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 Moderne - The Clash

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Kitsune

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BeitragThema: Re: Moderne - The Clash   Di März 10, 2015 8:08 pm

Also rumgehen und auf der Straße jemanden fragen was ein Sugardaddy war, sollte Cas nicht tun, hatte der kein Google oder so? Gut, blöde Frage, aber mit so einer Erkundigung landete er höchstwahrscheinlich in der Badewanne von jemand anderem, nur eher unfreiwillig und nicht glücklich planschend. Er war wirklich noch ein Spielkind, so ohne jedes Spielzeug dann aber, und musste gleich mit den großen Jungs spielen – für Anfänger war Veon tatsächlich denkbar schlecht geeignet, fraglich nur ob Cas eine Alternative annehmen würde, selbst wenn Veon ihm ein Einsteigermodell gleich mit der Spielzeugkiste mitlieferte, gab ja auch Callboys in der Stadt. Doch, keine schlechte Idee, genau der lieferte dann das Paket, ganz einfach. Brauchte Cas nicht mit Bart einkaufen gehen.
Aktuell aber hatte er bloß den Waffenerben zum Spielen, was ihm aber auch zu gefallen schien. Musste er entscheiden, Veon hatte es ja bereits angekündigt und wenn Cas tatsächlich anhänglich blieb, würde er diesen vermutlich schon noch mal kommen sehen … und spüren, in sich. Sehr tief in sich, und er würde es mögen, früher oder später, das erste Mal tat immer weh und danach würde er trotzdem so selig grinsen wie jetzt, an seinem ersten Lolli nuckelnd. Das Kopftätscheln war gerechtfertigt, zwar kriegte man den Älteren sonst nicht so leicht, aber schlecht angestellt hatte Cas sich nicht. Irgendwo mussten die Talente ja schlummern, oder? Und jenes hier schätzte nicht nur Veon sehr.

Ein anderes wurde ihm auch reichlich naiv präsentiert, das kurze Sträuben ignoriert und in der Haltung konnte er sowieso von Cas nicht viel sehen außer dem entzückenden Hinterteil, das nicht minder interessiert inspiziert wurde. Genug Blut schien dennoch vorhanden, um hart zu bleiben, und auch wenn Spucke nicht ausreichte für einen Neuling, war es doch besser als nichts. Sein Inneres fühlte sich gut an, und echter Sex war dreckig, simpel und klar. Scheu und Scham waren sowieso Fremdworte für den Waffenerben. Nichtsdestotrotz spürte er, wie Cas sich verkrampfte, wobei ihm vermutlich auch seine eigene Psyche im Weg stand, aber da fiel Veon etwas ein das zu kurieren … heh, schmutzig, von wegen.
„Entspann dich.“, mahnte er leise und zog dann seinen Finger heraus, strich sacht über die Weiche Haut des Skrotums und legte dann die Hand auf Cas unteren Rücken. Er wagte zu bezweifeln, dass die unschuldige Fantasie mit seiner Erfahrung gleichziehen konnte, apropos Ziehen, er dirigierte diesen etwas näher zu sich und neigte dann den Kopf vor. Sein Finger schien zu vielm zu unangenehm, was ohne Schmiermittel auch verständlich war, doch es gab eine Lösung – er nahm einfach die Zunge. Zumindest jene hatte noch genug Kraft und Geschick, ein wenig mit ihm zu spielen ohne wehzutun, im Gegenteil, einen feuchteren Körperteil könnte er nicht so weit möglich in den Jüngeren gleiten lassen, während ein paar der frisch gekämmten Haarsträhnen dessen Haut streiften.
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Selena

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BeitragThema: Re: Moderne - The Clash   Di März 10, 2015 9:11 pm

Google hatte er keines, das Internet hatten sie sich zu viert in der Familie geteilt, nicht weil es zu teuer war sich noch einen Rechner zu beschaffen, sondern weil sie es einfach nicht brauchten, hier in der Stadt wäre es sicherlich von Vorteil. Sollte Geveon ihm also Internet zur Verfügung stellen würde er erstmal ziemlich darin versinken, auch wenn sein erstes Suchen wahrscheinlich nicht Sugar Daddy war sondern ganz andere Stichworte die er aber niemals in den Mund nehmen würde, auch wenn er gerade noch etwas ganz anderes in eben diesem gehabt hatte. Was den Callboy anging würde er ebenfalls vor Scham sterben, jedoch anders als mit Veon, mit diesem war es in Ordnung mit jemand anderem wäre es viel Schlimmer, zumal er demjenigen nicht vertraute.
Dementsprechend war wohl klar, dass seine Wahl jederzeit auf Veon fallen würde wenn es darum ging ihn zu entjungfern, nachdem er sich schon bei ihm getraut hatte und dieser ihn schon halb nackt gesehen hatte, keine Scham mehr also nötig was seinen Körper anging. Zumindest eine Sache bei der er nicht knallrot anlaufen würde…. Wobei er erst jetzt wirklich bewusst wahrnahm das Veon auch auf Kerle stand und dahingehend konnte es also sein das er vorsichtiger war was das anziehen anging vor dem Anderen.

Klar blieb er weiterhin hart… Cas hatte noch nie die Hand von jemand andrem gespürt, sich selten selbst angefasst und das jetzt war wie das Paradies, sein Körper schien sich alles holen zu wollen was er bisher nicht bekommen hatte, benahm sich wie eine läufige Stute, sehr zu Cas‘ Missfallen. Dieser war durchaus verwirrt von dem Ganzen, nicht abgeneigt, aber schamhaft, würde sich schon gerne hingeben hatte aber Angst davor was Falsches zu tun, blödes Kopfkino, dumm wenn die Gedanken fast nie still standen, auch wenn sie für einen kurzen Moment komplett blank waren, als er die Zunge spürte. Waaaaaaaaaaaas tat Veon denn da? Gerade wollte er den Mund öffnen um ihm zu sagen das er … ja eigentlich hatte er keine Ahnung was er sagen wollte, blieb ihm aber sowieso im Halse stecken weil nichts anderes als ein lautes Stöhnen aus ihm herauskam, kurz wollte er die Hand vor den Mund schlagen um leise zu sein, krallte sich aber lieber in die Decke fest, während er versuchte nicht gleich zu kommen, wollte das Ganze etwas herauszögern und genießen, eh dumm nur das er wohl unter diesen Umständen gleich wieder kommen würde.
Außerdem… die langen Haare die über seine Haut strichen verursachten ihm eine Gänsehaut und er stellte sich kurzzeitig vor wie es wohl wäre diese Haare über seinen Rücken oder seinen Brustkorb gleiten zu spüren, während Veon ihn sich… ohje, automatisch wanderte seine Hand nach unten zu seinem Glied, legte sich um die Wurzel und drückte etwas zu, vielleicht… konnte er es ja noch ein wenig herauszögern?
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BeitragThema: Re: Moderne - The Clash   Di März 10, 2015 11:18 pm

Gerade die Jobsuche würde das World wide web ziemlich vereinfachen, war nur eben ein weiterer Kostenfaktor und Beschäftigung genug für Veon gewesen, dass Cas auch Arbeiten hätte gehen können. Nein, war schon gut so wie es war, wobei er vermutlich Cas an nen PC setzen und die Webcam anlassen würde, um vom Nebenraum aus zu sehen was der Junge so machte. Mal sehen ob er sich mutiger anfasste, wenn er sich unbeobachtet wähnte, aber Scheu ließ Veon ohnehin nicht zu oder gelten, weil er selber keine an den Tag legte. Veon zumindest würde sich einen Cas als Callboy gönnen, wenn er die Option hätte und im Prinzip war es ja auch so – ans Bett gefesselt brauchte er nur rufen, damit Cas zu ihm kam.
Das Versprechen hatte dieser auch schon, vielleicht etwas unklug das dann ohne Gleitgel irgendwie abwickeln zu wollen, allerdings machte Not erfinderisch und sobald Veon aufstehen konnte, würde er hier auch was finden – finden müssen, ohne kriegte er sich nämlich echt nicht in den Jüngeren ohne diesen zu verletzen, denn egal wie lernwillig und bereit, einige Sachen gingen eben nicht mit Gewalt … jedenfalls nicht wenn er den Kerl noch behalten wollte. Auch ein jungfräuliches Boot musste man langsam zu Wasser lassen und Veon war sich seiner Verantwortung bewusst, es ihm schmackhaft zu machen – war nicht schwer.

Den Finger durch seine Zunge zu ersetzen schien eine gute Wahl gewesen zu sein, Veons erschöpfter Zustand ließ nicht mehr zu, aber wenn Cas mehr wollte, kriegte er auch mehr. Er hatte nichts gegen läufige Stuten, wobei Hengste ihm deutlich lieber waren. Und er spürte deutlich, dass diese Form von Fantasie nicht vorgekommen sein konnte. Veon schmunzelte gegen die zarte, fast feminine Haut, genoss das Stöhnen und Beben des jungen Körpers als seine Zunge leicht in ihn stieß – zumindest hier hatte er noch Kraft und auch genügend Geschick, bemerkte durchaus dass Cas versuchte sich vom Kommen abzuhalten. War aber egal, er durfte ja kommen, wäre vermutlich auch nicht genug. Beneidenswert, Veon kam sich alt vor. Wie dem auch sei, wenn er Cas schon mal so weit hatte hörte er auch nicht auf, konnte ja schon mal anfangen mit vorbereiten. Dank seiner Zunge war da mehr Flüssigkeit, und als Veon sich immernoch schwer atmend löste und erneut spielerisch den Finger in den Jüngeren gleiten ließ, ging es deutlich besser. Ob es nur die Zunge war oder weil Cas feucht wurde? Letzeres vermutlich noch nicht, sein Körper musste erst lernen bei Erregung wie der einer Frau zu reagieren.
„Und?“, fragte er, absichtlich ein bisschen neckend, während er den Finger leicht in ihm bewegte, „Soll ich weitermachen?“
Lange schaffte er es nicht mehr, zu schwer wurde sein Arm, aber ein bisschen ging noch.
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BeitragThema: Re: Moderne - The Clash   Mi März 11, 2015 5:09 pm

Ach was, zu viele Informationen da würde er sich am Schluss gar nicht mehr aus kennen oder am Schluss die ganze Zeit abgelenkt werden und das dann als Ausrede benzten das er noch nie so lang am Rechner saß. Was natürlich interessant wäre, wäre CS wobei ein : „Was hast du an?“, wahrscheinlich in einem klassischen, aber vollkommen ehrlichen: „Internet Explorer und noch einen… also eigetnlich sind da fünf, aber das geht ein wenig langsam.“ Was wohl zu einem Lachanfall seitens Veons führen würde und einem Einführungskurs World Wide Web den Cas wohl nie wieder vergessen würde. Was die Scheu anging war es gut das Cas das Kulturwunder Veon hier hatte, also würde er wohl relativ schnell seine Scheu und Scham vor seinem Körper zumindest verlieren, Veon war einfach so unscheu das er schon ein ganz anderes Körpergefühl erhielt. Was die Callboysache anging würde er aber nachdem er wüsste was genau das alles beinhaltete wohl eher knallrot anlaufen und Veon schimpfen ehe er weiterhin knallrot wieder abhaute, irgendwas kochte oder sonst was. Was das Gleitmittel anging könnte Veon ihn gerne losschicken Vaseline für trockene Lippen zu holen, würde auch für nen Lacher seinerseits sorgen und einen vollkommen unschuldigen Cas der durchaus nicht rot anlaufen würde sondern ganz ernst die Creme holen könnte. Nur um dann später zu erfahren das sie einem ganz, ganz anderen Zwecke diente.

Veons Zustand war leider nichts was dieser im Moment im Kopf hatte, ja er schien das schon komplett verdrängt zu haben, galt es doch so viel anderes das gerade auf ihn einstürmte, die Gefühle, der Kulturschock, alles… Das war einfach… etwas viel, vor allem wenn er daran dachte was Veon dort trieb, seine Zunge an… Himmel das war der Wahnsinn! Nja ein Hengst war eher Veon, wenn hier einer die Stute war dann Cas, würde nicht mal ansatzweise dran denken mit jemandem sowas anstellen zu können, zu wollen, überhaupt zu denken schien viel zu viel zu sein. Cas keuchte und stöhnte, mittlerweile ohne sich Gedanken zu machen was Veon davon halten könnte, schämte sich dessen nicht immerhin… stellte der Sachen mit ihm an die Weit darüber hinausgingen was er sich je vorgestellt hatte. Wow!
Als dann schliesslich der Finger in ihm landete, bald darauf ein zweiter war es aus, Cas stöhnte erstickt, spürte wie sich sein Körper verkrampfte und er erneut mit einem leisen Schrei kam, wenn der Schrei Veons Namen war, nun dann würde das nur dieser hören, seine eigenen Ohren rauschten, was er gedacht hatte wusste er nicht mehr und vor seinen Augen tanzten schwarze Punkte. Das war…. Weit mehr als er bisher seinem Körper zugemutet hatte, weit mehr als er nach all dem Stress, den Absagen, dem Unfall seiner Psyche zugemutet hatte und so war es nicht verständlich das… er in sich zusammensackte, es war schwarz geworden und er spürte nichts mehr, nichts mehr außer den sanften Fingern in ihm, ehe es komplett dunkel wurde.
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BeitragThema: Re: Moderne - The Clash   Do März 12, 2015 1:30 pm

Eh, vorm CS musste er das erst mal reell kapieren und genügend ausprobieren, um das umsetzen zu können, ansonsten wäre da wohl nicht viel mit Erotik sondern eher eine Mischung aus Komödie und Niedlichkeit. Den Explorer konnte er aber direkt vergessen. So viel musste er dem Jungen noch beibringen … sollte sich daraus tatsächlich mehr ergeben. Noch stand all das in den Sternen, wobei er sich recht sicher war, den kleinen Bauerntölpel schon im Auge zu behalten auch wenn er in sein eigenes Leben zurückgekehrt war. Zumindest Vaseline kaufen Schicken könnte er ihn, es war nicht nur bei trockenen Lippen gut sondern auch bei den ganzen abheilenden Schürfwunden, die er hatte und die nicht rissig werden sollten, wäre schmerzhaft. Guter Vorwand. Er kam ja auch bereits mit der Art des Jüngeren klar und wusste wie man da ein bisschen manipulierte, im Moment war das aber nicht notwendig. Da konnte er ganz offen sein und kriegte auch eine offene Reaktion, der Jüngling würde nichts vor ihm verbergen können. Sein kleiner Hengst der ihm eine Stute war und bereitwillig auf der Spielwiese kniete. Wenn Veon wieder fit war könnte er ihm noch ganz andere Dinge zeigen, doch faktisch gab es nichts Negatives daran die Zunge spielen zu lassen, diese war feucht, tat nicht weh, hatte keine Ecken und Kanten und war ein einziger Muskel, was gab es da schon negatives? Nichts, und das hörte man auch, das unschuldige Stöhnen erfüllte den Raum und bei den Wänden hatten vermutlich die Nachbarn was davon, war aber egal. Er mochte den Geruch von Cas' Erregung, atmete regelmäßig, wenn auch etwas beschleunigt gegen die zarte Haut atmete.
Das lecken klappte gut, sehr gut und auch die beiden Finger schienen recht schmerzfrei ihren Weg in ihn zu finden. Es schien ihm zu gefallen, eine interessante Perspektive um zu beobachten, wie jemand kam, es klang wie der Ansatz seines Namens erstickt in die Decke gestoßen und dann erstarben die Kontraktionen um seine Finger.
Zugegeben, damit gerechnet hatte Veon nicht, aber es war auch nicht allzu verwunderlich dass der empfindsame junge Mann das Bewusstsein verlor. Sein Körper hielt zwar viel aus, aber mental musste das eine Berg- und Talfahrt gewesen sein, und der Gipfel des Berges schien wohl zu viel. Hatte aber den Vorteil dass er fast ganz entspannte, Veon hätte ihn mühelos vögeln können jetzt. Stattdessen stupste er dem Kerl seitlich in die Hüfte, auf dass er angenehmer im Bett lag nach dem Umfallen, schaffte es dann irgendwie sich selbst seine Schlabberhose wieder anzuziehen und dann unter Schmerzen, den Jüngeren ein kleines Stück zu bewegen. Nicht viel, nur so dass dessen Kopf auf seinem Oberschenkel liegen konnte, er zog mit leisem Ächzen eine Decke irgendwie über ihn und lehnte sich dann an, um selber etwas zu dösen - für eine erste Lehrstunde war das doch gar nicht schlecht. Veon seufzte und lehnte sich an seine Stützkissen, um selbst ein bisschen einzuschlafen, während seine Hand noch monoton über das kurze Haar des Jüngeren streichelte.
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BeitragThema: Re: Moderne - The Clash   Do März 12, 2015 5:24 pm

Komödie und Niedlichkeit, ach wenn das nur so wäre, Cas würde wahrscheinlich wenns so weit wäre den Laptop knallrot zuklappen, sich hinlegen und dann nicht anders können als Hand anzulegen. Ohne natürlich Veon etwas davon zu erzählen, sollte dieser ihn also irgendwann später noch im Auge behalten wollte, dann sollte er vielleicht Kameras in der Wohnung installieren, würde ihm zumindest mehr bringen beim Telefonsex und beim CS, sollte es irgendwann so weit kommen. Cas jedenfalls… dachte nicht daran das dies hier irgendwann enden könnte, zwar schwebte es immer wie eine dunkle Wolke über seinen Gedanken das er irgendwann wieder alleine wäre, das Veon bald gesund war – und er musste wirklich gutes Heilfleisch und tausend Schutzengel haben so wie es ihm schon wieder ging. Vaseline sollte es also sein! Musste er dem Guten nur sagen und schon würde er es bekommen, es reichte ja wirklich ihm zu sagen das es sonst schmerzhaft werden würde.

Ein wenig peinlich war es dennoch das er so einfach umkippte und einschlief, genau genommen war er ja so wie er saß, knieend mit herausgestrecktem Hintern eingepennt, das umkippen bekam er nicht mit, auch nicht wie er zurecht gerückt wurde und zugedeckt. Eine wirklich liebe Geste von Veon, der sich auch noch als Kissen hergab. Schade nur das er vom Streicheln nichts mitbekam, dafür schlief er wohl eine ganze Weile, hatte schon lange nicht mehr so gut geschlafen. Immer die Sorge am nächsten Tag auch wieder eine Absage zu bekommen, irgendwo wieder abgelehnt zu werden, nein das war nichts was er einfach verkraftete, zeigte es ihm doch das er selbst ungenügend war. Der einzige Lichtblick war es gewesen nach Hause zu kommen und jemanden zu haben der auf ihn wartete, auch wenn das etwas gemein und sicher ein stückweit psychopathisch geklungen hätte, wenn er es jemandem erzählte. Ein „Ah… er hatte einen unfall und ich hoffe er bleibt noch etwas länger bewegungsunfähig, weil ich jemanden haben möchte um den ich mich kümmern kann und der nicht einfach weggeht.“ Kam halt nicht so gut.
Warum nur…
Cas schnurrte leise im Schlaf, zog die Beine an und kuschelte sich noch näher an Veon, die Wärme die von diesem ausging war so schön, normalerweise hatte er immer geschaut das er so viel Abstand wie möglich hielt, diesmal jedoch war sein Unterbewusstsein anderer Meinung, außerdem hatte Geveon ihn ja auf sich gelegt. Und er schlief! War also komplett unschuldig an dem Umstand. Es war erst Stunden später das er langsam wieder aufwachte, etwas unverständliches murmelte und langsam seine Augen aufschlug, gleich wieder zusammenkniff und sich anders hinlegte, vom Bein hochgekrabbelt nach weiter oben, Richtung Oberkörper, sich der Länge nach an den warmen Körper kuschelte. Eh, da war wohl jemand noch nicht ganz wach und wusste nicht so recht wo und bei wem er hier lag.
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BeitragThema: Re: Moderne - The Clash   Do März 12, 2015 10:38 pm

Oh, dagegen Cas beim Selbstversuch zuzusehen hatte Veon gewiss nichts einzuwenden und hinter Cas konnte er auch einen Kameraroboter herfahren lassen und behaupten, der würde nur Staub saugen oder so. Cas' Reaktionen waren noch so berechenbar, abgesehen vom ohnmächtig werden zumindest, und dass er dessen Zimmer überwachen würde sobald er Zugriff auf Internet und Spielzeug hatte war ebenfalls Formsache, also bitte. Wenn es denn so weit kam, aber für ihn war klar dass er den anderen nicht so schnell aus den Augen verlieren würde wie es mit seiner Genesung und Heimkehr wohl sein würde. Veon erinnerte sich bereits wieder an so ziemlich alles, und so einiges würde im Traum noch zurückkommen, wenn er denn endlich schlief. Schlafen musste er immernoch viel und eh, keine Schutzengel hatten ihn vor Schlimmerem bewahrt sondern sauteure Protektoren und ein sehr guter Helm. Und jemand der ihn rechtzeitig aus der Schusslinie gezerrt hatte.
Peinlich wurde es deshalb nicht, weil Cas einpennte und Veon sich nicht daran störte, im Gegenteil, war doch schmeichelhaft noch im zerschlagenen Zustand jemanden so völlig aus der Bahn zu werfen. Unterbewusst half das kraulen, bis Veon selbst einschlief, vermutlich doch um den Jüngeren zu beruhigen, immerhin spürte sein Unterbewusstsein, dass jemand da war. Vielleicht würde Veon ein, zwei Tage länger bleiben als zwingend nötig, vielleicht nicht, er vermisste seinen Luxus schon ein wenig, wobei es durchaus was hatte, wenn jemand heimkam und sich freute, dass man da war, kannte er so sonst nur von Hunden. Anders als auf diese war Veon aber nicht allergisch auf den jungen Mann, der entspannt auf seinem relativ unversehrten Oberschenkel schlief, sogar geschnurrt hatte – alles weitere bekam Veon nicht mit, schlief selber ein trotz der etwas erhöhten Position mit den aufgestellten Kissen, er war froh nicht mehr sitzen zu müssen und begab sich in die Fast-Horizontale. War schließlich auch für ihn anstrengend, aber auch befriedigend gewesen.
Er schlief ebenfalls ziemlich ruhig, dafür dass er sich nicht bewegen konnte und der Körper des anderen spendete etwas Wärme im eher kühlen Raum. Er merkte nicht wie dieser erwachte und anfing herumzurobben – nur das Anschmiegen rief ein leises Ächzen als Reaktion hervor. Schultern und Brustkorb hatten am Meisten abbekommen, es war nicht schlimm, aber spürbar und er fuhr leicht zusammen, zog die Stirn kraus und nahm einen tieferen Atemzug. Die Wärme aber besänftigte ihn wieder, er entspannte und sank mit einem Seufzen tiefer in die Kisen, ohne sioch an dem warmen Gewicht an seiner Seite negativ beeinflussen zu lassen, stattdessen wurde es kuscheliger und er konnte weiterschlafen, so lange es keinen Grund zum Aufwachen gab …
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BeitragThema: Re: Moderne - The Clash   Sa März 14, 2015 4:18 pm

Ja der Kameraroboter der staubsaugt würde wenn dann aber dennoch seltsam beäugt werden und vielleicht sogar einen Kosenamen von Cas bekommen, wäre sicherlich ziemlich lustig das Ganze mit anzusehen. So jedoch würde er niemals einen von Geveon annehmen, wozu auch was sollte er denn damit, gut vielleicht sollte er wirklich mal wieder staubsaugen, würde ihn nur wieder erröten lassen weil es für ihn so rüberkommen würde als müsse man ihn dahingehend bemängeln. Tatsächlich würde es Cas irgendwie freuen wenn sich Veon weiterhin bei ihm melden würde, auch wenn er es nicht annehmen konnte, diese Geschenke, nicht wenn er so eine große Schuld bei dem Dunkelhaarigen hatte, immerhin war er schuld das es ihm so schlecht ging und das sein geliebtes Motorrad kaputt war. DA müsste er ihn auch noch ansprechen und ihm mitteilen das er es ihm zahlen würde, auch wenn er es sich gerade wirklich nicht leisten konnte, immerhin hatte er genügend andere Schulden noch zu tilgen, aber das einfach so stehen lassen, nein das lag nicht in seiner Natur.
Gut das es nicht peinlich war aus Veons Sicht, Cas jedoch müsste erstmal damit klar kommen das sein erstes Mal… nun sein zweites Mal mit einem Fremden darin gipfelte einfach umzukippen und das noch bevor er richtig gevögelt wurde, war doch grauenhaft, da müsste er wirklich dran arbeiten wenn es zum nächsten… oh da dachte jemand wohl schon weiter, konnte sich wirklich vorstellen sich von Veon vögeln zu lassen, auch wenn er damit rechnen musste das dieses Monsterding wirklich nicht reinpasste… Überhaupt musste er mal darüber nachdenken was danach war… Er war sich sicher, dass er nur ein Ersatz war, weil sonst gerade nichts da war, jedoch konnte er egoistisch genug sein das zu genießen, die kurze Zeit in der er jemanden wie Veon haben konnte.
Cas war mittlerweile wach, ordentlich ausgeschlafen und leider auch in nachdenklicher Stimmung. Veon schlief noch, etwas das er ausnutzte, ihn betrachtete und darüber nachgrübelte ob er nun blos Ersatz dafür war das dieser schon ne ganze Weile nicht mehr hatte oder… er ihn wirklich nett fand. So eine Kurzschlussreaktion war ihm eigentlich noch nie vorgekommen, hatte dahingehend keine Erfahrungen und das was Veon da gemacht hatte… sah schon ziemlich professionell aus, zumindest hatte es sich so angefühlt. Leise seufzend stand er vorsichtig auf, wollte Veon nicht wecken, ehe er sich anzog und einen Zettel schrieb, Frühstück kaufen…. Er brauchte jetzt etwas Zeit zum Nachdenken. Es war schön gewesen neben jemandem aufzuwachen, anders als sonst, weil er diesmal angekuschelt dran gelegen hatte und nicht meilenweit weg, aber andererseits… machte es ihn traurig, immer hin würde Veon über kurz oder lang wieder weg sein, ihn alleine lassen und vielleicht… nein er durfte gar nicht darüber nachdenken das dieser ihn vielleicht für seine Naivität ihm so zu vertrauen auslachen würde, gut er glaubte nicht das Veon sowas tun könnte, aber… die Möglichkeit war ja da. Trotz der Wärme fröstelte er ein wenig als er nach draußen trat, Richtung Bäckerei.
(Zettel: Guten Morgen, bin einkaufen bis später)
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BeitragThema: Re: Moderne - The Clash   Sa März 14, 2015 6:46 pm

Noch hatte Veon gar keinen staubsaugenden Kameraroboter, wozu auch, und hatte auch so die Vermutung dass Cas hier keinen Großputz veranstaltete um den Stahn nicht zu sehr zu nerven – lediglich das Bettzeug wechselte er alle paar Tage, ebenso wie die Verbände und Pflaster, was mittlerweile fast routiniert klappte. Für die Bude hier wäre das eh nichts, der Arme würde die Wände hochgehen und dann der Akku sterben. So lange das Bett sauber war, war Veon aber zufrieden und wenn er noch eine Decke dazu bekam die leise atmete und seufzte, dann war das umso besser. Motorrad hin oder her, dass Cas sich das nicht leisten konnte wusste er ja und stellte auch keinerlei Anforderungen. Wobei er sicher nicht nein sagen würde, Cas in seine Schuld zu nehmen, musste ja nicht unbedingt Geld sein mit der der Junge das abbezahlte … so herrlich wie er gestöhnt und gejapst hatte, diese vollkommen ehrliche, ungeschönte Hingabe … der Waffenerbe schlief wunderbar.
Und vor allem fest, er merkte nicht dass Cas aufstand und ging, auch wenn er die fehlende Wärme mit einem unwilligen Brummen beantwortete, den Kopf drehte und erst wieder aufwachte, als ihn die Sonne an der Nase kitzelte. Das Niesen tat weh, weckte ihn aber zuverlässig. Als er sich aufgesetzt hatte, war Cas verschwunden, der Zettel aber … gnah, jetzt hatte er vergessen ihm zu sagen, dass er Vaseline mitbringen sollte, na egal.

Auch die nächsten Tage brauchte es diese nicht zwingend, zwar wurde es irgendwie Ritual der beiden, abends vorm Einschlafen ein bisschen zu fummeln, aber nochmal so weit ging es nicht, Erholung musste schließlich sein. Er ließ es sich noch gut gehen, doch in den letzten ein, zwei Tagen ging er vorsichtig erste Schritte in der Wohnung umher, wenn Cas weg war irgendwas holen, meist Nachschub an Essen oder Verbänden. Durch das lange Liegen war er verdammt schwach auf den Beinen, aber es ging, er bemühte sich keine Spuren zu hinterlassen die ihn verrieten. Er musste das sowieso üben ehe er gehen könnte, diese ein zwei Tage konnte er ja noch bleiben.
Und trotzdem kam der Tag an dem er gehen würde, gehen musste einfach weil er in sein Leben zurückkehren musste. Es war der gleiche, an dem Cas es wagen konnte wieder auf Arbeit zu gehen, er hatte ihm einen Kuss auf die Stirn gedrückt und gesagt dass alles gut werden würde, dann war der Kellner gegangen und Veon hatte zuhause angerufen. Oder zumindest bei jemandem, der ihn abholen kommen würde und etwas mitbrachte.
Ohne Hilfe schaffte er es noch nicht nach Hause, der Freund, der ihn abholte fuhr ihn zumindest da hin – er hatte Cas einen Umschlag mit tausendfünfhundert Dollar und einen Zettel mit seiner Handynummer und einem Bye. Er hätte es nicht geschafft, ihm einfach so ins Gesicht zu sagen, dass er gehen würde. Den Hundeblick hätte er nicht ertragen. Aber ob es so viel besser war, wieder mit einem Scotch vorm Flachbildfernseher zu sitzen? Er angelte nach seinem Handy – noch kein Anruf. Seufz. Trotzdem legte er es nicht weg, tippte eine Nummer ein und ließ es klingeln, bis die Mailbox ansprang.
„Reece? Ich bin's, ruf an sobald du fertig bist.“
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BeitragThema: Re: Moderne - The Clash   Sa März 14, 2015 7:22 pm

Veon reagierte positiv, wenn auch überrascht darauf das er das Motorrad abzahlen wollte, auch wenn er ihm sagte das er es ruhig angehen sollte, lebte ja in einer Bruchbude, auch wenn der Mann es nicht gesagt hatte sondern nur einen Blick demonstrativ im Raum hatte schweifen lassen. Nein, mehr als fummeln hatte er nicht machen lassen, war sich ja nicht sicher ob das Ganze nicht nur ein Ersatz war für wen auch immer Veon zu Hause hatte und… auch wenn er es eigentlich genießen wollte, wusste er das Veon ihm das Herz brechen würde wenn er ihn für jemand Besseren den er sicherlich hatte, sitzen ließ. Dementsprechend verlief die Woche ruhig, weitere Absagen kamen ins Haus und er schaffte es immer besser seine Schlechte Laune draußen zu lassen, Veon machte Fortschritte, die Wunden heilten super und nichts hatte sich entzündet. Ein Grund weswegen er sich dann doch traute den Mann alleine zu lassen, hatte ihm noch etwas zu Essen auf den Tisch gestellt und würde ihn verlassen um wieder arbeiten zu gehen, die Ruhe hatte ihm erstaunlich gut getan, wobei das auch kein Wunder gewesen war, hatte er doch dein einen Monat bis auf einen Tag komplett durchgearbeitet, jeden Abend von Abends vier oder fünf bis hinein in die Nacht, manchmal sogar bis sechs Uhr in der Früh wenn die Leute einfach nicht gehen wollten, sondern durchfeierten. Ein bisschen Pause hatte gut getan und so ging er guter Laune und gestärkt zu der Kneipe, mit einem breiten Grinsen auf den Lippen da Veon ihn total süß auf die Stirn geküsst hatte. Nicht das es unmännlich wirkte hier sich für so eine putzige Aktion zu freuen, nein nein.

Seiner Laune wurde nur leider ein ziemlicher Dämpfer verpasst. An seiner statt stand ein anderer junger Mann am Tresen, verwies ihn auf das Zimmer vom Chef, Nähe des Hinterausgangs wo er leicht verwirrt anklopfte und hineinging. Lange Rede, kurzer Sinn, sein Chef beförderte ihn vor die Tür, sagte ihm das er froh sein solle überhaupt das Trinkgeld behalten zu dürfen statt es zurück zu zahlen und fragte ihn höhnisch was er denn tun wolle, so ohne Vertrag und Nachweis das er hier wirklich gearbeitet hatte. Verzweifelt, weil er sonst keinen Job hatte und ihm somit auch die letzten Kröten flöten gehen würden und hey… er hatte sich sowieso nur knapp mit dem Trinkgeld über Wasser halten können, sein Konto vollkommen absurd überzogen weile er es irgendwie geschafft hatte auf der Bank Geld zu bekommen, die Schulden häuften sich immer mehr, brachte er es tatsächlich dazu wütend zu reagieren, sein Geld einzufordern. Das Resultat ließ nicht lange auf sich warten und er fand sich keine Stunde später hustend auf dem Heimweg, der Kopf schmerzte davon das er an die Wand geflogen war und von der Faust die sich in seine obere Gesichtshälfte gegraben hatte, seine Rippen fühlten sich an als wäre er gegen einen LKW gerannt, konnte nachvollziehen wie sich Veon fühlen musste nach seinem Unfall. Irgendwie schaffte er es seine Tränen zurückzuhalten, war einfach nur wütend darauf das er so naiv gewesen war einfach zu vertrauen, zu glauben er würde wirklich einen Vertrag bekommen und… ach er hasste diese verdammte Stadt einfach. Zumindest hatte er jemanden zu Hause der ihn sicher trösten würde, der einzige Grund warum er sich nicht heulend auf die Schienen setzte um zu warten bis der nächste Zug kam, der Dunkelhaarige würde es sicher schaffen ihn aufzumuntern. Auch wenn er es ihm eigentlich nicht zumuten wollte, aber… er hatte ihn so lieb auf die Stirn geküsst das in ihm einfach die Hoffnung war das alles Besser werden würde. Seit er die Wohnung verlassen hatte, waren bestimmt drei, vier Stunden vergangen, er war zwar nicht weit von daheim weg aber der Weg war unglaublich weit, vor allem wenn man schwankend auf den Beinen war, jeder Schritt tat weh und ließ ihn leise stöhnen. Wie tapfer Veon doch war das er es alles so über sich hatte ergehen lassen, da konnte er sich wirklich noch ein Stück abschneiden, aber er war einfach nicht so stark wie sein Mitbewohner, nicht so selbstbewusst und hart. Kurz holte er tief Luft, als er vor der Tür stand, sprach sich selbst Mut zu, musste übel aussehen wie er dran stand mit seinem dicken Gesicht, der Platzwunde über dem linken Auge, der blutenden Lippe und überhaupt wollte er gar nicht wissen wie sein Oberkörper aussah… Leise schloss er die Türe auf, konnte ja sein das Veon schon schlief. Ein leises „Veon?“, erfolgte, aber keine Antwort, hm.. er schlief wahrscheinlich wirklich schon, zog sich leise die Schuhe aus und die Jacke, schlich auf Socken ins Schlafzimmer wo…. Niemand war. Verwirrt setzte er sich aufs Bett, wartete, vielleicht war er ja aufs Klo gegangen? Dann jedoch fiel sein Blick auf den Briefumschlag, den Zettel der dabei lag und… langte danach, las den Zettel, öffnete den Umschlag und saß erstmal nur auf dem Bett, rührte sich nicht. Das… war wie ein böser Traum. Für einen Moment starrte er einfach nur das Geld in seinem Schoß, den Zettel in seiner Hand, welche langsam anfing zu zittern, ehe er merkte wie das Geld leichte Tropfen abbekam. Wie in Trance hob er seine Hand zum Gesicht, stellte fest das er weinte, als hätte es ihn aus seiner Katatonie geholt zerknüllte er den Zettel in seiner Hand und ließ sich aufs Bett fallen, drückte das Kissen, Veons Kissen fest an sich und ließ seinen Tränen freien Lauf, das stumme Weinen wurde zu einem lauten Schluchzen, wäre er nur nicht gegangen. Wäre er nur weiter hier geblieben… dann hätte sein Chef ihn nicht rausgeworfen, wäre er nicht verprügelt worden… wäre Veon noch da…
Cas merkte nicht wie er einschlief, sein Körper zu erschöpft um mit dem ganzen Stress, dem Schmerz und allem noch umzugehen, er trug immer noch seine Klamotten, gerade nur die Schuhe ausgezogen, müsste danach wohl auch das Bettzeug wechseln, immerhin hatte er in der schmutzigen Gasse gelegen, jetzt jedoch… schlief er einfach nur, Veons Duft in der Nase, tränenverschmiertes Gesicht und hoffte das der Morgen nicht kommen würde.
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BeitragThema: Re: Moderne - The Clash   So März 15, 2015 3:18 am

Oh, Veon hätte nicht gedacht, dass so etwas passieren könnte, dieses Prozedere der Stadt kannte auch er nicht. Er hätte sich vermutlich selber noch eine Weile hier gelassen, aber woher sollte er schon wissen was alles geschehen konnte? Wenn Cas wieder arbeiten ging und das für teils sehr lange Schichten, um im Anschluss dann zu schlafen, sollte es nicht allzu schlimm sein allein zu sein, und wenn, dann konnte er ja anrufen, wenn er wollte. Oder zumindest eine SMS schreiben, falls er Angst hatte Veon zu wecken, wo auch immer er war. Auf jeden Fall wäre mehr als ein Abschiedskuscheln und ein flüchtiger Knutsch auf die Stirn dabei herumgekommen. Am besten, er wäre mitgekommen, auch wenn Veon im aktuellen Zustand keinerlei Gefahr für einen gesunden, normalen Mann darstellte.

So aber telefonierte er an jenem Abend nur noch mit Reece, einem Edel-Callboy der schon zur Stammbesetzung seines Umfeldes gehörte, er mochte den Jungen, er war gut in dem was er tat und auch einfühlsam genug, sich nach einem Akt Sorge und Ängste anzuhören. Nicht dass Veon welche hätte die es zu teilen galt, aber er mochte den kaum 20 Jahre alten Profi – und er war das perfekte Geschenk für einen einsamen Unerfahrenen, eine Frohnatur die ihn sicher auch darüber hinwegtrösten konnte, dass Veon jetzt erst mal seine eigenen Sachen wieder auf die Reihe kriegen musste.
Und genau das tat Reece auch, wenn auch wenig begeistert als er gehört hatte in welche Gegend es ging. Mit einem unauffälligen Pappkarton unterm Arm und einem Zettel mit der Adresse war er kaum 24 Stunden später (gut, und so gegen Abend, die Sonne ging bald unter) auf der Suche nach dem heruntergekommenen Haus. So wie Cas gestern aufgebrochen war, dürfte er Abends wohl dann zuhause sein, und wenn nicht, nun, sollte Reece warten, genug bezahlt für den Abend hatte Veon ihm ja.
„Oh my … “, seufzte der blondierte junge Mann und entschied sich beim Anblick des Fahrstuhls doch die Treppe zu nehmen, ehe er dann oben bei der hoffentlich richtigen Tür klopfte.
„Hallo? Hellooo~ Stahn Deliveries, ich hab Post für Sie!“, kündigte er sich mit noch relativ jugendhafter, aber vom Rauchen auch etwas rauer Stimme an. Er sollte sich die Kippe danach echt abgewöhnen, irgendwann klang er wie ein Rentner. Beim Outfit hatte er sich auf Anraten des Stahns zurückgehalten, eine schwarze Jeans, enganliegend mit hellen, ausgefransten Stellen hie und da, ein etwas zu großes, weißes Tanktop mit einem roten Vogelprint, rote Sneakers, eine Peace-Kette und ein paar Armbänder. Dezent also, die Edelhure konnte auch anders.
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BeitragThema: Re: Moderne - The Clash   So März 15, 2015 3:25 pm

Nja normalerweise verkehrte Veon wahrscheinlich auch nicht in diesen Bereichen der Stadt, aber das war die erste Kneipe die er gefunden hatte und die zwar heruntergekommen aussah, aber jemanden gesucht hat. Veon hätte wahrscheinlich von Anfang an dem Kerl den Vogel gezeigt und wäre wieder verschwunden, dass der krumme Geschäfte drehte war so ziemlich jedem klar, aber Cas erkannte einen Drogendealer nun mal nicht mal wenn er ihm was zum Rauchen anbot. „Äh nein tut mir leid, ich rauche nicht.“ Unschuldig wie er war, war ja klar dass er in so einer Gegend untergehen würde, konnte froh sein das er an Veon geraten war und nicht an irgendwas Komisches. Was die Nummer anging hatte er sie auf den Nachttisch gelegt, zusammen mit dem Umschlag den er geschlossen wieder hingelegt hatte ohne etwas herauszuholen. War sowieso grade nicht in der Lage nach draußen zu gehen, geschlafen hatte er bis Nachmittags, sein Körper den Schlaf einfach gebraucht um mit den Verletzungen umzugehen, war wohl auch besser so, so wachte er zumindest nur mit leichten Kopfschmerzen auf und nicht mit einem hämmernden Schädel. Wie in Trance schaffte er es aufzustehen, sich unter die Dusche zu stellen und zumindest den Dreck wegzuwaschen, die Wäsche landete lustlos auf dem Boden, würde er die Tage aufräumen. Während er sich den Kopf wusch, stellte er fest das er wohl eine mächtige Beule kriegen würde am Hinterkopf, die Wand war wohl ein Stück härter gewesen als erwartet, aber zumindest hatte er nur eine Platzwunde an der Stirn und nicht hinten am Kopf. Es dauerte weit länger sich zu waschen als sonst, das kühle Wasser (obwohl er es auf vollste Hitze gestellt hatte), ließ ihn ein wenig seine Sorgen vergessen, während er versuchte die Schmerzen zu ignorieren und zu hoffen das Veon noch ein paar Tabletten vergessen hatte. Was er auch glücklicherweise getan hatte… ein Blick in den Spiegel zeigte ihm das er ein linkes blaues Auge hatte, die Lippe geschwollen und aufgesprungen, links überm Auge noch eine Platzwunde, jedoch nicht groß genug um genäht zu werden, oder zumindest nicht tief genug. Hatte während der Nacht aufgehört zu bluten, mehr Glück als Verstand der Gute, hätte auch im Schlaf verbluten können ohne das er es gemerkt hätte. Jedenfalls zogen sich die blauen Flecken auch über seine Arme, war eh nicht so braungebrannt nachdem jetzt Winter gewesen war, darum sah man nun deutlich die Fingerabdrücke an den Oberarmen, die komplette linke Seite war blau, seine Rippen schmerzten und waren sicherlich geprellt, offensichtlich hatte seine linke Seite das meiste abbekommen, rechts war er relativ unverletzt, lag wahrscheinlich auch daran das er sich auf der rechten Seite zusammengekugelte während der Kerl auf ihn eingetreten hatte.

Cas hatte zwar irgendwie Hunger, aber gleichzeitig auch nicht, ihm war leicht übel und er hatte einfach nicht den Elan sich etwas zum Essen zu machen. Es war so still in der Wohnung, so zeitvergessen das er einfach nur auf dem Bett saß und vor sich hinstarrte, nicht wirklich nachdachte und dementsprechend vollkommen entsetzt zusammenzuckte als es auf einmal an der Tür klopfte. Verdammt… wenn das nn sein Vermieter war? War die Miete nicht abgehoben worden, ach nein er musste sie ja bar zahlen, Cas zog sich schnell eine Hose rüber, einen Pulli, und erstarrte als er hörte wer da vor der Tür stand. Eh was? Er hatte doch nichts bestellt.. Hatte den Namen auch nicht wirklich mitbekommen, sondern zog sich einen dicken Schal über, damit er darin zumindest den unteren Teil seines Gesichts verstecken konnte und schnappte sich eine Sonnenbrille von der er hoffte das sie sein blaues Auge bedeckte. Dann erst ging er zur Tür, machte sie leicht auf, nicht weit genug das man hineinschauen konnte oder ihn sah. „Tut mir leid ich habe nichts bestellt, woher kommen Sie nochmal?“, fragte er, erstarrte in dem Moment in dem er hörte von wem es war, hörte auch nichts weiter ausser dem Namen, ehe er tief Luft holte. „Warten Sie bitte einen Moment.“ Sprachs, schloss die Tür wieder und ging zum Nachttisch, überlegte einen Moment ehe er sich dreihundert Euro herausnahm, genug damit er seine Miete zahlen konnte und einen kurzen Zettel schrieb. Tut mir leid ich kann das Geld nicht annehmen, was ich rausgenommen habe bekommst du wieder zurück. Danke dennoch. Er stockte kurz, wusste nicht was er sonst dazu schreiben sollte, ehe er es lieber sein ließ und den Zettel in den Geldumschlag legte. Schnell schnappte er sich noch einen Karton, die er noch über hatte vom Umzug, legte dort die Motorradkluft hinein, den Zettel an der Seite dazu, ehe er ihn zuklebte und damit wieder zur Tür trat, diese leider weiter öffnen musste und dem jungen Mann dort ohne ihm ins Gesicht zu sehen das Paket in den Arm drückte. „Bringen Sie ihm das bitte.“, sprachs und wollte schon die Türe wieder schließen….
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BeitragThema: Re: Moderne - The Clash   So März 15, 2015 3:46 pm

Reece musste sich echt größte Mühe geben, nicht loszuprusten als die schäbige Tür endlich geöffnet wurde. Veon hatte ihn zwar vorgewarnt, dass der zu versorgende Kerl vom Land, scheu und etwas komisch war, er also vorsichtig vorgehen sollte, aber dass ihm da eine drittklassige Filmmaskerade eines unerkannt bleiben wollenden die Tür öffnete ließ ihn wirklich fast seinen Kaugummi ausspucken. So kalt war es echt nicht, und auch nicht hell genug für eine Sonnenbrille. Er blieb professionell, verzog keine Miene (das konnte er schließlich auch wenn man ihm eine Mininudel präsentierte) und verlor dann auch schnell die Lust zu lachen, runzelte die Stirn.
Er war nicht bescheuert, er kam aus einem Metier wo man durchaus mal Verletzungen kaschieren musste, passierte halt, aber er war doch nicht blind so was zu übersehen. Aber abgesehen davon war der Kerl doch ganz schnuckelig, ein Grund mehr wieso er innerlich ziemlich … ungehalten reagierte. Die erste Vermutung war, dass Veon Schuld daran war, er wusste ja dass der Schönling es durchaus grob bevorzugte, aber das sah böse aus. Oh dear, dann war er selber vermutlich das Versöhnungsgeschenk, na herzlichen Glückwunsch.
„N gemeinsamer Kumpel schickt mich, Mister Stahn.“, erklärte er sich, das Profilächeln zurückgewinnend, was aber rasch verschwand. Also eigenartig war der Kerl hier auf jeden Fall, Reece schüttelte den Kopf und lugte durch die Tür, bis diese sich schloss. Also so stehen gelassen hatte man ihn auch noch nicht.

Er überlegte gerade ob er Veon anklingeln und vollmotzen sollte, nicht übel Lust hatte er dazu ja, als sich schon wieder Schritte näherten und Mister Superverkleidung wieder im Rahmen stand – und der hatte doch echt nen Schuss weg, Reece hob eine Augenbraue und ignorierte das Paket das ihm auch noch aufgeladen wurde.
„Spinnste vielleicht? Ich bin kein Postbote wenn du das meinst.“ Sprachs, drückte mit Vehemenz die Tür wieder auf, streifte Pflichtschuldig die Schuhe ab und platzierte beide Kartons auf irgendeiner nahestehenden Ablage. Dann wandte er sich mit seinem charmantesten Lächeln zu dem anderen um, lehnte sich an besagtes Möbelstück und verschränkte aufreizend die Arme hinterm Rücken.
„Das eigentliche Präsent bin nun mal ich, es ist nicht nett Geschenke abzulehnen ...“, schnurrte er, ehe seine Miene etwas mitleidiger wurde, „Zumal du ein bisschen wirkst als könntest du Ablenkung brauchen, sweetie. Was kann ich dir gutes tun, mh?“
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BeitragThema: Re: Moderne - The Clash   So März 15, 2015 4:17 pm

Ach… er hätte sich ja sicher auch besser verkleidet wenn er mehr Zeit gehabt hätte, aber so hatte er nicht erwartet überhaupt jemanden an die Tür zu bekommen. Seit er hier eingezogen war hatte sowieso niemand an der Tür geklopft oder geklingelt und das der Mann von Veon geschickt worden war… schmeckte irgendwie schal. Noch wusste er nicht das der Andere ihn so einfach durchschaut hatte, sein Hirn machte da heute einfach nicht mehr mit. Veon würde sich wahrscheinlich schlapp lachen wenn er hören würde wie Reece vor der Tür stehen gelassen wurde, etwas was dieser wahrscheinlich wirklich nicht oft mitbekam.

Etwas verwirrt starrte Cas nun dennoch hoch, schaute den jungen Mann vor sich an und musste kurz schlucken als er erkannte wie hübsch der Andere war, die grünen Augen die ihm aus dem weich geschnittenen Gesicht beinahe genervt entgegenstarrten. „Eh?“, brachte er geradeso heraus, als auch schon die Tür aufgestoßen wurde und der Fremde einfach in seine Wohnung kam. „Ich aber… Sie sagten doch… Lieferservice…“, blinzelte verwirrt hinter seiner Sonnenbrille, ehe er den anderen höflich aber streng hinauskomplimentieren wollte, da drehte dieser sich schon um und platzierte sich als würde er hier reingehören. Wobei das wirklich unhöflich wäre sowas zu denken, der junge Mann sah viel zu gut aus für das hier, seine Worte ließen Cas dann vollkommen aus den Wolken fallen und ihn anstarren. Ähm bitte was? Kurz schüttelte er den Kopf ehe er tief Luft holte und das erste machte was er nunmal tun sollte wenn er einen Gast bei sich hatte. „Haben Sie Durst?“, fragte er, ging Richtung kleine Küche um zu sehen ob er dort noch was hatte, Saft, Milch und Wasser... mehr gab es hier nicht. Eigentlich ging er mehr dorthin um etwas Abstand zu dem Anderen zu bekommen, vielleicht… vielleicht war er ja einer von denjenigen vor denen Veon abgehaut war? Warum sonst hätte dieser so schnell fahren sollen? Aber er selbst hatte ja nunmal keine Ahnung wirklich was der Andere machte, jetzt wo er so dran stand war ihm eigentlich klar dass er gar nichts von Veon wusste… „Ich… habe keine Ahnung was Sie hier sollen.“, erklärte er ehrlich, holte zwei Gläser heraus, wenn er schon nichts gegessen hatte wäre etwas zu trinken vielleicht nicht schlecht. „Ich also wenn Sie etwas von mir wissen wollen, ich weiß nichts.“ Es war ihm unangenehm das der Mann hier war, wusste nicht was dieser von ihm wollte, wenn er wirklich von Veon geschickt worden war, wollte auch nicht wirklich den Schal und die Brille abnehmen, auch wenn er selbst langsam merkte wie peinlich das war… Trotzdem wäre es ihm lieb gewesen wenn ihn niemand so sah und erst recht niemand der von Veon geschickt worden war…
„Ich.. brauche keine Geschenke und Ablenkung auch nicht. Wirklich nicht… Wenn Sie ihm das Paket zurückgeben könnten dann wäre ich schon froh genug.“
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BeitragThema: Re: Moderne - The Clash   So März 15, 2015 5:46 pm

Tja, Überraschung, nun war Reece aber nun mal da und niemand setzte ihn einfach vor die Tür – er hatte Berufsehre und für den Kerl hier war schon bezahlt worden, wer wäre er sich so einfach abwimmeln zu lassen? Zumal Veon ja gewarnt hatte, dass der andere scheu war, da hieß es dranbleiben und nicht lockerlassen. Der junge Mann da wollte es doch, Reece musste ihm das nur noch klarmachen. Und sich mal etwas genauer mit den Wunden beschäftigen, so versteift auf seine Arbeit war er nun echt nicht und wollte dem anderen auch garantiert nicht wehtun, von daher würde er das wohl noch am ehesten prüfen. Wobei es nicht schaden konnte, den Herrn um den Finger zu wickeln, war meist einfacher dann, wenn die dann gehorsamer wurden.
Reece winkte ab, er war ein Lieferservice für sich selber und multiple Orgasmen, doch das verkündete er mal besser nicht auf diesem Hausflur stehend. Trotzdem hätte er am liebsten gelacht, da bot er sich selbst lasziv an und der andere fragte ob er was trinken wolle … oh man, wo gabelte Veon nur immer diese Verrückten auf?
„Mmh, und wie.“, erwiderte Reece und grinste schief, dem anderen nachsehend als er in die Küche tappte. Sah wirklich alles sehr heruntergekommen aus, und hier sollte der ach so tolle Stahn über eine Woche gehaust haben? Schwer vorzustellen, aber naja, nicht Reece' Bier. Statt verbal zu antworten folgte er leise und auf Socken in die Küche, wo der andere gerade an Gläsern rumnestelte, noch immer mit dieser Panne von Verkleidung. Dann legte er diesem sacht von hinten die Arme um den Rücken, die schlanken Hände der Edelhure glitten über die hübschen Hüftknochen und über die Oberschenkel des anderen zu deren Innenseite.
„Ich bin hier to make you feel good, my dear. Sonst nichts.“, schnurrte er und zog die Hände wieder höher, den Schritt des anderen streifend, „Komm schon. Ich werd auch nicht fragen, woher du die ganzen Blessuren hast, aber lass mich mal danach sehen, okay?“
Und wie der Ablenkung brauchte, und vor allem mal wen der nach den Wunden sah. Reece würde wirklich nicht fragen woher die Wunden kamen und es auch nicht wissen wollen, da er sowieso nichts mit dem Wissen anfangen oder es rückgängig machen könnte, also einfach nicht erkundigen. Was er aber machen konnte war sich das alles mal anzuschauen und das Eis bestenfalls zu brechen, indem er bei der Versorgung half. Mal sehen wie weit er kam, aber als Postbote ließ er sich nur missbrauchen wenn das Teil eines Rollenspiels werden sollte. Und für jetzt war ihm eher nach Krankenschwester zumute, wenn er dem größeren Mann auf Zehenspitzen ganz sacht im Nacken knabberte. Mal sehen auf was er so ansprang, nur vorsichtig musste Reece sein da er nicht wusste, wo der andere noch verletzt sein könnte.
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BeitragThema: Re: Moderne - The Clash   So März 15, 2015 6:07 pm

Eh ja, Überraschung war es sehr wohl auch wenn Cas natürlich keinen Plan hatte was das hier alles sollte und was der Andere hier machte. Was wollte er? Er wollte eigentlich seine Ruhe, in Ruhe seine Wunden lecken und darüber nachdenken warum Veon ihn einfach so… zurückgelassen hatte, sich nicht mal richtig verabschiedete, er wusste ja nicht mal wo er das Geld dann hinschicken sollte. Vielleicht konnte der junge Mann ihm da helfen? Ob das derjenige war den Veon sich gerne… war er also wirklich nur eben kurz was zum vernaschen gewesen weil der Andere gerade Notstand hatte, hätte er sich eigentlich denken können, gut nur das der Fremde Nicht-Postbote sein trauriges Lächeln nicht sehen konnte.
Der plötzliche Kontakt der warmen Hände, ließ ihn leise aufschreien und die Gläser fallen, die mit einem Krachen in der Spüle zersplitterten, ach verdammt… so viele hatte er auch wieder nicht. Er erstarrte mitten in der Bewegung, wagte es nicht den Kopf zu drehen oder sich sonst wie dagegen zu wehren, ehe er mit leicht erhöhter Stimme schaffte irgendwie ein Lachen auszustoßen und sich dann nach rechts von diesem wegzubewegen als er schon das knabbern im Nacken spürte. Etwas das ihm eine Gänsehaut verabreichte, Veon hatte das auch gemacht und sein Körper reagierte da automatisch darauf. „Ich… also… ich hab kein Blessuren.“, brachte er irgendwie heraus, wand sich aus dem Griff und hielt dem anderen die Milchflasche entgegen. „M..milch? Gläser sind leider aus….“, stammelte er und trat noch einen Schritt zurück, eh Hilfe?
Entmutigt ließ er seine Schultern etwas sinken, ehe er den Blick abwandte und leicht den Kopf schüttelte. „Das… ist nichts Schlimmes…“, versuchte er zu verteidigen, beim Kopf schütteln jedoch waren die Haare ein Stück zur Seite gerutscht und offenbarten die Platzwunde die er nur mit etwas Wasser abgetupft hatte, tat schon so weh genug. „Außerdem kann ich froh sein das es nur dabei geblieben ist, wirklich.“ Dumm nur das er nicht wusste das der Andere dachte er könnte die Verletzungen von Veon haben… ohje.
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BeitragThema: Re: Moderne - The Clash   So März 15, 2015 7:20 pm

Tjaa, Überraschung, Überraschung, natürlich wusste Cas nicht was los war, sonst wäre es ja keine Überraschung mehr! Allerdings nicht so gelungen wie Reece es gern gehabt hätte, wenn es nach ihm ginge würde er den Kerl bereits auf seinem Bett verwöhnen, aber nein, das wurde wohl komplizierter. Klar, Reece wusste nicht was da alles mit drinhing, aber er musste es sich ja auch nicht unnötig kompliziert machen, das machte der Schalträger sich schon selbst zu Genüge. Eine Sache aber hätte er bestätigen können – mit dem Stahn verlustierte er sich auch ab und an. Da hatte Cas bisher was verpasst, aber egal konnte er dem Mann ja nicht sein wenn der extra Gesellschaft und Post vorbeischickte, da brauchte der Junge nicht mosern und sich vernachlässigt fühlen wenn er das nicht annahm.
Reece zuckte bei der Überreaktion und dem Klirren zusammen, ließ aber nicht los und auch erst als der andere sich selbst befreite – nur um auf den >Seriously<-Blick des Callboys zu treffen.
„Ja klar, hast du nicht – soll ich mit dem Finger mal auf deine Stirn drücken? Sie ist ja unverletzt.“, erwiderte Reece zynisch und schnappte sich die Milchflasche, trank zwei Schluck und leckte sich dann verführerisch über die Lippen, „Stell dich nicht so an. So wird’s nicht besser.“
Er machte einen Schritt vor, stellte die Milch auf der Theke ab und griff nach dem Ende des Schals, umarmte den anderen halb während des ruhigen Abwickelns, was ein übel zugerichtetes Gesicht offenbarte, schade eigentlich, sonst war er ganz hübsch. Dann schnappte Reece ihm die Sonnenbrille weg und seufzte.
„Muss ich dich erst vor einen Spiegel zerren oder hörst du endlich auf dich so anzustellen?“, meinte Reece mit erhobenen Augenbrauen, „Komm schon, hock dich hin, ich mach das. Wär schade um das hübsche Gesicht wenn sich das entzündet. Is there more?“
Sprachs und griff den Größeren am Handgelenk, um ihn hinter sich her zum Bett zu ziehen und dort drauf zu verfrachten. Ohne jeden Hintergedanken natürlich.
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BeitragThema: Re: Moderne - The Clash   So März 15, 2015 8:06 pm

Natürlich wäre die Überraschung keine gewesen wenn er wüsste was Reece arbeitete und für was er bezahlt(!) worden war, etwas das ihn wirklich verstört hätte und erst recht nicht dazu gebracht hätte ihm die Türe zu öffnen. Also bitte, war ja schon ein Wunder das er sich so getraut hatte mit Veon was zu machen, da würde er sich schlecht vorkommen wenn er da mit einem anderen wildfremden Kerl einfach… das war einfach nicht er. Gut nur das sein Körper da wohl anderer Meinung sein würde als sein Kopf. Es war ja auch nicht so das er sich nicht freuen würde, irgendwie über… dieses kleine große Geschenk Veons, aber ihm wäre dieser einfach viel lieber gewesen oder zumindest… nja ne ordentliche Verabschiedung, wollte ihn nur noch einmal sehen. Klar merkte er wie der Andere ebenfalls zusammenzuckte, aber da war er selbst schuld, konnte ihn doch nicht einfach anfassen und auch nicht… daaa! Offensichtlich stand der Kleinere auf Körperkontakt, denn er kam ihm schon wieder näher, nachdem er einen Schluck Milch genommen hatte und Himmel… wie schaffte er das sexy wirken zu lassen, das war ja… übel… „Nicht draufdrücken…“, brachte er gerade noch heraus, hatte wirklich erwartet das er seinen Worten Folge leisten würde, atmete dann jedoch erleichtert aus als dieser ihm nur den Schal wegnahm und dann die Brille. Beschämt senkte er den Blick, ehe er leicht nickte, brav hinterhertapste und sich aufs Bett setzte. „N bisschen….“, brachte er heraus, ehe er leise seufzte und unter leisem Stöhnen seinen Pulli auszog, den Blick immer noch gesenkt, wollte auch nicht den Blick des jungen Mannes sehen der doch jünger war als er, was er natürlich nicht wusste. Automatisch fing er an, an seiner Unterlippe zu kauen, was ihn jedoch gleich das Gesicht verziehen ließ als die Wunde wieder aufbrach. Aua…
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BeitragThema: Re: Moderne - The Clash   So März 15, 2015 9:09 pm

Tjap, Reece wusste auf was er achten musste, Veon hatte ihn ja gewarnt und er würde auch einen Teufel tun den Älteren vor den Kopf zu stoßen. Aber jetzt war er halt schon in der Wohnung und Cas bräuchte schon richterliche Anordnung um ihn hier dann wieder raus zu kriegen. Zumindest bis Reece seinen Job gemacht hatte, wäre eine Schande wenn er, ein Profi, an einem Landei scheitern sollte. Veon konnte halt gerade nicht und sandte stattdessen Gesellschaft und ein Paket mit … Spielzeug gegen einsame Stunden. Aber noch war Reece ja da und mit seiner vollen, homoerotischen Aufmerksamkeit bei dem armen Kerl. Dass dieser Herzschmerz war, fand er nicht halb so offensichtlich und schlimm wie die äußeren Verletzungen, die jedenfalls konnte man recht einfach pflegen. Etwas das auch nach der Spielerei und Stärkung mit Milch in Angriff genommen wurde, ich lächelte charmant und blieb dann mit auffordernder Miene vor dem Bett stehen. Nein, Reece war kein Unmensch und würde da draufdrücken, aber gut dass es geklappt hatte, ihm aufzuzeigen wie dumm diese Verleugnung war, als ließe sich eine Tatsache wegreden.
Der Kerl war ja schon süß, aber nur vom Verhalten her, der Oberkörper jedenfalls ließ sich echt sehen … wenn man die Wunden ausklammerte, Reece pfiff anerkennend durch die Zähne und tappte dann doch kurz los, gab nur eine andere Tür und hinter der versteckte sich das Bad.
„Alkohol hast du nicht, right?“, fragte er den anderen, kramte herum und fand ein paar der übriggebliebenen Verbandsmittel und Salbe – Vaseline hatte er selber dabei und kramte die auch mit dem Rücken zu Cas gewandt in dem Paket, ehe er sich diesem zuwandte und geschmeidig auf dessen Schoß glitt.
„Hold still, ja?“, ermahnte er diesen mit leichtem Lächeln und tupfte vorsichtig ein bisschen Vaseline gegen das Kleben der Wunde auf die Stirn des anderen, ehe er ein großes Pflaster daraufklebte, „Siehst du, das war nicht schlimm. Noch was offenes? Und nicht hier beißen.“
Sprach's und strich mit einem eingeschmierten Zeigefinger vorsichtig über die aufgesprungene Unterlippe des anderen, ihn dabei unverwandt und mit einer Mischung aus Fürsorge und Laszivität ansehend.
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BeitragThema: Re: Moderne - The Clash   So März 15, 2015 9:33 pm

Der junge Mann schien wirklich nett zu sein, schaffte es auch Cas ein leichtes Lächeln zu entlocken, indem er immer wieder Deutsch mit Englisch vermischte, er konnte Englisch ja nur aus der Schule und was man da beibrachte… nun auf jeden Fall konnte er ihn verstehen und es hob seine Laune wirklich etwas. „Sprichst du immer halb Deutsch halb Englisch?“, fragte er neugierig, wechselte nun auch ins Duzen, immerhin störte der Andere sich scheinbar nicht daran ihn auch zu duzen. Cas lächelte ihm zu, etwas schief aber immerhin nicht mehr so traurig wie vorhin, ehe er sich vorstellte. „Ich bin übrigens Cas… Casradell eigentlich aber Cas gefällt mir besser.“ Sein Lächeln verlor sich etwas und wurde zu einem kurzen gequält gezogenen Gesicht, der Name war in der Neuzeit wirklich grauenhaft, da war Cas noch unauffälliger.
Er wurde leicht rot als der andere anerkennend pfiff, fühlte sich gleich noch ein wenig nackter, als der Andere sich schon umdrehte und einfach in seiner Wohnung hantierte als würde er hierhergehören, schnappte sich auch einfach sämtliche Sachen die er brauchte und brachte Cas dazu verneinend den Kopf zu schütteln. „Nein, ich trinke keinen Alkohol.“, erklärte er, er rauchte auch nicht, nahm keine Drogen, überhaupt war er vollkommen brav. Eigentlich sollten seine Eltern stolz auf ihn sein das er nur schwul war und kein Drogenabhängiger Schläger oder sonst was. Für einen kurzen Moment checkte nun er seinerseits den jungen Mann ab, netter Hintern, sah überhaupt ziemlich toll aus und huch.. kam geradewegs auf ihn zu und setzte sich auf seinen Schoß, ließ ihn noch etwas röter werden. Allerdings kam er nicht dazu sich zu beschweren oder den anderen zu fragen ob er nicht stehen könnte oder sich woanders hinsetzen, denn dieser fing an ihm mit Vaseline die Wunde zu versorgen, klebte brav ein Pflaster auf was sicher ziemlich dämlich aussah. Stumm schüttelte er den Kopf auf die Frage ehe er innerlich aufstöhnte als er die schlanken Finger auf seiner Unterlippe spürte, eingeschmiert und… heiß. Cas schluckte fest, ehe er ein wenig versuchte seinen Schoss vom Anderen wegzurücken, eh… da regte sich was, grauenhaft. Wie peinlich war das denn. „Sorry..“, flüsterte er leise und leckte sich automatisch über die Lippe, brr, so lecker schmeckte die Salbe nicht.
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Kitsune

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BeitragThema: Re: Moderne - The Clash   So März 15, 2015 10:12 pm

Reece war ja auch toll, das wusste er selber und konnte deswegen auch das dreifache von dem verlangen, was eine normale Hure für eine halbe Stunde verlangte. Und Veon hatte ihn für einen Abend bezahlt, ergo konnte er sich auch in Ruhe um ihn kümmern. In jeder Hinsicht, ich war nicht diese Sorte von Dumpfbacke die nur die Beine breitmachen konnte, ich hatte mehr gelernt als das. Und auch genug Zeit mich neben der Arbeit zu bilden, mit Menschen umgehen konnte ich jedenfalls super.
„Yes! Blöde Angewohnheit, Florida brennt sich einem in den Kopf.“, antwortete ich und streckte spielerisch die Zunge heraus, „Hey Cas, mein Name ist Reece.“
Casradell, nun, solche abturnenden Namen wie Klaus, Willi oder Heiner, die man nicht mal ordentlich stöhnen konnte, fand Reece schlimmer, der hier war exotisch und gefiel ihm auch.

Die Wohnung war übersichtlich, Alk gab es keinen, aber es ging auch so. Die Wunden waren nicht allzu schlimm und nur die ganzen Prellungen würden Zeit brauchen, aber sonst nicht lebensgefährlich, sofern er das beurteilen konnte. Der Widerstand schien gebrochen, da der junge Mann sich nicht gegen die provisorische Behandlung wehrte, und die Doktorspiele schienen nicht nur Reece Spaß zu machen … Dessen Lächeln wurde ein bisschen verschmitzter, als er spürte wie sich da etwas regte, machte aber erst zuende und griff dann nach den Händen des anderen.
„Wieso sorry? Ich hatte doch gesagt … ich bin das Geschenk.“, schnurrte er und legte die Hände des anderen auf seine eigene Hüfte halb unter dem zu großen Shirt, ehe er geschmeidig und ganz sacht sein Becken zu bewegen begann. Trotz des Stoffs, der zwischen ihnen lag, spürte er den anderen bereits, war vorsichtig um ihm nicht wehzutun, aber was lenkte besser von Schmerz ab als Lust?
„Gut so …?“
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Selena

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BeitragThema: Re: Moderne - The Clash   So März 15, 2015 10:36 pm

Uff, was auch immer eine Hure bekam wenn es das Dreifache war und er ihn für den Abend haben würde, dann schien Veon wohl ziemlich viel hingeblättert zu haben. Gut nur das Cas davon nichts wusste und einfach nur nen süßen Kerl in der Wohnung hatte, dem er tatsächlich in seiner jetzigen Situation nicht widerstehen könnte. Tatsächlich konnte er gut mit Menschen, nja Cas war ja auch eher neugierig und offen für Neues, ähnlich einem Kind saugte er alles auf was er lernen konnte und wen er etwas Neues erfuhr umso besser! „Florida?“, fragte er daher begeistert, sein Gesicht hellte sich automatisch auf. „Ich war noch nie irgendwo anders, bin jetzt das erste Mal in einer Stadt, ich komm vom Land da… ist das alles etwas anders als hier.“ Er seufzte leise und ließ seine Schultern hängen, gut nur das er sich mittlerweile dran gewöhnt hatte das es hier recht kühl war, hätte sonst sicher eine Gänsehaut bekommen. Automatisch streckte er ihm ebenso die Zunge raus, ehe er leise lachte. „Reece hört sich genauso ungewöhnlich an wie Cas.“, stellte er fest und war damit schon etwas glücklicher, „Ist ne lustige Angewohnheit, mich stört sie sicherlich nicht.“ Er ließ seine Hände verwirrt führen, schaute ihn mit großen Augen an als die Hände die nackte Haut berührten, die Hüfte die sich langsam bewegte und sein Verräterischer Körper, hey! Also wirklich seit er hier her gekommen war konnte er nicht anders als seinen Körper dafür zu verfluchen das er sich dauernd bei hübschen Kerlen selbstständig machte, dieses Problem hatte er doch sonst nie gehabt!
„Ich das…“, fing er an, ehe er seine Hände auf die Brust des anderen legte, ihn davon abhalten wollte das er weitermachte. „Ich weiß nicht was Veon erzählt hat, aber… ich mache sowas normalerweise nicht und außer mit ihm habe ich auch noch nie mit… also ich bin… und…“ Ah er brachte es einfach nicht heraus, aber so rot wie er anlief war wohl klar was er sagen wollte.
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Kitsune

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BeitragThema: Re: Moderne - The Clash   So März 15, 2015 11:03 pm

Nun, Veon zahlkte nicht so viel wie jeder andere, als Stammkunde gab es, nun ja, Sonderkonditionen, zumal Reece nicht immer Geld in Bar verlangte. Und der Kerl hier war eigentlich auch schnuckelig genug dass ich es als Privatvergnügen bezeichnen könnte, ich kannte ihn nicht, aber so was unschuldig-anständiges war ihm lange nicht untergekommen. Stop, eigentlich noch nie.
„Oh, ich war noch nie hier auf dem Land … nur mal Campen.“, grinste der blondierte Callboy, hatte aber auch jetzt nicht vor allzu lange zu reden. Jedenfalls nicht so und nicht darüber. Aber schön dass das dauernde einwerfen spontaner Begriffe nicht zu stören schien, er könnte eh nicht damit aufhören. Er grinste nur, komische Namen hatten sie wohl beide, aber so lange sie nicht missfielen war doch alles okay. Es fühlte sich gut an, die großen warmen Hände an der Taille, die ihn kurz auf sanftem Ritt begleiteten und auch jemandes Lust eindeutig weckten, nur schien er hier wieder zu blocken, was zu erwarten gewesen war und den Profi nicht aus dem Konzept brachte.
„Shh, I know, my dear.“, schnurrte Reece, hörte zwar auf sich zu bewegen, schmiegte aber weiterhin ihre Lenden gegeneinander, „Doch ein wenig Übung wird nicht schaden, wenn du ihn wiedersiehst, hm?“
Erlegte sanft die Arme um seinen Nacken, hauchte ihm einen Kuss auf beide Wangen und dann auf seine Lippen, aber nur flüchtig – mehr durfte er nicht. Hatte Veon verboten. Reece legte eine Hand auf Cas Brust, dorthin wo es nicht bunt verfärbt war, drückte ihn in die Horizontale und kam über ihn, nachdem er wie selbstverständlich sein Shirt ausgezogen hatte.
„Soll ich dir zeigen, wie man jeden Mann verrückt macht?“, fragte er mit unschuldigem Lächeln. Reece kannte Veon, er wusste worauf dieser Ansprang und er konnte das dem Neuling zeigen … einen besseren Lehrer konnte er dafür nicht haben.
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BeitragThema: Re: Moderne - The Clash   So März 15, 2015 11:22 pm

Na das machte es ja wieder ein ganzes Stück besser, nein ehrlich er war nicht begeistert darüber wenn er erfahren würde das Reece sowas tun musste. Ja er war unschuldig, wusste nicht was man tat, wusste nicht wie man sich anstellen sollte. „Hast nichts verpasst.“, flüsterte er leise, auch wenn er ihn nicht davon überzeugen wollen würde da jetzt mal öfter hinzusehen. Er senkte kurz die Augen, schloss sie für einen Moment als er die warmen Arme um seinen Nacken spürte, die sanften Küsse auf seinen Wangen und den Lippen ließen ihn entspannen. Ach verdammte warum nicht? „Meinst du?“, fragte er etwas unsicher, ehe er seine Hände auf dessen Rücken legte, ihn an sich zog und kurz sein Gesicht in dessen Halsbeuge vergrub. Ließ sich dann nach hinten schubsen, blickte ihn mit großen Vertrauensvollen Hundeaugen an, ehe er zögerlich nickte. Ja, er wollte wissen wie man das machte, hatte ja sonst keine Erfahrung und irgendwie wusste der Mann was er tat, auch wenn er nicht wusste warum dieser das hier machte, wollte ihn bestimmt nur ablenken. Sein Blick wanderte über den nackten Brustkorb, hinunter zur noch geschlossenen Hose, ehe er ihn schüchtern anlächelte. „Du siehst hübsch aus.“, sprachs und legte ihm eine Hand vorsichtig auf den Brustkorb, strich in der Mitte hinunter bis zum Bauchnabel, schaute ihm dann ernst in die Augen und nickte. Ja, wollte er.
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BeitragThema: Re: Moderne - The Clash   Mo März 16, 2015 12:04 am

Eh, es war nicht so als könnte Reece nichts anderes tun wenn er wollte, nur sah er nicht ein sich 40 Stunden die Woche für das abzurackern was er in 5 Stunden zusammenvögeln konnte – außerdem hatte er die Veranlagung zur Prostitution, wo also war das Problem? Auf dem Land würde er vermutlich dann auch nichts verdienen. Schön dass der Ältere dann doch auf ihn ansprang, war doch gar nicht so schwer und er wohl wirklich nur verunsichert, klar, wer wäre das nicht … wenn Veon den echt für sich haben wollte, würde er wie Reece auch Schmerzen erdulden müssen … aber eins nach dem anderen, erst war Technikschulung angesagt!
„Hmhm.“, nickte Reece bestätigend, klar meinte er das und eine überzeugende Technik war das wichtigste, wenn er einen Mann für sich gewinnen wollte. Und wer wollte das in ihrem Metier nicht? Der Junge war wirklich niedlich, auch wenn er älter war als Reece und sich so bereitwillig hinlegte. Der Callboy schnurrte bei der sanften Berührung, rutschte leicht auf seinem Schoß herum und legte sich dann die eigenen Unterarme auf den Kopf, um den sonnengebräunten Oberkörper zu präsentieren.
„Danke … du auch, wenn nur diese ganzen Verunstaltungen nicht wären.“, seufzte er leicht und bedauernd, „Don't worry, ich werde vorsichtig sein. Relax.“
Damit fuhr er dem Älteren durch die kurzen Haare, rutschte dann ein bisschen tiefer und nestelte geschickt den Verschluss von dessen Hose auf. Er war vorsichtig, diese ein wenig herabzustreifen, ließ die Unterhose aber noch an ihrem Platz und turnte ein wenig, bis auch Reece nur noch seine enganliegenden Shorts trug und sich wieder leicht am Schritt des anderen rieb – dabei selbst mit leichtem seufzen auf seine Unterlippe beißend.
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