seine Drachenseite stärker durch sich fließen ließ. Mal sehen wie der Schlüpfling darauf reagierte, Azariel verzog sein Gesicht zu einem breiten Grinsen als er spürte wie sich langsam auch sein Glied erwärmte, den Anderen von innen heraus verbrannte.
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   Mi März 11, 2015 9:50 pm

Ob ich als Mensch auch Schuppen haben konnte, war eine gute Frage, wusste ich selber nicht, weil ich es nie getestet hatte. Aber es wirkte ohnehin als würde ich hier mehr über meine Physis erfahren als ich es wollte, auch wäre es mir lieber nicht angestarrt zu werden. Natürliches Gesetz, den Blicken jener, mit denen man sich nicht anlegen wollte, musste man sich entziehen. Nur banden mich Ketten und fest zupackende Hände, ich wusste dass ich in der direkten Konfrontation keine Chance hatte und konnte sie doch nicht vermeiden. Wenn ich ihm gefiel, wieso … passierte das dann? Auch das würde ich nicht verstehen, wenn ich Ahnung von seinen Gedanken hätte, hatte auch keine Vergleichswerte um mich einzuschätzen – auch wenn ich merken würde dass mein Peiniger gut aussah, wenn ich ihn denn je zu Gesicht bekäme. Gerade wollte ich das nicht einmal, weder sehen was mit meinem Körper war noch was ihm angetan wurde. Dabei hatte ich alles, nur bestimmt nicht das gewollt was letztlich passierte, als ich meine Stimme erhob.
Ich hatte ja wirklich geglaubt die Hände wären ein Grund zu entspannen. Für den Moment hatte es nicht wehgetan und sich gut angefühlt, vermutlich hätte ich kommen können allein davon, dass er mir den Hintern streichelte, einfach so. Allerdings waren mir meine Instinkte da im Weg, es gab keinen natürlichen Grund, aber ich war heiß, paarungsbereit ohne Weibchen wie ich es ausdrücken würde, wollte dass das aufhörte, fast egal wie, und auch auf die Wärme reagierte ich instinktiv mit Wohlbefinden, obwohl die Gesamtlage mehr als Beschissen war und der Durst nur einer von vielen Aspekten.

Ich wusste nicht mal wie man das nannte, was der Mann mit mir machte und wenn ich mir bewusst gewesen wäre, was passierte, hätte ich mich sicher vorab nicht entspannt. So aber war ich komplett … neben mir, was auch immer da in mir steckte schien alles einzunehmen, als wäre alles andere bis auf meine Lungen und das rasende Herz verdrängt, nur noch dieses … Ding in mir. Und es tat weh, so furchtbar weh dass ich schrie – alles an mir war recht flexibel, ich konnte in Basiliskengestalt ganze Kühe runterwürgen, aber dennoch war ich gerissen. War einfach zu viel auf einmal.
Da half auch der scharfe Schmerz in der Schulter wenig, fest genug meine robuste Haut zu durchdringen, die heiße Zunge aber ließ mich wimmernd schaudern. Trotzdem sank ich zusammen, auch wenn mein Körper sich wirklich schnell dran gewöhnen würde, ich hatte auch Heilungskräfte übrig sodass es mich nicht töten würde, doch gerade wunderte mich, dass ich noch automatisch atmete. Es wurde nicht besser durch meine Instinktiv gespreizten Beine, ich ächzte leise da es NOCH weiter ging. Das Grollen machte mir Angst, vielleicht riss es mich wirklich in der Mitte durch?
Nein. Nein, es passierte erst mal gar nichts, jedenfalls nicht in Form von Bewegung. Die Krallen lösten sich aus meiner Haut, wohingegen die Handfläche mich verzweifelt seufzen ließ. Es war doch nicht möglich dass mein Körper das gut fand! Doch die Hitze war wundervoll, fast tröstlich, ehe es … in mir anfing zu glühen, ich zuckte und winselte, weil das auch wieder einen sengenden Schmerz durch mich jagte. Wer das auch immer war, er war warm, heiß, brannte sich aushöhlend in mich. Ich gewann die Kontrolle teilweise zurück, Schmerz und Lust hatten eine Balance gefunden die ich nutzen konnte, um mich in der Hüfte zu drehen und mit den schlanken, krallenlosen Händen zu suchen, ich konnte nicht fallen, er hielt mich. Die Ketten klirrten und ich berührte nackte Haut, übte Druck aus einfach weil ich keine Kraft hatte mich wirklich zu wehren. Mein Kopf war leer, einerseits wollte ich dass er wegging, andererseits war es so schön warm an meinen rauen Fingerkuppen …
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   Do März 12, 2015 3:27 pm

Das herauszufinden hatte noch Zeit, seine Physis zu erkunden würde mir noch großen Spaß machen, im Moment interessierte mich jedoch nur ein bestimmter Teil davon. Brave Schlange die, die Gesetze der Stärkeren kannte, denn so war die Welt nunmal, wer nicht stark genug war wurde gefressen oder… vernascht wie in diesem Fall, auch wenn andere Augen das vielleicht etwas anders sehen würden. Allen voran auch die junge Schlange, seltsam das er solange geschafft hatte alleine zu bleiben, sich keine Gefährtin zu suchen und auch nicht gefunden zu werden, nicht das ich mich beschweren würde, nein, ganz sicher nicht. Gerade weil er mir gefiel musste ich ihm zeigen wer hier das sagen hatte, eine klare Konstante in meinem Leben, wenn man sich nicht behauptete wurde man betrogen oder verlassen. Der Schlüpfling würde es nicht wagen zu fliehen nachdem ich mit ihm fertig war, stattdessen würde er bei mir bleiben, genauso wie es sich gehörte.
Natürlich sah ich gut aus, meine roten Haare, meine Gestalt, es gab keinen Wyvvern auf der Welt der mir ähnelte, nicht mal mein älterer Bruder war stärker und beeindruckender als ich. Dementsprechend brauchte ich etwas das mir ähnelte, jemanden der sich mir in Seltenheit und Schönheit messen konnte, gleichzeitig aber niemanden der mich betrügen würde. Hach, natürlich klang das nun so als würde er als mein Partner an meiner Seite regieren, stattdessen dachte ich jedoch eher an ein Haustier als an einen Partner. Ein Haustier das also schon hätte kommen können nur wenn man es am Hintern streichelte, ach das wäre wirklich nett gewesen aber vollkommen unpassend, vielleicht irgendwann mal ohne Drogen in den Adern. Trinken würde er später bekommen, als kleinen Anreiz weiterhin so brav zu bleiben wie er es gerade war. Vielleicht auch ein wenig um ihn damit zu locken, jedes Mal wenn er sich hingab freiwillig oder auch nicht, würde er etwas bekommen, eine kleine Vergünstigung. Das war doch was oder nicht?

Ihn zu vögeln war einfach wundervoll, auch wenn ich mich immer noch nicht wirklich bewegt hatte, die Enge ließ mich genüsslich schnurren. Eine Sonderheit des Kleinen war das er kühl war, selbst innerlich war er nicht warm sondern leicht kühl, wärmte sich durch meinen Schwanz jetzt doch langsam beständig auf. Ich hatte noch nie jemanden der so war wie er, Jungfrauen natürlich, welcher Drache hatte noch nie eine Jungfrau gehabt? Einen Kerl, gut das war nichts Besonderes für mich, wenn ich etwas im Bett hatte dann waren das meistens Kerle, was wollte ich auch mit einer schwachen Frau? Niemanden der so kühl war, dessen Körper so sehnig und verbiegbar, der Eingang so eng, alles in ihm war eng und es schien fast als würde er mich von sich aus bereits melken, durch den Schmerz kontaktierte der Muskelring um mich, das ich mich innerlich lobte das ich meine Haut verhärtet hatte. Normalerweise hätte ich sonst nämlich nicht lange durchgehalten, so jedoch hatten wir viel Spaß miteinander. Sein Schrei war vorzüglich, ließ mich schauern und brachte mich dazu die offene Wunde noch ein wenig mehr zu lecken, mehr davon zu wollen, selbst sein Blut war kühler als das normaler Wesenheiten. Das Gift das darin beinhaltet war wurde von den Siegeln geschwächt, aber dennoch schmeckte ich es, ob er selbst wusste das er auch blutend giftig war? Das es ebenso töten konnte wie sein Biss? Nicht ganz so schnell vielleicht, vielleicht würde er eine größere Verletzung auch nicht überleben, aber sein beißender Angreifer sicherlich auch nicht. Sein Wimmern ließ mich noch härter werden, war selbst erstaunt das dies noch ging, während ich darauf wartete mich selbst aufzuwärmen, nicht zu bewegen um ihm erst dann zu zeigen wie es sein konnte, galt ja sowieso erstmal zu warten bis er sich wieder etwas erholt hatte, er sollte mir weder ohnmächtig werden noch nur die Hälfte mitbekommen. Sein Körper zitterte, ließ seine Flanken erbeben, während er mit den Händen und Füßen versuchte Halt zu finden, das neue Gefühl einzuordnen. Musste schwierig sein mit der Augenbinde, wie gerne würde ich seine Augen sehen, würde sehen wie sie sich vor Schrecken und Schmerz weiteten, doch auch das müsste warten, wir hatten Zeit, so unglaublich viel Zeit. Ihn in der Mitte durchzureißen würde mir nichts bringen und ihm auch nicht, wenn ich tötete dann auf andere Art und Weise, Wesenheiten in der Mitte zerreißen galt als grob und brutal und war eines Wesens wie mir nicht würdig.

Mit wachsendem Interesse beobachtete ich den kleinen Schlüpfling, wie er sich wand und zu dem Wimmern und schmerzerfüllten Stöhnen nun noch etwas anderes kam, nicht nur von der Droge sondern auch… von der Wärme? Interessant. Ich leckte mir über die Lippe und strich weiter über seinen Rücken, wartend bis er sich wieder im Griff hatte, was dann jedoch geschah verwunderte mich doch ein wenig. Er schaffte es sich zu verbiegen und mit den Händen gegen meinen Brustkorb zu drücken, entblößte dabei seinen Oberkörper, seinen Hals, ich sah die kleinen spitzen Zähne, als er den Mund aufmachte um mich anzufauchen. Tatsächlich hielt ich ihn fest, beugte mich herunter und leckte ihm über die Lippen, mit einer Hand krallte ich mich in seine Haare und drückte seinen Kopf etwas höher, überstreckte seinen Körper tastend, mal sehen wie weit das hier ging, ehe ich ihn küsste. Dabei stieß ich meine Hüfte leicht nach vorne, in dem versuch tiefer zu dringen, was natürlich nicht möglich war, aber sein Becken nahm die Bewegung auf, abrupt ließ ich den Kopf los und packte ihn wieder an der Hüfte, zog mich fast gänzlich aus ihm zurück, sodass nur noch die Spitze in ihm war, ehe ich mich ruckartig wieder in ihn versenkte, darauf achtend das ich immer noch komplett erhitzt war, jedoch nicht zu heiß. Diese Grenzen konnten wir immer noch ausloten wenn es soweit war.
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   Do März 12, 2015 4:49 pm

Ich war dagegen dass irgendwer meinen Körper besser kannte als ich, was allerdings nicht schwer war. Und überhaupt, Gesetz des Stärkeren ja, aber dann müssten wir entweder kämpfen oder der Schwächere flüchten, beides war nicht der Fall. Oder zumindest kannte ich diese Form von Kampf nicht, war ich nicht längst besiegt? Musste ich nur einfach noch qualvoll sterben? Quälen tat mich gerade alles an mir und um mich herum, nur war die Art mir … fremd. Wie der Fremde selbst schon wusste, Basilisken waren selten und jene die ich getroffen hatte waren durchweg stärker als ich, man kam als so junges Männchen nicht weit und meine Basiliskenform noch nicht mal ausgewachsen, mir fehlten noch einige Meter bis dahin. Und jetzt war ich hier und wollte weg, war nur nicht mehr imstande dieses Ziel irgendwie zu verfolgen. Doch gerade wusste ich weder, was ich hier sollte, was passierte, und konnte auch nicht nachdenken wie ich all dem entging – völlige Auslieferung beschrieb meine Lage ganz gut. Ich würde nie niemals bleiben, nie, erst recht nicht freiwillig! Ohne das Aphrodisiakum würde mein Körper auch bestimmt nie so reagieren, tat es nur weil ich gezwungen wurde und bloß mein Instinkt, Wärme zu suchen, half dem auch noch ohne dass ich es verleugnen konnte. Allerdings war ich vermutlich auch naiv genug, weiterhin zu nehmen was man mir anbot, so wie das Wasser das keines gewesen war, es würde ein wenig dauern bis ich dann begriff, dass Schmerz und Befehle ertragen zu Entlohnung führte, und vermutlich würde ich mich dann sträuben, aber schaden würde es gewiss nicht. Ich würde wohl nicht mal merken dass man mich erzog wenn es auch nur im Ansatz subtil genug war dass ich mich nicht wehren wollte, so wie bei der Forderung die Hand abzulecken, das war zu offensiv gewesen und ich hatte es verstanden, daher der Biss.

Eng war gar kein Ausdruck, meine Muskeln nicht nur außen, sondern auch innen kräftig, wenn auch nur durch die Wildnis trainiert, wann immer mein Fleisch um den Fremdkörper zuckte sandte das einen bittersüßen Schmerz durch mich. Jemand anders wäre wohl halb verblutet hiervon, meine Physis half mir also auch hier schon – abgesehen davon, dass ich auch unverkrampft und daran gewöhnt nicht wirklich würde 'geräumiger' sein können. Einen normalen Mann der Größe hätte ich wohl dennoch durch die Verkrampfung ziemlich in Bedrängnis bringen können, wusste ich aber nicht. Ebenso wenig war ich mir meines giftigen Blutes bewusst, selbst wenn ich mir selber die Wunden leckte tat mein eigenes Gift mir ja nichts – ich hatte zwar schon ab und zu kämpfen müssen, aber diese Szene nie gehabt, nichts normales konnte meinen Schlangenpanzer verletzen und selbst wenn, welcher Idiot schnabulierte dann Blut? Jemand der es abkonnte, ähem, und derjenige erfüllte mich gerade ganz. Erst mit irgendwas das ich nicht zuordnen konnte, dann mit Wärme, die sich von innen heraus in jede Faser ausbreitete und mich auch bald erröten lassen würde. Oh wie gern wäre ich ohnmächtig geworden schon früher, aber mein Instinkt war stärker und ich glaubte, wenn ich mich der Dunkelheit hingab würde ich nicht wieder aufwachen. Nur war gerade auch kein Platz für Angst.
Es war komisch gestreichelt zu werden, zumal jede sachte Berührung mich oder eher meine Erregung zucken ließ, und es zeigte sich auch recht nutzlos mich zur Wehr setzen zu wollen. Die Haut fühlte sich anders an als … vorhin, gestern, wann auch immer er mich aus dem Rollkäfig geholt hatte, doch ich hatte nicht mal den Elan ihn zu kratzen. Ich keuchte, als ich die starken Hände spürte und dass er mich verbog tat nur deshalb weh, weil sich das Teil in mir bewegte. Diesmal war ich nicht genug beisammen nach den fremden Lippen zu schnappen, stöhnte nur erneut schmerzerfüllt in den Kuss als das Ding in mir ruckte, meine Innereien anstieß und das ohne … zu sehr wehzutun. Die Gewöhnung musste schnell erfolgt sein, scheinbar konnte ich nicht nur Dinge fressen die halb so groß waren wie ich … Die Streckung meines Körpers ließ nach, ich landete wieder auf allen Vieren und vermisste fast die Wärme, die sich nun wieder nur auf meinen Unterleib und Hüfte beschränkte.
„Ngh!“ Ich verbiss es mir zu schreien als es in mir wieder leerer wurde, es dürfte wieder mit bluten anfangen und doch fühlte es sich plötzlich leer und kalt an, trotz des Schmerzes – ich schrie erst wieder, als der Ausgangszustand wiederhergestellt wurde, der heftige Stoß hätte mich hingeworfen, würde er mich nicht festhalten und … ich stöhnte. Vor Schmerz, ja, auch, aber nicht nur. Die Drogen zwangen mir praktisch auf diese Stimulation, die mein Innerstes durcheinander brachte, mit einem gewissen Wohlgefallen zu konnotieren, ich bog den Rücken durch und presste meine heiße Wange gegen den Boden. Dass ich ihm damit unbewusst ein wenig entgegenkam war nicht zu ändern, auch rührte der Schmerz fast nur noch von Alkohol und den Verletzungen her, nicht aber der Überdehnung. Ich sabberte wieder, die Augen fest geschlossen obwohl ich eh nichts sah, und abermals näherte sich dieses intensive, unbarmherzige Gefühl das mir fremd war. Ich nahm es zurück, es konnte und durfte nicht aufhören bis dieser schreckliche, mir den Verstand zermürbende Druck weg warm der mich total überforderte, fast egal wie.
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   Do März 12, 2015 7:01 pm

Wie bereits gesagt war es nicht mehr seine Entscheidung, was er wollte war vollkommen irrelevant, bald schon würde nur noch das zählen was ich wollte, tat es ja jetzt schon nur noch nicht ganz so ausgeprägt. Ein Kampf? Jetzt? In diesem Zustand und mit diesen Fähigkeiten, also bitte da konnte ich ja genauso gut gegen meine Mutter kämpfen, wobei ich da wahrscheinlich eher die Chance hatte zu unterliegen als bei dem armen kleinen, gepeinigten und höchst erregten Wesen unter mir. Nein, sterben musste er nicht, sein Stellenwert bereits um einiges höher eingeschätzt als noch vorher, er würde gut in meine Sammlung passen, würde gut zu mir passen, jetzt schon war mir klar, dass ich ihn nicht mehr lebend gehen lassen würde. Ein wenig neugierig war ich ja schon wie er in Reinform aussah, aber auch da gab es Zaubersprüche, Spiegel die ich nutzen konnte, dazu musste ich ihm nicht seine Siegel brechen, auch wenn es für mich ein einfaches wäre diese wieder aufzusetzen, überhaupt sollte ich sie vielleicht brechen und ihm die meinigen aufbürden? Jedoch nur wenn er sich dementsprechend anstellte, Siegel dieser Art zu erstellen brauchten Zeit, Kraft und Utensilien die ich erst besorgen müsste, zumindest wenn ich es richtig machen wollte. Für jede Art gab es andere Bestimmungen und ich arbeitete schon lange daran das zu vereinfachen, vielleicht hatte ich ja jetzt ein geeignetes Versuchskaninchen gefunden? Nein, keine Sorge das war nur Spaß, die meisten Versuche endeten tödlich und ich wollte ihn ja behalten, also fiel das schon mal flach, aber in späteren Tagen, wenn meine Forschungen weiter waren, hielt ich mir das auf jeden Fall als Option auf.

Das…. War durchaus eine weitere nette Kleinigkeit, wenn das wirklich so bliebe mit seinen Muskeln dann hmm hatte ich mir wahrlich das Paradies erkauft, dafür war der Preis dann wirklich günstig gewesen, diese Möglichkeiten! Aber noch wusste ich nichts davon und genoss erstmal was sich mir hier bot, auch ohne meinen Schaft verhärtet zu haben würde er mich nicht zerquetschen, da brauchte er sich keine Sorgen zu machen und ich erst recht nicht. Wie es wohl wäre wenn er sie benutzen würde, in vollem Bewusstsein? Konnte gut sein das irgendwann ich derjenige wäre der vor ihm kuschen würde nur um in den Genuss dieses Gefühls zu kommen, gut nur das er nichts davon wusste und auch scheinbar überhaupt nicht wusste was hier geschah. Auch das sein Blut mich auf eine perverse Art und Weise anmachte, wohl wissen das es andere, schwächere Wesenheiten töten konnte, zeigte mir nicht nur das ich mächtig war, sondern erfüllte mich mit Stolz und wenn ich damit tausendmal ein Idiot in den Augen des anderen war, das würde ich ihm schnell austreiben sollte es meine Ohren erreichen.
Ohnmächtig würde er wohl erstmal nicht werden, und selbst wenn würde ich ihn tatsächlich weitervögeln müssen, ob er wollte oder nicht, das Gift musste aus ihm heraus bevor er mir am Schluss noch krepierte oder ernsthafte Schäden erlitt, entweder hatten meine Jungs etwas übertrieben oder aber er reagierte einfach heftiger darauf. Sei wie es sei die Dosis würde er erstmal nicht mehr bekommen und auch das Aphrodisiakum so gerne ich es hatte musste ausgesetzt werden, würde es auch nicht mehr brauchen um ihn ins Bett zu bekommen, das jetzt war nur ein Vorgeschmack auf Lust und Verlangen.
Streicheln würde er bekommen sobald er mein Schoßtier war, dann konnte er auch gerne mal kuscheln kommen um sich mehr Wärme zu holen, wenn auch zu meinen Füßen, aber selbst meine Beine konnten wärmer werden, wärmer als Feuerdrachen waren nur Feuerdämonen und jene würden sich nicht mal ansatzweise so gut um ihn kümmern wie ich es tun konnte.
Der Kuss war diesmal anders, er wehrte sich nicht sondern stöhnte leicht gegen meine Lippen, na bitte ging doch, warum sich davor so sträuben? Ich lächelte siegessicher, ehe ich wieder in ihn stieß, seine Schreie klangen so süß in meinen Ohren, das ich nicht anders konnte als die Augen zu schließen und ebenfalls zu stöhnen. Meine Stöße wurden stärker, mehr… es war nicht so das ich darauf warten müsste das er kam, ich konnte mich vollkommen in ihm verausgaben, kommen würde er sowieso mehr als nur einmal und wahrscheinlich würde ich auch mit Magie nachhelfen müssen, denn ich kannte durchaus ein, zwei Sprüche die ihn davon erlösen würden, taten etwas weh, aber das konnte man wohl abmildern, der Kleine schien ja auf Wärme zu stehen, natürlich für eine Schlange. Mal sehen wie er sich gab und in welcher Laune ich später war, im Moment zumindest war sie prächtig. Es war heiß wie der Kleine sich auf den Boden fallen ließ, den Rücken durchbog, mir damit mehr Spielraum schenkte. Ich beugte mich vor, löste langsam meine Klauen aus ihm und positionierte mich etwas anderes, lehnte mich vor und halb über ihn, lag nun also mit meinem Oberkörper auf ihm, stieß langsam in ihn, ließ mir Zeit, sodass er mich spüren konnte, meine Hand wanderte langsam nach vorne, um ihn herum, umgriff ebenso langsam seine Erektion, ehe ich ihm ins Ohr flüsterte. „Sag mir was du willst.“, schnurrte dabei fast, „Willst du kommen? Gehen? Soll ich dich so liegen lassen? In dem Zustand würdest du nicht mal bis zur Türe kommen. Sag mir… was du willst.“
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   Fr März 13, 2015 12:30 am

Weder kämpfen noch weglaufen war eine Option, korrekt, und auch die Gedanken waren mir aktuell fern. Ich würde selber nicht glauben können was ich da eigentlich alles ertrug ohne mich zu verabschieden, aber das war der Punkt – ich wusste selbst nicht, wozu mein Körper in der Lage war, was ich alles konnte und aushielt, da bisher nie Grund bestand, das auszutesten. Und ich wusste auch nicht, was dieser Mann von mir hielt, für mich hatte er nicht mal ein Gesicht, woher sollte ich wissen dass er mich nicht töten würde wenn ich umkippte? Dass ihm schon gefiel was ich nur machte, weil ich es nicht besser wusste? Meine Reinform konnte ich ihm gern zeigen, wenn ich mich aus der Tür schlängelte, wusste ich gar nicht dass es andere Möglichkeiten gab andere zu offenbaren, auch ohne das Siegel zu brechen. Oh, es brauchte viel einen Basilisken in diesen Zustand zu zwingen, in dem ich mich befand, und ich hatte zum Glück nichts davon mitbekommen wie man mich gebannt hatte – zu dem Zeitpunkt war ich bereits betäubt. Die hatten gewusst dass auch ein junger, planloser Basilisk nicht mit einem Lasso einzufangen wäre, und jetzt war ich hier, gezeichnet und angekettet, blind geschlagen und vollkommen verstört.

Was ich alles zu bieten hatte musste dann wohl mein Käufer herausfinden, ich hatte jedenfalls keine Ahnung ob es gut oder schlecht war, was passierte. Ich wusste nicht wie man das toll finden konnte, jemanden zu pfählen, zu beißen, schreien zu hören, aber er konnte es nicht hassen da es nicht aufhörte. Momentan kreiste ohnehin etwas Gefährlicheres in meinen Venen als mein eigenes Gift, die Dosis war zu hoch für jemanden der keine chemischen Substanzen gewöhnt war, null. Wie gefährlich es letztlich war, hm, kein Plan, aber ich hätte mich vermutlich nicht viel kooperativer gezeigt, auch wenn meine Gesundheit davon abhing. Jedenfalls nicht aus dem Grund, die Wärme war wie eine eigene Droge nach all der Zeit, wo ich eher im Kalten hatte hausen müssen, war ja logisch wenn man mich inaktiv schlagen wollte, und egal was da noch alles war, dem konnte ich mich nicht widersetzen. Wärme war toll, zumindest das mochte ich schon an dem Fremden.
Ich war nicht imstande zuzubeißen, sonst hätte ich es getan, bekam den Mund vor lauter schreien und keuchen aber nicht mehr zu. Er stöhnte mir ins Ohr, heißer Atem der meine Haut streifte, doch ich war lauter. Jeder Ruck der durch mich ging schürte die Glut, fegte mir den Kopf leer und erfüllte mich mit Hitze. Trotzdem schaffte ich es nicht, die heftigen Stöße taten wieder mehr weh, die Lust wurde minimal gezügelt sodass es einfach nicht ging, nur schleichend näher kam. Bald würde ich mich nicht mal mehr allein auf allen Vieren halten können, obwohl alle Muskeln gespannt waren. Nichts anderes tat eigentlich mehr weh, das Aufjaulen war mehr und mehr nur Stöhnen. Als das merkliche Gewicht auf mich sank, keuchte ich kurz auf, versuchte mich wegzuducken und kehrte doch zur Wärme zurück – ich konnte immerhin versuchen, den Körper von mit drücken zu wollen. Was ich damit erreichte war, dass ich das Spiel seiner Bauchmuskeln spürte wann immer er in mich stieß – fast sanft, wie ich es empfand, DAS war eine Massage die mich beben ließ. Wieso musste er es noch schlimmer machen?
„Nnh … ah!!“ Ich warf den Kopf zurück, der gegen die Schulter des … anscheinend Langhaarigen stieß und auch gegen diese gepresst hielt. Wenn er mich da anfasste-! Die Stimme drang kaum zu mir durch, aber ich verstand was er sagte. Was war … kommen? Was wollte ich? Selbst wenn ich das wüsste, ich hätte nicht sprechen können und hatte auch keine Worte die es ausdrücken würden. Aber dumm war ich nicht, naiv vielleicht, aber ich wusste, was passieren musste, was er gemacht hatte damit es weniger wurde. Sprechen konnte ich nicht, aber ein wenig Freiraum hatte ich noch. Ich stöhnte hemmungslos auf, wenn er die Hand da nicht bewegte, dann musste ich es tun wenn ich schon die Worte nicht wusste, zu sagen was ich wollte – nur wenn ich mein Becken bewegte, um eigenständig in diese warme Hand zu stoßen, dann glitt natürlich auch dieses Ding aus mir und wieder hinein. Ich zitterte zu sehr um mich wirklich viel zu bewegen, aber zwei, drei mal genügte ehe es mich unter lautem Aufstöhnen wieder überkam, meine Muskeln sich verkrampften und ich das Gewicht nicht mehr tragen konnte auf mir. Kurz, viel zu kurz dieses Gefühl der Erlösung, kein klarer Gedanke war mehr fassbar und ich kollabierte unter dem warmen Leib des Fremden. Ich war noch da, doch mein Körper gehorchte mir nicht mehr. Für einen kurzen Augenblick hatte es sich … gut angefühlt, jetzt kehrten Schmerz und quälende Lust zurück. Was denn noch, was sollte ich denn noch machen wenn schon selbst bewegen nicht mehr drin war und mir selbst das schwere Keuchen Kraft abverlangte? Ob er verstanden hatte was ich zwar nicht wollte, von dem ich aber spüren konnte dass ich es brauchte.
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   Sa März 14, 2015 5:46 pm

Ach darum musste er sich keine Gedanken machen, wie bereits erwähnt war er nicht mehr zum denken da sondern da, mit sich machen zu lassen was ich wollte. Wenn ich herausfinden wollte wo die Grenzen waren würde ich es tun, wenn ich ihn töten wollte weil er umkippte, nun dann vielleicht nicht, mein letztes Spielzeug hatte zu schnell das Zeitliche gesegnet, aber wer hatte auch erwartet da ein bisschen Feuer den Wasserdämon so schnell verpuffen lassen würde, hatte ja nur ein wenig Dampf ablassen wollen. (Das der sich dann in ebenselben verwandelt hatte war nicht meine Schuld!)
Solche Spiegel gab es auch nicht zu Hauf, wenige wussten davon und einer davon hatte sich immer in Familienbesitz befunden, sogar im selben Moment, wenn auch nicht in meinem Sondern dem meines Bruders… Halbbruders um genau zu sein, kein sonderlich netter Zeitgenosse, wir hassten uns und trotzdem würde er ihn mir zur Verfügung stellen wenn ich es wollte.

Mochte ja sein das der junge Basilisk das nicht verstand, ich jedoch spürte damit meine Macht, meine Stellung, wusste das ich es war der den Anderen zu solchen Lauten brachte, die er sonst nicht ausstoßen würde, der ihn dazu brachte sich selbst zu verlieren und Dinge zu tun die er niemals gedacht hätte je zu vollbringen. Es interessierte mich auch nicht wirklich was er gerade dachte, war doch sowieso nichts anderes als eine sich windende, stöhnende, schreiende menschliche Gestalt die nicht anders konnte als sich mir hinzugeben. Ob wer wohl nach mir beißen würde, versuchen würde mir zu entkommen wenn ich seine Ketten löste? Ein kurzes Grinsen huschte über mein Gesicht als ich die Ketten mit einem Wink meiner Hand verschwinden ließ, der Körper sich gegen mich lehnte, mich aufkeuchen ließ als sich der Winkel änderte, ja das war doch schon viel besser, der leicht kühle Leib drückte sich gegen mich, nicht fest genug um mich fort zu drücken, nicht mal ansatzweise, aber wie es schien genoss er es. Ich ließ meine Stöße langsamer, genussvoller werden, während ich langsam an dem delikaten Hals knabberte, daran saugte, selbst Schuld wenn er ihn hier so naiv darbot. Offensichtlich jedoch wusste er nicht was er antworten sollte, kam nicht dazu Wörter zu bilden, was mich instinktiv dazu brachte ihm einen Kuss auf den Hals zu drücken, braver Schlüpfling, er lernte schnell, ehe ich heiser auflachte als er in meine Hand stieß, dabei mein Glied tiefer in sich aufnahm, sich selbst auf mir pfählte, eine Aktion die mich keuchen ließ, stöhnen, Hölle er war so gut, so eng… so… Obwohl ich meinen Schaft verhärtet hatte, wusste ich das ich so nicht lange durchhalten konnte, nicht wie sonst, dafür hatte ich schon zu lange niemanden mehr gehabt bei dem es wirklich solchen Spaß machte, bei dem ich nicht gelangweilt war geritten zu werden, nein, der Schlüpfling war etwas Besonderes, das spürte ich schon jetzt. Was ich dann jedoch spürte ließ mich kurz die Luft anhalten, als er kam, um mich… anfing mich zu massieren wie noch nie jemand vorher, legte ich den Kopf in den Nacken und brüllte, eine Eigenart die uns Drachen normalerweise nur überkam wenn wir uns mit der für uns bestimmten Drachin paarten, während ich spürte wie mein heißer Samen tief in ihn spritzte, sich mit dem Alkohol und dem Blut vermischte das sich im Inneren des Schlängleins befand, sackte auch halb auf ihm zusammen, als sich sein Körper nach vorne senkte, wimmernd liegen blieb. Kurz verharrte ich in ihm, strich beinahe sanft über seinen Kopf, ehe ich die Augenbinde löste, einen stirnrunzelnden blick auf seine Körpermitte warf, warum er immer noch so erregt? Ich legte ihm kurz die Hand an den Hals, mochte für ihn vielleicht scheinen als würde ich ihn würgen wollen, in Wirklichkeit suchte ich nur nach seinem Puls, welcher sich bedrohlich pochend unter meinen Fingern anfühlte, unregelmäßig und teils viel zu fest. Sie hatten es wohl übertrieben mit der Droge oder aber er reagierte anders als er sollte.
Half wohl nichts da musste ich es anders aus ihm herausholen. „Sht.. Niru.“, versuchte ich ihn zu beruhigen, die Augen unfokussiert und der Körper viel zu warm für ein Reptil, zog mich aus ihm zurück, bedächtig um ihm nicht noch weitere Schmerzen zuzufügen, er hatte seine Lektion gelernt die ich ihm beibringen wollte, alles andere würde jetzt sowieso nichts bringen, drehte ihn langsam um, drückte mit einer Hand warnend auf seinen Brustkorb, ehe ich die Augen schloss und die andre Hand auf seinen Unterbauch legte, sein zuckendes Glied ignorierte das an meine Hand stieß dabei, während ich die Droge langsam aus seinem Körper nach unten zog, genüsslich über die Unterlippe leckte. Na mal sehen was der kleine Schlüpfling, denn nichts anderes bedeutete Niru, zu dem sagen würde was ich gleich mit ihm vorhatte, ließ mich elegant nach unten sinken, eine kurzen Blick nach oben in sein Gesicht, ehe ich ihn tief in den Mund nahm, fast komplett gleich zu Beginn ehe ich fest daran saugte, die Augen schloss und mich darauf konzentrierte das Gift aus ihm herauszusaugen, klar hätte ich es auch anders heraus bekommen, aber ich wollte sehen ob sein Samen genauso giftig war wie der Rest von ihm
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BeitragThema: Re: Black Sun: Azariel und Niru   Sa März 14, 2015 8:01 pm

Nein, denken konnte ich längst nicht mehr, handelte instinktiv oder ertrug einfach, was mit mir passierte, was sonst sollte ich schon tun? Wärme würde mich nicht töten, ich konnte zwar überhitzen, aber würde nicht … verdampfen oder so. Wenngleich Verbrennungen sehr unangenehm waren. So ein Spiegel wäre hochspannend, ich hatte auch mein Normales Spiegelbild noch nie wirklich gesehen, höchstens verzerrt auf der Oberfläche eines Tümpels, aber mein Menschengesicht kannte ich nicht, meine Basiliskengestalt nur verzerrt. Vermutlich würde ich einen Spiegel erst mal antatschen und mich wundern, dass da wer das gleiche machte wie ich, und dass es da nicht weiter ging obwohl es aussah, als wäre da was. Auf noch einen von dieser Drachensorte konnte ich aber gern verzichten …
Einer überforderte mich ja schon total, wobei es half nicht mehr nachdenken zu können. Natürlich hätte ich so was unter anderen Umständen nie getan, höchstens vor Schmerz oder Hunger gestöhnt aber nicht so, mein Körper machte, was der andere wollte und die Verwirrung und Verunsicherung versank in einer Mischung aus Hitze und Verlangen, was mir so noch nie untergekommen war. Ich wusste, dass das nicht von mir ausging, das war aber schon alles, und alles andere rutschte in den Hintergrund. Ich merkte nicht mal, dass die Ketten verschwanden, krallte mich immernoch in den harten, kalten Boden als wären sie da und versuchte zu verarbeiten, dass sich diese Hitze in mir bewegte, gut anzufühlen begann als wäre das … normal. Der warme Körper schien überall zu sein, bei mir, über mir, in mir, ich schmiegte mich ja selbst an ihn, und ob es Blut war oder nicht, es schien leichter zu gehen – eigentlich entspannte ich nur ein wenig, hatte keine Wahl außer es zuzulassen. Die knabbernden Zähne, die samtene Härte in mir, die sich geschmeidig an meinem Fleisch rieb und gerade genug wehtat, damit ich nicht einfach schon nach den ersten Stößen kam.

Es war so unglaublich erregend, mich zu bewegen, von alleine sowohl den Schwanz des anderen in mir als auch meinen eigenen in dessen Hand zu bewegen, mein Stöhnen mischte sich mit dem des Drachen direkt neben meinem Ohr. Ich kam noch heftiger als zuvor, mir wäre kurz schwarz vor Augen geworden, wäre es nicht sowieso dunkel. Jegliche Körperspannung verließ mich, außer der vermaledeiten Erregung die einfach nicht verschwinden wollte, obwohl mein Kopf schon völlig leer war und ich an gar nichts mehr denken konnte außer der Wärme und den Körper, der mich so unvermittelt erobert hatte. Dennoch schrie ich rau und keuchend auf, schaffte es nicht mich aufzubäumen und erschauderte nur vor aufwallender Angst – das Brüllen war fürchterlich, ich wurde nur deswegen nicht panisch, weil ich sofort wegen der glühenden Hitze in mir gequält aufstöhnte. Heiß … es ist so heiß! Was auch immer es war, es erfüllte mich noch tiefer als das … Ding komplett, ließ mich sabbern vor Überreizung und fühlte sich doch so unglaublich an. Ich schluchzte trocken auf, spürte wie der schwerere Körper mich belastete, zuckte noch immer leicht von den Nachwehen des Höhepunkts und reagierte auch nicht auf die Hand an meinem Hals. Mir war heiß, mir fiel nicht auf dass ich vermutlich bald hyperventilieren könnte und dieser Druck war immernoch da.
Niru, das Wort kannte ich nicht, auch kein Drachisch und konnte auch nicht nachdenken, was das sein sollte, da sich das große Ding aus mir … rausbewegte. Ganz langsam, was mich wimmern ließ und der Erregung nicht gerade einen Abbruch tat, und dann war ich … leer. Leer bis auf dieses glühende Zeug in mir, das sich zu bewegen schien, wie eine Flüssigkeit. Erst jetzt fiel mir auf, dass es auf einmal hell war, ich konnte was sehen, kniff die Augen zusammen weil es ungewohnt war und fand mich plötzlich auf dem Rücken wieder.
Tatsächlich beruhigten mich die beiden Hände, auch wenn die untere mich winseln ließ, nicht da anfassen, oder wenn dann richtig, das quälte doch so. Ich konnte Konturen erkennen, rote Haare, die ganz lang waren, maskuline Konturen und nach und nach Details – die Hitze zog sich zurück, mein Atem und Puls normalisierte sich während meine Körpermitte schmerzhaft zu brodeln begann, mich wieder stöhnen ließ. Kurz trafen sich unsere Blicke, ich sah gelblich grüne Augen und warf dann den Kopf zurück, sodass ich mir ziemlich den Kopf am Boden stieß. Ich merkte es nicht mal, da mein ganzes Gefühl sich auf meinen Schaft konzentrierte der von Hitze verschluckt wurde, irgendwas das aus mir lief, ich wusste nicht was ich mit meinen Händen machen sollte und wand mich leicht, mehr schaffte ich nicht. Es tat so weh, auch wenn ich vor Lust nicht mehr denken konnte, keine zwei Minuten würden zwischen den heftigen Orgasmen liegen. Ich schrie abermals, warf den Kopf zur Seite und hatte in dem Moment vergessen wer oder was ich überhaupt war … alles kribbelte, mir war heiß und kalt zugleich und dann war es weg. Dieses unendliche Sehnen und Verlangen war fort, mein Körper absolut am Ende, ausgetrocknet, entkräftet, seiner Macht beraubt. Ich konnte nicht mehr, verlor mit leisem Wimmern sämtliche Körperspannung und driftete ab in gnädige, dumpfe Gleichgültigkeit.
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