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 Skyladol & Baku

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Selena

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BeitragThema: Re: Skyladol & Baku   Di Jun 06, 2017 8:56 pm

ich wüsste nun wirklich nicht warumich diesem Mondelfenkind Geschichten erzählen sollte, seien es nun Märchen oder Anderes. Vielleicht um ihn einzuschüchtern und ihm zu zeigen was mit Leuten geschah die sich wehten und die sich gegen mich stellten, ja das wäre vielleicht eine gute Idee. Ich würde es ebenso verstörend wie auf seltsame Weise beruhigend finden, dass er meine Stimme mochte, wann hatte mir das letzte Mal jemand sowas gesagt?
Er musste seinen Verräter von Bruder nicht erkennen, ich würde ihn erkennen als einen Feind, einen kampferprobten Feind, jemanden mit dem ich mich messen konnte und der mir unterliegen würde, nur hatte ich in den letzten Jahren weit weniger gekämpft als er, war eingerostet und wollte eigentlich gar kein Schwert mehr in die Hand nehmen um Blut zu vergießen. Nur diese hier noch... dann war mein Werk getan.

Es war also dumm von dem Kleinen anzunehmen er wäre in Sicherheit, als würde ihm nichts geschehen. Ich würde ihn vernichten wenn die Zeit gekommen war, nur... war sie jetzt noch nicht gekommen. Mein Körper würde die Glasscherben von selbst heilen, darauf konnte ich jetzt nicht achten, war schon mit weit schlimmeren Verletzungen zu Bett gegangen und irgendwann geheilt wieder aufgewacht, konnte nur manchmal sein, dass es etwas länger dauerte. Diese Kraft dann für Glöckchen oder hübsche Sachen zu verschwenden das.... passte irgendwie zu diesen diebischen Wesen, hatten sich schon immer an glitzernden Dingen berauscht und Gold und Silber gehortet und gestohlen.
Dennoch war es beruhigend die Wärme nun auf mir zu spüren, den zarten Geruch, betörend wie seine Augen und seine Wärme... Und ja, ich hatte es vergessen, seinen Wunsch gar überhört, auch wen nich wohl offensichtlich das machte was er wollte, was er begehrte, lag dort mit ihm und schloss die Augen, das sich dort etwas regte war schon lange nicht mehr vorgekommen, nicht so wie bei ihm der das wohl kannte... immerhin schlich sich seine Hand genau dorthin wo es... nun... wo ich ihn berührte, sog scharf die Luft ein und knurrte leise, konnte nicht anders als mit der Hüfte kurz hochzubocken, gegen sein Bein, seine Hand, gegen ihn, verfluchte das leise Stöhnen und packte ihn an der Hüfte und hisste als ich spürte wie sich die Glassplitter tiefer in meine Hände gruben. „Nicht... bewegen... sonst werde ich dafür sorgen dass du dich darum kümmerst. Immerhin ist es deine Schuld dass er hart ist und mich stört.“, knurrte ihn an und schob ihn ein Stück zurück. „Ausser natürlich du willst dich erkenntlich zeigen dafür dass du noch am Leben bist... dann kannst du gerne deine Hand und deinen Mund dafür benutzen. Aber wer weiß ob du überhaupt zu sowas nützlich bist.“
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Kitsune

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BeitragThema: Re: Skyladol & Baku   Di Jun 06, 2017 11:51 pm

Märchen waren grausam, fand ich, ständig wurde irgendwem wehgetan - ich wusste auch nicht, wieso gerade die Geschichte vom Ende der Mondelfen mich so faszinierte, ich mehr wissen wollte, weil ... es irgendwie unvollständig wirkte. Es tat mir auch leid weggelaufen zu sein was ja schon irgendwie Wehren gegen ihn war, aber er war nicht böse gewesen, hatte nur ein paar vorwurfsvolle Worte gesagt, aber auch das war okay weil seine Stimme wirklich angenehm war. Wieso sagte das denn keiner?
Auch ich wusste nicht, eigentlich niemand hatte bisher gewusst dass mein Bruder im Verborgenen gelebt, sich von anderen, Mächtigen hatte schützen lassen, sie sich gefügig gemacht und letzten Endes noch weitere getötet hatte, vielleicht keine Könige, aber so doch nicht gerade unauffällig. Nur wer dachte schon an einen Mondelfen, wenn es hieß dass diese alle tot waren? Wieso musste überhaupt Sky kämpfen? Die Kriege waren doch mit dem neuen König vorbei, schon seit 200 Jahren ...

Ich glaubte nicht daran dass Sky mir etwas tun würde, wieso sollte er mir denn sonst helfen, mir Essen geben, mit mir kuscheln, meine Wunden versorgen? Sogar eine neue Augenklappe hatte ich bekommen! Ich verstand das doch alles nicht und war tatsächlich naiv und froh über diese Chance, jeder hätte doch mit mir getauscht um von der Straße zu kommen. Auch wenn ich furchtbare Angst bei der Militia gehabt hatte - Sky war mich retten gekommen. Und wenn ich erst einmal ein Glöckchen hatte, konnte ich auch nicht mehr verloren gehen. Funkelnde Sachen waren doch aber auch toll, Sky hatte auch ganz viele davon, sogar die Lampen und Bestecke glitzerten.
Es war wirklich toll mit jemandem zu kuscheln und das nicht nur weil man sonst erfror. Ich hatte ihn wirklich nicht ärgern wollen, das war ein Versehen, er musste doch bestimmt schlafen! Vermutlich war ich auch rot geworden, als ich merkte dass es seine Männlichkeit war, die ich einfach angefasst hatte, hätte ja keiner ahnen können dass sie so groß sein konnte ... er hatte gezuckt, vielleicht war es Sky unangenehm gewesen, stöhnte er weil es wehtat? Seine Hand hinterließ blutige Spuren auf meinem Hemd, aber war genauso kräftig wie die gesunde an meiner Hüfte, er konnte fast ganz um mich herumfassen mit beiden! Ich legte beide Hände auf meinen Mund und nickte, ich wollte nicht schuld sein, schüttelte den Kopf. Das passierte zwar auch manchmal aber ich hatte mich nicht angefasst, es eher versucht auszuhalten, weil es schlimmer wurde wenn man das noch berührte. Entsprechend planlos sah ich ihn an, aber ... ich wollte mich natürlich erkenntlich zeigen, wollte nicht dass ihn das störte.
"Ich ... weiß nicht wie das geht.", gestand ich leise und noch immer nicht wagend, mich zu rühren, "Was soll ich machen? Tut das dir nicht weh?"
Nun ja es hatte nicht wehgetan wenn das bei mir hart geworden war, nur halt ... immer schlimmer, zu viel, es war verstörend da mir keiner gesagt hatte was dann genau passierte, nur dass es dafür da war bei Frauen zu liegen. Das fanden manche so toll, sie bezahlten sogar Frauen dafür. Aber da ich keine war musste ich da sicher was anderes für benutzen - Hand und Mund hatte er gesagt, das war okay, anders als bei diesem Militiamenschen... Zu gucken traute ich mich nicht, wollte aber nicht nutzlos oder undankbar sein, und legte daher zögerlich die Hand auf den Stoff seiner Hose, unter der die Härte zu spüren war, streichelte vorsichtig darüber. Er war sonst so kühl, dort aber warm ... nicht so warm wie ich aber schön.
"So?", fragte ich etwas unsicher, wollte dass er merkte dass ich wirklich dankbar war. Selbst wenn das etwas eigentlich ziemlich verpöntes war mit dem ich bislang nichts zu tun gehabt hatte und dennoch nicht nutzlos sein wollte.
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BeitragThema: Re: Skyladol & Baku   Mi Jun 07, 2017 7:16 pm

Sein eigenes Märchen war nicht viel weniger grausam, aber das würde mein Herz dennoch nicht erweichen und ihm seine Geschichte erzählen wäre vergebliche Liebesmüh. Seine Geschichte von ihm selbst zu hören interessierte mich auch gar nicht, die von seinem Bruder wäre da interessanter, aber auch das würde mich nicht daran hindern ihm mein Schwert durch die Brust zu rammen.
Im Gegenteil.
Natürlich würde ich ihn töten und ihm damit etwas antun, es war nur nicht recht den möglicherweise letzten seiner Art unter aller Würde sterben zu lassen, also oblag es mir ihn zu lehren und dann zu vernichten, wie es mein Schwur gewesen war als alles geschehen war. Die Augenklappe würde bald nicht mehr nötig sein, die Augen geheilt und wieder beide funktionstüchtig, Glöckchen würde er auch bekommen wenn es half ihn fokussiert zu halten.

Nun... wenigstens dem konnte ich nichts entgegensetzen, vor allem weil er schön wärmte, eine Wärme die durch Mark und Bein ging, versuchte nicht zu lächeln als er so reagierte als hätte er etwas unglaublich schreckliches und verwerfliches gemacht. Ob er das wohl kannte? Nein... offensichtlich nicht und ich musste ihm das auch glauben er sah zu unschuldig und unerfahren aus, seine Bewegungen waren ungelenk als wüsste er nicht was er tun sollte. Mit einem kurzen Murmeln entfeernte ich die Splitter in meiner Hand, sie störten und ich wollte nicht warten bis sie sich natürlich entfernten. Natürlich wurde es „schlimmer“, allerdings war es ein gutes schlimm, ein kleiner Tod den man gerne in Kauf nahm wenn es der Erleichterung danach diente.
„Das tut nicht weh, wenn man es richtig macht fühlt sich das sehr schön an.“, nun... wenn wir schon bei der Erziehung waren... er musste ja nicht unbedingt als Jungfrau sterben, ausserdem waren jungfräuliche Mondelfen eh gefährlicher als keine. Ich stöhnte leise, belohnte seine unschuldige Art damit und nickte, ermunterte ihn weiter zu machen, legte selbst eine Hand um seine Hüfte, streichelte ihn langsam über den Hintern, während die andere unter seine Schlafanzughose strich, ihn ebenso berührte. „Das muss man zu zweit machen, sonst ist es nicht in Ordnung, zu zweit ist es gut, aber alleine nicht. Merk dir das.“, ein strenger Tonfall und er würde das zumindest nicht alleine machen sondern ab jetzt zu mir kommen, auch wenn ich nicht so recht hinterfragen wollte warum ich das tat, Vielleicht um ihn in jeder Art und Weise zu entehren die es nur ging, ja genau das war es. „Gut so.... fass ihn langsam an und beweg deine Hand so. Ganz vorsichtig, sonst tut es weh.“, erläuterte ich, zeigte es ihm indem ich leicht seinen Schaft umfasste und lansam anfing meine Hand zu bewegen, immer wieder den Daumen über den empfindsamen kopf streicheln lassend. „so... spürst du das?“
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BeitragThema: Re: Skyladol & Baku   Mi Jun 07, 2017 8:17 pm

Ach, mein Märchen interessierte sowieso niemanden, weil die wenigsten sich überhaupt für Bettlerkinder interessierten – kulleräugige Gesichter am Straßenrand, an denen man vorbeiging und sie vergaß, egal ob man Geld gegeben hatte oder nicht. Nein, das würde Sky sicher nicht hören wollen, ich war auch gar kein Kämpfer und viel zu jung dafür. Mein Bruder … er würde uns beiden viel erzählen können über das was passiert war, und war damit vermutlich der Letzte, der irgendwas wusste. Ich würde verstehen, dass er Böses getan hatte, aber … ich nicht. Ich hatte doch niemandem willentlich geschadet, und doch auch keine Würde oder so was, würde vermutlich gar nicht verstehen, was er meinte. Ein bisschen seltsam war Sky ja schon, aber lieb und er hatte Geduld mit mir – selbst wenn ich offenbar gerade an was wortwörtlich ziemlich großem Schuld war.

Zumindest nicht komplett ahnungslos war ich, wusste immerhin diese Sache mit Männlein und Weiblein und was Prostituiere machten, aber mehr auch nicht. Keine Fertigkeiten, nur ein wenig Angst vor etwas Fremdem. Ich wusste also tatsächlich nicht, was ich tun sollte, aber Streicheln war ja sicher nichts Schlimmes. Sky beruhigte mich da auch ein klein wenig, sagte dass es nicht wehtat und sogar dass es schön sein würde, wenn ich es richtig machte! Das motivierte, denn natürlich wollte ich dass er zufrieden mit mir war, wenn ich eins auf der Straße gelernt hatte, dann niemals undankbar zu sein. Konnte ich ja nicht wissen, dass es maßgeblich meine Magie beeinflussen würde, einen Prozess einleiten der normalerweise dann einsetzte, wenn man einen Partner gefunden hatte und damit in der Theorie nicht mehr um einen solchen Kämpfen und jemanden beeindrucken musste. Es war eine Art besonderer Ausgeglichenheit, die für das ruhigere Familiengemüt sorgen sollte und bei den meisten gut anschlug (wenngleich natürlich keine kompletten Charaktere umkrempelte) – umso gefährlicher daher die Art der noch Unberührten. Aber das … das wusste ich nicht.

Sky stöhnte, aber es klang nicht wie aus Schmerz heraus, und nickte was mich ermutigte die Hand da zu lassen. Ich hätte aber nicht geglaubt, dass er mich auch anfasste, was mich kurz erschreckte und verunsicherte. Er konnte doch nicht unter meine - … gut, natürlich konnte er, auch wenn ich ganz rot wurde und kurz in dem Streicheln stockte.
„N-nur … zu zweit.“, wiederholte ich und nickte, hatte verstanden und winselte leise, wusste nicht wohin mit diesem komischen Gefühl und erschrak ein bisschen, als ich sah dass er auch das da an mir ganz hart gemacht hatte, seltsam, normalerweise kam das von allein. Dieses verzehrende Gefühl … ich konnte mich kaum konzentrieren, japste leise auf, ich versuchte ja konzentriert zu bleiben aber seine Hand war so komisch da, nicht schlecht, aber … es machte mich wuschig.
Trotzdem, ich schaffte es irgendwie, meine kleine Hand auch unter seine Schlafanzughose zu bekommen und fand, dass es sich gar nicht schlecht anfühlte, warm und doch weich, obwohl es innen ganz fest war, ich versuchte seine Bewegungen nachzumachen obwohl meine Hand kaum um ihn drumrum reichte.
„Ngah!“, entfuhr es mir, ich schauderte unwillkürlich und schaffte es gerade so nicht auch meine Hand sich verkrampfen zu lassen – die andere tat es nämlich, krallte sich zart in seine Brust. Die Fingernägel hatte man mir beim Baden geschnitten, ich konnte ihm also nicht wehtun, keuchte aber weil mir so warm wurde.
„J-ja … das fühlt sich komisch an, mir ist … ganz warm?“, brachte ich irgendwie zusammen, ob er das gemeint hatte? Ich musste etwas machen, damit er sich gut fühlte, und versuchte daher auch, meinen kurzen Daumen so über die sich etwas anders anfühlende Spitze zu bewegen, vorsichtig, um nichts kaputt zu machen, und stöhnte zart weil … hm, wieso? Ich war ein wenig überfordert, durch das Streicheln ganz hart geworden.
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BeitragThema: Re: Skyladol & Baku   Sa Jun 10, 2017 2:04 pm

Märchen waren meist grausam und ohnehin hatten sie ein schlechtes Ende, warum also sollte das Märchen von Baku niemanden interessieren? Würde auch sicher Lektionen enthalten die er selbst nicht gerne sehen würde, aber dafür war der Kleine zu unschuldig, zu unberührt dafür, dass er mit seinem Aussehen auf der Straße überlebt hatte ohne je angefasst worden zu sein.
Sein Bruder... würde genauso sterben wie er. Wahrscheinlich qualvoller, man konnte durchaus davon ausgehen, dass er eine Bindung mit Baku eingehen würde und diesem einen schnellen und quallosen Tod bereiten würde, vielleicht ein Sedativum und ihm dann in einer väterlichen Umarmung das Messer ins Herz rammen, sodass er sogleich verendete, und nicht ewig brauchte. Nicht, dass er Mitleid mit ihm hätte...

Genau genommen hatte er also überhaut keine Ahnung was da passierte, wusste nur das etwas gemacht wurde, aber keine genaueren Sachen und offensichtlich war ihm das auch nicht richtig beigebracht worden, denn es konnte durchaus so schön sein, dass man seinen Selbsterhaltungstrieb vergas und sich jemand grausamen hingab der nur vorhatte zu zerstören.
Es war fast niedlich wie er stockte und so errötete, brachte mich zu einem unwillkürlichen Lächeln, auch wenn ich es selbst nicht merkte, streichelte ihn vorsichtig, federleicht. Er würde merken, dass es etwas Schönes war und es ebenso zurückgeben, sich gar danach sehnen. Ja das war eine gute Idee, er würde ihn einfach damit beflecken, dass er sich danach sehnte von einem Sidhe genommen zu werden! Die ultimative Demütigung.
„Sht... du musst nichts machen.“, unterbrach ich seine Gedankengänge, sah durchaus dass er verwirrt war und drehte uns einfach um, sodass ich über ihm lag, entfernte sanft seine Hand aus meiner Hose und beugte mich über ihn, entkleidete ihn mit einer Handbewegung und lies die Hose und das Hemd verschwinden sodass er nackt nur in Söckchen dort lag. „Versuch es zu genießen und merk dir was ich mache, dann kannst du es bei mir machen. Für den Anfang wirst du etwas überfordert sein, aber ich bin mir sicher und vertraue darauf, dass du dich gut anstellen wirst. Du kannst dich auch an mir festhalten.“, hmhm, konnte auch kratzen auch wenn das mit den kurzen Fingernägeln eher süß war als dass es weh tat, wenn er sich anstrengte würde er vielleicht irgendwann kratzer hinterlassen, aber so weit würde es nicht kommen, würde sicher nicht lange durchhalten der Gute.
Mit einer weiteren Handbewegung entfernte ich meine eigenen Kleider, brauchte sie jetzt gerade nicht und waren eh mehr zur Zier als alles Andere, strich langsam mit den Fingernägeln über seine kleine Nippel, beugte mich dann herunter und nahm einen von ihnen in den Mund, saugte daran und kratzte mit den Zähnen darüber. Ignorierte seinen schlanken Schaft für den Moment vollkommen. Ob es wohl reichen würde ihn nur dort zu reizen bis er kam? Ein versuch war es wert oder? Und ein wenig Schmerz würde auch dazu kommen, ihm zeigen dass es sich gut anfühlte und mit Lust gepaart wundervoll war. Er würde irgendwann danach betteln...
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BeitragThema: Re: Skyladol & Baku   Sa Jul 01, 2017 2:35 pm

Das wäre auch kein Märchen mehr sondern eine grausame Geschichte für Erwachsene, wenn ich nicht bis zum heutigen Tag unberührt geblieben wäre, überhaupt hätte so viel schiefgehen können dass ich gar nicht mehr hätte leben sollen. In Märchen war immer etwas Schönes, und da Sky mich erst vor Kurzem zu sich geholt hatte, wäre erst jetzt überhaupt von einem solchen zu sprechen. Wenn ich gewusst hätte dass Sky kein Happy End plante … ich wäre wohl am Boden zerstört. Selbst wenn er mich nicht so sehr hasste dass es ohne viele Qualen passieren sollte. Das, was er gerade mit mir machte, wobei ich ihm helfen sollte wenn ich es gelernt hatte, bedeutete es denn nichts?

Im Moment tat es das nämlich durchaus, ich verstand davon ja noch nichts, war auf ihn angewiesen und wollte eigentlich nur beweisen, dass ich ihm wirklich dankbar war, aber ich wusste nicht wie ich es zeigen konnte. Darum zeigte Sky es mir, und lächelte sogar, was ich schön fand, stand ihm auch gut. Ich war nervös, ein wenig peinlich berührt da es ja eigentlich etwas Verbotenes war, nickte aber. Ich wollte es lernen und es dann gut machen, auch wenn das … viel zu viel für meinen kleinen Verstand war. Ich erschrak leicht, als plötzlich meine Kleidung verschwand, Sky zog meine Hand weg und ich versteckte mein Gesicht, war immernoch rot.
„I-ich versuchs.“, versprach ich leise und bekam große Augen, als ich dann doch wieder ansah und er auch nichts mehr anhatte. Dagegen war ich wirklich klein, mager, dürre, ich zögerte auch nicht lange und streckte die Hände nach ihm aus. Er war nicht nur gut genährt sondern sah sehr kräftig aus, ich wog wahrscheinlich nichts für ihn und quietschte leise, als seine Finger meine Brust streiften. Kurz war ich erleichtert, dass er mich dort unten nicht anfasste und ich einen klaren Gedanken fassen konnte, aber … nicht lange. Das kitzelte komisch, wieso auch da? Sie wurden hart, auch wenn es einen Moment weh tat und ich fiepte, seine Haare kitzelten meine Haut. Ich konnte nicht anders sie anzufassen, strich mit den Fingern hindurch und stöhnte leise, strampelte mit den Beinen weil es kribbelte, auch wenn er mich gerade gar nicht dort unten anfasste. Das Herz schlug mir bis zum Hals, vielleicht hörte er es sogar, so nah wie Sky mir war, was machte er da nur? Seine Zunge war kühl, hinterließ aber heiße Spuren auf meiner Haut, ich wusste nicht wohin mit mir aber … es war nicht genug, obwohl es sich schon anfühlte wie zu viel. Aber es fühlte sich nicht schlecht an, ich merkte mir, was er tat, sah ihn an so gut ich konnte, damit ich das auch lernte.
„Sky … fühlt sich ein bisschen komisch an ...“
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BeitragThema: Re: Skyladol & Baku   Sa Jul 01, 2017 3:33 pm

Märchen waren nun mal grausam und die wenigsten gingen gut aus und eigentlich waren sie dazu da um Kindern zu zeigen was sie nicht tun sollten und nicht sie ruhig einschlafen zu lassen.
Zumindest hatte ich keine Märchen zum einschlafen erzählt bekommen sondern andere Lügenmärchen von Mondelfen und Sidhe und Verbindungen die letztlich doch nur zu verrat führen würden. Aber nicht mehr lange... nicht mehr lange und ich hatte das alles hinter mir, ich würde es zu Ende bringen, komme was wolle. Und wenn es mich selbst vernichtete dabei, ich würde die Sidhe retten, das hatte ich mir damals geschworen.
Nicht mal das gebrochene, traurige Gesicht dieses Jungen würde mich davon abhalten, immerhin sollte er lernen wofür sein Volk stand und Verrat war an erster Stelle.

Auch wenn es nun erstmal was anderes zu lernen gab, ich selbst hatte schon so lange niemanden mehr... für mich gehabt und auch wenn ich mir einredete dass es eher der Bezahlung diente, dass ich mich mit ihm abgab so wusste ein Teil von mir (welchen ich vorhatte auszumerzen für diese blasphemischen Gedanken), dass ich mich nach einem warmen Körper sehnte in den ich versinken konnte. Der Junge war schlank, viel zu schlank, ein wenig mehr auf den Rippen würde ihm nicht schaden, so lief man Gefahr sich selbst zu verletzen oder ihn in der Mitte entzwei zu brechen wenn man etwas härter war, strich über seinen flachen Bauch und widmete mich ganz seiner zarten, weißen Haut, musste kurz lächeln weil es .. fast schon niedlich war wie er sich versteckte und errötete, zog seine Hände von den Augen und schüttelte den Kopf. „Sieh zu.“, gegen seine Haut murmelnd und dort leckend, stöhnend an den zarten, kleinen Nippeln, sie wurden härter und waren so sensibel, spürte ihn zappeln und knurrte leise, drückte ihn mit dem eigenen oberkörper herunter, seinen Schaft am Bauch spürend und grinste innerlich, schnalzte mit der Zunge gegen seinen linken Nippel und kniff leicht in den anderen, ehe ich hart an ihm saugte, dabei selbst ein wenig mit der Hüfte am Bett rieb, es war heiß und fühlte sich gut an, schmeckte nach mehr, schmeckt als würde ich ihn fressen können, mit der anderen Hand fasste ich nach seiner Taille, hielt ihn fest und stöhnte selbst als würde er es bei mir machen, dabei gab es noch viel interessantere Dinge an denen man lecken konnte... nun, das würde er gleich zeigen dürfen. Hm. Wieviel schöner würden sie werden wenn ich sie mit Juwelen schmücke, es würde ihm stehen...
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BeitragThema: Re: Skyladol & Baku   Sa Jul 01, 2017 4:00 pm

Auch gut, aber ich wollte ja schlafen, nicht träumen und nicht wieder einfach aufstehen und schlafwandeln, Sky hatte es verboten und noch hatte ich kein Glöckchen. Er musste mir auch gar keine Märchen oder Geschichten erzählen, alles was ich mir gewünscht hatte war trotzdem weiter bei Sky schlafen zu dürfen und dagegen schien er nichts einzuwenden zu haben. Zwar wusste ich auch von Klatsch und Tratsch, dass es seit dem letzten großen Krieg hier vor 200 Jahren bei dem auch die Mondelfen ausgemerzt wurden, immer weniger Sidhe gab, aber woran das lag wusste keiner. Sky tat also recht dran, das zu beheben, denn so böse wie man sagte war er ja nicht – und die anderen Sidhe dann vielleicht auch nicht? Von alledem verstand ich doch nichts …

Jetzt aber zeigte er mir erstmal, dass dieses komische Verhalten von dem Ding zwischen meinen Beinen nichts schlechtes war, man es nur zu zweit machen durfte, und ich wollte es lernen damit Sky sich gut fühlte und zufrieden mit mir war. Ich hatte nie genug auch nur für mich selbst gehabt, und der Gedanke ihm doch irgendwie etwas gutes zu tun war sehr motivierend, auch wenn das mit dem Denken gerade nicht so leicht war. So schnell ging ich schon nicht kaputt, Sky hatte mich ja gerade erst gesund gemacht – aber bequem war ich sicher nicht mit so vielen Ecken und Kanten. Wenn er mir wieder essen gab, würde ich versuchen noch mehr zu futtern damit das wegging.
Gerade aber musste das warten, auch verstecken konnte ich mich nicht und versuchte dann so gut es ging zuzusehen und hielt mich stattdessen an ihm fest, streichelte unbeholfen das pechschwarze Haar. Auch Sky stöhnte, reizte mich dort immer weiter womit ich kaum etwas anfangen konnte, fühlte mich aufgewühlt, wurde aber dann von ihm festgepinnt sodass ich nicht mehr strampeln konnte. Dafür aber spürte ich die kühle Haut und die kräftigen Muskeln an meinem Schaft, stöhnte weil das bei jeder Bewegung spürbar rieb und ich mich durchaus noch versuchte zu rühren, weil seine Zunge mich wahnsinnig machte. Sollte er mich doch fressen, registrierte nicht mal das leichte Schmerzen als er mich sanft mit diesen scharfen Nägeln kniff und mich dann festhielt. Ich bekam nicht mal die Beine frei um sie irgendwie um seinen Rumpf zu legen, klammerte mich an seine Schultern und legte den Kopf zurück. Spürte die Feuchtigkeit kaum, klare Flüssigkeit die anfing aus mir zu tropfen, hätte mich erschreckt wenn ich es gesehen hätte, stöhnte aber nur weiter und wusste nicht was zu tun war. Mehr, er sollte nicht aufhören, doch es war nicht meine Brust die Zuwendung brauchte, mochte das zwar aber es zog woanders. Ich merkte nicht, dass das Weiß meiner Augen wiederum anfing sich zu verdunkeln, das Grau der Iris einen roten Stich bekam. Irgendwas anderes war da noch, hatte nichts mit mir zu tun oder Sky, nicht direkt, sondern mit dem was wir waren, fühlte sich wundervoll an, vollständig und vollkommen, so schön dass ich versuchte ihm näher zu kommen, an ihm zu halten, völlig abwesend seinen Namen murmelnd.
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BeitragThema: Re: Skyladol & Baku   Sa Jul 01, 2017 5:45 pm

Er würde sein Glöckchen schon bekommen, wichtig war das jetzt nicht, viel wichtiger war das warme Gefühl dass sich in mir ausbreitete, wir Sidhe hatten das Problem dass uns immer kalt war, aussen wie innen, wobei die innere Kälte weit schlimmer war, sich nicht mit Decken oder Feuern bekämpfen lies. Der warme Körper unter mir war eine willkommene Abwechslung, rührte etwas in mir und ich spürte wie mir etwas wärmer wurde, huh, verwirrend... Jedoch war das sicher auch nur ein Trick damit ich ihn nicht tötete, man konnte ja nie wissen bei diesen Wesen. Trotzdem fühlte es sich... gut an, steigerte sich je mehr er stöhnte und winselte und die zarten, kleinen Finger in meinen Haaren fühlten sich ungelernt und doch gut an.

Er musste also gar nichts wirklich geben ausser dem was ich sowieso schon von ihm hatte, musste nur lernen einzusetzen was er hatte und das war sein Körper, aber das... würde kommen. Er war jung und lernwillig und man konnte förmlich spüren wie sehr er versuchte zu gefallen, zu lernen. Sein Körper schien förmlich zu glühen, brachte mich zum stöhnen, die Augen leicht zu verdrehen und auch ich hatte langsam einen silbernen Schein darin, merkte es selbst nicht wie meine Magie auf seine reagierte, von ihr umwoben wurde und sich erwärmte, schauderte nur als heiße Lava sich an meinem Bauch rieb, er fühlte sich so warm an als wolle er mich verbrennen. Es reichte mir auch nicht ihn nur dort zu berühren, knurrte leise und kam wieder hoch, rieb meine Lenden an seinen und verteilte die Tropfen flüssiger Glut nur umso mehr, winselte als sie meinen Schaft berührten und ich selbst anfing zu tropfen, weitaus kühler als er, meine Lippen suchten die seinen, die Augen geschlossen und küsste ihn hart, rauh, stöhnte in seinen Mund whrend ich meine Hüfte langsam an ihm bewegte, uns aneinander rieb. Es war zu wenig aber mehr würde mich verbrennen, keuchte erstickt und fasste nach unten um uns Beide in die Hand zu nehmen und langsam anzufangen zu massieren, zu streicheln, mehr, ich brauchte mehr und wollte dass er kam, wollte dass ich kam, vergrub mein Gesicht an seinem Nacken, musste dafür halb über ihm kauern aber das war mir egal, egal wie unbequem die position gerade war, ich wollte spüren wie er kam, würde auch nicht lange dauern ehe ich mich mit einem erstickten Schrei über meine Hand und über ihn ergießen würde.
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BeitragThema: Re: Skyladol & Baku   Sa Jul 01, 2017 6:15 pm

Kalt war doof, kalt war nicht gut. Zwar fühlte ich mich nachts am wohlsten, wo es immer kühler war als tagsüber, aber gerade im Winter war das furchtbar und gefährlich. Vielleicht sollte Sky nächstes Mal die Decke über ihnen belassen? Ich wollte nicht dass er fror, aber konnte auch nichts dagegen machen – dachte ich zumindest. Durch die Nähe zu Sky wuchs meine eigene Kraft exponentiell an, ich merkte es nicht einmal da ich bisher nie mehr Magie in mir getragen hatte um alle Schutzzauber meiner Mutter zu bedienen – ich wäre ehrlich erschrocken, sollte ich versehentlich etwas mit Sky machen was dieser nicht wollte, wusste ja nicht mal dass ich das überhaupt konnte. Ich war doch schon froh wenn ich ihn anfassen durfte...

Natürlich wollte ich lernen, Sky hatte ja auch gesagt dass ich so was wie Essen mit Besteck noch lernen musste und alles, das war wichtig, und noch wichtiger war mir auch für ihn was zu tun … das wenige was ich zustande brächte. Doch auch der Sidhe stöhnte, mochte er das? Ich tat ja nichts außer Geräusche machen und ihn streicheln, ohne Unterlass mich festhaltend. Verbrennen wollte ich ihn bestimmt nicht! Aber auch mir war heiß, kein böses Heiß wie bei Fieber, sondern ganz wohlig warm, keuchte als Sky höher rutschte und dann mein Stöhnen erstickte, nanu? Ich hatte nicht damit gerechnet, dass er mich küsste, wusste immerhin was das war, aber das machte man doch nur mit Leuten die man gern hatte, oder? Es war irgendwie ungestüm, ich spürte welche Kraft Sky hatte und fühlte sein Stöhnen in meiner Brust, winselte. Ich spürte ihn, wie er an mir rieb und dann letztlich seine Hand.
Sky gab meinen Mund frei, und ich schlang meine Arme um seinen Nacken als wolle ich den Kopf in meiner Halsbeuge nicht wieder hergeben. Silbrige Tränen kullerten über meine Schläfe, aber nicht weil es wehtat oder ich das nicht wollte, es war nur so viel, so tiefreichend, rührte mich zutiefst und unterbrach doch das sündhafte Stöhnen nicht. Meine Beine kamen frei, ich konnte sie spreizen, versuchte sie um den kräftigen Leib zu legen ohne Skys Arm im Weg zu sein und wagte mich ein wenig zu bewegen, versuchte mich auch an ihm zu reiben. So viel, zu viel, wusste gar nicht wie mir geschah doch es fühlte sich wirklich wie ein kleiner Tod an, ein guter, ich schrie leise auf und versuchte den Rücken durchzudrücken, spürend wie ich in seinem Griff zuckte und irgendwas … aus mir lief, ich konnte nicht sehen was. Die mittlerweile völlig roten Augen waren zu, hatte sie zugekniffen und keinen Moment später schrie auch Sky, irgendwas warmes, flüssiges spritzte über meine Brust und ein bisschen sogar an meinen Hals und mein Gesicht, was war das nur?
Ich keuchte, fühlte mich einerseits ziemlich erschöpft aber auch besser, nicht wissend dass zumindest meine wenige Magie sich stabilisiert hatte. Schwer atmend strichen meine Finger wieder geistesabwesend durch die so hübschen schwarzen Haare, ich schnurrte leise und schmiegte mich so gut es ging an. Sky hatte recht … das war nichts Schlimmes, und ich hoffte dass er sich auch gut fühlte.
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BeitragThema: Re: Skyladol & Baku   Sa Jul 01, 2017 6:44 pm

Tja, daran würde er sich gewöhnen müssen, es war sehr, sehr lange her dass ich warm war, erinnerte mich schon kaum noch selbst daran und würde es wahrscheinlich auch nie wieder so sein wie früher. Und alles nur wegen den Mondelfen...
Zumindest dieser hier war warm und würde tatsächlich dafür sorgen, dass es unter der Decke ein wenig wärmer wurde, auch wenn ich meinen Körper dafür verdammen würde, dass er mit dieser niederen Kreatur... kuscheln wollte, dicht an ihn gedrängt, während er immer stärker wurde, was ich jedoch nicht spüren konnte, die Magie der Mondelfen war mir fremd, konnte ich nicht spüren, konnte ich es mal? Ich wusste es nicht, ich spürte etwas, aber nicht das was in ihm geschah.

Lernen würde schneller gehen, musste schneller gehen, ich musste es ihm baldmöglichst beibringen und ihn dann loswerden, diese Gefühle waren gefährlich und sorgten nur dafür dass ich es herauszögern wollen würde, das durfte nicht geschehen. Es reichte schon, dass ich mich ihm hingab, meinen Körper an dem seinen rieb und jedes Stöhnen, jedes Reiben tief in mir aufnahm, verinnerlichte, versuchte mehr davon zu bekommen und nichts zu vergessen. Für einen kurzen Moment war mir innerlich heiß, als wäre ich lebendig, fast schon als würde ich selbst brennen, fühlte sich berauschend an und verschwand nur langsam während ich auf ihm zusammensank, den Samen zwischen uns nur mehr verrieb und leise und erstickt kurz aufschluchzte, was war... das gewesen, gut dass ich weg genug war sonst hätte ich ihn wahrscheinlich angebrüllt, hätte ihn von mir gestoßen doch so merkte ich nicht mal die geräusche die ich von mir gab, blieb auf ihm liegen und sog tief seinen Geruch ein, nach Sex, nach ihm,nach etwas anderem was mich beruhigte und meinen Körper weich machte, nicht so angestrengt wie er es sonst war, seufzte wohlig. Es fühlte sich gut an ihn zu küssen, schmekcte nach mehr, seine Arme um meinen Kopf auch nun noch nach dem wir beide gekommen waren, wie es sich anfühlen müsste in ihm zu kmmen mochte ich mir gar nicht erst ausmalen, blieb so liegen und spürte auch nicht seine Tränen, nur dass es etwas feucht wurde in meinen Haaren, streichelte ihn dennoch automatisch an der Flanke, die andere Hand in die Kissen vergraben. Ich fühlte mich.. mehr als nur gut, verwirrt aber zu alle um darauf einzugehen, schloss die Augen und spürte wie sich mein Körper regenerierte, hm. Das fühlte sich wahrhaft gut an... ein heißes Bad wäre jetzt noch der krönende Abschlluss, jedoch wollte ich nicht aufstehen, gerade jetzt konnte ich immernoch behaupten das würde dazu gehören, müsste das dann aber immer machen... welch opfer ich doch bringen musste um ihn irgendwann töten zu können.
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BeitragThema: Re: Skyladol & Baku   Sa Jul 01, 2017 7:11 pm

Ich würde mein Bestes geben die Kälte zu vertreiben, das ging sicher irgendwie, und wenn ich nur aufpasste dass Sky immer zugedeckt war, oder? Zumindest, wenn Sky es erlaubte, er hatte mich schon einmal von sich gestoßen, das wollte ich nicht, wollte nichts falsch machen. Und darum tat ich am besten das, was er mir sagte. Bestimmt würde er meine Magie spüren können, wenn sie sich erholte und mehr wurde, spätestens meinen Bruder würde er definitiv wahrnehmen auf jener Ebene, ich jedoch war zu unerfahren, trotz allem zu schwach. Vielleicht würde sich das ändern, je mehr ich lernte und versuchte ihm zu gefallen, nicht wissend dass das nur dem Zweck diente mich zu töten als etwas, von dem ich nicht mal wusste was es war. Ich wollte doch bloß bei ihm bleiben, und das, was er gerade mit mir geteilt hatte, verstärkte diesen Wunsch nur noch.

Kalt war der Sidhe wirklich nicht mehr, der genau wie ich ein bisschen erledigt wirkte, sein Atem kitzelte an meiner Haut. Er war schwer, drückte auf mich und ich fiepte leise, spürend wie die heiße Flüssigkeit unsere Haut tränkte. Er seufzte, ließ zu dass ich ihn weiter streichelte und mich an ihn schmuste.
"Sky ... ich kann nicht gut atmen.", murmelte ich etwas beschämt, wollte nicht die Situation kaputt machen aber kriegte nicht wirklich Luft, hatte nicht die Kraft gegen ihn anzukommen. Eine Hand löste sich aus Skys Haaren und ich tastete nach dem Zeug in meinem Gesicht, sah es an. Weiß? wo kam das denn her? Schmeckte ein wenig bitter, aber nicht schlecht, ich seufzte erschöpft und zufrieden. Nur mein Magen grummelte leise, nur noch etwas Hunger stillen und ich könnte auf der Stelle wieder einschlafen ...
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BeitragThema: Re: Skyladol & Baku   Sa Jul 01, 2017 7:42 pm

Vielleicht würde ich ihn tatsächlich ein wenig länger behalten, wenn ich wusste, dass er die Kälte in mir vertreiben würde, es wäre ein willkommenes Geschenk von ihm an mich. Eine Bezahlung quasi für den Unterricht und die Naturalien die ich an ihn vergeudete.
Normalerweise war das Anwesen kalt und bar jeglichen Lebens aber irgendwie hatte es der Kleine geschafft sich einzuschleichen,war immer an meiner Seite und blieb ruhig, selbst wenn er lernte, oder wenn er nichts zu tun hatte, es war fast schon gruselig wie schnell ich mich daran gewöhnte ihn in meiner Nähe und meinem Bett zu haben. Es gab einige wenige Momente in denen er wieder seltsame Anwandlungen hatte, doch die waren schnell wieder vorüber und gingen ohne besondere Vorkommnisse von statten, schaffte es tatsächlich kein einziges Mal diese Augen zu erblicken wenn wir einander... wärmten. Ich konnte ihm in diesen Momenten auch nicht in die Augen sehen, zu groß der Schmerz der Erinnerung an das was geschehen war und an den Verrat den mir mein ehemaliger Geliebter hatte zu teil werden lassen, nicht noch einmal würde ich bei diesen Erleichterungen in die Augen eines Mondelfen blicken.
Es brauchte nicht lange ihm beizubringen wie man den Schaft eines Mannes leckte und ihn zum kommen brachte, ähnlich wie ich es ihm an seinem Körper gezeigt hatte, auch ohne seinen Samen zu schmecken oder gar ihn in den Mund zu nehmen, konnte er immernoch nachmachen was ich ihm an seinen kleinen Nippeln gezeigt hatte. Die ich wirklich noch schmücken würde... Ich hatte dafür bereits Schmuck herstellen lassen, er würde bald kommen, vorher jedoch.... würde etwas anders geliefert werden, ich ahnte nicht was aber es hatte größte Priorität. „Baku du wirst heute hier warten, ich bekomme etwas und werde es im Nebenzimmer in Empfang nehmen. Ich erwarte, dass du dich ruhig verhälst. Niemand darf dich sehen. Wenn du es nicht schaffst werde ich dich bestrafen andernfalls wirst du eine Belohnung erhalten, haben wir uns verstanden?“
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BeitragThema: Re: Skyladol & Baku   Sa Jul 01, 2017 8:16 pm

Davon würde ich ihm so viel schenken wie er nur haben wollte, freute mich sehr häufig die nächsten Tage im Stillen. Es tat gut zu lernen, fühlte sich auch an als würde ich regelrecht aufblühen und hatte zumindest den Dreh mit dem Besteck schnell raus - auch wenn ich mich bei neuen Sachen ein wenig ungeschickt anstellte. Was aber auch nicht schlimm war, denn dann zeigte Sky es mir. Auch brachte er mir selber Lesen bei, es ging recht schnell weil es mir auch Spaß machte, zwar keine Kinderbücher die er mir gab, aber mit dem Pipifax wollte er wohl gar nicht erst anfangen. Ich hatte nur wenige Blackouts zwischendurch, auch ein Glöckchen bekommen das mich weckte wenn das Schlafwandeln wieder anfing. Am Meisten freute ich mich aber, wenn es ans Schlafengehen ging, denn davor durfte ich noch etwas anderes Üben. Er sah mich dann nie an, aber ich wusste dass es ihm gefiel und als Lohn bekam ich weißes Zeug. Es machte Spaß, immer neues auszuprobieren und zu schauen, ob es Sky gefiel, gab mir das Gefühl wirklich etwas gutes für ihn zu tun.
Mittlerweile hatte ich auch passende Klamotten, etwas ungewohnt, aber ich trug sie mit Stolz ebenso wie die Augenklappe bis mein Auge sich erholt hatte. Das andere war gerade grau und auf Sky gerichtet, und ich nickte.
"Ja, ich bleibe hier und bin leise.", versprach ich ihm und lächelte. Seit einigen Stunden schon war ich unruhig, sah immer wieder aus dem Fenster wenn ich konnte, wieso war mir nicht klar. Ich spürte, dass sich irgendwas näherte ... ahnte aber nicht, was es war. Ich würde auf ihn warten, lief zu dem Tisch nahe des Fensters und setzte mich mit dem Buch hin, bei dem wir gestern aufgehört hatten. Ich war nervös, aber ich durft enicht mit nach drüben.

Der Konvoi hatte eine lange Reise hinter sich, nahe der Hauptstadt des Nachbarlandes gestartet mit gut gesicherter Fracht. Das Wissen über diese Elfenart war fast ausgelöscht bis auf die Geschichten, und mehrere Leute hatten dieses Unwissen mit ihrem Leben bezahlt, bevor das, was jetzt in einem robusten Käfig auf Rollen ins Schloss transportiert wurde, überwältigt werden konnte. Der Schlossherr hatte sie in ein Nebenzimmer bestellt, geführt von einem Bediensteten traten die fünf Mann ein, vier davon nur dazu da um den Käfig zu bewegen und zu bewachen. Der fünfte, ein Werwolf, war als einziger nicht so stark vermummt dass man ihn auch erkennen konnte, und würde sich vor dem Sidhe verneigen und auf die Knie gehen, so er sich zeigte.
"Pashaara, Mylord.", grüßte er diesen, "Ihre Majestät entsendet beste Grüße aus Ysted und hofft, dass Ihr gewillt seid Euch eines markanten Problems anzunehmen, das uns zufiel."
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BeitragThema: Re: Skyladol & Baku   Sa Jul 01, 2017 8:39 pm

Es war einfach zu ignorieren was ich mit ihm vorhatte und noch einfacher zu ignorieren wie er es schaffte mir tatsächlich Freude zu bereiten ihm etwas bei zu bringen, er war so eifrig und versuchte alles gut zu machen dass ich mich tatsächlich manchmal dazu bringen konnte ihm durch die Haare zu streichen. Und das nicht nur dann wenn wir im Bett miteinander verkehrten nur um dann zufrieden einzuschlafen, der tatsächlich beste Schlaf den ich seit Hunderten von Jahren hatte...
Auch wenn er immer wieder bimmelte beim schlafen... zumindest flüchtete er nicht mehr wenn er sich andersweitig verausgabt hatte.
Er war brav und würde bleiben wo er war, ich nickte und blickte ernst zur Türe, was auch immer es war, es hatte größte Priorität und Wichtigkeit, es war so geheim und unter Verschluss das man es mir nicht mal hatte mitteilen können, aus Angst jemand könnte davon Wind bekommen. Nun denn... Zeit es herauszufinden.
Ich hatte bereits gehört dass jemand gekommen war, blieb jedoch noch bis sich der Kleine hingesetzt hatte und ich mir sicher sein konnte, dass er lesen und nicht lauschen würde, auch wenn ich es nicht explizit gefordert hatte. Er würde nicht versuchen mich sauer zu machen, eine Sache die ich einerseits nicht gut fand, andererseits sehr beruhigend.

Der einzige des Trupps der einen Hauch von Anstand besaß war ein Werwolf, eine Rasse die für ihre Gewalt und ihre Kraft bekannt war, ich nickte bedächtig und blickte dann den Käfig an. Was sie mir wohl gebracht hatten... eine Dringlichkeit? Normalerweise war ich nur für eine Sache zuständig wenn es nicht das Trainieren von Soldaten betraf, nein.... das konnte nicht sein. Baku war der letzte seiner Art oder? Was hatte es, dass sie auf einmal alle aus ihren Löchern gekrochen kamen, ob es noch mehr gab? War darin... ja es war einer. Ich spürte ihn, konnte gerade noch ein Knurren verkneifen und winkte die Garde hinfort. „Ich werde Meldung beim König machen sobald ich mich um das Problem gekümmert hatte. Ihr könnt gehen. Meine Diener werden euch eine Herberge im Dorf bereitstellen, das Anwesen muss leer sein für diese Angelegenheit.“, es stimmte nicht aber ich wollte sie nicht heir haben, nicht dass jemand sah wie ich Rache nahm. Ein Geschenk... wahrhaft wunderbar. Der Käfig war mit leichter Magie gefesselt, nicht genug um das was sich vielleicht darin befinden würde zu halten. Ich wartete bis sie weg waren ehe ich ihn öffnete, bereit sofort anzugreifen, aber.... was sich darin befand war gefesselt. Und es war einer von ihnen.... wie konnte das sein? Ich war nicht imstande zu reden, so ein gut gebautes und wohlgenährtes Exemplar... wir hatten sie es geschafft ihn zu überwältigen? Er sah kampfgestählt aus, nicht wie jemand der sich die ganzen Jahre versteckt hatte... Jemand musste ihn unterstützt haben, auch diese mmussten gefundne und bestraft werden. „Ich hoffe du hast deinen Frieden gemacht, denn dafür wirst du nun keine Zeit mehr haben.“
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BeitragThema: Re: Skyladol & Baku   Sa Jul 01, 2017 8:58 pm

Schlaf ... das bekam man tatsächlich als Gefangener zu Hauf, wenn auch in wenig entspannenden Haltungen. Der Weg war weit gewesen und doch verriet der Mond mir, wie weit es noch immer war, selbst wenn ich ihn nicht sehen konnte. Ein fast schon heimeliges Gefühl, zu wissen bald wieder zuhause zu sein, und nur die alten Götter und ich wussten, wie es so weit hatte kommen können. Ob es Zufall war, dass ich 'gefangen' wurde kurz nachdem man meinen Bruder fand? Welcher Narr würde das schon glauben. Vermutlich der eine, dem ich gerade einem teuren Geschenk gleich gebracht wurde, wobei ich wusste, dass es anders war. Niemand wollte die Verantwortung für jemanden wie mich. Es konnte eigentlich nur er sein.
Mein Kopf drehte sich nicht, nur selten zuckten meine Ohren bei einem unerwarteten Geräusch oder einer sich erhebenden Stimme, dem Klang nach waren wir angekommen. Es war widerlich warm hier, so wie ein dauerunterkühlter Sidhe es wohl brauchte, und ich spürte noch jemand anders. Im Nebenraum, so gestrickt wie ich, nur schwach, sehr schwach. Eine Schande. Gut, ich war auch nicht gerade eine Augenweide nach den letzten 40 Jahren im Untergrund, nachdem ich nicht ganz unschuldig an einem Komplott in irgendeinem anderen Reich war, irgendwie musste man sich die Zeit vertreiben. Und dann huschte ein Grinsen über meine Züge, hatte die Stimme ewig nicht gehört und doch sofort erkannt. Die Handlanger waren verschwunden, ich hörte sie nicht mehr, und das hieß, wir waren allein.

"Du meinst, wie der trügerische Frieden, den das Land glaubt errungen zu haben?", erwiderte ich sanft, die Kehle rau und trocken, aber das hinderte mich an nichts, "Interessant ... Ihr lebt noch, Baneth. Ich bin beeindruckt."
Oh, es war lange her, jenes Fest, an das sich Baku erinnerte, noch so klein wie er war ... auch der Sidhe war dort gewesen, so wie ich auch. Es war das letzte dieser Art gewesen. Ich hob den Kopf, würde ihn ansehen wenn meine Augen nicht verbunden wären, und lächelte.
"Hast du wirklich 200 Jahre gebraucht, um den Kleinen zu finden?"
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BeitragThema: Re: Skyladol & Baku   Sa Jul 01, 2017 9:24 pm

Tja, konnte nicht jeder so gut schlafen wie ein Verräter, für mich kam Schlaf in kurzen Schüben, meist wenn ich zu erschöpft war und emin Körper nach Ruhe verlangte, so aber... war ich schon viel zu voll gestopft mit Energie die mein Körper sich nun endlich holen konnte.
Natürlich war es kaum ein Zufall, es war Schicksal, endlich kamen sie alle und ich konnte sie vernichten, konnte meine Familie rächen, den König. Wir waren so schwach geworden nur durch diesen Verrat... Die anderen wussten eben wer in der Lage war sich um so eine Gefahr zu kümmern und wer nicht, da konnten sie ihn nur zu mir bringen, auch wenn mir der Atem stockte als ich ihn wirklich wahrnahm. So viele hatte ich gejagt... so viele waren gekommen mich zu töten. So lange schon hatten meine Schwerter kein Mondelfenblut mehr geleckt... doch jetzt, jetzt hatte ich sogar zwei von ihnen, auch wenn einer sich heute gleich verabschieden würde, nicht ahnend, dass sie Brüder waren.
Ich hatte jedoch nicht damit gerechnet, wie sanft er sprechen würde, fast schon als würde er mit einem Kind sprechen, runzelet die Stirn und kam einen Schritt näher, fasste ihn an den langen Haaren und zog ihn näher. „Du wagst es... mich mit meinem Namen anzusprechen?“, zischte ich ihm zu, versuchte zu verstecken wie getroffen ich war dass er mich mit diesem Namen ansprach, sicher hatte ich dem kleinen den Namen gesagt, doch wenige kannten mich darunter und noch weniger kannten meinen wahren namen. Und er wagte es auchnoch zu grinsen, mich zu verhöhnen. „Bei dem Gestank den Ihr verbreitet wundert es mich, dass ihr noch am Leben seid.“, hatte ich mich jedoch schnell wieder gefangen und lies ihn fallen, als wäre er schmutzig, auch wenn er weit weniger stank als man es hätte erwarten können für jemanden der auf der Flucht gewesen war, vielleichth atten sie ihn gewaschen und ihm frische Kleider gegeben... „Woher wisst Ihr von ihm?“, verlangte ich zu erfahren, knurrte leise und schlug ihm mit der Handoberfläche ins Gesicht, nicht allzu schmerzhaft aber er sollte wissen wo sein Platz ist. „Und wagt es nicht mich anzulügen. Gibt es noch mehr von Eurer Art und was ist euer Ziel?“, verlangte ich zu wissen, beobachtete ihn genau, mehr noch seine Fesseln, das war allerdings interessant... auch wenn sie mehr hätten nutzen können. Die Fesseln würde ich ihm wohl abnehmen wenn er tot war, sie sahen hübsch aus und waren sicher auch für anderes zu gebrauchen.
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BeitragThema: Re: Skyladol & Baku   Sa Jul 01, 2017 10:04 pm

Vielleicht sollte er sich auch mal gefangen nehmen lassen um zu schlafen, aber auch für einen Jäger und Gejagten gehörte Ruhe nicht gerade zu dem reichsten Gut. Auch wenn mir klar war, dass der gute Sidhe sicher besser schlief wenn mein kleines Brüderchen ihm das Bett wärmte. Doch noch schienen beide es nicht zu weit getrieben zu haben, gut, der Knirps mochte keine 250 Jahre alt sein aber ob das einen wie Baneth wirklich abhielt. We konnte man so ignorant sein, so blind, einem Fakt gegenüber der vor der eigenen Nase lag, es nicht einmal jetzt begriff wo ich höchstpersönlich hier war. Vermutlich wunderte er sich nicht einmal, wieso mein etwas ungepflegtes Haar nicht wie das meines Brüderchens blau war, sondern pechschwarz wie das eines Sidhe. Wenn man eine ganze Spezies auslöschte, musste man damit rechnen dass relevante Geheimnisse verloren gingen.

Die Hand, die mich packte war wärmer als Gedacht, zog unangenehm, wischte aber das Lächeln nicht fort. Er war wütend, getroffen dass ich diesen Namen kannte, er erinnerte sich also wirklich nicht - was für meine Fähigkeiten sprach unauffällig zu bleiben.
"Wundert Euch nur, Ihr wart es der ihn so lange nicht bemerkt hat.", erwiderte ich zynisch, wenngleich mit unveränderter Sanftheit in der Stimme. Baneth ließ los, die Ketten die meinen Oberkörper an meine Beine geschnallt hielten klirrten leise. sie taten es erneut, als er mich schlug, wobei das nicht mehr war als eine strafende Streicheleinheit. Sollte er mich nur berühren, die Macht spüren die mir innewohnte. Sie irrten sich zu glauben, ich sei machtlos nur weil man mir die Augen verbunden hatte. Ich lachte leise, nahm mir einen Moment um zu antworten, starrte ihn wieder an ohne sehen zu können.
"Habt Ihr so wenig Vertrauen in Eure Fähigkeiten?", fragte ich und schüttelte leicht den Kopf, "Keine Sorge, Baneth ... es sind nur noch wir beide übrig. Jinbaku, falls er Euch seinen richtigen Namen nicht sagen konnte, genau wie ich vom Blut des Sincis-Clans. Und an mich müsstet Ihr Euch erinnern ... Edrio sprach immer in höchsten Tönen von Euch."
Noch während ich sprach, färbte meine Haut sich langsam schwarz, durchzogen von roten Adern die sich glühend und schimmernd durch die Fesseln fraßen, als wäre es hauchzarter Stoff, bis diese letztlich von meinen Armen, meinem Körper, meinen Beinen glitten. Es zischte leise, und ich musste mich nicht einmal bewegen, da fiel die schwere, gepolsterte Maske ebenfalls von meinem nun in tiefem Schwarz erscheinenden Gesicht. Töricht zu glauben, sie hätten mich jemals aufhalten können.
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BeitragThema: Re: Skyladol & Baku   Sa Jul 01, 2017 11:47 pm

Kaum... nur Schwächlinge ließen sich gefangen nehmen und bei mir hatte es bisher niemand geschafft, keiner von ihnen, auch wenn die letzten Jahrzehnte nichts mehr gewesen war. Und ich für mich selbst gestehen musste, das ich nachgelassen hatte, es gab keine Herausforderungen mehr... und der Junge im Nebenzimmer brachte auch keine kämpferischen Gefühle in mir auf, vielmehr würde er wahrscheinlich lächelnd in das Schwert laufen solange er dafür eine Umarmung bekam und ein vielleicht einen Kuss. Schwach...
Tatsächlich war es sowohl sein Alter als auch die eigene befangenheit Grund, dass er noch Jungfrau war, jedoch machte er doch alles andere schon recht gut und sogar freiwillig, es schadete ihm nicht und er hatte Gefallen daran, warum also nicht? Und warum sollte es mich wundern, war er eben ein Halbblut und nichts anders, ein Mondelf blieb er dennoch und jeder Tropfen der noch in etwas Lebendigem floss musste ausgelöscht werden.
Es gab einiges woran ich mich nicht erinnerte, konnte wahrscheinlich daran liegen, dass ich fast mit einem Schwert halbiert wurde und gerade am ausbluten war während die vermeintliche Liebe meines Lebens anfing andere meiner Leute abzuschlachten. „Er ist kaum mehr als ein Wurm. Wenn Ihr wusstet wo er war warum habt Ihr ihm keine anständige Ausbildung gegeben?“, knurrte ich, wütend darüber dass ich ihn dann einfach hätte töten können, aber nein. Erst musste man ihm lesen und schreiben beibringen und sonstiges... „Er wäre gestorben wenn ich ihn nicht gefunden hätte.“ Gut, das hätte ich vielleicht weniger erwähnen sollen, wäre es nicht besser gewesen, wenn er einfach auf der Straße umgekommen wäre...? „Es ist mein Schicksal euch zu finden und zu töten, aus keinem anderen Grund seid Ihr hier her gekommen.“

Meine Hand zitterte und auch ein wenig verschwomm meine Sicht, lies mir knurren und nur umso vorsichtiger werden, einen Schritt zurück weichend, warum hatte ich die Waffen auch im anderen Zimmer... wann hatte ich überhaupt aufgehört eine Waffe bei mir zu tragen, also gehörte der Kleine doch zu ihm, wahrscheinlich hatten sie es geplant und dafür gesorgt, dass ich mich in Sicherheit wog, aber ich würde sie Beide eines besseren belehren.
Ich presste die Lippen zusammen, wartete darauf, dass er antwortete und lies mich nicht von ihm provozieren, das wäre ja noch die Höhe wenn dieses dreckige, zerlumpte Ding es schaffte... Edrio. Mein Mund war mit einem Mal trocken und ich schaffte es nicht auch nur einen Ton von mir zu geben er kannte.. er kannte ihn und sie hatten miteinander geredet. Über was, was genau? Aber ich konnte nicht fragen, starrte ihn nur an und blieb stehen wo ich war, diese Art von Fähigkeiten... all jene die ich gejagt hatte, alle die ich getötet hatte, keiner ovn ihnen hatte so einfach Fesseln von sich abfallen lassen, keiner konnte so einfach seine Magie nutzen. Meine Hand glitt zu meiner abwesenden Schwertschneide, griff ins Leere und ich formte mit der anderen einen Ballen Magie, würde ihn damit blenden und genug Zeit haben ins Nebenzimmer zu kommen um meine Waffe zu holen. „Ihr seid der Königsmörder.“, nichts anderes konnte er sein, der eine den ich nie geschaffte hatte zu erwischen. Auch wenn viele von sich behauptet hatten sie wären es gewesen, tief im Innersten wusste ich, das sie es nicht waren. Jinbaku hieß der Kleine also, schon passender, aber er war genauso in Gefahr wie ich selbst, auch wenn ich nicht wusste woher das beschützen auf einmal kam, knurrte den Mondelfen an und warf ihm die Magie ins Gesicht, drehte mich auf dem Absatz um und rannte gen Nebenzimmer.
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BeitragThema: Re: Skyladol & Baku   So Jul 02, 2017 2:15 am

Eine interessante Sichtweise, die zeigte wie begrenzt die Weitsicht eines Sidhe wohl war - selbst so etwas banales wie meine Inhaftierung, glaubte er wirklich es wäre einem Volk geführt von Halbtieren, Werwölfen und Bestien möglich, mich zu fangen? Dass es keinen Haken dabei gab? Schwäche bedeutete, sich sicher zu fühlen und zu vertrauen, so wie es mein Bruder tat. Nicht einmal das hatte Edrio ihm einbläuen können, mh? Er irrte allerdings, ich war absolut reinen Blutes, wie auch 'Baku' Erbe einer uralten Ahnenlinie, die immer weiter verkümmert und verhätschelt worden war, bis sie schließlich ausgelöscht wurde.
Und wiederum irrte er, ich hatte nicht gewusst, wo mein süßes Brüderchen sich versteckt hatte, fortgebracht und ausgesetzt von unserer bald darauf verendenden Mutter, doch dass er lebte, das hatte ich gewusst. Baneth hatte ihm nur die Arbeit abgenommen ihn zu finden.
"Ist es das?", fragte ich, das Lächeln sich bereits verdunkelnd, "Ihr seid ja so naiv."
Es war nicht das Schicksal, das seinen Weg bis hierher bestimmt hatte. Ich war das gewesen, in der Vergangenheit und der Gegenwart und es gab absolut nichts, was ein bereits sehr degenerierter Sidhe dagegen tun könnte. Tse, würde er sich nicht von meinem Bruder aushalten lassen, könnte ich ihn wohl mit einem einzigen Blick unterwerfen, so aber ... hatte er sich wohl etwas erholt, interessant.

Und er hatte nichts dazu gelernt, nicht in den richtigen Büchern geblättert, und auch niemanden mehr fragen können. Baneth würde noch so einiges von mir lernen können was Intrigen und Macht anging, einen Bruchteil davon präsentierte ich ihm, mich im selben Atemzug befreiend. Er war unbewaffnet, so wie ich auch, schüttelte den Käfig ab als wäre es nichts und erhob mich langsam. Meine Gelenke knackten, sämtliche Wirbel nach der langen Starre, ich ließ die Schultern rollen und richtete dann meinen Blick auf ihn. Seit Jahrzehnten schon war kein Grau mehr darin, keine normale Färbung mehr, der Blutmond allein wohnte mir inne.
"Korrekt.", erwiderte ich auf seine Feststellung des Sidhe hin, und es gab auch keinen Grund der falschen Bescheidenheit. Er mochte meinen Namen vergessen haben oder nie in seinem Gedächtnis verankert, doch was ich getan hatte lebte fort. Sollte er nur rennen, er würde mir nicht entkommen. Zumal das hier sowieso sein Schloss war, kalt und geschmacklos, man spürte dass es leblos und leer war. Ich blieb stehen, die Magie seines Angriffs war zwar recht wirkungslos an meiner Haut abgeglitten, auf Licht jedoch reagierte ich etwas empfindlich und blieb daher stehen, bis ich wieder etwas sehen konnte - in der Zwischenzeit normalisierte sich meine Hautfarbe auch wieder auf das typische Weiß. Und auch dann nahm ich nicht die Verfolgung auf, sondern wandte mich den Fenstern zu, hatte so lange keinen Mond mehr erblickt dass es meine Seele fast danach verzehrte.

Es war schwer gewesen, hier zu bleiben, sehr schwer. Unruhe ließ die Buchstaben verschwimmen und ich las Sätze drei Mal, ohne sie zu verstehen, so nervös war ich und allzu bald kam Angst dazu. Ich war noch nicht erwachsen und hatte damit die Fähigkeit, andere meiner Art zu spüren, doch etwas in mir, so tief verwurzelt obwohl ich noch ein Kleinkind gewesen war, machte mir furchtbare Angst vor der Aura, die im Nebenraum immer stärker wurde. Bald schon hibbelte ich nur noch herum, starrte die Tür an und in dem Moment, da der andere Elf sich befreite, konnte ich nicht mehr. Sky, irgendwas war dort und ich hatte Angst, was wenn ihm etwas zustieß? Erst zögerlich ging ich auf die Tür zu, wollte all meinen Mut zusammen nehmen und hinlaufen, da flog diese schon auf und der Sidhe stürmte herein. Wie aus Reflex rannte ich auf ihn zu.
"Sky!", hauchte ich, traute mich nicht zu rufen, er sah aus als hätte er ein Gespenst gesehen. Und dann sah ich es auch, gerade als ich mich an sein Bein klammerte und einen Blick ins Nachbarzimmer erhaschte, die Gestalt die sichdem Mondlicht näherte. Ein heftiger Ruck durchfuhr mich, holte mich fast von den Beinen und färbte schlagartig auch meine Augen schwarzrot. Ich ließ Sky wieder los, vollkommen weggetreten, und wich schwankend einige Schritte zurück, weg von der Tür, weg von diesem ... Fremden, der keiner war. Er war es, er war dort gewesen, überall Schreie, überall Blut, ich wusste nur noch, dass vertraute Arme mich geschnappt und fortgebracht hatten in die Dunkelheit. Stechender Schmerz schoss durch meinen Kopf, weigerte sich und war gar nicht imstande zu verstehen, Angst wurde zu Panik. Ich atmete flach, hektisch, suchte nach Sky, wo war er? Hatte ich mich überhaupt bewegt, was war passiert, ich wusste es nicht was während meiner Blackouts passierte, doch ein Name drängte sich mir auf, den ich noch nie richtig hatte sagen können, aber wusste, wer das war. Nein, nein. Ich wusste es nicht, aber ich fühlte es. Dies dort ... das war ... jemand der mir wohl sehr viel bedeutet hatte, in dem Maße wie ein Kind das eben einzuschätzen wusste.
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BeitragThema: Re: Skyladol & Baku   So Jul 02, 2017 12:11 pm

Natürlich, es war ja nicht so als wären wir so verräterische, zweigleisig fahrende Wesen wie die Mondelfen, natürlich erwartete ich, dass sie in der Gruppe in der Lage waren einen einzelnen Verräter zu stellen und zu mir zu bringen.
Normalerweise hätte es auch gereicht, dieser jedoch... woher er seine Macht nahm war mir schleierhaft, wahrscheinlich hatte er Angehörige seines Volkes getöett um ihre Macht in sich aufzunehmen, zu zu trauen war es diesen Wesenheiten jedenfalls allemal. Ja.... vertrauen war Schwäche das hatte mir dieser Mistkerl beigebracht, jedoch war er ausgewachsen gewesen und ich gerade ins Mannesalter gekommen, auch wenn unsere Zeitrechnung etwas anders verlief als die der Mondelfen. Ausgelöscht wurde die Blutlinie jedoch nicht, zeigte sich doch, dass gleich zwei ihrer Mitglieder in meinem Schloss residierten, wobei sich das schleunigst ändern sollte, dumm nur dass ich wohl wirklich zu vertrauensvoll geworden war, zu weich und zu nachlässig. Jahrzehnte des Friedens und des Sicherseins hatten mich träge werden lassen. Er ignorierte meine weiteren Fragen, antwortete nur auf das was er wollte und es machte mich wütend, aber gleichzeitig war ich auch nicht in der Lage es ihm begreiflich zu machen, fast als wäre ich zu träge, zu müde und zu unfähig etwas zu tun. Die Augen waren anziehend, drängten mich zu ihm zu kommen und.. was zu tun? Egal, wichtig war erstmal weg zu kommen, eine Waffe, ich brauchte eine Waffe und Abstand zwischen ihm und mir, schaffte es ihn abzulenken wurde jedoch im nächsten Raum auch schon überfallen, ging halb in die Knie als der kleine Wurm sich um mein Bein klammerte, mich fast zu Fall brachte. Er zitterte und ich konnte nicht anders als kurz auf die Knie zu gehen, ihn an den Schultern fest zu halten und diese kurz zu drücken, als ich auch schon sah wie sich seine Augen verdunkelten, spürte wie mein Innerstes gefror und schüttelte den Kopf. Nein... Er würde mich genauso verraten, lies ihn los und taumelte zurück, fiel dabei fast um in dem Versuch gleichzeitig aufzustehen. Meine Brust schmerzte, brachte mich dazu die Faust auf die alte Wunde zu drücken, glühender Schmerz der sich anfühlte als wenn ich gerade eben erst von der Klinge durchstoßen worden war durchzuckte mich, ließ mich aufschreien und doch wieder auf die Knie sinken, atmete keuchend und versuchte die Bilder zu verdrängen die sie mir beide aufzwangen. Es fühlte sich schwierig an zu atmen, erinnerte mich wie ich am Boden lag, der metallische Geschmack von Blut in meinem Mund während sich kleine Bläschen bildeten im Versuch zu atmen, geschweige denn zu sprechen. Der fast sanfte Blick Edrios der sich der Tür zuwandte und kurz etwas rief in einer Sprache die ich nicht verstand, ein letzter Kuss auf meine Stirn, nicht die Lippen und Worte die sich in mich hineingebrannt hatten in dieser verhängnisvollen Stunde. Wenn ich es überlebte würde ich es verstehen. Und wie ich es verstanden hatte... sie mussten sterben. Alle. Wie hatte ich das vergessen, verdrängen können?
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BeitragThema: Re: Skyladol & Baku   So Jul 02, 2017 12:50 pm

Eine ulkige Behauptung, waren Sidhe doch nicht einmal in der Lage ihren Nachwuchs liebevoll aufzuziehen – mal ganz davon abgesehen dass es nicht reichte, mich mit einem handelsüblichen Mondelfen zu vergleichen. Als ob die Ermordung am eigenen Volk eine Option wäre, wenn, dann hätte Sky nichts tun müssen außer warten bis sich die Mondanhänger alle gegenseitig umgebracht hatten – so aber hatte er es mir sehr einfach gemacht. Es fehlte nur noch einer, dann war ich komplett, und es gab wenig bis nichts was man dem noch entgegensetzen könnte.
Es war so einfach gewesen, nicht nur Edrio, auch andere hatten mir geholfen, in dem trügerischen Glauben ich würde meine Macht teilen, hatten sich dafür un Schlösser und Herzen geschlichen nur um sie im richtigen Moment zu zerfetzen. Auch sie hatten vertraut. Und nun war ich hier, seufzte selig als das Licht des Mondes auf mich fiel, wie belebendes Elixier meine Essenz erfüllte, es tat unheimlich gut. Wenige Momente nur genoss ich es, dann wandte ich mich ab und ging gemächlich zum Nebenzimmer.

Ich merkte in meiner Angst kaum dass ich Sky fast umwarf, es beruhigte mich nur kurz dass er mich drückte, dann ließ er mich los, was auch gut war um den Flashback zuzulassen. Ich mochte sehr klein gewesen sein, aber jetzt war ich älter, kannte die Geschichten und seit ich bei Sky war, erwachte immer weiter diese Ahnung, das Gefühl dass dort mehr war. Ich wollte nicht, dass Sky meinetwegen wütend wurde, ich erschrak furchtbar als er schrie und das Glühen verlosch, das Glöckchen bimmelte leise als ich mich zu ih wandte und doch auf der Stelle erstarrte. Jemand anders hatte den Raum betreten.
Er war groß, mit Haaren wie Sky und Augen die mir einen Schauer über den Rücken jagten, sie waren wie meine wenn ... ich es nicht zügeln konnte. Ich spürte meinen Puls erstickend schnell in der Kehle und starrte ihn einfach nur an.
"Hallo Jin. Du bist ganz schön groß geworden.", sagte er, was mich den Kopf schütteln ließ, woher wusste er das? "Komm ... komm her. Es ist gut, ich bin deinetwegen zurückgekommen."
Ich wusste, dass das gelogen war, unwillkürlich erwachte mein eigener roter Blick wieder, schaffte ihm zu widerstehen – ich schüttelte wieder den Kopf.
"Rai ...", murmelte ich, kannte zwar den ganzen Namen aber hatte ihn nie ganz über die Lippen gebracht. Ich warf einen Blick zu Sky, dann zurück zu ihm, und wich dann langsam einige Schritte zurück, zwischen ihm und dem Sidhe stehend. Ich brachte kein Wort heraus, doch ich wusste, dass ich nicht zu dem fast Fremden wollte, sondern zu Sky, es ging ihm nicht gut und ich wusste auch dass diese Augen ihm mehr wehtun würden als mir. Allerdings waren es nicht diese Augen, sondern Magie, die mich mit Wucht aus dem Weg räumte just als ich Sky wieder erreichte, ihn berühren und ihm helfen wollte, schrie auf als mich etwas nicht sichtbares von den Füßen holte und zur Seite wegschlug. Ich blieb liegen, besinnungslos noch bevor ich überhaupt wieder den Boden berührte.
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Selena

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BeitragThema: Re: Skyladol & Baku   So Jul 02, 2017 1:39 pm

Was konnten denn wir dafür dass uns diese Gefühle fehlten die man brauchte um den Nachwuchs „liebevoll“ zu erziehen, keiner von uns konnte das große eisige etwas in sich stopfen, keiner füllen, es gab nichts was uns dabei half und so war es kein Wunder, dass auch unsere Gefühle ein wenig eisig waren. Ich würde nicht wissen von was er sprach, würde ihn eher auslachen dafür, dass er an alte Geschichten glaubte, jedoch hatte ich jetzt keinerlei Grund zu lachen. Hatte nichts zu lachen gehabt seit der Mann den ich glaubte geliebt zu haben mich aufgeschlitzt und in meinem eigenen Blut erstickend zurückgelassen hatte... Kniete auf dem Boden und erlebte den Moment erneut, spürte wie die Kraft und Macht des Mondelfen im Zimmer nebenan mich durchdrang, winselte leise und versuchte den Gedanken zu entkommen, fastn icht möglich bis ich ein leises Bimmeln hörte. Glockenhell... nun es war eine kleine Goldglocke, wie anders als glockenhell sollte es schon klingen... riss mich heraus und ich hob den Blick, konnte sehen wie durch einen Schleier wie Baku auf mich zu rannte. Nicht auf ihn, das Gesicht vor Furcht verzogen, sollte er sich nicht freuen und zu dem Elfen rennen, mich alleine lassen und verraten? Stattdessen stand er da zwischen uns, fast wie eine Mauer, wenn auch eine kleine lebendige die nur umso einfacher beiseite zu fegen war. Ich hörte ein erstictes gebrülltes Nein, ahnte nicht, dass es aus meiner eigenen Kehle kam und ich starrte Baku an wie er reglos auf dem Boden lag, die Augen geschlossen und den Kopf zur Seite gelegt fast als würde er schlafen, wenn dieser Mistkerl ihm... nein. Nein, er würde ihn nicht töten, oder? Ich wusste es nicht, aber meine Augen versilberten sich, spürte wie meine eigene Macht anschwoll und ich sie ihm entgegenschleuderte, wollte ihn vernichten dafür dass er hier einbrach statt sich einfach töten zu lassen, dass er uns verhöhnte, mich verhöhnte, dass er Baku verletzt hatte dabei hatte dieser niemandem etwas getan. Ein Grollen entwich meiner Kehle und ich krabbelte zu Baku, nahm ihn vorsichtig in den Arm und knurrte den Mondelfen an, strich sanft über den schmalen Körper und fasste zitternd nach seinem Puls. „Du bist ein größeres Monster als ich erwartet habe...“, meine Stimme war leise aber er würde sie hören, wusste, dass ich ihm nichts entgegensetzen konnte, diese Macht... ich hatte kaum Chance, aber ich würde den Kleinen in Sicherheit bringen und vielleicht selbst fliehen können.
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Kitsune

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BeitragThema: Re: Skyladol & Baku   So Jul 02, 2017 2:25 pm

Tragisch, nicht wahr? Wenn man schon nicht an die alten Geschichten glaubte, die doch klar besagten, dass der Mond nur in der Nacht seine volle Kraft zeigte, und dass die Nacht ohne den Mond leer war und einsam, wie sollte man dann verstehen wie wichtig die einstige Symbiose zwischen den Rassen gewesen war? Es war kein Wunder, wie schwach und verletzlich sie geworden waren, auch ich hatte an Macht eingebüßt so lange wie ich keinem Sidhe mehr nah gewesen war. Mich geradezu danach verzehrte, diesen hier zu besitzen, ich würde ihn behalten, am Leben lassen. Diese arme, verratene Seele.
Es war interessant zu sehen, wie bereits so kurz nach der Entdeckung schon eine nennenswerte Bindung entstanden sein musste, egal wie dumm es auch war zu glauben, so ein unerfahrener Knirps könne auch nur einen Lolli vor mir beschützen. Der kleine war nicht tot, ich durfte ihn nicht selbst töten, und ich sah zu welch Reaktion das doch bei dem Sidhe hervorrief. Interessant, mit dieser Schwäche konnte man arbeiten. Der Angriff prallte ab, wurde umgelenkt und ruinierte einen Teil der Stuckdecke, während Baneth auf das kleine, hübsch zurechtgemachte Bündel zukroch und es aufnahm. Ich lachte leise.
"Ihr schmeichelt mir.", erwiderte ich und griff mit Magie nach ihm, packte ihn an der Kehle und zog ihn hoch, fort von dem Bündel und hoch genug dass seine Beine den Boden nicht berührten, aufpassend ihn nicht zu sehr zu würgen damit er nicht noch bewusstlos wurde. Ein Fingerschnippen und es riss ihm die Kleider vom vernarbten, aber durchaus ansehnlichen Leib, ich musste nicht nachsehen um die große Spur auf dem Rücken zu identifizieren.
"Hübsch ... sehr hübsch ... Edrio hätte viel dafür gegeben dich zu behalten, da bin ich mir sicher.", meinte ich, strich ihm liebevoll über die kräftige Brust, "Keine Sorge ... ich werde dich nicht töten."
Damit stieß ich ihn weg, immerhin gnädig genug dass er auf dem Bett landete, wo sich aus den weichen Laken Fesseln lösten, meine eigene Essenz, die ihn umschlang und Bewegungsunfähig machte, abgesehen davon war es sehr kleidsam und offenbarte mir gewisse noch unberührte Stellen eines hübschen Leibs. Ich schauderte freudig, wissend wie viel es mir an Kraft geben würde mich mal wieder mit einem Sidhe zu vereinen ... einem Jungfräulichen noch dazu, der ebenfalls einen Sprung an Energie erhalten würde. Ich würde vorsichtig sein müssen, nachdem ich mit ihm fertig war.
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Selena

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BeitragThema: Re: Skyladol & Baku   So Jul 02, 2017 4:09 pm

Es gab keinen Grund an die alten Geschichten zu glauben, sie waren gestorben mit den Priestern und jenen die sich ihrer Magie verschrieben hatten. Diese Symbiose konnte nicht wichtig gewesen sein... sonst hätten die Mondelfen nicht alles verraten. So schwer es zu verstehen war so waren doch die einen Sidhe an gebrochenem Herzen gestorben als sie ihre Liebsten töten mussten, eine Sache die ich nicht hatte nachvollziehen können, zumindest nicht bis ich den armen kleinen Tropf reglos liegen sah, meine Arme um ihn schlang und sanft an mich drückte, wenn auch keine Wärme spenden könnend. Am Leben lassen und behalten das klang mehr als wäre ich ein Haustier in meinem eigenen Schloss, so leblos es auch sein mochte so lange es keine großen Feste und Bälle mehr gab, so sehr liebte ich es doch und würde ihn sicher nicht Herren darüber werden lassen. Auch wenn es schmerzte wie er die Decke zerstörte, schauderte mir doch wie einfach er meinen Angriff abwehrte, so hatte ich wirklich keine Chance gegen ihn, starrte ihn mit geweiteten Augen an und schüttelte leicht den Kopf, ehe ich spürte wie es mir die Kehle zuzog. Keuchte erstickt auf und fasste mir an den Hals, spürte dass dort etwas war und konnte doch nichts dagegen tun, den Mund geöffnet sah es sicher aus wie ein Fisch der auf dem Trockenen nach Luft schnappte, zappelte kurz ehe ich versuchte mich zu beruhigen, nicht zu viel energie zu verplempern auch wenn ich zutiefst errötete als ich plötzlich nackt war, die warme Luft über meinen kalten Körper streichen spürte. Ich würgte, versuchte ihm zu entkommen und konnte doch nicht den verletzten Gesichtsausdruck verhindern als er von meinem GE.. dem Verräter sprach. Nicht töten, was hatte er dann... aber die Frage wurde mir beatnwortet als ich auf dem Bett landete, sich meine Beine spreizten und meine Arme festigten, zog an den Fesseln und doch schlangen sie sich nur umso fester, schnitten fast schon ins Fleisch und blinzelte die Tränen fort die sich vor Wut in meinen Augen bildeten. Ich keuchte und öffnete den Mund, spürte dass ich wieder reden konnte und auch der Druck um den Hals war verschwunden. „Fass mich nicht an... lass mich gehen oder du wirst es bitterlich bereuen.“, knurrte ich ihm entgegen. „Ein widerlicher Kerl wie du hat nicht das recht mich anzufassen.“ Ich musste hier... irgendwie rauskommen.
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