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 Nate und Mave

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Kitsune

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BeitragThema: Re: Nate und Mave   So Mai 31, 2015 10:06 pm

Ja, kannte ich auch nicht diese so kontaktintensive Verhaltensweise und würde auch relativ skeptisch sein, eher abweisend, einfach weil es mir fremd war und ich auch nicht jeden an mich heranließ – hatte man doch an der Geste gesehen, ich erlaubte wenn jemand nah kommen durfte. Ich fühlte, sogar etwas sensibler als normale Menschen einfach weil meine Vitalfunktionen keine Aufmerksamkeit brauchten, ich spürte Herzschlag, weil ich selbst keinen hatte und dergleichen, also ja, ich fühlte anders, aber tat es immerhin noch. Doch Gesellschaft war nichts, worauf ich angewiesen war, würde glücklich sein allein im Keller mit was zum Lesen. Worauf genau ich mich hier eingelassen hatte wusste ich aber weiterhin nicht.

Altbacken ansehen, also wirklich, ich selbst war nicht nur körperlich in der Zeit eingefroren und hatte auch Mühe mit dem ganzen modernen Kram, Autos waren mir suspekt, Handys und so etwas eh und nur mit einem Fernseher konnte ich etwas anfangen. Wäre aber sehr irritierend, wieso sollten Hunde sich um mein Bio-Interesse kümmern und überhaupt eine Gefälligkeit äußern? Blumen mitbringen, schöne alte Tradition und auch Gewächshäuser waren eine tolle Sache, hatte nur nie die Gelegenheit mir mal wirklich eines anzusehen. Was die Auffassungsgabe anging hatte ich aber tatsächlich wenig Mühe, viel in kurzer Zeit zu lernen, einen Hund würde ich doch locker einholen, mein Kopf war tatsächlich nicht nur hübsch anzusehen und meine Hände auch nicht nur hübsch – ich hätte ihm wirklich jedes Fingerglied einzeln abgerissen, was die Geige anging war ich empfindlich, wenn ich befürchtete dass meiner Geige etwas passieren konnte.
„Ts.“, machte ich nur, mir egal ob das zu meinen Augen passte! Er konnte keine Begeisterung erwarten wenn man meine Kräfte dämpfte, wenn meine Energie ganz versiegte würde ich vergehen, daher war diese Dämpfung mehr als beängstigend und ich würde ihn erwürgen wenn ich herausfand, dass er es nicht mal mehr abnehmen könnte wenn er wollte... spätestens das konnte nämlich echt ein Problem werden in meiner Lage.

Ja, da konnte er auch ziemlich dankbar sein dass ich mich um die Schrammen kümmerte, noch dazu ohne zu verlangen dass er das Band im Gegenzug sofort wieder abmachte, da konnte er dann schön selber saubermachen (lassen) statt mich geschwächtes Ding dazu zu verdonnern. Die Säuberung mit meiner Zunge, die auch die Blutung stillte sodass nichts neues nachkam, war ein Zugeständnis, doch ich konnte ihm die Frechheit nicht erlauben, ihn mich aus Eigeninitiative anfassen zu lassen, musste klarstellen dass ich ja ganz und gar nicht freiwillig hier war und auch keine Nähe zu Wölfen suchte. Alles Teil des Plans um Authenzität, ganz so blöd waren sie wirklich nicht und ich durfte mir keine Fehler erlauben. Bei so einem Angebot konnte ich aber nicht nein sagen, keinesfalls, vielleicht durfte er mich doch anfassen wenn er schon an das wichtige Säubern dachte. Klar konnte ich geschwächt niemandem den Kopf abreißen, aber war egal, ich wollte nur gern sauber werden und nickte daher fast vorbehaltlos.
„Ich weiß, furchtbar, oder?“, seufzte ich, und ich stank nicht nur, der Staub der Reise mischte sich mit dem Hundegeruch, „Ja, ein Bad. Etwas das nicht nach Lumpen aussieht reicht … ich hatte schon Sorge dass es hier keine Kleider gibt.“
Dabei musterte ich ihn abschätzig, er trug ja immernoch nur sein Adamskostüm, dann stützte ich mich mühsam auf und kam schwankend auf die Beine, mir wurde schwindelig wegen der so drastisch dezimierten Kraft obwohl ich frisch genährt war, schaffte es aber auch meinen Koffer aufzuheben den ich nicht aus den Augen lassen würde, und sah dann auffordernd zu dem Wolf. Na hopp, ich müffelte!
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Selena

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BeitragThema: Re: Nate und Mave   Mo Jun 01, 2015 5:11 pm

Mochte ja sein, dass er es normalerweise nicht gewohnt war und nicht mochte aber jetzt war er bei uns und das bedeutete, er müsste damit leben (haha) können, dass wir hin und wieder auf Kuschelkurs gingen. Vielleicht fand er ja irgendwann mal Gefallen daran. Musste es ja auch nicht sagen, reichte ja wenn er sich ein wenig weniger wehrte, das würden wir dann schon mitbekommen oder einfach ignorieren und weitermachen. Alleine im Keller sitzen würde er jedenfalls nicht, das ging mal gar nicht er konnte sich auch oben hinhocken, hinter einem Schreibtisch verschanzen und böse in der Weltgeschichte rumschauen während er ein Buch las.

Autos suspekt? Handys und anderes auch? Dann wäre es unglaublich lustig ihm Skype zu erklären und ihm google zu zeigen, das konnte ja ein Spaß werden. Und Spaß war der Grund warum wir ein Gewächshaus bauen würden, einfach weil es interessant wäre ob es funktioniert und wir es hinbekamen, letztlich müsste er sich dann irgendwann drum kümmern, uns wurde relativ schnell was langweilig und dann wandten wir uns etwas anderem zu. Eine solche Herausforderung jedoch würden wir nicht unkommentiert und unprobiert lassen können und würden nicht ruhen bis die ersten Blumen wuchsen und des Nachts erblühten. Und was mich anging hatte keiner der Anderen Lust gehabt mit mir Biologie zu studieren und es wäre nett jemanden zu haben mit dem ich mich darüber unterhalten konnte. Außerdem spornte ein wenig Konkurrenz den Jagd und Gewinntrieb an. Umso interessanter also ihn aufholen zu lassen, um ihn in falscher Sicherheit zu wiegen und dann dafür zu sorgen, dass er nur noch eine Staubwolke sah. Wobei man dann natürlich die Prüfung auf Abends schieben müsste damit Vampirella nicht in Flammen aufging.
Vielleicht war es nicht die netteste Geste mit dem Halsband gewesen, aber hall? Er war ein Vampir! Er war der Feind und er könnte und würde vielleicht angreifen, da konnte er es mir sicherlich nicht Böse nehmen das ich versuchte mein Rudel zu beschützen. Wirklich hatte ich jedoch noch nicht gemerkt, dass es etwas brachte, er war aufbrausend, seine Krallen taten weh und von seinen Kräften wusste ich nichts, ahnte nichts davon wie Schlimm es für einen Vampir werden konnte wenn sie versiegten. Und das es nicht abging war nur temporär, da war ich mir sicher! Irgendeine Möglichkeit würde sich schon finden das wieder weg zu machen.

Armes geschwächtes Ding. Eine Runde Mitleid für Prinzessin Vampirella, würde mich nicht wundern wenn er wirklich irgendwas adliges war, in Vampirkreisen oder damals als er noch lebte. Sauber gemacht wurde auf jeden Fall, Vampirspucke war denke ich nicht gut für den Boden und sollte schnellst möglichst entfernt werden. Ein geschickter Gedanke an mein Rudel fügte das zu den Aufgaben hinzu die sie noch hatten, während ich gleichzeitig ein beruhigendes Schnurren hinterherschickte. Die warteten alle schon in Angriffsposition um sich auf den hübschen Vampir zu stürzen und ihn zu zerfetzen sollte er mir etwas antun, irgendwie niedlich, aber vollkommen unnötig. Immerhin wurde ich gleich von Doktor Vampirella verarztet, dass er wirklich Arzt war wusste ich noch nicht wäre aber weder erstaunt noch verwundert sondern würde das als einen der möglichen Berufe angeben. Arzt, Anwalt, sowas. Hauptsache viel Geld am Schluss, eine heroische Aufwartung und gutes Aussehen. Jedenfalls wäre ich froh nicht zu hässliche Narben zu bekommen, die auf meinem Rücken war schon hässlich genug. Quer vom rechten Schulterblatt bis hinunter zur linken Hüfte zog sich die gezackte Narbe entlang. Hatte sich mehrfach entzündet damals und ich lag lange flach, hatte auch ewig gebraucht bis ich an der Stelle wieder Fell hatte, kam mir richtig nackt vor. Jedoch waren Narben gut, sie zeigten was wir überlebt hatten und ich konnte stolz auf sie sein, ebenso konnte ich stolz die Kratzwunden im Gesicht umherzeigen. Von einem echten Vampir! Und ich hatte es überlebt!
Vollkommen egal das ich ihm nun ein Bad anbot, lachte nur herzlich darauf dass er furchtbar roch. „Absolut, ein heißes Bad ist dringend notwendig.“, nickte ihm zu und wandte mich zur Tür, „Nimm deine Sachen mit, in meinem Zimmer kannst du sie bunkern, ist auch meine Wanne und keine Gemeinschaftswanne keine Sorge.“ Lachte dann leise darauf, dass es gar keine Kleider geben sollte. „Hmm… dann könntest du mich immer nackt bewundern, das wäre doch auch was oder nicht?“, grinste über meine Schulter zurück und tat so als hätte ich nicht mitbekommen wie er taumelte, wartete aber brav bis er sich wieder gefangen hatte. „Ich hoffe du kannst dich von deiner Geige für das Bad trennen, keine Sorge in mein Zimmer kommt außer mir niemand und ich werde sie nicht anfassen.“ Ich öffnete die Türe, grinste die zwei Wölfe an die mir halb entgegen fielen und tätschelte Levi über den Kopf. Alles gut, auch wenn er mich entsetzt ansah was die Kratzer anging. „Cool oder?“, zwinkerte ich ihm zu und winkte den Vampir zu mir, lief voraus in mein Zimmer, er würde mir folgen.
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Kitsune

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BeitragThema: Re: Nate und Mave   Di Jun 02, 2015 2:30 am

Damit leben müssen … naja, eher ertragen und vorsichtig beäugen, denn ich war ja freiwillig her und hatte schon geahnt, dass ein biiiisschen Anpassung dann nötig werden würde. Auch wenn es mir vermutlich nicht ganz passte, letztlich musste ich mich damit Abfinden und dran gewöhnen – aber das würde noch Jahre brauchen, wenn es überhaupt je mehr als Duldung gäbe. Vielleicht kriegte ich doch einen Fluchtort im Keller, man sollte die Hoffnung nie aufgeben. Und mal ehrlich – selbst böse schauend war ich noch umwerfend, man könnte da gar nichts gegen sagen.
Sky-was? Überhaupt, was sollte das denn diese ganze Kommunikation, wenn man eh keinen zum Reden hatte? Und … nein, das würde mich mehr irritieren als etwas anderes, Technik war nicht sonderlich meins, ich würde nie was mit Computern machen und kam gerade so mit medizinischen Monitoren zurecht. Ein Gewächshaus hätte aber durchaus was, ich war langlebig, könnte einen Weidenbaum vom Samen bis zu einem mächtigen, Meterhohen Koloss begleiten, wenn ich wollte. Ein Vampir brauchte Beschäftigung, vieles wurde schnell öde, aber Begeisterung selten, wenn man alles schon gesehen, schon erlebt hatte. Das hier, Koexistenz mit Wölfen, das war was neues. Ein neues Studium wäre das auch, gerade mit den Modernen Erkenntnissen die in hundert Jahren eh wieder ... anders aussahen, war alles recht komisch wie schnell sich derlei letztlich veränderte. Wäre dennoch ein Kinderspiel, den Hund ein- und zu überholen.
Feind, angreifen, das wäre doch längst geschehen wenn an diesem Irrsinn etwas dran wäre Beschützerinstinkt oder nicht, er brachte damit meine Existenz in Gefahr – dummer Hund, klar wehrte ich mich. Und würde ihm die Hölle heiß machen, wenn er es nicht wieder abkriegte.

Oh nein, Adeliger war ich zu Lebzeiten nicht, eigentlich nie gewesen, nur dass der Status meines Schöpfers mich zu einem gemacht hatte, irgendwie. Ich kam aus eher einfachen Verhältnissen – es war mein Gesicht, das mich aus diesen und aus dem Leben befreit hatte. Natürlich hatte die Transformation sehr viel verändert, makellos gemacht, mein Haar war dunkelblond, die Haut vom Leben auf dem Feld gebräunt gewesen. Etwas an das ich mich nicht erinnerte.
Narben trug ich keine, keine mehr. Einige blieben, verheilten aber nach zehn, zwanzig, hundert Jahren und die letzten Kriege waren lange her, ich gut behütet gewesen, zu gut. Schön dass ich nun auch meine Spuren hinterließ, auch wenn ich froh war solche Male nicht tragen zu müssen, wenn er meinte stolz drauf sein zu müssen konnte der Köter gern noch mehr haben. Selten doof dann damit angeben zu wollen, also bitte. Zumindest beim Bad waren wir uns einig, ich protestierte auch nicht mehr, natürlich stank ich gerade fürchterlich.
„Ah ja.“, kommentierte ich seine Zusicherung, ich hatte wirklich keine Lust mit einem Wolf zusammen zu baden, da wurde ich ja nie sauber, aber meine Sachen sicher verwahren klang nicht schlecht – die Feuchtigkeit in einem Bad würde die Geige töten. Ich gab nur einen geringschätzigen Laut von mir, also da hatte ich schon hübscheres gesehen – musste er ja nicht wissen dass allein die Tatsache dass er Puls hatte anziehend war, lange her. Ich kam auf die Beine und lief auch erst mal unsicher, aber schon stabiler als die Tür sich öffnete – Haltung bewahren war meine leichteste Übung. Ich nickte dann.
„Es ist ohnehin zu feucht dort.“, meinte ich und glaubte ihm sogar minimal, dass er sie nicht anrühren würde – und ich würde merken, wenn das passierte, ich wusste wie meine Sachen rochen und wie nicht – Kontakt mit einem Wolf würde auffallen. Mit dem Koffer unterm Arm folgte ich ihm so graziös ich gerade konnte und behandelte weiteres Fellgedöns wie Luft, ehrenvoll genug dass ich überhaupt mit dem Alpha redete. Ich schloss zu ihm auf und folgte zumindest innerlich angestrengt zu dessen wie auch immer geartetem Zimmer, eigentlich rechnete ich mit einer Wurzelhöhle und wäre dann doch froh meine Geige in Sicherheit ablegen und mir einfach nach und nach die Kleider vom Leib rutschen zu lassen. Brauchte mich meines makellosen Körpers ja nicht zu schämen und beließ es bei den nicht mehr ganz weißen Beinkleidern, man musste es ja nicht überstürzen, dann sah ich ihn auffordernd an.
„Na los, lass mir ein Bad ein.“, forderte ich ihn auf und stemmte fast schon vorwurfsvoll eine meiner schlanken Hände in die Taille.
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BeitragThema: Re: Nate und Mave   Mi Jun 03, 2015 1:04 pm

Jaja, so sagten die einen und innerlich liebten sie es doch, er konnte mich nicht belügen und ich war gut darin mir Sachen einzureden und das auf andere zu projizieren, alles super also. Fluchtort im Keller wäre sicher irgendwann drin, aber nur wenn er den Mund aufmachte und mal ehrlich war und sich nicht aufführte wie sonst wer. Bis dahin wäre er sicher erstaunt das wir ne eigene Bibliothek hatten, jedoch ohne Fenster sondern gemütlich dunkel mit offenem Kamin und bequemen Sesseln, jedoch meist nicht häufig genutzt und Hundehaare fand man da auch keine, da sich dort niemand verwandelte. Keinen zum Reden, keinen zum kuscheln, Vampire waren doch echt seltsam kein Wunder das sie so schräg drauf waren und meist grimmig oder hochnäsig schauten, das war alles bloß Masche damit man sie mal in den Arm nahm um sie zu trösten. Bis es jedoch so war konnte er gerne weitergrummeln, die Wunderwelt der Technik missmutig beäugen und sich beschweren wie ein kleines Kind, es würde ihm nicht viel bringen da sein Gehabe einfach ignoriert werden würde. Ebenso Fragen und Bitten nach dem Halsband, zumindest bis ich wusste wie man es öffnete. War ja doch nicht lebensmüde.

Hm, na gut dann ist er halt kein geborener Adliger, tat trotzdem nichts zur Sache das ich ihn für einen hielt und ich mich trotzdem mit ihm abgeben würde, selbst wenn ich erfuhr das er nicht immer einer gewesen war. Vampirella bei harter Feldarbeit, das konnte ich mir jedoch nicht vorstellen und würde wahrscheinlich in Gelächter ausbrechen. Konnte ihn mir gar nicht mit gebräunter Haut vorstellen, ich jedoch war meist braun weil wir gerne auch in der Sonne herumtollten, auch nackt, alles kein Problem, sorgte immer für eine schöne Bräune die meist den halben Winter anhielt. Und natürlich konnte ich stolz auf die Male sein! Einen Kampf mit einem Vampir überlebt zu haben! Daraus ließe sich eine super Geschichte erzählen die mir viel Ruhm und Sex einbringen würde. War auch lustig wie er sich hier beleidigen ließ und es gar nicht so aufnahm und es mir wirklich abnahm das er höllisch stank, dabei war das gar nichts, alles gut. Er war halt viel draußen unterwegs gewesen und hatte was erlebt, wo lag das Problem wenn man mit einem Bad alles abwaschen könnte?
Ich ignorierte seinen Laut und ebenfalls die Stumme Warnung seine Sachen nicht anzufassen, machte ich schon nicht und aufpassen das er ertrank müsste ich auch nicht, warten bis er in der Badewanne war aber schon. Ich hatte da nämlich ein, zwei Fragen die ich gerne beantwortet hätte, auch wenn es ihm vielleicht ein wenig komisch vorkommen könnte oder er nichts sagte. Aber hey! Versuchen musste man es oder? Ich spürte wie unruhig die anderen waren, wie entsetzt über mein Gesicht und gleichzeitig lächelte ich sie an und beruhigte sie im Geiste, alles gut, keine Sorge er würde nichts tun. Auf die Frage wo wir hingingen schickte ich nur das Bild meiner Badewanne was mir einen erheiternden, wenn auch leicht von Sorge unterstrichenen Blick von Dave einbrachte. Jaja, ich würde schon versuchen nicht ertränkt zu werden, aber vorher wollte ich Vampirella nackt sehen. Und er war doch auch neugierig, da brauchte er gar nicht so beleidigt schauen als ich ihm die Zunge mental rausstreckte und meinen Gastgefangenen in mein Zimmer führte, die Treppe hoch, ich mochte es nicht mein Zimmer am Erdboden zu haben auch wenn wir meist im Wohnzimmer alle schliefen, fand es viel interessanter in oberen Etagen meine Sachen zu besitzen. Ich deutete auf einen der leeren Nachttische, da konnte er seine Geige platzieren, ehe ich mich auf den Weg ins Badezimmer machte, ihn herwinkte ohne mich umzudrehen und das Wasser auf eine angenehme Temperatur einstellte, war ne moderne Wanne, da musste man nicht mehr selbst nachregeln. Später konnte er sich ja ein wenig in den Pool legen zum Schwimmen wenn er wollte, schien ja wirklich betroffen zu sein dass er schmutzig war. „So.“, drehte mich um und erstarrte erstmal beim Anblick der sich mir bot, huh nicht schlecht Vampirella, nicht schlecht und die enganliegenden Hosen verdeckten nun auch nicht so viel wie sie normalerweise sollten, sexy. Auch wenn ich normalerweise nicht auf so enge Hosen stand - waren bei der Verwandlung einfach vollkommen im Weg – standen sie dem Weißhaarigen Vampir wirklich gut zu Gesichte, der feindefinierte Bauch, hm ein wenig mehr auf den Rippen könnte er schon vertragen ob man da noch was hinbekam? „Nett,“, grinste ich ihn an und deutete auf die Wanne. „Wieviel Grad soll sie haben?“ Ehe mein Blick nach unten in seine Hüftgegend wanderte. „Und können Vampire überhaupt Sex haben? Ich mein ihr habt keinen Herzschlag und kein eigenes Blut, also könnt ihr auch keinen hoch kriegen oder?“ Gut das ich weit weg stand von ihm und nicht direkt davor und er hatte nichts in der Nähe das er werfen konnte. Mein Blick war unschuldig und ich konnte nichts dafür dass ich neugierig war. Ebenso neugierig war ich übrigens wie es da unten aussah, bei genauerem Hinsehen nämlich erkannte ich die kleinen Härchen die sich da vom Bauchnabel hinunterzogen, hmm… gleiche Farbe wie seine Haare, sehr sexy was er wohl noch so zu zeigen hatte dort?
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Kitsune

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BeitragThema: Re: Nate und Mave   Do Jun 04, 2015 1:05 am

Jup, das würde noch anstrengend und wohl ziemlich konfliktfreudig werden, da ich mir ungern in meinen Kram reden ließ, stur war, dies nicht so sah und mich immer anstellte wie sonst was, ich stellte mich nicht an, ich war halt so. Und dass ich den Keller als Rückzugsort und Schutz vor der Sonne haben wollte würde ich schon deutlich mitteilen, da brauchte er sich keine Sorgen machen. Die Bibliothek würde mich tatsächlich interessieren, war es doch wahrscheinlich Lektüre über die ein Vampir eher selten stolperte, was Wölfe wohl interessierte? Könnte sogar mein Lieblingsort werden, aber mit Büchern hatte ich mich immer schon gut verstanden seit ich lesen konnte.
Kuscheln war eben nicht die Antwort auf alles, und ich würde sein Gesicht sehen wollen nach Jahrhunderten, wäre es nicht ernst, abschätzig, er selbst auf sein Überleben bedacht und eher in sich gekehrt – jeder Vertraute war ein potentieller Feind, je näher man jemanden an sich heranließ, desto leichter konnte er einem Schaden. Dass Wölfe das anders sahen war mir auch ohne Studium klar und einfach so anfassen ließ ich mich auch nicht, hatte er doch gemerkt, ich würde auch noch mal zuschlagen wenn er es ungefragt machte – wie auch immer Hündchen hieß. Und ja, ich würde ihm den Kopf auch abreißen wenn mir das mit dem Halsband zu lange dauerte.

Gelächter, aha, nun gut – es würde ohnehin nie zur Sprache kommen da ich das selbst vergessen und verdrängt hatte, die Tatsache abgestreift dass ich je überhaupt Mensch gewesen war. Draußen rumtollen war mit Feldarbeit um was zu Essen zu haben nicht zu vergleichen und ich mochte meine Blässe, würde sie auch erst verlieren wenn ich zu Asche zerfiel und das würde ich nicht zulassen, schon dieses dumme Halsband war eine viel zu drastische Sache und ich fürchtete um das was passieren Könnte, wenn ich damit Hunger bekam.
Tss, was war daran bitte ein Kampf, er hatte mir ein Accessoire verpassen wollen und ich ihm dafür eine gekratzt, kämpfen sah anders aus. Und würde nicht mit ein paar mal drüberlecken zu korrigieren sein, aber gut, wenn er damit protzen wollte bittesehr, so lang ich mein Bad bekam, ich stank, Punkt, hatte da einfach andere Hygienevorstellungen als Wölfe wie es schien, aber es war als Witz gar nicht angekommen, die rochen ja sogar noch besser als ich. Klar dass er mich da im Bad haben wollte und dazu sagte ich nicht nein.
Das Schlafzimmer war nicht mein Fall, aber passend und als Unterkunft erst mal in Ordnung, ich legte die Geige auf dem Nachttisch ab und auch so was wie Schmuck, meine Ohrringe, das Halstuch, die Zierbrosche und so weiter, ehe flugs (so flugs wie es frisch behalsbandet eben ging) Frack, Hemd und Leibchen einfach fallen gelassen wurden, auf dem Weg zum Bad streifte ich noch die Stiefel und Strümpfe ab und fertig. Naja fast.

Ich hob eine Augenbraue, als er so erstarrte, was denn, ich war ziemlich laut beim Ausziehen gewesen, hatte er das … ja, vermutlich beim Wannenrauschen nicht gehört. Nun, über der Hose trug ich ja sonst auch den Frack, die konnte ruhig eng sein und ich musste mich ja auch nicht verstecken, war ein normal gebautes umwerfendes Kerlchen. Das Anstarren war also gerechtfertigt, auch wenn Hündchen meinem Bad im Wege stand. Nett, pff, perfekt wollte er wohl sagen, und ich könnte wohl nur noch zunehmen wenn ich über längere Zeit viel zu viel Blut trinken konnte, was anderes vertrug ich ja nicht mehr. Na gut, Tee, aber davon wurde man nicht fett.
„38 Grad oder ein wenig mehr.“, sagte ich, noch ehe er seine andere unflätige Bemerkung anbringen konnte – wenn das Wasser diese Wärme hatte, fühlte sich mein Körper am besten an, fast menschlich warm und es war angenehm, nicht zu kühl, nicht zu heiß. Sein Kommentar brachte dem Wolf einen Blick zu, genauso wie vorhin als ich noch daran dachte, dass er echt nur Ficken im Kopf hatte, dann war ich so nett.
„Ich habe eigenes Blut. Es muss nur mit fremdem genährt werden um weiter zu fließen.“, erwiderte ich trocken und setzte mich auf den Wannenrand, um ohne Balancieren auch den Rest Kleidung abzustreifen, „Wieso, hast du es derart nötig?“
Ich könnte, wenn ich wollte, wollte aber auch nicht, war eh viel schöner etwas Fremdes in sich zu spüren als umgekehrt, da musste ich ihn also enttäuschen. Diese zarte Linie aus Flaum war so ziemlich das einzige was weniger Feminin an meiner Haut erschien und auch zielführend nach unten verlief. Mehr aber auch nicht, fände ich auch unästhetisch wenn mehr als das wäre, also eigentlich ganz hübsch, oder? Nachdem ich die Hose los war löste ich nur noch die kleine Spange, die meine Haare halb gebändigt hielt, und drehte micht auf dem Rang so herum, dass ich nun mit den Füßen ins Wasser gleiten konnte. Es prickelte, brannte leicht, da mein Körper so viel kühler war und das als fast unangenehm heiß empfand, ich spürte wie mein pulslos fließendes Blut sich erwärmte und in meinem ganzen Körper ausbreitete, wie Gift das man in den Venen spürte. Erst nach und nach konnte ich hineinrutschen, nach ungefähr zwei Minuten aber war es geschafft und die Wanne so weit wohl auch fertig eingelassen. Privatbad, huh ...
„Hast du Seife? Oder irgendwas zum Reinigen außer Flohshampoo?“
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BeitragThema: Re: Nate und Mave   Do Jun 04, 2015 2:58 am

Quatsch, sollte nicht so übertreiben wir würden uns da schon irgendwie zusammenraufen. Was die Zimmer anging, ließe sich auch was finden und wenn sein Raum der Keller sein sollte, gut. Aber der Keller war gerade weder als Kerker noch als Wohnraum zugänglich, auch wenn wir uns überlegen würden es vielleicht nochmal um zu bauen. Jedoch war er noch lange nicht in der Position hier Forderungen zu stellen, das Halsband hatte er nicht umsonst. Auch die Bibliothek würde warten müssen, in der sich alle möglichen Bücher fanden, sauber sortiert nach Autor und in verschiedene Richtungen, gab so ziemlich alles von Kinderbüchern über alte Schinken, Drama, Thriller, Krimi, alles eben. Würde ihn auch glücklich machen wenn er sah, dass es genug Sachbücher auch gab, ebenso wie Lexikas über verschiedene Bereiche.

Ach ich würde ihn liebevoll auslachen und nicht bösartig, es war ja nicht immer so das jemand gleich was Schlechtes wollte auch wenn er scheinbar in einer sehr kalten Welt aufgewachsen war. Er konnte mich aber gerne jederzeit lecken, das war auch gar kein Problem, ginge auch ohne Wunden und Verletzungen seine hübschen Fingernägel konnte er gerne für etwas anderes benutzen. Im Bad wollte ich ihn aus verschiedenen Gründen haben, unter anderem auch um etwas Zeit zu überlegen zu haben, wir hatten keinen Platz um einen Vampir zu beherbergen, die Sonne war ein Problem und wir hatten auch nichts das stabil genug war. Wenn er badete würde ich wohl den Schrank vor das Fenster schieben müssen damit dort keine Sonne herein kam. Ob es ihm gefiel oder nicht war mir eigentlich egal, ich hatte es eingerichtet und es gefiel mir und da es MEIN Schlafzimmer war musste es niemandem außer mir gefallen. Leibchen, ich wusste nicht mal was das war geschweige denn das man sowas in diesem Jahrhundert noch bekommen konnte, DAS war etwas über das ich wirklich anfangen konnte zu lachen, herzlich und offen. Und offen war ich auch jetzt wo ich ihn begutachtete, er war wirklich schön, fein definiert und sah einfach nur faszinierend aus, fast wie ein Elb oder eine Elf oder wie auch immer diese zarten weißen Dinger hießen mit Flügeln die man nur bei Mondlicht sah. Normal gebautes Kerlchen, da war ja gar kein Perfekt dabei und nichts in der Richtung, ob er wohl Fieber hatte, konnten Vampire Fieber bekommen? Sorgsam stellte ich ihm das Wasser ein und deutete auf die Wanne, sah ihm zu wie er einstieg und lächelte leicht auf seine Antwort. Es war ja nicht nur das ich nur an Sex dachte, aber sowas konnte einen einfach interessieren oder nicht? „Natürlich nicht, wenn ich mit wem schlafen möchte habe ich mein Rudel und die ganze Stadt.“, zuckte mit den Schultern und lehnte mich gegen das Waschbecken. Ob er nun auf Kerle stand oder nicht war mir egal, wusste es ja noch nicht und mit ihm schlafen ganz sicher nicht, immer hin war er gerade ein potentieller Feind und mein Rudel in Gefahr, egal ob er nun teils gebunden war oder nicht, wir wussten immer noch nichts von ihm. „Wenn man dir die Haare schneidet, wachsen sie gleichlang wieder nach oder bleibst du auf ewig mit der gleichen Frisur?“, fragte ich einfach weiter. Interessant wie er nur stückweise länger brauchte um ins Wasser zu kommen. „Ist es dir zu heiß?“, fragte ich stirnrunzelnd, nicht dass das Thermostat kaputt war und es ihn kochte. Allerdings war er relativ schnell dafür dann drin und auch nicht unzufrieden, grinste dann nur bei seiner Frage.
„Hm, du warst in meiner Nähe, vielleicht solltest du wirklich ein wenig Flohshampoo nehmen?“, lachte leise und drehte mich um, klar hatten wir sowas. Meine Hand griff zielsicher zu einem meiner Lieblingsdüfte, Wolfsbane, schüttete einen guten Teil davon in das Wasser und schnurrte leise als sich der charakteristische Duft ausbreitete und lächelte ihm gutmütig zu. „Gut so? Ich such dir noch Shampoo und Spülung raus, brauchst ne Kur auch noch für die Haare?“, hatte mich bereits wieder umgedreht und die entsprechenden Sachen rausgesucht, dazu noch Peeling und Schaumcreme für die Haut. Wenn er danach noch was zum ein schmieren brauchet war auch was da, nicht das ich eitel war aber wenn man so oft in der Sonne war wie wir kümmerte man sich schon um sich selbst.
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BeitragThema: Re: Nate und Mave   Fr Jun 05, 2015 1:20 am

Der Keller war auch das Sicherste, einfach weil dort keine Sonne hinkam und ich auch niemandem befehlen musste, alles abzudunkeln, was ich auch tun würde sobald klar war, dass ich keinen Kellerraum bekam oder bekommen konnte, denn krepieren wollte ich nicht, darum war ich ja überhaupt erst hier. Und da sie mich am Leben gelassen und als Gefangenen hatten müssten die Hündchen jetzt auch für mich sorgen, so einfach war das in meiner Welt. Ja, die Bibliothek würde mir gefallen, vielleicht mein Lieblingsplatz werden, bis ich einen Sarg oder den Keller hatte. Außerdem herrschte kultivierte Ordnung, mehr konnte ich hier nicht verlangen.

Boshaft oder nicht, mir doch egal und vor allem irrelevant, natürlich lauerte an jeder Ecke irgendwas und wenn das bei diesem Alpha noch nicht angekommen war wunderte es mich immer weniger, dass diese Rasse zu frühem Ableben tendierte. Unflätiger Kerl. Blöd nur dass noch keine Unterkunft feststand, normale Türen hielten mich nicht auf, die Sonne war eine Bedrohung ohnegleichen und ich musste ja wenigstens unkooperativ tun, um den Schein zu wahren und mich nicht zu verraten – nach dem Baden dann. Natürlich gab es noch Leibchen, ich weigerte mich nur, unnötige Worte wie Shirt dafür zu verwenden, die alten Bezeichnungen waren noch gut, die brauchte man nicht ersetzen, fertig. Gegen das Starren hatte ich nichts, gucken ja, anfassen ohne Erlaubnis nein, das brachte ich ihm auch noch bei, und wenn er bisher noch nicht gecheckt hatte, dass ich auch normal gebaut perfekt war, dann würde ich es wohl ernsthaft bei jeder Gelegenheit betonen müssen. Was sollte ich auch mit einem riesigen Gerät zwischen den schlanken Beinen, sah bei meiner Statur unschön aus, und bei zu wenig hatte man nichts zum anfassen, meine normale Bauweise war also – wie immer – perfekt.
Ich rümpfte abfällig die Nase, es schien ihn stolz zu machen keine Ansprüche zu haben außer 'eine Stadt', ich würde ja weitaus pedantischer auswählen – aber schön, recht gehabt, er hatte wirklich nur vögeln im Kopf.
„Ah ja.“, erwiderte ich bloß und da seine Antwort nichtssagend war, sah ich auch keinen Grund ihm vampirische Freuden näher zu erläutern. Er wusste also nichts von mir und ob ich eine Gefahr war, und er fragte nach Sex und Frisuren? Na herzlichen Glückwunsch.
„Sie wachsen, und das schneller als Menschenhaar.“, sagte ich, ohne ihm die Erklärung, dass das am rauen überfluss toter Zellen lag die man als Vampir ja übrig hatte, vorweg zu nehmen, und ignorierte die Frage. Nett dass er sich sorgte, aber ich musste mich jetzt ums Wasser kümmern und setzte mich langsam hinein. Ja, das tat wirklich gut, die Hitze bohrte sich durch mein Fleisch und wärmte jede Faser bis ins Mark, an meinem Hautton änderte sich aber nichts, von so was konnte ich nicht rot werden oder so.

Vielleicht sollte ich doch Flohshampoo nehmen, bei mir gab es aber eh kein lebendes, warmes Blut zu holen und ich dürfte daher verschont bleiben. Irgendwie lachte dieser Kerl mir zu oft, machte es schwer einzuschätzen ob er einfach einen an der Waffel hatte oder das alles wirklich witzig fand. Ich wusste nicht wie Wolfsbane aussah, sicher seit über 400 Jahren mit keinem in dieser extrahierten Form mehr zu tun gehabt und konnte es daher auch nicht verhindern. Die Wirkung des Geruchs, der fast augenblicklich die Luft erfüllte, setzte nahezu sofort ein, meine Nasenflügel bebten und ich erstarrte, nicht wissend wieso nun diese Hitze in mir aufwallte die nichts mit dem Wasser zu tun hatte. Das Lächeln ignorierte ich, ebenso die Fragen, saß einfach nur wie erstarrt da und merkte erst dann, dass … meine Sicht leicht verschwamm. Mein Mund stand offen und ich atmete, nicht um Luft zu holen sondern im Versuch mich abzukühlen, da nun wirklich zarte Röte meine Wangen und Hände überzog. Was war denn-? Ich versuchte mich zu bewegen, was ein leises Keuchen zur Folge hatte: mein ganzer Körper prickelte und erst jetzt merkte ich, dass das Erregung war, wieso auch immer, mir wurde fast schwindelig davon und ich schaffte es irgendwie, die Arme aus der Wanne zu heben, auf den Boden zu schieben in der Hoffnung abzukühlen, während mein Kopf auf dem Wannenrand ruhte. Ich wollte eigentlich fragen, was das für ein Zeug war, das durch meine Haut aufgenommen noch intensivere Wirkung hatte, aber es ging nicht, bereits jetzt setzte ich wohl massiv Pheromone frei, wie sie eigentlich nur bei der Verführung einer oder eines Angebeteten wäre, mehr als ich sonst überhaupt konnte und wollte. Gut, ich versuchte zu fragen, aber das Ergebnis war nur ein leises Stöhnen, ich hatte nicht mal mitbekommen dass der Wolf überhaupt irgendwas gesagt hatte, weil mein Körper mich gerade heillos überforderte.
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BeitragThema: Re: Nate und Mave   Sa Jun 06, 2015 3:24 am

Quatsch, mit der heutigen Technik war der Keller nicht mehr das Sicherste, auch der Rest des Hauses konnte komplett von der Sonne abgedunkelt werden das war alles kein Problem mehr. Zumindest wusste ich dass es sowas gab, hatten uns mal ein Haus angeschaut das perfekt gegen Zombieapokalypsen abgesichert war, jetzt mal ehrlich. An Vampire und Werwölfe nicht glauben und sich nicht schützen aber gegen Zombies die es ja wohl definitiv nicht gab, zumindest nicht so wie die Menschen sich das vorstellten. Seine Art zu denken war wirklich faszinierend, er war also unser Gefangener und wir hatten die Pflicht uns um ihn zu kümmern, am Besten noch mehr als nur gut weil er ja perfekt war und man diese Perfektion schützen musste. In der Bibliothek müsste er öfter mit mir vorlieb nehmen, das war mein Domizil und ich benutzte sie recht häufig, das nächste Studium wartete schon.

Ja, es lauerte hinter jeder Ecke möglicherweise etwas aber wenn man alleine war, konnte dies viel schwerwiegendere Folgen haben als wenn man im Rudel unterwegs war. Noch ein positiver Vorteil den es hatte nicht alleine sondern mit Familie und Freunden zu jagen, zu leben. Wir schützten einander. Aber das konnte ein einsamer Einzelkämpferischer Vampir natürlich nicht nachvollziehen. Vielleicht jedoch würde er das hier irgendwann lernen, man kam alleine einfach nicht viel weiter irgendwann kam man an einen Punkt an dem man jemanden brauchte. Eh, auch Leibchen, wenn er unbedingt in allen Punkten weiter so zurückgeblieben sein wollte, auch gut. Mal sehen ob ich ein Leibchen für ihn hätte, seine Sachen gehörten erstmal in die Wäsche. Auch wenn ich ihn natürlich gerne in und außerhalb der Klamotten betrachtete. Brauchte ja auch kein riesen Gerät zwischen den Beinen, also bitte. Klar betrachtete er mich als notgeil, war ja jetzt nicht so als wenn wir mit unseren Neigungen hinter den Berg hielten, das würde auch erst in ein paar Tagen besser werden, nämlich wenn der verfluchte Vollmond weg war. Nun Sex und Frisuren waren ja auch gerade interessant und was sollte ich mit ihm jetzt tun, ich würde warten bis er schlief und mich dann mit meinem Rudel beraten, Informationen wurden eingeholt und ich machte gerade nichts Anderes als ihn abzulenken. War schon in Ordnung wenn er uns für beschränkt hielt. Ein Gegner der den Feind unterschätzte war ein toter Gegner. „Warum wachsen sie so schnell?“, fragte ich ihn weiter, die Stirn gerunzelt, das klang wirklich interessant, zwar wuchsen unsere Haare auch schneller, aber das hatte meist damit zu tun dass wir unser Fell wechselten. Er ignorierte mich während er ins Wasser sank, schaute ihm noch ne Weile zu um sicher zu gehen dass er mir nicht gleich umkippte, ehe ich ihm den Zusatz besorgte. Flohshampoo wäre wohl doch nötig wenn er sein Blut aufheizte im Wasser, auch wenn er natürlich nicht lebte so war es doch warm nach dem Baden oder nicht? Jedoch hatten wir keine Flöhe, bekamen solche Sachen nicht, scheinbar war unser Blut für sie giftig. Galt ebenso für Mücken, Moskitos und Ähnliches.
Ich war weder dämlich, noch hatte ich einen an der Waffel, witzig war das Ganze und was sollte ich schon sonst machen außer lachen? Nur weil er so ein Griesgram war musste ich mich ja nicht um 180 Grad wenden, reichte schon dass ich so gastfreundlich war und ihm hier ein Bad schenkte.
Seine Reaktion auf das Eisenkraut bekam ich nicht mit, hatte mich schon wieder was Anderem zugewandt, irgendwo fand ich schon was das zu ihm passte, sah daher nicht wie sein Körper Farbe annahm und erst als er anfing leise zu keuchen stockte ich kurz in der Bewegung, warf einen kurzen Blick nach hinten, suchte dann aber weiter nachdem er nicht so aussah als wäre was passiert, vielleicht hatte ich es mir ja eingebildet. Ich hörte Wasser plätschern, dann wie Haut auf Fliesen traf, blinzelte leicht, während ich die Flaschen in der Hand hielt und zu ihm schaute, was war denn los? „Ist das Wasser zu heiß, hey du kippst mir jetzt nicht um und säufst ab oder?“, kam ein Stückchen näher und schnupperte. Huh, was war das denn? Unbekannt und anziehend, spürte wie sich in der Lendengegend was regte, ignorierte es aber. Kniete mich vorsichtig zu ihm hin und strich ihm über den Kopf, durch die Haare. „Scheiße, mach jetzt keinen Mist!“, knurrte ich ihn an, packte ihn unter den Achseln und versuchte ihn rauszuziehen und auf die kühlen Fliesen zu legen. Wenn er sich nicht wehrte würde das kein Problem darstellen, so leicht wie er schien.
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BeitragThema: Re: Nate und Mave   So Jun 07, 2015 1:35 pm

Rolläden, huh, naja dass es so was gab wusste ich, würde aber nicht nachvollziehen können wieso man sein Haus für die Beherbergung eines Vampirs absichern sollte, wenn man sonst keinen drin hatte – für mich war das halt so verankert, der Keller war kühl, ruhig, normalerweise zumindest. Natürlich verstanden Hunde meine Art zu denken nicht, aber wenn sie mich schon behielten und das fortzuführen gedachten, dann würde man sich kümmern müssen. Wenn ich mir was fing und behalten wollte, dann kümmerte ich mich doch auch oder gab jemandem die Aufgabe dazu, natürlich konnte man das nicht gleichsetzen und Wölfe waren sicher nicht so drauf – umso besser dass wenigstens das mit dem Baden klappte. Und so lange Hundchen in der Bibliothek auch still las und nicht jonglierend Einrad fuhr war das schon in Ordnung.

Wieso sollte das Besser sein? Wenn man eine Horde dabei hatte, woher wollte man dann Freund und Feind spontan unterscheiden? Ich allein wusste halt, wenn ich ein Geräusch hörte, dass es niemand Verbündetes war, aber nun gut, dass sich die Lebensweisen unterschieden war ja kein Geheimnis und kein Wunder. Im Moment war ich eben auf sie angewiesen und würde mich wohl dran gewöhnen müssen, früher oder später. Ich war auch nicht lange allein gewesen, sondern hatte endlich mal allein sein wollen, die Abhängigkeit abstreifen, die Kontrolle, und das hatte ich ja auch geschafft – würde mich nur vermutlich Kopf und Kragen kosten, wenn man mich wiederfand.
Nun, die Ansicht schien zu sein dass Vampire Prüde waren, was absolut nicht stimmte – eher im Gegenteil, nur der Umgang war etwas anderes. Verhüllung, um sich nach und nach zu offenbaren, vorgeben als sei da nichts, nur um dann die ganze Nacht Spaß zu haben. Es war irgendwo auch der Sinnlose Versuch, sich gegenseitig zu wärmen, schätze ich. Das Interesse des Hundes in allen Ehren, war ja nachvollziehbar wenn man mehr von mir wissen wollte, aber gerade kämpfte ich mit dem heißen Badewasser. Die Haare wuchsen so schnell, weil ich ja jede Menge tote Haarzellen hatte, je erschöpfter ich war, desto schneller wuchsen sie, teils bis zu zehn Zentimeter im Monat – satt war es langsamer. Erklärte ich ihm vielleicht noch mal, aber nicht jetzt, vielleicht wenn er sie mir später noch trocknete. Umkippen in dem Sinne konnte ich nicht, aber es war belastend, ja. Flöhe die von mir tranken waren aber dann Superflöhe und ich hatte auch noch nie was gehabt. Tötete heißes Wasser nicht die Viecher?

Letztlich war es vollkommen egal, es war ewig her dass ich Wolfsbane gerochen hatte und das war nicht in dieser konzentrierten Form, ich hatte auch keine Chance zu reagieren ehe die Wirkung mit Wucht eintrat. Ich merkte auch nicht, wie der Werwolf weiter wuselte, tatsächlich nach Sachen suchte die ich für gut befunden hätte wenn ich überhaupt noch was mitkriegte, völlig überfordert von der unbekannten Veränderung und Reaktion meines Körpers. Mir war heiß, nicht nur wegen des Wassers, sondern brannte von innen heraus, was absolut fremd war. Die Fliesen kühlten nicht, auf die ich meine Arme schob, es touchierte nur die Oberfläche. Ertrinken, hm, also sterben würde ich davon nicht, würde aber tatsächlich Wasser einatmen so wie ich aktuell keuchte. Wie durch Watte hörte ich die vibrierende Stimme, wie sie näher kam und stöhnte dann unwillkürlich auf – die sachte Berührung kribbelte, jagte einen Schauer über meinen Rücken als nähme ich alles zehnfach intensiver wahr als eh schon.
„Nnh-!“ Der Griff unter meinen Armen war nicht besser, ich keuchte und hob den Kopf, schlang die Arme um seinen Nacken und zog mich selber an ihm hoch, gierig die Lippen auf seine pressend. Ich stöhnte leise durch die Nase, grub meine Krallen in seinen Rücken und versuchte mich zu ihm zu ziehen. In dem Moment da er mih berührte konnte ich es zuordnen, es musste Wolfsbane sein und die Konsequenzen hätte ich mir nie so intensiv vorgestellte, vergessen die Tatsache einen Wolf vor mir zu haben der mich eigentlich nicht anfassen sollte – und jetzt würde ich es ihm befehlen, wenn ich die Zunge zur Verfügung hätte, noch immer zog das Wolfsbane über die Haut ein und ließ die Wirkung weiter ansteigen – und damit auch meine Erregung, die nahezu schon zu viel war.

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BeitragThema: Re: Nate und Mave   So Jun 21, 2015 3:11 am

Nja die Rollläden konnten ja auch so Eisenverstärkt sein das sie keinen Vampir hineinließen und waren damit für die innen lebenden Vampire Schutz aber für andere einfach nur ein Hindernis hinein zu kommen. Also auch ein Stück weit Absicherung für uns und durchaus von Vorteil. Wir behielten ihn zwar aber wie dann die Versorgung aussah mussten wir noch bedenken, auch wie es weitergehen sollte und was er hier machte. Von uns Wölfen trank er nicht und die wenigen Menschen die wir immer wieder mal hier hatten würde er auch nichts bekommen und andere Menschen kamen uns nicht in unser Domizil, nicht in mein Domizil. Hm und es mochte ihn vielleicht kränken aber ich konnte weder jonglieren noch Einrad fahren und würde das auch nicht lernen für ihn, stattdessen könnte ich aber lauthals und so schief es ging Liebeslieder zu singen. Ich konnte ihm ja auch eines selbst zusammendichten wenn er es denn wünschte, wäre sicherlich lustig ihn damit zu ärgern, aber nein normalerweise herrschte dort Ruhe, der Grund aus dem der Raum auch Schalldicht war.

Was daran besser sein sollte mit dem Clan zu jagen und zu kämpfen, na wir rochen einander. Waren verbunden durch ein Kollektivgedächtnis dem wir alle angehörten sobald wir verwandelt waren, wir konnten einander sehen, riechen spüren und erahnen, drangen in die Gedanken ein und wurden eins. Ein unglaubliches Gefühl, wir waren nie alleine, erst wenn man vom Rudel ausgestoßen wurde und wie sich das anfühlte wollte niemand von uns erfahren. Er wollte also alleine sein und Abhängigkeit abstreifen und nun kam er zu uns, wie überaus faszinierend. Vampire waren nicht prüde, na das wäre mal was Neues, er sah eben schon so aus als wäre er prüde und sicherlich machten sie auch das Licht im Schlafzimmer zu und wenn wir schon von vorhin bei altbackener Kleidung waren trugen sie wahrscheinlich auch Nachthemden nur mit einem Loch damit sie sich fortpflanzen konnten. Wobei sie das ja anders machten, sie vermehrten sich nicht durch Sex, also waren sie womöglich seit der Wandlung komplett frigide und asexuell. Schade eigentlich so nett wie er aussah.
Interessant wie das mit den Haaren war, klang fast so als wäre das dann bei den Fingernägeln ähnlich immerhin waren da doch letztlich auch tote Zellen vorhanden, die Haare zumindest würde ich ihm schon trocknen, erst ordentlich mit dem Handtuch, dann wenn er es denn wollte mit dem Föhn. Für normalerweise badeten wir auch gerne, Wölfe waren einfach physische Wesen, wie berührten uns und zeigten damit Präsenz, machten klar dass wir da waren, eine tröstliche Sache. Dabei wusste ich genauso wie jeder andere wie angenehm eine Kopfmassage sein konnte und wenn er sich ganz lieb benahm würde ich ihm auch das Shampoo reinmassieren und wieder auswaschen, aber natürlich nur wenn er brav war und keine seltsamen Sachen startete. Mit oder ohne Flöhe, vollkommen egal.

Wirkung, es war komisch was da mit ihm geschah, ich bekam es ja erstmal gar nicht mit. Zu versunken darin etwas zu finden das ihm gefallen könnte, dass gut an ihm roch und seinen Haaren nicht schadete sondern es pflegte. Als ich mich zu ihm umdrehte und ihm einen Blick zuwarf, war ich nicht auf das gefasst was ich da sah, er taumelte, schien nicht stabil zu sein wie er keuchte und sich versuchte auf dem Boden hochzuziehen, ob er sich nun versuchte zu kühlen oder raus zu kommen war mir egal, es ging ihm nicht gut und es war besser wenn ich ihn da erstmal rausholte. Zumindest das schien in Ordnung zu sein, denn er schlang seine Arme um mich, deutlich stark was mich verwirrte er schien eher nicht der starke Typ zu sein. Bevor ich einen spöttischen Kommentar dazu abgeben würde, der sowieso eher halbherzig weil besorgt ausgefallen wäre. Seine Lippen die sich auf meine pressten waren unerwartet, brachten mich dazu die Augen weit aufzureißen und erstmal zu erstarren, während er sich lang machte und versuchte an mir hoch zu ziehen, doch mein Schock währte nicht lange. Ich schloss die Augen und zog ihn fest an mich, knurrte leise aller mir seine Klauen in den Rücken rammte, gute Güte Vampirella, jetzt hatte er mich schon mal gezeichnet und tat es nun wieder. Mein Körper reagierte von alleine, sein Geruch war aphrodisierend, spürte wie sich in meiner Leistengegend etwas regte und deutlich erhob und rieb mich an ihm, ehe ich ihn an der Schulter packte und zurück drückte. Seine Augen waren wild, vernebelt vor Lust was ich normalerweise schätzte aber einfach unwirklich war, weder seine noch meine Reaktion waren normal, irgendwas stimmte da ganz und gar nicht. „Vampirella,“, brachte ich heraus, kam jedoch kaum weiter, schüttelte den Kopf und warf ihn einfach auf den Badläufer. Ihn abzuduschen darauf kam ich nicht, wusste ja nicht was los war und das Ganze auslöste. Ich legte mich über ihn, hielt mich zurück und leckte ihm nur über den Hals, schnurrte leicht. Er schmeckte lecker und roch gut, irgendwas sandte er aus auf das ich äußerst gut ansprang.
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BeitragThema: Re: Nate und Mave   So Jun 21, 2015 7:54 pm

Eisenverstärkt, hm, sie sollten eher außen dann UV-Lampen anbringen und dann wäre das wunderbarste Mittel gegen meinesgleichen. Ich wäre zumindest Innerlich deutlich beruhigter, genau zu wissen wie das hier alles aufgebaut und ausgerüstet war, dass es ein Warnsystem gab hatte ich ja am eigenen Leib erfahren und befand es auch für gut. Ich konnte mir meine Nahrung auch selbst jagen, nur wäre das in dem Sinne erst möglich, wenn ich nicht mehr so tun musste als wäre ich unfreiwillig hier, ein Gefangener, denn einen solchen ließ man ja nicht einfach gehen um sich was zu jagen. Ich konnte nur noch Blut zu mir nehmen und es war das einzige außer Tee, was ich zu mir nahm, da durfte ich mir erlauben, wählerisch zu sein, ich hatte eben keine Alternative und nicht viel Auswahl, vor Wolfsblut hatte man mich immer gewarnt, Vampirblut nährte mich nicht, aber dafür war ich bei Menschenblut nicht wählerisch und hatte sogar mal Junkies oder Betrunkene ausprobiert, ob deren Blut mich irgendwie benebelte. Jugendjahre …
Er sollte auch gar nicht Einrad fahren, und wenn er es lernte würde ich ihn vermutlich nur auslachen oder so, weil ich derlöei Tricks noch nie sonderlich beeindruckend gefunden hatte – und in der Bibliothek mochte ich Stille sehr, würde vermutlich viel Zeit dort verbringen und das allein oder mit jedem der halt nicht störte – ob ich mir das als Kelleralternative zum Gefängnis aussuchen konnte?

Interessant, zwar war mir Bekannt dass Wölfe einen guten Draht zueinander hatten, aber nicht dass es auf psychische Ebenen hinaufging, Vampire hatten kein Kollektiv und waren Meister der Masken, waren selbst für Artgenossen undurchdringlich wenn sie sich Mühe gaben und ich hatte es immerhin geschafft, meinem Schöpfer zu entkommen. Könnte ein Werwolf wohl nicht, aber die hatten auch keinen Schöpfer in dem Sinn, sondern Eltern, konnten sich reproduzieren was bei mir nicht möglich wäre. Trotzdem witzig zu glauben, Vampire wären Frigide, alles nur das nicht, wenn man tot war, kein Geschmack und kein Geruch mehr etwas besonderes war, musste man sich anderen Gelüsten hingeben und so lang und ausdauernd wie ich teils schon in Anspruch genommen worden war … huh, alles nur nicht frigide.
Ich hätte es wahrlich genossen und ihm auch erlaubt mich anzufassen, wäre der Wolf tatsächlich dazu übergegangen sich an meiner Pflege zu beteiligen. War auch ungewohnt, ich hatte meinem Schöpfer zwar ab und zu beim baden assistiert und selbst ein bisschen Pflege bekommen, aber es war nichts normales und da dürfte er meine Haare dann auch gern anfassen. Doch das, was er bereits ins Wasser gekippt hatte, genügte um mich völlig aus der Bahn zu werfen, am Anfang war mir bewusst gewesen dass irgendwas nicht stimmte, aber das verblasste, das Wolfsbane sickerte durch meinen Körper und hinterließ nichts als triebhafte Unruhe zurück. Vielleicht hatte die Tatsache, dass ich mich nicht allein hatte herausziehen können, es nur verschlimmert …
Jap, auch kühlen wäre wunderbar gewesen, mein Körper brannte und jede Berührung des Werwolfs jagte wie Elektrizität durch mich und heizte dieses fremde Gefühl nur noch mehr an. Ich war stark, deutlich stärker als ich aussah und doch kein Vergleich zu meinesgleichen, war mir aber auch schnuppe, ich konnte nicht mehr denken, sondern folgte dem Instinkt, der mir aufgezwungen war, mich hecheln ließ und ihm an den Hals warf. Ein wenig machte es mir Angst, was passierte, aber diese Bedenken ertranken in nahezu zügelloser Wollust und den Pheromonen, die ich unbewusst abgab um mein Verlangen zu stillen – und er reagierte. Biss nicht zu als ich ihn ohne nachzudenken küsste, und das obwohl meine Fangzähne da auch irgendwo waren, stieß mich nicht weg und als ich merkte dass er reagierte, stöhnte ich schnurrend auf. Auch ich rieb mich an ihm, auch wenn meine Augen fast schon nicht mehr wahrnahmen, sondern nur noch fixierten, ich krallte mich an ihm fest und ließ erst los, als er mich dann unsanft auf den Badläufer stieß – nicht dass es mir wehtat, ich fauchte nur weil es mir nicht passte, dass er den Kontakt abbrach, keuchte aber sofort wieder halb zahm, als er über mich kam, zu der Zeit hatte ich mich schon auf den Rücken gerollt, fing aber an mich unter ihm zu winden. Nicht genug, ich überstreckte zwar stöhnend den Kopf, weil mein Hals so empfindlich war dass allein seine raue Zunge mich zucken ließ, ich wand mich weiter wie um ihn zu provozieren, war nicht mal imstande dem Köter zu befehlen dass er mich vögeln sollte, jetzt sofort, ich hielt es nicht mehr aus und schob fahrig einen Arm zwischen uns hindurch, umfasste nicht wirklich sanft, aber noch vorsichtig seine beachtliche Erregung und rieb ihn provozierend, während ich meine Beine um ihn legte, auf dass er mir keinesfalls wieder entkam. Und wenn der Hund es wollte, so würde es mich auch nicht stören wenn er mich umdrehte, von hinten nehmen wollte, hauptsache er tat es ...
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BeitragThema: Re: Nate und Mave   Mo Jun 22, 2015 6:10 pm

UV-Lampen waren natürlich eine gute Idee, aber das war alles noch Zukunftsmusik wir würden uns erstmal in Vampire einlesen und schauen was wir für Informationen zusammen sammeln konnten. Informationen sammeln konnte er ja auch solange er hier war und nicht angebunden wurde, letztlich würde ich ihn nahe bei mir behalten und damit bekam er sowieso dreiviertel des Hauses mit und somit auch die Sicherheitsanlagen, in nächster Zeit würde ich auch viel Zeit in der Bibliothek verbringen immerhin hatte ich ein wenig aufzuholen was mein Studium anging. Ob das für die kluge Vampirella natürlich interessant war konnte mir egal sein, immerhin war er hier ein Gefangener und kein Gast. Nahrung selbst jagen kam gar nicht erst in Frage, man musste sich nur vorstellen dass er eine Spur von Leichen durch die Stadt zog da kamen sie sicher gleich auf die netten außerhalb lebenden Leute die sie wohl für eine religiöse Gruppierung hielten. Zumindest war ich mal gefragt worden was unser Kult denn predigte, war ganz lustig gewesen sich da was auszudenken. Pft, Werwolfblut würde ihn wahrscheinlich aufwerten immerhin waren wir einfach super, das würde er ganz sicher auch noch feststellen. Junkies und Betrunkene also und wie hatte sich das ausgewirkt, konnten Vampire dadurch betrunken werden, interessant auszuprobieren und vielleicht würde ich mir einen Spaß machen und es tatsächlich tun. Einfach aus reiner Neugierde. Uhm nein, weder würde ich für ihn Einrad fahren lernen noch würde ich ihn in der Bibliothek gefangen halten auch wenn dies natürlich der cleverste Raum war wenn ich nicht wollte, dass er starb indem er mit Sonne in Berührung kam.

Tja, auch dahingehend waren wir den Vampiren wohl haushoch überlegen, wir waren eine Familie und untrennbar außer es machte jemand etwas wirklich unverzeihliches. Masken kannten wir meist nicht, blieben so oder so normalerweise unter uns was gerade durch das Internet perfekt funktionierte so konnten wir den Menschen aus dem Weg gehen, anderen Wesen auch und gingen nur hinaus wenn wir Lust daran hatten und nicht weil es sein musste. Schön auch dass er wohl nicht nur so Lust hatte sondern auch der Wollust frönte wenn es dazu kam, sicher interessant ihn dabei zu beobachten, konnte ja zu dem Zeitpunkt nicht ahnen wie schnell ich es am eigenen Leib spüren konnte. So überlegte ich ihm nur welches shampoo ich ihm in die hübschen Haare einmassieren konnte, ahnte nichts davon was er bisher an zwischenmenschlichen Interaktionen während des Badens genießen durfte und was nicht, wenn er mich fragen würde, würde ich ihm wohl antworten dass er sicher lauter Menschensklaven in seinem Schlösslein hatte welche sich um sein körperliches Wohl kümmerten. Natürlich vollkommen übertrieben und an den Haaren herbeigezogen und dennoch war es ein Bild das mich lächeln lassen würde. Nur das Beste für Vampirella. Und offensichtlich war das Beste ein wenig zu viel des Guten denn er reagierte darauf nicht befriedigt und entspannt sondern… anders als ich es mir vorgestellt hatte. Natürlich hatte ich ihn betrachtet als er sich auszog, seinen Körper mit den Augen verschlungen und doch war es jetzt etwas ganz anderes. Seine Haut war leicht gerötet, er keuchte und schien heiß zu sein, die Augen verklärt, die sündhaften Lippen zu einem Stöhnen geöffnet, einfach nur heiß. Seine Arme an meinem Nacken, meinen Schultern dem Rücken ließen mich knurren, er war heiß und gleichzeitig eiskalt, roch so unglaublich verfüherisch das ich einfach an seinem Hals schnuppern musste, leise knurrte als er mich küsste, jedoch nicht warnend sondern herausfordernd wollte mehr, mehr von diesen sündhaften Lippen, seinem Geruch, ich wusste nicht dass es Pheromone waren die er ausstieß, wusste nur das ich hart wurde und mich in ihm versenken wollte. Er keuchte und fauchte, war mehr eine Katze als ein Vampir, vielleicht mochte ich ihn deswegen auf den ersten Blick, er krallte sich in meinen Rücken und stöhnte, wollte mehr von diesem Laut hören weswegen ich ihm langsam über den Hals leckte, den Kieferknochen entlang ehe ich an seinem Ohrläppchen knabberte. „Scheiße Vampirella“, stöhnte ich ohne mich daran zu stören seinen neuen Kosenamen zu benutzen oder ein Schimpfwort einzubringen. „Du bist so heiß.“ Ich stöhnte als er mich anfasste, mit gelernten Fingern die ganz sicher schon mehr als einen Schwanz in der Hand gehabt hatten. Seine langen, schlanken Beine waren um meine Hüfte geschlungen und eigentlich wollte ich ihn von hinten nehmen, mein Instinkt schaltete sich ein und ich schaffte es gerade mit Müh und Not ihn zu unterdrücken, streckte ihm zwei Finger in den Mund die er befeuchten konnte, ehe ich sie ihm mit Nachdruck beide gleichzeitig in ihn drückte, bis zum Knöchel und dann geübt rein und rausstieß, an seinem innersten Rieb und ihn darauf vorbereitete was gleich in ihm sein würde. Meine Geduld währte jedoch nicht lange und ich zog meine Finger gerade so zurück dass mein Glied sich an ihn platzierte, packte ihn an den Kniekehlen und drückte sie nach oben, während ich gleichzeitig meine Eichel in ihn drängte, laut aufbrüllte als ich die Enge spürte, leicht feucht und so verdammt eng, es war der Himmel.
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BeitragThema: Re: Nate und Mave   Mi Jun 24, 2015 1:45 am

Wieso so umständlich? Sobald ich die Gewissheit hatte, dass ich hier keine Gefahr zu erwarten brauchte, könnten die Hundis mich auch einfach fragen was gegen Vampire half, schließlich mussten sie mich ja vor welchen beschützen und verstecken. Wenn sie lesen konnten würde ich auch einfach eine Liste schreiben wie man welchen Vampir plattmachte, aber da es eine Bibliothek gab konnten sie es bestimmt – was das anging war ich wohl etwas rückständig, früher konnte sich das lesen lernen nur Adel und eben später auch ein Bauernjunge in Gestalt eines Vampirs leisten, hatte sich ja erst im letzten Jahrhundert allgemein geändert und seitdem war diese Massentechnologie aufgekommen … ich hielt mich lieber an Bücher und würde auch friedlich mit ihm lernen, wenn mich das Thema interessierte, wäre mir auch viel lieber als ein Einradfahrwolf.
Dann nahm ich eben nicht die nächste sondern die übernächste Stadt, herrgott, ich war nun wirklich kein Anfänger mehr wenn es darum ging mir Nahrung zu beschaffen, Leichen zu entsorgen, ich war außerdem kein Babyvampir mehr und tötete meine Nahrung nicht, hatte da die Beherrschung und konnte Gedächtnisse löschen, wenn ich denjenigen zuvor gebissen hatte. Aber gut … woher sollten die Wölfe es auch wissen. Ich war von Anfang an vor deren Blut gewarnt worden, unser Naturell war einfach so unterschiedlich und ein toter Organismus konnte doch keinesfalls mit der Energie umgehen, die ein zweigestaltiges Wesen lieferte. Immerhin wirkte sich ja schon Alk und Drogen witzig aus, wie da die Lebensessenz eines Wolfs sich auswirkte und ich hing zu sehr an meinem untoten Leben um etwas zu riskieren. Da war ich genauso pingelig wie bei Sonnenlicht, schlief ohnehin den ganzen Tag, da musste ich mich hundertpro auf meine Sicherheit vertrauen konnte. Würde schon werden.

Was nun besser war, Gruppe oder Alleingang, darüber könnte man lange streiten ohne Ergebnis, denn faktisch hatten beide Arten des Lebensstils jahrhundertelang überlebt – Wölfe nicht lange, aber viele, Vampire allein, aber dafür unendlich lang im Vergleich, ob er auch nur einen blassen Schimmer hatte wie alt ich war, wie lange ich bereits unter den Monden wandelte. Ohne Internet, das wäre es ja noch wenn man mich so finden könnte, und es hatte seinen Grund weshalb ich außer der Geige nichts bei mir hatte. Nun, ich hatte aber auch nicht damit gerechnet mit Wolfsbane in Kontakt zu kommen und wie verheerend und schnell es wirkte, aber dagegen gab es auch in der Konzentration keinen Schutz, ich hätte gern saubere Haare gehabt, aber das musste wohl warten, wenn ich hiernach nicht einfach krepierte so überreizt wie mein sonst so beherrschter Körper war. Nichts da Sklaven, in meinem Umfeld hatten keine Menschen gelebt, niedere Lebewesen die als Nahrung da waren und fertig.
Normalerweie war ich nicht so. Konnte durchaus sehr leidenschaftlich sein, aber eben wenn ich es wollte und diesmal hatte ich null Mitbestimmungsrecht, es passierte einfach und würde mich im Nachhinein beunruhigen. Jetzt aber? Es war völlig egal, ich war selbst mehr als erregt ohne etwas gemacht zu haben und fühlte mich wie magisch angezogen von dem schlagenden Herzen, dem warmen, kräftigen Leib, an dem ich meine Spuren hinterließ. Er sollte dankbar sein dass ich ihm meinen Körper überließ, doch im Moment hatte ich ja keine Wahl als ihm die Schenkel zu öffnen, nachdem ich ihm schon um den Hals gefallen war, das Knurren an meinen Lippen gespürt hatte, vermutlich würde ich ihn wirklich noch blutig kratzen. Ich merkte, wie er auf mich ansprang, in den Sog geriet den ich überhaupt nicht hatte lostreten wollen und nun doch tief mit drin steckte. Vielleicht war ich eine Katze und damit Einzelgänger, im Moment aber völlig egal, genoss wie er sich meinem hochsensiblen Hals widmete, ich war dort wirklich empfindlich und das fast so sehr wie an meiner Körpermitte – seine hatte ich prüfend im Griff, ordentlich, sehr ordentlich und vor allem … warm. Egal wie groß, ein Vampir würde immer kalt sein und ich hatte so lange ich mich erinnern konnte, hatte ich nur diese an mich herangelassen.
Ich fauchte ihn an, teils ungeduldig, teils weil er mich immernoch so nannte, aber ich hatte ihm ja noch nicht meinen richtigen Namen gesagt, hm. Fiel mir aber gerade nicht auf, ich wollte ihn sowieso provozieren mit offen gebleckten Fangzähnen, wenn es ihm gefiel dann musste er es sich nehmen, jetzt, sofort. Das Fauchen wurde zu schnurren, gut dass ich die Ohrringe auch abgelegt hatte, so verfing er sich nun nirgends und musste sich ganz mir widmen, wo ich schon so nett war seinen Schwanz zu massieren – völlig uneigennützig.

Ich öffnete bereitwillig den Mund und schloss die Lippen um seine Finger, würde sowieso sabbern wenn ich nicht auf dem Rücken läge und nutzte das um die Finger ordentlich abzulecken, ehe sie mir wieder entzogen und in ein anderes Loch gestoßen wurden, was mich keuchend aufstöhnen ließ. Oh er hätte mich nicht vorbereiten müssen, selbst wenn ich riss würde das fast sofort wieder heilen trotz meines geschwächten Zustands aufgrund des Halsbands, das fast schon vergessen war im Moment. Ich hatte weiterhin seinen Schaft massiert, dann aber sacht die eigene Hüfte bewegt um mehr von den Fingern zu spüren, sie heizten mich quälend nur noch mehr an bis zu dem Punkt, da ich halb die Augen schließen musste. Der Wolf war genauso ungeduldig, ich hätte ihn vermutlich geschlagen hätte er mich länger hingehalten, denn sprechen konnte ich weiterhin nicht, brachte keinen vernünftigen Laut zustande außer Stöhnen und Keuchen. Und einem Ächzen, als er mich an den Knien packte und ich etwas an meinem so bloßgelegten Eingang spürte, ein Laut der schnell zu einem lustvollen Stöhnen wurde. Ich wand mich leicht, grub meine Krallen in seine Oberschenkel damit er sich ja nicht weiter weg bewegen könnte, mein Rücken bog sich leicht durch und ich warf den Kopf hin und her, ehe ich den Wolf wieder fixierte. Ich spürte es, jeden Zentimeter den er in mich drang und mein Fleisch schmiegte sich fest um ihn. Es war glühend, hatte Puls und Temperatur, strahlte quasi Hitze in mir aus und sandte eine Welle des Zitterns über mich. Er musste mich nicht schonen … wirklich nicht, was meine zwar vernebelten, aber auch nicht minder fordernden Augen ihm verrieten. Ich leckte mir lasziv über die Lippen, strich mit den Fingern sacht über die Stelle unserer Vereinigung und spreizte mich selbst dann leicht, nicht viel, ging mit einer Hand auch schlecht – aber er konnte es als Einladung auffassen.
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BeitragThema: Re: Nate und Mave   Do Jun 25, 2015 2:28 am

Woher sollten wir das denn wissen, im Moment war er ein Gefangener und niemand den wir so fragen konnten, er hatte kein Wort gesagt wer er war, was er hier wollte. Warum sollte er das gerade jetzt sagen und ehrlich sein? Bitte natürlich konnten wir lesen und er bräuchte nicht Mal ne Liste schreiben ich konnte mir tatsächlich mehr als drei Sachen merken, auch wenn er es mir wohl nicht zugestehen würde. Nja vielleicht würde er ja auch etwas von uns lernen, ging mal gar nicht das jemand in diesem Zeitalter lebte und nichts von Twitter, Instagram oder sonstigen Sachen gehört hatte, ein wenig Kulturschock musste schon sein. Wie auch immer, die Bücher konnte er gerne lesen, bestellten auch demnächst wieder eine Ladung, vielleicht fand er ja was interessantes, die Twilightbücher würde ich ihm jedenfalls wärmstens empfehlen und wenn es nur dafür war zu sehen ob er wirklich keine Bücher verbrannte oder anderweitig schändete. Na, wie gesagt wir wussten fast nichts über Vampire, also auch nicht ob sie einfach überall halbleere Leichen hinterließen oder nicht, ob sie überhaupt von Menschen tranken, das würde er uns dann schon sagen müssen. Hm, wäre sicherlich interessant zu sehen was geschah wenn er mein Blut trank, vielleicht wäre er dann hyperaktiv und würde die ganze Zeit wie ein Flummi umherhüpfen? Na, sobald klar war, dass er kein Feind war würde er auch anders behandelt werden, wenn sich jedoch herausstellte das er wirklich ein Feind war, nun… würde es ihm auch nicht so gut gehen wie gerade, da konnte er dann vergessen mal eben ein kleines Bad zu bekommen. Was vielleicht auch besser wäre, war er krank? Ein wenig verwirrte mich das Ganze ja schon.

Eh, nein ich wusste nicht das Vampirella schon eine Vampioma war und es würde mich eigentlich auch nicht interessieren, eher um ihn aufzuziehen dass er so alt war. Schade eigentlich dass ihm nichts Anderes etwas bedeutete als seine Geige, aber andererseits war es so wohl auch besser einfach abzuhauen und alles hinter sich zu lassen. Nana, krepiert war noch keiner den ich gevögelt hatte, da würde ich diese untote Leiche auch nicht sterben lassen, gab ja dann immer noch Mund zu Mund Beatmung und das konnte ich auch recht gut. Leidenschaftlich und Hemmungslos damit hatte ich keine Probleme, war nur etwas verwirrt ob der ganzen Sache, vor allem weil ich dachte es ginge ihm nicht gut, aber so verschleiert wie seine Augen waren schien er wirklich nicht in Ordnung sein. Normalerweise hätte ich mich jetzt um ihn gekümmert und geschaut ob er okay war aber dieser Geruch zog mich an, ließ meine Instinkte erwachen und einfach handeln, ihn nicht so untersuchen wie ein Arzt sondern… wie ein ziemlich rolliger Wolfsliebhaber. Seine Hände auf meinem Rücken waren so eiskalt dass es mich schaudern ließ, seine Krallen mussten wohl mal gestutzt werden, sie zerrissen mein Fleisch, ich roch Blut und doch machte es mich einfach nur noch heißer, ließ mich knurren und ihn in den Hals beißen, während ich gleichzeitig seinen Körper fahrig erkundete. Er war so eiskalt dass ich nicht anders konnte als mich an ihm zu reiben, ihn mit meinem Geruch zu zeichnen, versuchen ihn zu wärmen, dumm nur dass er nicht wusste was ich da gerade tat, es würde ihn zeichnen und auch nicht einfach mit Waschen fort zu waschen sein, sondern dafür sorgen dass jeder im Rudel wusste was wir getan hatten. Normalerweise taten wir das nur bei potentiellen Liebhabern die wir dann auch behielten, quasi unseren Hauptliebhaber etwas das man als Menschen gut und gerne als Beziehung sehen konnte. Würde ich ihn auch noch markieren und ihm mein Zeichen aufbürden, so wäre er mein Beta und damit offiziell nicht nur Teil des Rudels sondern auch jemand der das Sagen hatte. Glücklicherweise gingen die Instinkte dann noch nicht so weit, das wäre ja eine schöne Misere. Normalerweise wäre seine kalte Hand an meinem Glied ein Grund es gleich wieder erschlaffen zu lassen, aber irgendwie war es anziehend, kühl wie Marmor und genauso unnachgiebig, stöhnte in seine Bewegungen, an seinen Hals und schnurrte ihn an, schnupperte leicht und knabberte an ihm. Na er konnte fauchen wie er wollte, ich kannte seinen Namen nicht, er den meinen nicht und das würde sich in den nächsten fünf Minuten auch nicht ändern, knurrte nur warnend auf sein Fauchen und nahm die Liebkosung seines Halses wieder auf, merkte wie er es genoss und grinste gewinnend. Er fauchte, bleckte die Zähne und schnurrte irgendwann, ließ mich einfallen und ihn weiterbearbeiten, machte nichts anderes als mich nur heißer zu machen, da war die Hand an mir nur ein Bonus. Auch wenn er das wirklich vorzüglich machte, alleine sein Fauchen würde mich schon heiß machen was wohl auch an seinen Pheromonen lag.

Ich stöhnte als er meine Finger benetzte, machte das sehr gut und ich spürte nur am Rande wie nahe sie an seinen Fangzähnen waren, hielt das auch nicht lange durch. Selbst seine Zunge war kühl, hätte mich wohl fasziniert wenn ich nicht so geil gewesen wäre, war ja schon ein Wunder dass ich es schaffte ihn noch vorzubereiten, viel zu wenig zwar aber ich tat es immerhin. Egal ob es heilte oder nicht, normalerweise verletzte ich meine Liebhaber nicht, ließ ihnen Zeit sich an mich zu gewöhnen. Hier jedoch krallte er sich in meine Oberschenkel ehe ich was tun konnte, bekam ein warnendes Knurren meinerseits, ehe ich den letzten Rest ruckartig in ihn stieß, einen lauten, heißeren Schrei ausstieß, ehe sich meine Augen gelb verfärbten und ich nicht anders konnte als ihn einfach zu ficken, mich aus ihm zurück zu ziehen und wieder und wieder in ihn zu stoßen, es hatte nichts romantisches, nichts sanftes, war einfach nur heißer, unnachgiebiger Sex. Seine Finger an der Verbindung waren nur im Weg, schlug sie weg und drängte seine Arme auf meinen Rücken, ehe ich ihn weiterstieß. Die Luft erfüllt nicht nur von den Pheromonen die wir wohl mittlerweile beide ausstießen sondern auch erfüllt von Knurren und Fauchen, Stöhnen und Keuchen.
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BeitragThema: Re: Nate und Mave   Do Jun 25, 2015 9:49 pm

Würde ja auch noch dauern, wenn überhaupt, bis ich mit den Wolfis überhaupt warm wurde, ich wäre ja auch nicht hier wenn es noch eine andere, fellfreie Lösung gäbe, aber ich war nicht erst seit gestern auf der Flucht und hatte keinen sicheren Fleck gefunden, keinen an dem man nicht nach mir suchen würde – außer hier. Kein Vampir käme auf die Idee sich bei Wölfen zu verstecken, war reinster Selbstmord – eigentlich. Und doch, eine Liste wäre nötig für alle zum nachlesen und merken, brachte ja nichts wenn nur einer Bescheid wusste, meine Bodyguards sollten schon alle wissen was Sache war. Vor allem aber natürlich der Boss, im Gegenzug würde ich wohl auch lernen müssen, auch wenn es niemanden gab, dem ich twittern könnte – vielleicht schaffte er es, mir das schmackhaft zu machen, wenn er mir ein Handy erklärte und dass man damit auf die Distanz Anweisungen geben konnte oder Bodyguards heranholen.
Och ich mochte Bücher, aber der Schuind der derzeit kursierte musste doch fast durchweg verbrannt werden, allein für das bescheuerte Wortspiel mit Bis(s) gehörte der Autor Muskel für Muskel filetiert. Wie gesagt, ich wollte gar kein Wolfsblut und es bräuchte schon einen Weltuntergang, damit ich meine Meinung da änderte. Daran, mich hier einzufinden und Annehmlichkeiten zu fordern würde ich mich später noch wagen, das durfte nicht zu schnell gehen, aber zum Feind wollte ich das Rudel nicht – ich hatte schon genug Probleme und gerade war eines dazugekommen, bei dessen Lösung der Wolf mir gleich mal helfen musste.

Also bitte, ich war doch keine Oma, ich war nicht sonderlich alt für eine unsterbliche Rasse und könnte noch viermal so alt werden, ohne an Jugend zu verlieren. Ich hatte nur mich selbst und meine Geige, aber ich konnte ja auch schlecht hier mit Umzugslaster anreisen, das reichte schon, auch wenn ich gern mehr Kleidung hätte. Man konnte mich leider nicht wiederbeleben, ich musste nicht atmen und hatte auch keinen Puls den man ankurbeln musste, gerade konnte ich sowieso nur keuchen um zu versuchen abzukühlen, objektiv gedacht würde ich merken dass etwas mit mir nicht in Ordnung war, nicht normal reagierte und überhitzte, auch wenn ich für den Wolf immernoch kühl wirken müsste. Aber ich konnte keinen klaren Gedanken fassen, der nicht direkt mit der Lust und jenem mir gegenüber zu tun hatte. Er musste sich nicht um mich kümmern außer auf die Weise, die er schon im Auge hatte, wäre es etwas schwerwiegenderes als reine Geilheit, würde ich auch keine Pheromone ausstrahlen sondern er tatsächlich in der Lage sein rational zu handeln, so aber bohrte ich ihm meine Krallen in die Haut sodass ich diese wohl nachher sauberlecken musste, um keine Narben zu verursachen. Er knurrte, bearbeitete meinen Hals was ich auch in weniger erregtem Zustand als lustvoll betrachtet hätte einfach weil das eine sehr intime Stelle war, aber auch o spürte ich außer dem Läufer am Rücken nur die glühende Hitze des Wolfes, die mir langsam durch jede Faser drang. Er rieb sich an mir und ich würde mich später beschweren nach dem Baden noch nach Wolf zu stinken (also baden ohne Wolfsbane), aber die Bedeutung davon kannte ich nicht, nein, woher auch. Mit dem Fauchen und Schnurren würde ich auch nicht aufhören, mich zur Not selber darum kümmern Befriedigung zu erfahren und gab mir unbewusst auch selber Mühe, wenngleich ich mich sonst nie derart animalisch verhalten hätte und eher klassisch meine Lust kundtat. Es lag mir fern, ihn abzuweisen.
Ich biss seine Hände nicht, wie gesagt war es völlig egal, er konnte mir auch ohne Vorbereitung nicht wirklich schaden und seine Triebe rauslassen um meine zu stillen. Die kurze, aber grobe Fingerarbeit hatte es nur ausgereizt, bereits die Spitze seines Schaftes fühlte sich herrlich an, so heiß und lebendig, dass er eigentlich nur so hätte stillhalten müssen bis ich kam – aber ich lud ihn ein, tiefer, weiter, was ich auch sofort bekam, schien ihn genug gereizt zu haben. Ich registrierte die sich verändernde Augenfarbe, reagierte aber nicht, auch nicht auf das Knurren, und schrie dann gedehnt auf als der glühende Pfahl sich ohne weiteres Vorhebens in mich stieß. Ich riss, was nur ein kurzes Ziepen darstellte und die Wunde schloss sich sofort wieder, mein Fleisch zog sich eng um den harten Widerstand in mir, der sich unablässig bewegte und mich kurz schwarz vor Augen werden ließ Jahrhunderte mochte es her sein dass ein Lebender, Sterblicher mich erfüllt hatte und gerade war es einfach das intensivste was ich mir vorstellen konnte, schlang beide Beine fest um seine Hüfte und begleitete seine Bewegungen ohne sie einzuschränken, allein die Wucht die er aufwandte drückte mich kräftig gegen den Badteppich.
„Nngh!“, ich riss wieder und es heilte erneut ohne dass ich es überhaupt merkte, abgelöst von einem hemmungslosen Stöhnen, das wiederum heller und weniger keuchend klang als bei ihm, aber nicht weniger Lustvoll. Meine Pupillen hatten sich fast bis zur Unkenntlichkeit zusammengezogen, beide Arme um seine Schultern gelegt und jede Erschütterung sorgte gleichzeitig für Reibung an meiner eigenen Körpermitte. Mit einem Mal würde es nicht vorbei sein, ich hatte zu viel Wolfsbane abbekommen und würde vermutlich nicht mal merken, sollte ich jetzt kommen, das Stöhnen weiterhin von den gefliesten Wänden widerhallen und auf meiner Haut das Wasser trocknen – schwitzen konnte ich nicht, könnte es aber gerade gut gebrauchen.
„So … heiß!“, stieß ich hervor und legte den Kopf in den Nacken, überstreckte den Hals was sämtliche Laute etwas gepresster hervorbrachte, abermals drückten meine Finger in seinen Rücken und ich schloss halb die Augen. Es war … so warm, in mir, breitete sich aus wie ein Fieber.
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BeitragThema: Re: Nate und Mave   Fr Jun 26, 2015 7:56 pm

Nein, eine Oma war er nicht, wenn auch trotzdem ziemlich alt und ich recht jung, seis drum fand ich halt einen so alten Kerl heiß. War ja auch trotzdem ziemlich schnuggelig und ich würde auch dafür sorgen dass er am Leben blieb wenn ich mal die Wahrheit wusste, vielleicht auch schon ein wenig vorher, so oder so war er neu, war interessant und wenn es dann auch noch Sex gab, wer war ich das abzulehnen?
Dass es so schnell dazu kommen würde war mir natürlich zu dem Zeitpunkt nicht klar gewesen, wurde aber sicher nicht von mir abgelehnt. Was auch immer er da ausstieß, es machte mich heiß genug um zu ignorieren dass die Wunden nicht heilen würden ohne das er mir half, letztlich hatte er Recht wenn er uns für Tiere hielt, denn nichts anderes als meine Instinkte übernahmen die Handlung. Sein Hals war wundervoll, ich hatte schon immer was für hübsche Hälse übrig gehabt, auch wenn ich sie nicht biss um ihnen das Blut herauszusaugen, nein ich knabberte gerne und ja… ein Biss war auch dabei aber nur um meinen Partner zu markieren, was hier jedoch niemals vorkommen würde.
Da konnte er sich dann beschweren, denn der Geruch würde irgendwann… nein er würde nicht vergehen denn solange er bei uns blieb würde ich ihn zeichnen und als meins markieren, ein Zeichen für mein Rudel, für jedes Rudel, jeden anderen das er mir gehörte und niemand anders Hand an ihn legen durfte. Egal ob Vampir, Wolf oder sonst was. Baden würden wir hinterher beide brauchen und ob er es wollte oder nicht ich würde mit in die Wanne kommen, war schließlich meine und sonst durfte er gerne das Gemeinschaftsbad benutzen. Es war sexy wie er keuchte, sich an mich krallte, sein Körper immer noch so kalt, wenn auch nicht so eisig wie noch vorher, rieb mich trotzdem weiter an ihm, in der instinktiven Hoffnung ihn zu wärmen. Im Gegensatz zu ihm war ich noch nicht komplett weg vom Schuss, konnte mich noch ein wenig zurückhalten, was sich jedoch auch in Wohlgefallen auflöste als ich meinen Schwanz in ihn drückte. Er war kalt, selbst sein Innerstes und es fühlte sich so wunderbar an in ihn zu stoßen, mich darin zu verlieren. Kurzzeitig roch ich Blut, hörte seinen Schrei was ich mit einem drohenden Biss in seinen Hals beantwortete, leise daran knurrte, während ich tiefer in ihn stieß. Hinterher würde es mir Leid tun wie ich ihn geschändet hatte, immerhin war ich als Wolf auch nicht unbedingt schwächlich und wenn ich mit ihm schlief dann sollte das eigentlich vorsichtiger sein, leidenschaftlich ja, aber nicht nur wilden Instinkten folgend. Seine Beine kühlten nur wenig, die Hitze in mir baute sich auf, mehr, tiefer, wollte ihn zeichnen, ihn als meins kennzeichnen. Der Punkt an dem es mir egal war, wie es ihm ging, ob es zärtlich war und er Spaß dabei hatte, es zählte nur noch die Lust. Seine und Meine, keine Zärtlichkeiten nur noch Begierde. Und er war so herrlich eng, selbst wenn er kommen würde, selbst wenn er fertig war würde ich nicht aufhören können, weiter machen bis ich mich tief in ihm ergoss und erschöpft auf ihm zusammensank. Davon war ich jedoch weit entfernt, auch er würde sicher noch mehr als nur einmal kommen, ob wir direkt danach baden könnten war auch ziemlich fraglich, immerhin einer von uns konnte ja ertrinken. Ich spürte wie er unter mir kam, gleich wieder erhärtete aber ignorierte es, merkte es nur am Rande, während mein Knurren langsam wieder in Stöhnen und Keuchen überging, ich das einzige Wort formte das mein Raubtierhirn noch auf die Reihe bekam. „Meins“
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BeitragThema: Re: Nate und Mave   Sa Jun 27, 2015 11:38 pm

Jung war ich ja von der Zahl her gesehen auch nicht, aber es war eben kein Maßstab mehr, Jahre irrelevant und sogar Jahrzehnte nebensächlich – sonderlich fortschrittlich gelebt hatte ich ja nicht, wie man an mangelndem Verständnis für Technik sehen konnte. Nicht mal mit Blutbeuteln hatte ich mich angefreundet, es schmeckte beschissen auch wenn es half den Durst zu stillen, gegen den ich machtlos war. Mit Sex für Schutz zu bezahlen war auch nichts neues für mich, nur der Empfänger hatte gewechselt und das zu etwas viel wärmerem, unbeherrschterem. Ich benutzte die Pheromone ja auch nicht mal bewusst, strömte sie automatisch aus wenn ich Lust verspürte, aber selten in solcher Intensität. Dank des Wolfsbane war von uns beiden nicht mehr viel übrig als reiner, animalischer Instinkt, mein Denken komplett lahmgelegt, es zählte nur noch der Wolf, der ebenso impulsiv meinen Hals bearbeitete, die Lust nur noch steigerte.
Der Geruch würde nicht weggehen, na wunderbar, ich würde zwar nölen, aber letztlich beschützte mich das auch, wenn mein Eigengeruch überdeckt war und mich nicht mehr verraten konnte – beschweren musste da aber sein, ich mochte meinen Geruch auch wenn man sich nicht selber riechen konnte. Mir egal ob er später noch mit baden wollte, aber ein erneuter Aufenthalt in dieser Wanne würde mir wohl den Rest geben. Wer weiß was mir im Gemeinschaftsbad zustoßen würde …

Ich wurde auch langsam wärmer, erwärmte mich am fremden Körper der nun auch mein Innerstes erobert hatte und meine Spuren an sich trug, ich konnte von Glück sagen nicht Atmen zu müssen und der Biss auf meinen Aufschrei hin wandelte diesen in fast verzweifeltes Stöhnen. Es musste ihm nicht leidtun, ich war die Grausamkeit gelangweilter Vampire gewohnt, da war dies erfrischende Abwechslung die mich um den eh abgestellten Verstand brachte. Er konnte mir damit nicht dauerhaft schaden, nichts kaputtmachen und bereitete nichts anderes als Lust, den glühenden Schaft immer wieder in mich rammend dass ich stets genau fühlte wo er in mir war, spürte das Muskelspiel, hörte den knurrenden Atem, roch seinen Schweiß, das Blut, Wolfsbane. Ich wollte keine Zärtlichkeiten, hätte ihn am Ende noch eigenmächtig vergewaltigt wenn er mir mit ner Kuscheltour gekommen wäre, so aber dauerte es keine paar Minuten bis ich einfach kam ohne es wirklich zu merken, verkrampfte heftig um ihn und schrie erneut auf, dass es von den Wänden widerhallte und sich mit dem zunehmenden Stöhnen des Wolfes mischte, dem ich mittlerweile die Arme um den Nacken geschlungen hatte, keuchte, mit den Beinen über seine Hüfte strich. Ich verarbeitete nicht mal wirklich, dass er etwas sagte, empfand es nur als erregend wie alles andere auch und versank erneut in Zügelloser Lust, als wäre ich nicht gerade eben erst gekommen.

Ein Sumpf aus dem ich so schnell nicht herauskommen würde, ich nahm weiterhin unentwegt Wolfsbane auf so sehr wie ich atmete, schrie, keuchte, verströmte dadurch Pheromone die es unmöglich machen würden, dass er von mir ablassen konnte, würde weiterfordern sollte er es wagen sich länger als eine Minute erholen zu wollen, krallte mich praktisch um sein Fleisch damit er mir nicht entkommen konnte, und einmal in der kommenden Stunde (oder waren es zwei, drei? Ich wusste es nicht) mit mehreren Positionswechseln hatte ich ihn auch einfach auf den Rücken gezwungen und geritten, mir geholt was ich zwar nicht wollte, aber brauchte. Ich hatte keine Wahl, der Geruch verflog einfach nicht und erst, als ich keine Kraft mehr hatte mich überhaupt noch zu regen, ebbte aufgrund des Energiemangels auch die Lust ab. Keine Ahnung wie oft ich gekommen war, wie sehr er mich gefüllt hatte, doch als ich nicht mal mehr einen Finger rühren konnte ebbten auch die Pheromone fast drastisch ab, ich wurde mir mit einem Mal bewusst dass ich auf dem völlig versauten Boden lag, überall Wasser, Schaum, sonstige Flüssigkeiten. Ich keuchte, atmete nur flach, musste es aber eigentlich gar nicht, doch mir war heiß, unsäglich und wohlig heiß. Meine Sicht verschwamm und ich schloss halb die Augen, sackte in mir zusammen obwohl ich bereits auf dem Boden lag, zuckte kurz und spürte, wie ein Schwall Flüssigkeit aus mir lief, wimmerte leise. Ich konnte nicht mehr, keinen Muskel regen und fühlte immernoch den verführerischen Einfluss des Wolfsbane – ich konnte nur nicht mehr darauf reagieren.
„Ngh … “
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BeitragThema: Re: Nate und Mave   So Jun 28, 2015 1:58 am

Jung oder nicht jung vollkommen egal, für mich war er alt, war auch alt was die Technik anging aber er konnte ja lernen, das war kein Problem. Er würde sich schon irgendwann einleben und jeder von uns konnte ihm helfen, natürlich nur wenn er es wollte, letztlich war Wissen Macht und mit mehr Wissen konnte er sich auch eher schützen. So oder so war er jetzt in einem Rudel das ihn beschützen würde, zusammen mit der Markierung wäre er jetzt nicht mehr nur ein Gefangener, aber das musste er ja noch nicht wissen. Galt jetzt nur noch das Rudel dazu zu bringen die Klappe zu halten, aber das würde ich später bedenken müssen, denn gerade konnte ich nicht wirklich denken, komplett abgeschaltet. Wir bestanden nur noch aus stöhnenden Leibern, Keuchen, Schreien, waren verschmiert mit Sperma und teilweise Blut, machte mich noch mehr an und für einen Moment weckte es auch das Gefühl zu beschützen in mir, konnte mich gerade noch davon abhalten ihn zu zeichnen, gefährlich diese Sache mit dem Wolfsbane, mit seinen Pheromonen. Die Pflanze war vorerst verboten, zumindest wenn die Anderen um ihn herum waren und sobald ich erfuhr was ihn zu einem willenlosen, lusterfüllten Wesen machte das so unendlich scharf war, dass es alle meine Instinkte wachrief, oh ich würde es für mich alleine haben wollen und ihn hin und wieder vielleicht damit ärgern. Man musste nur den Spieß umdrehen, ehe er mich dafür verantwortlich machte oder gar aufzog das ich ihn wie ein wildes Tier genommen hatte.

Grausamkeit gelangweilter Vampire hin oder her, er würde mit keinem von ihnen mehr etwas zu tun haben, er war meins, gehörte mir und würde nicht mehr gehen dürfen. Nicht das ich meine Partner normalerweise ankettete, aber er war ein Vampir da konnte man nicht wissen. Und vergewaltigen würde weder ich ihn noch er mich, denn es war keine Vergewaltigung wenn Beide es wollten, oder? Ebenso war jeder von uns mehrfach gekommen, hatten wahrscheinlich das gesamte Haus unterhalten und doch war es mir egal, schnurrte leise als er schließlich neben mir zusammensackte, der Geruch war plötzlich verschwunden, winselte darauf, während mein Kopf langsam aufklarte, ich schüttelte ihn ein wenig, griff automatisch nach oben und streichelte den schlanken, nicht mehr so kühlen Leib der wie leblos neben mir lag. Das erste was ich danach spürte war Schmerz, stöhnte qualerfüllt auf und schloss die Augen, wimmerte. Scheiße, tat das weh, offensichtlich hatten mich seine Krallen ziemlich zerfetzt, jedoch zeigte ein Blick mir, dass es um ihn viel schlimmer stand, wenn auch seine Wunden schon verheilt waren. Er stöhnte nur leise, keuchte, klang fast so als würde er bald komplett zusammenbrechen und das Bewusstsein verlieren, brachte mich dazu langsam auf alle Viere zu kommen. Ich wusste nicht was geschehen war, war selbst komplett ausgelaugt und musste ihn doch rausschaffen, irgendwas war hier im Raum, brachte es jedoch nicht mit der Badewanne in Verbindung, musste ihn schützen. Schwankend kam ich auf die Beine, wartete einen Moment bis ich klar sehen konnte und stabil stand, ehe ich mich herunterbeugte und ihn auf die Arme nahm, glücklicherweise wog er fast nichts, brachte ihn in mein Zimmer nebenan, schlug die Badetür hinter mir zu, ehe ich ihn stolpernd aufs Bett brachte. Für einen kurzen Moment stöhnte ich auf, mein Rücken brannte wie Feuer, aber ich war noch nicht fertig, bald würde morgen werden und das wäre für einen Vampir nicht gut, mein Bett stand direkt in der Sonne. Zitternd trat ich vom Bett zurück, schaute unschlüssig im Zimmer umher ehe mein Blick auf den Kleiderschrank neben dem Fenster fiel und ich erleichtert leise auflachte. Es brauchte nicht viel Kraft, da hatte ich den Schrank vor das Fenster geschoben, war größer als dieses und komplett dicht, also würde kein Sonnenstrahl hineindrängen, ehe ich schwankend zum Bett zurück kam, gerade noch so mit dem Kopf voraus darauf fiel und die Augen schloss, lag auf dem Bauch und rührte mich nicht mehr. Das… war etwas zu viel gewesen, selbst für mich, seufzte nur leise auf ehe ich in einen unruhigen Halbschlaf sank.
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BeitragThema: Re: Nate und Mave   So Jun 28, 2015 3:03 pm

Naja, alt? Eher veraltet und dazu würde ich auch stehen, hatte weder einen guten Draht zur Moderne noch wollte ich ihn unbedingt, einzig die sanitären Anlagen und Pflegeprodukte fand ich super, mal sehen wie sie mir alles andere würden schmackhaft machen wollen, ich war ja durchaus lernfähig. Sofern es mir half, wieso nicht? Von der Art der Wölfe zu markieren wusste ich nichts, nein, würde aber merken wenn man sich mir gegenüber komisch benahm, und sei es weil der hiesige Alpha mich gefickt hatte bis wir beide fast das Bewusstsein verloren. Würde sich zeigen, im Moment klappte das Denken nämlich immernoch nicht, ich war aber noch beisammen genug ihn ebenfalls nicht zu beißen und damit wer weiß was zu provozieren, es wäre wohl passiert, wenn ich Durst gehabt hätte, so aber zum Glück nicht. Ich hatte ja selber nicht gewusst was Wolfsbane anrichtete, wäre mir auch nicht im Klaren dass es überhaupt daran gelegen hatte, hatte damit ja ewig nichts zu tun gehabt. Als Pflanze an sich war es ja nicht so schlimm, im Garten war ja auch nichts spürbares mit mir passiert … aber aufziehen würde ich niemanden für bombastischen, hemmungslosen Sex wie ich ihn seit Jahrhunderten nicht mehr hatte, ich würde erst mal verarbeiten müssen wie es war von einem lebenden Wesen genommen zu werden und diese Hitze in mir zu spüren, fraglich wie souverän ich bleiben könnte, sollte die Gelegenheit ohne Wolfsbane sich noch mal ergeben. Hatten es ja lange genug getrieben damit ich auf den Geschmack kam.
Angekettet hatte er mich ja schon, siehe Halsband, fehlte nur noch die Leine, die auch nicht gerade geholfen hätte mehr Kraft zu haben, aber dann wäre das hier ja noch länger gegangen als eh schon – also ich würde hier nicht putzen wollen, konnte es auch gar nicht und müsste erst mal mich selber säubern, so dermaßen voll wie ich mit sich glühend anfühlendem Sperma gefüllt war, das auch ohne zu fragen einfach herauslief. Gut, Wolfi schüttelte mich aber das kriegte ich kaum mit, ächzte leise und lauschte dem Dröhnen in meinem Kopf, als wäre ich vollkommen verkifft und verkatert, hörte den Wolf auch nicht und winselte erst wieder, als er mich hoch nahm und ich wirklich spürte wie mein Innerstes sich leerte – ein Mensch wäre jetzt vollkommen Wund bis ausgeweidet, vermutlich. Es war schwer bei Sinnen zu bleiben, am Rande registrierte ich dass ich woanders hinkam, dieser Geruch verschwand auch wenn noch Reste in meinem Körper zirkulierten, ich stöhnte etwas gequält als ich auf den weichen Decken landete und verlor das Bewusstsein noch bevor der Wolf auch nur am Kleiderschrank war.

Ich verschlief den ganzen Tag, wie ich es auch sonst tun würde, nur diesmal deutlich fester als sonst und ohne vorherige Absicherung, ob ich auch keine Sonne abbekäme, in der Regel kam ich auch tagsüber nicht zu mir, wobei es doch eine kurze Ausnahme gegeben hatte. Kurz nachdem die Sonne aufgegangen war schreckte ich noch mal kurz auf, ohne zu wissen wo ich war und wieso, doch ich witterte das Blut und wusste instinktiv, dass es mein Werk war. Keine Spuren, durfte keine Spuren hinterlassen, und wie ein Zombie zerrte ich mich zu dem unruhig schlafenden Wolf herüber, der auf dem Bauch lag. Die Wunden waren noch offen, bluteten aber nicht mehr, und ich begann sie noch völlig benebelt einfach zu lecken, zu säubern, würde brennen und etwas wehtun, aber dann in ein, zwei Tagen verheilt sein. Kaum war mein Werk vollbracht sackte ich auf ihm zusammen, oder besser neben ihm, einen Arm noch über seine Taillle gelegt, und würde mich bis zum Einbruch der Dämmerung nicht mehr regen, nicht atmen, einfach tot herumliegen wie man es ohne Puls halt machte.
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BeitragThema: Re: Nate und Mave   Mo Jun 29, 2015 12:03 pm

Na älter als ich und damit alt, könnte ihm ja auch die Zunge rausstrecken und dann vor dem alten Mann weglaufen, wobei er sicherlich kein Fangen spielte, traurig sowas. Traurig auch wenn ich meinem Rudel mitteilen musste, dass es mir gut ging aber ich aus Versehen den Vampir markiert hatte, dessen Namen ich übrigens immer noch nicht wusste. Huh, hätte ich gewusst wie nah ich an einem Biss vorbeigeschrappt war, ich hätte wohl trotzdem nicht anders gehandelt, schade eigentlich dass er mich nicht beißen würde, wir Wölfe knabberten ja auch aneinander, genossen den scharfen Schmerz inmitten von Leidenschaft, so aber waren wir schon leidenschaftlich genug gewesen, sackten zusammen und schliefen letztlich auf dem Bett wie tot. Der eine mehr, der andere weniger. Ich wurde halb wach, als er zu mir rutschte, kühl und besänftigend und dann spürte ich seine Zunge, stöhnte und wand mich, fühlte sich gut an, auch wenn es brannte, als er mir den Rücken leckte, die Wunden säuberte. Wäre ich bei Kräften gewesen, oh ich wäre wohl wach geworden, hätte ihn herumgeworfen und träge gevögelt, noch ehe er sein Werk hätte vollenden können, so aber versank ich immer wieder zurück in Schlaf, wachte erst am nächsten Abend wieder auf, um meine Taille ein kühles Tuch, oder irgendwas anderes, kalt auf jeden Fall, murmelte leise und kuschelte mich zur Seite, wo ich schlagartig wach wurde. Brr… das war ja eiskalt… mein Blick fiel zur Seite und ich erstarrte, dort lag der Vampir von gestern, roch immer noch nach meinem Schweiß und Sex, viel Sex… und er rührte sich kein Stück. Vorsichtig strich ich ihm die Haare aus dem Gesicht, aber spürte keine Regung, kein Leben, er fühlte sich komplett kalt an. „Hey, Vampirella… mach jetzt keinen Scheiß.“, fuhr ich ihn an, konnte die Panik die langsam in mir aufwallte nicht verbergen. Mein Rücken schmerzte immer noch und ich ächzte als ich ihn umdrehte, auf den Rücken und meinen Kopf auf seine Brust legte, kein Puls, scheiße… ich hatte ihn doch nicht zu Tode gevögelt oder? Ich wusste ja, dass ich gut war aber doch nicht SO gut. Mit einem leichten Zittern auch in den Händen, fuhr ich ihm übers Gesicht, entwirrte ein wenig seine Haare, ehe ich ihm auf die Stirn küsste. „Hey, Vampirella… das ist nicht lustig…“, küsste ihn vorsichtig auf die Lippen, vielleicht spielte er ja nur mit mir?
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BeitragThema: Re: Nate und Mave   Mo Jun 29, 2015 6:26 pm

He, der alte Mann konnte sich schneller bewegen als das menschliche Auge zu verfolgen vermochte und dem Wolfi gehörig in seinen muskulösen Hintern Treten, mit dem er eine ganz schöne Wucht aufbringen konnte. Fangen spielte ich aber recht oft, nur dass ich meist der Jäger war und als Fangbelohnung meist ein bisschen Lebenssaft forderte, aber so ganz gewöhnliches kannte ich nicht. Was kriegte dann er, wenn er mich fing oder umgekehrt? Ich wollte ja kein Wolfsblut. Auf jeden Fall hieß ich schon mal nicht Vampirella und nix da markieren, zumal mir dessen Bedeutung eh nicht bewusst war – nur dass es ja nicht schaden konnte eine eigene kleine Wolfsarmee zu haben und unter persönlichem Schutz des Alpha zu stehen, nur weil ich ihm die Beine breit gemacht hatte. Hatte ich das eigentlich? Keine Ahnung, ich würde furchtbare Gedächtnislücken haben wie nach einem Filmriss, wenn ich zu mir kam, mein Erwachen aber stand noch in den Sternen und nachdem ich sorgfältig den Schaden meiner Finger behoben hatte, war ich auch sofort wieder weg, er hätte mich auch noch Stunden missbrauchen können ohne dass ich es merkte.
Mein Körper kühlte immer mehr aus, ich lag zwar nah beim Wolf, aber die unverhüllte Fläche war größer und die Wärme, die er mir verliehen hatte, wich im Laufe einiger Stunden vollständig bis mein Körper der einer Leiche glich, nur eben ohne die Totenstarre. Ich atmete nicht, hatte keinen Puls, wer nicht wusste dass Vampire so schliefen könnte mich für tot halten  - was ja dann auch passierte.

Ich regte mich auch nicht, war noch viel zu fertig um von dem bisschen Bewegung wach zu werden, merkte aber dass da was war. Ich wurde bewegt, spürte dann die Wärme über meinem Herzen, das auch noch pennte und nicht wieder wachwerden würde, und letztlich den warmen Atem auf meinem Gesicht. Das war auch nicht lustig, ich wollte schlafen! Ein paar Sekunden nachdem die Lippen sich von meinen Lösten, zog ich etwas die Stirn kraus und patschte unkoordiniert nach was auch immer da war und mich wecken wollte, ich atmete zwar weiterhin nicht, wälzte mich auf die Seite und ächzte, als ich spürte wie etwas mittlerweile Kaltes aus mir sickerte und über meinen Hintern rann, ich tastete träge danach und zuckte dann zusammen, drehte mich wieder um und blinzelte reichlich verwirrt den Werwolf an. Was zum …
„BAH!“, rief ich aus als ich feststellte, dass ich von oben bis unten nach Wolf stank, und stellte fest dass mein Kopf dröhnte, was auch noch nie vorgekommen war und mich reichlich irritierte, „Was …?“
Ich konnte mich nicht erinnern was passiert war. Wusste nur noch dass ich meine Geige hier irgendwo hingelegt und ins Bad gegangen war, danach nur Bruchstücke die immerhin zu dem passten was mein Hintern mir verriet, aber … häh?
„Was hast du gemacht?!“
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BeitragThema: Re: Nate und Mave   Mo Jun 29, 2015 6:48 pm

Laberrhabarber… dann würde er mir halt in meinen knackigen Hintern treten, wer gegen mich im Fangen spielen verlor würde von mir gevögelt werden und wer gewann durfte mich reiten, war das nicht wundervoll? Eine klare WinWin-Situation und ich würde ihn auch gut vorbereiten, keine Sorge. Außerdem ging es ja auch um den Spaß den man zusammen hatte.

Einen Spaß den ich gar nicht bekommen würde, so wie es gerade aussah, es war grauenhaft, er rührte sich nicht, war so kalt und seine Gliedmaßen ließen sich einfach so bewegen. Offensichtlich war die Leichenstarre noch nicht eingesetzt, wieder gelöst konnte sie sich nicht haben, das dauerte länger, aber er war ja auch kein Mensch, vielleicht war es da anders? So oder so, er konnte nicht einfach tot sein, strich seinen Körper entlang und murmelte vor mich hin, versuchte ihn wach zu küssen, aber klappte nicht, versuchte es nochmal und bekam eine schlanke, mit langen Fingernägeln bestückte Hand ins Gesicht, kollidierte unkontrolliert und sackte wieder nach unten eher er sich grummelnd zur Seite drehte. Wie erstarrt blieb ich sitzen, kniete halb über ihm und starrte ihn an, konnte nicht verhindern das mir tatsächlich die Augen wässrig wurden, aber natürlich nicht weil ichd achte der doofe Vampir wäre abgekratzt, würde das ganz sicher verneinen. Doch dann führte er sich auch schon wieder auf, Bah? Was denn nun schon wieder? Konnte nicht verhindern, dass mein Gesicht plötzlich von traurig besorgt zu einem breiten Grinsen wurde, er hatte die Augen offen, er bewegte sich und er lebte! Ehe ich es mich versah hatte ich ihn in eine knochenbrechende Umarmung gezogen, den Körper dicht an mich gepresst, die Hand auf seinem Hinterkopf und lachte befreit. „Du lebst.“, flüsterte ich ihm zu, rief dann lauter. „Du lebst! Scheiße Vampirella jag mir doch nicht so einen Schrecken ein.“ Ignorierte, dass mein Rücken schmerzte, ignorierte das er mich sicher hauen würde dafür dass ich ihm diesen Spitznamen gab, ich war einfach nur froh dass er lebte und es ihm gut ging.
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Kitsune

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BeitragThema: Re: Nate und Mave   Mo Jun 29, 2015 8:39 pm

Klang gut, die Variante von Fangenspielen kannte ich noch nicht aber wäre witzig mir Wolfis heißen Pfahl untertan zu machen, da war mir dann nicht immer so kühl. Wobei warm und kalt eigentlich egal war, ich spürte zwar den Unterschied, aber ich fror und schwitzte nie. Vorbereitung war unterdes unnötig, ich war perfekt und konnte jeden auch ohne Vorbereitung reinlassen, wenn ich riss, dann heilte das auch wieder. Hatte man ja gesehen und zumindest Wunden hatte ich keine mehr, nur einen völligen Blackout.

Ich war aber tot, und das schon sehr lange, das hielt mich nur tollerweise nicht davon ab durch die Gegend zu wandern und Leute zu hauen die mich aufweckten. Er würde sich dran gewöhnen müssen, ich schlief immer so und normalerweise ja auch in Särgen oder whatever, nicht bei irgendwem im Bett oder so. Apropos Bett, in einem solchen musste ich liegen, wusste aber nicht wie ich hierher gekommen war und roch dass wir hier nicht gevögelt haben konnten, eine Tatsache die mich erst danach empörte. Die Empörung musste aber kurz Verwirrung weichen, ich ächzte als der heiße, kräftige Körper mich plötzlich zerquetschte und komischerweise ein leises keuchen hervorrief, mein Körper reagierte immernoch eigenartig auf ihn. Spann er denn jetzt völlig?!
„Ich lebe NICHT!“, motzte ich zurück und wand mich etwas träge in seinem Griff, weil mein Körper noch ziemlich geschafft war, „Lass den Unsinn und mich los, ich bin vollgesaut genug!“
Ich kratzte nicht, sparte mir die Kraft lieber um mich zu sträuben, er sollte loslassen, das fühlte sich immernoch ziemlich strange an hier … „Und hör auf mich so zu nennen, du grenzdebiler Köter!“
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Selena

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BeitragThema: Re: Nate und Mave   Di Jun 30, 2015 4:10 pm

Diese Variante würde ich ihm auch ganz sicher beibringen, ihm vielleicht auch einen blasen wenn er es schaffte, war sicherlich interessant das weiße, marmorgleiche Glied in mich aufzunehmen, genüsslich daran zu lecken und zu saugen, zeigen wofür wir Wölfe unsere Zungen benutzen konnten. Hm war ihm vielleicht egal aber ich würde ihn trotzdem gerne wärmen, ein wenig zusehen wie dieses kühle Herz wieder ein wenig Hitze bekam, Leben und Leidenschaft. Wobei er durchaus leidenschaftlich war auf seine alten, toten Tage hingesehen. Ja gut, Vorbereitung unnötig, aber trotzdem konnte man damit spielen, schauen ob er auch nur von Fingern oder Zunge kommen könnte, vielleicht auch das ein oder andere Spielzeug ausprobieren, ein paar Katzenohren und ein Katzenplug wären doch ganz interessant, fauchen konnte er ja.

Tot oder nicht tot, Vampir oder keiner, er hatte mir einen riesen Schrecken eingejagt, einfach so kalt neben mir zu liegen, kein Herzschlag, nicht mehr gerührt, ich hatte leider noch gut im Kopf was die Nacht davor geschehen war und kurzzeitig wirklich Angst gehabt ich hätte ihm den Rest gegeben. Wusste ja nicht wie sehr ihn das Halsband jetzt wirklich lähmte, seiner Kräfte beraubte und auch nicht was da gestern losgewesen war. Dafür das er so empört über den Verkehr war, hatte er aber gestern gut den Hintern hingestreckt, fordernd war er gewesen und das eine oder andere mal war wirklich fraglich gewesen wer hier die Kontrolle gehabt hatte. Denn das war zeitweise nicht ich gewesen.
Ich drückte ihn einfach weiter, strich ihm sanft über den Rücken und schnupperte an seinem Hals leckte darüber, wie um ein Welpen zu beruhigen, schüttelte dann erleichtert lachend den Kopf. „Ja, aber du redest und bist kein toter Vampir sondern nur ein Vampir.“, ignorierte seine Versuche sich zu befreien vollkommen, ehe ich ihm über den Hintern strich, ungefragt einen Finger in ihn einführte, während mein anderer Arm ihn festhielt, sodass er nicht wegkonnte, spürte meinen Samen ihn ihm. „Hm, ja ich glaub ich muss dich sauber machen.“ Knabberte an seinem Hals und zog dann den Finger zurück, legte ihn wieder aufs Bett und stand auf, völlig ungeniert meiner Nacktheit. „Nate.“, klärte ich ihn auf, Nathan war aber auch so lang, Nate war da echt besser, betrachtete ihn ernst. „Ich hol schnell Wasser, Seife und Schwamm, bleib ruhig liegen, das Wasser drüben ist kalt, braucht ne Weile bis es ausgelassen und neu eingelaufen ist.“ Und verschwand auch schon ins Badezimmer, holte eine große Schüssel heraus, wer auch immer die mal da platziert hatte und ließ es mit heißem Wasser füllen, gab einen Schuss Badezusatz hinzu und einen Schwamm, sowie ein Handtuch. Versuch die kratzbürstige Vampirella zu säubern Teil II.
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Kitsune

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BeitragThema: Re: Nate und Mave   Di Jun 30, 2015 6:23 pm

Ja, das Wölfe raue Zungen hatten, war mir gestern auch aufgefallen, er hatte mir sicher zuweilen die Haut damit rot gemacht, aber das war verheilt und schon nicht mehr zu sehen, mal sehen was er damit anstellen konnte – denn dass ich keine Scheu hatte mich bedienen zu lassen hatte man ja gesehen. Auch gegen seine Wärme hatte ich nichts, es war … überaus anregend, was neues, das ich nicht kannte oder schon wieder vergessen hatte, faktisch war ich nicht gerade prüde, auch ohne Wolfsbane nicht, konnte mich recht gut jeglicher Lust öffnen und damit natürlich auch Fingern, Zungen, auch wenn ich es schon leicht skurril fände wenn er anfing mich zu dekorieren. Was tat man nicht alles für den Hausfrieden, vielleicht war es ja auch niedlich und stand mir, auch wenn ich ihn ernstlich fragen würde ob er einen Knall hatte eine Katze vögeln zu wollen.
Apropos vögeln, das stand jetzt nun wirklich nicht zur Debatte, aber es war passiert und das konnte ich nicht leugnen. Ich musste wirklich fest geschlafen haben, hatte ihn ja nicht bemerkt bis ich ihm eine geklebt hatte. Aber getötet hatte er mich nicht, ich würde im Nachhinein aber seine Sorge durchaus honorieren, nur würde er sich daran gewöhnen müssen, ich war im Schlaf immer so, egal wie fertig ich war, und ey! Ich erinnerte mich nicht wirklich was passiert war, nur dass ich mich noch komisch fühlte, und auch den Wolf nicht los wurde, der an mir klebte wie eine Klette. Er tat ja fast so als wenn ich ihn gestern geritten hätte oder so.

Ich grummelte, hielt aber tatsächlich mit leichtem Schaudern endlich still, als er mir über den Hals leckte, ich war da empfindlich und machte nur ein missbilligendes 'Mpf', gefolgt von einem unterdrückten Keuchen – mein Körper schien noch immer sensibel, ich verengte die Augen mit dichten Wimpern, als er einen Finger in mich schob, was mich kurz zucken ließ und als er ihn wieder rauszog rann da noch was aus mir. Ich grummelte, drehte dann aber den Kopf als er mich in Ruhe ließ und aufstand – sein Körper bewies dass ich ihn in der Mangel gehabt hatte. Ich nickte nur, blieb auf dem Bett sitzen als er ging und sah mich interessiert um, erleichtert als ich sah, dass meine Geige noch immer genau da lag wo ich sie zurückgelassen hatte. Ich sortierte mit den Fingern meine Haare, bis der Wolf zurückkam, und würde ihn diesmal auch ohne Sträuben heranlassen, hatte ja gestern schon baden wollen, entschied aber dass das eine blöde Idee war, so wie das gestern gelaufen sein musste. Hoffentlich war kein Wolfsbane im Wasser, aber das würden wir beide schnell merken und ich blieb auch brav sitzen und ließ mich bewegen, während er zuallererst meinen Oberkörper wusch, brav.
„Maven Iovanescu.“, sagte ich unvermittelt und nahm meine Haare beiseite, damit er an meinen Nacken und Rücken kam. Ab jetzt konnte ich ihn auch verprügeln, wenn er mich Vampirella nannte, würde ihn aber erst mal machen lassen, den Rest musste Nattie ja auch noch saubermachen – seine selbst verschuldete Sauerei.
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