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 Ryou and the Twins

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Selena

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BeitragThema: Re: Ryou and the Twins   Do Aug 06, 2015 11:20 pm

Aki hatte wirklich noch nie sowas Schönes gesehen wie diesen Mann, vor allem nicht, als er sich dem anderen in den Schoß legte und trotz allem ein so wundervolles Lächeln für ihn parat hatte, zwar gehörte er wohl dem anderen Kerl aber er hatte ihn angelächelt! Was nur hieß, dass er ihm wohl auch gefiel, brachte Aki dazu leicht zurück zu lächeln, mochte vielleicht schüchtern rüberkommen, aber hey. Während er also in Tagträumen versank wurde er erst wieder herausgerissen als er das schallende Geräusch hörte, gefolgt von einem leisen Winseln, schaute rüber und runzelte die Stirn als er sah wie Min am Halsband hing und den Kopf zur Seite drehte, weg von allen Anwesenden, ehe er störrisch nickte. „Ja, Ryou-Sama.“, die Stimme gepresst und offensichtlich passte irgendwas nicht, wenn Aki es auch nicht identifizieren konnte, huh wann war das denn passiert, hatte sich seine kleine Schwuchtel von Bruder nicht so an den Kerl rangeschmissen und jetzt auf einmal so? Aber gut er musste ihn ja nicht verstehen. Min kroch wieder zurück, legte sich tatsächlich neben ihn und kugelte sich dort zusammen, die eigene Decke in der Mitte und wie um sich dort festzuhalten, egal, sein Augenmerk lag auf der bezaubernden Schönheit, den würde er eher mitnehmen als seinen Bruder.

Über das Bedanken würden wir noch reden, war ja kein Ding und meine Sicht ging nicht nur in die Zukunft sondern auch die Vergangenheit oder Gegenwart, konnte das nur manchmal nicht unterscheiden, aber ich würde irgendwann seinen Fehler und meinen ebenfalls sehen und ihn dafür zahlen lassen, die Bestrafung stand also noch aus, war nur verschoben bis ich mich wieder erinnerte. Schön wie brav er folgte, obwohl man deutlich merkte wo er eigentlich hinwollte, wie er sich dann an mich schmiegte und die beiden Kleinen betrachtete, ihnen sogar zulächelte um ihnen ein wenig ihrer Ängste zu nehmen, der eine sah aber auch erbärmlich aus wie er da verheult in der Decke kuschelte, einen seltsamen Blick drauf hatte während der Andere offensichtlich wütend war, wegen was auch immer, er schien zumindest nicht geschlagen worden zu sein, wobei sich da schon ein leichter roter Fleck auf seiner Wange bildete, hm. Wahrscheinlich hatte er Ryou verärgert.
Im Gegensatz zu den Zwillingen konnte sich mein Kleiner um einiges besser benehmen, auch wenn ich eigentlich gedacht hatte die Rollen wären andersherum, schaute Ryou auch deswegen kurz fragend an ehe ich mit der Schulter zuckte, na egal, Trinken einschenken kam mal gar in Frage wenn es nicht von Ale war, streichelte diesem über den Kopf. „Natürlich mein Hübscher.“, betonte ich die Tatsache dass er mir gehörte während ich Aki fixierte der mir einen Blick aus zusammengepressten Augen zuwarf. Ah, also doch nicht falsch gelegen, da war Feuer dahinter, wenn er es auch in falscher Weise zeigte. Alessio gehörte mir und nicht irgendeinem kleinen Vollwaisen der meinte sich aufspielen zu müssen, mit den Großen konnte der eh nicht mithalten. War auch interessant zu sehen wie Ryou die Beiden gleich erzog, ihnen gar keine Fehler erlaubte und mit strenger Hand durchgriff, was beim einen mehr, beim anderen weniger fruchtete. Der geschlagene Kleine kroch zurück zu seinem Bruder und kugelte sich dort zusammen, während dieser mich anstarrte und gleich ein „Guten Morgen Kazura-San.“, raushaute, nicht ernst gemeint und sein Blick lag dabei definitiv weniger auf mir als auf dem Hübschen in meinem Schoß, auch wenn er es gut kaschierte indem er den Kopf in meine Richtung hielt und nur nach unten schielte. Tse. Ale derweil schenkte mir ein, hatte auf den Tee gedeutet und auch wenn er es nicht gelernt konnte so machte er es doch ganz gut, strich ihm dafür über den Kopf und zog ihn dann am Halsband hoch um ihm einen besitzergreifenden Kuss zu geben, ehe ich ihn losließ und ihm bedeutete, dass er sich auch bedienen durfte. „Iss ruhig,“, bestimmte ich und schaute dann Ryou an. „Hast du es ihnen schon gesagt?“ Ein bedeutender Blick, sicherlich wusste dieser dass ich auf das Feuer anspielte.

Ich derweil war erst froh gewesen gelobt zu werden ehe dann alles den Bach runterging. Mein dämlicher Bruder und dieser doofe andere Kerl der ja nett schien so wie er lächelte und eigentlich gar nichts dafür konnte. Stattdessen bekam ich eine Ohrfeige von Ryou.Sama, der überaus unzufrieden war, biss die Zähne zusammen und senkte den Kopf, wollte nicht dass irgendwer die heißen Tränen sah die langsam aufkamen und ließ mich tonlos zu Boden stoßen. Mein Bruder hatte mir schon mehr weh getan, da brauchte ich jetzt nicht heulen, auch wenn es schon weh tat, konnte mich wenigstens auf den Schmerz konzentrieren gab aber keinen Ton von mir, ehe ich ein „Ja, Ryou-Sama“ herauspresste dem man hoffentlich nicht anhörte wie enttäuscht und kurz vor den Tränen ich war, ehe ich zu meinem Bruder krabbelte und mich dort um meine Decke kugelte, erst stumm anfing zu weinen als sich Ryou Aki zuwandte. Dauernd drehte sich alles nur um diesen, egal was ich machte, egal wer ich war und wie ich war es war immer mein Bruder der alle entweder auf seiner Seite oder gegen sich hatte, jedoch immer die vollste Aufmerksamkeit, ich hatte gehofft hier wäre es anders aber scheinbar hatte ich mich geirrt. Wütend darüber dass ich mir tatsächlich Hoffnung gemacht hatte, schloss ich die Augen und versuchte aus zu blenden was um mich geschah, musste das jetzt nicht wirklich auch noch sehen
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BeitragThema: Re: Ryou and the Twins   Fr Aug 07, 2015 1:13 am

Natürlich lächelte ich, ich war gerade glücklich und auch von Natur aus von aufgeschlossener Natur, die beiden Kleinen weckten den Wunsch sie zu kuscheln aber das durfte ich sicher nicht, so wie Kazura gesagt hatte, dass ich niemand an mich ranlassen durfte und musste. Und wenn ich schon nicht aktiv etwas tun konnte, dann zumindest ein kleines Lächeln wecken, das hieß ich hatte den Jungen etwas aufgemuntert! Der andere hatte sich aber gerade eine Ohrfeige gefangen, hatte bestimmt wehgetan (ich hätte das gern für ihn übernommen … von Kazu) und darum lächelte er auch nicht – er schien zu versuchen ihm zu gefallen und klang traurig, aber trösten durfte ich ihn nicht, das hatte Kazura gesagt. Ich verpeilte Akis offenkundiges Interesse an mir, er war ja gar kein Dom, wieso sollte er mich mögen?
Dass ich selber einen Fehler gemacht hatte, eigentlich sogar zwei, hate ich nicht bemerkt, wäre auch mehr als bestürzt würde er es jetzt merken und ich damit zeigen müssen dass auch ich nicht perfekt war und kein Vorbild sein konnte – aber trinken musste ich meinem Herrn geben! Ich schmiegte mich an und genoss das Streicheln, setzte mich auf und lugte über den Tisch, während mein Herr Aki böse ansah und der andere sich wieder hinlegte zu ihm, sodass ich sie noch mal anlächeln musste: so niedlich! Sie sahen wirklich fast ganz gleich aus und wirkten ein bisschen unglücklich oder verstört so drastisch wie Ryou durchgegriffen hatte. Aber dafür sagte der schüchterne Junge jetzt auch hallo, dann mochte Kazu ihn sicher lieber.
Kazura hatte auf den Tee gezeigt und einschenken war ja nicht schwer, ich sah fragend zum Zucker und zurück zu ihm, aber das schien gut so zu sein und er zog mich heran, ich schnurrte glücklich in den Kuss und leckte über seine Unterlippe, ehe ich mich neben ihm ins Gras hockte und dann neugierig über den Tisch lugte. Eigentlich wollte ich nichts mehr, nur Wasser, da Kazu mich super versorgt hatte, aber er wollte dass ich aß wohl auch um zu Kräften zu kommen. Ob ich den Kleinen was abgeben durfte? Sicher nicht, das entschied ja Ryou und bei ihm wagte ich nicht zu fragen … ich naschte ein wenig Brot, das ich in eine Soße gedipt hatte die auch Kazu auf dem Reis hatte. Ich wagte nicht von dessen Seite zu weichen, auch wenn ich das drängende Gefühl hatte, dass etwas nicht stimmte, rutschte unwohl herum und seufzte leise, der Plug bewegte sich ja mit und fühlte sich wiederum gut an, wenn auch … zu wenig.


Gerade vor Kazura durfte sich einer der Beiden auch nur den kleinsten Fehler erlauben, und es wurde bei beiden nicht ungeahndet so stehen gelassen. Mins Schock und Enttäuschung war nicht zu übersehen, und umgekehrt schien Aki sehr konzentriert, spurte zwar noch ehe seine Sekundenfrist ablief, aber es wirkte blechern und wie auswendig gelernt, was ja auch völlig legitim war und zumindest der richtige Text fürs erste Mal. Lob für etwas selbstverständliches bekam er aber nicht, durfte liegen bleiben vor seinem Bruder während Ryou sich dem Yakuzaerben zuwandte und dessen Blick einfing. Es ratterte kurz, dann vollzog er nach dass er nur eine akute Sache meinen konnte die er selber erst in den Nachrichten gesehen hatte.
„Nein, noch nicht.“, meinte er und wischte einen Grashalm von seinem Knie, „Es ist noch zu früh.“
Sie hatten noch keinen Rückhalt, würden eventuell an der Nachricht zerbrechen weil sie noch keine Alternative anerkannt hatten, von daher würde es eher unwahrscheinlich in der nächsten Zeit für sie bekannt werden. Er warf einen Blick zur Seite zu den Zwillingen, da Alessio ja so weit im Griff zu sein schien, und Min bekam doch noch seine Aufmerksamkeit in Form eines weiteren Schlages auf seine Kehrseite mit der flachen Hand, dass es klatschte.
„Hör auf damit! Habe ich dir erlaubt aufzustehen, ja oder nein?“, herrschte er ihn an, würde nur weil Kazura hier war die Maßregelungen nicht schleifen lassen und er wartete nur die Bestätigung ab, „Dieser Fehler lag bei dir, hör auf zu heulen. Du verdirbst mir den Appetit.“
Jetzt hatte Min zumindest schon mal negative Aufmerksamkeit und fing sich einen verärgerten Blick ein, er sollte nicht wegen so einer Bagatelle weinen denn Aki schien zu beschäftigt sich um ihn zu kümmern.
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BeitragThema: Re: Ryou and the Twins   Fr Aug 07, 2015 3:22 pm

Ich konnte auch nichts dafür, dass ich so auf meinen Bruder reagierte, dass dieser einfach… jemanden aussuchte der ihm gefiel und das auch durfte, Ryou sagte nichts gegen das offensichtliche anhimmeln, auch wenn Kazura es eindeutig mitbekam und ähnlich sauer war wie ich, nur dass er es anders zeigen konnte. Am Liebsten hätte ich ihn angeschrieen, aber sowas traute ich mich nicht, war nicht selbstbewusst genug da dann weiter zu machen und nicht komplett zusammen zu brechen. Erst recht nicht, als ich den kurzen seltsamen Austausch hörte, die Stimmlagen waren… seltsam und für einen Moment blieb mir das Herz stehen und ich starrte Kazura entsetzt an, meinte er… war sie? Es war noch zu früh es uns zu sagen… Wahrscheinlich war es wirklich passiert und ich hatte ihr nicht mal sagen können wie sehr ich sie liebte auch wenn sie Aki immer bevorzugt hatte, sie alles für ihn gegeben hatte. Ich war hin und hergerissen vom Schmerz darüber dass wieder nur mein Bruder im Mittelpunkt stand und der Tatsache was geschehen sein könnte, der Tonfall ließ nichts anderes zu, die Fakten ließen nichts anderes zu, konnte den gepeinigten Aufschrei nicht verhindern als ich dann die harte Hand spürte, konnte nicht anders als zu schluchzen und den Kopf zu schütteln, ehe ich vollkommen egal was für Folgen das haben könnte mich zu Ryou wand und mich ihm an den Oberkörper warf, an ihm festkrallte und anfing wirklich zu weinen und immer wieder ein verzweifeltes „Nein“, von mir zu geben, während ich mich so fest in dem Stoff verkrallte dass er wirklich Gewalt bräuchte mich da wieder weg zu bekommen. Über meine Situation konnte ich immer noch weinen, aber nicht… nicht darüber.

Diese Gottheit von einem Mann war wirklich bezaubernd, schenkte ihm ein Lächeln dass sein Herz schneller schlagen ließ, während der blöde Volltrottel nur böse starrte und zeigte, dass dieser ihm gehörte. Aki konnte sich gerade noch davon abhalten ein bedrohliches Knurren zu verhindern. Das war Seins, der schmierige Kerl sollte gefälligst die Finger von ihm lassen und überhaupt welcher Kerl trug schon lange Haare wie ein Weibsbild? Schade dass er offenkundig hörig war, aber vielleicht hatte man ihm ja auch Drogen gegeben, wer wusste das schon hier in diesem perversen Haushalt war ja alles möglich. Kam jedoch nicht weiter in seinen Gedanken als sein Bruder geschlagen wurde und vor sich hin heulte, bitte so ne Heulsuse und dann beim zweiten Schlag auch noch dem Kerl um den Hals, nja die Körpermitte fiel und sich an ihn klammerte als wäre er ein Rettungsboot. Konnte nicht anders als ihn zu treten und ihm ein „Stell dich nicht so an du Schwuchtel“, zu zu zischen.

Huh, Ale benahm sich wirklich mustergültig ich war so stolz auf ihn und würde ihm das später auch zeigen, wie er brav reagierte, mir sogar Tee einschenkte und den Zwillingen zumindest mit Lächeln versuchte etwas Angst zu nehmen, auch wenn das irgendwie rasend schnell außer Kontrolle geriet. Überhaupt sollte die kleine Hure seine Finger von Ale lassen, da würde ich nochmal mit Ryou reden müssen, überhaupt freute dieser sich sicher zu hören, dass er die Jungfrau der Beiden leider schon gehabt hatte, hätte das sicher nochmal mehr genossen wenn er gewusst hätte, dass Aki eben keine mehr war. Und die Gründe und Erklärung die der Kerl hatte waren eigentlich zum Schreien komisch wenn er nicht so ein Mistkerl wäre, jeder war ein Mistkerl der meinen süßen Ale anhimmelte. Würde diesen auch nochmal vor ihm warnen müssen, Minoru machte sich ja scheinbar nichts aus ihm und weinte nur stumm vor sich hin für die Rüge die er bekommen hatte oder was anderes? Egal. Für einen Moment stockte ich in der Bewegung, hatte mir gerade nochmal was nehmen wollen, mein Blickfeld verschwamm im gleichen Moment in dem sich Min heulend an Ryou warf, während ich tief Luft einsog aber von weit weniger Bildern überrannt wurde als für gewöhnlich. Ein kurzes Gespräch zwischen Eltern, ein heller Haarschopf der hinter der Tür stand und zum Weinen in sein Zimmer ging ob dem Gehörten und jemand der wohl richtige Schlüsse gezogen hatte, wenn auch ganz anders. War wohl kein Unfall gewesen das Ganze. „Ryou.“, die Stimmlage ernst, war immer noch leicht gefangen bekam alles gleichzeitig mit, aber es ging. Mein Tonfall ließ klar erkennen, dass er mich anschauen musste, schüttelte leicht den Kopf und versuchte raus zu kommen, während meine Zunge nur träge reagierte. „Weiß es.“, nicht unbedingt das Beste was man sagen konnte, verwirrend wahrscheinlich für die anderen Teilnehmer, aber Min bekam davon grad eh nichts mit und Aki schien vollkommen ahnungslos, während ich Ale zu mir zog und ihn fest in den Arm nahm, egal was er gerade in der Hand hatte oder machte.
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BeitragThema: Re: Ryou and the Twins   Fr Aug 07, 2015 4:28 pm

Ryou hatte auch keinen Grund, es zu unterbinden, denn Aki sollte ruhig himmeln, und je offenkundiger er das machte, desto einfacher war es ihm das nachher vorzuhalten dass er sehr wohl empfänglich fürs eigene Geschlecht war. Und außerdem würde Kazura niemanden an Ale heranlassen, das dürfte er gern auch schmerzhaft am eigenen Leib erfahren, immerhin durfte Kazu sehr wohl sein Eigentum verteidigen. Aber ja, das hatte niemand vorhersehen können und daher müssten sie noch mal über die Vorgehensweise sprechen.
Hätte ja niemand ahnen können dass auf einmal das Chaos losbrach, und dass der überaus nichtssagende Dialog der beiden Herrn da jemanden so verstören könnte, es hätte ja auch sonstwas sein können, Tattoos oder nur dass sie heute geimpft wurden oder was auch immer, nichts davon schien ausreichend um so eine Reaktion zu provozieren und ehrlich gesagt war Ryou es auch nicht gewohnt, dass man sich ihm so entgegen schmiss. Was war denn jetzt kaputt? Seine erste Reaktion wäre eigentlich gewesen, Min so was von eine zu verpassen dass er froh sein sollte noch sprechen zu können, allerdings reagierte er blitzartig auf den Tritt, der zwar Min galt, aber eben in Ryous Richtung ging – er packte Akis Fußgelenk und riss ihn wie er war heran, niemand verletzte sein Eigentum auch nicht wenn es Verwandtschaft war, und darum nahm er nicht die Flache Hand sondern direkt die Faust, knallte ihm eine dass ihm vermutlich selbst die Finger wehtun würden.
„Tu das noch mal und du hast keine Beine mehr.“, fuhr er Aki an und hätte sich wohl jetzt dann endlich Min gewidmet und ebenfalls zurecht gewiesen, ehe Kazura sich bemerkbar machte.

Dessen kurzen Aussetzer hatte er wegen der Zicken seiner eigenen Haustiere nicht mitbekommen, weder das Erstarren noch sonstwas, aber die Stimme und der Tonfall waren unverkennbar. Er musste Min also da noch kleben lassen, sah aber sofort dass Kazura etwas gesehen hatte und diesen auch direkt an, er sah aus wie immernoch weggetreten und sprach schleppend, Ryou verstand aber dennoch und runzelte die Stirn. Ah … gut. Daher also die Reaktion, und genau deshalb hatte er es nicht sagen wollen, weil er mit genau so was gerechnet hatte.
„Hm.“, machte er und nickte Kazura dann zu, der Blick leicht sorgenvoll, aber es schien kein schlimmer Anfall zu sein, wessen er sich erst sicher sein wollte. Doch mit Ale im Arm ging das, hoffentlich, zweite Bewährungsprobe für diesen. Ja … sie würden nachher reden müssen.
Gewalt war kein Thema um Min da abzukriegen, es ging immerhin um Ryou, und auch wenn er diese Reaktion nachvollziehen konnte, hieß das noch lange nicht dass er sie duldete, es hatte ja anscheinend geklappt dass Min ihn als Herrn akzeptierte und Schutz suchte – aber was er noch lernen müsste wäre Respekt zu haben, so was nicht zu tun. Ryou packte ihn an der Kehle und drückte zu, auch um das stetige wimmern zu unterbinden, würde so lange zugedrückt halten bis Mins Griff sich lockerte und ihn dann mit unsanftem Schubs wieder auf den Rasen befördern, mit einer Hand auf dem Bauch zu fixieren und ohne seinen Sitzplatz zu verlassen drei Finger in ihn zu rammen. Niemand hatte ihm erlaubt ihn einfach anzufassen.


Das war wirklich überraschend wie schnell sich alles änderte, ich mischte mich sowieso nie in Gespräche ein, und das zwischen Ryou und Kazura-san hatte ich nicht mal verstanden, also wusste ich auch nicht wieso Min au einmal so ausflippte, was war denn passiert? Ich zuckte zusammen und stöhnte leise, als Aki wiederum einen Schlag abbekam, den hätte ich gern gehabt und merkte doch sofort dass mit Kazu etwas nicht stimmte, er war auf einmal erstarrt und ich hatte eigentlich nur fragen wollen was 'Schwuchtel' hieß, weil ich das japanische Wort nicht kannte. Ich sah auf seine Hand und zurück, fiepte leise weil ich Angst bekam, er sah komisch aus, wie Abwesend oder unter Drogen und das hatte ich schon mal mitbekommen, rutschte heran und flüsterte seinen Namen. Er aber nannte jenen Ryous, der immernoch belagert wurde, das durften die beiden bestimmt nicht einfach machen, und ich würde das auch nicht tun. Wer weiß es, was, wie, ich winselte verwirrt und wurde aufgeregt, weil ich nicht wusste was los war und warum der Junge weinte, sich aber trotzdem an Ryou schmiss und wieso der andere getreten hatte... sie taten einander ja weh! Aber egal es ging ja um Kazura und ich machte gerade gar nichts außer mir Sorgen, seufzte halb erleichtert als er mich wahrnahm und auf seinen Schoß zog, ich schlang sofort die Arme um seinen Nacken und die Beine um seine Hüfte, als er mich heranzog.
„Kazura-san?“, flüsterte ich, versuchte mich nur auf ihn zu konzentrieren und kam mir schlecht vor, weil ich immernoch erregt war durch den Plug, dabei schien es ihm nicht so gut zu gehen. Ich rieb meine Wange an ihm, sah ihn verunsichert an und beruhigte mich nicht wirklich, was wenn gerade was schlimmes passiert war und ich hatte es einfach nicht mitbekommen.
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Selena

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BeitragThema: Re: Ryou and the Twins   Sa Aug 08, 2015 2:51 am

Ryou könnte da sehr wohl was unterbinden sonst würde ich das machen, der kleine Scheißer hatte schon oft genug bewiesen dass er seinen Arsch auch Kerlen hinstrecken konnte oder andersherum, da brauchte er jetzt gar nicht so tun. Ale gehörte mir und das brauchte der da gar nicht bringen ihn so anzuhimmeln, mein Kleiner war viel mehr wert als dieser blöde Kerl auch wenn er gut für Ryou war, eigentlich war er ja ein süßer Bengel, aber nicht wenn er nach meinem Eigentum schielte. Leider bekam ich wenig mit, hätte Ryou auch zur Räson gerufen, hey die waren neu und jung und er wäre sicher stinksauer wenn ich eingreifen würde, aber das alles verwirrte Ale nur vollkommen. Der Kleine war verwirrt und hatte die richtigen Schlüsse anders gezogen als Ryou es meinte, hatte ein feines Gespür für Tonfälle und wohl erwartet dass ihre Mutter an ihrem Krebs gestorben war und nicht bei einem Wohnungsbrand. Das Einzige was für ihn zählte und Sinn ergab, konnte tatsächlich sein, dass sie über was anderes geredet hatten, aber er hatte es als das aufgefasst, passte auch zeitlich in das was er wusste, nur Aki schien nicht den blassesten Schimmer zu haben. Wie in Trance sah ich wie Ryou den Zwillingen zeigte wer der Boss war, schüttelte den Kopf und knurrte leise, während ich Ale kraulte, der sich komplett an mich schmiegte, mich umschlang und meinen Namen flüsterte. Der Name wie ein Seil, ein Schutzstrang der mich zurückführte wie einst Ariadnes roter Faden durch das Labyrinth bis hin zum Ausgang, flüsterte seinen Namen und nahm sein Gesicht in meine Hände, küsste ihn hungrig und langte dann nach unten, zog zur Belohnung den Plug ein wenig aus ihm, ehe ich ihn zurückstieß. „Dafür wird ich dich später ficken.“, knurrte ich leise, ihm ins Ohr und blickte dann zu den Zwillingen und Ryou der sich mittlerweile um Beide gekümmert hatte, wäre am Liebsten selbst aufgestanden um dem Kleinen zu helfen, vor allem weil ich gesehen hatte mit welcher Abhängigkeit und Lieber dieser mal an Ryou hängen würde, das hatte er nun wirklich nicht verdient was da passierte, aber ich wusste das Ryou wirklich sauer werden würde, würde nochmal so mit ihm reden, in Ruhe alleine, vielleicht nur wenn Ale mit dabei war.

Ich hatte… Angst, Angst und Trauer, Verzweiflung, spürte erst jetzt wie sehr mit die letzten Tage eigentlich zugesetzt hatten und auch wenn sie alles hätten meinen können, so war mir doch als erstes unsere Mum durch den Kopf geschossen, das Gespräch mit meinem Vater als es darum ging dass sie mehrere Krankheiten gleichzeitig hatte, alle im Endstadium, sie wussten nicht wie sie bisher überlebt hatte und auch wenn sehr teure Operationen vielleicht helfen könnten, hatten sie die Klassenfahrt für uns bezahlt, eine Fahrt die wir nun nie mehr antreten würden wo wir hier waren. Aki hatte unbedingt hinwollen, irgendwo in Italien, auch wenn ich versuchte hatte ihm ins Gewissen zu reden. Jetzt jedoch war das alles egal, wollte einfach nur beschützt werden, wollte dass mich jemand hielt und war so froh, dass Ryou mich nicht gleich wegstieß, wimmerte nicht mehr nur noch sondern heulte wirklich, während ich mich vollkommen darin verlor, im ersten Moment auch nicht merkte wie da Hände um meinen Hals waren, erst als es anfing weh zu tun und ich keine Luft mehr bekam, versuchte stärker zu atmen, krallte mich noch ein wenig mehr fest, ehe ich hochsah, war Ryou, alles gut, lächelte ihn kurz an, was auch immer mich dazu trieb, er war hübsch, sah nur noch schleierhaft und keuchte, ehe ich eine Hand aus seinem Oberteil löste und ihm auf seinen Arm legte, nicht schob, nicht löste sondern einfach nur drauf legte und dann die Augen schloss, war komisch, mir wurde schwarz vor Augen und alles war schwammig, hatte nicht mitbekommen wie er Aki geschlagen hatte, auch nicht was mit Kazura passierte, einfach vollkommen abgeschottet, das Blut rauschte mir in den Ohren und dann… wurde es so leicht, spürte wie sich meine verkrampfte Hand um sein Hemd löste, ehe ich auf den Boden geworfen wurde, hart aufkam und die Hand auf meinem Rücken spürte, ehe ein brennender Schmerz durch mich zuckte, mich aufschreien ließ, sicher riss ich leicht, war ja etwas vorbereitet gewesen aber nicht auf sowas, ehe ich mit einem schnappenden Einatmen zurück in die Realität gerissen wurde, mich um seine Finger zusammenkrampfte und die Hände in den Boden grub, jedoch mich nicht anderweitig bewegte, erst wieder langsam zu mir kam, der Schmerz half und doch… blinzelte die Tränen weg und schaute zu Ryou-Sama, keuchte leicht und wimmerte, ehe ich meine Hand in seine Richtung streckte, ihn aber nicht berührte. „Bitte… Bitte Ryou-Sama, nicht… nicht böse sein.“, kam kaum weiter, ehe ich meinen anderen Arm nach vorne nahm und mein Gesicht darin vergrub, versuchte mich zu beruhigen, ihn nicht noch mehr zu blamieren. Ich zitterte und hoffte er würde mir mein Verhalten verzeihen, aber… es tat so weh.

Aki hatte nicht erwartet, dass jemand mal dazwischen gehen würde wenn er seinen Bruder trat oder schlug, war schon so normal geworden dass er das tat wenn ihm was nicht passte, dass er vollkommen erschrocken aufschrie als er plötzlich am Knöchel gepackt wurde und dann… kam da auch schon die Faust, ein starker Schmerz in seinem Kiefer, flog gegen den Tisch und haute sich ordentlich den Schädel an, ehe er bewusstlos wurde, blutete jedoch nicht, mehr als eine Beule und ordentlich Schädelbrummen würde er wohl nicht davon behalten, wenn auch sein Kiefer eine Weile schmerzen würde, Zähne waren keine Verletzt aber er hatte eine Platzwunder an der Lippe und würde über die komplette Seite einen blauen Fleck bekommen.
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BeitragThema: Re: Ryou and the Twins   So Aug 09, 2015 7:04 pm

Ryou wusste ja auch noch gar nichts davon, würde Aki aber auch nicht schonen, sobald er wusste dass dieser es gewohnt war etwas in sich zu haben – darum also hatte der Gute den Plug rausbekommen. Sollte Aki doch schielen, aber nun ja, er würde sich ihm ohne Erlaubnis nicht nähern dürfen und wenn die Konsequenzen tragen. Er selbst würde auch die Leine seiner Haustiere nicht kürzer lassen, es waren seine, aber da müssten sie noch was klären und Kazura hatte durchaus die Möglichkeit auch die Zwillinge zurecht zu weisen, schlichtweg weil er auch deren Herrn befehligen konnte. Komisch, aber gut, sollte Min auch so ein feines Gespür haben wäre das bei einem Hellseher in der näheren Umgebung kein großes Wundernis. So ahnte zumindest Min etwas, aber wirklich wissen was passiert war würden die beiden erst später. Dafür war jetzt nicht die Zeit.
Italien konnten die Kinder sich bestimmt auch mal ansehen, immerhin hatte nicht nur Veon dort Kontakte und Kazura würde sicher mal in Alessios Heimat wollen. Verständlich dass der Kleine weinte, nahezu aufgelöst war, aber das, was er tat durfte er so nicht einfach machen, wenn er den Schutz wollte musste er sich an die Regeln halten und „Spring Ryou an!“ war in keinem Fall akzeptabel.

Ryou kannte die Grenzen, wusste dass er nicht zu lange zudrücken durfte und hatte doch Erfolg , der Widerstand wuchs und kam dann doch wieder, als er es geschafft hatte Min von sich zu lösen und anfing ihn unsanft zu fingern, eher zu malträtieren. Zumindest so halb kam er wieder zu Besinnung, vollkommen verheult und doch noch besser beisammen als sein Bruder, der offenbar das Bewusstsein verloren hatte nach unsanftem Stoß gegen den Tisch. Er hatte das selbst zu verantworten, und wie angekündigt kam auch die Strafe postwendend. So hatte er jedenfalls Zeit sich nur noch um Min zu kümmern, der bereits wieder die Hand ausstreckte. Ja, er blutete, aber nicht zu sehr. Allerdings hatte er nicht vor hieraus etwas anderes zu machen als Üben sich zu benehmen.
„Wenn du etwas falsch gemacht hast, was tust du dann?“, fragte er deutlich, um auch zu Min durchzukommen, der gut daran tat sich zu entschuldigen, denn einfach so wurde niemandem etwas verziehen, doch wenn er das angemessen machte würde Ryou seine Hand auch nehmen und aufhören ihn noch weiter ungesund zu dehnen. So ist gut, jetzt beruhig dich und trink was.


Ja, ich war verwirrt und war auch recht erschrocken dass der eine Junge sich nicht mehr rührte, konnte aber von meiner sehr eingenommenen und damit tröstenden Haltung aus niemanden außer Kazura wirklich mustern. Und das war eigentlich auch gut, denn ich sollte mich ja auch auf niemanden Sonst fokussieren, was war denn passiert, war alles mit ihm in Ordnung? Ich drückte mich an ihn, als er knurrte und winselte, wusste nicht ob ich schreien musste, damit er wieder klar wurde, aber das war dann gar nicht nötig.
Er erwiderte meinen Namen, nachdem ich seinen Nannte, der innige Kuss wischte die Sorge von meinem Gesicht und ich umarmte ihn fest, ehe ich leise aufstöhnte und versuchte den Plug mehr zu spüren. Dann leckte ich ihm über die Wange und schnurrte, ja, später dann, wann immer er es wollte.
„Kazura-san~“, schnurrte ich und rieb meinen Körper an seinem, seufzte leise und wohlig, als hätte ich schon vergessen was hinter mir passiert war. Aber hatte ich eben nicht, leckte ihm über die Wange und sah ihn dann an, um zu gucken ob er in Ordnung war und ob ich ihm helfen konnte.
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BeitragThema: Re: Ryou and the Twins   So Aug 09, 2015 9:01 pm

Na, wohl weniger feines Gespür als einfach das Wissen und die Logik was wohl geschehen sein musste. Vielleicht hatte Kazura uns aber auch nur rausgesucht weil er wusste, dass wohl ins uns was schlummerte, oder nur in einem, egal. Wir würden uns freuen Italien zusehen, wäre auch interessant die Sprache zu hören, hatten ja einen Einheimischen da, der konnte uns Italienisch beibringen und wir ihm japanisch.
Ich kannte die Regeln noch gar nicht, würde sie aber kennen lernen, jetzt schmerzhafter als anders, war aber gut, riss mich aus meiner Agonie und brachte mich zurück in die Wirklichkeit. Es tat weh, nicht so sehr wie der emotionale Schmerz, aber der Physische riss mich zumindest heraus und brachte mich dazu mich auf Ryou zu konzentrieren, mein Bruder war… vollkommen vom Schirm, schaute erstmal fast verwirrt zu Ryou ehe ich enttäuscht seufzte, hatte ihn blamiert und ihm Unrecht getan und schaute ihn gequält an, jedoch nicht weil mein Hintern sich anfühlte als würde er brennen, blutete nicht stark genug um das Bein herunter zu tropfen, aber ich spürte es trotzdem, hatte auch bis dahin ohne es zu merken leise Schmerzenslaute von mir gegeben, teils sogar geschrien, gerade als er die Finger in mich gerammt hatte und dann vollkommen ohne Rücksicht angefangen hatte mich zu weiten. „Es tut mir leid Ryou-Sama, ich wollte Euch nicht blamieren.“, sagte ich leise, senkte den Kopf um ihm nicht in die Augen zu sehen. „Und euch…“, wurde mir jetzt erst klar wie ich mich auf ihn gestürzt hatte und hickste, schniefte leicht. „Ich wollte nicht einfach…. Es tut mir leid, ich machs nie wieder!“ Zumindest hatte ich das vor, konnte nicht ahnen ob sowas nochmal vorkommen würde, aber ich wollte mich nicht noch schlimmer benehmen, wollte dass er stolz auf mich war und fing fast wieder an zu weinen als ich seine große Hand an meiner spürte, hatte schmerzerfüllt gewimmert, als sich die Finger zurückzogen und konnte nicht anders als die Hand fest zu umschließen, wollte nicht dass er mich wieder losließ und war froh, dass er mir half hoch zu kommen, an den Tisch mir etwas einzuschenken das ich mit der anderen, zittrigen Hand an den Mund führte, gerade verhindern konnte zu sabbern, krabbelte dann halb zu Ryou zurück und hielt schüchtern seine Hand, während ich den Kopf gesenkt hielt, immer noch zitternd und mich danach sehnend in den Arm genommen zu werden, traute mich aber nicht darum zu bitten nachdem ich schon alles falsch gemacht hatte. Warf einen Blick zu meinem Bruder, was mich erst erschrak, aber er atmete und knurrte schon wieder leise in der Bewusstlosigkeit, nutzte die Chance zu Ryou zu schauen und ihn schüchtern anzusprechen. „Es ist Mama oder… sie war krank, Aki wusste es nicht,“, schaute ihn mit schmerzverzerrtem Gesicht an und konnte nicht verhindern das meine Stimme zwischen drin brach und wischte mir mit der anderen Hand über die Augen um zu verhindern das ich weiterheulte, musste stark sein. „Könn… können wir ihm erstmal nichts sagen?“, fragte ich leise, schaute Ryou flehend an und würde mich -immer noch zitternd- zusammen kugeln, die Hand niemals loslassend, wenn nichts anderes passierte, brauchte einfach Wärme und Körperkontakt und wenn es auch nur meine eigene wäre.

Ich war verwirrt, fühlte sich immer seltsam an aus dem ganzen zu erwachen und auch wenn es nicht schlimm war, so war es doch jedes Mal wieder gewöhnungsbedürftig, war froh mich auf Alessio konzentrieren zu können und seine süßen Stöhner zu hören, während ich gleichzeitig jedoch meinen Kleinen vernachlässigte indem ich zu Ryou und dem Kleinen sah, während ich Ale mit dem Plug vögelte, diesem in sein Ohr gurrte. Interessant, obwohl er dem Kleinen deutlich weh tat entschuldigte sich dieser brav und versuchte ihm zu gefallen, war nicht so verschreckt und verstört, dass er versucht abzuhauen sondern versuchte vielmehr mehr von ihm zu bekommen, hm. Knabberte gedankenverloren an Ales Ohrläppchen und massierte seinen Steiß. „Kleiner, ich hab noch so viel zu lernen.“, flüsterte ich ihm zu und seufzte leise, drückte dann meine Lippen auf seine und verhinderte so, dass er etwas sagte, dass Ryous Aufmerksamkeit auf uns ziehen könnte. „Das wollte ich dir eigentlich erzählen, ich kann Sachen sehen die andere nicht sehen können.“, erklärte ich ihm leise, ruhig und streichelte seinen Rücken, lächelte aufmunternd. „Ich habe auch gesehen dass wir in Zukunft zusammen sind und die beiden Jungs auch da sind. Das wird schon mit ihnen, ich hab gesehen dass sie auch irgendwann glücklich sind.“ Flüsterte ich ihm zu, sodass Min es nicht mitbekam, Ryou jedoch würde es wohl hören, der Kleine war eh nur auf Ryou fixiert und bekam nichts mit und ich lächelte Ryou entwaffnend an.
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BeitragThema: Re: Ryou and the Twins   So Aug 09, 2015 11:39 pm

Tja, nach einer Weile glaubte man sowieso nicht mehr an Zufall, Kazura hatte sofort etwas mit Alessio verbunden, vielleicht hatte er auch zu den Zwillingen etwas gesehen – so oder so war es gut, wie es jetzt war. Italien würde aber noch eine Weile brauchen, es würde dauern bis Aki auch nur reif war mit aus dem Haus zu dürfen, oder vielleicht auch nicht, er würde sich über neue Überraschungen nicht wundern.
Regeln lernte man auch nur auf zwei Arten – Belohnung und Strafe, je intensiver beides ausfiel, desto besser prägte es sich ein. Auch Min schien es, trotz seines Weinkrampfes gerade eben noch, wunderbar zu verstehen, hatte sich bereits gefangen und hörte auf zu schreien, stattdessen tat er, was er auch tun sollte, sich entschuldigen. Nachvollziehbare Reaktion wenn man ahnte, dass ein geliebtes Familienmitglied tot war, aber das durfte ihm schlichtweg nicht passieren, niemand durfte ihn einfach so anfassen wenn Ryou es nicht duldete oder erlaubte. So schwer war es ja nicht, oder? Und ebenso wenig stellte Ryou sich quer, ihm dann auch zu verzeihen, nickte leicht und ließ dann von ihm ab, konnte die Strafe beenden und nahm die kleine Hand, denn Strafe musste sein, trotzdem konnte er ja nicht die ganze Zeit jammern, so lange Kazura und Alessio draußen den Morgen genießen wollten.
„Gut. Jetzt beruhig dich wieder, und trink ein wenig.“, meinte er, zog Min achtsam hoch da er im Liegen ja nichts machen konnte, und während dieser trank (die Hand Ryous durfte er so lange behalten) gönnte auch Ryou sich noch einen Schluck Kaffee, bis er zurück kam und dann auch wieder Aufmerksamkeit kriegte. Darum also hatte er so reagiert, wusste gar nichts von dem Feuer und dass es beide erwischt hatte, vielleicht auch geplant gewesen, sondern machte sich nur deshalb Sorgen. Gut, wäre kein Trost ihm zu sagen was wirklich los war, aber das, hatte Ryou auch schon festgelegt, würden sie beide nicht erfahren. Er musterte Min nur kurz, zog dann die Hand weg und hob ihn unter den Armen hoch und auf seinen Schoß.
„Sprich nicht weiter darüber.“, wies er ihn an, „Ich sagte bereits, dass es zu früh dafür ist.“
Er ließ ihn dort sitzen wo er war, damit er genau wie sein Bruder wieder runterkommen konnte, und linste dann zu Kazura. Er sprach leise, aber trotzdem verständlich – ohne dabei etwas neues zu erzählen. Natürlich würden sie bleiben, und es würde ihnen gut gehen sobald sie ihre Lage akzeptieren konnten.


Er vernachlässigte mich doch nicht, er passte nur auf dass mit den anderen alles okay war, Anführer machten das doch so, oder? Ich durfte ihn nicht einengen, war sein Eigentum und durfte nicht vergessen dass ich nur die Rechte hatte, die er mir auch gab, und er konnte sie mir auch wieder wegnehmen. Ich hörte nur am Rande zu was Ryou mit den Zwillingen machte, wie könnte ich auch aufpassen wenn er mich gerade verwöhnte, mit dem kleinen und doch reizenden Plug in mir spielte und mich dann sogar beknabberte, was mich wohlig schnurren und leicht schaudern ließ. Er konnte gern auch zubeißen … Ich legte leicht den Kopf schief als er das sagte, was denn lernen, er war wundervoll auch wenn ich sein erstes Pet war, aber da er mich sofort küsste hielt ich den Mund und ließ mich verwöhnen, bis er wieder etwas erzählte, was ich … zwar akustisch verstand aber nicht ganz begriff. Sachen die man nicht sehen konnte? War das das gewesen was gerade passiert war, oder im Bordell? Aber ob er das nun sagte um mich zu beruhigen oder weil es wahr war, es freute mich und ich lachte, drückte meine Stirn an seine.
„Natürlich zusammen!“, meinte ich, wo sollte ich sonst hin, und ein Blick zurück zu den anderen zeigte dass Min bei Ryou sitzen durfte, auch da alles gut! Ich schnurrte und war auch schon wieder fröhlich, küsste ihn vorsichtig und rutschte dann unruhig herum, sah ihn bittend an. Ich war satt, zufrieden, durfte ich jetzt ins Wasser?
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BeitragThema: Re: Ryou and the Twins   Mo Aug 10, 2015 1:26 am

Wahrscheinlich war Ryou sowieso an so einiges gewöhnt, wir jedoch wussten nichts davon was in uns schlummerte, hatten es ja nie gebraucht und unähnlich Kazuras Gabe würde sich da auch nichts tun wenn es kein Notfall war und sie durchbrachen und dann kontinuierlich erlernt und geübt werden mussten. Aki war sicherlich nicht so reif, würde länger brauchen im Gegensatz zu mir, auch wenn ich nicht wusste was ich tun würde um ihn zu verärgern, wollte ja eigentlich nichts falsch machen und doch hatte ich es getan. Es war vielleicht nachvollziehbar und trotzdem hätte ich mich etwas mehr im Griff haben sollen, hatte deswegen schon genug geweint und eigentlich hätte es mich auch nicht überraschen dürfen und doch war das alles recht viel gewesen in letzter Zeit. War schön wie er meine Hand nahm, groß und stark, warm, fühlte mich gleich viel sicherer und bedankte mich leise dafür, dass er mir hoch half, mein Loch tat weh und ich stöhnte leise, biss mir auf die Lippe um nicht zu laut zu sein, ehe ich leise fiepte als Ryou mich einfach losließ, warf einen fast entsetzten Blick zu ihm, der erst ungläubig wurde und dann vollkommen verschwand als er mich auf den Schoß nahm, konnte gar nicht anders als leise zu schniefen und mich vorsichtig anzulehnen. „Danke, Ryou-Sama.“, flüsterte ich ihm zu, ehe ich die Augen schloss und es einen Moment genoss ehe seine Stimme die Stille um uns Beide herum wieder durchbrach, nickte daraufhin und schaute ihn aus roten, geschwollenen Augen an. „Ja, Ryou-Sama. Ich…“, biss mir wieder auf die Lippe und schüttelte dann leicht den Kopf ehe ich leise ein „ist egal…“ anhängte und auf meine Hände nach unten schaute, wollte nicht dass er mich runterwarf oder sonst was, traut mich nicht ihn zu fragen, ob ich ihn umarmen und mich ankuscheln durfte, einfach… weil die Tränen immer noch liefen und ich nichts dagegen machen konnte. Ein Glück nur, dass ich fast lautlos weinen konnte, hatte es oft müssen und war es daher gewohnt.

Klar machten Anführer das so, aber hier war ich kein Anführer, das hier war Familie und da passte man anders aufeinander auf, war ja auch bemüht, dass wir als große Familie gut miteinander auskommen mussten, auch wenn ich wohl lernen musste, dass dieses Bild das ich gesehen hatte noch einige Zeit hin war. Dort hatten die Kleinen sich nämlich nicht gegenseitig getreten oder ähnliches und auch Aki war glücklich auf Ryous Schoß gelegen, der eine den Kopf in dessen Schoß und der andre oben an die Brust gekuschelt, ein geruhsames Bild, würde diesem sicher auch ganz gut tun wenn die Kleinen spurten und er sich etwas zurücklehnen konnte. Wahrscheinlich gab ich Ale zu viele Rechte, jedohc gehörte dieser mir und er war ja schon erzogen, da konnte ich kaum etwas falsch machen und er war mir bedingungslos ergeben, vielleicht war es anders herum auch schon ein wenig so, denn ich hatte gar keine Probleme damit zu erkennen, dass er zu mir gehörte und andersherum natürlich auch. Lächelte als Ales Schnurren mich aus den Gedanken riss und lachte leise über meinen kleinen wollüstigen Mann, der sich so wundervoll auf meinem Schoß räkelte. Er schien nicht ganz zu verstehen was ich sagen wollte, seufzte leise, hatte auch dumm angefangen. „Ich bin sowas wie ein Hellseher, ich kann es nur nicht steuern. Dann passieren so Sachen wie gestern und jetzt gerade eben.“, schaute ihn dabei ernster an. „Manchmal geht es mir dabei nicht gut, gestern zum Beispiel hast du um Hilfe gerufen und es hat auch geholfen, dass du da warst.“ Er schien unbekümmert zu sein, drückte sogar seine Stirn an meine, war fast als würde er mir erklären dass ich hier dumm war und es vollkommen natürlich war, dass wir alle zusammen gehörten, musste daraufhin lächeln und klapste ihm leicht auf den Hintern, ehe ich ihm über den Hinterkopf streichelte, seinen Nacken kraulte. Dachte sogar an die Kleinen zu denen er schaute, nun zumindest Min war da wo er hingehörte, Aki würde wohl noch ein hartes Stück Arbeit werden, grinste dann als mir klar wurde was er wollte. „Hmm… mag da jemand planschen gehen? Los, hopp, spiel ne Runde, ja?“ Durfte ruhig losrennen, krabbeln, wie auch immer, während ich mich zurücklehnen würde, zusehen was er machte und im Augenwinkel Ryou und seine Pets beobachten, sie sahen wirklich gut aus zusammen.
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BeitragThema: Re: Ryou and the Twins   Mo Aug 10, 2015 3:03 am

Nun, schocken würde es zumindest niemanden der Hausherren wenn jemand ihrer Schützlinge unter extremen Bedingungen besondere Fähigkeiten zeigen sollte, denn dass es das gab wussten sie schon, sehr gut sogar. Es passierte eben dass man Fehler machte, im Kern war das auch gut, denn wie sonst sollten sie es lernen, bestimmt nicht durch ein Kopftätscheln. Es mochte viel gewesen sein, aber sie beide waren auch hier um sich charakterlich zu entwickeln und zwar genauso wie Ryou es wollte – zu erkennen an Variation und Intensität von Strafe oder eben Lob. Wenn er sich benahm gab es auch keinen Ärger, und da er sich benahm durfte Min auch die Hand haben, sich festhalten, und da Trinken ein kontrolliertes Atmen und Schlucken brauchte, beruhigte man sich dabei auch. Er bedankte sich brav und durfte dann trotz des entsetzten Gesichts auf den Schoß – Ryou durfte seine Hand wegziehen wann er wollte – und sich anlehnen. Der Yakuza hob skeptisch eine Augenbraue, da er nicht glaubte dass es egal war, zog Min dann näher heran und stützte sich mit beiden Armen hinter sich im Gras ab, blieb Min also gar nichts anderes übrig als halb auf dessen Oberkörper zu liegen. So, Ruhe jetzt, und wenn er sich gefangen hatte konnte er mit Ale spielen gehen oder ihm eben auch zusehen. Oder er blieb hier und heulte sich erst mal aus, so lange er leise blieb war das in Ordnung.

Nun ja, aber er war doch Anführer der Familie, richtig? So von der Hierarchie her ganz oben und dann Ryou und dann wir, auch wenn ich nicht wusste ob zwischen neu und erfahrener Unterschiede gemacht wurden. Ich hatte nicht aufgepasst, aber Gewalt in der Erziehung war für mich mittlerweile völlig normal. Am Anfang aber sicher sehr schwer gewesen … aber klar, es würde ihnen gut gehen, ich fand Ryou gruselig, aber so wie er mit den Kleinen beim Frühstück gewesen sein musste dem schmutzigen Geschirr nach ging es ihnen sicher gut – ich erinnerte mich noch manchmal lange nur sehr wenig und doofes Essen bekommen zu haben. Kazu war gut zu mir und selbst wenn nicht würde ich es ihm mit Loyalität und Zuwendung vergelten, bis ich starb, er starb oder er beschloss dass ich gehen musste. Ich hoffte dass das niemals passieren würde, mochte es auch ihn zu spüren und hätte ihn sofort geritten wenn er wollte.
Hellseher kannte ich als Wort auch nicht wirklich, konnte es mir aber erschließen, und nickte, ja, dann hatte ich richtig vermutet was das gestern und gerade anging, aber ich fühlte mich besser da er mir sagte dass es half. Ich würde also gut darauf aufpassen müssen dass ihm nichts geschah, denn wir würden ja zusammenbleiben, nicht? Er gab mir einen Klaps, wobei ich leicht zuckte und schnurrte, ihn anlächelte und dann tatsächlich gehen durfte, spielen, planschen, ja!
„Jaa~ danke, Kazura-san!“, freute ich mich, würde aber erst von seinem Schoß klettern wenn er die Leine abmacht oder mir erlaubte sie abzumachen, und dann wäre ich sofort weg. Laufen ging nicht so gut, zumal ich dann ja eh wieder runtergehen würde und ließ mich dann vornüber einfach in den Teich fallen.
Das Wasser war lau, eher kühl und glasklar, ich atmete wohlig aus und ließ mich einfach unter Wasser sinken. Eine unglaubliche Ruhe breitete sich in mir aus, ich sah mir den Himmel durch die Wellenbewegung an und spürte den Grund am Rücken. Erst als ich Luft brauchte, tauchte ich auf und schüttelte vergnügt quietschend den Kopf, ehe ich ein paar mal im Kreis schwamm. Herrlich, einfach herrlich!
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BeitragThema: Re: Ryou and the Twins   Di Aug 11, 2015 12:21 am

Nein, wahrscheinlich würde es die drei jungen Männer eher verstören als Ryou und mich was da tief in ihnen schlummerte. Armer Ryou der sich dann mit vier Begabten rumschlagen musste, für mich wäre es jedoch ein wenig besser, wüsste ich doch damit, dass ich wirklich nicht alleine war und es noch andere wie mich gab. Wobei ich natürlich vollkommen Einzigartig war und Ale hatte schon Recht ich war der Anführer dieser Familie und danach kam Ryou und dann aber Ale und dann erst die Zwillinge, wobei Ryou ja auch eher ein anderer Zweig war und die Zwillinge ihm unterstanden, so oder so hatten sie letztlich alle mir zu gehorchen. Wobei das alles nochmal was Anderes mit meinen Untergebenen war, das würden sowohl Alessio als auch die Zwillinge schon sehen. Hoffentlich war Aki schon weit genug erzogen, dass er keinen Höhenflug bekam wenn er erfuhr, dass sie ihnen nichts tun durften. Nicht dass er noch frech wurde und sich sonst was erlaubte, das konnte ich dem kleinen Scheißer schon zutrauen. Ale musste sich keine Sorgen machen, Ryou wusste schon was er tat und die Jungen würde beide gut gelingen, vielleicht ein wenig ihres vorherigen Charakters verlieren, jedoch nichts was Wichtig wäre, sie würden besser werden als wenn sie normal aufgewachsen wären, etwas das relativ früh geendet hätte wenn ich das richtig gesehen hatte. Hier hatten sie ein neues Heim, eine neue Familie und sie waren in guten Händen, würden irgendwann erstklassige Gefährten für meinen Freund werden und sich gut mit Ale verstehen, war doch gut wenn man nicht nur einen Bodyguard hatte sondern noch drei andere Geheimwaffen die alles für ihre Herren tun würden? Auch Ale würde es ab jetzt um einiges besser gehen, wurde immer noch wütend bei dem Gedanken was teilweise mit ihm geschehen war, was manche vorgehabt hatten und was letztlich passiert wäre wenn nicht ich ihn ausgesucht… aber das war Vergangenheit, verblasste Zukunft, nicht immer einfach dieser zu ändern aber ich war dennoch in der Lage dazu, konnte entscheiden und ich hatte entschieden drei Menschen zu retten und dafür noch zwei weitere glücklich zu machen. Alles in allem also ein guter Geburtstag gewesen in dem ich mich eigentlich nur sinnlos hatte betrinken wollen, war wirklich froh dass Ryou mich dorthin geschleppt hatte und überhaupt musste ich mich bei allen bedanken die dafür verantwortlich gewesen waren, für das Zimmer und die Idee. Wobei diese wahrscheinlich auf Ryous Mist gewachsen war.
Ales ehrliche Freude darüber gehen zu dürfen, plantschen und spielen ließ mich ebenfalls hell lachen und ich streichelte ihm erst über den Kopf ehe ich seine Leine löste, ihn mir schnappte und noch einen Kuss klaute ehe ich ihn ins Wasser entließ, belustigt zusah wie er sich wegmachte, war wirklich schnell auf allen Vieren, machte sich gar nicht erst die Mühe aufzustehen und ich musste erneut lachen als mir klar wurde dass ich gar keinen Kuss mehr bekommen hätte, wenn ich ihn nicht nochmal geschnappt hätte. Immer noch grinsend schüttelte ich den Kopf, schaute kurz zu Ryou der sich anders positioniert hatte und schaute diesen an, während der Kleine sich näher kuschelte, halb ein kugelte, wirklich genoss wie er auf Ryou liegen durfte, um die Beiden musste man sich schon Mal keine Sorgen machen, da war wohl jemandem klar wem er gehörte und wohin. Der kurze Blick hatte gereicht damit Ale beim Wasser ankam und ich war fast erschrocken aufgesprungen als er sich einfach reinfallen ließ, aber nein, alles in Ordnung er konnte ja schwimmen, zwang mich dazu mich zu entspannen, Ale konnte schwimmen, mehr als nur gut es war wichtig ihm einen Pool bauen zu lassen, da konnte er sich dann wohlfühlen und bekam es als besondere Belohnung. Trotzdem wurde ich unruhig als er nicht einfach auftauchte, es schien eine Ewigkeit zu dauern und ich war gerade schon dabei aufzustehen, als er wieder hochkam, ließ mich geschafft wieder in die Kissen sinken. Verdammt Ale… das konnte er doch nicht machen, schüttelte über mich selbst den Kopf und schenkte mir diesmal auch einen Kaffee ein, mit Zucker und Milch, ehe ich ihm weiter zu schaute, diesmal wie er planschte und spielte, würde ihn später schimpfen dass er mir eine Heidenangst eingejagt hatte, vorerst war es einfach schön ihn quietschen zu hören, diesen glücklichen Gesichtsausdruck einfach nur weil er planschen durfte. Wagte gar nicht erst zu Ryou zu blicken der mich sicherlich beobachtet hatte.

Das Trinken hatte wirklich geholfen, nicht mal ansatzweise eine Ahnung, dass er das genommen hatte um mich zum Beruhigen zu bringen, wäre fasziniert von dieser einfachen Sachen und umso faszinierter von ihm, dass er das mit so einfachen Sachen bewerkstelligen konnte. Charakterlich gäbe es bei mir gar nichts zu finden, wirklich stark war ich nicht und wenn mir etwas wichtig war konnte ich es auch nicht verteidigen, nicht halten, ließ mich kontrollieren und wollte nirgendwo anecken, wollte einfach nur in Frieden leben und jemanden haben der mich trotzdem mochte. Natürlich durfte er seine Hand jederzeit entziehen aber ich war etwas wacklig, fühlte mich an als würde ich gleich zerbrechen und er war mein Rettungsring, war so froh dass er mich auf den Schoß nahm und sah auch nicht wie er die Augenbraue hochzog, ließ mich aber näher ziehen und wagte es mich anzuschmusen, meine Hand leicht auf seine Brust zu legen und erschrocken zu fiepen als er sich einfach nach hinten sinken ließ, hielt mich aber nicht fest sondern schloss nur die Augen in Erwartung zu fallen, was jedoch nur gegen seine starke Brust war, genoss es eine Weile, ehe ich mich regte, zu ihm hochschaute und wieder leise mit ihm sprach, eine Sache war mir noch wichtig. „Ryou-Sama… darf... darf ich später“, biss mir auf die Lippe und wusste nicht wie ich es formulieren sollte. „darf ich mit jemandem reden später?“ Schaute ihn aus geschwollenen Augen an, Hoffnung im Blick, musste mit irgendwem reden, egal mit wem und wenn er mich vor den Fernseher setzte und ich mit diesem redete… oder mir einen Teddy in die Hand drückte, war viel zu alt für sowas aber das war egal. Ließ mich dann wieder sinken, die Tränen versiegten langsam, musste mich zusammenreißen damit ich Aki nicht nur noch mehr verstörte und wollte ja auch nicht mehr heulen, schaute daher liebe Alessio zu der sich im Wasser vergnügte, musste selbst kichern als er so quietschte, rieb meine Wange etwas an Ryou ehe ich leise niesen musste. Wurde langsam kühl, vor allem wenn man sich nicht bewegte, war es ja nicht gewohnt nackt rumzulaufen und hier war es überdacht also kam da wenig Sonne hin, auch wenn es gar nicht soooo kalt draußen war.
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BeitragThema: Re: Ryou and the Twins   Di Aug 11, 2015 2:39 am

Das wäre ja auch furchtbar verstörend für sie, zu erfahren dass es mehr gab was sie zu beherrschen hatten und nutzen konnten, Ale würde sich freuen zu wissen dass es seinem Herrn half sich nicht so einsam zu fühlen. Er sollte nicht einsam sein, niemals so lange ich da war und da sein durfte und ich würde mich auch gegen Aki wehren wenn es sein musste – er durfte mich nicht anfassen ohne Erlaubnis. Es würde mich schockieren, zu wissen dass die Zwillinge auch vielleicht tot wären wenn sie nicht hier und im Bordell gewesen wären, umgekommen bei einem Hausbrand – oder was mit mir geschehen wäre … er sollte es mir nicht sagen, ich wäre wirklich verstört und hätte Angst, auch wenn mir hier ja nichts mehr passieren konnte. Ich hatte ein neues Heim und wenn ich helfen konnte es zu verteidigen würde ich das auch bedingungslos tun, wollte hier nicht weg und durfte ja auch Kazu nicht allein lassen. Wenn all das was ich bisher durchgemacht hatte nötig war um so gut für ihn zu sein, war es das nachträglich wert, oder?
Es war so schön wenn er lachte, mir den Kopf tätschelte und mich küsste, wo ich natürlich blieb und dann ohne Leine eilig davonhüpfte. Ich hatte vergessen dass es anderen Angst machen konnte wie lange ich unter Wasser bleiben konnte, ich liebte es nur, diese dumpfe Stille und das zarte Rauschen, völlige Klarheit als würde auch alles um mich herum in Ordnung geraten. Es war alles gut und ich freute mich wirklich, als ich wieder auftauchte und tief die Luft einsog – toll! Ich paddelte am Rand entlang im Kreis, ein paar Runden bei denen der Plug wundervoll rieb. Dann tauchte ich wieder ab, unter, legte mich noch mal auf den Grund und ließ mich dann nach oben treiben. Schön … so schön, wenn ich nicht so glücklich wäre würde ich weinen vor Freude, schloss die Augen und lächelte, während ich mich weiter treiben ließ.

Ach, solche Tricks halfen eben nicht nur bei Kindern, das hatte auch Kazu immer besänftigt wenn er sich nicht allzu sehr aufgeregt hatte und noch zugänglich war. Min war da noch simpler, da er nicht solchen Stolz hatte, aber für ein Pet war das doch wunderbar und wenn das Ryou nicht passte trainierte er das dem Kleinen eben ab. Jetzt wo er sich benahm durfte er auch den Rückhalt haben den er brauchte, sich anschmusen und kuscheln, das ganze Programm eben. Ryou sah ebenfalls erst mal nur in die Wolken, bis Min sich angelehnt zu Wort meldete. Der Yakuza sah nach unten, einen Arm locker um ihn gelegt, ehe er schulterzuckend nickte.
„Sicher. Beruhig dich erst einmal.“, es war ja doch reichlich viel auf einmal gewesen, was es zu verkraften galt, und so verheult musste man sich erst mal sortieren – Ryou wischte ihm die letzten Spuren aus dem Gesicht, während er Kazura beim Aufspringen beobachtete, so langsam sollte der Kleine mal wieder auftauchen – und tat er dann auch. Er wuschelte Min kurz über den Kopf und versetzte ihm dann einen sanften Stoß.
„Na los, geh und beschäftige dich ein wenig mit Alessio, ihr wohnt fortan immerhin zusammen.“, meinte er, musste sich ja auch noch um Aki kümmern der sich weiterhin nicht regte. Vielleicht wollte Min ja auch noch mal Baden und ein bisschen spielen.

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BeitragThema: Re: Ryou and the Twins   Di Aug 11, 2015 3:08 pm

Kazura würde sowas übrigens komplett abstreiten, er brauchte nichts und niemandem um sich zu beruhigen und schon gar nicht um erzogen zu werden. Ts. Manche Dinge änderten sich einfach nie. Mir war das egal, war froh wenn da jemand war und würde mich auch erziehen lassen um Ryou glücklich zu machen und nicht wieder weggeschickt zu werden. Überhaupt… ich wollte nicht mehr zurück nach Hause, nicht zu Papa ohne Mama, nein. Ich wollte hier bleiben, hoffentlich gab er uns wirklich nicht mehr her.
War schön erstmal so ruhig zu liegen, seinen Arm um mich zu spüren, fühlte sich fast an wie man es sich in einer normalen Beziehung vorstellte nur dass ich mehr wollte und er es uns geben würde, ich war eigentlich ziemlich glücklich, wusste ja schon immer dass ich anders war. „Danke Ryou-Sama“, hätte fast erneut geweint einfach weil er so lieb war und mir die Tränen wegwischte, schloss die Augen und schnurrte in die Berührung, noch mehr als er mir durch die Haare wuschelte. Die Welt könnte so schön sein. Aber dann schickte er mich weg, schaute zu Alessio, hm, ja… dann wieder zurück zu Ryou-Sama, abwartend dass er mir die Leine löste, doch bevor ich ging musste ich noch etwas wissen, etwas wirklich Wichtiges. „Ryou-Sama? Ihr gebt uns nicht mehr her oder?“, bittend, die Sehnsucht aus der Stimme nicht verbergend, ging doch eh alles vor die Hunde er konnte gerne wissen dass ich nicht mehr wegwollte, dass ich das hier als mein Heim und ihn als meinen hm, Freund? wollte. Wenn er mir sagte, dass wir ihm gehörten und nie wieder wegkämen würde ich ihn zumindest glücklich anstrahlen und bedanken ehe ich mich nach lösen der Leine zu Ale bewegen würde, natürlich auch auf allen Vieren, war ja nicht erlaubt worden zu laufen und lernen mussten wir das auch noch. Vorsichtig näherte ich mich dem Rand, wollte zu Alessio schauen, rutschte dann aber auf den Steinen aus und fiel kopfüber mit einem lauten Platscher in den See, glücklicherweise weg von allen Steinen und kam einfach nur prustend wieder nach oben, verwirrt und kleinlaut. Ich war viel zu tollpatschig, das musste sich auch ändern! Lief knallrot an und versank halb in Wasser, ehe ich ihm ein leises, schüchternes „Hallo, Alessio.“, zuwarf und ihn versuchte anzulächeln. „Ich bin Minoru, aber alle nennen mich Min.“

Wäre es wirklich, Ale konnte wirklich helfen das wäre schön und Min würde sich wahrscheinlich auch freuen, dass er was Nützliches könnte auch wenn er das nur innerhalb ihrer kleinen Familie anwenden durfte. Na, na. War ja jetzt keiner von ihnen Dreien tot und der Einzige der es erfahren würde war Ryou, war gut mit ihm reden zu können und so auch ein wenig von meinen eigenen Ängsten wegzubekommen, war nicht immer einfach und manchmal einfach zu viel Information, zu viel Leid und Elend oder Freude auf einmal die ich nicht verarbeiten konnte, vor allem wenn meine eigenen Emotionen in eine ganz andere Richtung zeigten. Wahrscheinlich gab es deswegen keine richtigen Hellseher größer in meinem Alter, immerhin wurde man irgendwann vollkommen verrückt wusste nicht mehr wo was war und egal. Jetzt hatte ich Alessio, er würde auf mich aufpassen und mich beschützen und die anderen hatten auch keinen Ryou gehabt. Nachdem ich ihn geküsst hatte flüsterte ich ihm noch zu, dass er gerne mit dem Kleinen kuscheln durfte, nur knutschen ohne Zunge, wobei das mehr neckisch angehängt wurde, glaubte nicht dass die Beiden sowas tun würden, auch wenn es wirklich sexy wäre. Mit Min. Aki würde ich wahrscheinlich filetieren.
Es war so schön Alessio zuzusehen der sich wirklich freute und dann zu sehen wie der Kleine von Ryous Schoß krabbelte und ebenfalls zum Wasser ging, nur um dort mit einem lauten Platscher hineinzufallen und das war sicher nicht geplant gewesen, konnte nicht anders als nochmal lachen zu müssen, eh die Beiden waren so knuffig, drehte mich dann zu Ryou um, ehe dieser sich um den immer noch bewusstlosen Aki kümmern konnte. „Hey, Ryou.“, fing ich an, grinste verschmitzt. „Tut mir übrigens leid. Hätte ich vorher gewusst, dass du die einzige Jungfrau von den Beiden schon vernascht hast, dann hätte ich dich vorgewarnt damit du es etwas mehr genießen kannst.“ Zwinkerte ihm dann zu, war ja wohl eindeutig was ich damit vorgeben wollte. „Wenn du willst geb ich dir ne Liste, aber das wird etwas schwierig, die ist nämlich lang. Und überhaupt ist er nicht schwul sondern macht das nur um bessere Noten und alles zu bekommen. Hat sich seinen schwarzen Gürtel tatsächlich von seinen Eltern und seinem eigenen Arsch erkauft statt sich anzustrengen und was Ordentliches zu leisten.“ Schnalzte abwertend mit der Zunge und nahm mir noch mehr Reis, ehe ich ihn dann ernst anschaute. „Er ist ein ziemlich selbstverliebtes, tyrannisches Arschloch.“ Aber das wusste Ryou sicherlich schon, auch wusste ich, dass es irgendwann nicht mehr ganz so schlimm sein würde, arrogant ja aber er würde für seine Familie, auch für Ale und Min einstehen. Aber das war noch so lange hin dass es nicht wichtig war das zu betonen, überhaupt gab es da was viel Interessanteres. „Schade dass die Drei jetzt da sind, eigentlich wollte ich mit dir in den Club, Nero hat sich da nen frisch gebackenen Besitzer geschnappt.“ Wollte ihn auch mal sehen und kennen lernen, hatte ja niedlich ausgesehen, glücklicherweise aber nicht den Sex das wollte ich von Nero nun wirklich nicht.
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BeitragThema: Re: Ryou and the Twins   Di Aug 11, 2015 6:45 pm

Man lernte nie aus, auch Ryou nicht, aber Kazuras Macken kannte er von allen ja am besten, das war kein Thema. Die der Zwillinge würde er aber auch kennenlernen, es würde Zeit brauchen, aber auch nicht zu ewig. Die Unsicherheit würde weichen, sie ihr neues Zuhause akzeptieren und damit auch einen Platz haben, den sie höchstens im Tode wieder loswurden. Aki brauchte Zurechtweisung, damit es fruchtete, und Min Zuwendung, dann schien er auch alles zu verkraften was man ihm entgegenwarf.
Er beruhigte sich auch tatsächlich, kaum dass er eine Weile Frieden hatte und sich anlehnen konnte. Na, nicht weinen wenn man ihn gerade schon geputzt hatte, er aber bedankte sich nur brav und schnurrte. Mit Min würde er keine Mühe haben, jedenfalls nicht, wenn nichts unvorhergesehenes passierte. Er musste jetzt aber erst mal auf andere Gedanken kommen und da ihm Kontakt zu anderen zu helfen schien, schickte er ihn auch spielen, Alessio wollte sicher auch nicht alleine planschen. Doch zuvor verharrte er, als Ryou noch die Leine Ausklinkte, und er neigte leicht den Kopf, ehe er antwortete.
„Ihr beide gehört mir, so lange ihr lebt.“, meinte er. Verkauf war keine Option, wenn sie nämlich so einen gravierenden Fehler machten, dass selbst Ryou sie nicht mehr wollte, dann würden sie nicht verkauft sondern getötet, um ihre Schuld zu sühnen, ganz traditionell. Doch statt schockiert zu sein schien der Kleine glücklich und krabbelte etwas ungelenk davon, wobei Ryou ihn musterte und auch zusah dass er wieder hochkam. Mal sehen wie die Zwei sich zusammen machten.

Joa, würde anstrengend so mit drei für die man Verantwortung hatte, er würde aber allen weit genug helfen, so gut er eben konnte und sei es durch zuhören. Kazura hatte früher viele Flashbacks oder Visionen gehabt die einen jungen Menschen schlimm verstören konnten, dass er älter war nahm dem ja nicht den Inhalt und den potentiellen Schrecken. Kazu hätte ja auch mal fragen können ob Min denn gekuschelt werden durfte, die Antwort wäre eigentlich nein, aber letztlich auch egal.
Aki lag da immernoch rum, was ja eigentlich nicht schlecht war, und dann rutschte Kazura heran, der auch fast ungeteilte Aufmerksamkeit bekam. Ah ja … eine einzige Jungfrau? Er hob skeptisch eine Augenbraue und schüttelte dann den Kopf – eng waren sie beide. Allerdings hatte Kazura ganz recht, er konnte es nicht ausstehen wenn jemand anders seinen Besitz angefasst hatte, wollte nichts gebrauchtes – und da gab es nur eine Lösung. Er sagte nichts, trank erst mal nur einen Schluck Kaffee und musterte dann Aki, der noch immer reglos daneben lag.
„Sein Körper ist viel zu mager als dass er ein Kämpfer sein könnte. Das werde ich ändern, genau wie seine Manieren.“, eine Herausforderung, aber machbar, „Ja, eine Liste wäre nicht schlecht. Und mach dir keine Sorgen – bis er sich benehmen kann bleibt er an der kurzen Leine. Und ich lass die Käfige aus dem Keller holen, wir bräuchten Ersatz.“
Was auch hieß dass sie erst mal nicht in den Club konnten, aber wozu auch, sie hatten ja nun alles wichtige hier und wenn Kazura wollte, dann lud er Nero und seine neue Bekanntschaft halt ein, wenn ich die so unbedingt kennenlernen musste. Oder sie gingen und jedes Pet blieb im Käfig, war ja kein Problem.
„Alle beide von diesen Kindern brauchen einfach nur Unterstützung und Erziehung.“, meinte er halblaut und wie zu sich selbst, ehe er den Kopf schüttelte und wieder zum Wasser sah. Kazura hatte schon fast vergessen dass er mal selber so ein kleiner Tyrann war, was?


Ich war immernoch ausgelassen und platschte herum, je länger ich im Wasser war, desto besser fühlte ich mich, ausgeglichen und wirklich gut – ich wusste ja noch nicht dass dieser Zustand auch die Kräfte anderer beruhigen konnte, auch wenn ich nachher zu ihm kam half es ja vielleicht? Noch blieb ich aber im Wasser, so lange wie ich durfte oder bis mir kalt wurde, dann musste ich raus, vorher aber kam noch jemand dazu. Da der eine Junge noch schlief, musste das der sein der nicht so doll geschimpft worden war, ich paddelte ein bisschen weg, sodass er hineinkönnte ohne mir zu nah zu kommen – auch wenn er das dürfte, Kazura hatte mir erlaubt ihn anzufassen, oder mich anfassen zu lassen. Ich kicherte, als er ins Wasser fiel, dann aber sah ich mir an dass er auch in Ordnung war, wie putzig. Ich lächelte hingerissen, wie süß, dass er rot wurde, und legte dann neugierig den Kopf schief.
„Hallo, Min-kun!“, sagte ich und schwamm ein bisschen herum, er war sehr hübsch und seine Haut blass, sah aus als hätte er gar keine Narben, „Entschuldige … mein Japanisch nicht so gut.“
Und es wurde schlechter wenn ich aufgeregt war. Ich erinnerte mich aber an das was Kazura mir gesagt hatte, dass ich den beiden Helfen sollte, aber nichts durfte was die Strafen oder so unterband, aber nett sein durfte ich und hielt ihm unter Wasser die Hand hin.
„Wollen wir Freunde sein?“
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BeitragThema: Re: Ryou and the Twins   Di Aug 11, 2015 11:39 pm

Macken? Ich? Ryou musste mehrere Kazuars kennen denn ich hatte definitiv keine Macken, ich war normal geraten er hingegen war seltsam zuweilen. Nein, eigentlich war ich froh dass Ryou an meiner Seite war und aufpasste, hatte es ihm nie wirklich gesagt, vielleicht betrunken oder schlaftrunken oder jedenfalls nicht wenn ich bei Sinnen war wie froh ich um ihn war und das ich mir ohne ihn wohl schon längst den Schädel weggepustet hätte. Wie auch immer, ich war noch da und er auch und wir hatten jetzt drei niedliche Kinderchen, die wir nach Lust und Laune belästigen konnten, ein schönes Leben. Klar hätte ich ihn fragen können, aber ich wusste ja wie die Antwort ausfallen würde und so wie ich es nicht sein lassen konnte ihn zu necken, so würde ich auch die Kleinen ein wenig verhätscheln müssen, kommt zu Onkel Kazura der hilft euch schon, wenn Ryou mal zu gemein war konnten sie auch jederzeit Zuflucht suchen.
Ich lächelte leicht auf die hochgezogene Augenbraue und nickte dann. „Ist ne ziemliche Liste, aber seinen Hintern hat er nur vier Leuten hergegeben, den anderen Blowjobs oder selbst nen Fick verpasst. Aber! Man höre und staune. Er ist nicht schwul, das sind nur… die verfickten andren die da Gefühle reinstecken, er selbst macht das nur um Profit raus zu schlagen.“, musste dabei lachen, da ich zuerst versucht hatte ihn nachzumachen, Ryou würde das wohl nicht ganz so lustig finden wie ich. „Mal sehen wann er merkt, dass sein kleiner Bruder in ihn verschossen ist.“ Schaute dabei belustigt zu wie die Kleinen sich langsam annäherten, ah,Min reichte ihm nicht die Hand sondern schaute fragend zu Ryou, stupste diesen leicht an. „Hey dein kleiner will wissen ob er Ale die Hand geben darf.“, wenn dieser es nicht gesehen hatte, ich nämlich war schon wieder halb weg, am Essen und den Beiden zuschauen, musste dann prusten als Ryou anmerkte, dass er ihn trainieren wollen würde, zumindest ein wenig Fleisch auf die Knochen kriegen, die Kids bekamen nochmal nen kleinen Wachstumsschub und waren dann ein Stückchen größer, würden aber ne weile brauchen bis sie ansatzweise das drauf hatten was sie haben sollten um nicht untergewichtig zu sein. „Er wollte übrigens Yakuza werden.“ Nette Vorstellung, das wäre lustig geworden und lächelte dann doch darüber was Ryou sagte. Unterstützung und Erziehung, ja das würden sie brauchen. Sein Blick entging mir dann nicht und ich lächelte ihn ehrlich an, wusste genau woran er dachte. „Du darfst nicht vergessen, dass ich damit aufwachse Leuten die Meinung zu sagen und meinen Willen durchzusetzen. Das hier ist was anderes. Außerdem hatte ich da nen netten Herrn der mich immer wieder runter gebracht hatte.“

Wahrscheinlich würde er unsere Macken mehr kennen lernen als uns lieb oder als ihm lieb war. Es war wirklich sehr schön mit Ryou zu kuscheln, wenn das bedeutete geschlagen zu werden oder sonst wie gezüchtigt oder von ihm brutal gevögelt zu werden, egal, mein Hintern puckerte immer noch und ich war trotzdem froh bei ihm zu sein, sein Arm so tröstlich und ich durfte später sogar mit jemandem reden, er sagte sogar, dass wir bis an unser Lebensende hier bleiben durften. Wahrscheinlich war mein dankbarer Blick nicht das, was er erwartet hatte, aber er würde nichts anderes von mir bekommen außer Dankbarkeit was das anging. Wenn wir wirklich sowas drastisches machten, das konnte ja an sich alles sein und noch wussten wir nicht wie Ryou tickte, was für ihn unverzeihlich war, so war es wohl nur gerecht wenn er uns tötete, auch wenn ich sicherlich nicht sterben wollte.

Alessio war hübsch und machte mir etwas Angst, er konnte das so gut, sah gut dabei aus was er machte und jetzt bei näherem Hinschauen sah ich wieviele Narben er hatte und zuckte leicht zusammen. Was wenn Ryou ihn lieber haben wollen würde als uns, ein Blick an mir runter zeigte mir das was ich eigentlich schon wusste, keine sichtbaren Wunden, vielleicht die ein oder andere kleine, einzig ein CT würde zeigen wie viele Knochen ich schon gebrochen hatte, aber mehr auch nicht. Huh, ich wusste nicht ob er mich nun mit meinem Bruder verwechselte, denn Ryou hatte durchaus auch mit mir geschimpft seit die Beiden angekommen waren und er musste gesehen wie mein Bruder ausgeknockt worden war, für den ich seltsamerweise kein Mitleid in mir entdeckte.
Ale war toll, sein Lächeln war beruhigend und riss einen wirklich mit und ich musste leise lachen, zuckte dann aber etwas von der Hand zurück. „Gerne, aber…. Ich weiß nicht ob ich dich anfassen darf.“ Warf einen Blick zu Ryou und je nachdem wie dieser reagierte würde ich ihm die Hand geben oder nicht. „Ich… weiß noch gar nicht was ich machen darf und was nicht.“, sank etwas traurig weiter ins Wasser. „Du machst das schon lange oder? Und mit dem Japanisch kann ich dir gerne helfen, wenn du möchtest?“ Und wenn ich durfte, war auch neugierig welche Sprache er denn sprach und fragte ihn danach.
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BeitragThema: Re: Ryou and the Twins   So Aug 16, 2015 10:56 pm

Jaja, Macken hatte er keine, natüüürlich. Nein, in Ryous Augen hatte er das auch nicht, es waren eben Eigenarten die sich abhoben und nicht immer gut waren, aber meist eigentlich nicht böse gemeint oder sogar niedlich waren. Er kannte ihn ja nun schon seit der junge Kerl 15 war, also die Hälfte von dessen Leben. Doch egal welchen Scheiss der Junge anstellte oder angestellt hatte, Ryou fühlte sich nicht nur für ihn verantwortlich, sondern sah ihn als so was wie seinen Ziehsohn an, würde ohne Zögern für ihn in die Schusslinie springen oder ihm einen Kakao bringen wenn er nicht schlafen konnte. Alessio konnte ihm nur gut tun und war auch dazu gedacht gewesen, diese perfekte Wahl aber hatte Kazu selbst getroffen.
Es war nicht sonderlich der Stimmung zuträglich, dass dieser jetzt solche Geschichten auspackte wenn sie gerade noch beim frühstücken waren, aber wann wenn nicht jetzt? Huh, also Mühe oder Scheu hatte er keine, das so zu regeln.
„Dann reichen mir die ersten beiden der Liste – mir egal wen er alles markiert hat.“, antwortete er und schüttelte den Kopf, auch das Verhältnis der Brüder hatte unter Kontrolle zu bleiben und da war der jetztige Zustand nicht der beste, aber auch nicht schlimm. Er hob den Kopf und sah zum Teich herüber, Min sah ihn an und der Yakuza schüttelte den Kopf – nein, durfte Min nicht, er hatte Alessio nicht anzufassen. Was auch immer Kazu so witzig fand, es war schön ihn so fröhlich zu erleben, er schien auch gut geschlafen zu haben und das trotz eines Anfalls gestern. Nun, jetzt war Aki Yakuza, wenngleich nicht so wie vermutlich anfangs geplant, während der Unterredung hatte er diesen auch etwas herangezogen an den Beinen und geschaut ob auch alles mit seinem Kopf in Ordnung war. Würde eine Beule geben, aber ansonsten schien er okay, atmete ruhig und reagierte auch nicht auf ein kurzes Kopftätscheln. Sollte er nur ruhen und sich wie sein Bruder damit abfinden hierzubleiben.
„Du wirst ein hervorragender Anführer, Kazura. Bis dahin kümmere dich gut um dich selbst.“, erwiderte er, fügte aber ein kleines Lächeln an. Und bis dahin wird der alte Herr auch noch auf dich aufpassen. Auf dich und den Rest der Familie.

Der kleine Kerl war wirklich hübsch, ein zartes, makelloses Geschöpf und so unschuldig wirkend, aber ich vertraute Kazura dass er mich mochte und nicht die Kleinen haben wollte, denn sonst hätte er sich ja sie gekauft und nicht mich. Seine Scheu war verständlich, auch ich hätte ihm nie die Hand hingehalten wenn Kazura nicht vorab erlaubt hätte dass ich das machte. Ich sah, dass er nicht durfte und lächelte ihn an, kannte das ja und plantschte ein paar Zentimeter zurück sodass meine Beine kaum noch den Boden berührten.
„Das lernt man.“, nickte ich ihm ermutigend zu, „Und ist sehr, sehr wichtig, weil man immer für aktuellen Herrn lernt.“
Konnte er noch nicht wissen also sagte ich es ihm und lächelte ihn breit an, schwamm eine Runde um ihn.
„Ob ich besser lernen soll, frage ich Kazura-san, wenn er erlaubt dann gern! Ich möchte alles verstehen und machen besser.“, nickte ich, „Italienisch ist meine Muttersprache, aber habe auch lange nicht mehr geredet. Wo kommt ihr her? Von weit fern?“
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BeitragThema: Re: Ryou and the Twins   Fr Aug 28, 2015 11:15 pm

Ich hatte genauso wenig Macken wie er welche hatte, also fast keine, wusste ja selbst wie schwierig er es manchmal mit mir gehabt hatte, die Pubertäre Phase ja noch nicht sooo lange her und jetzt hatte er zwei Pets die gerade mitten drin steckten, nur dass er diese anders erziehen konnte und würde als mich. Trotzdem hegte ich keinen Zweifel daran, dass es ihnen gut gehen würde und sie glücklich werden würden. Ziehsohn, ts Ryou hatte also schon immer einer Ader für junge Hüpfer gehabt die seine Söhne hätten sein können, gut nur dass wenigstens einer von ihnen auf Ältere stand und der andere ihm gefallen wollte, nach und nach sogar die eine Liebe verlieren würde und sich einer ordentlicheren, weit ehrlicheren widmen würde. Jetzt musste ich nur noch darauf aufpassen das keinem meiner vier was passierte, fast ein Grund meine Fähigkeit zu schulen, nur dass ich mir selbst nicht eingestand wie viel Angst ich eigentlich davor und vor der Verantwortung hatte die es mit sich brachte.
Na wann sollte ich diese Geschichte denn dann raus bringen, gab keinen richtigen Zeitpunkt für so was und zumindest einer der Beiden wusste es jetzt, kam sogar recht gut damit klar, auch wenn Ryou später definitiv ein kleines, weinendes Häuflein Elend da hatte sobald sie alleine waren. „Die ersten Vier.“, zog ich eine Augenbraue hoch und schaute ihn bedeutend an, wurde er alt oder war er einfach zu abgelenkt von seinen neuen Errungenschaften. „Außer du willst die anderen zwei wegkommen lassen, dann würde ich das übernehmen, wir wollen doch nicht dass auch nur einer übrig bleibt der dein Eigentum beschmutzt hat.“ Lächelte unschuldig und steckte ihm einen Zettel zu, alles schon aufgeschrieben, ich hatte einen wirklichen Lauf gehabt, der jedoch damit leider endete, alles weitere würde weiteres Sehen voraussetzen und davon hatte ich nun wirklich genug gehabt. Amüsiert hatte ich ihm zugesehen wie er Aki einfach an den Beinen herzog, untersuchte und ihn auf den Kopf tätschelte, keine Reaktion, hm, runzelte dann aber die Stirn, was beim Kirin wollte er mir denn bitte damit sagen? War mir nicht recht sicher ob ich darauf nun schnippisch reagieren wollte, weil er mich aufzog oder er es ernst meinte, zuckte dann aber mit den Schultern. „Ich glaub ich hab jetzt noch ein paar andere Leute um die ich mich kümmern kann, das reicht erst Mal für den Anfang.“, schaute gedankenverloren zu Ale und schüttelte leicht den Kopf, ehe ich leise weiter sprach. „Ich weiß nicht... irgendwie... scheint er es zu fördern und gleichzeitig zu dämpfen.“ schaute Ryou verwirrt an, fühlte mich was dieses Thema anging immer wieder wie ein Kind das irgendwie abhängig von anderen war, regte mich zwar über mich selbst auf, aber er war immer für mich da gewesen, hatte die Attacken mitbekommen und mir immer wieder versucht raus zu helfen. Wo wäre ich nur ohne ihn? Egal, lieber das Thema wechseln. „Hey, kann ich zusehen wenn du ihn einreitest?“


Ich war nicht makellos, auch nicht zart oder hübsch, ganz normal war ich nix anderes und nichts Besonderes umso verstörter war ich darum dass wir ausgesucht worden waren, hatte genug Andere gegeben, Hübschere, Geschultere. Ein wenig traurig war ich ja schon, dass ich ihn nicht anfassen durfte, aber es war wohl besser so, warf Ryou ein schüchternes Lächeln zu und versank mit dem Gesicht halb im Wasser, mir war irgendwie kalt. Er war da schon älter, hatte mehr Ahnung und war sich seiner Sache sicherer, doch für mich war das alles Neuland, wollte nichts Falsch machen und war auch noch entzwei gerissen, zwischen Gelerntem und Gefühlen. Ich merkte, dass es das war was mich glücklich machen würde, etwas das für mich nicht denkbar war eigentlich, meine Erziehung war ja darauf getrimmt irgendwann alleine auf beiden Beinen zu stehen, Geld zu verdienen, eine Wohnung zu kaufen und eine Familie zu gründen, nur dass ich davon nichts wollte und nun. Nun war ich hier, war mit meinem Bruder bei den mächtigsten Yakuza gelandet die man finden konnte, nicht dass ich mich da auskannte, aber Yakuza klang ja schon mal gefährlich, außerdem hatte ich gesehen wie Ryou-Sama vorgehen konnte und ein wenig eingeschüchtert war ich schon. Wusste ja auch nicht was er mochte und hatte immer noch Angst, dass er einen von uns lieber mochte und den Anderen dann einfach hergab. „Er ist mein erster Herr.. ich habe Angst dass er uns einfach wegwirft wenn er uns nicht mehr mag.“, flüsterte ich, leise genug dass nur er es hören konnte, merkte auch wie sich Tränen in meinen Augen bildeten, war wohl doch nicht ganz so stabil wie erhofft. „Ich mag aber keinen anderen Herrn haben...“ Zuckte ein wenig vor ihm zurück und schaute gequält zu Ryou, wollte zu ihm, in den Arm genommen werden, dass war schön gewesen, aber letztlich wollte ich nur Körperkontakt, würde vielleicht auch helfen wenn er mich einfach so nahm wie gestern, aber ich wollte zu ihm. „Italienisch?“, zumindest schaffte er es mich abzulenken, schaute ihn interessiert an und lächelte schüchtern zurück. „Ich... wir kommen von hier in der Nähe, glaub ich... man hat uns an das Bordell verkauft, aber wollte uns danach wieder gehen lassen... haben sie zumindest gesagt. Mein Bruder hat sie verärgert.“ Mein Bruder.... dem es hoffentlich gut ging, schaute Ale erschrocken an, immer hin hatte ich mich nicht weiter um ihn gekümmert. „Er ist es nicht gewohnt dass er es ist dem man jetzt weh tut.“
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BeitragThema: Re: Ryou and the Twins   Sa Okt 17, 2015 11:56 pm

Ryou hatte Kazura überstanden und dessen Charakter war weitaus selbstbewusster gewesen als es die kleinen Pets überhaupt sein konnten, war eben doch etwas anderes als Yakuza-Erbe oder als kleiner Schläger aufzuwachsen. Dass es schwierig werden und Feingefühl erfordern könnte, stand außer frage, aber schwierig war nicht unmöglich, also war es für ihn machbar. Kazura musste erst mal lernen, jetzt für seinen eigenen Liebling verantwortlich zu sein und er würde zweifellos daran wachsen. Und wenn Kazura nicht mehr so viel Aufmerksamkeit brauchte, musste Ryou sich ja anderweitig beschäftigen …
Zum Beispiel mit einer Liste, er teilte wirklich ungern und würde auch die Vergangenheit ausradieren, wenn das hieß, selbst die Spitze zu übernehmen. Einen richtigen Moment für die andere Sache gab es wohl tatsächlich nicht, aber er hätte damit nun wirklich warten können bis die beiden hier ein bisschen mehr Stabilität erlangt hatten, bis die liste abgearbeitet und beide integriert waren, danach wäre es besser gewesen … statt dass er sich um Akis Launen UND Mins Psyche parallel kümmern musste, seufz. Er nahm den Zettel kommentarlos mit einem knappen Dank entgegen, er kümmerte sich selber darum.

Aki ging es zwar nicht prächtig, aber den Umständen entsprechend gut, er schlief noch in halber Bewusstlosigkeit und die Wunde blutete nicht mehr, kein Grund zur Sorge also. Er schmunzelte leicht, die Antwort passte zu ihm, doch zu seinem Kopf hatte (vermeintlich) nur er Zugang und musste einfach auf sich aufpassen, damit er für andere da sein konnte – denn auch ein Ryou konnte nicht für immer da sein und das war diesem völlig klar. Allerdings war es verdammt interessant dass Alessio irgendwas zu bewirken schien, ob Kazura nur ruhiger war und es sich halt automatisch so anfühlte als würde es besser gehen, oder ob es tatsächlich so war.
„So? Hm.“, meinte er, und lehnte sich zurück, nachdem er noch einen Schluck Kaffee intus hatte „Wenn dir etwas komisch vorkommt, sag Bescheid.“
Und wenn es tatsächlich so war, dass es ihm half, dann wäre das umso besser, oder nicht? Vielleicht war das auch der Grund, weshalb Kazu sich den Kleinen ausgesucht hatte, Vorsehung, Schicksal, wer wusste das schon? Es war in Ordnung das Thema erst mal ruhen zu lassen, es verunsicherte Kazura immer ein wenig und das brauchten sie gerade nicht.
„Sicher.“, erwiderte Ryou trocken, war ihm relativ schnuppe ob er zusah oder nicht, aber für Aki wäre es wohl durchaus ein Unterschied, ob ein oder gleich zwei Leute mitbekamen was er da von sich gab und was mit ihm passierte, er hatte ja schon scheu reagiert als sie nur an dem Dienstmädchen vorbei gekommen waren. „Mit oder ohne Alessio?“


Natürlich war er makellos, zumindest im Vergleich zu mir und auch noch so jung, dass er ja nur niedlich sein konnte. Wenn Herr nicht wollte, dass er mich anfasste, dann war das okay, schade zwar aber ein Herr entschied, nicht jemand wie Min oder ich und Ryou bezweckte wohl irgendwas damit. Das mit der eigenen Bude konnte er sich getrost abschminken, so wie ich die beiden da einschätzte gaben sie einen nicht wieder her und dann konnte er froh sein ein eigenes Bett zu bekommen – oder noch besser bei ihm zu schlafen. Ich schüttelte also den Kopf und lächelte ihn an, ich hatte meinen ersten Herrn nicht gewollt, und war doch bei ihm geblieben bis es irgendwann gut so war, und Min war süß, wenn er sich da Sorgen machte.
„Das nicht Sache von mag und nicht mag.“, erwiderte er eifrig, „Herr manchmal gemein sein kann und manchmal nett, aber sie immer da. Immer … “
Es sei denn sie starben, einen anderen Weg kannte ich nicht, nur dass es sein konnte, dass man nicht zusammenpasste. Das hatte ich aber nur mal gehört, sagte es aber nicht, weil ihn das bestimmt verunsichert hätte. Ryou sah nicht aus wie jemand der unbeständig war und Kazura auch nicht! Ich nickte, ja, Italienisch, ein paar Leute denen ich begegnet war wussten nicht mal wo das lag und für Japaner war ich Chiyo, weil sie Alessio manchmal nicht aussprechen konnten – Min war putzig wenn er lächelte. Sie waren also von hier, kannten also ddie Kultur länger als ich und er klang ein bisschen traurig von zuhause weg zu sein – ich beschloss ihn aufzumuntern.
„Das aber nur wenn man was falsch macht. Hat er falsch gemacht?“, fragte ich, wenn man nichts falsch machen, tat es nur weh wenn es Lust bereitete … ich kicherte und spritzte ihn mit Wasser voll, anfassen durften wir nicht, aber bestimmt spielen! Ich tauchte ab und drehte eine schnelle Runde unter Wasser, wie ein Hai um ihn herum und tauchte dann wieder auf für eine weitere Attacke. Auch ich sah zu Kazura, ob es okay war zu spielen, aber wäre doch gelacht wenn man Min nicht aufheitern könnte!
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BeitragThema: Re: Ryou and the Twins   Mo Sep 26, 2016 9:47 pm

Pft, der gute alte Mann tat ja so als wenn er sich unendlich um mich kümmern müsste, aber letztlich war ich erwachsen und konnte meine Sachen selbst regeln. Es war sicher einfach mit Ale und da hatte ich bestimmt keine Probleme zu erwarten, er schien es wirklich zu mögen gepeinigt zu werden und war wohl auch einfach froh ein Zuhause zu haben. Ich würde ihn nie wieder hergeben, fühlte mich zu ihm hingezogen und er gehörte mir, auch wenn ich mich davor fürchtete, was er mit mir anstellen konnte. Ryoou hingegen schien sich über die Liste zu freuen, nja, sein Gesichtsausdruck war ausdruckslos und grimmig wie immer, aber ich denke er war schon ein wenig froh sie zu haben, interessant auch dass gerader dieser der Beiden sich da so betätigt hatte, während Min zwar wusste dass er auf Männer stand, aber sich nicht traute und eher zurückhielt.
Auch wenn ich das dunkle Gefühl einer eher schlechten Vorahnung hatte, konnte ich nichts direktes erkennen und beschloss lieber zu schweigen. Konnte alles und nichts bedeuten.
„Klar mache ich das, du wirst es schon merken wenn mir was nicht passt.“, grinste ich verschmitzt, hatte wirklcih gute Laune und die hatte vor allem mit meiner kleinen, hübschen Wasserratte zu tun welche sich wohl für einen Hai hielt. „Mit natürlich, wir werden uns ein wenig beschäftigen und es als Aufheizer nehmen, bin mir sicher Ale hat Hunger auf Nachtisch während ich zusehen werde.“ Damit konnte ich dem kleinen Weichbieber auch zeigen dass es MEIN Ale war und er seine Augen und Finger von ihm lassen konnte. „Und so kann er gleich sehen wie sich ordentliche Kinderchen benehmen.“ Ich schnaubte leise und schenkte mir ebenfalls noch einen Kaffee nach, trank ihn langsam und schaute weiter nach drüben, war wirklich schön so. Ein guter Tag.

Niemanden berühren zu dürfen war gemein, aber ich war es gewohnt, normalerweise konnte ich auch so mit niemandem kuscheln oder jemanden berühren, war beinahe ausgehungert nach Zärtlichkeit und wahrscheinlich wusste Ryou das, würde darauf aufbauen. Ich ahnte natürlich nichts davon, woher auch, kannte mich nicht damit aus. Letztlich wollte ich auch keine eigene Wohnung, ich wollte jemanden haben zu dem ich gehörte, den ich glücklich machte und der sich freute wenn ich da war. Das Ganze was Ale da also erzählte ließ mich hoffen, schaute ihn mit aufleuchtenden Augen an. „Wirklich?“, fragte ich ihn leise, fast schon schüchtern. „Ich... das wäre schön... Aber ich hab ein wenig Angst.“ was, wenn ich ihm nicht passte, was wenn er meinen Bruder lieber mochte als mich und ich ihm zu langweilig war? Er schien eine Herausforderung zu mögen und war von starken Charakteren umgeben, das war ich alles nicht. Ich kam jedoch gar nicht dazu disen Samen der Selbstzweifel zu nähren, da mich Alessio ablenkte, um mich herum schwamm und mich immer wieder vollspritzte, lachte vergnüngt und zog mich ein wenig ins Wasser zurück, blubberte leicht und schaute zu Ryou, würde ja schon gerne wieder zu ihm gehen aber mit Ale war es auch schön so.
„Hm... er mag... Männer nicht sonderlich... ich denke er mag mich auch nicht mehr wenn er weiß, dass ich Männer sehr gerne habe...“, flüsterte ich betrübt. Aki würde mich hassen, da war ich mir sicher. „Hattest... du Männer schon immer gerne?“ Neugierig war ich ja schon, traute mich mit ihm auch zu sprechen was wohl vor den anderen nicht gegangen wäre.
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BeitragThema: Re: Ryou and the Twins   Do Sep 29, 2016 7:11 pm

Genau genommen tat Ryou das ja auch und zwar schon seit Jahren, aber er ließ Kazura gern seine Eigenständigkeit – er war ja schon froh dass dieser überhaupt welche erlangt hatte und Verantwortungsbewusstsein entwickelte, er würde ein hervorragender Anführer der Sumiyoshi-kai werden, wenn sein Vater irgendwann nicht mehr war oder konnte. Alessio schien ihm gut zu tun, und da auch dieser noch jung und sehr anhänglich war … konnte das nur gut gehen.
Ryou selbst hatte dann erst mal zu tun wenn die beiden Kleinen für heute versorgt waren, oder später, je nachdem wann er sie allein lassen konnte. Ein leichtes Schmunzeln folgte Kazuras Kommentar, dann ein Nicken, während er dem noch immer ausgeknockten Aki über die rot gestriemte Seite und den Rücken strich.
„Klingt gut, ich denke, nach dem Abendessen wird sich die Zeit dafür finden. Für alles davon.“, erwiderte er, sowohl für Einreiten als auch eine Show wie Alessio es richtig machte, so zur Anschauung wunderbar nach dem Pizzaessen. Er neigte sich etwas zur Seite, und zog Aki zu sich heran, kraulte ihm weiter ein wenig den Kopf und beobachtete die beiden Planschnasen im Wasser. Nicht dass Min noch anfing sich anderweitig zu prägen, aber bislang sahen die beiden wirklich wie zwei spielende Welpen aus – und beide würden zu ihren Herrn zurückkehren, wenn dieser rief.

Ich würde ihn auch nicht anfassen wenn Kazura das nicht wollte, immerhin konnte er das bestimmen weil ich ihm gehörte, und auch so konnte ich ja mit Min spielen. Der Arme wusste nicht mal, wie es alles ablief, und da konnte ich ihm ja ein wenig helfen und nickte eifrig, wirklich, Herr war immer da auch wenn man manchmal was falsch machte und Herr böse werden musste. Wieso man bei ihnen sein durfte, tja, das war auch mir ein Rätsel, dieses „Wieso ich, bin ich gut genug?“ verschwand nie völlig und man musste glücklich sein über jede Minute.
Ich schaffte es auch, dass er lachte, und er sah aus als wäre eer gern wieder bei Ryou-san. Ich wollte noch planschen, Wasser, ich liebte es so und schaute Min dann fragend an – wie konnte man das nicht mögen? Ich überlegte und schaute dann etwas pikiert.
„Ich weiß nicht... nicht erinnern ob je anders. Ob je Männer nicht gemocht.“, sagte ich leise, „Man alles lernt zu mögen … und das ist ja nicht schlimm wenn werden begehrt, egal von wen.“
Ich lächelte ihn zuversichtlich an und planschte noch eine Runde um ihn herum, schade dass ich ihn nicht kuscheln durfte. Es war ein Schutzmechanismus, ich wusste ja nicht dass mein Verstand ausradiert hatte, herunterspielte, dass meine ersten Erfahrungen alles andere als Freiwillig gewesen waren, schmerzhaft, demütigend. Aber das ... war ja nicht mehr schlimm, weil ich Kazu hatte.
„Keine Angst … Herr einen nicht hergibt. Nur wenn stirbt.“, sagte ich und senkte verschwörerisch die Stimme, "Kazura-san hat gesagt, dass er in Zukunft sehen kann, er also aufpassen dass uns nichts passieren und Ryou-san auch nicht!"
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BeitragThema: Re: Ryou and the Twins   So Okt 02, 2016 12:16 am

Jaja, Ryou war toll und konnte alles, war ja auch ein alter Mann und machte das beruflich und für sein Leben und hatte nie was Anderes gemacht als Leute zu verhauen und ihnen seine Weisheiten aufzudrücken. Nein, ehrlich ich war gut dran, dass ich ihn hatte und es würde ohne ihn wahrscheinlich noch nicht mal ansatzweise so gut laufen, es waren dann halt doch auch die Hintermänner und die Bodyguards die einiges schafften.
Ryou schien genauso wie ich ein wenig entspannter, er freute sich hoffentlich über seine Zwillinge, auch wenn einiges der Zukunft stark bedeckt war. Ich grinste leicht als es darum ging den Kleinen einzureiten, na das würde ein Spaß werden, Ale war so gut erzogen, dass er eine Glanzleistung erbringen würde, lächelte schon darauf und trank meinen Kaffee aus. „Wie lange willst du sie noch spielen lassen, dein Kleiner schaut schon die ganze Zeit ganz sehnsüchtig herüber.“, konnte ich es mir nicht verkneifen ihn zu necken, na da hatte er sich ja was eingefangen, aber gut, das würde der alte Mann schon noch auf die Reihe bekommen. „Ich habe später noch einen Geschäftstermin, Nero wird anwesend sein, du kannst dich also gerne noch um die Kleinen kümmern, während wir den Rest machen, ist nur ne kleine Sache, also brauche ich dich dafür nicht.“, sagte ich nach einiger Zeit, hatte das total vergessen, irgend so ein schmieriger Kerl der seinen Laden einfach ums Verrecken nicht unter unseren Schutz stellen wollte, dem würde eine kleine Abreibung schon nicht schlecht tun, war zumindest erfreut dass er wichtig genug war mich persönlich zu sprechen. Von ihm ging keine Gefahr aus, zumindest merkte ich ncihts davon und das reichte mir eigentlich. Außerdem war der gute, große Ao ja da um mich zu beschützen wenn etwas sein sollte.


Es war so traurig nicht geknuddelt werden zu können, würde auch gerne mehr Liebe erfahren, auch wenn das mit Schmerz verbunden war, wusste ja nicht vielleicht gefiel es mir sogar. Mein Blick wanderte immer wieder zu Ryou zurück, während ich gleichzeitig aber auch versuchte Ale im Blick zu behalten der um mich herum schwamm, er sah aus als wäre er glücklich, weit glücklicher als so manch normaler, anderer den ich je gesehen hatte, brachte mich auch gleich dazu mich ein wenig wohler zu fühlen und zu lächeln. Das alles war mir so unbekannt, wusste nicht was geschah, hatte seine Gewissheit noch nicht.
Offensichtlich hatte ich ihn mit meiner Frage auch beleidigt, wich einen Schritt zurück und schaute traurig. „Tut... tut mir leid, ich wollte dir nicht weh tun, ich war nur... ach ich weiß doch nicht was ich mag und wo ich hin... aber er wird uns behalten oder, dann ist das egal und er wird uns gern haben.“, ich hatte ihm zugehört und warf nun einen Blick nach hinten wo Ryou mittlerweile meinen Bruder geschnappt und sich auf den Schoß gezogen hatte. Hey... warum bekam der denn jetzt Streicheleinheiten obwohl er mir weh tun wollte und.... das war gemein... Meine Schultern fielen automatisch nach unten, ehe ich mich umdrehte und versuchte zu ignorieren was hinter mir geschah, es war egal, ich würde genießen was ich bekam ehe ich ihm überdrüssig wurde und er mich los werden wollte.
Was Ale da aber weiter erzählte lies mich leise lachen. „Denkst du wirklich dass es sowas gibt, das wäre schön, aber ich glaube da nicht daran. Trotzdem, sie scheinen stark zu sein und sich immer zu nehmen was sie wollen, vielleicht haben wir ja Glück.“
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Ryou and the Twins
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