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 Hawke und Dagaz

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Selena

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BeitragThema: Re: Hawke und Dagaz   Fr Aug 14, 2015 10:01 pm

Natürlich nicht, selbst darin war er schwierig, es war kein Problem zu einem wunderbaren Wesen heranzuwachsen wenn die Eltern schwierig waren aber es musste ja nicht unbedingt sein und irgendwelche Probleme blieben immer. Wäre halt wirklich schön für ihn gewesen wenn seine Mutter länger hätte bei ihm bleiben können und sein Vater sich um ihn kümmern würde. Mehr nicht.

Ich wär egar nicht unfähig wenn er mir nicht die Beine genommen hätte, wäre ich kerngesund würde ich rumspringen und uns beiden etwas zu essen machen. Was für ein… Nimmersatt, nicht kauen aber trotzdem essen während man schlief, ja da würde er bei mir grade recht kommen. Und es war gar nicht komisch, dass ich es als Traum ansah, hatte mein Körper und meine Seele mehr Zeit das alles zu verkraften und musste nicht mit allem gleichzeitig zurechtkommen. Die Angst und die Panik, die Verzweiflung und der bodenlose Schmerz würden mich schon noch früh genug erreichen, warum also nicht das hier genießen und verdrängen solange es ging?
Niedlich wie er mich anstarrte als wäre ich es der verrückt wäre, kicherte leise und glücklich, während meine Augen deutlich vor Freude strahlten, ich mochte es wenn er mal nicht beleidigend oder grummelig wurde sondern einfach so war wie jetzt, das war wirklich schön. Sonne am Fenster tanken hielt mich gerade so am Leben, meine Haare waren von einem stumpfen Blond, konnte froh sein wenn sie nicht allzu braun wirkten, denn danach käme schwarz und damit die Versteinerung und dann wäre ich zu nichts mehr zu gebrauchen. Hach er mochte es nicht, was er nicht alles mochte und doch konnte ich ihm nur am Ohrläppchen knabbern auf seine Antwort die sowohl abweisend als auch seltsam geschlagen klang, so distanziert, manchmal hatte ich Angst er würde mir komplett entgleiten.
War schön wie ich mit ihm spielen durfte, andächtig über seinen Schoß streicheln der sich daraufhin regte und ihn dann liebkosen, ich mochte seine Haut, er schmeckte fantastisch, beinahe als wäre er eine Droge und ich liebte es für ihn zu stöhnen, auch wenn ich mich das meistens nicht traute, aber das war ja ein Traum! Seine Finger brachten mich jedenfalls zum stöhnen, keuchen, brachten mich dazu entzückte Laute auszustoßen und ich breitete die Beine etwas aus, wollte mehr von ihm, zwei Finger waren bedeutend zu wenig wenn ich wusste was er mir geben konnte. „Natürlich brauche ich dich.“, erwiderte ich, ließ mich von ihm heben und drehen und wenden wie er es brauchte, passte ja auf mich auf und trotzdem war er sanft, entgegen seiner sonst so schroffen Art, die auch manchmal sanft war auch wenn er sich die Blöße nicht geben wollte. „Du hast mein Herz gestohlen Dummerchen, wie könnte ich dich da nicht brauchen, ohne Herz überlebt man doch nicht.“ Lächelte diesmal weit schüchterner und runzelte die Stirn als ich die Stümpfe sah, seltsamer Traum, immer noch, zuckte dann aber innerlich die Achseln und genoß es wie er in mich eindrang, ohne größere Vorbereitung, mich einfach brutal öffnete und doch tat es nicht weh, war nur pure Lust die ich verspürte (was wahrscheinlich der Medikation zu verdanken war) denn reißen tat ich, jedoch schmierte es nur und ich bog entzückt den Rücken durch, schnurrte und zuckte dann doch zusammen als ein dumpfer Schmerz mich durchzog als ich mich mit den Stümpfen abstützte dabei. „Welch seltsamer Traum.“, murmelte ich, strich ihm geistesabwesend über den Rücken, über die Brust, zärtlich und voller Zuneigung, ehe ich ihm spielerisch in die Brust stupste. „Dein ganzes Gerede davon ich könnte weglaufen bringt mein Unterbewusstsein total durcheinander!“ beschwerte ich mich bei ihm. „Jetzt träume ich schon, dass du sowas grausames tun würdest und mir die Beine nehmen, dabei wäre das einer der einzigen Punkte die mich vielleicht wirklich dazu bringen könnten dich zu hassen.“
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Kitsune

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BeitragThema: Re: Hawke und Dagaz   Fr Aug 14, 2015 11:41 pm

In der Theorie mochte es stimmen, was er sagte, allerdings wäre es in der Praxis weniger gut dies so auch laut zu erwähnen – war auch ein Thema von dem ich nichts hören wollte und auch entsprechend reagieren würde. Es ließ sich nicht ändern und darüber zu schwadronieren machte es nicht besser, im gegenteil, diese Angelegenheit blieb hübsch säuberlich in der Schublade „Abgehakt, nicht zu ändern“.
Was denn, auch ich war erschöpft nach mehreren Tagen Arbeit wo ich nicht mal zum Schlafen heimgekommen war, und mir schmeckte nicht was es aktuell gab, warum sollte ich mir das dann in den Mund stecken, wenn ich die Nährstoffe auch anders bekommen konnte? Mir passte es nicht dass er so tat als wäre ich gerade ein Hirngespinst, nicht ernst zu nehmen und eine Hilfe sich vor dem zu verstecken, was ich mit vollem Bewusstsein veranlasst hatte. Schnuppe, so lange das Ergebnis jetzt das selbst zu nutzen offen blieb und ich ihn vernaschen konnte, ohne dass er vor Schmerzen schrie. Es irritierte mich, wenn er kicherte, normalerweise sollte ds so sein dass er in meiner Gegenwart gefälligst gern zu sein hatte, aber sobald mir klar war dass er es für eine Traum hielt, war das irgendwie nichtig. Auf seinen Sonnenkonsum achtete ich nicht, hatte genug eigene Sorgen um mich wirklich darum zu scheren und er hatte nie was gesagt, und wenn hatte ich es ihm nicht geglaubt oder abgetan oder beides. Ich beschäftigte mich nicht viel mit meiner Umgebung wenn ich nicht musste.

Es war kein Traum und zu glauben es wäre einer nahm dem Ganzen die Intimität, er meinte ja zu wissen dass es nicht real war und leckte damit an meinem Trugbild herum und genauso falsch fühlte es sich auch an, wenngleich mir das egal war und ich ihn trotzdem nehmen würde. Meine Erregung nahm schnell zu, unabhängig davon ob ich sauer war oder nicht, spielte mit den Fingern und lauschte ihm, war selten vorgekommen dass Dagaz sich freiwillig hergab und dann auch so gut wie niemals freiwillig, so oder so aber brachte Widerstand ja nichts, wenn er liegen sollte dann legte ich ihn auch einfach hin.
„Man kann nicht stehlen, was einem rechtmäßig zusteht.“, widersprach ich ihm, mal drüber hinwegsehend dass er es wagte mich zu beleidigen und ich ihm kein Wort glaubte, bereits im Bad nicht und jetzt erst recht. Ich hatte nichts gestohlen wenn ich es bereits eingefordert hatte, und trotz dessen versuchte er sich mir zu entziehen.
Doch nicht jetzt, jetzt beschlagnahmte ich seinen Körper und verewigte mich, spürte dass er riss und noch feuchter wurde, wodurch ich tiefer kam während der Kleine sich wand, dabei sogar die Beine nutzte, wenn auch nicht sehr. Aber statt dass ich ihn einfach ficken konnte zupfte er an mir herum – was ja auch toll war – und redete weiter. Langsam reichte es, ich knurrte gereizt und rammte mich in ihn, dehnte ihn vollständig und wartete nicht, bis er sich dran gewöhnt hatte, er kriegte eh genug Mittel verabreicht um das abzukönnen.
„Shut the hell up.“, knurrte ich und versiegelte seine Lippen mit meinen, damit er endlich die Klappe hielt, ich glaubte ihm kein Wort und es war mir auch egal, er gehörte mir egal was er davon hielt, ob er liebte oder hasste, beides frustete und trotzdem, meins, keine Kompromisse. War mir auch egal ob es ihm wehtat wenn ich ihn immer heftiger anfing zu stoßen, meinen Frust ein weiteres Mal so an ihm ausließ und verhinderte dass er mich noch wütender machte.
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BeitragThema: Re: Hawke und Dagaz   Sa Aug 15, 2015 1:40 am

In der Praxis war es allgemein gut nicht zu viel vor ihm zu erwähnen und lieber einmal öfter die Klappe zu halten und sich seinen Teil zu denken und dann irgendwie so zu versuchen es zu erzählen, als wäre es seine Idee gewesen. Anders konnte man ihn nicht dazu bringen etwas für sich selbst zu machen, außer natürlich man drehte es so hin, dass er es dann aus Trotz tat, da war er manchmal wirklich wie ein Kind. Hm, was hatte er wohl die letzten Tage wieder gearbeitet? Manchmal war ich mir da nicht mal sicher ob er arbeitete oder die ganze Zeit irgendwo saß und böse in die Luft starrte, während sein Hirn sich sonst wohin verabschiedet hatte und sich in Selbsthass suhlte. Da hatte ich ihn lieber bei mir und wusste was er tat, auch wenn es überwiegend so war, dass er mir dann Schmerzen zufügte.

Hawke konnte froh sein, dass ich gerade dachte es wäre ein Traum, sonst würde er nämlich nicht mal ansatzweise freiwillig an meinen Körper kommen, Ich war in einem Traum und der war schön, konnte mit ihm kuscheln und spürte ihn und er war recht umgänglich, das war wirklich toll und ich wollte so gar nicht aufwachen. Wenn ich mich freute war es nicht recht und wenn ich mich nicht freute auch nicht, letztlich konnte ich machen was ich wollte und manchmal war es wirklich ermüdend, ein Wunder dass ich es bis jetzt durchgehalten hatte. Was den Sonnenkonsum anging konnte ich noch nicht ahnen wie weit ich bereits dran war, meine Haare mittlerweile nicht mehr stumpf blond sondern ins braune gehend, nicht mehr lange also und je mehr Enttäuschungen kamen, desto eher würde ES geschehen.

Ich leckte vielleicht an einem Trugbild herum, aber es war mein Trugbild, es war mein Hawke und ich stellte mir nun Mal manchmal was Schöneres mit ihm vor als ich bekam. Das war ja nicht verboten, auch wenn er das anders sehen würde. Überhaupt war dieser Hawke schon wieder so nah an der Realität dran, dass es fast weh tat, er war wieder vollkommen er selbst, schimpfte und berichtigte mich wie er es brauchte, sagte also lieber nichts mehr dazu und ließ ihm seinen Willen, lächelte nur traurig und ließ ihn machen. Er stieß in mich, war toll aber nicht halb so toll, noch ein beweis dass es ein Traum sein musste, ich war wie vernebelt und es tat auch nicht weh, auch wenn er deutlich brutaler war als normal, sogar sein Kuss fühlte sich an als würde er schmerzen müssen und doch brachte er mich zum Stöhnen. Meine Hand hielt sich einmal an seinem Rücken fest, die andere krallte sich in seine Haare, schnurrte in den Kuss und kraulte langsam seinen Rücken, ließ ihn machen, es war komisch aber es fühlte sich trotzdem irgendwie toll an, vermutlich weil er es war.
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BeitragThema: Re: Hawke und Dagaz   So Aug 16, 2015 1:19 am

Mir würde es auch reichen, wenn er nur stöhnte, winselte, bellte, schnurrte, meinen Namen von sich gab, alles andere war eigentlich unnötig. Ich hatte die Nase voll von den Vorträgen was ich tun oder lassen sollte, damit irgendwas besser ginge, was ich anders machen musste damit er mich mochte oder wie er was fand was ich tat, alles so irrelevant und alles was mich jeweils tierisch auf die Palme brachte, er log mich doch nur an! Aber gut dumm war er nicht und manchmal fiel mir erst im Nachhinein auf dass ich das, was er verboten hatte, nur getan hatte eben weil es verboten war und ich es nicht tun sollte, es aber regulär nicht getan hätte, was mich dann verwirrte.
Ich hatte gearbeitet, einige Patienten die zuvor in Isolation waren mussten verlegt, die Zellen geprüft und alles in die Wege geleitet werden, Pläne umgeschrieben, Unterschriften und was der Teufel noch alles und ich war vorhin erst zurückgekommen eine neue kleine Rune irgendwo aus den Landen einzusammeln die völlig ausgeflippt war, hatte aber nicht viel gebraucht zum einfangen. Ich hatte also keine Zeit gehabt, um schwermütig zu sein, das kriegte jetzt er ab,

Was sollte mich daran freuen als irreal angesehen zu werden, und dass es mich nicht sonderlich kümmerte ob er wollte oder nicht dürfte auch bekannt sein – für mich sah es so aus dass er sich nur so benahm weil es ein Traum war und ihm ja nichts passieren konnte, als ob, nichts da frech werden. Wäre wohl zu viel verlangt dass er freiwillig das akzeptierte was ich war, aber das tat niemand und störte mich doch nur von ihm. Ich würde seine Ansicht da auch nicht verstehen und selbst wenn, wohl nicht akzeptieren. Ebenso wie ich mir ja auch denken konnte, das die Rune des Tages auch Sonne brauchte, die möglichen Folgen aber samt und sonders ignorierte, ausblendete und auch nicht wahrhaben würde.
Sein Trugbild, wenn ich ihn nicht behandeln würde wie immer wäre ich wohl erbost darüber Mittel zum Fantasiezweck zu sein, es gab keinen Grund was daran zu ändern und ich ärgerte mich mindestens genauso über das irgendwie bedrückte lächeln wie über seine Freude, gerade passte mir gar nichts außer dem engen Loch, in dem ich mich versenkte, es war irgendwie heiß seine Schläuche an meinen Seiten durch den Stoff des Shirts zu spüren und wie er sich festkrallte, fing sein Stöhnen auf und erwiderte es. Langsam aber sicher schaffte die physische Betätigung einen kleinen Ausgleich, ich roch, dass er blutete, was mir Genugtuung verschaffte und fühlte sich doch falsch an, so wie Dagaz mich kraulte, warum tat er das? Ahj, er spürte den Schmerz vielleicht nicht vielleicht gar nichts außer der Dehnung, und er hielt mich nicht auf. So wie er vor mir verbarg, dass es ihm ja eigentlich gefiel von mir genommen zu werden, schaffte auch ich es zu verbergen dass es half, irgendwo besänftigte, zumindest innerlich und dieses Gefühl versuchte ich zu bewahren, zu vermehren. Mein Körper schmiegte sich kraftvoll an seinen, ich hielt auch weiterhin seine Lippen versiegelt abgesehen von gegenseitigem Stöhnen, stieß immer wieder heftig in ihn, wuchs und … ja, ich hatte es vermisst, ihn zu spüren, zu riechen, zu schmecken und zu hören.
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BeitragThema: Re: Hawke und Dagaz   So Aug 16, 2015 3:36 pm

Nein, das würde ihm nicht reichen, vielleicht am Anfang, vielleicht die erste Woche aber dann wäre es ihm langweilig, würde er genervt sein und mehr verlangen. War nicht zufrieden, nie glücklich, ich wusste auch gar nicht wie ich das bewerkstelligen sollte. Er sollte mir doch nicht böse sein weil ich versuchte ihn zu retten, ihm zu helfen. Selbst wenn ich kein Arzt wäre könnte ich ihm nicht dabei zu sehen wie er sich immer weiter und immer heftiger selbst zerstörte, irgendwer musste doch auf ihn aufpassen, wenn er es schon nicht selbst tat.
Eine neue Rune? Nicht mehr lange und wir wären alle an diesem Ort versammelt, ein Gedanke der mir irgendwie ein flaues Gefühl im Magen bereiten würde, was würde geschehen wenn alle auf einem Haufen waren, was wenn alle Kontakt miteinander hätten, würde dann etwas geschehen oder einfach alles so weitergehen oder steckte da ein Plan dahinter?

Na es könnte ihn ja vielleicht freuen dass ich von ihm träumte und von niemand anderem, dass ich ihm sogar in meinen Träumen gehörte und dort willig alles mit mir machen ließ, war das nichts Gutes? War das kein Fortschritt? Die Folgen seines und meines Verfalls würde er dennoch irgendwann spüren, konnte nicht auf ewig davor weglaufen und er müsste mich erstmal sehen wenn ich draußen Sonne tankte, außerdem war ich danach immer rollig wie noch mal was, würde ihm also gut reinspielen oder nicht? Wenn er nichts anderes tun müsste als mich an die Sonne zu bringen um von mir belagert zu werden. Dafür musste er mich nicht unter Drogen setzen, musste mir nicht weh tun, ich könnte so einfach glücklich gestellt werden wenn er mir das bisschen gab was ich brauchte und er hätte immer ein glückliches meinetwegen auch Haustier wenn ich nur an seiner Seite bleiben durfte um auf ihn zu achten.
Ich schnurrte als ich sein Stöhnen vernahm, das klang so sexy und war doch zu benebelt um zu merken wie ich riss und blutete, wie mein Körper sich wohl irgendwann verabschieden würde weil er den Schmerz nicht verarbeitete, auch wenn mein Gehirn nichts davon mitbekam, der Nachteil an Schmerzmitteln. Er stieß weiter in mich, seine Lippen an meinen, wagte es den Mund zu öffnen und seine Zunge willkommen zu heißen, wenn er sie mir gab und strich ihm weiter über den Rücken, liebkoste ihn, während er alles gab und sich in mir versenkte, nicht mehr lange und ich würde kommen, spürte wie es sich aufbaute und doch gleichzeitig wie als wäre ich verrückt, nicht ganz in meinem Körper. Mein Körper bäumte sich auf, krallte mich mit beiden Armen an ihm fest, zerkratzte ihm wohl dabei auch den Rücken als ich kam, fühlte sich an als würde es gar nicht aufhören und hatte die Augen weit offen, schaute ihn dabei an, nur ihn nichts sonst. Es war so schön mit ihm zusammen, was für ein wundervoller Traum.
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BeitragThema: Re: Hawke und Dagaz   So Aug 16, 2015 5:59 pm

Ich war sowieso schnell gelangweilt und fand dann Faszination für etwas, das entweder vorher langweilig geworden oder komplett neu war. Er konnte niemanden glücklich machen, der nicht wusste wie das ging und sich gegen jegliche Veränderung sträubte, Veränderung war schlecht es sei denn man erzwang sie selber, ich fasste es anders auf als er und würde es auch nicht glauben, wenn er es mir direkt sagte. Ich will dir ja nur helfen … pf. Ich hatte eine eigene Methode für Dagaz damit er mir half, von der er nicht wusste und bei der egal war ob er sich wehrte oder nicht, doch auch das schien nicht mehr immer ganz so zu klappen. Ich verleugnete es aber auch weiter, dass es immer weiter entglitt, ich die Kontrolle verlor, mehr über mich als meine Umgebung, doch umso weniger konnte ich es zulassen, dass ER mir entglitt. Vor zehn Jahren wäre ich schließlich nie auf die Idee gekommen ihn dauerhaft zu schädigen.
Ja, eine Neue Rune, es war tatsächlich so dass es immer mehr wurden, aber ich konnte nicht sagen, ob da draußen irgendwas war, das sie alle nach und nach ausrasten ließ, oder aber etwas hier war, wo sie hingezogen werden sollten – wenn wusste ich nichts davon.

Das … wie sollte es mich freuen wenn er einem Traum gegenüber offener war als mir selbst? Konnte er mich mit mir selbst betrügen? Ich spürte die Folgen öfter als mir lieb war, doch bisher hatte kein Zwang bestanden, etwas zu ändern, ich lernte nicht besonders gut durch Konsequenzen und auch nicht durch Ratschläge. Er hatte mir auch schon gesagt, dass er rausmusste, die Sonne brauchte, aber ich hatte ihm nicht geglaubt und es nur für einen Vorwand gehalten, ich war auch alles andere als gut darin, jemandes Glück zu steigern oder was auch immer.
Ich stöhnte, weil ich genoss, ihn zu spüren, mich nach seinem Körper gesehnt hatte jetzt wo er endlich wieder Reaktionen auf mich zeigen konnte und das auch tat, sogar mit meiner Zunge spielte. Er konnte sich danach ausruhen, ich musste auch dringend Schlaf aufholen, konnte jetzt aber nicht anders als ihn zu vögeln, die Lust ansteigen zu lassen und leicht irritiert aufgrund seiner sanften Liebkosungen, aber ich genoss sie unbewusst ebenso, es förderte meine Besänftigung unermesslich ohne dass ich es ausblockte und knurrte lüstern, als er sich aufbäumte, um mich verkrampfte. Trotz des Shirts spürte ich seine Fingernägel, die ja nicht geschnitten worden waren in der ganzen Zeit, und er sah mich an. Ich konnte es nicht deuten, aber es war gut so, er sah nur mich an, niemand sonst.
„Dagaz.“ Namen gaben Macht, ich hatte sonst eher nur Spitznamen für ihn doch jetzt gerade sollte es ihm zeigen dass ich ihn wahrnahm, stöhnte knurrend und kam tief in ihm, füllte ihn und machte ihn mir zu eigen. Ich keuchte, sank auf ihm zusammen und genoss die Nachwallungen, seinen Geruch und … schnurrte kurz. Dann ließ ich ihn los, entzog mich ihm und den Schläuchen, ließ mich neben ihm aufs Bett fallen und schloss die Augen. Ich kam selten zur Ruhe und spürte jetzt die Erschöpfung, seufzte und fand dass das Bett mir zu weich war. Dann angelte ich nach ihm und zog ihn heran.
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BeitragThema: Re: Hawke und Dagaz   Di Aug 18, 2015 9:54 pm

Natürlich könnte ich ihn glücklich machen wenn er es zulassen würde, diese Gefühle waren vielleicht nicht geschult aber dennoch konnte er sie spüren oder nicht? Immer dieses erzwingen, warum musste er alles erzwingen und konnte es nicht einfach kommen lassen, ich wusste nicht wer zuerst irgendwann aufgeben würde, er oder ich denn stur waren wir Beide. Hey, es hatte sehr wohl einen Unterschied zu geben ob es freiwillig geschah oder nicht, hatte er ja selbst schon irgendwann festgestellt und gleich wieder verdrängt. Er könnte so viel von mir haben und bekam nun doch so wenig weil er es einfach nicht zuließ, weil er mir gar keine Chance gab. Seltsam bisher waren so viele Runen ausgerastet, ich jedoch war bisher immer normal geblieben, woran das wohl lag, ich wusste es nicht, ich war nur froh nicht in einer der Zellen eingesperrt zu sein.

Na ihm gegenüber konnte ich leider nicht offener sein, ließ er nicht zu wie sollte ich es also tun? Da musste ich mir doch einen Traum schaffen in dem alles in Ordnung war oder? Es war ja nicht so als würde ich ihn da ändern, ich war einfach nur offener und traute mich mehr, er selbst war der Gleiche, blieb immer der Gleiche, ich liebte ihn so wie er war und der einzige Grund ihn zu ändern lag nun mal darin dass ich nicht wollte, dass er sich selbst zerstörte, denn dann hätte ich nichts mehr von ihm. Auch wenn ich manchmal das Gefühl hatte, dass ich ihm egal war, dass er mich gar nicht leiden konnte. Jeglicher Versuch meinerseits wurde abgeschmettert, jedes nette Wort angezweifelt, wann hatten wir in den letzten Wochen je eine normale Unterhaltung geführt, zumindest drei, vier Sätze? Ganz normal, wie normale Wesenheiten, aber gut das war er ja nicht, er ein Halbgott und ich nur eine Rune.
Ich kam, mein Körper auf Autopilot, hätte es sicher genossen oder auch nicht wenn ich nicht komplett weg gewesen wäre, aber so bekam ich nicht mal mit wie er kam sondern erschlaffte einfach, mein Körper überfordert mit den Reizen, den Medikamenten, bekam nicht mit wie er kam, liegen blieb, mich an sich zog, das alles geschah vollkommen ohne mein Zutun, hätte mich aber so oder so auch nicht gewehrt.

Ich schlief wie tot, schaffte es gar nicht erst mich zu bewegen sondern wurde von ihm hin und hergeschoben, nachts hatte er mich halb auf sich gezogen, auch wenn er das Bett wohl für zu weich hielt, schien es okay zu sein mich als Bettdecke statt als Schlafunterlage zu gebrauchen. Der erste Eindruck war also erstmal komplett verwirrt, normalerweise schlief ich nicht bei ihm und er nicht bei mir, runzelte die Stirn und zupfte leicht an den Schläuchen die aus meinem Arm hingen, rollte mich von ihm herunter und stöhnte als ich es nicht schaffte mich mit dem Bein abzustüzten, komisch, tat weh und war... komisch. Irgendwie hatte ich ein schlechtes Gefühl im Magen, erinnerte mich an meinen Traum und wagte nun kaum hinunter zu sehen um fest zu stellen, dass es kein Traum gewesen war. Die Kabel und Schläuche waren da, die Schmerzen auch und... ein Blick nach unten ließ sich nicht vermeiden, zuckte zusammen und erstarrte erst Mal. Ruhig atmen, ruhig ein, ruhig aus. Ich musste mich beruhigen, merkte wie mein Puls sich beschleunigte, wie ich Panik bekam. Das hatte er mir nicht wirklich angetan, oder? Hatte er das? Ohne nachzudenken riss ich mir die Schläuche aus dem Arm, ignorierte das frische Blut dass meinen Arm entlang rann und nahm alle Kraft die ich finden konnte auf und schob ihn das kurze Stück übers Bett, warf ihn einfach raus. „Verschwinde. Ich gebe dir fünf Sekunden um aus diesem Zimmer zu verschwinden oder ich vergesse mich.“, die Stimme ruhig, das leichte Zittern unterdrückt, Wut, Verzweiflung ich wusste es nicht, ich spürte den Zorn in mir, spürte es wild und heiß aufwallen, wenn er nicht ging war er selbst schuld, würde meine Kräfte jetzt nicht unterdrücken. Nicht unterdrücken können. Er sollte raus, ich wollte ihn nicht mehr sehen. Nie wieder.
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BeitragThema: Re: Hawke und Dagaz   Fr Aug 21, 2015 11:31 pm

Ich wollte nichts, was man mir freiwillig gab, es war in der Regel falsch, verlogen und ich akzeptierte es maximal dann, wenn ich wie vorhin die Grundbedingungen selbt geschaffen hatte. Er durfte sich freuen, mich zu sehen, zu mir wollen, kein Thema – doch die Nähe ging von mir aus, ich entschied ihn besuchen zu wollen, wann und wo ich es wollte. Der Unterschied war nur ob er sich nachher auf mich einließ oder nicht, mir war es völlig gleich, aber es gab einen Unterschied. Wenn er es besser wüsste, hätte Dagaz schon längst was getan, aber das hatte er nicht, nichts was geholfen hätte, wenn dann hätte er seine Beine noch. Dass ich damit durchaus provozierte, auch diese Rune kaputt zu machen, hatte ich fein säuberlich verdrängt. Wie so vieles.

Konnte ich derselbe sein, wenn er sich so anders benahm? War für mich nicht logisch, aber es hatte sowieso keinen Effekt, es wäre das gleiche passiert selbst wen er mich wie immer abgelehnt hätte. Kein Traum machte alles gut, nicht mal wenn man versuchte alles um sich herum zu ändern, damit es passte, es funktionierte einfach nicht und ich würde Dagaz mir das nicht auch noch kaputtmachen lassen. Und ich hatte das Gefühl dass es schlimmer wurde, immer schlimmer.
Umso angenehmer die wenigen Momente, in denen ich Frieden haben konnte, meist in ihm während die Lust Überhand nahm und sein Körper sich unter mir wand, ich seine süße Stimme vor Lust brechen hörte. Zumindest das blieb mir und ich nahm es auch mit in den tiefen, traumlosen Schlaf, Träume mochte ich nicht, sie waren alles andere als angenehm und ich fand so nie Ruhe, also träumte ich nicht. Ich nahm in den Arm, was mir gehörte und ließ es auch erst locker als ich in absolutem Tiefschlaf lag. Zog ihn dann mit mir, wälzte mich herum und nahm ihn mit, meins, wollte es nah bei mir haben. Auch wenn ich normalerweise nicht bei ihm schlief, war nur zu müde gewesen ihn allein zu lassen wie üblich, die Matratze hier passte mir nicht und war doch bequem genug zu schlafen – ich knurrte erst unwillig und rollte mich ein, als er von mir rutschte und schlug erst müde die Augen auf, als ich Blut roch. Mh?
Mein Körper lief auf Sparflamme, war erschöpft und der dumpfe Aufprall schmerzte, rüttelte mich wach und ließ mich leise ächzen, dann wütend grummeln und dann setzte ich mich auf, um über den Bettrand zu lugen.
Selbst ich merkte, dass er wütend war, nahm es nur nicht ernst da es bisher nie vorgekommen war und mich nur irritierte, nicht aber als wirkliche Warnung ankam. Ich war nur noch zu benebelt und nicht ganz erholt, sodass meine eigene Wut nicht gleich mit durch die Decke ging. Doch ich war nicht taub, hörte seine Drohung und mein Blick vereiste. Ich erhob mich langsam und machte meine Hose zu, hatte ich ja gestern nicht mehr geschafft, und schaffte ein schiefes Lächeln das sofort wieder starb.
„Sonst was?“, fragte ich und breitete auffordernd die Arme aus, „Willst du mich töten?“
Ich lachte kurz trocken auf, ehe ich die Arme senkte und um das Bett herumging. Wieso nicht? Was sollte schon passieren, wenn ich ihn allein ließ? Er brauchte mich, er kam nicht weit, und ich wusste aus eigener Erfahrung dass nichts schlimmer war als zurückgelassen zu werden – also tat ich das. Ein waches Ich hätte niemals gehorcht, oder das auch nur in Betracht gezogen, so aber wünschte er sich seine Strafe schon selbst. Fünf Sekunden waren zwar schon rum, aber ich würde so was von die Tür hinter mir zuschlagen und dann würde er schon sehen was er davon hatte!
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BeitragThema: Re: Hawke und Dagaz   Sa Aug 22, 2015 2:22 am

Es war gar nicht falsch, war nicht verlogen, es war einfach nur nicht das was er kannte, wir waren ja keine Maschinen, wir lebten und dachten und fühlten. Warum konnte er das denn nicht verstehen? War doch alles egal, ich war gerne in seiner Nähe und auch wenn er unbedingt davon ausgehen wollte, dass er es war der das bestimmte, würde das doch auch bedeuten, dass er meine Nähe brauchte wenn er sie suchte oder nicht? Es gab tatsächlich eine Möglichkeit ihm zu helfen, aber diese wäre grausam, würde ihn halb vernichten wenn nicht gar ganz. Ich wollte ihm das nicht antun, dafür bedeutete er mir noch zu viel.

Normalerweise würde ich mich in normal auch so benehmen, wenn er mich nicht so beschneiden würde. Aber er wollte es ja so, er wollte gar nicht dass ich mich ihm öffnete, wie sollte ich es dann auch tun? Und ja. Es war nicht meine Schuld dass er sich so benahm, es war nicht meine Schuld dass es alles so den Bach runterging und irgendwann würde ich ihn auch nicht mehr decken können. Wenn es Sex war der ihn klar werden ließ, warum fragte er nicht danach, warum half er mir nicht dabei ihm zu helfen, warum nahm er mich nicht in den Arm oder zeigte mir sonst wie dass ich ihm etwas bedeutete? Statt dessen hackte er mir die Beine ab, sperrte mich ein und tat mir weh, er tat mir immer nur weh. Egal was ich tat, egal was ich versuchte, egal wie nett ich zu ihm war, er verletzte mich nur und tat mir weh. Meine Hände begannen zu zittern, ich hatte ihn aus dem Bett geworfen und ihn raus komplimentiert, krallte die Hände in die Matratze, während ich versuchte ihn so gut es ging aus zu blenden. Er sollte endlich verschwinden, sollte verschwinden, es fühlte sich an als würde sich alles drehen, alles einengen, alles weit werden, konnte es nicht greifen und sah immer wieder grelle Blitze vor meinen Augen. „Raus. Geh raus.“, ein Mantra dass ich wiederholte, immer wieder, lauter werdend. Er musste raus, musste weg durfte ihn nicht sehen, ich würde ihn umbringen, da war ich mir sicher, wobei ich mir über fast nichts mehr sicher war. Er ließ mich tatsächlich alleine, bekam davon jedoch nichts mit, die Türe schloss sich gerade in dem Moment als ich anfing zu schreien, ich schrie einfach nur, meine ganze Verzweiflung, meinen Schmerz, ich konnte nicht mehr. Das Licht flackerte und über mir zerriss die Elektronik, während sich meine Kraft um mich aufbauschte, um mich brauste, während alles verrückt spielte. Bekam nicht mit wie sich der Himmel verdunkelte und die Sonne verschwand, verborgen wurde und alles in tiefes Dunkel tauchte. Ich sackte nach hinten, nicht mehr in der Lage mich selbst oben zu halten, fiel lieblos nach hinten, fast wie eine Puppe, während mit einem Schlag die Sonne zurück kehrte, mein Schreien erstarb und ich sank in mich zurück, tief zurück, fort von hier, fort von allem. Wo ich vorhin noch gedacht hatte dass es ein Traum war, so sank ich dort diesmal tatsächlich hin, zog mich in mein Innerstes und blendete die Wirklichkeit aus, sollte er doch schauen wie er mit einem willenlosen Körper verfahren konnte. Bekam nicht mit wie es langsam weiter blutete, die Vitalwerte sich verschlechterten, wenn er irgendwann zurück kommen würde, würde er sehen, dass meine Haare sich verdunkelt hatten und meine Haut einen leichten Grauton annahm, noch nichts schlimmes, aber wenn es so weitergehen würde...
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BeitragThema: Re: Hawke und Dagaz   Sa Aug 22, 2015 4:13 pm

Selbst wenn es so wäre würde ich nie zugeben, zumindest nicht in diesen Worten, ihn zu brauchen, es war sonst niemand mehr übrig und die Form in der ich dieses Bedürfnis ausdrückte, war eben blanker Besitzanspruch. Er brauchte mir nichts vormachen, ich wusste von diesem Weg, zumindest einem davon eine meiner beiden Naturen auszulöschen, den Menschen oder den Gott zu vernichten, damit nur noch eine Essenz übrigblieb, einem Schicksal dem ich mehrfach entgangen war, Vater war öfter kurz davor gewesen weil es ihm auf die Nerven ging, stattdessen hatte ich einen Arzt zugeteilt bekommen. Wenigstens einer der mich nie würde verlassen dürfen – oder können. Und ich würde nicht zulassen dass mir jemand dabei 'half', ich kannte mittlerweile die Übersetzung dieses Wortes.
Wieso sollte ich nach etwas fragen, was mir zustand, warum ihn heranlassen wenn ich wusste, dass es sowieso nichts brachte und was sonst tun außer Anspruch zu erheben, er gehörte mir, er und niemand sonst, dass das Bedeutung haben könnte kam ihm ja nicht in den Sinn und er hatte sich von Anfang an dagegen gewehrt. Es brachte also nichts und ich war nicht der Typ sich zu ändern. Ein Mann bei klarem Verstand würde ihm Recht geben, Zurückhaltung und Angst machte mich wütend, und wenn dem nicht so war und jede andere, freundliche Anwandlung war falsch und gelogen, so sah eben meine Welt aus und wenn ich auf Biegen und Brechen versuchen musste, Dagaz dort einzufügen dann würde ich es tun.

Und doch ging ich, war nicht zu bescheuert zu überspüren, dass er im Begriff war auszurasten, aber er würde schon sehen was er davon hatte mich anzuschreien und zu glauben mir Befehle zu geben. Was regte er sich denn so auf? Ich hatte ihm gesagt, ihn gewarnt dass er nicht noch mal versuchen sollte wegzulaufen.
Ich schlug die Tür zu, und wie, und war mir im Anschluss nicht sicher, ob es seine oder Meine Energie war die das Licht beeinflusste, diese Finsternis hatte nichts bedrohliches, für mich eher tröstlich und doch ein leeres Versprechen, mir war erst kurz darauf bewusst dass ich nichts getan haben konnte, sondern er. Ich hätte wissen müssen, dass auch Dagaz nicht aufhören würde mich immer weiter zu verraten, selbst jetzt hatte er noch nichts gelernt. Doch er brauchte nicht glauben, dass ich ihn gehen lassen würde, auch wenn ich nicht wieder zurückkehren würde bis er sich entschuldigt und darum gebettelt hatte. Als das Licht flackernd wieder anging und die Sonne weiterschien, schickte ich ein paar der Krankenstation, ich wollte Dagaz nicht mehr sehen, so wie er es umgekehrt nicht wollte, sie sollten sich drum kümmern dass er nicht krepierte und fertig. Dass eine der Medizinerinnen auf mich einredete, dass er nach draußen müsste, bestenfalls jetzt wo die Sonne schien, ignorierte ich, fuhr sie an was das sollte, ob sie riskieren würde getötet zu werden weil ihr mein 'Angestellter' entkam. Dagegen, dass man Dagaz an ein Fenster legte, zumindest das, bekam ich nichts mit, würde hierbleiben und auch nicht mehr gehen, unruhig und wütend, die Tage bis man ihn wieder aufgepäppelt hatte. Unschlüssig ob ich ihn nicht einfach irgendwo einsperren sollte, gebannt bis er ganz gesund war und dann damit er das nicht mehr verändern konnte. Er gehörte mir allein. Doch ich wusste nicht was ich ihm noch antun musste damit er es endlich kapierte und vor allem akzeptierte.
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BeitragThema: Re: Hawke und Dagaz   So Aug 23, 2015 1:46 pm

Ehrlich gesagt würde ich auch nicht wollen, dass sich irgendwer anders um ihn kümmert, wollte dass er mir vertraute, mich mochte. Aber doch nicht so krankhaft. Nun es gab nicht nur diesen Weg, jedoch würde der andere seine Persönlichkeit vollkommen ändern, ihn deformieren, etwas anderes aus ihm machen. Etwas das ich nicht zulassen würde und ohne mich lief da nichts, hatte schon seine Gründe warum gerade ich ausgesucht worden war. Vielleicht würde er mich ja wirklich irgendwann so weit bringen dass ich es tat, er hatte nur Glück, dass ich ihn mochte und dass ich meine Wut nicht auf ihn sondern mich richtete, wie hatte ich nur hoffen können? Es würde etwas bringen wenn ich an ihn heran kommen könnte, wir wären ein gutes Team zusammen, daran hatte ich nie gezweifelt.

Es hätte nichts mit bescheuert nichts zu spüren gehabt wäre er dageblieben, vielleicht hätte es mir sogar geholfen wenn er mich einfach genommen und in den Arm genommen hätte, wenn er einfach... aber das konnte er nicht, das würde er nie tun. Was ich mich so aufregte?! Was ich mich so aufregte, also das schlug dem Fass ja den Boden aus, gut nur, dass er mir das nicht an den Kopf warf sondern einfach verschwand. Dass ihm die Dunkelheit mehr gefiel als mein Licht hätte mich ebenfalls zum verzweifeln gebracht, was war ich denn dann noch wert wenn er das Licht hasste, warum suchte er denn dann mich? Was verriet da ich ihn, war nicht er es der mich immer wieder verriet, meine Hoffnungen zerbrach und mich als Wrack zurück ließ, der nur meinen Körper wollte, aber nicht mich, niemals mich? Ich spürte nicht wie Krankenschwestern kamen, wie man mich wieder versorgte, die Glühlampen und kaputten Elektronischen Geräte austauschte, wie man mich hochnahm und einer Puppe gleich ans Fenster legte, eine dünne Decke über mich ausbreitete um meine Blöße zu bedecken, würde immer wieder etwas anders hingesetzt werden, wenn er das nächste Mal käme, würde er mich mit der  Stirn an der Scheibe vorfinden, die leblosen Augen spiegelnd im Fenster, sah sowieso nichts, war vollkommen in mir versunken. Ich würde reagieren, einfache Sachen, aber ich wäre nicht ich, war sparmodus, nur noch Instinkt aber nicht mehr ich. Das einzig gute an der Sache war, dass mein Körper schneller heilte, nicht mehr lange und ich würde meine Stumpen nutzen können ohne vor Schmerzen zu schreien, nur dass ich eben nicht mehr reagieren würde, außer er schaffte es mich da raus zu holen.

Während also mein Körper hin und her geschoben wurde, saß ich fröhlich an meinem kleinen See, meiner Kraftquelle, konnte nicht verhindern dass auch hier die Beine fehlten, immerhin hatte ich es gesehen, wusste tief im Innersten dass sie weg waren. Jedoch redete ich mir lieber ein, dass es ein tragischer Unfall gewesen war, lächelte als ich Hawke sah und stellte jetzt erst fest, dass ich in einem Rollstuhl saß, streckte meine Arme nach ihm aus und er hob mich hoch, setzte mich an den Rand des Sees und hinter mich, sodass ich mich anlehnen konnte, schön. So war es viel schöner, ich war mit ihm zusammen, aber er war so wie er früher gewesen war, lieb, verzweifelt aber lieb und trotzdem höflich. Hier würde ich nicht mehr weggehen.
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BeitragThema: Re: Hawke und Dagaz   So Aug 23, 2015 10:56 pm

Es gab wenige Existenzen die ich überhaupt duldete, doch wenn ich das tat war es auch wieder falsch, was war krankhaft, was normal? Wer legte es fest, wer lehrte es richtig? Allerdings würde mich seine Erkenntnis nicht verwundern, mir war klar, dass sich entweder alles an mir oder alles um mich herum ändern musste – also sah ich zu, an letzterem zu arbeiten und mein nächstnäheres Umfeld bekam am meisten mit oder besser ab davon. Ich konnte mich nicht ändern, es ging nicht, durfte nicht sein, denn wenn jetzt schon alles verflucht war, würde es nur schlimmer werden, es könnte sonst was passieren und ich würde mir die Kontrolle nicht wegnehmen lassen. Niemand kam heran, den ich nicht holte, Punkt.

Einfach in den Arm nehmen? Wozu, was änderte das, und er hatte mich rausgeschmissen, normalerweise tat ich ja das Gegenteil von dem was man mir sagte, doch so hatte er noch nie reagiert und ich einfach die Lust verloren, war zu wütend gewesen, sollte er doch sehen wie er ohne mich auskam. Ich hasste das Licht, es war gnadenlos, zeigte alles und Dagaz zu besitzen hieß eigentlich es zu kontrollieren, von mir abzuwenden und doch sehend zu bleiben, ich gehörte nicht ins Licht als einer der wenigen Verdammten, die wahnsinnig waren und doch nicht in eine Zelle mussten. Kontrolle … ohne Kontrolle ging es nicht und das Licht zu beherrschen bedeutete, im Schatten bleiben zu können. Umso frustender, wenn es nicht gelang, ich war nicht imstande, mich normal emotional zu binden, wie auch, als über den Körper?
Egal, ich wollte ihn jetzt nicht sehen und auch die kommenden Tage nicht, zog mich selbst zurück obwohl mein Selbst noch funktionierte, wäre mehr als wütend gewesen, dass er sich einfach in sich selbst flüchtete statt nachzudenken was er falsch gemacht hatte, dass er mich erneut verriet. Jemand anders sollte sich darum kümmern dass er nicht starb, und dass er noch lebte spürte ich.

Vielleicht eine Woche verging bis ich wieder nach draußen ging, meine eigenen Räume verließ nur um sofort Mediziner am Hals zu haben, die ich ignorierte. Ich hätte sowieso nach im gesehen, mir persönlich angeschaut dass er ohne mich ein Nichts war, selbst Schuld, er hatte mich weggeschickt und hatte das nun davon. Ts, zumindest um seinen Körper hatte man sich gekümmert.
Ich hatte das Personal rausgeschickt, auch das Zimmer sah wieder wohnlich aus und mein kleines Püppchen zusammengesunken im weißen Leibchen saß zusammengesunken am Fenster. Es wurde bereits dunkel draußen, ich selbst hatte den Tag über geschlafen wie so oft, aber nicht besonders gut. Ich stupste ihn gegen die Schulter, immer wieder bis er umkippte, er reagierte zwar noch, landete aber trotzdem auf dem Bett, auf das ich dann ebenfalls geschmeidig glitt. Umging die Schläuche, schob mich hinter ihn und strich über den mageren Körper, zog ihn an mich.
„See? I told you.“, murmelte ich ihm zu, testend ob sein Körper reagierte, wenn meine Hände unter den Stoff des ärmellosen Hemds glitten, der seinen Leib verhüllte. Er fühlte sich trotz allem warm an, wärmer als ich.
„Was soll ich mit dir anstellen, mh? If you just keep on and on and on running away from me.“
Er sollte mir gefälligt zuhören, ich biss ihm sacht ins Ohr und warf einen finsteren Blick nach draußen, wo die letzten Strahlen der untergehenden Sonne mich blendeten, die Arme um den schlanken Körper gelegt.
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BeitragThema: Re: Hawke und Dagaz   Mi Aug 26, 2015 10:37 pm



Tja die Welt drehte sich nur leider nicht nur um ihn, meine vielleicht schon aber ich könnte es ihm so nicht sagen, er würde es ja eh nur wieder falsch verstehen. Er hätte mir gar nichts nehmen müssen, zeigte er mir damit doch nur, dass er nicht mich sondern nur meinen Körper wollte, denn mein Wohl und mein Wille waren es ja wohl nicht was ihn anzog.

Es änderte einiges wenn er mich einfach in den Arm nahm und festhielt, mir zeigte, dass ich ihm etwas bedeutete, mehr als nur ein bloßer Fickgegenstand den er sich holen konnte wann auch immer er wollte. Nein, ich hatte so noch nie reagiert, tat mir ja auch leid. Nicht. Er konnte ruhig merken dass es nicht immer nach seiner Nase ging, dass er vielleicht auch mal das bekommen könnte was er sich wünschte. Ob ihm das dann immer noch gefallen würde? Mich zu besitzen würde ihm gar nichts bringen, er könnte das Licht nicht kontrollieren, das konnte nur ich, oder aber wenn es so weiterging würde es uns Beide zerstören und einen Neubeginn formen, etwas das auch durchaus interessant wäre, was wohl aus ihm werden würde? Meinem Körper war es egal wieviel Zeit verging, ich rührte mich kaum als er hinein kam, mich stupste, mein Kopf drehte sich zwar langsam unaufhörlich in seine Richtung, verzog jedoch keine Miene, starrte ihn nur aus leeren Augen an und begrüßte ihn, nickte gehorsam. „Ja Hawke.“, die Stimme monoton und der Körper reagierte nicht auf die Umarmung, lag wie tot in seinen Armen, der Kopf zur Seite auf seine Brust gebettet, die Augen immer noch offen, hatte kein einziges Mal geblinzelt in der Zwischenzeit, etwas das die Krankenschwestern vollkommen verstört und verängstigt hatte. Mein Körper reagierte auf seine Berührung, die Brustwarzen wurden hart und ich wurde feucht, trotzdem erreichte es mich nicht, schüttelte nur den Kopf ehe ich ihm mit monotoner Stimme antwortete, dass ich nicht weglaufen würde. Würde ich auch nicht, mein Körper war geschändet und meine Seele war schon lange weg, tief vergraben und wehe ihm wenn er es wagte in mein Seelenreich vor zudringen.

Denn dort war ich gerade glücklich damit beschäftigt mit Hawke zu essen, saß auf seinem Schoß und wurde teils von ihm gefüttert, während er sich tief in mich versenkt hatte, schnurrte und legte den Kopf nach hinten, knabberte an seinem Hals, seinem Ohr, verlangte nach meinem Nachtisch, wenn er in mir käme könnte ich ihn danach sauber lecken, dann würde er mich zu uns ins Zimmer tragen und dort könnte er mich ficken wie er es wollte.
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BeitragThema: Re: Hawke und Dagaz   So Aug 30, 2015 5:33 pm

Ich gab mir aber Mühe dass sie das tat, zumindest meine eigene Welt drehte sich um mich und es war meine Entscheidung wer da rein und raus durfte oder musste. Was ich wollte würde ich selbst auf Nachfrage selber nicht wissen, wusste dass ich seinen Körper brauchte, aber wenn es nur darum ging hätte ich eher seinen freien Willen ausgelöscht als ihm die Beine zu nehmen, so aber? Ich wusste es nicht, aber letztlich wollte ich sowieso alles haben und einen Körper konnte man leichter fesseln als irgendwas anderes. Leichter an sich halten, etwas das ich bisher anscheinend immernoch nicht gemacht hatte.

Nur blöd dass ich mit Widerstand und Protest nicht gerade fröhlich umsprang, der Fehler war ja anzunehmen dass ich wüsste, was ich tat, dass Ursache und Wirkung zusammenhingen, und wehe es lief nicht so wie ich es gewollt hatte. Es war sogar sehr wahrscheinlich dass es in einer Katastrophe endete, ob nun mit oder ohne Dagaz war die größte Gefahr für mich immernoch ich selbst, und das projizierte ich eben auf ihn.
Passte mir nicht dass er so reagierte als wäre es ihm egal, zwar hatte man mir gesagt dass er sich komisch verhielt, nicht reagierte, aber wann hatte ich je auf Ärzte gehört? Das hatte er nun davon, auch wenn mir das gehorsame Verhalten durchaus gefiel, er sträubte sich nicht was mich wiederum beschwichtigte, und sein Körper kannte mich ja schon, reagierte auf mich und doch wusste ich dass etwas nicht stimmte, spürte es. Rannte er doch wieder weg?
Keine Ahnung, aber das ließ sich herausfinden, während ich ihn herumdrehte und seinen Rücken an meine Brust zog, mit einer freien Hand den Stoff seiner kurzen Hose wegwischte und anfing, mich langsam in ihn zu drängen, feucht war er ja bereits und während mein Körper seinen vereinnahmte, suchte ich nach ihm, hatte ihn schon ein paar mal mit Illusionen und so was geärgert, sodass es mir ja eigentlich möglich sein sollte, nachzusehen ob alles wirklich normal war oder jemand an meinem kleinen Licht herumgepfuscht hatte. Ich würde sogar vorsichtig sein können, so wie sein Körper mich beruhigte, war nur langsam misstrauisch und stieß alles an Energien an, was mir merkwürdig vorkam, versuchte Einfluss zu nehmen so wie ich auch langsam in ihn stieß ähnlich morgendlichem Kuschelsex.
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BeitragThema: Re: Hawke und Dagaz   Mo Aug 31, 2015 5:55 pm

Nur war er eben nicht alleine auf der Welt, Halbgott oder nicht jeder andere hatte auch das Recht zu leben und zu existieren, ich hatte auch meine Träume und Hoffnungen, war zutiefst enttäuscht von ihm und würde auch nicht so einfach wieder Vertrauen zu ihm finden können. Bisher hatte ich alles über mich ergehen lassen, aber das war zu viel gewesen, einfach nur zu viel. Mein freier Wille war doch nur noch da weil er es liebte mich leiden zu sehen, weil er es mochte wenn ich weinte, wenn ich verzweifelte und ihn anbettelte. Doch es war genug, ich konnte nicht mehr, bevor ich mich also selbst vernichtete oder gar ihn oder uns Beide in den Abgrund zog, zog ich mich in mich selbst zurück, ließ ihn allein zurück, ihn und meinen Körper. Konnte er doch machen was er wollte.

Es war von mir so oder so weit weniger Protest gekommen als er es eigentlich verdient hätte, konnte wirklich froh sein so einen braven, mitfühlenden Arzt bekommen zu haben der sich eigentlich wirklich mehr für ihn interessierte als für das Geld. Wahrscheinlich würde er mich wirklich irgendwann umbringen, mir noch mehr nehmen als sowieso schon wenn seine Ideen wieder anders liefen als die Realität.
Schön wenn es ihm nicht passte was mein Körper machte, wie ich reagierte, war sowieso nicht mehr da um seine Reaktion zu erfahren sondern ließ mich von seinem früheren Ich, meinem Hawke verwöhnen, nun so weit verwöhnen bei ihm nun mal ging, ich hatte mir sicherlich keine rosa Welt zusammen gesponnen, er war immer noch verkorkst und schwierig aber nicht mehr ganz so schlimm wie jetzt gerade in der Realität. Ja, diesmal rannte ich weg, direkt und offen, ich rannte in mich selbst um mich nicht komplett zu verlieren, es war schön so und ich mochte es, gefiel mir und beruhigte mich.
Mein Körper reagierte mit Stöhnen, einem Durchbeugen des Rückens, kannte ihn ja, genoss es ihn in mir zu haben und merkte es doch nicht, zumindest nicht real. Ja, er hatte mich schon mit Illusionen geärgert, verstört und doch hatte ich es irgendwie als tröstlich empfunden, ihn so nah an mir zu haben, seine Berührung hatte mich letztlich dazu gebracht gehabt mich nicht nur für ihn zu interessieren, sondern mich in ihn zu verlieben. Seine Seele war faszinierend gewesen, so tiefgehend, so wundervoll. Es hatte mich verzaubert und ich hatte mich nicht dagegen gewehrt, nun jedoch war es anders, ich wollte ihn nicht hier haben er würde es mir nur kaputt machen, noch mehr kaputt machen wenn er sich nicht bald zusammen riss dann verlor er mich wirklich, gänzlichst. Sein Eindringen wurde von meinem Unterbewusstsein, von meiner Kraft entdeckt, schlang sich um ihn, wärmende Seile aus reinem Licht, nicht blendend sondern liebevoll, kannten ihn ja und wussten dass ich ihn liebte, hielt ihn fest, während er nur zusehen können würde. Zusehen wie sein anderes ich mich in den Arm nahm und zärtlich küsste, wie ich mit ihm lachte und meinen Kopf an seine Schulter legte. „Hawke, verlass mich nicht.“, meine Stimme war besorgt, wollte ihn wirklich nicht verlieren. „Du entgleitest mir mehr und mehr, wenn hier einer wegrennt dann bist das du.“
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BeitragThema: Re: Hawke und Dagaz   Di Sep 01, 2015 12:47 am

Vater hatte mir aber einen Ort gegeben an der ich meine Willkür auslassen konnte, auch wenn sich das erst mit der Zeit entwickelt und ich mich anfangs ganz normal gekümmert hatte. Vielleicht wartete Vater nur darauf dass ich von allein durchdrehte, denn ohne Grund konnte auch er mich nicht einfach wegsperren – ergo kein Widerstand bisher, ob es viel geändert hätte wenn Dagaz (der im Prinzip ja auch älter war als ich) von Anfang an strenger gewesen wäre oder ich nur noch trotziger reagiert und irgendwann einfach umgeschnappt wäre, statt dass es sich in einem schleichenden Prozess hochschaukelte, einschlich und letztlich ausartete. Wenn ich wüsste, was ich wollte, wäre das wohl alles auch deutlich planvoller, er wusste doch selber dass hü und hott manchmal nur 2 Sekunden auseinander lagen. Ja, ich mochte es wen er weinte, auch wenn es meine Schuld war, und ich es dann nachher schaffte dass er aufhörte, oder auch nicht. Ich hatte ihn gewarnt. So oft. Und mittlerweile müsste er doch wissen dass ich Ernst machen konnte.

Jemand anderen als Dagaz hätte ich über die Jahre längst getötet, konnte nicht mit Gesellschaft, aber auch nicht ohne, er musste auch tanzen können um in dem Umfeld vorankommen zu können. Mir passte so vieles nicht, aber fragte mal einer was ich wollte? Bekam ich es? Nein, nur wenn ich es mir selbst holte, und dieser Prozess war brutaler, kompromissloser geworden, und trotzdem rannte er immernoch vor mir weg, was sollte ich denn jetzt noch machen?
Zumindest sein Körper gehorchte, schien es noch nicht verlernt zu haben, aber ich hatte ihn so oft schon zu mir geholt dass es auch wohl schwer zu vergessen wäre, ebenso wie ich ihn innen wie außen kannte, spüren wollte, mich seit Tagen erstmals abregen konnte. Was auch immer mal war, es war eher nicht mehr das selbe, ich konnte ihn doch nicht heranlassen wenn er dauernd abhaute, sich mir entzog, mich verriet. Auch er würde mir nur wehtun, wenn ich ihn ließe.
Damit gerechnet dass er mich einfing hatte ich aber nicht, er war zwar eng wie immer, aber das war nicht gemeint. Der Überraschung war es geschuldet, ansonsten hätte ich mich wohl losreißen können mit Gewalt, einen Halbgott hielt man nicht fest, aber ich kannte das nicht mehr, zu lange her. Es tat nicht weh, aber auch wenn Dagaz mir nicht schaden wollte – es war lange her, dass das Licht mir keine Schmerzen bereitet hatte, eigentlich ein deutliches Warnzeichen da es ja zuvor nicht so war, doch ich wurde abgelenkt ehe es zu Gegenwehr kam. Ein fremdes Bewusstsein war irritierend, ich hatte auch körperlich inne gehalten, vernachlässigte ihn während ich mir selber zusah, mich aber nicht wirklich erkannte. Zeigte er mir Illusionen, sah ich selber Wunschträume, was sollte das? Ich verließ ihn nicht, er rannte vor mir weg, er ließ sich nicht halten egal was ich versuchte!
„No .. liar.“, murmelte ich, halb weggetreten da ich mein Selbst nicht zurückbekam, spürte wie die Wut hochkochte in weiter Ferne, schmeckte Blut als ich ihn zornig in die Schulter biss, mich verbiss da ich mich sonst kaum bewegen konnte (immerhin hatte ich meinen Körper nicht freiwillig allein gelassen), aber mein Geist reagierte anders, sprach wie immer eine andere Sprache beschützt durch Zorn und Hass. Das Licht ließ nicht los, die Konzentration fehlte sich zu wehren, doch er hätte nicht so weit gehen dürfen, nicht so tief. Ich schrie, auf allen Ebenen, wusste nicht was ich tun sollte und hatte meinen Schutz nicht mehr, Sträubte mich gegen die Einsicht und hatte doch keine Wahl als einzusehen, dass Dagaz nicht lügen konnte, nicht so, ich spürte es, hatte bereits vergessen wie das ging. Aber was sollte ich schon dagegen tun, jeder Schritt konnte falsch sein, würde falsch sein, jede Veränderung das Ende sein wenn nicht ich sie herbeiführte, und ich … hatte Angst, vor dem was werden würde, versuchte freizukommen und machte mich klein – innerlich wie äußerlich.
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BeitragThema: Re: Hawke und Dagaz   Di Sep 01, 2015 5:11 pm

Sein Vater wartete wahrscheinlich wirklich darauf, dass er durchdrehte, hatte ja nichts anderes gesagt bei der Einstellung. Eigentlich sollte ich ja auch nur bestätigen dass er wahnsinnig war und wenn nicht dafür sorgen, dass er überschnappte, hatte nicht damit gerechnet, dass ich mich in ihn verlieben würde, dass ich es selbst dann nicht getan hätte, hätte ich mich nicht verliebt. Immerhin nahm ich meinen Beruf ernst und wollte Leuten helfen, sein Vater dachte vielleicht daran, dass ich nur einer von den aufstrebenden jungen Ärzten war welche nur schnell hoch kommen wollten aber so war das nicht, ich wollte ihn haben, wollte ihn ganz für mich vereinnahmen, ihm gehören und einfach mit ihm glücklich sein. Vielleicht war es sogar besser wenn er nicht genau wusste, was er wollte, konnte so wenigstens ein wenig Gegenwirken, denn wenn er mal mit Ziel versuchte zu vernichten, zu zerstören, wenn er mit Ziel handelte dann war das um einiges gefährlicher, vielleicht unterschätzte ich ihn da aber auch und es wäre einfach nur nett. Nur das eben mit Hawke nichts einfach war, gar nichts.

Ts, ich musste also tanzen können um hier voran zu kommen, da konnte ich mich also gleich aus dem Fenster stürzen, tanzen war nämlich nie wieder drin. Er war nichts mehr als ein kleines, verzogenes Gör, ein Wunder dass ich ihn trotzdem liebte, obwohl er so ein egoistisches Arschloch sein konnte, obwohl er sich selbst über jeden stellte. Er würde lernen müssen zu reden, musste sich artikulieren, wenn man offen war und nett, freundlich einfach sagte was man mochte dann konnte er erstaunt sein wie viel er davon freiwillig bekommen würde. Natürlich gehorchte mein Körper, auch ich würde ihm vielleicht nicht gehorchen, wenn er mich wollte dann nicht als Schoßhündchen sondern als Gleichberechtigten Partner, nicht dass ich das komplett ausnutzen würde, es war einfach nur das Gefühl, aber das würde er nicht verstehen. Und nur weil er Angst davor hatte verletzt zu werden, würde er mich weiter verletzen und niemanden an sich dran lassen, na vielen Dank auch. Man musste nun mal in einer Beziehung damit rechnen dass man einander vor den Kopf stieß, aber wenn man sich liebte konnte man die Sache aus der Welt schaffen und gut wars, das würde er aber wohl nie lernen. Ein Wunder dass ich ihn trotzdem liebte, ihn gerne umarmen würde und ihm sagen dass ich ihn trotzdem liebte, dass er einfach schwierig aber nicht hoffnungslos war.
Nein, selbst wenn er es erwartet hätte, selbst wenn er es noch gekonnt hätte wäre er nicht freigekommen, ich hatte meine Kraft nicht mehr im Griff, er wäre nicht in der Lage in meinem Reich sich gegen mich zu stellen, trotzdem wollte ich ihn ja nicht verletzen und deswegen würden sich die Fesseln auch unter bestimmten Umständen lösen, so jedoch umfassten sie ihn, schmeichelten seine Haut und hielten ihn fest, zwangen ihn das Bild zu sehen dass sich ihm bot, ob es ihm gefiel oder nicht. Es tat ihm trotzdem weh? Ich tat ihm weh? Ich wäre entsetzt, verwirrt, mein Licht schadete doch nicht, mein Licht war gespeist aus Dunkelheit denn nichts anders war ich, das Licht dass aus der Dunkelheit führte, dass zeigte dass man auch das anwenden konnte was man in der Dunkelheit in sich gelernt hatte, dass herausführte aus dem Nichts. Ob es nun eine Illusion war, ob es ein Wunschtraum von ihm war, ich wusste es nicht, es war das wo ich mich wohl fühlte. Mein Körper schrie auf, schmerzte und drängte ihn tiefer in sich indem er versuchte zu entkommen und doch weiter auf ihn sank, ich war nicht weit gegangen, er war es der weiter gemacht hatte, diese Schuld traf nicht mich.

Trotzdem ließ sein Schrei mich aufhorchen, mein Körper erstarrte und auch mein Geist, der künstliche Hawke erstarrte ebenfalls schaute mich an, streckte die Hand nach mir aus und auch sein Brüllen hörte ich, als ich ihn verließ und auf meinen Hawke zukrabbelte, gefesselt, nein die Fesseln umhüllten ihn nur vorsichtig um ihn nicht fallen zu lassen, senkten ihn langsam auf den Boden, während ich ihn umarmte, streichelte, sein Gesicht umfasste, krabbelte auf seinen Schoß und küsste sein Gesicht, auch mein Körper wurde von Seele erfüllt, irritiert, blinzelte, ehe er sich, ich mich umdrehte auf ihn setzte, mich von ihm pfählen ließ, egal brauchte den Körperkontakt, brauchte ihn, musste wissen dass er mich auch spürte und küsste auf beiden Seiten den verstörten Körper. „Nicht Hawke, tu dir nicht weh, bitte bleib bei mir.“, küsste ihn, auf die Stirn, die geschlossenen Lider, auf den Mund, suchte seine Lippen, seine Zunge, während mein Körper sich auf beiden Seiten auf ihm anfing zu bewegen. „Ich liebe dich, verlass mich nicht.“ Tränen liefen meine Wangen herab, hier und dort, war verzweifelt, wollte ihn bei mir haben, wollte nicht dass er so litt, warum tat er mir so weh, warum stieß er mich weg wenn es ihn nur selbst verletzte, er machte mich wirklich fertig.
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BeitragThema: Re: Hawke und Dagaz   Mi Sep 02, 2015 7:16 pm

Wenn es nach meinem Vater ging wäre ich nie geboren worden, es war auch eigentlich unmöglich da ein Mensch keinen Gott gebären konnte – keine Ahnung wie das geklappt hatte, aber die Grundlagen für einen gesunden Verstand und ausgewogene Kräfte hatte ich schon mal nicht mitgegeben bekommen. Wie konnte man unter den Bedingungen auch nicht überschnappen? Wobei es ja immer nur noch schlimmer geworden war, ein Prozess, kein plötzlicher Zustand, ich wusste nicht was Vater und Dagaz sich dabei gedacht hatten und würde auch Mühe haben, es zu verstehen was da irgendwie meinetwegen für ein Interessenskonflikt bestand, ich hatte mit meinen eigenen genug zu tun. Er hatte aber Recht dass ich fokussiert nur umso destruktiver sein konnte, aber auch anders, was dann anders ausging. Nur passierte das eher selten dass ich es nutzte um was nettes zu machen oder so. Was denn auch?
Ich meinte metaphorisches Tanzen, mit dem das auch tatsächlich Beine erforderte konnte wusste ich schließlich nichts anzufangen. Und aus dem Fenster springen konnte er auch vergessen... Waren ja alle vergittert hier in der Anstalt. Ich hatte gar keine Wahl außer mich um mich selbst zu kümmern, niemand hatte mir zu schaden, es war nur in dem Sinne schwer Dagaz zu glauben, denn genug realistische Weltansicht hatte ich um mir denken zu können dass er mich nicht freiwillig mochte - also musste ich das erzwingen. Er hatte so oft versucht, mir aufzuzwingen mich anders zu verhalten, aber das sah ich nicht ein, was brachte das schon? Ein Halbgott und lieb fragen, echt mal, da konnte ich mein Amt gleich abgeben, und er hatte Recht...ich würde es nicht verstehen. Was sollte ich auch tun, ich hatte die Wahl mich zu schützen oder verletzen zu lassen, was würde er tun? Anfangs hatte ich ihn noch angefaucht mich im Ruhe zu lassen aber mittlerweile hatte sich das geändert und umgekehrt.

Doch, das Licht schmerzte, und wenn ich mich selbst vernichtet hätte dabei wäre es durchaus möglich, so eingeengt auszurasten und zumindest zu versuchen freizukommen, doch mir fehlte die Konzentration dazu. Nein, erdrücken taten sie mich nicht, aber das war es, was ich fürchtete, es sollte meine Dunkelheit in Ruhe lassen, ich konnte dort nicht raus, wollte nicht, durfte nicht, mein Körper sträubte sich dagegen und auch alles andere, versuchte die fremde Energie abzuwehren die doch so vertraut war. Ich hörte, aus weiter Ferne, wie er schrie, schaffte es aber nicht mit dem Biss meinerseits zu verbinden, oder dem was sich hinter dem uferlosen Zorn verbarg.
Dass mein eingebildetes Double auch brüllte, ignorierte ich, war wieder mit mir selbst beschäftigt und kämpfte gegen die Verwirrung an, musste aufpassen, ich hasste es die Kontrolle über andere zu verlieren aber noch viel schlimmer wäre es, die Kontrolle über mich zu verlieren. Es passierten … schlimme Dinge die selbst ich als solche empfand. Mein Körper atmete schneller, pumpte, keuchte gegen blutige Haut, während meine Seele aufgewühlt blieb, unruhig und sich nur minimal durch den Kontakt beruhigen ließ. Ich kannte Dagaz' Energie, doch das war so nah, zu nah, ich hatte keinen Schutz und fühlte mich selbst davon bedroht dass er nur hier war. Ich konnte Körper und Geist nicht mehr ganz zuordnen, die bekamen ähnliche Signale, doch während mein Körper lustvoll knurrte, nahezu instinktiv reagierte als die Enge wieder zunahm, Dagaz mich berührte, doch ein weiterer Teil von mir blieb verstört, verängstigt, nahezu panisch. Ich spürte ihn, doch nicht vor ihm hatte ich Angst, nicht so viel wie ich sollte so nah wie er bei mir war. Wie sollte ich das machen, wie verhindern dass es wehtat? Er log doch, wenn er die Wahrheit sagen würde, wieso versuchte er dann trotzdem dauernd wegzulaufen? Konnte ich ihm überhaupt glauben, vertrauen ohne die Kontrolle zu haben? Ich wusste es nicht und niemand würde mir eine Antwort geben können, ich wollte ihn auch diesmal wieder wegstoßen, konnte mich aber auf keiner Ebene wirklich bewegen. Und während mein Körper zornig schnaubte, fast schon trotzig bald schon in ihm kam, konnte es meine Seele diesmal nicht beruhigen, weinte, verschloss sich ihm wie schon so oft, nur diesmal mit vielleicht etwas … anderer Intention. Er durfte das nicht, es konnte sonstwas passieren!
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BeitragThema: Re: Hawke und Dagaz   So Feb 14, 2016 2:19 am

Sein Vater war auch ein verdammter Mistkerl, eigentlich sollte er glücklich sein einen Sohn bekommen zu haben und sich um diesen kümmern, stattdessen schob er ihn ab, wollte dass dieser nicht damit klar kam was er war... Er musste nicht wissen, was da alles noch am Laufen war, welche Streitigkeiten herrschten, es war wichtig ihn stabil zu bekommen, überlebensfähig zu machen. Keine Zerstörung bitte, einfach nur mal was Nettes machen, einfach da sein, einfach... Normal sein, wenn auch nur für kurze Zeit. Niemanden mit in den Wahnsinn stoßen, niemandem die Beine nehmen...
Tatsächlich lag es in meiner Macht ihm weh zu tun, wenn er sich auf mich einließ, aber das war doch immer so wenn man jemanden liebte, oder? Auch wenn er das nicht verstehen konnte, auch wenn er es nicht so erleben konnte wie ich. Ich wollte ihn ja auch haben, wollte ihn lieben, doch er machte es so schwer, fast unmöglich gar es zu versuchen, irgendwann stieß auch ich an meine Grenzen und ich war es einfach müde, war es müde von ihm verletzt zu werden, war es müde misshandelt zu werden. Was er diesmal mit mir getan hatte war zu viel gewesen, er kannte keine Grenzen, kannte nichts, er wollte es auch nicht kennen, sperrte sich dagegen und machte es sich alles selbst kaputt.

Hawke war... schwierig, hatte hier zwei, einen der mich lieben konnte und einen den ich lieben wollte. Ich wollte nicht diesen Abklatsch, wollte ihn haben, wollte meinen Hawke, wollte ihn umarmen und an mich ziehen, mich in ihm verlieren, doch im Moment sah es nur so aus als würde er sich verlieren, würde fortgeschwemmt werden von Gefühlen, von alledem. Es tat weh, nicht nur ihm sondern auch mir, spürte die Verzweiflung hochwallen, spürte wie er sich weh tat, er sollte aufhören. Meine Hände flogen, streichelten über seinen Körper, küsste ihn, versuchte ihn zu beruhigen, versuchte ihn mit meinem Körper abzulenken, lehnte mich in ihn, an ihn, wollte ihn spüren und brauchte ihn, wie er auch mich brauchte auch wenn ihm das nicht bewusst war. Ich spürte wie er sich gedanklich von mir entfernte, schlang meine Arme um ihn, meine... Oberschenkel, wollte ihn umarmen, mich festhalten. „Ich liebe dich.“, murmelte ich in sein Ohr, leise, verloren, wusste dass er es nicht annehmen würde und doch... musste ich es ihm sagen, auch nach alledem was er mir antat. Ich log nicht, ich liebte ihn, wollte auch dass er es tat, dass er es realisierte, aber das tat er nicht, wollte mich nicht, wollte mich nur besitzen weil er es konnte, nicht um meinetwillen. Dennoch musste ich ihm helfen, spürte diesen Drang in meiner Seele, wollte ihm nicht verzeihen und doch spürte ich wie ich es schon getan hatte. Ich spürte wie er tief in mir kam, sein Knurren, kam selbst, auch wenn ich das weniger realisierte, ich hatte auch nicht gemerkt wie mir die Tränen über die eigenen Wangen liefen, wie ich mich an ihm festkrallte wie ein Ertrinkender an einer Rettungsboje, mich an ihn schmiegte, die Augen schloss und meine Wange an seiner rieb. „Ich liebe dich... ich liebe dich wirklich.“ Irgendwann musste er es doch verstehen, irgendwann musste er doch realisieren was geschah, durfte sich nicht immer verschließen, durfte mich nicht... verlassen. Nicht nur er wurde verletzt, es ging nicht nur um ihn, auch ich hatte Angst, wurde immer und immer wieder von ihm gestoßen, ich wollte ihn doch nur lieben, warum wehrte er sich so, warum tat er so weh?
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Kitsune

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BeitragThema: Re: Hawke und Dagaz   Mo Sep 26, 2016 7:28 pm

Dass mein sogenannter Vater in etwa so als ein ebensolcher geeignet war wie ein Massenmörder als Kindergärtner war nun nichts Neues mehr für mich, hatte aber vermutlich den Grundstein für all das gelegt, auch wenn ich mir das nicht bewusst machte - wie so vieles nicht. Ich weinte dem nicht nach, verdiente der auch gar nicht, und auch wenn es nie ausgesprochen worden war, so wusste ich doch dass er darauf wartete. Auf genau das, dass ich zerbrach, durchdrehte, und wie all die anderen Runen hinter Schloss und Riegel kam. Und bis jetzt war auch keiner wieder genesen und frei gekommen, das könnte ihnen so passen. Ich tat was ich wollte, fertig, Dagaz gehörte mir und damit Ende, wieso hing ich eigentlich so an dieser verdammten Rune, die mich doch auch nur allein lassen würde? Ich wusste es nicht.
Gerade wusste ich gar nichts, Körper und geist halb getrennt und doch unterschiedlich auf das Gleiche reagierend, teils Wütend, teils mit dem verletzlichen Verfall, gegen den bislang der Zorn hatte helfen, es verstecken und wieder kitten können, so lange wie ich wütend werden konnte, ging es mir gut. Zumindest konnte ich so tun als ob, und das, was Dagaz da anstellte, war nicht gut, gar nicht gut, es schmerzte so dem Licht ausgesetzt zu sein und doch würde ich nicht akzeptieren können, ihn zu brauchen, es würde bedeuten einen Teil der Kontrolle aufzugeben, die ich mir einbildete noch zu haben, egal ob sie mir jetzt längst entglitten war oder noch nicht völlig. Ein Teil von mir ließ sich durch die Worte, Berührungen beschwichtigen, ein weiterer Teil wurde nur noch verschreckter, ungewohnt, fremd, schlecht, nicht machen.
Was mein Körper machte war mittlerweile egal, hatte ihn blutig gebissen und wie schon so oft geschändet, ich merkte es nicht. Auch wenn Dagaz mich längst freigegeben hatte um zurückzukehren, wagte ich nicht diesen psychischen Schwebezustand zu verlassen, es könnte sonstwas passieren, hörte auch was er mir sagte und zweifelte erstmals, ob er log. Ich wusste es nicht, konnte es nicht wissen, nicht in ihn hineinsehen, doch ein bisschen wollte ich es vielleicht auch glauben, irgendwie... Das war einfach zu viel auf einmal, ein Schaudern überlief mich, mental wie körperlich, doch wie könnte ich die Bedürfnisse und den Zustand eines Anderen verstehen oder zu akzeptieren, geschweigedenn irgendwie mit mir selbst zu verknüpfen - immer wenn ich es versucht hatte, war Dagaz weggelaufen oder hatte es versucht. Ich ... konnte nicht damit aufhören, ich wusste nicht, wie. Dumpf drang der Schmerz zu mir durch, so wie Dagaz sich festkrallte, und auch ich hielt ihn unbewusst etwas fester, mochte für einen winzigen Moment die Regung verspüren, ihm zu erlauben sich zu nähern, nicht nur körperlich wie ich es schon so lange gestattete und auch selbst einforderte, doch ... mehr ertrug auch ich nicht, war diese Konflikte nicht gewöhnt und daher mehr als dankbar, mich körperlich wie geistig der Besinnungslosigkeit zu ergeben. Es war wiederum eine Form des Weglaufens, vielleicht konnte man es so sehen ... doch anders würde ich wohl nicht wagen wieder zurück in meinen eigentlichen Körper zu kehren. Doch selbst nach dem geschafften Ausatmen und Entspannen der Muskulatur würde Dagaz wohl Mühe haben, sich aus meinem Griff zu befreien. Denn dass er mir gehörte, daran würde sich nichts ändern. Niemals.
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Hawke und Dagaz
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