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 Aoba und Nero

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Kitsune

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BeitragThema: Re: Aoba und Nero    Di Sep 27, 2016 2:12 pm


Oh doch, ich hatte eine ganz gute Vorstellung von einem guten Wochenstart, der mir massig Kohle für die Yakuza einbrachte, und dem Jungen sein erstes Mal bescherte von etwas das ihn vorher ja augenscheinlich nie interessiert hatte, schon gar nicht mit einem anderen Mann. Dafür hatte er sich auch gut genug angestellt damit ich am Ball blieb, immerhin war es selten dass es so junge und hübsche Unternehmer zu vernaschen gab - diese Art sich freizukaufen gewährte ich nicht jedem. Geld von jemandem wollen und jemanden um die Sinne Vögeln waren zwei Paar Schuhe und ich hatte trotzdem Lust, meine kleine Hure mal wieder zu besuchen. Nach dem was Kazura mir gesagt hatte, vermisste Aoba mich ziemlich, da wäre es gemein ihn erst zum neuen Monat wieder zu besuchen. So keusch war er sicher nicht mehr.


Fand ich herabwürdigend dass der Junge in der Bar schlief, was aber auch hieß dass ich ihn jederzeit heimsuchen könnte - ich hatte ja einen Schlüssel für das Golden Sun. Dennoch wartete ich draußen, sah zu wie das große Licht innen erlosch und stieg dann aus, rauchen tat man nicht im Auto, und ich war noch nicht mal fertig damit, als ich den Blauschopf erspähte. Müll raus bringen, sehr vorbildlich, und ein gefundenes Fressen für mich. Wenn ich es nicht wollte, hörte man mich auch nicht kommen, zumal es dunkel war und Aoba lärmte mit dem Müll. Also schnapote ich ihn mir, ein Arm legte sich über seinen Mund, der andere wie ein Schraubstock um seinen Oberkörper und Arme, sodass weder Schreien noch Zappeln drin war. Ein makaberer Scherz, aber er kannte meinen Geruch, was die Panik mildern sollte, noch während ich ihn ohne ein Wort zum Auto zerrte. Erst dort angekommen stieß ich ihn auf die Rückbank und ließ dabei los, den Ausweg dabei mit meinem eigenen Körper blockierend während ich belustigt zu ihm hinein sah.
"Du solltest echt vorsichtiger sein, wer weiß wer außer mir noch wach ist und es auf dich abgesehen hat. ", ermahnte uch ihn und schlug die Tür zu, um meinerseits vorn einzusteigen," Wir machen einen Ausflug, machs dir gemütlich."
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BeitragThema: Re: Aoba und Nero    Di Sep 27, 2016 3:05 pm

Kazura war wohl eine gemeine Petze, ich vermisste ihn gar nicht. Na gut, vielleicht ein wenig... ich hatte auch ein paar Mal überlegt mir einen der anderen Leute mal anzusehen und zu überlegen ob ich vielleicht mal mit einem von ihnen sowas ausprobieren konnte, aber das wäre dann doch recht unprofessionell oder? Nicht, dass es mir dann nicht gefiel aber sich gleichzeitig rumsprach, dass ich das mit jedem machen würde. Gerüchte wurden so schnell verbreitet, da konnte man kaum was gegen machen. Ich selbst hielt mich ja nicht für hübsch, eher durchschnittlich, aber so was wie Nero könnte ich eh niemals sein, der war so männlich dass ich gleich rot werden würde wenn er sich nur auszog.

Ich war wirklich gut gelaunt, alles war schön und ich würde das ganze Geld den Monat zahlen können! Ich hatte es jetzt schon zusammen, alles was danach kam konnte ich für den Laden, für die Bar benutzen und es war einfach wundervoll, schwebte auf Wolken.
Bis... sich plötzlich ein Arm um meinen Mund legte und ein anderer um meinen Oberkörper, spürte wie sich mein Brustkorb zusammenzog und öffnete automatisch den Mund um zu schreien, presste die Augen zusammen und fing an am Arm zu zerren, versuchte zu kratzen auch wenn ich rein gar nichts ausrichtete. Den Duft der Zigaretten nahm ich erst gar nicht wahr, Panik durchflutete mich und ich zitterte vor ausgestoßenem Adrenalin. Ich war wie erstarrt vor Schreck und ließ mich wegschleppen, wehrte mich ein wenig aber nicht genug und als ich dann sah wer es war, war der erste Impuls sich ihm in die Arme zu werfen und bei ihm auszuweinen. Aber. Warum hatte er das gemacht?! Das war gemein und ich hatte ihm gar nichts getan!
Er wusste doch noch gar nicht, dass ich ihm das Geld nicht geben wollte, hatte leichte Tränen in den Augen nd schaute ihn trotzig an. „Und wenn es mir bei dem dann besser gefällt?“, fragte ich herausfordernd, drückte mich aber auf der Rückbank zusammen und erwiederte weit leiser: „Ich hatte Angst... Und.. und ich hab die Bar nicht abgesperrt... was wenn ich ausgeraubt werde? Ich kann nicht einfach gehen!“ Außerdem musste ich noch aufräumen und dann schlafen, ich war müde.... und verdammt aufgeregt.
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BeitragThema: Re: Aoba und Nero    Di Sep 27, 2016 3:44 pm

Ach was, Kazu war doch keine Petze, wirklich, er kümmerte sich nur rührend um mein Wohlbefinden und hatte auch keine Probleme damit, mir den Spaß zu gönnen – das liebte ich so an der Yakuzafamilie, man musste Beruf und Privates nicht immer trennen. Insbesondere mit einem zukünftigen Boss, der auch gern mal seine Korrespondenzen erledigte, während sein kleines Pet ihm zwischen den Beinen kniete. Wäre ja nichts für mich, so ein unterwürfiges, abhängiges Ding, aber dafür hatte ich ja Aoba. Ob der nun begeistert davon war oder nicht, und ich wäre auch wenig begeistert wenn er sein kleines Loch irgendwem anders hergab – es sei denn, er stellte dabei fest dass ihm das nicht reichte und ich besser war, das war okay.

Ich spürte regelrecht wie Aoba panisch wurde, er musste wirklich besser aufpassen, egal wie gut die Laune war, denn tot war das Geld dann auch egal. Süß wie er sich wehrte, kratzte, zerrte, auch wenn es mir nichts ausmachte und ich das Fliegengewicht zum Auto schleifte. Jaja, an die Yakuzabegrüßung musste er sich gewöhnen, solch derbe Späße musste zu Beginn jeder mitmachen – er war zwar kein Mitglied, aber das war ja auch nicht so wichtig, oder? Auf der Rückbank war er jedenfalls erst mal sicher vor bösen Kidnappern und ich grinste ihn schief an, naww, wie ein verschrecktes Kaninchen!
„Willst es drauf ankommen lassen? Dann geh am besten noch mal in die Gasse zurück.“, feixte ich und schüttelte den Kopf, „Du hast Nerven … ohne Schutz in der Dunkelheit rumschleichen ist okay, aber Angst um den Laden?“
Seine Prioritätensetzung war mir schleierhaft, aber ich tat ihm den Gefallen, stieg noch mal aus und ging rüber zur Tür, um abzusperren, wenn er schon so drauf bedacht war. So, jetzt konnte er gehen, ich stieg wieder ein in das Auto, dessen hintere Türen sich nicht von innen öffnen ließen, und ließ den dunkelblauen Dodge vom mittlerweile fast leeren Parkplatz rollen. Wir würden ne Weile Unterwegs sein, aber für den kleinen Hunger hatte ich ja nen kleinen Kühlschrank zwischen den Vordersitzen mit was zu Trinken und Snacks – war immerhin ein Dienstwagen oder so was, wo ich auch Kazu mal mitnehmen konnte oder bedeutende Gäste abholen … oder Geschäftspartner zu Meetings einladen. Mal sehen ob Aoba sich anschnallte, sobald es auf die Schnellstraße ging.
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BeitragThema: Re: Aoba und Nero    Di Sep 27, 2016 6:17 pm

Natürlich war er das, war doch gemein was er da betrieb und es war auch vollkommen gemein was Nero hier getan hatte. Ich hatte Angst gehabt! Und ich hätte mich wohl nicht halb so gefreut wenn mein ehemaliger Arbeitsgeber mit einem jungen Ding zwischen den Beinen mit mir sprach. Gut, dieser war auch nicht gerade der Hübscheste gewesen, im Gegenteil. Aber das spielte ja auch keine Rolle! Was sollte das hier?
Ich wusste wirklich nicht ob ich erleichtert sein sollte oder entsetzt über das Ganze. Und ich konnte mein Loch jedem geben den ich wollte! Er musste ja nicht wissen, dass ich momentan nur ihn da wolllte...

Tot war so ziemlich alles egal, aber das war ja nicht der Punkt, er hätte das nicht tun müssen und dennoch, jetzt wo ich im Wagen saß und er vor mir war, hatte ich keine Angst mehr, auch wenn mein Herz immer noch pulsierte. Automatisch wurde ich rot und wandte mein Gesicht ab. „Ich.... das ist alles was ich noch habe... wenn das nicht mehr ist, was sollte ich dann tun?“, fragte ich ihn und biss mir auf die Unterlippe, war froh, dass er sich umdrehte und wirklich zumachte, sah es ja noch vom Wagen aus und seufzte erleichtert, ehe ich mich gerade hinsetzte und tatsächlich anschnallte. Es war gefährlich unangeschnallt zu fahren und ausserdem war es Gesetz und konnte was kosten, mehr Schulden wollte ich wirklich nicht machen und Nero sah nicht aus wie jemand der sich darüber freuen würde, wenn er Ärger mit der Polizei hatte.
ER kam zurück und ich hatte wirklich keine Ahnung, wo er mit mir hinwollte, schaute ihn fragend an und lehnte mich ein wenig vor, das Auto war ziemlich groß und geräumig... „Wo fahren wir hin? Ich hab doch gar nichts gemacht... hätte ich früher zahlen sollen, das Geld ist im Laden! Aber.... ich brauche davon noch was und es ist auch nicht genug.“ Und ich hatte auch noch nicht alles davon versteckt damit er es nicht fand. So jetzt wo er vor mir stand war ich mir auch gar nicht so sicher ob ich ihn wütend sehen wollte und vielleicht war es eine Dumme Idee das Geld zu verstecken. Obwohl es wirklich heiß war zwischen uns konnte ich ja nicht ahnen ob er mich nicht als nächstes einfach abknallen würde... Ich war wirklich dumm mir mehr zu erwarten...
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BeitragThema: Re: Aoba und Nero    Di Sep 27, 2016 7:22 pm

Die Welt war eben gemein, und hey, gefickt zu werden hatte er anfangs auch strikt verweigert nur um dann um mehr zu betteln, weshalb Nero den Protest auch nicht allzu ernst nahm. Mein Arbeitgeber sah gut aus mit nem jungen Kopf zwischen den Beinen, aber ja, gab ich ihm recht dass das nicht jeder Chef bringen konnte ohne widerlich zu wirken. Das war eben meine Art, jemanden auf einen gemeinsamen Abend, oder naja, Vormittag einzuladen, ich war auch Gentleman genug die fucking Tür abzuschließen wenn er das unbedingt wollte. Ich hätte ihn nicht so erschrecken müssen, aber für mich war das Spaß, für ihn musste das auch Gewohnheit werden, denn er hing jetzt mit drin. Nicht nur mit mir, und spätestens wenn ich ihn mal Kazura vorstellte, musste er sich derbe, erschreckende, oder gefährliche Späße gewöhnt sein … gab halt einen kleinen Kick.

Süß wie er rot wurde, und die Frage brachte mich zum Lachen, ehe ich ihm zuzwinkerte.
„Mir würde ja was einfallen, damit zumindest ich nicht böse bin ...“, meinte ich beiläufig und machte dann die Tür zu, kein Stress, würde schon alles werden und die Tür war zu, sodass wir endlich loskonnten. Er schnallte sich auch wirklich an... wie niedlich, wobei ich eigentlich dauernd Ärger wegen der Fahrerei hatte, meist zu schnell, und ich sah auch nicht ein an roten Ampeln zu halten wenn weit und breit eh keiner unterwegs war. Der Dodge brüllte also auf und beschleunigte drastisch, während ich Aoba im Rückspiegel betrachtete.
„Hmm, ich weiß nicht.“, meinte ich ruhig, als hätte ich nichts von Geld oder sonstigem gehört, „Kino, Onsen, was Essen, keine Ahnung, worauf haste Lust?“
Und ja, das was ich gemacht hatte um ihn ins Auto zu bringen, ließ sich eins zu eins als Einladung zum Date übersetzen. Onsen wäre echt nice, mir war nach Entspannung, zumal die Yakuza da ja auch Hauseigene hatten oder sie zumindest kontrollierten, ansonsten konnten wir auch bei mir zuhause abhängen, Pool und Fernseher hatte ich ja auch und Essen ließ sich bestellen. Ich schnurrte vorfreudig, während der Dodge mit so in etwa dem doppelten der erlaubten Geschwindigkeit über die Umgehungsstraße vom Industriegebiet jagte.
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BeitragThema: Re: Aoba und Nero    Di Sep 27, 2016 10:09 pm

Natürlich hatte ich das verweigert, das war ja auch komisch und ich hatte Angst gehabt! Konnte ja nicht ahnen wie heiß das werden würde... Ich war froh, dass er die Türe abschloss und lächelte ihn schüchtern an, ehe ich mich zurücklehnte. Es war verwirrend, dass er so lieb war wo er mich doch so erschrocken hatte, fühlte wie ich mich langsam entspannte auch wenn mein Herz noch raste und ich nicht wusste auf was ich das jetzt so reagierte. Sicherlich nicht auf ihn.
Wahrscheinlich würde mir das Herz in die Hose fallen und ich ohnmächtig werden wenn die Anderen mal so einen Scherz mit mir machten, dann durfte er sich darum kümmern dass es wieder schlug!

„Pöh... du hast abgesperrt... da wird jetzt hoffentlich nichts mehr passieren...“, hoffte ich zumindest, schaute neugierig zu ihm und würde wahrscheinlich noch einen Herzkasper bekommen wenn er anfing zu fahren. Wenn ich wo mitfuhr dann bitte langsam und an alle Regeln halten und ja nicht auffallen, nicht das was er machen würde! Schon beim anfahren wurde ich bleich und krallte mich an der Türe fest, wollte er uns umbringen?! Dementsprechend brauchte es etwas bis die Frage bei mir ankam und ich antwortete mit einem wirklich wenig geistreichen „eh?“, ehe ich mich fasste. „Onsen.. Essen?“, ich war verwirrt, schaute ihn mit schiefgelegtem Kopf an und kreischte leise auf als er die erste Ampel überfuhr. Nein, nein nein, was machte er denn da? Onsen und Essen konnte ich mir nicht leisten und selbst wenn hatte ich das Geld nicht bei mir... „Aber... ich hab kein Geld dabei.“, runzelte ich die Stirn, presste es zwischen den Lippen hervor während ich versuchte zu überleben. „Schau nicht in den Spiegel sondern die Straße!“, brachte ich dann auch irgendwann raus als mir auffiel dass er mich auch beobachtete. Da konnte ja sonst was passieren! Dennoch wollte ich mir auch nicht die Blöße geben zu sagen, dass ich es mir nicht leisten konnte, das war dann doch zu peinlich!


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BeitragThema: Re: Aoba und Nero    Di Sep 27, 2016 11:01 pm

Jaja, es hatte ihm gefallen und er hatte es nur noch nicht gewusst, dafür war ich ja da, Aoba das alles zu zeigen und beizubringen. Dafür saß er ja nun im Auto und siehe da, lächelte auch schon wieder, Nero hatte Recht behalten, natürlich hatte ich das und würde mich auch von seiner Verunsicherung nicht anstecken lassen. Das schaffte er schon, Ryou spaßte ja nicht und egal was Kazu machte, es war nicht sonderlich schwer, Ao-chan wieder zu beruhigen.

„Welcher Idiot bricht denn in ein von der Yakuza beherrschtes Gebäude ein.“, schmunzelte ich und schüttelte den Kopf, also echt, seine Naivität war ja schon niedlich, und wieso stellte er sich so an, wir fuhren doch gerade erst los. Vermutlich war er nur Bus und Bahn gewöhnt. Dauerte also etwas mit der Antwort, aber sie gefiel mir auch wenns noch zögerlich war.
„Klingt gut!“, nickte ich und bretterte über eine Ampel, meine Güte, was stellte er sich denn so an, „Dann machen wir das, es ist ein gutes Stück. Wenn du Durst hast ist da irgendwo 'n Kühlschrank.“
Seine Erklärung kein Geld dabei zu haben ignorierte ich glatt, das wusste ich, oder besser Kazura, der solche Finanzen gern überprüfen ließ um zu entscheiden wie mit den Leuten bei Rückständen verfahren werden sollte – er war ja kein Unmensch, wenn mal jemand nicht zahlen konnte weil seine Tochter ne teure OP brauchte oder so, dann wurden auch keine Schläger oder so geschickt, Kazu und Papa regelten das human.
„Der Kidnapper bezahlt, kein Ding.“, grinste ich und zwinkerte ihm im Spiegel zu, ehe mir was anderes Auffiel, was mich lachen ließ – Blaulicht am Horizont das ziemlich rasant näher kam. Na sieh einer an, wäre ja auch langweilig wenn nicht … zumal ich Au-chan so gleich mal zeigen konnte, mit wem er sich eingelassen hatte.
„Festhalten, wir kriegen Besuch.“, meinte ich fröhlich (und ja, das bis jetzt war für mich des Festhaltens nicht würdig gewesen) und schaltete runter, der Dodge bockte und gewann massiv an Beschleunigung. Mal sehen wie gut der Polizeiwagen getunt war, der Dodge schaffte locker 200 ( wenn auch nicht in der Stadt, das sah selbst ich ein) und ich machte mir einen Spaß draus die Cops zu ärgern, ließ sie herankommen mit Sirene und Geblinke und Megafon endlich anzuhalten, nur um dann wieder so ein paar hundert Meter davonzuziehen. Schön!
„Pass auf deinen Kopf auf.“, warnte ich Aoba dann, war zwar alles gepolstert aber nicht dass er sich erschreckte, ich guckte nach hinten dass auch alles so weit safe war und gab dem Lenkrad dann gleichzeitig mit einer Vollbremsung einen Ruck zur Seite. Der Wagen brach aus und schlitterte quer über die Fahrbahn, diese blockierend, bis er endlich hielt und ich ganz brav die Scheibe runterkurbelte. Roch etwas nach qualmenden Reifen, aber sicher nicht meine, eher von den beiden ziemlich angepissten Polizisten, die jetzt auf mich zugestiefelt kamen und anbrüllten auszusteigen. Tat ich auch, etwas größer als beide, und lehnte mich an die Tür.
„Was gibt’s?“, fragte ich unschuldig und steckte mir eine Kippe an, ohne auf den Befehl, Führerschein und ID zu zeigen einzugehen, „Checken Sie das Kennzeichen am besten zuerst, bevor Sie stänkern.“
„Sir, umdrehen und die Hände auf-“
„Das Kennzeichen.“, beharrte ich und hielt mir den nervigen Kerl mit höherem Rang vom Hals, bis der Jüngere fertig war mit der Abfrage und dem Kerl fragend sein komisches Polizeidisplay da zeigte von der Abfrage. Sofort war Ruhe, denn zwei von uns Anwesenden verstanden. Wie zur Bestätigung lockerte ich meinen Kimono etwas und zeigte dem Älteren meine Schulter, wo sich neben den Blütentätowierungen ein passendes Zeichen fand. Niemand legte sich mit der Yakuza an, der teils von dieser mit bezahlt wurde, es schien dem Polizisten nicht zu passen, aber er packte die Handschellen wieder weg.
„Passen Sie um Himmels Willen auf andere Verkehrsteilnehmer auf, Sir … gute Fahrt.“, sagte er zerknirscht und versuchte anscheinend, durch die getönten Scheiben etwas von Aoba zu sehen, der aber ganz klassisch schön verborgen blieb, dann pfiff der Mann seinen Lakaien zurück und ich konnte wieder einsteigen.
„Lästige Kerle aber auch.“, sagte ich fröhlich und fuhr wieder an, es war dank des Tempos nicht mehr weit und die nächste Ausfahrt unsere, „Jetzt ein heißes Bad!“
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BeitragThema: Re: Aoba und Nero    Mi Sep 28, 2016 1:15 pm

Er war dazu da mir bei zubringen wie ich mich Männern hingeben konnte um damit meine Schulden abzuzahlen? Eh, aber ich wollte mit meiner Bar Geld verdienen und nicht das... machen. Und ich lächelte nur weil ich so kein Geld verlor und nicht weil ich an ihn dachte und erst die Nacht von ihm geträumt hatte! Nein, das tat ich nicht! Und es war gar nicht einfach mich zu beruhigen, bei ihm ginge das, ja, aber bei den anderen nicht und er sollte es auch nicht mehr machen! Mein Herz schlug immer noch so schnell als würde es gleich ausm Brustkorb brechen und wieder heim rennen um sich unter der Theke zu verstecken.

„Nja... Ich hab ja auch nicht gewusst, dass es Yakuza dort gibt....“, erwiderte ich leise und schaute schmollend aus dem Fenster, dann aber gleich wieder nach vorne, er fuhr ja wie ein Geisteskranker! So würden sie nirgendwo ankommen, höchstens vielleicht im Beerdigungsinstitut. Ein Kühlschrank... normalerweise trank ich ja nicht, aber vielleicht war etwas kleines Alkoholisches drin, damit ich die Fahrt und den Morgen überstand. Ich beugte mich vor und holte ein kleines Fläschchen raus. „Was wird mich das kosten?“, fragte ich mit zusammengekniffenen Augen und wollte es schon aufmachen um zu probieren, als er damit ankam dass es Besuch gäbe. „Huh?“, entwich mir, ehe ich die Blaulichter erkannte und mich an der Türe festhielt als er so losraste. Herrje. Herrje. Ich würde sterben. Ich wimmerte, die Flasche war mittlerweile auf den Boden gefallen und raste hin und her, überschlug sich und wackelte ungefähr so stark wie ich, während ich mich mit allem was ich hatte und was mich am Leben hielt an die Tür klammerte, die Augen zugepresst und versuchte nicht so schon zu sterben.
Was alles passierte bekam ich kaum mit, ehe wir auch schon flogen, zumindest fühlte es sich so an als würden wir fliegen und ich machte innerlich schon Schluss, als wir auf einmal standen. Ich war immer noch an die Türe gepresst, zitterte und bekam gar nicht mit wie er aufstand und nach draussen ging, mein Körper wurde durchgeschüttelt, aber nicht vom Auto sondern von den Nachwehen des Adrenalins welches mein Blut wohl komplett verdrängt hatte. Zittrig öffnete ich den Sicherheitsgurt, fiel auf die Knie und langte nach der Flasche, durchgenommen wie sie war konnte sie es mir wohl nachvollziehen und ich schaute gar nicht erst wieviel Prozent drin waren sondern öffnete sie und kippte einfach runter was ging, während ich meinen kopf zwischen die Knie steckte und versuchte zu atmen. Ruhig atmen. Ich lebte. Dachte ich zumindest. Blieb so auch zwischen den Sitzen hocken als er losfuhr und konzentrierte mich nur darauf zu atmen.
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BeitragThema: Re: Aoba und Nero    Mi Sep 28, 2016 9:24 pm

Quatsch, reichte ja wenn er sich mir hingab, ich zahlte gut, aber ansonsten wäre es sicher ein mega Anreiz für den Club wenn man gegen horrendes Entgelt und als Attraktion den süßen Eigentümer an der Poledancestange ficken durfte, dann käme ich sicher auch öfter vorbei … aber ich hatte ihn heute ja für mich alleine gekidnappt. Dass ich mittlerweile der Mann seiner Träume war, wusste ich ja nicht, würde mich aber auch nicht wundern.
Ich warf einen mitleidigen Blick in den Rückspiegel – außer ihm hatte das aber fast jeder gewusst, war schon okay und letztlich auch egal, er kannte uns ja jetzt und mit den bald darauf auftauchenden Cops konnte ich ihm auch mal den Einfluss demonstrieren.
„Woher soll ich das denn wissen, du bist hier der Barkeeper!“, erwiderte ich todernst und musste mich dann um die Verfolgungsjagd kümmern – wieso war ich der einzige dem das Spaß machte? Und wieso rollte die kleine Pulle Scotch da so wild herum? Egal, schade dass er den ganzen Spaß verpasste, da würde ich das wohl doch noch mal machen müssen, und feixte über Ao-chans Gesicht, als ich wieder einstieg. Da er nun komisch in der Mitte hing, musste ich wohl oder übel auch langsamer fahren und die übernächste Ausfahrt war auch schon unsere, durch ein nettes kleines Wohngebiet mit viel Grün führend. So früh war nichts los, und so rollte der Wagen einige Minuten später auf den Kiesplatz vor einem nobel aussehenden Onsen. Sah geschlossen aus, aber es würde ihn wundern, sollte niemand bereit stehen, das tat man hier immer, darum auch die weite Strecke. Beim Date ließ ich mich ja nicht lumpen.
„Raus mit dir!“, sagte ich fröhlich und machte ihm die Wagentür auf, passte auf dass er stehen konnte und stiefelte dann voran um zu klopfen. Dauerte eine Minute, aber dann machte man uns auf und die Begrüßung war auch als wäre ganz normaler Betrieb – ich kannte die nette Kleine, war hier öfter mal und daher fragte sie auch nicht. Wir hatten das Bad dann wohl für uns allein, und ich zog Aoba mit zu den Umkleiden.
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BeitragThema: Re: Aoba und Nero    So Okt 02, 2016 12:17 am

Ja, das reichte allerdings, noch jemanden würden meine Nerven nicht mitmachen, das war ja grauenhaft was er alles mit mir anstellte. Hätte ich gewusst, dass er so fährt wäre ich niemals freiwillig in diesem Auto geblieben, nächstes Mal nahmen wir öffentliche Verkehrsmittel, aber bitte nie wieder den Verkehrsstil, ob ich wohl heim laufen durfte? Fragen und Betteln kostete ja nichts. (Normalerweise, er würde das sicher kosten lassen.... aber das war mir egal solange ich es überlebte heim zu kommen! Von wegen dunkle Gassen waren gefährlich.)
Blos nicht, ich war doch keine Hure sondern ein Barbesitzer und ich würde mir dieses Image sicher auch nicht kaputt machen lassen, wobei das mit der Stange ja wirklich im Raum stand dass ich es tat, lächelte jetzt schon weil sie damit sicher nicht rechnen würden. Aber erstmal üben....
Er war gar nicht der Mann meiner Träume! Es hatte sich halt grad nichts Besseres ergeben, man musste sein Ego nicht noch mehr schüren, das war schon groß genug, bald würde es platzen wenn es so weiterginge. Das mit den Yakuza mochte ja jeder gewusst haben aber wie gesagt ich ja nicht, war ja jetzt auch egal, ich hing schon mitten in der Scheiße und er machte es wenigstens ein bisschen erträglicher, hätte auch nicht damit gerechnet dass er mich einfach entführte und wusste auch noch nicht, ob mich wirklich das erwartete was wir geredet hatten oder ich nicht doch vor seinen Chef gezerrt und exekutiert wurde.
Hah! Ich war vielleicht der Barkeeper aber ich kannte auch nicht jeden feinen Fusel und das war einer davon, ein einfacher Scotch war es jedenfalls nicht und ich würde wahrscheinlich einiges dafür blechen müssen wenn ich selbst versuchen würde so was zu ersteigern. Ich hatte gar keinen Spaß verpasst weil da kein Spaß gewesen war, ein Wunder dass ich mir noch nicht in die Hose gemacht hatte und ich war einfach nur froh, dass wir kurzzeitig standen, viel zu lethargisch um dann auch nur ans Aufstehen zu denken, vor allem weil ich das Ganze dann doch auf relativ nüchternen Magen getrunken hatte. Puh, mir würde es im heißen Bad so schlecht ergehen, aber das war mir egal, ich hatte überlebt und das galt es zu feiern! Zumindest machte mich der Alkohol ein wenig ruhiger und ich merkte in meiner Katatonie gar nicht wie wir am Bestimmungsort ankamen, erst als er mir die Türe aufmachte, schaffte es auch irgendwie nach seiner Hand zu greifen und mich daran hochzuziehen, folgte ihm aber brav, wenn auch etwas taumelnd, ehe ich hinter ihm landete und fast in ihm, einfach mal mitgezogen wurde und in der umkleide landete. „Uh.. ich war noch nie in so was.“, gestand ich ihm dann etwas leise. „Brauche ich eine Badehose, ich hab doch gar nichts dabei...“

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BeitragThema: Re: Aoba und Nero    So Okt 02, 2016 3:55 am

Bus oder Bahn, aber natürlich doch, als würde ich einen Hintern haben wollen der auf siffigen alten Bussitzen gehockt hatte, wo vorher ein inkontinenter Opa zwei Stunden im Kreis gefahren war? Nichts da, und ich wusste auch nicht wieso er sich so anstellte, ich fuhr gut, nur eben etwas schneller als üblich, sparte Zeit und so! Egal, er war sicher noch nie ein ordentliches Auto gefahren und für einen Studenten musste das mit den Cops harter Tobak sein, ich ließ ihn also in Ruhe und sorgte dafür dass wir sicher ankamen. Dass man im Wohngebiet auch maximal 60 fuhr, morgens um Fünf, das sah selbst ich ein und bis dahin hatte Aoba ja noch Alkohol zum Verkosten da hinten in der Minibar.
Er torkelte etwas, als er ausstieg, aber sonst schien alles überstanden, keine Beulen, kein Schleudertrauma, eine erfolgreiche erste Fahrt. Ich mochte Onsen, es war was traditionelles, und ich passte hier mit meinen Tattoos wunderbar her, der Wanschmuck war auch traditionell, die Einrichtung, die Becken aus Stein gehauen – wundervoll, ich freute mich schon wenn wir aus der Umkleide raus waren und endlich ins Wasser konnten. Entsprechend verständnislos sah ich ihn auch an.
„In einem Onsen trägt man auch keine, es sei denn man ist ein Spießer.“, sagte ich und zwinkerte ihm zu, „Um die Zeit sind wir also allein … und ich kenn dich ja schon.“
Ich legte ihm spielerisch meine Hand auf den knackigen Hintern und vielleicht tastete mein frecher Daumen mal kurz zwischen den Rundungen, mehr aber auch nicht, dann ging es in die Umkleide. Ich trug ja nichts kompliziertes, nur den einfachen Kimono und Sandalen, sowie – ausnahmsweise mal nichts traditionelles – enge Boxershorts darunter, was alles in einen außen hübsch mit Bambus verzierten Spind geschlossen wurde, ebenso wie Handy, alles andere Gedöns und mein Haarstab, der vertrug kein Wasser. Ich wartete, bis auch Aoba fertig war, und winkte ihm dann mit duch eine große Schiebetür zu folgen.

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BeitragThema: Re: Aoba und Nero    Do Okt 06, 2016 12:19 pm

Natürlich Bus und Bahn so wie jeder normale Bürger eben auch, zumindest würden wir da sicher heil ankommen wenn vielleicht nicht mehr ganz gesund. Wie auch immer, ich hatte es überlebt und er sah amüsiert und glücklich aus, na scheinbar machte er das nur um mich zu ärgern oder fuhr immer so und lachte mich aus. Mir egal, ich kannte das so nicht, schwankte auch immer noch leicht aber behielt alles bei mir (Nicht, dass ich viel gegessen hätte). Er passt hier wirklich gut rein im Gegensatz zu mir, trug ja keine Tattoos und war vollkommen normal, so wie er sich einfach splitterfasernackt auszog machte er das wohl auch öfter oder hatte einfach keine Scham. Gut, musste man bei DEM Körper auch nicht haben, ich spürte die leichte Röte auf meinen Wangen und zog mich schnell selbst aus, die Hände vor meine Juwelen gepresst damit man nicht alles sehen konnte und dachte zurück wie ich kurz auf gequietscht hatte als er mich vorhin am Hintern berührte. Hah.. vielleicht hätte ich Kino wählen sollen? Er sah wirklich hübsch aus mit den offenen Haaren und ich folgte ihm neugierig, die Scham auch kurzzeitig vergessend als ich sah wo wir waren und wie alles aufgebaut war. „Das... das ist wunderschön!“, entfuhr mir und ich strahlte ihn an, plötzlich och wacher und schnappte seine Hand, zog daran. „Wasser! Warm! Das sieht herrlich aus, wo gehen wir als erstes hin?“ Hier benahm man sich sicher und legte sich nur rein und genoss aber das war toll, stöhnte ja jetzt schon beim Gedanken wie es die Muskeln lockern würde und wie gut es sich anfühlte sich da jetzt reinzulegen.
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BeitragThema: Re: Aoba und Nero    Sa Okt 22, 2016 5:07 pm

Keimige Busse und Bahnen, die jeder Penner benutzen durfte, nee, da würde ich den Jungen nicht reinlassen, nachher fing er sich noch sonstwas ein oder wurde irgendwo vergewaltigt, konnte man ja machen wenn man nicht selber fuhr. Ja, ich fuhr fast immer so, aber passte natürlich auf nichts und niemanden zu verletzen - und nachts auf dem Highway störte es doch keinen zu rasen. Umso schneller waren wir jetzt im Onsen, und es schien ihm zu gefallen nach den ersten Scheuigkeiten beim Ausziehen. Gut dass wir allein waren, denn andernfalls müsste ich aufpassen, dass er mir nicht gemopst wurde, Aoba war aber auch süß. Als hätte ich das alles nicht schon lustvoll geschwollen, zuckend und spermaverschmiert gesehen...
Der Badebereich an sich schien ihm zu gefallen, und ich musste schmunzeln so begeistert wie er reagierte und sich sogar meine Hand schnappte.
"Wohin du magst, die größeren Becken sind warm, die kleineren heiß. Außer uns ist ja keiner hier.", antwortete ich und wuschelte ihm durch die blauen Haare, konnte anders als er jederzeit herkommen sodass er sich alles aussuchen durfte heute. Im hHintergrund sah ich das Mädchen vom Eingang und bedeutete ihr, dass ich was zu trinken wollte und Wasser für den Kleinen. Egal wo er hinging, ich würde ihm folgen und mich ebenso über das entspannende Wasser freuen. So stellte ich mir tatsächlich ordentliche Dates vor, nackte Haut, heißes Wasser, und der Alkohol für mich würde ja auch bald kommen.
"Gefällt es dir hier?"
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Selena

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BeitragThema: Re: Aoba und Nero    Di Dez 06, 2016 8:00 pm

Also bitte, nicht jeder war so pervers wie er und würde sowas machen. Im Zug schon gar nicht!
Wer denn bitte sowas tut?!
Schrecklich dieses Fahren, da fuhr ich wirklich lieber woanders mit aber irgendwie kamen wir dann doch lebend an, auch wenn ich es nicht erwartet hatte. Sogar umziehen konnte ich mich ganz ohne Belästigung und ohne dass er irgendwas komisches machte oder sagte. Und dann dieser Onsen... es war wunderschön. Dass er hier überall hin konnte war faszinierend, eine ganz andere Welt.
Quatsch, wer hätte mich denn bitte auch mopsen sollen? So wie er waren die Meisten nicht und ich war mir sicher, dass mir sowas nicht passieren würde. Mit ihm halt aber sonst nicht.
Und das so zu sehen oder dann direkt SO zu sehen waren ja auch vollkommen unterschiedliche Versionen und überhaupt! Ich freute mich allerdings tierisch, wollte mehr sehen, schnappte ihn mir damit es schneller hineinging, er würde mich ja eh nicht alleine gehen lassen und ich wollte so sehr da rein!
Alkohol im warmem Wasser war übrigens ungesund, nur damit er das wusste, aber das würde er dann auch zu hören bekommen. Ich strahlte ihn an und deutete erstmal auf eines der Größeren. „Erstmal klein anfangen und dann in was heißes oder?“, fragte ich ihn etwas überfordert. „Ich war noch nie in sowas.... das größte was ich hatte an warmem Wasser war mal ne Badewanne. Was muss man hier beachten? Muss man hier irgendwas bestimmtes tun? Oh nein... gibt es Regeln?!“ Nicht, dass ich was falsch machte und man mich dann hier ertränkte.... Aber ja es gefiel mir wirklich sehr und das merkte er auch bestimmt so wie sich meine Augen nun weiteten. „Ich möchte nichts falsch machen“, flüsterte ich ihm zu. Wobei. Was sollte schon Schlimmeres passieren? Die Yakuza kommen? Das hatte sie sicherlich sowieso vor...
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Kitsune

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BeitragThema: Re: Aoba und Nero    Mo März 06, 2017 12:09 am

Und nicht jeder war so unschuldig und naiv wie mein kleiner Knirps hier, besser er lernte es von mir als von irgendwem anders. Oder von vielen anderen, mal sehen wie viele es nicht tun würden wenn ich seinen süßen kleinen Hintern in einem beliebigen Zug anbot und wie viele doch ... dann fuhr er sicherlich lieber mit mir Auto, zumal ich gut fuhr. Sehr gut sogar, deshalb konnte ich mir dieses Tempo ja auch erlauben, welches jeden Anfänger mit Wucht gegen die Leitplanken gefetzt hätte.
So aber waren wir lebend angekommen, bald schon entkleidet und ich konnte nicht anders, als mich ob seiner kindlichen Begeisterung fast mit zu freuen, dabei war es ja wirklich bloß ein stinknormales Onsen. Das den Yakuza gehörte und somit einige Annehmlichkeiten bot, aber ein Onsen.

Ich folgte dem nun wieder glücklichen Ao-chan also zu den Becken, nachdem mein Sake und sein Wasser bestellt waren. Eigentlich war es egal wo man zuerst hinging, entspannend war es immer, aber diese Panikmache war süß, sodass ich mein Handtuch auf eine der Bänke legte und leise lachte.
"Ja gibt es - man darf niemanden erschießen, sich duellieren, wen beleidigen, ins Wasser pinkeln auch nicht. Ansonsten ist es egal, der Onsen gehört den Yakuza.", womit man also tun und lassen konnte, was man wollte, wenn man als Gast dieser dort war, "Entspann dich einfach... dazu ist es ja da."
Sprachs und schubste ihn mit sanftem Schoß in eins der kleineren Becken, die etwas heißer waren. Tief genug waren sie auch, sodass Aoba sich nicht wehtun würde, und ich selbst folgte dann etwas gemessener. Das dämliche Nicht-vom-Beckenrand-Springen interessierte hier zwar eh keinen, aber ein Flugtaucher reichte.
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Selena

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BeitragThema: Re: Aoba und Nero    So Mai 21, 2017 12:38 am

Lieber lernte ich es von niemandem, weder von ihm noch von irgendwem anderem. Er würde bitte was machen, nein das war überhaupt keine Option, dem würde ich weder zustimmen noch es gut finden. Auch wenn es ihn nicht wirklich störte, was ich gut fand und was nicht. Trotzdem fühlte ich mich jetzt gerade wunderbar, die Nacht war unglaublich anstrengend gewesen und eigentlich hatte ich ja auch was vorgehabt, auch wenn ich mittlerweile vergessen hatte was es war. Und ich hatte die Autofahrt ja irgendwie überlebt, auch wenn ich ein wenig Alkohol im Blut hatte, ich vertrug wahrscheinlich doch deutlich weniger als ich erwartete.
Hingegen war das Onsen mehr als ich je erwartet hatte, es war überwältigend, es war wundervoll und ich freute mich so sehr hier sein zu dürfen, auch wenn er sicherlich grabschen würde. Nicht... dass es mich irgendwie stören würde. Aber das musste er ja nicht gleich wissen...

„Jemanden erschießen?!“, hauchte ich fast entsetzt, starrte ihn mit großen Augen an und schüttelte den Kopf. „Natürlich macht man nicht ins Wasser und warum sollte man sich hier duellieren?!“ Ich zeigte auf das ganze Becken, auf das alles, es war viel zu schön, viel zu idyllisch um daran zu denken hier zu kämpfen. Was war nur falsch mit diesen Leuten? Gerade wollte ich mehr sagen, da spürte ich auch schond ie Hand und wie ich das Gleichgewicht verlor, wedelte mit den Armen um sich wieder zu fangen aber es war schon zu spät, quietschte ehe es mir die luft abschnürte da ich Wasser abbekam. Gut, dass ich keine Angst hatte zu ertrinken, es war nicht tief, das hatte ich gesehen, hustete dennoch und versuchte so schnell es ging wieder hoch zu kommen, das wasser war warm und es hatte wirklich nicht weh getan, musste tatsächlich eher lachen weil es sich gut anfühlte. „Es ist wundervoll hier.“ Ich schnurrte und schwamm ein kleine stückchen, setzte mich dort auf einen der Steine und lehnte mich glücklich zurück. „Es fühlt sich wundervoll an.“
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BeitragThema: Re: Aoba und Nero    Do Mai 25, 2017 6:47 pm

Tja, nur dass der Kleine weiter wehrlos blieb wenn er es nicht lernte, und es gab schlimmere als mich, für die selbst weinen und gebetteltes Nein kein Grund zum Aufhören war. Er würde Kazuras Hauptbabysitter lieben. In meinen Sphären wurde selten jemand unten in der Nahrungskette nach seinem Willen gefragt, ich hätte Ao-chan auch einfach mitgenommen ... naja, hatte ich irgendwie auch. Aber das Ergebnis ließ sich doch sehen, oder?
Onsen waren super, hatte der kleine Arbeiter sich verdient auch mal zu entspannen und sich zu pflegen, gerade wenn man viel mit Leuten arbeitete. So weit ich mitbekommen hatte, prostituierte er sich zwar nicht, aber dennoch.

Ich lachte auf sein Entsetzen hin und warf ihn erstmal ins Wasser - gerade hier war die Versuchung gros jemanden zu erschießen oder anderweitig zu attackieren, der das eigene Begleitpersönchen angaffte oder gar anfasste, gerade Yakuza kannten da keinen Spaß und auch kein lächelndes Abwinken.
"Weil gerade hier Leute manchmal Sachen angaffen die ihnen nicht gehören, Ao-chan.", erklärte ich ihm als wir dann im Wasser waren, und setzte mich neben ihn, die Arme bequem hinter mir auf dem Rand abgestützt. Es war wirklich entspannend, und eine Weile würde ich Ruhe geben und mich zufrieden geben damit, ab und zu am gebrachten Sake zu nuckeln und es lustig zu finden wie verzerrt einige Tattoos unter Wasser aussahen.
"Und?", fragte ich dann an den Jungen gerichtet, "Schon andere als mich rangelassen?"
Es war reines Interesse, immerhin hatte er meinen Schwanz genommen wie ein Profi und das beim ersten Mal, vielleicht hatte er sich ja bereits weiter ausprobiert?
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BeitragThema: Re: Aoba und Nero    Fr Mai 26, 2017 12:02 pm

In seinen Sphären... aber dazu gehörte ich noch nicht lange, kannte mich nicht aus, war ein Küken und komplett überfordert mit der Situation. Wie konnte es nur so weit kommen? Ich hatte doch einfach nur mein leben leben wollen und etwas.... schönes haben und nun. Nun war ich in einem Onsen mit einem Yakuzi der mich vergewaltigt hatte um zu bekommen was er will und es war... gar nicht so schlimm. Hatte mir sogar gefallen, machte mich alle nicht zu wissen was da mit mir geschah. Sicher war es die emotionale Anspannung, doch gerade im Moment war er so lieb. Und es war so schön hier und so entspannend, ich könnte ewig hier liegen bleiben im warmen Wasser, die Augen geschlossen und leise schnurrend, tat Wunder für meine müden und schmerzenden Knochen. Den ganzen Tag und die Nacht arbeiten war grauenhaft und weit mehr Arbeit eine Bar zu leiten als erwartet. Da kamen dann doch noch lauter kleine Dinge dazu.... die ich vorher nicht erwartet hatte.

Warum sollte man jemanden erschießen oder attackieren wenn man jemanden anschaut, das verstand ich  jetzt nun wirklich nicht. Man durfte doch mal schauen oder? Auch wenn ich mich wahrscheinlich null trauen würde wenn irgendwelche anderen Leute da wären und es war auch unhöflich die Tattoos anzuschauen auch wenn sie total toll aussahen.... Vielleicht würde Nero mich ja schauen lassen, seine waren auchw irklich wunderschön!
„Aber hier hat ja jeder nur Handtücher.. und was man dann hat kann man schlecht wegnehmen und sich selbst hinpappen.“, erwirderte ich ernst und schaute ihn an als wäre er verrückt ehe ich mich neben ihn setzte, mit ein wenig abstand damit er sich nicht bedrängt fühlte. Oder meinte ich wollte näher hin. Wohlig schloss ich die Augen und lehnte den Kopf nach hinten, genoss die Wärme die sich langsam in die Knochen schlich und seufzte glücklich, ehe ich die Augen entsetzt aufriss und ihn anstarrte.
„Natürlich nicht! Ich bin nicht... nicht so....“, die tiefe Röte in meinem Gesicht kam sicher vom heißen Wasser und nicht daher dass ich komplett beschämt war. „Ich... natürlich nicht... Und ich hab auch keine Zeit für sowas, ich hab immerhin eine Bar zu leiten. Und meine Kunden sind vollkommen vom Tisch! Und... ich mag auch niemand anderen sehen.“ Niemand anderen als ihn gerade... aber das musste er nicht wissen, dass er da was anrührte was ich nie gedacht hätte zu fühlen. Nein... besser nicht.
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