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 Hawke und Dagaz

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Selena

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BeitragThema: Hawke und Dagaz   Mo Aug 10, 2015 9:02 pm

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BeitragThema: Re: Hawke und Dagaz   Mo Aug 10, 2015 9:03 pm

Es war dunkel, immer noch, die kühle lederne Augenbinde verdeckte nun schon Tagen meine Augen, hatte keine Ahnung was für eine Tageszeit wir hatten, Geräusche jedenfalls drangen hier keine raus noch rein. Licht sah ich keines, perfekt abgedunkelt, als hätte er sie für mich anfertigen lassen. Mein Körper schmerzte, in meinem Arm steckten noch Nadeln und meine Beine taten verflucht weh davon abgesehen konnte ich sie nicht bewegen, dafür aber endlich meine Arme ein wenig. Ich frage mich wann er wieder kommen würde, schien fast endlos her zu sein, dass er das letzte Mal dagewesen war und mich gefüttert hatte. Ich hatte wieder Hunger, fragte mich wie ich das haben konnte, wenn ich doch gar nichts tat außer auf meinem Rücken liegen, gut manchmal wurde ich auch umgedreht, aber das kam jetzt nicht so oft vor. Der Einzige der reinkam und mit mir sprach war Hawke, erinnerte mich nicht mehr wirklich was davor geschehen war bis ich hier im Bett landete, jedenfalls hatte er sich nicht gleich am Anfang an mir vergangen, was ich komisch fand immerhin ließ er sonst keine Gelegenheit aus mich sexuell zu belästigen oder über irgendeinen Tisch, Stuhl, Boden oder sonst was zu werfen und zu vögeln. Ich war es satt gewesen, wollte einfach nur weg und nun lag ich hier, im Bett, das so schön seidig weich war, sich an meinen nackten Körper schmiegte und langsam aber sicher spürte ich wie die Schmerzmittel nachließen, der schneidende Schmerz in meinen Beinen, hatte ich mich verletzt? Ich wusste es wirklich nicht, nur das immer wieder mal jemand da war der mich wusch, mit Essen und Trinken gab, meistens war es Hawke der mit mir sprach, konnte mich auch nicht an alles erinnern, aber es war schön wenn er da war oder nicht? Nein, eigentlich sollte ich mich nicht darüber freuen er war ein blöder Sack und doch der Einzige der mich besuchte und sich um mich kümmerte, wie seltsam. Ob er bald wiederkommen würde, hatte keine Erinnerung wann er das letzte Mal dagewesen war, war es überhaupt er gewesen der als letztes Essen gebracht hatte oder jemand anders, erinnerte mich nur an ihn, vielleicht weil alle anderen auch nicht sprachen, nicht auf mein Flehen oder meine Fragen antworteten. Ein schmerzerfülltes Stöhnen entrang mir, wimmerte und rief nach Hawke, wenn Hawke kam ging es besser, wurden die Schmerzen weniger und ich fühlte mich besser, nicht so alleine. Ob er wiederkommen würde? Er hatte mich doch nicht alleine gelassen?
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BeitragThema: Re: Hawke und Dagaz   Mo Aug 10, 2015 9:38 pm

Schon seit fast zwei Wochen lag das nutzlose, putzige Stück Fleisch in einer Ecke eines frisch für ihn umgebauten Zimmers und tat nichts außer Schmerzen zu haben und sich leicht zu winden. Ich hätte mir … hm, nein, ich hätte mir nicht gewünscht dass es anders lief, ich hatte Dagaz mehrfach gewarnt dass er nicht mehr weglaufen sollte und auch gedacht, dass wir schon weiter wären als das. Vielleicht wäre er nicht weggelaufen, wenn er gewusst hätte, dass es ihn die Beine kosten würde, nun ja, die halben, alles oberhalb der Knie war noch da. Er sah wirklich süß aus, viel kleiner und hilflos. Damit er nicht in Panik verfiel hatte ich ihm die Augenbinde verpasst und seine Hände gebunden, er brauchte Ruhe. Die meiste Versorgung kam über Kanülen und Zugänge in seinen Körper, aber nicht nur, die kleinen Beinstümpfe hatten auch noch Drainagen, die Blut und Wundflüssigkeit ableiteten und ab und an mussten die Verbände gewechselt werden. Ich war ab und an weg, und jemand anders kümmerte sich, aber Schmerzmittel bekam der Kleine nur von mir. Tse … da versuchte er zu entkommen mit seinem Halsband, das wie immer gechipt war, er konnte mir nicht entkommen – jetzt nicht mehr.

Seine Mittel müssten lange schon abgeklungen sein auch wenn er sich nicht regte, dürfte es wehtun. Ich hatte schlechte Laune, musste halt ab und zu hier meine Arbeit machen und überhaupt machte es keinen Spaß wenn er mich nicht sah. Aber es wurde langsam Zeit, die Wunden waren äußerlich fast verheilt und die Schmerzen kamen vom inneren Heilprozess, was hieß dass er viel Antibiotika und Zeug gegen Entzündungen bekam. Ich durchquerte die geräumige Wohnung, stellte meine Tasche nicht mal ab und öffnete die Tür zum Nebenraum. Schon auf dem Gang hatte ich das jämmerliche Fiepen gehört, was mich schon wieder lächeln ließ so erbärmlich wie er nach mir rief. Schön dass er es wieder einsah.
„Was soll der Lärm, Dagaz?“, meinte ich und schloss die Tür wieder, trat auf ihn zu und strich über den kalten Körper, „Was hast du denn, Kleiner, tut es weh?“
Ich tätschelte sein Bein und wuschelte ihm dann durch die Haare. Dann löste ich vorsichtig die Kanülen aus seinem Arm, drückte die Einstichstellen ab und stellte fest, dass er stank, vermutlich geschwitzt hatte und dann wieder kalt wurde, eine Decke hatte er ja nicht bekommen.
„Ich finde es geht dir gut genug dass du wieder aus dem Bett kannst, mach den Mund auf.“, kommandierte er und würde ihm die Schmerzmittel diesmal in Tablettenform geben, sie würden Träge machen, aber die Schmerzen recht schnell lindern, zum Nachspülen gab es süße Milch. Ich war in Stimmung den Kleinen ein bisschen zu verhätscheln, er würde nachher noch Panik genug haben.
„So … dann wollen wir mal, du musst baden.“, meinte er und begann die Riemen um Dagaz' Körper zu lösen, „Wie geht es dir denn, kleines Hündchen, hm?“
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BeitragThema: Re: Hawke und Dagaz   Mo Aug 10, 2015 10:22 pm

Ich wäre wohl erschrocken wie lange ich schon hier lag, hatte ja wirklich gar keine Ahnung mehr und war nur froh wenn ich jemanden hörte, wenn jemand mit mir sprach, auch wenn das Hawke war. Von den Kanülen und allem hatte ich keine Ahnung, spürte nur die in meinen Armen und irgendwie tat der Rest auch weh, ahnte ja nicht mal ansatzweise was mit mir geschehen war. Das Verhältnis zu meinem Boss war nie wirklich gut gewesen, wahrscheinlich hätte ich ihm nachgegeben wenn er etwas netter gewesen wäre, hübsch war er ja und eigentlich genau mein Typ, aber seine Launen grauenhaft und diese ständigen Übergriffe, nein danke. Seltsamerweise war ich gar nicht viel zum Denken gekommen obwohl ich nur rumlag, war seltsam alles wie verschwommen und wirr, als hätte man mir etwas gegeben. Überhaupt dass er mich gefesselt hatte war nicht in Ordnung gewesen, aber wenn er länger wegblieb hatte ich Schmerzen, also hatte ich vielleicht einen Unfall gehabt? Egal, ich erinnerte mich nicht mehr daran wie ich weggelaufen war, nachts gehetzt wurde von irgendwem, konnte mich nicht mehr daran erinnern nur an die Panik und dann grelles Licht und Ärzte die um mich rumgestanden waren, irgendwas sägendes, konnte es nicht zuordnen und fand das ich wirklich komische Träume hatte, gut nur dass sie endeten und ich irgendwann seine Stimme hörte, ihn zwar nicht sah aber alleine die Stimme die ich kannte beruhigte mich, brachte mich dazu in die Laken zu sinken. Manchmal fror ich, fürchterlich, mir war so heiß und dann wieder so kalt, ahnte nicht was da im Anmarsch war, auch nicht dass ich zwischendrin Fieber bekommen hatte, auch dass ich mittlerweile stank bekam ich nicht mit, so zu gedröhnt von den Medikamenten und überhaupt war es ein normaler Geruch geworden für mich. Ich wimmerte, schrie lauter nach ihm, er sollte kommen und mich… ja was? Mir die Augenbinde abmachen, mir helfen, was gegen die Schmerzen, irgendwas warum tat es so weh?

Es schien eine Ewigkeit zu vergehen als ich eine Tür hörte, dann schritte, Schritte die nur einer hatte, hatte mich schon lange an die Gangart gewöhnt, drehte meinen Kopf in seine Richtung und seufzte erleichtert, als ich seine Stimme hörte. „Hawke.“, seltsam wie sehnsüchtig meine Stimme klang, winselte leise als seine warme Hand meinen Körper traf und nickte, konnte nicht anders als schmerzerfüllt zu stöhnen. „Ja… weiß nicht warum, tut so weh.“ Die Erschütterung ließ mich leise aufschreien, hatte einen scharfen Schmerz ergeben den ich nicht zuordnen konnte aber dann waren da beruhigende Finger in meinen Haaren, schmiegte mich in die Berührung und wimmerte dann weiter, als er anfing Kanülen zu ziehen, ich war immer noch gefesselt und versuchte mich dagegen zu wehren, tat noch mehr, überhaupt schien er so viel aus mir zu ziehen, hörte schlurfende Geräusche, ein Teil meines Gehirns erklärte, dass es das Geräusch von herausgezogenen Schläuchen war, aber das konnte nicht sein, also musste es etwas anderes sein. So oder so hatte er mir nicht wehgetan in den letzten Tagen, Wochen oder waren es nur Stunden gewesen? Die Tränen liefen unter der Augenbinde hindurch, konnte es nicht verhindern zu schluchzen. „Bitte… weh… nicht weitermachen.“, aber dann war es auch schon vorbei, pochte nur noch wenn es auch schmerzhaft war, kein schneidender Schmerz mehr, nicht stechend, nur noch pochend, das war okay, das hielt ich aus, irgendwie. Mein Körper hatte sich verkrampft und ich hatte angefangen wieder zu schwitzen, der Druck auf den Körper enorm, arbeitete wie wild daran die Verletzungen zu heilen und bekam es doch nicht alleine hin. Brav öffnete ich den Mund und schmeckte die bittere Tablette auf meiner Zunge, trinken kam nicht schnell genug und sie löste sich leicht auf der Zunge auf, brachte mich zum Würgen und damit dazu die Milch etwas zu verschütten, war schwierig im Liegen zu trinken, tropfte an meinem Mundwinkel herunter, den Hals herab auf meine Brust.
Ich winselte leise, verfluchte es, da es einfach nur schwach und erbärmlich klang, aber ich war so müde und es tat so weh, auch wenn es schnell besser wurde, dafür wurde mein Kopf wieder komisch, spürte wie er die Bänder um meinen Körper löste und horchte auf. Baden? Durfte ich dann was sehen? Versuchte selbst die Augenbinde zu lösen und zuckte zusammen als ich den warnenden Klaps auf meinen Fingern spürte, winselte leise. „Aber ich muss was sehen wenn ich ins Bad laufe…“, versuchte ich zu argumentieren, die Stimme träge, wie durch Watte. „Kein Hündchen.“, knurrte leise, aber eher erbärmlich, ohne Biss dahinter, unterstrich eigentlich seine Aussage aber das war mir egal. Was sollte das hier? Fiepte erschrocken auf als er mich plötzlich hochnahm und schlang automatisch meine Arme um seinen Hals, presste mich an ihn während ich versuchte meine Beine um ihn zu schlingen, komisch, fühlte sich komisch an, als wären sie zu kurz. Lag bestimmt an den Medikamenten.
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BeitragThema: Re: Hawke und Dagaz   Di Aug 11, 2015 12:45 am

So einiges würde den süßen kleinen Kerl erschrecken, er sah so unschuldig aus und genau deswegen mochte ich es wenn er ein bisschen litt, oder eben auch sehr, er hatte es … verdient dafür dass er mir wieder hatte entkommen wollte. Er sollte leiden bis er begriff, dass es mich und nur mich in seinem Leben gab und zu geben hatte, niemanden sonst nach dem er rufen sollte, es gab keinen Ort mehrwo er hingehen sollte – und konnte. So wie man ihn wieder gefangen hatte war es kein Wunder dass er sich an nichts mehr erinnerte, aber ich würde es ihm wieder vor Augen führen.
Ohne die Mittel würde er vor Schmerzen schreien und zappeln, deshalb war er auch festgebunden und mit Blindheit geschlagen. Er sollte ja auch nichts tun können und der Plan ging auf, er rief meinen Namen, was mich süffisant lächeln ließ.
„Es tut weh, weil du versucht hast wegzulaufen.“, erklärte ich ihm, nachdem der leise Schrei verklungen war und ich ihn gestreichelt hatte, „Ich hatte es dir doch gesagt, Dagaz … wenn du noch einmal wegläufst, sorge ich dafür dass du es nie wieder tun kannst.“
Ich wusste nicht wieviel er davon verstand, so lange ich ihn von Kanülen und dergleichen befreite, er hatte ja auch andere Vorrichtungen gehabt da er nicht aufstehen konnte, die heraus mussten, und es war recht viel was in ihn gepumpt worden war um ihn halbwegs stabil zu halten. Immerhin fehlten zwei gesunde Füße und Schenkel. Ich ignorierte seinen Protest und gab ihm die Tabletten, er würde sie noch ein bisschen brauchen und erst wieder kräftiger werden müssen, damit er auch krabbeln lernen konnte, auch wenn es in der jetzt beginnenden Abheilphase nich wirklich wehtun würde – wenn auch nicht mehr aufplatzen oder reißen konnte.

Ich patschte seine Hand weg, als er nach der Augenbinde griff, ich hatte ihm das nicht erlaubt, also durfte er das auch nicht. Ich machte einen verneinenden Laut, Laufen ging nicht, aber ich nahm ihn vorsichtig unter den Armen und hob ihn vorsichtig hoch, auch wenn er stank – ich musste nach so viel Arbeit auch baden, daher war das okay.
„Na komm, little doggie.“, meinte ich und setzte ihn mir wie ein Kind auf die Hüfte, vorsichtig um seiner Körpermitte nicht wehzutun, und trug ihn durch den Gang ins Badezimmer, wo ich ihn auf einem Hocker absetzte und anlehnte. Die Tasche hatte ich mitgenommen.
„Finger von der Maske, klar?“, wies ich ihn an, ehe ich anfing das Wasser einlaufen zu lassen und mich auszog, mah, ich müffelte selbst und betrachtete mich missmutig im Spiegel. Dann wandte ich mich zu Dagaz um, küsste ihn sacht auf die Stirn und kramte zwei große Plastiktüten aus der Tasche, die ich um seinen Beinstumpf befestigte – die Wunde durfte noch nicht nass werden. Würde ihm wieder wehtun, sodass ich entnervt seufzte und dann die Hände austreckte, um ihm die Maske abzunehmen.
„So. Wir gehen gleich baden, dass mir kein Gezappel kommt.“ Ich hasste es wenn er im Wasser so rumplantschte und spritzte.
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BeitragThema: Re: Hawke und Dagaz   Di Aug 11, 2015 1:55 am

Ich hätte gar nicht so oft versucht ihm zu entkommen wenn er etwas normaler wäre, wenn er normal mit mir geredet hätte, ich wäre ja freiwillig mit ihm ins Bett gegangen aber immer wieder gegen meinen Willen, nein irgendwann konnte und wollte ich einfach nicht mehr. Er tat mir weh und wollte mich kaputt machen das war mir klar geworden und die einzige Möglichkeit wegzukommen und zu überleben war eben flüchten gewesen. Ich hatte drei Peilsender aus dem Halsband entfernt, konnte ja nicht ahnen dass das halbe Teil nur aus Sendern bestand. Ich ahnte nicht mal ansatzweise wie weit seine Fixierung ging, wie pervers sein Denken wirklich war und was er alles tun würde um mich zu halten. Blinzelte verwirrt unter der Maske, was hatte dass denn damit zu tun, warum tat es deswegen weh? Ich verstand ihn nicht und ließ mich dann einfach von ihm von dem Zeug befreien und forttragen. Kein Laufen für mich, na gut, vielleicht hatte ich mir ja auch die Beine gebrochen konnte ja sein, war jedenfalls froh, dass die Schmerzen weniger wurden und kuschelte mich an ihn, war warm endlich warm. Spürte wie wir den Raum verließen woanders hinkamen und dann ins Badezimmer, hallte leise nach, alles hier war so groß und er setzte mich auf einen Hocker, lehnte mich an und schloss die Augen unter der Maske, konnte ja eh nichts sehen und wartete geduldig ab was er tat, hörte rascheln und Wasser rauschen ehe ich irgendwann einen Kuss auf meiner Stirn spürte, genoss es einfach zu sitzen und nicht zu liegen, auch wenn ich nichts sehen konnte und auch gerade nicht die Kraft hatte meine Arme zu heben. Er machte irgendwas, hatte keine Ahnung, aber er machte es an mir und es tat weh, einfach nur weh, schrie und versuchte mich zu wehren, nach ihm zu treten, aber spürte nichts, schlug dann mit den Armen nach ihm was ihn aber nicht traf da ich nur gedanklich nach ihm schlug aber nicht in der Lage war die Arme zu heben und dann… war da auf einmal Hell, wimmerte und kniff die Augen zusammen, als er auch schon weitersprach, schien genervt zu sein von mir. Aber es tat so weh, konnte ich doch nichts dafür, machte langsam die Augen auf und gewöhnte sie an die Helligkeit, hörte seine Worte gar nicht mehr sondern schaute nach unten um zu sehen was da so weh tat, aber… da war nichts. Nichts wo was sein sollte. Für einen Moment kam es nicht in meinem Hirn an, dass da was fehlte, blutige ,verbundene Stümpfe um die nun Plastiktüten klebten. Aber Schenkel… Füße. Fehlte. Schaute überfordert zu Hawke, dann auf die Beine, ehe mir seine Worte zurückkamen. Ich hätte nicht weglaufen sollen. Er würde dafür sorgen dass ich es nie wieder konnte. Er hatte doch nicht. Nein das konnte nicht sein. Trotz der Tablette spürte ich wie Panik in mir hochkam, meine Atmung beschleunigte sich und ich schnappte nach Luft, ehe ich anfing zu schreien, die Augen zu schließen und einfach zu schreien, weiter weiter immer weiter bis ich nicht mehr können würde, während sich mein Körper weigerte sich zu rühren, einfach nur schmerzte.
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BeitragThema: Re: Hawke und Dagaz   Di Aug 11, 2015 3:12 am

Ich war aber nicht normal, noch nie gewesen und überhaupt, ich passte mich niemandem an sondern umgekehrt. Der Wille anderer war noch nie relevant gewesen und wenn ich etwas wollte, dann bekam ich es auch. Zu Beginn hatte ich Dagaz ja nicht mal ausstehen können, es war reiner Frust gewesen den ich an meinem damaligen Arzt ausgelassen hatte und schließlich Gefallen daran fand, ihn zu quälen je älter ich wurde. Krank wurde ich immernoch, aber er war ja auch immernoch da und würde nun nie mehr gehen. Er gehörte mir, und selbst wenn er das Halsband ganz abgekriegt hätte – er hatte einen Peilsender unter der Haut, von dem er nichts wusste, hatte ich ihm irgendwann mal unter die Haut gejagt als er völlig erledigt neben mir geschlafen hatte.
Er tat also gut daran sich an mich zu klammern und dann anzuschmiegen, schön, als hätte er es akzeptiert, aber mir war klar dass da noch was an Terror auf mich zukam – er wusste ja noch nichts von seinem Schicksal. Ich hatte ihn bewusst abgesetzt, er sah so kraftlos aus dass er schon deutlich ausgezehrte Körper wirklich anziehend wurde. Aber eins nach dem anderen, ich war nicht in Stimmung und musste ihn erst mal Wasserfertig machen.

Es war süß, wie er schrie und zuckte, als wolle er nach mir schlagen ohne sich rühren zu können, ich hatte seine rebellische Stimme vermisst, die irgendwann zur Resignation hin brach. Und er durfte auch endlich die Wahrheit sehen, ich nahm ihm die Augenbinde ab und blieb mit verschränkten Armen vor ihm stehen, als er nach zwei Wochen wieder Licht erblickte und so desorientiert wirkte, ehe er direkt dorthin sah wo er Schmerzen haben musste. Ich hatte ihn gewarnt und das nicht nur einmal, zwar ohne zu sagen was passieren würde, aber … das sah er ja nun. Ich erwiderte den ungläubigen Blick und reagierte auch nicht, als er anfing zu schreien, erst als klar war dass er nicht mehr aufhören würde seufzte ich entnervt und prüfte das Badewasser, das so weit fertig schien. Ich drehte das Wasser ab, kehrte zu seinem Sitzplatz zurück und knallte dem niedlichen kleinen Ding eine.
„Shut up, du bereitest mir Kopfschmerzen!“, fuhr ich ihn an, wenn er so weitermachte hier wo es hallte würde ich ihm die Zunge rausreißen! Ich schnappte ihn mir, würde ihn baden und dann sahen wir weiter, also trug ich ihn zum Wasser und ging mit ihm hinein. Es war warm, aber nicht zu heiß, ich hatte keine Lust wieder krank zu werden auch wenn das nichts mit natürlichem Ursprung zu tun hatte. Ich setzte mich ins Wasser und nahm ihn auf meinen Schoß, würde noch etwas ausruhen bevor er gewaschen wurde.
„Ich hatte erwartet, dass du heulst, Dagaz … soll ich jetzt enttäuscht sein?“
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BeitragThema: Re: Hawke und Dagaz   Di Aug 11, 2015 3:30 pm

Nein, normal war er wirklich nicht, auch wenn ich es wirklich nicht geahnt hätte was für einem Monster ich mehrfach das Leben gerettet hatte. Er hatte mich von Anfang an nicht leiden können, ich jedoch war begeistert gewesen gleich als Erstling so einen wichtigen Fall bekommen zu haben und hatte Anfangs wirklich versucht mich mit ihm anzufreunden ihm ein wenig seiner Angst zu nehmen, zumindest hatte ich es mir schön geredet, sein Verhalten der Angst zu sterben zugeschrieben doch nach den Jahren musste ich feststellen, wie falsch ich damit gelegen hatte. Er war einfach ein Psychopath nicht mehr und nicht weniger. Er konnte froh sein, dass ich meine Aufgabe als Arzt immer noch ernst nahm, immer ernst nehmen würde und ihn niemals einfach sterben lassen könnte, das tat man nicht ich war Arzt und Ärzte retteten Leben und nahmen keine. Es hätte gereicht mich krank zu machen und sich dann um mich zu kümmern, mir meine Beine zu nehmen war einfach nur grausam, wer machte denn sowas…

War grauenhaft wie es schmerzte, ahnte ja nicht wie sehr er sich daran aufgeilte, wie es ihm gefiel mich auseinanderfallen zu sehen, was hatte ich ihm nur getan dass er mich so zerstören wollte? Darüber nachzudenken würde mich wahrscheinlich in den Wahnsinn stürzen, genauso wie der Anblick der sich mir bot.
Ich hyperventilierte, wenn er mir nicht eine gescheuert hätte, der süße Schmerz der doch den anderen nicht überdecken konnte, wäre ich sicher irgendwann einfach vor Erschöpfung zusammengebrochen, starrte jetzt nur noch stumm mit weit aufgerissenen Augen nach vorne, nicht nach unten. Bloß nicht nach unten. Unnötig zu sagen, dass ich trotzdem noch schreien könnte selbst wenn er mir die Zunge rausriss, vielleicht nichts anderes mehr, aber schreien könnte er mir nur nehmen wenn ich keine Stimmbänder mehr hätte, meine Zunge jedenfalls brauchte er sicher noch… Wenn man bedachte, dass ich ihm auch schon freiwillig einen geblasen hatte, einfach weil ich mir dachte dass es ihm dann besser ginge… Wäre ich nicht schon total fertig mir würde schlecht werden. Er packte mich, ließ es machen ohne einen Laut von mir zu geben und ging mit mir ins Wasser, schrie erst dort wieder auf und krallte mich an ihm fest, hatte davor wie eine Puppe drangehangen, mochte ja für ihn schön warm sein, aber an meinen Stümpfen war die Hitze unangenehm, schmerzte, regte die Durchblutung an und ich versuchte mich zu winden und wieder rauszukommen, würde ihn sicher freuen, konnte mir ja direkt ins Gesicht sehen denn er hatte mich so hingesetzt, dass ich zwar auf seinem Schoß saß, er aber jede Regung mitbekam der kranke Bastard. Ich verstummte, versuchte mich darauf zu konzentrieren nicht noch mehr Schmerzen von ihm zu erldeiden und starrte ihn dann nur vollkommen ungläubig an als er mir vorwarf dass ich nicht weinte. Ich hatte ja gewusst dass er kein Mensch war aber… letztlich war es das was mich zum Weinen brachte. Nicht die Schmerzen, nicht die Tatsache auf ewig verstümmelt zu sein sondern die Gewissheit dass ich niemals wieder frei wäre, dieses unmenschliche Monster mich auf ewig bei sich behalten würde. Ich konnte nur hoffen dass ich ihm irgendwann langweilig wurde er und mich zum Sterben hinaus warf, nicht dass er noch auf die Idee kam mich unsterblich zumachen um immer und immer weiter zu foltern, zu quälen und mich zu zerreißen.
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BeitragThema: Re: Hawke und Dagaz   Di Aug 11, 2015 4:52 pm

Monster, huh. Er hatte mich schon oft so genannt, aber ich wusste nicht, warum, immerhin hatte ich ihm alles gegeben was ihm zustand. Ein Zuhause, ein eigenes Zimmer hatte er jetzt auch und das einzige was er dafür tun musste war mich zu pflegen und mir zuwillen zu sein – wenn ich ihn bestrafte, dann doch nicht aus … doch, ich war grausam, wenn er so was tat, hasste ihn für jeden Atemzug den er ohne mich tat oder auch nur ohne mich tun wollte, er gehörte mir. Irgendwann reichte es, er würde nie ernsthaft die Hand gegen mich erheben, doch sich von mir abzuwenden war inakzeptabel.

Ja, es tat weh aber das hatte er sich selbst zuzuschreiben. Wenn ich ihn zerstören musste, damit er bei mir blieb, dann würde ich es tun und ich hatte es getan. Er schien völlig neben sich, schrie bis ich ihn schlug – aber die Stimmbänder würde ich ihm nicht nehmen, mochte sein Stöhnen und Flehen zu sehr, oder auch wenn er ganz normal mit mir sprach wie um mich zu besänftigen oder so. Die glasige Panik in seinen Augen war unbezahlbar, hoffentlich hatte er jetzt begriffen dass ich es ernst gemeint hatte. Er hatte es schon oft getan, warum blieb er nicht immer freiwillig und tat was ich wollte?
Es stand ihm aber überraschend gut, so wie er da hockte und sich leblos hochheben ließ, ich hob ihn hoch und trug ihn mit mir mit zum Wasser, würde noch etwas dauern bis er alleine die Treppen wieder hochkam. Jaja, das Wasser war ihm zu heiß so wie er plärrte und sich an mich krallte, er zappelte und ich ließ ihn nicht los, nachher ertrank er noch. Das Geschrei hörte auf, nachdem Dagaz sich endlich zusammenriss, und ich lehnte mich seufzend an bis er dann doch anfing zu weinen, was mich lächeln ließ. Er gehörte mir, jetzt und für immer.
„Ach, Dagaz … du bist wirklich niedlich.“, meinte ich und leckte ihm die Tränen von der Wange, „Mach dir keine Gedanken, ich werde alles umbauen lassen damit du dennoch hier überall hinkommst.“
Ich drehte ihn auf meinem Schoß herum und schob ihn weg, damit er schön ins Wasser sank, ich passte auf dass sein Gesicht nicht unterging und zog ihn dann wieder hoch, um ihm die strähnigen Haare auszuwaschen und ihn danach zu putzen, das alte Blut und den Schweiß von ihm zu wischen. Dann zog ich ihn heran, mit seinem Rücken an meine Brust, und legte die Arme um ihn.
„Stupid dog... I told you not to run.“, murmelte ich und schnurrte, so sauber roch er schon viel besser.

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BeitragThema: Re: Hawke und Dagaz   Di Aug 11, 2015 6:31 pm

Kein Wunder ein Monster würde sich niemals selbst als Monster sehen, nur die Wesen um ihn herum und ich war mir sicher, dass ich nicht der Erste war den er versucht hatte zu zerstören oder vielleicht sogar zerstört hatte. Hätte er sich nur ein wenig im Griff ein wenig unter Kontrolle, oh ich hätte gar nicht versucht zu fliehen, aber ich war auch nur für ein bestimmtes Pensum an Leid ausgelegt, irgendwann konnte ich nicht mehr, da war weglaufen noch die beste Möglichkeit gewesen. Ich wollte doch einfach nur wieder normal leben, glücklich sein, etwas das ich hier schon lange nicht mehr gewesen war.

DAS hatte ich mir gar nicht zuzuschreiben, das hatte er sich zuzuschreiben, würde mich noch öfter schreien hören oder einfach gar nichts mehr, es ging nicht immer nach ihm und wenn ich im außen nicht glücklich wurde dann vielleicht in mir drin. Mochte ja sein, dass er es jetzt niedlich fand wenn ich wie eine leblose Puppe war, aber irgendwann würde es ihn stören, aber das… war egal das zählte nicht. Irgendwann würde er mich verlieren, wenn er so weitermachte schon viel früher als er es dachte. Es tat so weh im Wasser, meine… es tat jedenfalls weh, wagte es nicht mal das Wort Stumpf in Gedanken auszusprechen, konnte die grauenhaften Bilder kaum von mir schieben und mich an ihm festzukrallen war auch nur weil ich sonst keinen Halt hatte, ich konnte einfach nicht mehr. Warum, warum nur tat er mir das an, was hatte ich ihm getan?
Ich wehrte mich nicht als er mir die Tränen wegleckte, warum auch? Was hätte ich denn dagegen tun sollen, reagierte auch nicht darauf, dass er alles umbauen würde. Normalerweise hätte ich die Nase gerümpft und geschnaubt, ts umbauen klang fast schon so als würde er sich sorgen und bemühen aber das umbauen lassen würde kaum dauern, würde ihn nichts kosten und war nicht Mal ansatzweise etwas Besonderes, nichts das er hervorheben konnte. Ich ließ mich drehen, schieben, half nicht mit sondern versuchte einfach nur nicht weiter zu schreien, auch wenn mir danach war, fürchtete mich vor seinem Zorn, davor dass er mir noch viel mehr wegnehmen konnte bis ich wirklich nicht mehr war als eine willenlose Puppe die kaum noch in der Lage war zu leben, gerade genug um zu existieren. Was würde er mir als nächstes nehmen? Die Augen? Die Hände? Meine Stimme oder den letzten Rest meiner Beine? Eigentlich hätte ich Panik bekommen müssen so wie er mich wegschob und ich einfach versank, er passte zwar auf aber das war bei ihm nie gesagt, dass er nicht aus reiner Freude zusah wie ich zappelte und langsam ertrank nur damit er mich dann wieder rauszog und mir das Wasser aus der Lunge pumpte um es nochmal anzuschauen. Ich bekam Seife in die Augen, aber nicht mal darauf reagierte ich, die Tränen wuschen es sowieso wieder raus, er hatte keine Ahnung wie man jemanden wusch der sich nicht rühren konnte, wollte. Fürsorge stand ihm nicht und er würde es auch niemals lernen, sowas wie Mitgefühl und Hilfsbereitschaft sicher ein Fremdwort für ihn. Seine Brust war warm, stark, normalerweise etwas über das ich mich gefreut hätte, über diesen kleinen Akt von Zärtlichkeit, nun ließ es mich jedoch nur kalt, erreichte mich nicht, auch wenn mein Körper anfing zu zittern, sich noch gut daran erinnerte was geschah wenn er schnurrte und ihm etwas gefiel, fast noch schlimmer als wenn er sauer war, oder nicht, ich wusste es nicht. Trotzdem, eine Möglichkeit gab es wenn er gute Laune hatte, vielleicht würde er mir diesen einen Wunsch erfüllen, wenn er es selbst ausführte war das doch okay oder nicht? Lehnte meinen Kopf zurück und starrte ihn an ehe ein leichtes Lächeln meine Lippen verzog, unecht, erreichte weder meine Augen noch den Rest meines Körpers. „Hawke… töte mich.“
Nicht kreativ, keine Vorstellung wie ich es ihm schmackhaft machen sollte, nicht jetzt, nein und doch die geflüsterten Worte würden sicher Wirkung zeigen.
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BeitragThema: Re: Hawke und Dagaz   Di Aug 11, 2015 7:31 pm

Natürlich, hatte er nichts gelernt? Er war Schuld, nur er wenn er mich zu so was trieb, wann immer ich ihm wehtat hatte er es verdient, wieso wollte mir jeder vorschreiben dass ich mich zusammenreißen oder zügeln sollte, das durfte höchstens mein verdammter Vater! Er sollte keine Puppe sein, nur mir gehören, mehr verlangte ich überhaupt nicht und doch schien er nicht mal das zu kapieren, ich verstand nicht wieso er nicht glücklich war mit allem was ich ihm gab, undankbares kleines Stück. Ich würde ihn niemals verlieren, nie, er gehörte mir.

Jaja, es tat weh aber er musste sauber werden, stank so furchtbar und ich vermutlich auch nachdem ich einige Zeit weg war. Ich mochte seine süßen kleinen Beinreste, wenn das geheilt war würde er vorzüglich krabbeln können – aber nie wieder weglaufen. Er sollte sich festhalten wie er es jetzt gerade tat, warum war mir fast egal … Natürlich baute ich um, er musste weiter helfen können und außerdem war das süß, ich wollte sehen wie er herumkrabbelte und wedelte wenn er irgendwo rankommen wollte, Dagaz war auch einfach nur ein putziges Ding.
Mehr konnte ich ihm nicht nehmen, er brauchte seine Hände, ich wollte seine Stimme weiter hören und seine Augen waren für mich faszinierend, manchmal wurde ich wütend, wenn ich sie nur auf mir ruhen sah, ohne zu wissen warum und manchmal zogen sie mich an wie das Licht eine Motte. Diesmal passte ich auch auf, wusste dass er sich nicht selbst helfen konnte und ich nichts weiter provozieren musste – wenn er gesund war machte es mehr Spaß mit ihm. Ich machte so gut ich konnte, auf so Kleinigkeiten konnte er doch selber achten und überhaupt, es konnte sich gern jemand anders um den Kleinen kümmern!
Im Moment aber wollte ich ihn kuscheln, dummes, dummes Ding, er durfte nicht so traurig sein, weil es seine eigene Schuld gewesen war und siehe da, er lehnte sich zurück und sah mich an, er wirkte ein bisschen weggetreten. Dann lächelte er, es war ein hässliches, kaltes und falsches Lächeln, ich hasste das, ich hasste ihn, er sollte das nicht tun, niemand sollte mich so falsch anlächeln. Und als er dann den Mund aufmachte, schlich sich blanke Wut auf meine Züge.

Ich hob ihn an und stieß ihn von mir, geistesabwesend zum Glück nicht über den steilen Rand wo er über die Kante auf den Boden gefallen wäre, sondern da wo er gegen das Fenster rutschen und dagegen prallen würde. Und wie sie Wirkung zeigten, ich stand auf wobei das Wasser an mir herablief, packte ihn am Arm und riss ihn wieder heran, aber nicht zurück ins Wasser.
„Du wagst es!“, brüllte ich ihn an, „Du rennst, ich nehme dir die Beine, und nun willst du sterben?!“
Wutentbrannt packte ich seinen Schopf, würde ihn zwingen mich anzusehen und diesmal nicht durch ihn beruhigt werden, kam durchaus vor aber nicht jetzt. Ich knurrte zornig, schaffte es aber die Stimme zu einem bedrohlichen Zischen zu senken.
„Ich lasse dich nicht gehen, niemals, du gehörst mir. Und weder die Götter noch der Tod noch sonst irgendjemand wird dich mir wegnehmen!“
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BeitragThema: Re: Hawke und Dagaz   Di Aug 11, 2015 7:56 pm

Er verstand es nicht, ich wusste nicht woran es lag, vielleicht wirklich daran, dass er nicht mehr alle Runen im Asylum hatte, aber wohl eher aus dem gleichen Grund warum er immer krank wurde und fast starb. Seine Gene waren nicht füreinander bestimmt, sein Körper hielt das nicht aus, warum also sollte sein Verstand unbeschadet davon kommen? Wahrscheinlich konnte er nicht mal was dafür und trotzdem, er tat mir weh, es tat alles so weh, körperlich, seelisch, ich wollte nicht mehr.

Hätte er mir nicht die Beine genommen und mich ans Bett gekettet ich hätte niemals so gestunken, also seine Schuld, sein Vergehen und sein Problem, war mir egal ob er stank oder nicht, nehmen würde er mich so oder so da hatte ich nichts zu melden. Krabbeln, er wollte dass ich wie ein gezähmtes Haustier über den Boden krabbelte? Wirklich? Ging es noch erniedrigender? Wollte er mir vielleicht noch einen Plug mit Hundeschwanz reinstecken und mir entsprechende Ohren aufsetzen? Sollte ich einen Maulkorb bekommen und bellen oder wollte er dass ich mich wie ein kleines Kind benahm welches nichts alleine hinbekam. Was wollte er von mir, was sollte ich tun damit er mich allein und in Ruhe ließ, oder zumindest aufhörte mir weh zu tun? Die Medikamente wirkten glücklicherweise mittlerweile so gut, dass ich keine Schmerzen verspürte, aber vielleicht war es auch einfach nur weil mein Körper total taub war, ich mich anfühlte als wäre es nicht mehr meiner. Trotzdem genoss ich diesen kurzen sanften Kontakt, so selten, so unglaublich selten mal was zärtliches von ihm zu spüren, dass ich nicht anders konnte, die Tränen wieder liefen, jedoch lautlos während sich das Lächeln auf meine Lippen schlich.
Eigentlich hatte ich gewusst, dass er mich nicht töten würde, dass er mich nicht gehen ließ. Trotzdem rechnete ich nicht damit aus dem WAsser gehoben zu werden, gestoßen, prallte gegen das Fenster und schlug mir den Kopf an, wehrte mich nicht und fing mich nicht ab als ich auf den kalten Stein krachte, warum auch? Blieb liegen, sah nur aus dem Augenwinkel wie er aufstand, das Wasser von ihm abperlte, faszinierend auf was man achtete wenn alles schon egal war, dann spürte ich die Hand in meinen Haaren, zog mich hoch, wütend, schmerzte aber nicht viel, eines meiner… Beine, wurde gegen die Wand gepresst, spürte wie es schmerzte und doch konnte ich mich nur auf sein Gesicht konzentrieren, seine Augen die ich mal so schön gefunden hatte, das hübsch geschnittene Gesicht, streckte meine Hand nach ihm aus und berührte seine Wange, sanft, nur federleicht. Seine Worte ließen mich lächeln, ehrlicher, wenn auch weit trauriger ehe ich ihm leise antwortete. „Als ich hier herkam habe ich mich in dich verliebt, ich hätte alles für dich getan.“ Mein Blick verlor sich, glitt zurück in die Vergangenheit, oh ich war wirklich in ihn verliebt gewesen, hatte ihm auch nie gesagt, dass ich außer ihm nie jemand anders gehabt hatte, viel zu versunken in Arbeit gewesen. „Der einzige der mich dir wegnimmt bist du selbst. Meinen Körper kannst du haben, aber ich werde dich nie wieder lieben.“
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BeitragThema: Re: Hawke und Dagaz   Di Aug 11, 2015 10:22 pm

Es war sogar stark zu vermuten dass mein Kopf nicht mehr ganz in Ordnung war, oder es immer weniger sein würde je älter ich wurde. Er als mein Arzt wusste es vermutlich besser, aber je mehr die ganz natürlich durch Alterung zunehmende Kraft in mir wuchs, desto mehr würde es meinen Körper belasten und ihn letzten Endes vermutlich vernichten. Konnte noch 50 Jahre dauern, 100 vielleicht, keine Ahnung, aber es hatte seinen Grund, weswegen ich ebenfalls hier war. Ich war nicht dumm, so lange ich alles im Griff hatte würde ich meinem Vater helfen diese Anstalt für andere verlorene Seelen zu führen. Aber ich wusste, welche Sorte von Zelle genügen würde auch mich im Griff zu behalten … ts.

Dass er stank hatte ich gar nicht kritisiert, nur festgestellt, es gab andere Dinge die mich viel mehr aufregten als das. Aktuell hatte ich nicht mal Lust ihn zu nehmen, gar nicht, ich war verstimmt und natürlich würde er krabbeln – was blieb ihm schon anderes übrig? Mal sehen was mir dann noch einfiel, aber verflucht, er sollte nicht weglaufen und das hatte ich geschafft. Er war MEIN Haustier, mein Dagaz, was war das Problem, wieso war das erniedrigend? Wer sonst genoss meine Zuwendung so wie er? Ich hätte ihm auch einfach … alles nehmen können, stattdessen bekam er Medizin. Womit hatte er es eigentlich verdient dass ich sanft zu ihm war, pah!
Wie wütend machte er mich, meine Launen waren schwer im Griff zu halten und ich hasste ihn für diesen Undank, und dass er darum bat zu gehen, was nie niemals passieren würde. Er wehrte sich nicht, was mich nur noch zorniger machte, ich sah zu wie sein Körper kraftlos herumflog und die Spiegel bebten, angestoßen von meiner Kraft die unkontrolliert ausströmte, aber noch nicht zu sehr. Wie konnte er es wagen, und dann reagierte er nicht mal dass ich ihn anschrie, sah mich nur wie entrückt an und … fasste mich an. Jetzt fing er damit an, jetzt berührte er mich freiwillig, dieses falsche Stück! Ich biss die Zähne zusammen und knurrte, konnte aber nicht verhindern dass mein Ausdruck minimal milder wurde, als seine kalten Finger meine Haut berührten, und automatisch zu blindem Zorn zurückschnappte, als er die Stimme erhob, wer hatte ihm das überhaupt gestattet? Ich zog den Kopf zurück, schlug ihn, wenngleich es nichts vom, sonstigen Kaliber war sondern lediglich eine nahezu humane Ohrfeige, ehe ich ihn losließ, zurückwich.
„Du lügst. Du lügst!!“, bellte ich ihn an, ts, ja natürlich, das war nicht was ich gelernt hatte, niemand liebte niemanden ohne Grund, nicht mal die eigenen Eltern wenn man nicht gerade das war was sich gewünscht wurde, und ich glaubte ihm nicht, kein Wort. Die Spiegel barsten kurz nachdem ich die Hände auf die Schläfen gepresst hatte, das Wasser peitschte teils hoch bis an die Fenster, ich wusste nicht mal was daran mich nun so erzürnt hatte, aber es gab keine andere Lösung als zu verleugnen, denn akzeptieren würde ich seine Worte nicht. Und irgendwann wurde das Wüten zu einem leisen Lachen, das sich steigerte während das Wasser sich beruhigte und ich irgendwann still wurde, mich wieder hinsetzte und durchatmete.
„Es gibt nichts was du mir verwehren kannst.“, erwiderte ich, als wäre nichts gewesen, und fing an mich selber zu waschen. Langsam, bedächtig, als wäre diese Haut mir fremd.
„Lauf doch, wenn du kannst, es wird dir nichts nützen. Egal was ich tun muss, du gehörst mir. Akzeptier es endlich.“
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BeitragThema: Re: Hawke und Dagaz   Di Aug 11, 2015 10:58 pm

Eben das war eines der Dinge gewesen die sein Vater auch beim Bewerbungsgespräch angedeutet hatte, aber ich war mir sicher gewesen ihm helfen zu können, ihn zu retten. Den hübschen jungen Mann mit den mal traurigen, mal wütenden roten Augen, unwissend wo er seine Kraft hinstecken sollte, unwissend wie er dem Zorn und der Verbitterung entkommen konnte. Oh ich war so motiviert gewesen, so fasziniert, der junge Mann war mir mehr wert gewesen, hätte eigentlich absagen sollen, ein tatsächlich besseres Angebot gehabt, aber es hatte mich zu ihm hingezogen. Doch jeder Versuch meinerseits war gescheitert, ich konnte ihm weder helfen noch ihn retten, noch mich selbst retten.

Verstimmt… wann war er das nicht? Er verstand Gefühle nicht, kein menschliches Denken, fast so als wäre er gar nicht von dieser Welt, als würde er das alles nicht kennen. Wie könnte ich ihm dankbar sein wenn er mir eines der kostbarsten Sachen die ich hatte nahm? Ich hatte gesunde Beine und Füße gehabt, es war schön gewesen im Garten zu laufen, war im Sommer gerne barfuß durch die Wiese gegangen, das Gras zwischen den Zehen und dann planschend im Wasser, das alles… ging nicht mehr. Nie wieder. Erstaunlich dass ich nicht gleich vollkommen zusammenbrach, war einfach als wäre es alles ein schlechter Traum, wahrscheinlich reagierte mein Gehirn so darauf, weil es wusste dass ich diese Informationen nicht so einfach verarbeiten konnte. Ich wehrte mich nicht dagegen, dass er mich warf, trag, schlug, was sollte ich auch? Er hätte mich auch ertränken können und ich hätte mich nicht gewehrt, würde es nicht besser machen und so oder so war es mühselig, zu viel Kraft, zu viel Aufwand, dafür dass ich sowieso versagte. Ich hatte ihn auch früher freiwillig berührt, kleine Streicheleinheiten, hatte nie mehr gewagt weil er so jung, so zerbrechlich gewesen war, die Ausbrüche alles nur Vorwand, schien selbst nicht zu wissen wohin mit sich und ich hatte ihn nicht überfordern wollen, vielleicht hätte ich härter durchgreifen sollen. Hätte kündigen und verschwinden sollen, doch selbst wenn ich versucht hatte zu flüchten, ich hatte niemals eine Kündigung geschrieben, hatte gewusst dass ich immer zu ihm zurückkehren würde, auch wenn ich manchmal etwas Zeit gebraucht hätte. Wusste er das denn nicht? Nein, sein Vater hätte ihm sowas sicher nicht erzählt, diesen juckte das ja schließlich überhaupt nicht. Was ich gesagt hatte war ernst gemeint gewesen, schaute traurig als er sich mir entzog und verlor den Halt als er mich losließ und mir eine scheuerte. Mein Kopf flog trotzdem herum und ich landete wieder auf dem kalten Marmor, ließ den Kopf zur Seite sinken und starrte das Wasser an. Hübsch, wie es so hochperlte und brodelte. Hatte ihn immer dafür bewundert was er konnte, auch wenn seine Kraft sehr zerstörerisch war, ich hatte sogar versucht ihm damit zu helfen, hatte es ihm nur noch nicht gezeigt, würde er meine Unterlagen durchsuchen würde er einen Plan finden mit dem man seine Fähigkeiten optimieren könnte, Übungen die ihm helfen würden sich zu fokussieren. Er lachte, glaubte dass ich log und ich wartete seinen Zornanfall ab, ehe ich ihm zusah wie er sich anfing zu waschen, monoton, als würde er nicht er selbst sein, trotzdem ich ihm gesagt hatte ich würde ihn nicht lieben zerriss es mir das Herz, er hatte mir weh getan, hatte mir meine Beine genommen und trotzdem… galten die Tränen die mir nun die Wangen herunterliefen ihm. Es war Mitleid das mich erfüllte, was hatte man ihm angetan, dass er alles dafür tat irgendwas Lebendiges an sich zu binden? „Egal was ich getan habe, ich habe dich noch nie angelogen.“ Der Verlust über meine Beine, die Erkenntnis das alles würde noch kommen, jetzt jedoch wollte ich ihn einfach nur in den Arm nehmen, versuchte mich auf den Armen aufzu stützen und wimmerte leise als ich in das Glas griff, meine Arme zerschnitt, hatte nicht gemerkt wie neben den Spiegeln auch die Scheiben zerbarsten und sich über mich und alles verteilten, hoffentlich war nichts im Wasser, er sollte sich nicht schneiden, er heilte doch nicht so gut. Blut tropfte auf den weißen Marmor, vermischte sich mit dem Wasser und brachte mich dazu zurück zu zucken, wimmerte seinen Namen und schaffte es doch irgendwie mich ans Wasser zu ziehen, zu ihm, versuchte mich reingleiten zu lassen und dachte nicht daran, dass ich keine Beine mehr hatte zum ausbalancieren, stürzte ins Nass, der Mund geöffnet und begann panisch einzuatmen, meine Lungen mit Wasser zu füllen, trotz allem wollte ich nicht sterben, nicht jetzt, konnte das jetzt nicht, später vielleicht, wenn ich meinen Auftrag erfüllt hatte, jetzt aber durfte ich es nicht, schlug um mich und versuchte nach oben zu gelangen, zu ihm zu gelangen, streckte die Hand nach ihm aus, Hawke… bitte…
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BeitragThema: Re: Hawke und Dagaz   Di Aug 11, 2015 11:59 pm

Es hatte nicht das geringste bisschen geholfen, mit dem Gefühl aufzuwachsen dass man irgendwie anders war, unter strenger Bewachung eben in Form von zu viel Regeln und Fürsorge, wer immer wieder hört, dass etwas mit einem nicht stimmt, der glaubte das auch irgendwann – naja, war bei mir schwer zu leugnen, ich hatte nicht umsonst immer einen Hausarzt auf Standby gehabt. Der vor Dagaz war tot, ich hatte es nicht mehr ausgehalten angefasst und eingeschränkt zu werden. Obwohl ich manchmal auch glaubte dass es vielleicht besser so wäre, bis mein Wille wieder durchkam der schlicht und ergreifend meinen Lebenswillen darstellte. Ich konnte sie nicht kontrollieren, aber sie gehörte zu mir, und mich sperrte man nicht ein.

Tss, er konnte gras haben, einen Pool, das war doch nicht weg nur weil ihm die Schenkel fehlten, dann spürte er es eben mit den Händen. Zumal ich ihm auch mit Beinen verwehrt hätte wegzugehen, zu einer Wiese oder sonstwo hin, er gehörte hierher. Dass der Kleine (der eigentlich älter war als ich, von der Entwicklung aus betrachtet, aber ich hatte allein 12 Jahre für das Wachstum eines 5 zu einem 6jährigen gebraucht, sodass er durchaus schon länger eigenständig war) sich nicht wehrte machte es nur noch schlimmer, er gab mir kein Ventil, keinen Widerstand, keinen Fokus, ich hatte es Satt behandelt zu werden als bräuchte ich Hilfe, Übungen, Therapie, alles Unsinn und absolut nutzlos, nichts davon hatte bisher etwas gebracht. Dagaz' Arbeitszimmer hatte ich nur ein paar Mal betreten und wollte es auch nicht wieder, mochte den sterilen, aber auch etwas verstaubten, geschäftigen Geruch nicht, wie die Zimmer von Ärzten eben.
Er log mich auch an, eine andere Option gab es nicht und ich glaubte ihm kein Wort, es war genauso falsch wie das Lächeln das er mir geschenkt hatte, seine Berührung war es vermutlich auch gewesen und lediglich ein weiteres Umschnappen sorgte dafür dass ich mich nicht weiter reinsteigerte. Ich musste sauber werden, auch wann das Wasser außen nicht alles würde fortwaschen können. Manchmal half es das wegzusperren, in mir.
„I don't believe you.“, erwiderte ich ohne ihn wirklich anzusehen oder zu -hören, hob erst den Kopf als ich das Blut roch, frisch, nicht das von den Wunden. Oh, die Fenster waren kaputt, darum war es kühler geworden. Sah schön aus, weiß auf rot, ich wusch mich weiter und sah wie aus der Sicht eines Fremden zu, was er tat, dass er mich rief, ich wusste nicht was das werden sollte, bis er sich ins Wasser stürzte, das sich stellenweise rot färbte.

Ich sah auf die aufgewühlte Wasseroberfläche und war erst einmal der Meinung nur mich selbst zu sehen, nicht mal mich, sondern eher wie ein Selbst, das man im Spiegelbild eines Spiegelbildes eines Spiegelbildes sieht und das sich doch irgendwie verzerrte, weil das dort unten was das Wasser aufwühlte gewiss nicht ich war. Wollte er zu mir, wollte er sich töten? Ich wusste es nicht, es war gerade auch vollkommen gleichgültig und in beiden Fällen die Reaktion die gleiche – ich packte sein Handgelenk und zog ihn hoch, vaporisierte das Wasser in seinen Lungen sodass er zwar husten, aber nicht ersticken würde wenn er auftauchte und ... huh. Ich hatte nicht damit gerecgnet dass er seine verbliebenen Lebensgeister nutzen würde sich festzuhalten, nahezu an mich zu werfen und halb zu erwürgen, worauf ich die ersten Momente überhaupt nicht reagierte – bis ich bitter lächelte.
"Liar.", raunte ich ihm zu und stand dann auf, war sauber und stieg aus der Wanne ohne mich um die kleinen Schnitte an meinen Füßen zu kümmern, die meisten Scherben lagen ja flach und nur die kleinen piekten. Mir doch egal. Handtücher lagen auch für uns beide da, ich setzte mich mit ihmauf die scherbenfreie Anrichte und gab ihm geistesabwesend ein Handtuch, gerade nicht bedenkend dass er runterfiel, wenn er losließ. Er sollte nicht loslassen, ich zupfte an den Plastetüten und erinnerte mich, dass die Verbände gewechselt werden mussten, also stand ich wieder auf und tappte tropfnass in Richtung Tür und Flur. Er hatte ja sein neues Zimmer noch nicht gesehen, hm ...
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BeitragThema: Re: Hawke und Dagaz   Mi Aug 12, 2015 12:51 am

Na und eben deswegen hatte ich versucht ihm zu helfen und ihm meine Liebe zu geben, aber er hatte es nie angenommen und irgendwann was Krankes, Verdrehtes draus gemacht. Mochte seine Art sein Liebe oder Ähnliches zu zeigen, aber mich machte es kaputt, brachte mich dazu ausbrechen zu wollen, war eingeengt brauchte Luft. Luft zu leben. Luft die ich nie wieder bekommen würde.

Was sollte ich denn mit den Händen, wenn es die Beine waren die zählten, ich war gerne gelaufen, hatte getanzt, auch wenn ich hier kaum dazu gekommen war, manchmal alleine in meinem Zimmer und doch war es nicht das Gleiche gewesen, ein paar Mal hatte ich Musik bei ihm abgespielt um zu sehen ob er tanzen wollen würde, aber er hatte es nie getan also hatte ich es auch nicht. Wozu auch, alleine tanzen war langweilig, war viel schöner wenn jemand mitmachte oder man für jemanden tanzen konnte. Was sollte ich denn mit Gras und einem Pool wenn ich nicht hindürfte, er könnte ja mitkommen, würde ihm auch gut tun das Haus mal zu verlassen, einfach mal rauszugehen und die Sonne auf sich scheinen zu lassen. Meine Übungen würden ihm helfen, er musste sie auch nicht alleine machen sondern mit mir zusammen, würde meine Fähigkeiten auch etwas stärken, damit arbeiten, es war eine Koexistenz und doch… würde er das niemals freiwillig machen.
Traurig was er machte, wie er mit sich selbst umging, mit anderen und ich würde ihm so gerne helfen, zog es vor nicht daran zu denken was er mir angetan hatte und wollte zu ihm, hörte zwar seine Worte, wusste dass er mir nicht glaubte und musste es doch versuchen zu ihm durchzudringen, er würde sich nur umbringen wenn er so weitermachte. Ahnte jedoch nicht dass ich kurz davor war mich selbst umzubringen, vergessen die Schwäche meines Körpers, meine fehlende Balance, die Medikation, konnte mich nicht gegen den Sog wehren und spürte wie ich langsam nach unten sank, die Hand weiter nach ihm ausgestreckt, schien eine Ewigkeit zu vergehen ehe ich ihn spürte. Endlich seine Hand, stark, rettend an meinem Handgelenk, spürte seine Magie, hustete, erbärmlich und krallte mich mit meiner letzten Kraft an ihn, sog keuchend Luft ein und klammerte mich zitternd an seinen Körper. „toi-même“, erwiderte ich ebenso leise, hielt mich mit einem leisen Schrei an ihm fest, angsterfüllt er würde mich nicht fallen lassen oder? Versuchte meine Beine um ihn zu schlingen und schrie leise auf als die Stümpfe gegeneinanderschlugen, ließ fast los und sackte ein Stück herunter was mich dazu bracht trocken aufzuschluchzen und erbärmlich zu zittern. Merkte daher auch nicht wie er sich setzte, wie er dann wieder aufstand nachdem er mir ein Handtuch reichte, welches ich niemals annahm, wie auch wenn ich es nicht mitbekam und dann ging es schon wieder weiter, beide nackt, brachte mich zurück in ein Zimmer das ich so nicht kannte, mich verwirrte und fester krallen ließ. „Hawke..“, konnte bald nicht mehr und ich musste darauf vertrauen dass er mich festhielt. „Ich hab... keine Kraft mehr“, flüsterte ich ihm zu und lockerte leicht den Griff, stöhnte leise auf, hoffentlich waren wir bald da, ließ mich willenlos auf das Bett legen und starrte erst an die Decke und dann im Zimmer herum. „Wo sind wir hier?“ Und dann etwas verwirrter, abwesender. „Es ist hübsch hier.“ War es wirklich, aber es konnte auch sein, dass die Medikamente mir Streiche spielten, war alles etwas viel und dann brachen die Schmerzen erneut auf mich ein, brachten mich dazu mich leicht aufzubäumen, den Rücken durchzudrücken und das Bewusstsein zu verlieren. Offensichtlich war durch die ganze Aufregung die Medizin schneller verarbeitet worden, war auch viel gewesen, vielleicht auch besser wenn ich dabei bewusstlos war wenn er meine Verbände wechselte.
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BeitragThema: Re: Hawke und Dagaz   Mi Aug 12, 2015 7:40 am

Nun, wie hätte er helfen sollen wenn ich erstens mit dergleichen nichts anfangen konnte und zweitens alles und jedem misstraute, der mir auch nur nahe kam? Ich hatte es angenommen, aber nicht so wie es vermutlich gemeint gewesen war, er hatte es immerhin geschafft dass mein Fokus ganz auf ihm lag der auch nicht wieder weichen würde, dessen war ich mir sicher. Wenn er Luft brauchte, würde ich sie ihm geben … und niemand sonst.

Er hatte nie getanzt, nicht in meiner Gegenwart, und auch die paar Male da er Musik angemacht hatte, gefiel mir überhaupt nicht – ich kam damit nicht zurecht, diesen harmonierenden Klängen, die ungeachtet von Haut und Fleisch tief in einen dringen konnten wenn es nur die richtigen waren, es beunruhigte mich und deshalb mochte ich es nicht, würde auch nicht tanzen, nicht nach draußen wenn es nicht sein musste, keine Übungen, keine Lügen. Selbst als ich klein war hatte das niemand in den Griff bekommen, wieso sollte es jetzt gehen, und selbst wenn, ich wollte nicht mehr dass jemand an mir herumpfuschte.
Er brauchte nicht versuchen sich zu ertränken, zulassen würde ich das nicht, was mich irgendwo auch schon wieder berechenbar machte und geärgert hätte, wenn ich drauf achten würde. Er klammerte sich an mich, rang mir auf seine Erwiderung aber nicht mal ein Grummeln ab – nein, ich ließ ihn nicht fallen, wir mussten ja raus, schaute nur was war, als er schrie, mein süßer kleiner Dagaz. Immerhin, er atmete. Das Handtuch fiel unbeachtet zu Boden, da er es nicht nehmen konnte, und dann trug ich ihn herüber, wieder meinen Namen hörend.
„Du musst ja auch was essen, glaube ich.“, meinte ich und hielt ihn eben fester, als er seinen Griff nicht mehr halten konnte, der schmale, kraftlose Körper zitterte und ich hielt ihn bis wir in seinem Zimmer waren, wo mehrere Beistelltische um das Bett herumstanden voll mit medizinischem Gedöns.
„Das ist dein neues Zimmer.“, erklärte ich abwesend und fing an die Verbände von seinen Beinen zu schneiden, ganz siffig, er brauchte neue. Erst einige Minuten später fiel mir auf, dass Dagaz mich nicht mehr hörte, oder besser das was ich sinnlos vor mich hin erzählt hatte, ich ärgerte mich, ging kurz um mir was anzuziehen und desinfizierte dann sorgsam seine Wunden, sah mir an ob das Gewebe immernoch geschwollen war und damit leicht entzündet (ja), gab ihm ein Mittel dagegen und verband die putzigen Reste von Beinen wieder (ohne Drainage da die Haut größtenteils verheilt war), ihm ab und an erklärend dass er jetzt nicht wieder gehen konnte, mich nicht verlassen und wenn die Hölle gefror. Da er so aber nicht essen konnte, stellte ich ihm nur was auf den neuen Nachttisch, legte ihm wieder zwei Zugänge für Nährstoffe und Schmerzmittel, ehe ich mir den Hocker zum Fenster schleifte und mich damit beschäftigte in die Leere zu starren. Normalerweise hätte ich ihn gevögelt wenn er so achtlos schlief … aber ich wollte nicht, war wütend, auch wenn das nur tief im Inneren brodelte. Aber das tat es immer, und die fast völlige Stille war wohltuend, sodass ich seinen Atem hören konnte - und auch, wenn er wieder aufwachen sollte, vielleicht schlief er ja auch.
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BeitragThema: Re: Hawke und Dagaz   Mi Aug 12, 2015 9:49 pm

Die Luft würde er mir aber auch nur geben wenn er sie fünfmal für sich selbst gefilterte hatte und sich ganz sicher sein konnte, dass ich dabei niemanden gesehen hatte und die Luft auch von niemandem eingeatmet worden war außer ihm selbst. Seufz. Egal was ich machen wollte, ich war seins, das hatte ich ja schon kapiert, ich fühlte mich nur eingeengt und brauchte einfach nur etwas eigene Luft, wollte ja gar nicht weg und wenn er mir noch so weh tat. Ich hatte doch nur ein wenig Ruhe gebraucht. Es war nicht einfach mit ihm und auch an meiner Kraft und meinen Nerven zehrte es, konnte das auch nicht auf ewig durchhalten und wusste, dass ich irgendwann an seiner Art zerbrechen würde. Das einzige was ich gewollt hatte war wieder Kraft zu tanken und dann selbst wieder zur Ruhe zu kommen um dann weiter an seiner Seite sein zu können.

Natürlich hatte ich nicht getanzt, er konnte Musik nicht leiden und ich wollte nicht dass er mir das verbat, ich machte es einfach gerne. Und meistens verbat er mir Sachen die ich gerne machte, einfach weil ich dabei nicht so glücklich/ambitionistisch oder sonst was war wenn ich bei ihm war, oder weil es ihn allgemein störte wenn er mich nicht so zum Lächeln bringen konnte, dabei war mein Lächeln was ihn anging anders, tiefer, ach er war einfach schwierig. Wie sollte das alles nur besser werden wenn er sich nicht helfen ließ, ich wollte nicht dass er starb, dass er krank wurde und litt. Wobei das meist die Einzige Zeit war in der ich normal mit ihm reden konnte, in der er umgänglicher war, natürlich nur wenn er halb weg war und nicht mehr ganz bei Sinnen.
Ich hatte gar nicht versucht mich zu ertränken, wollte zu ihm gelangen und war einfach nur froh, dass er geistesgegenwärtig genug gewesen war mich raus zu retten. Er hielt mich, gab mir Kraft und passte auf mich auf, wenn er doch nur nicht so… so gemein war und mich einfach nur zerstörte. Er wusste gar nicht was er mir damit genommen hatte, überhaupt einfach gesunde Gliedmaße abzuschneiden, dass ging gar nicht für einen Arzt. Vor allem nicht, wenn es die Eigenen waren. Essen, ich hatte keine Ahnung wann ich das letzte Mal was gegessen hatte, war einfach nur müde und fertig, mein Körper schmerzte, ich war am Ende. Hatte leider auch gar keine Chance das Zimmer groß zu bewundern, brach einfach zusammen und schlief ein, bekam glücklicherweise nichts davon mit wie er mich versorgte, dann an das Zimmerfenster setzte und wartete.
Es war Abend als ich wieder zu mir kam, verwirrt, schaute mich um aber es war dunkel, nur leises Piepsen von den Geräten, Mondschein und eine Gestalt an meinem Fenster. „Hawke?“, fragte ich, müde, verschlafen, ich wunderte mich was er da machte, was war los? Wollte mich umdrehen, ich war nackt und in meinen Armen steckten Nadeln, hm komisch, stützte mich ab und zuckte mit einem leisen Schrei zusammen als ich versuchte mich mit meinen Beinen abzustützen, aber die reagierten natürlich nicht, wie auch wenn da keine waren, keuchte erschrocken und dann schmerzerfüllt als der Stumpf gegen die Bettdecke, gegen die Matratze stieß, die Entzündung war nicht gut, hatte auch leichtes Fieber und das… war schlimmer als jeder Schmerz den ich bisher gefühlt hatte, mir wurde schlecht und schwarz vor Augen, rief erneut nach ihm, es tat weh, er sollte herkommen.
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BeitragThema: Re: Hawke und Dagaz   Do Aug 13, 2015 12:02 am

Richtig erkannt, es war aber ebenso möglich dass ich ihn auch einfach aus einer Laune heraus doch gehen ließ, Wiesen behoppeln oder was auch immer nur um nachher sauer zu sein, dass er es getan und gemocht hatte. Ich war es so gewohnt, wenn man etwas haben wollte, gab man es nicht mehr her, und wenn die Hölle gefror, es ging einfach nicht an und mir war auch klar dass wenn Dagaz mich verließ nichts mehr übrig war – so viel Selbsterhaltung hatte ich, und darum konnte ich ihn nicht gehen lassen. Was sollte ich denn tun? Ich durfte nicht festhalten und nicht loslassen … aber es war sowieso fraglich wie lange das noch weiterging. Er konnte nicht zur Ruhe kommen, niemand sollte das wenn ich es nicht auch konnte. Und eben das war nicht möglich … so gut wie nie wenn mein Körper mich nicht selber lahmlegte.

Musik war furchtbar, also wollte ich sie auch nicht um mich haben, hätte ihm auch verboten sie so zu genießen, was das anging schien ich berechenbar zu sein was mich wiederum ärgern würde. Ich war nur imstande bei einem Lächeln falsch und echt zu unterscheiden, aber ich hatte nicht viel normalen Kontakt zu anderen und es auch nicht gelernt, falsche Umgebung dafür. Zuviel Energie oder zu wenig, recht war es nie. Dagaz kümmerte sich auch nur dann um mich wenn es mir schlecht ging, zumindest sah ich das so wenn gerade nichts war, zumindest wenn ich krank war musste irgendwas anders sein … denn auch wenn ich dann wehrlos war, blieb er, ich konnte mich nicht erinnern dass er je weglaufen wollte, wenn ich krank war – aber nicht meinetwegen, sondern weil er ein Arzt war.
Gegessen hatte er vor fünf Tagen etwas festes, aber seitdem die Nährstoffe flüssig bekommen, die aber natürlich nicht sättigten. Müde waren wir beide, aber ich hatte das Gefühl etwas vergessen zu haben – eh ja, meine und seine Restwunden, aber so was konnte einem mal entgleiten wenn man gerade ins Nichts starrte. Ich sollte das Bad reparieren lassen … Oder mich? Das Piepsen nervte mich, schläferte aber auch ein.

Ich hob verspätet den Kopf, brauchte erst mal ein paar Sekunden, bis ich überhaupt registrierte was los war und dann mit schrammenden Beinen den Stuhl zurückschob und etwas vorsichtig aufstand, die Füße taten irgendwie weh. Was schrie er denn wieder? Ich trat an sein Bett und drehte den Regler für das Schmerzmittel auf, so wie er sich wälzte.
„Was denn?“, fragte ich, „Hast du Hunger, little doggie?“
War diesmal nicht mal verhöhnend gemeint, mir fielen die Wunden an seinen Armen auf und ich wischte darüber, damit sie heilten, klappte diesmal sogar statt es noch zu verschlimmern, aber die Beine … ne.
„Das brennt noch, ist bald vorbei … du bist doch Arzt, aber heilen kannst du es nicht, mh.“, meinte ich, seufzte und setzte mich auf den Bettrand, „Bleib liegen. Und hör auf zu schreien … “
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BeitragThema: Re: Hawke und Dagaz   Do Aug 13, 2015 12:40 am

Ich wäre verwirrt wenn er mich gehen ließe und würde erst recht dableiben, würde der Sache nicht trauen und lieber bei ihm bleiben, wer wusste schon was er sich antun würde wenn ich mal nicht aufpasste? So manches Mal da er mich gewaltsam in sein Bett gezerrt hatte, war ich geblieben weil ich Angst um ihn hatte, er immer wieder zwischen seinen Persönlichkeiten switchte, konnte nie sicher sein wann er den nächsten Anfall bekam. Ich sollte nicht zur Ruhe kommen wenn er das auch nicht konnte, aber wir könnte ich ihm dann helfen, könnte dann auch nur noch hilflos zusehen wie er sich und damit auch mich zerstörte. Wann er wohl begreifen würde, dass es durchaus mindestens einen gab der sich um ihn sorgte und Angst um ihn hatte?

Sie war gar nicht furchtbar, war nur anders und verstörend für ihn und deswegen hasste er sie, weil er sie nicht fassen konnte, nicht bearbeiten konnte, weil er einfach nicht wusste wie er mit Gefühlen umgehen sollte, geschweige denn mit anderen Menschen oder Wesenheiten. Vielleicht rührte daher seine komische Sicht ich würde mich nicht wirklich um ihn kümmern, sondern nur um ihn als Patienten.

Hm, nein das reichte nicht an essen, war aber in allem von ihm abhängig wenn ich hier so blieb, wenn ich meine Beine nicht bewegen konnte, normalerweise mochte er es wenn ich ihm was kochte, meistens wusste er nicht, dass ich es gemacht hatte aber mir war aufgefallen dass es ihm immer dann am Besten schmeckte wenn ich davor in der Küche was gemacht hatte. Ohne sein Wissen, ob er wohl glauben würde ich würde versuchen ihn zu vergiften, zutrauen würde ich es ihm.
Ich war wach, es tat weh, alles so weh und wollte nicht mehr dass es schmerzte, was konnte ich nur dagegen tun? Aber dann regte sich Hawke auch schon, kam rüber, schlurfend, irgendwie nebst der Kappe und ich lächelte ihn an, müde, geschafft und voller Schmerzen. Ich hörte seine Worte und nickte dann leicht, ja ich hatte Hunger, streckte trotzdem die Hand nach ihm aus. „Hawke… nimmst du mich in den Arm?“, gewagt, trotzdem, ich wollte ihn spüren, wollte seine Wärme, wollte dass er mich festhielt. Ich hatte das Gefühl auseinander zu fallen und ich wusste einfach nicht warum. Er heilte meine Wunden und ich schaute sie bewundernd an, seine Fähigkeiten waren unglaublich, fand sie jedes Mal wieder erstaunlich und bewunderte ihn dafür was er konnte. Lächelte dann traurig. „Nein… ich würde es gerne können, dann könnte ich dir viel besser helfen,“, schloss die Augen und schüttelte leicht den Kopf. „ich fühl mich manchmal so unnütz, als würde ich dich immer wieder enttäuschen.“ Hm, war gut, dass ich alles immer noch für einen Traum hielt, dass ich es einfach alles für so absurd fand, dass ich nicht erkannte was der Wahrheit, der Realität entsprach und was nicht, schrie nicht mal mehr, denn ich war viel zu fasziniert von ihm.
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BeitragThema: Re: Hawke und Dagaz   Do Aug 13, 2015 7:50 am

Nein, selbst verletzt hatte ich mich noch nie, war aber auch nicht notwendig da meist sonstwas passierte und nicht wie eben nur meine Umgebung kaputtging. Es stimmte, er war schon manches mal bei mir geblieben wo ich dann nicht wusste wieso, was daran nun richtig gewesen war dass er mich nicht von sich zu schieben versuchte, er konnte mir nicht helfen, aber es half seinen Körper zu erobern und mir untertan zu machen, meist reichte das als Ausgleich für eine kurze Weile insbesondere wenn er es geschehen ließ.
Verstörend, furchtbar, ich nahm es da nicht so genau und war hervorragend darin alles von mir zu weisen, sie verstörte mich nicht, mich doch nicht, ich hasste sie nur, keine Begründung, einfach so, Punkt. Ich war ziemlich gut darin Menschen zu manipulieren und alles, also konnten sie mir nicht völlig verschlossen sein. Aber stimmte schon – ich war wütend auf alles, was ich nicht verstand und allzu oft gehörte Dagaz dazu.

Er hatte ja flüssige Nahrung bekommen, wohingegen ich mit meiner Versorgung nicht sonderlich zufrieden war, konnte auch an der Laune liegen, die ich hatte, aber geschmeckt hatte mir nichts richtig sodass ich auch überlegt hatte mich an einen Tropf zu hängen. Doch vergiften? Nein. Dagaz würde versuchen mir zu entkommen, aber sich doch nicht gegen mich wenden, bestimmt nicht. Ich musste das aber wieder ausloten jetzt da ihm etwas wichtiges fehlte, vielleicht hörte er ja jetzt auf einen auf netten Arzt zu machen.
Es tat auch gleich nicht mehr weh, das flüssige Zeug wirkte besser, wo ich ja auch das Ventil weiter öffnete und damit den Zulauf erhöhte – er selber konnte nichts tun, wie denn auch? Verwunderlich dass er trotzdem lächelte, so was würde mir gewiss nicht helfen, dabei irgendwen zu verstehen und ich wusste, da es so müde wirkte, auch nicht ob echt oder unecht. Hunger schien ja nicht so schlimm zu sein, er sollte Essen, weshalb ich ie Stirn runzelte als er dann doch zu mir wollte, warum?
„Wenn du gegessen hast.“, meinte ich, deutete auf seinen Nachttisch wo ich ihm einen Napf mit Trockenfleisch, einem Quetschjoghurt und irgendwas anderem das er mal mochte hingestellt hatte. Gut, ich sagte ihm das zwar, hob ihn aber trotzdem unter den Armen hoch und setzte ihn wieder auf meinen Schoß, warum auch immer er da freiwillig hinwollte. Vielleicht Dank für die verheilten Arme, so kleine Verletzungen waren ja kein Thema, nur große schaffte ich nicht.
Er redete komisches Zeug, hatte zwar manchmal seine Kuschelphasen, aber ich wusste immer nicht was ich davon halten sollte, wenn er so mit mir redete, so sprach.
„Ich brauche keine Hilfe.“, knurrte ich und lockerte den Griff, mit so was sollte er mir nicht kommen wenn er nicht von mir runterfliegen wollte, hielt ihn dann aber wieder fester, „You do. Wann immer du versuchst mich zu hintergehen.“
Enttäuschung, Wut, irgend so was halt, aber im Haushalt war er schon praktisch wenn ich keine Lust hatte mit Magie einmal durchzugehen oder so. Ich brummte unzufrieden obwohl er ja nicht mehr schrie und streichelte ihn geistesabwesend, nicht besonders unschuldig wenn ich dabei irgendwann an seiner Körpermitte anlangte, diese kurz rieb und dann herumfasste um nachdenklich seinen Eingang zu massieren. Nutzlos, huh … aber ich mochte es ihn zu vögeln, von daher war er nicht nutzlos, denn das hier, was ich gerade drückte und streifte war ja noch da und hatte mich auch noch nie enttäuscht. War aber auch wiederum etwas das ich mir regelmäßig erzwang.

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BeitragThema: Re: Hawke und Dagaz   Do Aug 13, 2015 10:41 pm

Vielleicht noch nie bewusst selbst verletzt aber ich wusste, dass ihm doch einiges weh tat auch wenn er es versuchte mit anderen Gefühlsausbrüchen zu unterdrücken. Wie konnte ein so junger Mann nur so eine Last tragen, ich hatte mir damals geschworen an seiner Seite und bei ihm zu bleiben und daran würde sich auch nichts ändern, konnte doch auch gar nicht anders, als wäre unser Schicksal miteinander verbunden. Er sah es einfach nur nicht, ich wusste langsam nicht mehr wie ich ihm klar machen konnte wie gerne ich bei ihm war und wie sehr ich es schätzte, wie schön es war ihn mal lachen oder lächeln zu sehen, denn meistens tat er es nicht. Gute Güte hätte ich geahnt dass es ihm helfen würde nur mit ihm zu schlafen, ich wäre gar nicht mehr aus dem Bett gekommen mit ihm, dumm nur dass ich mich sowas nicht traute und er den ersten Schritt machen musste, jedoch bitte nicht so brutal, nicht so grauenhaft, nicht wenn ich gerade etwas Wichtiges tat. Er hatte etwas an sich dass mich dazu brachte erstmal abzuschrecken, auch weil er so forsch war, nicht dass es mir nicht gefiel nein, aber er könnte mich ja einfach sanft küssen und mir sagen, dass er mit mir schlafen wollte und ich würde es ihm in keinster Weise verweigern, manches Mal hatte das auch ganz gut geklappt und ich hatte mich jedes Mal wieder über den Fortschritt gefreut. Und war jedes Mal wieder enttäuscht gewesen, aber ich gab nicht auf, verstand ihn auch oft nicht und versuchte dann das Beste daraus zu machen und ihm weiter unterstützend zur Seite zu stehen. War schon schlimm genug, dass es sonst keiner war, sein Vater zum Beispiel der angeordnet hatte, dass sobald ich ihm eine Mail schrieb oder sonst wie eine Nachricht zukommen lassen würde, ich sofort abgeholt werden und er den Rest seines Lebens in einer Zelle verbringen würde. Gut nur, dass er davon nichts wusste und ich würde einen Teufel tun das zu erklären oder ihm zu sagen was für ein Arschloch sein Vater eigentlich war.

Oh Hawke, als ob flüssige Nahrung auch nur Ansatzweise mit ordentlich zu vergleichen wäre, würde ihn wahrscheinlich schimpfen dafür, auch wenn ich wusste, dass ich den Tonfall nicht bei ihm haben dürfte. Konnte dann doch meist nicht anders und musste ihm einfach sagen was für ein Hohlkopf er sein konnte. Natürlich mit anderer Wortwahl.
Das Schmerzmittel half wirklich, jedoch machte es mich auch etwas verwirrter, hielt das alles für einen schrägen, aber schönen Raum, immerhin war er hier und kümmerte sich um mich, selten hm vielleicht sollte ich wirklich mal krank werden damit dies geschah? Zumindest die Auswahl des Essens ließ mich an einen Traum glauben, jedoch war es ihm durchaus zuzumuten dass er mir Trockenfleisch in einem Napf servierte, hatte sogar schon Mal Hundefutter von ihm bekommen und dann war er sauer gewesen weil ich es gegessen hatte und er den Geschmack beim Küssen nicht leiden konnte, hatte es dann auf mich geschoben und mich beschimpft, dass ich unfähig war ordentliches essen für mich zu besorgen. Eh, manchmal war er wirklich neben der Kappe, aber gerade das machte ihn so niedlich, so besonders. Ich wusste selbst nicht wie ich ihm entgegentreten würde, wenn ich realisierte was er mir angetan hatte. Trauer erfüllte mich, als er mich nicht zu sich nehmen wollte, erst essen hm aber das dauerte so lange, auch wenn sich mein Magen anfühlte als würde er bald schreien vor Hunger, freute mich als er mich dann doch hoch nahm und konnte es mir nicht verkneifen ihm einen dankbaren Kuss auf die Nase zu verpassen, ehe ich das Trockenfleisch nahm und es langsam aß, darauf rum kaute, der Joghurt kam später und der hatte mir sogar Apfelmus besorgt, was für eine Kombination, hatte mich eine Weile nur von dem Mus ernährt als es meinem Magen nicht so gut gegangen war und hatte ein Faible dafür entwickelt, seltsam normalerweise mochte man sowas ja dann weniger wenn man es dauernd bekam und nehmen musste, aber ich war halt auch etwas anders. Rutschte ein Stückchen nach hinten und kuschelte mich an seine warme, breite Brust ehe ich weiter mampfte, was für eine Kombination, wenn ich davon hinterher kein Bauchweh bekam wusste ich auch nicht, aber das war mir egal wenn er es für mich hergerichtet hatte und überhaupt war es ja sowieso nur ein Traum. Als er den Griff lockerte und so rumknurrte kicherte ich und lehnte mich erst recht an ihn, schüttelte den Kopf und klaute mir gleich noch einen Kuss, sanft, unschuldig. „Natürlich brauchst du keine Hilfe, aber ich bin trotzdem gerne für dich da.“, lächelte ihn warm an, ehe ich mit meiner Nase ein wenig an seinem Hals schnupperte und ihm mit einem „Du riechst lecker“, unmissverständlich klar machte, dass es mir gefiel, leckte auch leicht über die Stelle ehe ich ihm auch dort einen Kuss aufhauchte, war ja ein Traum da durfte ich ihn verwöhnen oder nicht? Entrüstet wich ich dann aber mit dem Kopf zurück und starrte ihn entsetzt an. „Ich würde dich niemals verraten, niemals, und wenn ich dabei drauf gehen würde es nicht zu tun.“ Wollte weiterreden wurde aber von seinen wandernden Händen abgelenkt. So konnte ich nie und nimmer essen, reagierte schnell auf seine Berührungen auch wenn sie erst sehr unschuldiges Streicheln waren und dann recht forsch meine Körpermitte massierten, huh. Der Napf war schnell zur Seite gestellt, war sowieso halb leer und ich keinen Hunger mehr, hatte auch ein wenig Apfelmus genascht und stöhnte genüsslich ob der Berührung, griff hinter mich und hielt mich an ihm fest, den Rücken an seine breite Brust gelehnt und die Beine ausgebreitet, sodass er besser hinkam, schnurrte ihn an und stöhnte an seinem Ohr. „Ich möchte dass du mit mir schläfst.“, schnurrte ich, nahm meine Hand und drückte seine fester um mein Glied, sodass ich nicht kommen konnte. „Ich will dich in mir spüren wenn ich komme.“ Hey, das war mein Traum und ich wollte dass er mir gefiel und mir gefiel es nun Mal wenn er mit mir schlief, vor allem wenn er mich nahm und auch mich sah.
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BeitragThema: Re: Hawke und Dagaz   Fr Aug 14, 2015 12:37 am

Natürlich tat es weh, wenn mein Körper sich gegen das wehrte was meine Gene zustande bringen konnten, aber wenn man wütend war merkte es ja selten sofort, war auch schon passiert dass es erst als es zu spät war für mich bemerkbar wurde. Er war auch gebunden, der süße Dagaz, und zwar an mich, kein Schicksal sondern weil ich das wollte. Schwierig, eher Richtung Teufelskreis, denn wenn es mir nicht gut ging und irgendwas nicht in Ordnung war, war ich natürlich mies drauf, und wenn es mal Grund gab fröhlich zu sein war die nagende Gewissheit da dass es bald fort wäre. Nicht besonders guter Nährboden für Lächeln und Freude, aber ab und an kam es vor. Eh, nein, ich hatte nicht gelernt um etwas zu bitten und war gewohnt es mir einfach zu nehmen, zur Not mit Gewalt, so waren Götter eben und von denen stammte ich entfernt ab, er hatte versucht mir mal beizubringen, eher vorzuschreiben, wie ich das zu machen hatte, aber ich war zu schnell in alte Muster zurückgefallen, sobald ich wütend, unausgelastet oder einfach rollig war ging das nicht mehr. Und auch wenn die Gratwanderung wieder nicht klappte zwischen 'Du gehörst mir' und 'Ich brauche niemanden'.
Oh bitte, ich kannte meinen Vater schon etwas länger als Dagaz, und ich wusste dass ich eigentlich nie geboren werden sollte – Menschen waren eigentlich nicht in der Lage göttliches Blut zu empfangen, keine Ahnung wieso Mutter das überlebt hatte aber ich war hier, als Handlanger eines sogenannten Vaters, der lieber Ärzte anheuerte als sich um seinen selbst verzapften Scheiß zu kümmern – egal, ich kam allein klar.

Ich hätte ihm auch gar nichts geben müssen, tss, so was undankbares, was sollte ich sonst machen, es ihm in den Rachen stopfen wenn er sich wandte und schrie, so zugedröhnt wie er war wäre er daran doch erstickt. So aber hatte ich ihm was gebracht, von dem ich wusste dass es a) nahrhaft war oder b) ihm schmeckte. Hätte wieder Hundefutter machen sollen, besser ging ja nicht.
Ich tat wieder das Gegenteil von dem was ich gerade noch gesagt hatte und nahm den futternden Knirps hoch, der früher mal größer war als ich und dessen Hunger ich hören konnte. Von Kombinationen hatte ich keinen Plan, einer der Vorteile meines Körpers war dass wirklich alles verwertet werden konnte was irgendwie genießbar war – wählerisch war ich trotzdem. Ich reagierte nicht, weil ich nicht wusste wie ich auf den Kuss jetzt reagieren sollte, er hatte mindestens genau solche Schwankungen wie ich. Dauerte so wie Dagaz daran herumnagte und sich dann irgendwie ankuschelte, Bauchweh bekam er bei dem Schmerzmittel intus aber bestimmt nicht.
Ich wusste nicht was ich davon halten sollte dass er sich auf einmal so anders gab, küsste, lächelte, anschmuste, machte mich Misstrauisch oder vielleicht wurde er nur verrückt vor Angst oder was auch immer. Meine Miene verdüsterte sich, heh, für mich da sein als Arzt konnte er gut, freute sich wohl nur seine Hände noch zu haben oder was auch immer. Es kam aber durchaus vor dass er mal nicht zurückschreckte … ich war irritiert.
„Du sollst nicht mich essen.“, kommentierte ich sein Lecken, aber das machte er brav, gutes Hundi, verlogenes Hundi, von wegen niemals verraten.
„Lieber draufgehen?“, wiederholte ich warnend, wie ich dazu stand hatte ich eigentlich deutlich gemacht, „Huh. Weglaufen ist kein Verrat?“
Für mich schon, und ich war auch angespannt, noch immer keine gute Laune in Sicht aber Sex ging immer, weshalb ich anfing ihn zu bearbeiten und auf positive Resonanz stieß, komisch. Er stöhnte, spreizte das was von seinen Beinen über war und hielt sich, was seinem normalen Verhalten krass gegensätzlich war. Dummer Hund … das änderte auch nichts, ich wollte eigentlich nicht wenn er wollte, es verwirrte mich, andernfalls waren meine Finger schon an ihm. Ich überlegte, dann bohrte ich zwei Finger in ihn, dehnte ihn genüsslich. Läufiges Köterchen.
„Well ...“, meinte ich und zuckte die Schultern, „Ich weiß nicht ob du kommen wirst, aber wenn du gefickt werden willst … tu was dafür.“
Bereit war ich noch nicht, wie er durch die Lederhose spüren konnte, sie spannte noch nicht zu unangenehm und ich sah überhaupt nicht ein auf Forderungen zu reagieren... Meine Finger spielten gegenläufig in ihm, bereiteten nicht wirklich schonend vor und ungeachtet von Dagaz eigener Hand an dessen Schwanz stupste ich die Spitze an.
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BeitragThema: Re: Hawke und Dagaz   Fr Aug 14, 2015 1:46 am

Nein, nein, nein. Es ging ihm nicht gut und er war vollkommen fertig weil seine Kindheit einfach schlecht gewesen war, hätte er liebende Eltern gehabt, oh er wäre wahrscheinlich ganz anders geworden, aber dann hätten wir uns sicher nicht gesehen, war also trotzdem insgeheim froh dass es so gekommen war, auch wenn ich ihm besseres wünschte, zumindest musste er nicht alleine sein, mochte ja sein dass er mich nicht brauchte aber ich war trotzdem da und ich wollte bei ihm bleiben.

So war das doch gar nicht gemeint gewesen, war um alles glücklich was er mir gab denn das tat er nicht häufig, manchmal wenn er zu grob gewesen war und ich kaum noch laufen konnte, oh da stand dann was zum Essen, fast als wäre es ihm peinlich oder als würde er sich Sorgen machen, eine Geste die ich nie erwähnte aber die mich immer freute, hatte nur Angst er würde aufhören sich um mich zu sorgen wenn ich etwas sagte. Und es ging ja gar nicht darum, dass ich diese Ernährung bekommen hatte, sondern er darüber nachgedacht hatte sich auch so zu ernähren, war doch viel schöner so etwas zu essen oder nicht? Also bitte ich hatte eigentlich gar keine Schwankungen aber ich war vollgepumpt mit Medikamenten, mir fehlten zwei Beine und ich glaubte es wäre alles ein Traum, da durfte man ja ein wenig anders reagieren als man es sonst tat oder nicht? Er reagierte komisch auf mein Lächeln und alles, warum auch nicht, er war mein TraumHawke, wieso sollte sich dieser anders benehmen als der Normale? Vielleicht hätte der Echte mich auch schon längst getreten und wäre gegangen oder hätte sich genommen was ihm zu stand und mich blutend zurück gelassen, wäre nicht das erste Mal. Vergnügt kicherte ich als er verwirrt zu sein schien und mir erklärte, dass ich nicht ihn essen sollte, aber das würde ich doch gar nicht tun. „Ich will dich nicht fressen, nur ein wenig vernaschen.“, schnurrte ich und schüttelte dann leicht den Kopf, ehe ich mich halb umdrehte und sein Gesicht in meine Hände nahm, ihm tief in die Augen schaute und den Kopf ein wenig schief legte. „Nicht draufgehen, dann wäre ich weg das ist nicht gut, ich darf dich nicht alleine lassen.“, lächelte dann leicht traurig. „Auch wenn ich manchmal gerne draußen wäre, einfach nur die Augen schließen und die Stille genießen, nicht immer nur hier drin, aber das magst du nicht.“ Meine Stimme verlor sich etwas, ebenso wie meine Gedanken. „Wusstest du dass ich krank werde wenn ich keine Sonne sehe, ich brauche das.“ Gab ihm einen Kuss wie ich es eigentlich gleich hatte tun wollen und schüttelte dann den Kopf. „Egal, die Stelle ist nicht weit weg und ich red morgen wenn ich aufwache einfach mit dir.“ Er bearbeitete mich weiter, mein Körper reagierte bei seinem Anblick mit Feuchtigkeit, wusste was ihn erwartete und insgeheim wollte ich es ja auch nur dass ich normalerweise nicht darum beten würde. Ich schnurrte und hielt mich an ihm fest, ehe ich mich leicht bewegte und den Fingern entgegenstieß, meine Hand wanderte von seiner nach hinten, strich über seine Hose, seine noch nicht vorhandene Erregung. „Selbst in meinem Traum machst du es mir nicht einfach.“, lachte ich glücklich und neigte meinen Kopf nach hinten, knabberte an seinem Hals, während ich stöhnte, konnte nicht weh tun durch die Medikamente, erst wenn diese weniger wurden konnte ich vielleicht etwas spüren. Wobei dieser Schmerz wahrscheinlich weit geringer ausfallen würde. Für den Moment jedoch erinnerte ich mich nicht dran, für den Moment wusste ich nicht dass es kein Traum war. Ich stöhnte, bäumte mich seinen Fingern entgegen er sollte mich nicht anfassen, nicht die Spitze berühren, ich würde kommen wenn er so weitermachte, fühlte mich so sensibel an. „Bitte, Hawke, ich brauche dich.“
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BeitragThema: Re: Hawke und Dagaz   Fr Aug 14, 2015 8:30 am

Ts, alles auf die Kindheit schieben als wäre ich nicht imstande eigenständig Charakterzüge zu entwickeln, es war letztlich ein Teil des Puzzles, und ich hatte eine liebende Mutter gehabt. Nur eben eine Sterbliche, die mir dreißig Jahre als Kleinkind und Kind zusah, mich aber nie als Jugendlichen oder gar Erwachsenen hatte sehen können. Ich trauerte dem nicht mehr nach, gab genug andere Sachen um sich aufzuregen. Und dass ich ihn oder irgendjemanden brauchte würde ich so niemals über die Lippen lassen.

Tse, er durfte nicht verhungern, darum stellte ich ihm was hin und aus keinem anderen Grund, wenn Dagaz unfähig war sich selber um seinen Kram zu kümmern. Ich hatte schon gegessen, auf dem Weg hierher, aber eben nicht viel und während ich schlief wäre so ein Tropf doch sinnvoll, dann hatte ich was intus während ich schlief, und da konnte man schließlich nicht kauen.
Ein Traum war es ganz bestimmt nicht, komisch dass er das als Arzt nicht einzuschätzen vermochte und da ich ja durchaus real war dürfte auch klar sein wieso ich reagierte wie immer, oder eher verwirrt, wenn ich nicht eh angefangen hätte ihn zu befummeln wäre das gehen vermutlich eine passende Reaktion gewesen. Vernaschen, aha, naja gut ich war besser als Apfelmus also war das gerade legitim, aber wieso hielt er meinen Kopf fest? Er redete Unsinn, was mein Gesichtsausdruck ihm auch verriet und ich sagte nichts zu seinem Gerede – er war Dagaz, der Tag, ich wusste dass er ohne das Licht der Sonne einging, aber … sollte er sich doch ans Fenster setzen.
„I don't like it.“, bestätigte ich ihm, aber gut, wenn er später mit mir sprechen wollte musste es dann wohl so gehen, ich hatte ohnehin keine Lust gerade das zu bequatschen, wenn ich gerade meine Finger anfing in seiner Feuchte zu bewegen,wusste nicht wieso er mich nun küsste oder was auch immer er da tat, wies ihn aber auch nicht ab.
Gut dass ich ihm die Hände gelassen hatte, sodass er anfangen konnte zu kosen, über meinen Schritt strich was rasch für Reaktion sorgte, er knabberte an meinem Hals und stöhnte, wobei letzteres überaus anziehend war. Er schien glücklich, wieso auch immer, aber er war bei mir und schien meinetwegen happy zu sein, das konnte nicht schlecht sein.
Ich fingerte ihn weiter, drückte meinen Schritt gegen seinen Hintern und ließ ihn in dem Glauben zu träumen, ich hätte wissen müssen dass er es nicht tun würde wenn er bei Sinnen wäre was irgendwie ernüchternd war und mich verstimmte, aber nichts daran änderte dass er mir seinen geschändeten Körper gab, sogar darum bat sein süßes Loch gefüllt zu bekommen. Mir egal ob er kam oder wie oft, massierte seine Spitze mit meinen Fingern und knurrte dann leise.
"Tust du das, ja?", meinte ich und hob ihn dann von meinem Schoß, legte ihn auf das Bett aufpassend dass er sich nicht in den Schläuchen verhedderte und drängte seine Beine auseinander, nachdem ich meine eigene Hose geöffnet hatte. Praktisch so mit weniger Bein im Weg und drückte seine Schenkel auseinander, um ohne abzuwarten meine Spitze in ihn zu drücken.
"Eigentlich würde ich dich von hinten nehmen Little doggie, aber das muss wohl noch warten bis du dich aufstützen kannst..."
Das einzige was er brauchte war ein Schwanz in sich, mehr nicht... Und esbwar halt zufällig meiner.
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