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 Kazura & Alessio

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Kitsune

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BeitragThema: Kazura & Alessio   So Mai 10, 2015 4:05 pm



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Kitsune

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BeitragThema: Re: Kazura & Alessio   So Mai 10, 2015 5:57 pm

Ryousai bremste den pechschwarz glänzenden Wagen gleichmäßig ab und ließ ihn auf dem Rund ausrollen, sodass er fast exakt vor dem überdachten Eingang zum stehen kam. Es hatte angefangen zu nieseln, als sie von der Feier aufgebrochen waren, und tat es immernoch als sie vor dem eher unscheinbaren Gebäude im Industrieviertel anhielten. Der Anlass für Feier und Ausflug war dabei derselbe – der Mann neben Ryou im blitzsauberen Wagen wurde dreißig Jahre alt. Und er war nicht irgendwer, sondern niemand geringere als Erbe der Sumiyoshi-kai, der Gesamtwert seiner Geschenke dürfte das übersteigen was ein normaler Arbeiter im Leben verdienen konnte. Nichts allzu besonderes, aber es war durchaus Anlass zum Feiern gewesen und Ryou müsste morgen mal schauen was alles zu seinen Ehren kaputtgegangen war in Tokyo, die meisten der über 6000 Mitglieder und damit zukünftigen Untergebenen waren heute freigestellt gewesen wenn ihre Aufgaben nicht allzu wichtig waren.
Seit 15 Jahren achtete Ryou nun schon auf den jungen Kerl, (sein Vorgänger war dann vermutlich erschossen oder entlassen worden) und so auch heute, wobei er bisher nur als Chauffeur fungiert hatte. Hin zum letzten Geschenk, diesmal von Kazuras Vater, und das Gebäude vor dem sie hielten war mit eins der größten, teils illegalen Bordelle Tokyos. Die Industriehalle war umgebaut worden, enthielt bis zu 150 Schlafzimmer, Spielwiesen und eben im Untergeschoss Veranstaltungsräume. Ab und an wurden Feiern veranstaltet oder, so wie heute, eine Auktion. Passieren konnte hier nichts, genau genommen gehörte den Sumiyoshi-kai dieses Gebäude und war auch entsprechend geschützt, für jeden was dabei und ebenso aufmerksam wurden sie empfangen.

Eine sehr knapp uniformierte Frau schlüpfte zwischen den Türstehern durch und huschte zu ihnen, einen Schirm aufspannend kaum dass Ryou um das Auto herumgegangen war und die Beifahrertür geöffnet hatte. Bereits im Wagen hatte er dem langhaarigen Mann erklärt, dass er sich heute ein neues Spielzeug würde aussuchen dürfen, dass dieses aber lebte und atmete hatte er verschwiegen. Würde Kazura schon merken, wenn sie drinnen waren und man ihnen die Jacken und Mäntel abnahm, sie begrüßte, nach Getränkewünschen fragte. Das Licht war gedämpft, rötlich, dezent, es war schön warm im Gebäude. Ryou wollte nichts trinken, musterte ein paar der Gestalten, männlich und weiblich, die hier herumliefen, die mit Uniform waren Service, der Rest der in offenkundiger Kleidung rumlief Dienstleister oder Dienstleisterin. Für jeden war was dabei, aber er wollte hier kein einmaliges Abenteuer spendieren.
„Bitte die Treppe nach unten, Kazura-sama.“, wandte Ryousai sich an seinen Schützling, wies auf die mit rotem Teppich belegte Treppe und sah sich nochmals aufmerksam um. Unten waren auch mehrere Räume … aber auch wenn man noch nie auf einer Auktion war, würden die präsentierten Leiber, männlich wie weiblich, teils aufwändig drapiert und hie und da mit Preisschild an Halsband, Kette oder Käfig, es schnell verraten. Ryou sagte nichts, schmunzelte nur, aber dürfte klar sein, wieso er Kazura hierher gebracht hatte.
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Selena

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BeitragThema: Re: Kazura & Alessio   Di Mai 12, 2015 9:41 pm


Ich hatte Geburtstag oh wow.
Wäre ich nicht so gelangweilt über das ganze Rumgetue und Gehabe der anwesenden Gäste wäre ich vielleicht erheitert gewesen. Mein Wunsch das ganze einfach zu kicken und einen Doppelgänger zu engagieren der brav die Geschenke entgegennahm und hin und wieder huldvoll winkte wurde abgeschmettert von meinem Bodyguard, selbsternannten Moral und Sittenverfechter. Ich schnaubte und trank gelangweilt einen Schluck Champagner. Einen Bi-Centenaire ausgefallen ja, aber ich hatte ja auch Geburtstag, ich sollte mal wieder bei ihnen vorbeischauen und meinen Vorrat an erlesenen Getränken aufstocken. Oder ich schickte einfach Ryousai hin, als Bestrafung dafür dass er mich diesen Kleinlichkeiten aussetzte. Als ob ich zehn werden würde und eine Kindergeburtstagsfeier schmiss, es gab sogar ein Feuerwerk mir zu Ehren. Offensichtlich jedoch konnte dieses warten denn Ryou hatte mich einfach ins Auto gepackt und war mit mir davongedüst, hatte er etwa Erbarmen? Ich war mir sicher dass der Mann dieses Wort zwar kannte aber zu sadistisch war, um es jemals angedeihen zu lassen.
Ich versuchte mir nicht anmerken zu lassen wie neugierig ich letztlich darauf war was er mir zeigen wollte, hatte ja nur so seltsam gelächelt als er mich einpackte und einfach von der Feier entführte, was auch immer es war es konnte die Stimmung nur steigern.
Ja, sein Vorgänger war erschossen worden, jedoch nicht von irgendwem sondern von mir, hatte ihn dabei erwischt wie er meinen Vater bestehlen wollte, nun eigentlich mich aber so klang das doch schon viel besser. Unerwartet jedenfalls das wir vor einem Bordell hielten, einem in dem ich tatsächlich noch nicht gewesen war, nicht das ich jedes ausprobiert hatte. Ich warf einen skeptischen Blick auf meinen Bodyguard und zuckte dann mit den Schultern, na dann rein ins Vergnügen, warum auch immer ich mir die Nacht jetzt mit vögeln um die Ohren schlagen sollte, wobei vielleicht sprang ja ne nackte Tussi oder ein nackter Kerl aus der Torte. Was auch immer, besser jedenfalls als der Rest.
Gelangweilt folgte ich sowohl der Frau, als auch Ryou, schlenderte gemütlich ins Innere, mein Glas immer noch in der Hand, nippte genüsslich daran. Sah ja ganz nett aus, warf dann einen Blick auf meinen Begleiter, hochgezogene Augenbraue inklusive. „Suchst du was Nettes für die Nacht? Dann hätten wir auch auf der Feier bleiben können, da war dieser kleine blondhaarige Kellner.“, seufzte ich gelangweilt, schnippte mit den Fingern als würde ich überlegen wie er hieß, nicht das es mich ansatzweise interessiert hätte wie die Bediensteten hießen, Anwesende ausgeschlossen. „Jedenfalls hat der dich ziemlich auffällig angestarrt.“ Ich zog meine Jacke aus, gab mein Glas ab und bestellte gleich das nächste, Martini, extra trocken. Drei Oliven. Danke. Bitte. Gleich. Ein neues Geschenk bekam ich also, nichts neues wenn man Geburtstag hatte und auch so bekam ich was ich wollte, was würde man mir hier also bieten können was ich nicht sonst jederzeit bekommen würde?
Treppe nach unten wurde auch befolgt, mittlerweile war ich wirklich neugierig, war interessant zu überlegen was man mir wohl schenkte, nen flotten Dreier? Nee, schon gehabt. Gangbang? Wie… langweilig. Essen von nackten gutaussehenden Körpern? Das war normales Wochenendprozedere.Was ich dann jedoch sah war etwas ganz anderes. Preisschilder an den einzelnen Personen, hm… wenn das die Preise für eine Nacht waren würde er aber eine wirklich unvergessliche Nacht einfordern. Sah jedoch eher danach aus als könnte man sich hier komplett einen Sklaven kaufen. Interessant.
Mein Blick fiel auf ein paar interessantere in den Käfigen, wilder Blick und komplett eingeschnürt, mit O-Ring im Mund und so drapiert das man sehen konnte das ihnen ein großer Plug eingeführt worden war, sah schmerzhaft aus und aufgrund des Blickes auch nicht unbedingt das was sie wollten. Ich warf dem Zwillingspäärchen das ich da sah ein Grinsen zu und winkte fröhlich in den Käfig, ehe ich meinen Kopf zu Ryou umwandte. „Hey komm wir gehen weiter, ich will ja nicht zu lange an einer Stelle verweilen ist schön sich so frei hier bewegen zu können.“
Eh, platt aber ich hatte schon genug getrunken um eigentlich gar nicht mehr gerade aus laufen zu können, auch wenn man es mir nicht gleich ansah, Ryou wüsste sicherlich das ich wirklich schon genug hatte. „Irgendwelche Empfehlungen hier?“
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BeitragThema: Re: Kazura & Alessio   Mi Mai 13, 2015 2:53 am

Jaja, dass es Kazura am liebsten gewesen wäre, hätte man ihn einfach in seinem Zimmer mit dem Geschenkzeug beliefert, war Ryousai schon klar. Der Kerl war mittlerweile dreißig und hatte immernoch nicht begriffen, dass es bei den Yakuza zu 80% um Repräsentatives ging, er sich zeigen musste, da sein, wenn er das Unternehmen, den Luxus mal von seinem Vater übernehmen wollte, um überhaupt akzeptiert zu werden – zum Glück waren die Burschen sich Arroganz gewöhnt, gehörte dazu, aber naja. Genau deswegen hatte Ryousai ihn auch überwacht, dass er sich brav um die Gäste ein bisschen kümmerte, egal wie genervt dieser guckte – dagegen war Ryou immun, schon lange oder besser von Anfang an, er war nicht nach der Entlassung seines Vorgängers (oder Erschießung? Ach egal. Beides.) ausgesucht worden um Prinzesschen den Hintern abzuwischen, sondern seinen Hals zu bewahren – und das bedeutete ebenso, seinen Status zu sichern, dazu gehörten auch Veranstaltungen. Und wenn Ryou wirklich sadistisch wäre, hätte er bis zum absoluten Ende gewartet bis Kazura echt keinen Bock mehr hatte, stattdessen ging es ab zum Bordell ihres Vertrauens. Naja, zumindest Ryous.
Skeptische Blicke ignorierend ging es nach drinnen, wo es warm und gemütlich war, hier hatte Kazura zumindest keine Verpflichtungen und konnte sich bedienen lassen; seinem Vater gehörte das Haus schließlich. Sagte er Kazu nicht, er war betrunken und die Hemmschwelle niedrig genug.
„Ach, Ihr möchtet zur Feier zurück?“, antwortete Ryou, nicht auf das andere eingehend und sicher, damit jeden Kommentar zu unterbinden. Statt ins Bordell konnten sie gerne zurück zur noch weiterlaufenden Feier – was der Junge nicht wollte, da war er sich sicher. Klar durfte auch Ryou sich nicht alles erlauben, aber der Dreiundvierzigjährige hatte eine wachende, schützende Funktion, nicht die Position eines Dieners. Er wusste mehr als ihm zuweilen lieb war.

Unten angekommen schlug die Genervtheit etwas um, wurde zu Interesse, und während Kazura sich anfing den Käfigen zuzuwenden, warf Ryou einen mörderischen Blick in Richtung der knapp gekleideten Kellnerin, die den Martini brachte, und scheuchte sie stumm zurück, da der Kerl echt genug hatte und mit etwas Glück gar nicht merkte dass der Alk nicht kam. Der Wagen war frisch gesäubert, keine Lust die Kotze vom Armaturenbrett zu wischen. Im Anschluss ließ auch Ryou den Blick schweifen, hielt sich nah bei Kazura und nahm die Eindrücke in sich auf. Er hatte einen Scheck dabei, er könnte sich alles leisten was man sich zum Geburtstag aussuchte sponsored by Papa. Er nickte und folgte Kazura weiter durch die, nun ja, Ausstellung, kurz bei einem jungen Brünetten anhaltend, der aber nur für einen Abend angeboten wurde und sichtlich widerstrebend schien. Süß, vielleicht was für ihn selber, aber da schaute er gleich mal wenn Kazura fertig war.
„Hm.“, meinte er dann, erst Kazura musternd, dann den Blick schweifen lassend, „Nun, es ist Euer erstes Pet, Ihr habt bisher keinerlei Verantwortung bisher übernehmen müssen, seid noch inkonsequent und neigt zu Brutalität … am Besten, Ihr wählt zwischen jenen die auf ihrem Schild eine 4 oder 5 notiert haben, Kazura-sama.“
Er könnte ja noch erklären was das hieß, bezweifelte aber dass es diesen groß interessierte. Eine Eins bedeutete Frischling, ungebrochen, untrainiert, ein Rohdiamant. Die Skala ging bis sechs, aber das waren die völlig zerstörten, nicht mehr lebensfähigen, völlig abhängigen Dinger – und die waren viel zu anstrengend. Was Kazura brauchte war ein bereits geschultes Haustier, da er die Geduld es zu trainieren nicht hatte, nur würde spielen wollen. Vier oder fünf. Damit würde er schon was finden.


Mir war heiß, trotz fehlender Kleidung und kühlem Metall, auf dem ich lag und das gelegentliche Schauer über meinen Körper jagte. Bewegen konnte ich mich kaum, der linke Hand an den rechten Fuß und umgekehrt gebunden mit dünnen, einschneidenden Drähten. Von den letzten Nächten waren noch spüren übrig, Schrammen, blaue Flecken, aber nicht zu viel – immerhin war zu sehr beschädigte Ware weniger wert, man wollte aber durchaus zeigen dass Schmerz nicht nur erlaubt, sondern … nötig war. Ich zerrte nicht an den Fesseln, um mich zu befreien, sondern um langsam die Haut wund zu scheuern, genoss das zu enge Harness und den sacht pulsierenden Plug in mir. Nicht genug, einfach nicht genug, seit ich hier war hatte ich so selten genug bekommen und genau deshalb war ich nun auf einem der Podeste mit kurzer Kette am Halsband angebunden. Es genügte nicht, abends mal einen Freier zu haben, der sich dann eine Stunde leistete und wieder ging, ich brauchte mehr, war es gewohnt dauerhaft die Aufsicht eines Herrn zu haben, zu folgen, zu dienen. Es war gut gemeint, mich in andere Hände zu geben, ich war auch nicht gefesselt um mich zu wehren oder zu toben, sondern um die Kunden nicht penetrant anzuschnurren. Ich stöhnte leise, hatte zwar die Augen verbunden, aber der Mund frei – vorhin hatte jemand seine Finger hingehalten, ich hatte sie geleckt, seitdem war aber niemand sonst zu mir gekommen. Ich winselte, wand mich, hob dann den Kopf und zerrte an den Drähten. Diese Folter währte zu lang, ich wollte Schmerz, Lust, Kommen dürfen oder jemanden der es mir verbot …
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BeitragThema: Re: Kazura & Alessio   Do Mai 14, 2015 12:05 am

Es war nicht so das ich es nicht begriff, ich wusste was ich zu tun hatte aber ich konnte einfach nicht so lange unter Menschen sein. Gedanken, Gefühle, Visionen. Ich träumte davon, teils mittlerweile sogar tagsüber und je mehr ich mich dagegen wehrte, je mehr ich versuchte Ruhe zu finden desto schlimmer wurde es. Und wenn ich mich drauf einließ dann wurde es auch schlimmer, aber eher klarer, sah mehr und besser. Wie ich es auch drehte und wendete es wurde nicht so wie ich es wollte, kein reiner Frieden, keine Ruhe. Ryou wusste was Sache war, aber das half mir auch nicht wirklich weiter, war eher ne gruselige Sache und ich verabscheute es. Zumindest war ich jedoch in einem Alter in dem ich ihn nicht bitten konnte in meinem Zimmer zu schlafen und Händchen zu halten, als wäre ich noch ein Kind. Brachte mich dazu entweder bezahlte Huren anzuwerben oder mich mit Alkohol oder Tabletten wegzuschießen, am liebsten jedoch letzteres. Heute jedoch war mein Geburtstag und ich war in Feierlaune, mittlerweile, war schon gut so das wir hier waren und nicht wieder zurück bei den ganzen Menschen die mit mir reden wollten, Hände schütteln.
Ich merkte nicht mit wie mein Martini wieder fortgeschickt wurde, war auch egal ich hatte eigentlich grade gar keinen Durst, vielleicht auch besser ein Glas Wasser, wenn ich mir hier wirklich was aussuchen durfte dann wollte ich zumindest halbwegs nüchtern sein zum Genießen.

Gekotzt hätte ich ihm so oder so nicht ins Auto, das hatte ich bisher ein einziges Mal gemacht, das mir sowas immer und immer wieder vorgeworfen wurde war unfair, wirklich. Wenn also Ryou nichts Komisches machte und mir nicht verwehrte was ich begehrte dann würde ich ihm auch ein kleines Geschenk machen, war ja nicht so als würde ich mich alleine amüsieren wollen, der Mann hatte auch mal Spaß verdient.
Der Braunhaarige fiel mir nicht auf, auch nicht Ryous Interesse an ihm, betrachtete weiter fasziniert die Auslagen, vielleicht sollte ich mir sowas auch zulegen, einfach ein Gang in dem hübsche Menschen gequält wurden und in Käfigen ausgestellt im Gang standen, am Ende dann das Zimmer in dem ich Personen empfing, das klang doch super.
Pah!
Keine Verantwortung! Brutalität und Inkonsequent. „Also wähle ich eine eins ja? Oder ist eine sechs dann besser?“, fragte ich kurz nach, als ob ich das tun würde was er mir riet, ts. Davon abgesehen wollte ich zwar wissen was die Nummern bedeuteten, jedoch würde ich so tun als würde ich nur halb oder gar nicht zuhören, musste ja nicht wissen wie faszinierend ich das Ganze fand.
Mein Blick fiel auf eine Eins, ein junger Mann mit wildem Blick, stark und stolz und ziemlich aufsässig. Er war in einem Käfig eingesperrt, hatte etliche Wunden und schaffte es dennoch vollkommen stolz drein zu blicken, es wäre sicherlich spaßig ihn zu brechen und zu sehen was man damit anstellen konnte, wollte gerade auf ihn deuten als ich hinter ihm auf einem Podest etwas anderes erspähte. Ich erstarrte mitten in der Bewegung, mein Blick vollkommen vom Schwarzhaarigen abgewandt, lief am Käfig vorbei, wie in Trance, als ob außer uns beiden niemand mehr existierte. Der Mann war auf einem Podest in einer sexy Haltung festgekettet, man sah nur das Harness aber nicht den Plug, war aber fast schon klar was er in sich hatte, ich starrte ihn wohl immer noch an, seine braunblonden Haare, die verbundenen Augen, streckte langsam meine Hand aus, strich ihm über den Oberkörper, langsam, zärtlich. „Wir werden den Pool ausbauen müssen.“, ohne Gefühl gesprochen, wusste selbst nicht woher das kam aber… es passte einfach, kurz blitzte er mir durch den Kopf, jünger, ohne Augenbinde, schöne Haselnussfarbene Augen.
„Ich will ihn. Testen.“, befahl ich und schnippte mit den Fingern. „Jetzt.“
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BeitragThema: Re: Kazura & Alessio   Do Mai 14, 2015 2:07 am

Ryou war immernoch der Meinung, dass es mit Gewöhnung besser wurde statt mit Verdrängung, wie wollte Kazura es je kontrollieren, wenn er es nicht übte im Griff zu behalten? In seinen Augen konnte es nicht anders gehen, etwas unangenehmes zu akzeptieren, Schmerzen, Gestank, all das wurde mit Gewöhnung weniger schlimm – aber nein, der Kerl musste sich ja dauernd abschießen. Doch zumindest abends ließ Ryou ihn in Ruhe, wenn Alarmanlagen und dergleichen für die Sicherheit zuständig waren, auch er musste ab und an schlafen – und Kazura auch. Er wäre geblieben, wenn Kazura es wollte, nahm ja durchaus Befehle von diesem an, aber er hatte Recht in der Annahme, dass dieses eher wenig autoritäre Benehmen ihm nicht gefallen würde. Auch nach Jahren konnte Ryousai das nicht verstehen, wie auch … er hatte keine Gabe und versuchte nur das, was er für das Beste hielt. Auch ohne den Martini hatte er genug gesoffen, ein Wasser würde ihm besser bekommen und vermutlich lief Kauz nur noch wegen des reichhaltigen Essens vorhin noch aufrecht. Oh und er könnte sich hier etwas aussuchen, dass ihm fortan immer zu Verfügung stand und vielleicht etwas Beständigkeit in das unruhige Leben brachte …

Naja, man konnte nie wissen wann jemand spontan ausspuckte was zu viel war, aber noch mehr wäre dann zu viel und schon riskant, das wollte Ryou nicht eingehen und würde zwar positiv auffassen ein Geschenk zu kriegen, auch wenn er nicht Geburtstag hatte, wäre aber auch nicht gekränkt wenn nicht. Er war hier um aufzupassen, nicht um sich zu vergnügen, umso besser wenn sich das verbinden ließ. War ja nicht so als wäre es eine Bürde und nur Bürde, dessen Aufpasser zu sein und damit den Fortbestand des Yakuza-Kartells von Tokyo zu sichern. Gegen so einen Gang wäre er aber strikt, wohlwissend wer sich um die ganzen Seelen dann kümmern durfte, nein danke. So war das mit der Autorität und Außenwirkung nicht gemeint.
Was denn, war doch nichts schlimmes an der Brutalität und den Rest konnte Kazu ja üben, dem Ryou gewohnt gelassen antwortete.
„Ihr habt nach einer Empfehlung gefragt, vier oder fünf. Was Ihr letztlich wählt ist mir ziemlich egal – es ist Euer Geschenk, ich werde es nicht pflegen müssen.“, erwiderte er trocken und erklärte dann nur knapp dass die Skala den Grad der … Behandlung verriet, der den Pets schon zugedacht worden war – den Schwarzhaarigen, den er da kurz musterte, würde er nicht so schnell in den Griff kriegen, es wäre anfangs viel mehr Aufwand als Vergnügen – und die Geduld hatte Kazu nicht, Punkt. Die Brutalität aber schon, hm.
Glück gehabt, er wählte absolut spontan etwas anderes aus, mit passender Nummer am Schild, das am Podest hing. Freundschaftspreis, er würde sich erkundigen müssen wieso der Kleine gar nicht so teuer war wie es die exotische Erscheinung zu vermuten ließ – die Haare waren nicht gefärbt, das dort war kein Asiate – Europäer vielleicht und die waren eigentlich teurer.
„Den Pool?“, hakte Ryou nach, ließ die Frage aber fallen und nickte, „Wie Ihr wünscht.“
Er winkte eine der Aufpasserinnen heran, die hier herumstanden und erklärte die Absichten, sie nickte und verschwand, um den Kurier für das Lebende zu holen. Ryou hingegen führte Kazura in einen Gang, auch hier unten mit vielen Türen, von denen die meisten offen standen – er sollte sich ein Zimmer aussuchen, Ryou würde dessen Sicherheit prüfen und dann … sein Spielzeug zum richtigen Zimmer lotsen, das von einem Helfer ins Zimmer gebracht wurde. Ryou würde draußen Wache halten.


Viele der Schritte kamen nah, gingen aber an mir vorbei. Ich wand mich nicht sträubend, weinte nicht, schrie nicht, stöhnte nur leise und regte mich lustvoll. Ich dachte mir nichts dabei, als Schritte näher kamen, gucken taten viele, mehr aber meist nicht. Umso überraschter stockte mein Atem, als ich warme Finger spürte, die meine etwas kühl gewordene Haut berührten, zog unwillkürlich den Bauch ein und schauderte doch wohlig. Mh, ja, mehr, ich lag schon so lang hier dass mir mittlerweile egal war wer mich wie brutal nahm, hauptsache … es passierte, es war kaum noch auszuhalten. Die sanfte Berührung war quälend, und ich stutzte leicht, horchte auf bei der Erwähnung eines Pools, aber ich verstand das nicht. Nur dass er gedachte mich zu erlösen, so oder so, mir egal welche Form der Zuwendung, selbst wenn ich ohne gewisse Komponenten nicht voll auf meine Posten kam. Ich wollte es, gab einen leisen Laut von mir und zog an den Drähten, die mir nach einigen Momenten auch abgenommen wurden.
Einer der Helfer löste die Kette von meinem Podest und da man nicht wollte, dass ich mich schon vorm Eintreffen beim Kunden verletzte. Die Augenbinde blieb dran, aber der Helfer trug mich, bis wenige Meter vor dem Raum, wo der Aufpasser stand. Ab da sollte ich krabbeln, wobei der Plug sich lustvoll bewegte. Sehen konnte ich nichts, folgte dem Zug der Kette und als der Befehl dazu vom Helfer kam, setzte ich mich auf den kalten, sauberen Boden wie ich es beigebracht bekommen hatte. Mein Körper zitterte, kühl und nach so langer Starre etwas ungelenk, aber auch … vor Erregung, die man mir auch ansah. Den Kopf hielt ich gesenkt, auch wenn ich ohnehin nichts sah.
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BeitragThema: Re: Kazura & Alessio   Do Mai 14, 2015 4:05 pm

Es brachte gar nichts sich daran zu gewöhnen, ich würde nie wieder meine Ruhe haben, nie wieder von meinen Sachen oder ganz unschuldig träumen können wenn ich mich daran… gewöhnte. Wenn er so gute Tipps hatte konnte er es gerne selbst haben, da hatte ich kein Problem mit das abzugeben. Ryou hatte dennoch nicht umsonst ein Zimmer direkt in der Nähe, klar gab es Alarmanlagen und alles aber es gab Situationen da brachten auch Sicherheitsanlagen nichts. Allein die Gewissheit dass ich nach ihm rufen könnte, wenn etwas wäre beruhigte mich ein wenig. Würde erstmal ein Pet in meinem Zimmer wohnen wäre das sowieso alles etwas anders, ich hätte immer jemanden bei mir an den ich mich bereits schon gewöhnt hatte und es war keine Beziehung, perfekt. Ich musste mich weder verstellen noch sonst was der Andere müsste damit klar kommen wie ich war und hatte sich nicht zu beschweren, eine super Sache.

Hey, normalerweise spuckte ich nicht einfach in der Gegend herum, das klappte schon alles und ich würde ihm nirgendwo hin kotzen, vielleicht aus Protest wenn ich ein wenig jünger wäre. Mochte ja sein das er nur arbeiten wollte aber ich schätzte sowas nicht, er war mein Freund, nicht nur mein reiner Bodyguard er wusste mehr über mich als so manch anderer, mehr sogar als mein Vater und er war immer an meiner Seite gewesen seit er da war. Da konnte ich ihm auch etwas Gutes tun wenn es nur das war. Jetzt aber zählte erstmal ich und belohnt würde er später werden, wenn ich mich entschieden hatte. Üben, hm… da würde Ryou helfen dürfen, mehr als normale Ankettspiele hatte ich nämlich noch nie ausprobiert, auch wenn ich durchaus interessiert war und das ein oder andere Video hatte ich auch schon gesehen. Unnötig zu sagen das Ryou mich auch schon in flagranti vor dem Fernseher erwischt hatte, war schlimmer als von meinem eigenen Vater erwischt zu werden. Pft, er würde es nicht pflegen müssen, musste ich auch nicht immer hin waren die wohl alle in der Lage sich um sie selbst zu kümmern und selbst brav aufs Klo gehen und sich waschen und essen, also bitte.
Hmm offensichtlich nicht, denn nach dieser Skala klang das wirklich so als gäbe es welche die nicht mal dazu in der Lage waren, gut dann eben keine sechs und keine fünf, meine Güte. Ich würde mir sicherlich nicht so jemanden holen, fünf schon mal nicht weil es sicherer war weiter von der Sechs wegzubleiben und diese aus den offensichtlichen Gründen. Der Schwarzhaarige sah gut aus, wenn auch etwas zu stolz und zu selbstgefällig, ich hätte ihn trotzdem gerne genommen wenn da nicht dieser andere gewesen wäre. Er fühlte sich gut an, sein Kopf bewegte sich leicht, er zog den Bauch ein und hörte sich fast wie schnurren an das dieser von sich gab, ich lächelte. Der da. Genau der da den wollte ich. Was dort auf dem Preisschild stand interessierte mich nicht, auch die Nummer nicht, wäre mir sogar gerade egal ob da ne eins oder ne sechs stand, zählen tat nur was ich bei ihm fühlte. Er fühlte sich gut an, kühl, vertraut strich ihm langsam über die Wange, dort prangte ein großer blauer Fleck der mich missmutig das Gesicht verziehen ließ. Überhaupt hatte er einige Verletzungen die nicht von mir stammten, definitiv nicht. Der Pool, ja der musste erweitert werden. „Er schwimmt gerne.“, murmelte ich abwesend, betastete ihn weiter, zog leicht an dem Harness und schüttelte den Kopf. Ich musste ihn komplett ohne alles sehen, wollte ihn haben und verfluchte ein wenig den Alkohol als ich mich ruckartig gerade hinstellte und befahl was ich wollte. Ryou würde sich um alles kümmern, ich ließ mich von ihm im zu den Zimmern führen und suchte mir das aus das mir am besten gefiel. Viel Spielzeug, hm. Dieses dort, deutete ich drauf und ließ Ryou seines Amtes walten, wartete ungeduldig und ließ mich dann auf dem Bett nieder, wartete dort auf meinen Kleinen. Denn das er meiner war, war vollkommen klar, ich wollte ihn nur genauer betrachten, nahm auch Ryou kurz auf die Seite. „Mach alles klar, wenn ich hier fertig bin will ich ihn gleich mitnehmen.“, duldete auch keine Widerworte und öffnete meine Krawatte, lächelte die Frau an die adrett dran stand um alle Wünsche zu erfüllen und orderte ein Wasser das auch vor meinem Pet ankam. Sehr gut, sehr gut.
Ich trank einen großen Schluck, als auch schon der junge Mann ins Zimmer kam, auf allen Vieren und mit gesenktem Kopf, sah fast aus wie ein Hündchen und für einen Moment ging mein Blick an die Wand, sah dort einen Plug mit einem Schweif, na gut kein Hund… sah eher nach Pferd aus aber das würde ihm sicher stehen. Ich hoffte man sah mir nicht an wie der Atem stockte als ich hungrig an ihm herabsah, er war wirklich hübsch, etwas ungelenk aber das wäre ich wohl auch wenn ich so auf nem Podest stand, wer wusste schon wie lange und dann auch noch mit einem Plug und Harness. Ich winkte den Aufpasser weg und blieb für einige Sekunden ruhig auf dem Bett sitzen, wartete bis sich die Türe geschlossen hatte. „Aufstehen und nimm die Augenbinde ab.“, befahl ich ihm, wartete darauf das er tat was ich sagte, stand langsam auf und lief um ihn herum, blieb hinter ihm stehen und umfasste das Ende des Plugs, zog ihn leicht heraus und stieß ihn dann wieder zurück, ehe ich die Vibration ausstellte und ihn mit einem Ruck aus ihm herausriss, auf den Boden fallen ließ. Beruhigend streichelte ich über den knackigen Hintern und biss ihn leicht in den Nacken.
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BeitragThema: Re: Kazura & Alessio   Do Mai 14, 2015 5:25 pm

Tja, nur eine andere Lösung für das Problem war auch nicht in Sicht, als hätte man nicht alles schon versucht. Was sollte ein Psychologe, Arzt, Heilpraktiker, Dämonologe oder was auch immer schon machen? Ryou war nichts davon und ging einfach nach der alten Samuraiweisheit dass sich alles ertragen ließ, besser jedenfalls als diese Tablettenfresserei die er nur deshalb guthieß, weil so tatsächlich nachts mal Ruhe war. Ja, Kazu war zu alt um noch seinen Aufpasser bei sich zu haben, aber ein Pet könnte helfen – einen Versuch war es wert. In der Nähe bleiben würde Ryousai aber so oder so, es war seine Aufgabe, Berufung und Pflicht, da zu sein wenn er gebraucht wurde. Und sei es um ein plärrendes Pet zu beruhigen.
Naja, vielleicht blieben sie sogar lange genug hier dass Kazu ein wenig ausnüchterte, aber Ryou hatte eh immer was dabei falls mal wer kotzen oder ähnliches musste – nicht nur Kazu, auch das was sie heute vielleicht mitnahmen. Störte Ryou auch kein Stück, wenn er da jemanden in Flagranti erwischte, war doch normal für Heranwachsende und gerade in so dominantem Metier wie bei den Yakuza war doch klar dass sich ein Hang zur Brutalität entwickelte, den hatte der Aufpasser ja selbst und das nicht zu knapp. Aber wie sich jemand, der in einem Käfig blutend auf dem Gang eingesperrt selbst umsorgen sollte war ihm schleierhaft, zumal eine sechs es tatsächlich manchmal nicht mehr konnte, nicht mal essen würde wenn man es nicht befahl., und eine eins wollte er schon deswegen vermeiden weil er als Bodyguard daneben stehen müsste, um zu verhindern dass Kazura attackiert wurde, einigen der Ungebrochenen konnte man das durchaus zutrauen.

Diese Impulse hatte Kazura manchmal, woher auch immer und Ryou verstand es zwar nicht, nahm sie aber ernst. Wenn sein Schützling schon so lächelte, war es in Ordnung, die Entscheidung eigentlich schon gefallen, zum Glück passende Nummer. Tja, war gebraucht, wie man sah, hatte sich bestimmt auch hier im Bordell betätigt und ein Pet das Schmerzen abkonnte war genau richtig, nur danach schauen müsste man mal, nicht dass eine gefährliche Verletzung dabei war. Auf den ersten Blick aber eher nicht.
Aha, er schwamm gern, na dann – für Haustiere umbauen war ihm auch neu, aber wenn Kazura es so wollte, dann kriegte er es auch. Ryou brachte seinen angetrunkenen Schützling zu den Zimmern, die Wahl fiel schnell und Ryou übernahm die Einleitung des Testlaufs, da wurde jemand ungeduldig, der ihn dann auch beiseite nahm und ein Nicken kriegte.
„Wie Ihr wünscht, Kazura-sama.“, erwiderte er und fragte nur noch nach, ob er die Decke zum Schutz des Automobiliars auf die Rückbank oder in den Kofferraum legen sollte. Würde er dann alles dem ankommenden Helfer mitgeben er ihm einen Verantwortlichen Brachte, denn weit weg von Kazura würde Ryou sich nicht begeben. Nicht mal bis in den Verkaufsraum, das würde alles im Gang abgewickelt werden.

Ich schnurrte auch fast, mochte es so berührt zu werden auch wenn es sanft und nicht grob war, ich keuchte leise als er den blauen Fleck streifte und winselte beim Berühren des Harness. Ich würde kommen, sobald man es abnahm, stand eh schon unter Dauerspannung und würde nicht anders können. Es hatte so irritiert, was der Fremde gemurmelt hatte, hatte er meine Akte schon gesehen? Stand da überhaupt drin dass ich … daran gescheitert war Schwimmer zu werden? Ich wusste es nicht und es war auch egal, ich hoffte dass er mit mir spielen würde und wurde dann auch entsprechend losgebunden. Laufend hätte ich den Weg nicht geschafft, nicht mit dem Plug, eher wäre ich bettelnd zusammengebrochen erlöst zu werden, so aber wurde ich getragen und krabbelte dann, was schön war, sich lustvoll anfühlte und mich zittern ließ, noch ehe ich mich überhaupt hinsetzte. Der Aufpasser ging und ich hörte die Tür, im Anschluss eine gebieterische Stimme, die mich schaudern ließ. Ich sagte nichts, auch wenn ich es hätte tun können, wusste aber nicht ob ich durfte und stand auf, wodurch der Plug sich bewegte, mich kurz durch den Mund ausatmen ließ. Meine Hände zitterten, auch wegen der etwas wunden Gelenke, aber ich schaffte es mir die Augenbinde abzunehmen. Hell war es hier nach der völligen Dunkelheit, ich hielt den Blick aber gesenkt – auch als die Schritte sich näherten und ich kurz Beine sehen konnte, die mich umrundeten. Ich blieb stehen, konnte mir aber ein Keuchen nicht verkneifen, als der Plug … am liebsten hätte ich mich fallen gelassen und gebettelt dass er mich nahm, war feucht genug dass Rinnsale meine Beine herabliefen, kaum dass er dieses Ding herausgerissen, mich hatte leise aufheulen lassen. Aber ich blieb stehen, wusste nicht ob der Fremde Forderungen oder so überhaupt dulden würde. Ich zuckte, drückte sacht den Rücken durch und meine Kehrseite gegen seine Hand, die immernoch so warm war, legte den Kopf zur Seite als er mich biss, stöhnte leise und fast verzweifelt. Meine Hände ballten sich zu Fäusten, ich durfte mich nicht anfassen und blieb einfach so still es ging, bis man mir etwas anderes befahl oder erlaubte. Fühlte sich so leer an, fast taub jetzt wo die bestimmt schon Stunden bestehende Vibration aufhörte …
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BeitragThema: Re: Kazura & Alessio   Do Mai 14, 2015 9:50 pm

Wahrscheinlich hatte man es gar nicht richtig versucht, die Gabe auch viel zu nützlich für alle Anwesenden und mein Vater predigte mir immer wieder dass meine Fähigkeit mich einmal weit bringen würde, noch weiter etwa als das was ich bekam wenn er abdankte? Ich hatte mich natürlich gewehrt und geseufzt aber es hatte nichts gebracht und irgendwie war es manchmal auch praktisch, zumindest hatte ich ihm immer wieder mal das Leben bewahren können, auch Ryou einmal der sich für mich in die Schusslinie geworfen hätte, aber trotzdem. Ich meine wer wollte schon nicht ruhig schlafen?
Die Tabletten nahm ich manchmal heimlich, stahl sie weil ich genau wusste das ich den vorwurfsvollen Blick meines Bodyguards den ganzen Tag über spüren würde, weit schlimmer als irgendwelche Worte die im einen Ohr rein, im anderen wieder raus gingen. Um das Pet würde er sich tatsächlich immer wieder kümmern müssen, war wirklich nicht so gut darin solche Verantwortung zu tragen und mir wurden Sachen schnell langweilig, hatte auch mal versucht ne Katze zu halten, aber neh.
Er hatte was dabei, eh? Ne tüte oder was? Würde ihn amüsiert anstarren wenn er mir sowas in die Hand drückte, wirklich ich kotzte ihm nicht nochmal ins Auto oder vor die Schuhe, warum sollte das Pet denn nun bitte kotzen, irgendwie hatte Ryou einen komischen Fetisch oder eher Anti-Fetisch was das anging. Klar dass es diesen nicht gestört hatte, aber mich, war immerhin damals noch recht jung gewesen und dahingehend nur neugierig, hatte ja nicht erwartet bessere Seiten genannt zu bekommen und das ich sowas sicher nicht nachmachen sollte. Hallo… in so einer Situation wollte man das der andre sich peinlichst verzog und nicht das derjenige auf einmal hinter einem stand und am Computer rumklickte, auch wenn dieser das sicherlich mit Absicht getan hatte. Wie derjenige würde nur essen und trinken wenn er den Befehl oder die Erlaubnis dazu hatte, wie wars mit gesunder Selbsterhaltung? Mussten wirklich ziemlich kaputt sein wenn sie verhungern würden ohne das man sich um sie kümmerte, das war sicher vollkommen bescheuert sich sowas zu halten.

Ja, Ryou verstand mich eben, nickte nur auf das was ich ihm sagte und wurde ansonsten von mir ignoriert, sah weder die Zustimmung noch sonst irgendwas. Verletzungen hatte er, nicht von mir, würde ich dennoch behandeln lassen nicht das sich was entzündete und ich würde es auch nicht so gut auffassen das er schon ordentlich getestet worden war, er gehörte jetzt mir, nun rein rechtlich noch nicht, aber darum würde sich mein Aufpasser schon kümmern.
Klar umbauen, ich wollte ihn ja sehen wie er schwamm und wie es aussah ihn glücklich zu sehen, würde ihn nicht nur mit meinem Körper an mich binden sondern mit allen Sinnen, sodass er nur noch an mich denken und mir danken würde. So zumindest der Plan als ich ihn so vor mir sah. Dauerte alles viel zu lange und ich hörte nur halb zu, nickte dann einfach mal zu dem ein oder anderen und bekam erstmal nur eine hochgezogene Augenbraue. Oh, keine Ja nein Frage gewesen, dumm gelaufen, er wiederholte sie geduldig aber mit einem Tonfall als würde er mit einem Geistesgestörten reden was mich die Stirn runzeln ließ, hm… Kofferraum oder Rückbank. „Rückbank, er soll sich an mich gewöhnen.“, beschloss ich daher und nickte bekräftigend, ja Rückbank war gut. Da konnte er mir gleich einen blasen wenn ich es wollte.

Hörte sich toll an wie er winselte, keuchte und ich lächelte verzückt, ja er gefiel mir jetzt schon. Nein, eine Akte bekam man auch dazu? Ich würde so oder so Erkundigungen einziehen lassen, würde alles von ihm wissen wollen bis ins kleinste Detail, er gehörte mir, war mein Pet, mein Eigentum und ich kannte meine Sachen. Wusste auch noch nicht so recht wo ich ihn zuordnen konnte, kam mir irgendwie bekannt vor, nja.
Dass er nicht reden durfte wenn ich es ihm nicht befahl oder wünschte wusste ich nicht, hätte ich Ryou nur besser zugehört, dafür erinnerte ich mich aber daran was er über das Essen gesagt hatte, konnte ja sein das es für Geräusche genauso zählte, wirklich Laute gab er nämlich nicht von sich. Er hatte brav die Augenbinde abgenommen, noch sah ich ihm nicht in die Augen, das würde ich gleich tun, dafür hatte ich hier hinten einen guten Ausblick, konnte ihn betrachten und grinste leicht als ich mir vorstellte wie ich mich in ihm versenkte, hmm… und er roch lecker. Schnupperte leicht an seinem Hals ehe ich da reinbiss, er jaulte auf als ich ihm den Plug entfernte und ich lächelte als ich es hörte, wurde jedoch nicht hart, hm. Normalerweise hatte ich damit… vielleicht hätte ich nicht so viel trinken sollen, seufzte innerlich, dann würde das wohl warten müssen. Dafür drückte er sich gegen meine Hand und ich nickte leicht, haute ihm auf den Hintern. „Kannst du keine Laute von dir geben?“, fragte ich ihn, stirnrunzelnd, vielleicht hatte man ihm ja die Zunge rausgeschnitten oder sonst was? „Wie heißt du?“ Gut er hatte gestöhnt, sah wirklich, wirklich erregt aus und ich war mir sicher wenn ich ihm den Keuschheitsgürtel wegnahm das er stramm stehen würde wie nochmal was, wenn nicht noch mehr. „Wenn ich dir das abnehme und du kommst… werde ich dich nicht ficken.“
Ich lächelte, ehe ich langsam die Fesseln löste, noch während ich meine Hand um die Metallringe legte, leicht über die empfindliche Haut kratzte und auf die Spitze drückte, ehe ich meine Finger um das untere Ende legte und es entfernte, stieß dabei mit drei Fingern der anderen Hand fest in ihn, wusste ja das er gedehnt war und drängte sie daher so fest und hart es ging in ihn, lauschte verzückt.
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BeitragThema: Re: Kazura & Alessio   Do Mai 14, 2015 11:10 pm

Klar, das Zeug zu einem Anführer hatte Kazura, und das musste er nur noch benutzen lernen, mehr nicht. Vielleicht lehrte ihn ein Haustier die nötige Verantwortung, dann musste er nur noch lernen mehrere statt einen zu führen, das klappte schon und die Gabe war eine Gabe, Ryou hoffte dass es so blieb und sich nicht zum Fluch entwickelte. Bisher sorgte es für überlebte Anschläge und unruhige Nächte, doch Ryou konnte es trotzdem nicht gutheißen, wenn Kazura es mit den Tabletten übertrieb. Und spätestens dann würde ihm das Pet auch verhungern, so weggetreten wie er danach oft war, nichts da 'heimlich'. Ryou merkte es dann auch ohne nachzählen der Hausapotheke, versuchte aber auch nur den schmalen Grad zwischen Sucht und notwendiger Einschlafhilfe zu finden, was Kazu bestimmt nicht allein schaffte.
Klar hatte er Tüten dabei, was die Autos anging war Ryou empfindlich und reagierte überaus gereizt wenn eine Karre ruiniert wurde, bei der er Fahrer war – der Fahrer haftete und für Flecken, Kratzer und Kotze wollte er das gewiss nicht. Und wer wusste schon, ob so ein Pet nicht Fahrkrank wurde, außerdem lagen die hier lange genug herum dass weiß Gott was an ihnen klebte. Mittlerweile war Kazu immerhin entspannt genug um nicht mehr verschämt rot anzulaufen, wenn man ihm passende Webseiten eintippte, heute, fünfzehn Jahre später, kriegte er sein erstes eigenes Pet – und das passende Zimmer dazu, das gebaut wurde noch während sie hier sprachen. Kazu hatte sich schon lange eines gewünscht und jetzt gab es eben das Gesamtpaket, er sollte sich ja an seinem Geburtstag freuen und nicht nur genervt gucken.
Bereits jetzt hatte er sich völlig in den Kleinen verrannt, dessen Akte Ryou dann wohl als erster in der Hand hätte um ihn zu prüfen. Schwimmen mochte er, so weit waren sie schon, aber woher kam er, Europa? Amerika? Wer hatte ihn zuvor? So was interessierte ihn eher. Automatisiert beantwortete da jemand seine Fragen, nickte nur und erforderte Wiederholung, Hallo, geht ums Auto, hört mir gefälligst zu. Rückbank, okay, dann würde er dort die Decke festmachen – insbesondere wenn es darum ging wer wem wo einen Blowjob verpasste. Ryou drückte seine Zustimmung aus und ging dann, um alles in die Wege zu leiten, vor die Tür, der Helfer brachte den Kleinen, ging wieder und zumindest dort drinnen begann der Spaß für zumindest einen. Ryou erledigte Papierkram, der Kleine würde schneller Kazu gehören als dieser ihn mit Sperma füttern konnte.

Ich wusste nicht, ob ich reden durfte und ließ es daher lieber bleiben – wobei es eigentlich egal war, immerhin würde ich ebenso freudig erregt reagieren, wenn der Mann mich fürs Reden zurechtwies, zum bluten brachte. Ich wollte ihn nur nicht verärgern, wollte dass er sich mit mir beschäftigte, und nicht verscheuchen weil ich Sachen machte, die ihm nicht passten. Ich konnte den Fremden ja auch nicht einschätzen, kannte weder sein Gesicht noch seine Vorlieben, wusste nicht was ich tun musste um ihm zu gefallen. Es tat so gut dass der Plug bewegt wurde, ich hoffte da bald einen harten Schwanz zu spüren, konnte vor unerfülllten Trieben nicht mehr klar denken. Ich stöhnte hörbar auf, als die große Hand auf meine Haut traf, eine Woge Lust durch mich zucken ließ, und schien nicht schlimm zu sein – er wollte wohl Laute haben.
„Chiyo-chan …“, erwiderte ich leise, zumindest nannte man mich hier so, ich wusste nicht welchen Namen er haben wollte und nahm daher den aktuellsten, standen aber beide in den Papieren die gerade Ryou hatte. Herr nannte ich ihn nicht, wusste ja nicht dass er es werden würde.
Und ja, ich war erregt, seit Stunden auf Dauerspannung und alles Training der Welt könnte nicht verhindern, dass ich kommen würde, wenn er diese Ringe entfernte, nichts würde das verhindern, keine Drohung, kein noch so eiserner Wille zu gehorchen. Er würde mich nicht ficken, wenn ich kam, aber ich wollte es doch so, nicht wissend dass er gar nicht auf mich reagierte und gab einen flehenden Laut von mir.
„N-nnnh … “, unterdrückte ich gerade noch das Nein, atmete immer schneller, spürend wie sich Ring um Ring löste, seine warme Hand sich auf meinen Schwanz drückte, ich wollte zappeln, schreien, die Hände wegziehen um zu verhindern, dass ich kam, aber ich durfte mich gewiss nicht sträuben. Ich zuckte, ich hielt den Atem an und biss so fest die Zähne zusammen, dass meine Kiefermuskeln deutlich hervortraten. Die angehaltene Luft und zusammengebissenen Zähne lösten sich mit einem gedehnten, stöhnenden Aufschrei, als die Finger ohne Widerstand in mich rammten und sofort fest umklammert wurden, er hätte auch vier nehmen können so feucht wie ich war. Ich behielt recht, würde mit Wucht kommen sobald es möglich war und dann Mühe haben, nicht zusammen zu brechen. Nicht genug, keinesfalls, nach so langem Ausharren, aber ich wusste dass ich … nichts bekommen würde.
„V-verzeiht … verzeiht, bitte!“, flehte ich flüsternd und mit Akzent, kniff die Augen zu im verzweifelten Versuch, auf den heftig bebenden Beinen zu bleiben, nicht zusammenzubrechen, und schmiegte mich gegen die Finger in mir – ich wollte diese nicht auch noch verlieren, bitte nicht.
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BeitragThema: Re: Kazura & Alessio   Fr Mai 15, 2015 11:00 pm

Anführen würde ich, das hatte ich auch bereits vorausgesehen ebenso die Verantwortung die damit einherging daher war das schon in Ordnung noch weit davon weg zu bleiben, zumindest solange es noch ging, allzu lange würde es jedenfalls nicht sein.
Wie sollte sich die vermeintliche Gabe denn bitte noch zu einem Fluch wandeln, reichte es denn nicht das ich Leute auch sterben sah und überfordert war mit Informationen, teils gar nicht unterscheiden konnte, was war, was ist und was sein wird? Überhaupt übertrieb ich es nicht mit den Tabletten, Ryou sah das einfach alles nur zu starr, sollte mal selbst ausprobieren, das machte das Leben um einiges leichter. Und verhungern würde der Kleine sicher  nicht, da war ja noch Ryou und die Dienstleute und sicher konnte der Kleine auch selbst futtern, ich verhungerte ja auch nicht nur weil ich mich ein paar Mal wegschoss.
Gut, das geliebte Auto war gesichert, fragte sich nur wem es eigentlich gehörte, wobei ich mir da wirklich nicht sicher war, konnte ja sein das es Ryous war. Eh nein ich lief nicht mehr rot an, schon lange nicht mehr, wenn Ryou nun reinkam während ich vögelte, vögelte ich weiter ganz einfach, hatte schon Telefongespräche geführt dabei, alles kein Problem. Wenn derjenige so schlecht war das ich noch reden konnte war es auch nicht schade drum wenn ich da abgelenkt war.

Es interessierte mich nicht was in der Akte stand, es würde so oder so nicht lange dauern und ich wüsste alles von ihm, sei es aus seinem Mund oder aus meiner Erinnerung. Ryou durfte da gerne lesen, ich bekam es so mit. Was das Sperma füttern anging konnte sich Ryou wirklich Zeit lassen da würde jetzt erstmal nix kommen, zumindest nicht bei mir. War vielleicht doch ein wenig viel gewesen.

Klar durfte er reden, kannte mich da noch nicht so aus das ich ihm alles einzeln erlauben musste, da war wohl viel Geduld nötig auch seinerseits jedoch konnte ich ihn schlecht fragen, würde meine Autorität untergraben und Ryou konnte ich auch gerade nicht reinholen. Hmm, interessant wie er reagierte, sein Körper zuckte schon dabei geschlagen zu werden, jedoch nicht vor Schmerz sondern nach mehr. Ich grinste leicht und legte meine Hand auf seine Brust, kniff ihm in die Nippel, während ich an seinem Hals saugte, an der Stelle in die ich davor noch reingebissen hatte. Hm… „Das… nein.“, runzelte ich die Stirn, klang verwirrt. „Das ist nicht dein Name. Es ist was anderes Ich kann es nur noch nicht fassen.“ Ich blieb dicht an ihm stehen, überlegte, dachte nach, spürte rein selbst als ich ihn zum Kommen brachte, dachte ich nach, merkte wie ich etwas wegdriftete. Wofür entschuldigte er sich? Ich wusste es gerade nicht mehr. Stattdessen wusste ich etwas anderes, sah ihn in Jünger, mit einem anderen Jungen spielen, sie waren im Wasser und schwammen um die Wette. Der andere verlor haushoch, spritzte ihn im Wasser an. Ale, du hast geschummelt! So schnell kann kein Mensch sein. Ale. „Ale?“, fragte ich, leicht verwirrt, glasiger Blick ehe ich auf einmal die Zwillinge sah, keuchte leicht und hielt mich an meinem neuen Pet fest, verflucht.
Der eine brüllte gerade Ryou an, was machte der denn bei ihnen, ich war verwirrt. Und dann war da der andere der seinen Bruder am Bein festhielt, er hatte einen Plug und irgendwas anderes in sich, wimmerte, versuchte zu beruhigen rieb sich aber gleichzeitig an seinem Bruder, hm. Ryou sah irgendwie genervt aus, zumindest wenn man ihn näher kannte, dann wechselte das Bild auch schon wieder, schlagartig.
Die Zwillinge gefesselt am Pool, in dem gerade Ale schwamm, Ryou und ich daneben in Stühlen am Reden.
Ich stöhnte, zuckte gegen ihn und merkte das meine Hand in ihm steckte, wie kam die denn da rein, nja nicht die ganze sondern nur die Finger, drei an der Zahl während der junge Mann wimmerte, sich weiter entschuldigte, ah… Mir war schwindlig, schlecht. „Bett…“, befahl ich heiser, führte ihn hin, beziehungsweise lehnte mich an ihn, zog langsam die Finger zurück, zitterte leicht, während sich die Bilder schon wieder verschoben. War vielleicht doch keine gute Idee ihn zu nehmen, so stark reagierte ich normalerweise nicht auf jemanden. Spürte das Bett nahen, die Arme um den Mann gelegt, ließ mich fallen, zog ihn mit und schloss die Augen, zitterte stärker.
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BeitragThema: Re: Kazura & Alessio   So Mai 17, 2015 12:23 am

Ts, wenn Ryou gewusst hätte dass Kazura nicht versuchte vor der Verantwortung wegzulaufen indem er sich allen entsprechenden Unternehmungen verweigerte, sondern weil er die freie Zeit zu genießen trachtete, hätte er ihn wohl entgegen seiner Dienstvorschriften übers Knie gelegt, also wirklich, wenn er wenigstens seinem Vater die Sorgen nähme dass er das schaffen würde und sich nur deshalb zuweilen wie die Axt im Walde aufführte einfach weil er es noch konnte … Ryou sah da gar nichts zu starr, eine verdammte Tablettenabhängigkeit konnte Kazura sich einfach nicht leisten, Punkt. Das täte niemandem gut, am allerwenigsten ihm selber, aber die Hoffnung war ja da, dass das besser wurde, wenn er wen bei sich hatte, zu dem bestenfalls eine beschwichtigende Verbindung bestand. Er hoffte es wirklich und war positiv gestimmt, so schnell wie die Entscheidung und noch vor Sex (!) gefallen war. Auch wenn ihm klar war, dass er den Kleinen öfter würde füttern und umsorgen müssen, wenn Kazu stundenlang ausgeknockt war und nicht mitkriegte, ob jemand Durst hatte oder ihm langsam die Hände in gefesselter Haltung abfaulten, so was. Überwachen würde Ryou ihn eh bis er selber tot war, dass Kazu vor ihm starb war sowieso eine Option.
Die Akte war durchaus spannend, auch wenn keine Details zu Alessios Leben darinstanden, wie es seit seinem Abrutschen in das Milieu der zwei Klassen – nur was er imstande war zu ertragen, und das war nicht wenig, Indizien wie Vorlieben, Abneigungen, Erziehungsgrad, dergleichen. Ergänzte sich bestimmt gut, indem sie ihre Angaben zusammentrugen, denn geben würde Ryou dem Besitzer die Akte sowieso. Mittlerweile war dieser es auch, war alles abgesegnet und er musste nur noch seinen 'Test' abschließen, mal sehen wie hellhörig es war.

Wusste ich erst mit der Erlaubnis, dass ich sprechen durfte, und machte es dann auch, ich wusste ja nicht dass mein neuer Besitzer mein neuer Besitzer war – und unerfahren. Ich war meinen alten Herrn gewohnt, würde seinen Fingerabdruck stets auch irgendwie auf mir tragen, selbst wenn er längst tot und vergraben war, jedenfalls glaubte ich das, da ich mit seinem Krepieren ja nicht auf einmal wieder aufmüpfig geworden war. Ich brauchte es immernoch, Schmerz, Lust, die völlige Auslieferung, ich bekam es nur so … wenig. Niemand hier hatte wirklich Zeit, ich war nur einer von vielen und bekam nur ab, was mir zustand – der Alte aber war immer da gewesen.
Und jetzt war endlich jemand da, der mich schlug und hoffentlich noch mehr koste als nur meine Nippel, aber auch so fühlte es sich gut an. Er hätte mit mir reden sollen nachdem mein Kopf etwas anderes fertigbrachte als 'Fick mich!' zu schreien, so aber stutzte ich nur kurz, als er anscheinend meinen Namen kannte – ach, die Akte vielleicht, ob er sie schon gelesen hatte? Nein, könnte er gar nicht, aber ich das nicht feststellen weil ich gerade nicht nachdenken konnte. Wie denn auch, ich kam, wurde entsprechend laut und bettelte dann um Vergebung, da ich seine Drohung mich nicht zu vögeln gewiss nicht vergessen hatte. Vielleicht war ich auch heftiger gekommen weil er meinen Namen genannt hatte, irgendwas war komisch an diesem Mann und irgendwie … hatte ich für einen Moment das Gefühl als wäre er gar nicht da, obwohl ich ihn ganz genau spürte.

Ich fiepte verwirrt und bereits jetzt wieder fast vollkommen hart, konnte kaum stehen auch noch mit dem zusätzlichen Gewicht, schmiegte ihm dennoch meinen Hintern entgegen und atmete schwer. Bett? Okay. Ich setzte mich sofort etwas schwankend in Bewegung, und winselte leise als sich die Finger aus mir lösten. Einmal fiel ich fast da er größer war als ich, ich ihn nicht halten konnte wenn meine Beine nicht mal mich tragen wollten – was war nur mit ihm los? Ich ächzte, als ich mit ihm aufs Bett fiel, wand mich, schmiegte mich an seinen Körper und tastete mit den Händen nach ihm. Reagierte er denn gar nicht? Sein Atem roch nach Alkohol, passierte durchaus dass Betrunkene oder Junkies mich wollten, weil ich ungefährlich war und nicht kontrolliert werden musste, wenn die Randbedingungen stimmten. Ich wimmerte abermals, völlig verwirrt weil ich nicht wusste, was los war und einfach nur gevögelt werden wollte, seine Finger, wenigstens die! Aber er lag nur da, die Arme um mich gelegt und zitternd, ich hätte jedem seiner Wünsche entsprochen, konnte aber nicht eigenständig entscheiden was zu tun war, wenn … so was passierte. Also fing ich einfach an zu schreien, weder lustvoll noch vor Schmerzen, sondern ängstlich, hilflos, langsam panisch werdend. Hatte ich auch immer gemacht wenn der Alte was hatte und keine Tabletten in der nähe hatte, ich konnte viel lauter schreien als er … und wurde auch diesmal erhört. Nur dass ich vor dem, der reinkam, fast noch mehr Angst hatte und sofort still wurde, während der Fremde den kräftigen Mann an der Schulter von mir wegzog und scheinbar fragte, ob alles in Ordnung sei – ich machte mich einfach nur so klein es ging und starrte Beide mit einer Mischung aus Wahnsinn bedingt durch unerfüllte Gier und Angst ob der Situation an.
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BeitragThema: Re: Kazura & Alessio   So Mai 17, 2015 11:19 pm

Ryou musste nicht alles wissen und letztlich war es wohl besser wenn er die Hälfte von dem was in meinem Kopf vorging nicht kannte, vollkommen im Unklaren war. Nicht immer ergab das was ich tat mit dem was ich dachte einen Sinn, aber es passte bisher schon alles so, vor allem weil ich einige Dinge aus der Zukunft kannte, die so noch nicht eingetreten waren, kein Grund zur Besorgnis also. Letztendlich jedoch war ich wirklich nicht so weit den Platz meines Vaters einzunehmen, die Art der Verantwortung bereitete mir nämlich auch eine Heiden Angst, aber das musste keiner von ihnen wissen.

Mein neues Pet jedenfalls kam vollkommen ohne das ich es ihm erlaubt hatte, würde später dafür bestraft werden und Sex gab es sowieso erst für ihn wenn die Wunden der Vorbesitzer verschwunden waren, nun zumindest die offenen Wunden und die Prellungen, er würde auch erstmal noch vor einen Arzt geschleift werden oder lieber andersrum. Erst wenn ich mir sicher sein konnte, dass er nicht verletzt war oder irgendwas im Argen lag konnte ich ihn mir einverleiben, so musste also nicht nur er warten.
Wenn er auch gerade etwas länger warten musste, so stark hatte ich schon lange keine Attacke mehr gehabt und es hörte einfach nicht auf. Ich kam auf dem Bett auf und sah kaum mehr das Zimmer, hörte ihn nur am Rande, während Bild um Bild sich ablöste, meinen Verstand immer mehr attackierte. Hätte ich natürlich gewusst das neben mir, in meinen Armen ein armes Wesen hing das einfach nur gefickt werden wollte, nun… sollte ich es hinterher erfahren wäre ich todunglücklich und müsste den Umstand wiederholen, so jedoch war ich einfach froh das irgendwann seine Finger auf meiner Haut spürte, nahmen dem Ganzen ein wenig den Schrecken, zwar stürmten die Bilder immer noch auf mich ein, aber es war nicht mehr so schlimm, ein leichtes Gefühl von Ruhe in dem Chaos, musste mich darauf konzentrieren. Zwischen den Bildern, noch unbekannt, viele Personen die mir noch nichts sagten, auch immer wieder die Zwillinge, meist in Verbindung mit Ryou und Ale. Mein kleiner Schwimmer, mit irgendeinem… alten Sack der ihn anfasste, Ale war immer nackt, was sollte das? Zwischen den Bildern auf einmal ein markerschütternder Schrei, kurzzeitig spürte ich wie meine Atmung aussetzte, schnappte nach Luft und nichts kam nach, nicht schreien, was war das, aufhören. Und dann war da eine andere Stimme, vertraut, wurde gepackt, leicht geschüttelt, packte den Arm der mich erfasste, hielt mich fest und presste die Augen zusammen, Luft bekam ich immer noch keine wirkliche, zuckte nur und sackte dann in mich zusammen, die Atmung stabilisierte sich langsam, während ich blinzelnd die Augen öffnete, wieder schloss, zu hell, wo war ich und überhaupt… Ich stöhnte laut auf, presste mir die Handballen auf die Augen und schüttelte leicht den Kopf. „Scheiße… so schlimm wars ja noch nie.“, murmelte ich, die Stimme leicht heiser, ehe ich mich ruckartig aufsetzte, kurz wartete um den Schwindel und die Übelkeit zu verdrängen, hielt mich an Ryou fest, krallte fast. „Zwillinge…. Kofferraum.“, gab ich Anweisung, schaute dabei aber nicht Ryou an, sondern Ale, meinen Ale. Hatte auch gesehen wie Ryou im Gang die Papiere unterschrieben hatte. „Gib mir, gib mir fünf Minuten dann gehen wir.“, bat ich Ryou, brauchte etwas Zeit um wieder zu mir zu kommen und ließ mich nach hinten sinken, schloss die Augen. „Kümmer… dich um Ale“
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BeitragThema: Re: Kazura & Alessio   Mo Mai 18, 2015 7:47 am

Jaa alles dann doch nicht, stimmte schon, aber ab und an wäre es schon nett, wenn Ryou mitgeteilt kriegte, dass der feine Herr so was nicht immer machte um ihm das Leben schwer zu machen, musste er sich zwingend angewöhnen seinen Untergebenen ab und an mal zufriedenstellende Infos zu geben, jetzt nicht mal nur Ryou gegenüber, sondern allgemein. Doch immer wenn so was passierte, egal in welcher Ausprägung, war es umso verstörender wenn der Auslöser unbekannt blieb oder es einfach völlig unkontrollierbar war. Ryou hatte sich durchaus erschreckt, als plötzlich das Geschrei losging, das alles andere als lustvoll klang, eher als wäre da gerade ein Mörder unterm Bett vorgekrochen, denn gemäß Akte mochte der Junge Schmerzen, das konnte es nicht sein – klar dass Ryou sofort eintrat und damit Recht hatte. Er kannte die Anfälle, hätte es eigentlich vorhersehen können so sehr wie Kazura schon auf den Angebundenen reagiert hatte.
Ohne Nachzudenken rief er Kazura beim Namen, rüttelte ihn kurz und heftig, um den Kontakt zur Realität wieder herzustellen, zog ihn leicht von Alessio weg und bekam tatsächlich eine Reaktion. Er atmete normaler, blinzelte, reagierte empfindlich auf das dämmerige lLicht.
„Kazura-sama?“, fragte Ryou, der noch immer nicht losgelassen hatte, ja, so schlimm anscheinend noch nicht, „Beruhigt Euch, Ihr seid sicher.“
Ging ihm gut genug um Befehle von sich zu geben, und Ryou runzelte kurz die Stirn – ein Geschenk sorgte für einen riesigen Anfall und er wollte noch zwei mehr mitnehmen? Joa gut, konnte er dessen Vater schon irgendwie erklären. Also nickte er. „Die Zwillinge auch, in Ordnung.“
Er glaubte hoffentlich nicht Ryou ginge jetzt alles organisieren, nichts da, er würde seinen Schützling jetzt gewiss nicht allein lassen, machten sie dann wenn sie losgingen, die zwei konnte er nicht auch noch tragen, mitschleifen oder was auch immer. Seufz. Er verdrehte die Augen – keine zehn Minuten war der Vertrag unterschrieben und schon musste er sich kümmern. Neuer Rekord.

Mein Schreien hatte geholfen, was gut war, denn der Mann, der kam, schien den Fremden neben mir zu kennen. Zog an ihm, rüttelte, und der redete dann auch wieder normal, atmete. Was war nur los? War es denn so unmöglich, in einem Bordell gevögelt zu werden? Ich stand kurz vor der Verzweiflung, dennoch ein wenig vor den Beiden wegrückend, weil der Ältere mir Angst machte, und hörte nur halb zu was los war. Die Lage beruhigte sich, was nichts an meinem mehr als angespannten Zustand änderte, ich zuckte zwar zusammen, wich aber nicht zurück, als der streng wirkende Mann mir seine Anzugjacke umlegte – ich zog sie unwillkürlich enger. Ich begann leise zu schluchzen, das sah wirklich nicht aus als würde ich noch irgendwas abbekommen und so blieb es dabei, bis ein paar Minuten später der neu dazugekommene Mann mich achtsam hochhob und wir den Raum verließen. Er knurrte mich an, als ich versuchte mich an seiner Hüfte zu reiben, also ließ ich es bleiben und machte mich klein. Es ging nach draußen, wo ich auf die Rückbank eines großen Autos gesetzt wurde und schnell in eine Ecke krabbelte. Der Mann der mich ausgesucht hatte, blieb ebenfalls beim Auto, der Ältere aber verschwand mit den Worten, nur noch schnell die anderen zu holen. Würden … sie mich mitnehmen?
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BeitragThema: Re: Kazura & Alessio   Mo Mai 18, 2015 3:44 pm

Hm, wenn ich das tun würde müsste ich mich ja verraten, na mal sehen ob sich das in nächster Zeit ändern würde, zumindest würde ich ihn auf jeden Fall öfter um Rat und Hilfe bitten. Was die Visionen anging jedoch konnte ich es wirklich nicht steuern, nicht beeinflussen und hatte eine Heidenangst davor dass es vor anderen Leuten passierte, ich befand mich dort in einem Zustand der mich vollkommen hilflos zurückließ.
Genau so fand mich Ryou auch vor, vollkommen weggetreten mit abwesenden Augen, fast glasig während ich nichts mehr von meiner Umgebung mitbekam, der Körperkontakt half nicht immer, manchmal wurde es nur schlimmer, aber in Verbindung mit der Stimme drang ich langsam wieder zurück in die Realität, das hier und jetzt, krallte mich an Ryou fest, während ich mich gleichzeitig nach Alessio umsah, ihn bei mir wollte, leise keuchte. Legte schließlich meine Stirn gegen die breite Brust, atmete den Geruch ein, Ryou. Meine Visionen waren normalerweise ohne Geruch, war umso wichtiger jetzt mit allen Sinnen zu begreifen wieder zurück zu sein, nickte leicht darauf das ich mich beruhigen sollte. „Zwillinge von meinem Geld.“, murmelte ich, ein Geschenk weg zu schenken war nicht in Ordnung, das machte man nicht, drehte mich leicht zu Alessio um der mit großen Augen angsterfüllt umherstarrte. Ohje. Ich war nur leider viel zu fertig und noch gebeutelt um da irgendwas machen zu können, stand daher erstmal nur zittrig auf, Ryou würde den Kleinen tragen, ich selbst war dazu gerade nicht in der Lage, reichte schon zu versuchen gerade zu laufen und mir nichts anmerken zu lassen. Es ging recht schnell raus, hatte noch einen Vibrator von der Wand mitgenommen, musste ja nicht sein das der Kleine nichts intus hatte, er schien das ja zu mögen, ich hatte ihn zumindest in keiner Vision ohne irgendwas intus gesehen. Mein Kleiner zumindest verkroch sich im Auto gleich in eine Ecke, ich setzte mich mit auf die Rückbank, schnallte mich an und hielt dann die Hand zu ihm hin, streichelte ihm vorsichtig die Haare aus der Stirn. „Komm her Alessio.“, rief ich ihn matt zu mir. „Hab keine Angst, schau mal was ich hier habe.“ Zog den Vibrator aus meiner Tasche und streichelte ihn leicht, belohnte den jungen Mann wenn er kam dann mit einem Haarekraulen. Würde ihn auf meinen Schoß ziehen und küssen, während ich ihm den Vibrator ohne Vorbereitung in seinen heißen Hintern treiben würde, ihm den Nacken kraulen. „Du gehörst jetzt mir, Ale.“, flüsterte ich ihm ins Ohr. „Keiner wird dich je wieder ohne meine Erlaubnis anfassen.“ Ich knurrte dabei leise, spürte wie ein Gefühl in mir aufwallte das ich so noch nicht kannte, zumindest nicht bei Menschen. War das Eifersucht? Es hatte mir nicht gefallen wie andere ihn anfassten, sie waren nicht würdig gewesen.

Akito musste es schon wieder übertreiben, wir waren hier gefangen auf einer riesigen Auktion, in einer Hallo, waren gefesselt und erregt, man hatte uns irgendein komisches Mittel gegeben, uns gefüllt und eingeschnürt und so saßen wir jetzt schon seit gefühlten Stunden in einem Käfig, konnten uns kaum rühren und wurden angegafft. Der Mund weit aufgerissen, der Ring der zwischen meinen Lippen war weitete meinen Kiefer auf schmerzhafte Weise, gut nur das wir vorher ein Mittel bekommen haben das unsere Erregung zwanghaft herbeiführen würde, wie auch sonst hätte ich erklären können, das ich davon heiß wurde, klar es tat verdammt weh, der Plug fühlte sich an als würde er mich zerreißen und wir waren durch ihn verbunden, jede Bewegung seitens meines Bruders führte dazu das er in mir bewegt wurde, mal rausgezogen, ein Stückchen nur und dann wieder reingedrückt. Ich stöhnte und schluchzte, versuchte zu schlucken aber durch den offenen Mund wurde der Speichel nur noch mehr angeregt, ich war errötet, war peinlich und gleichzeitig erregend das uns die Leute so sahen, wenn Aki wüsste was in mir vorging würde er mich sicherlich verfluchen und beschimpfen, mit hasserfüllten Gesicht abwenden. Nur am Rande hatte ich den Kerl mitbekommen der uns zu gewunken, nur den dahinter gesehen der uns mit interessiertem Blick betrachtet hatte. Sein Blick ließ mich frösteln, der Mann hatte so viel Autorität in diesem einen Blick das mir ganz anders wurde, senkte automatisch den Blick und breitete die Beine ein Stückchen weiter aus, so gut es mit der Spreizstange ging, die mich sowieso schon schmerzhaft dehnte.

Akito war stinkig, seine Augen funkelten, blitzten vor Zorn als er die Menschen um sie herum sah, es war erst eine Woche her, da hatte man sie zusammengeschlagen und sie mit Drogen überwältigt, nicht nur ihn sondern auch seinen kleinen Bruder. Nja klein, gerade mal fünf Minuten jünger, aber damit trotzdem der kleine Bruder, auch wenn sie eineiige Zwillinge waren. Er war mit Minoru gerade beim Einkaufen gewesen, da hatte sich dieses eklige schwule Pärchen doch tatsächlich geküsst, war ja wohl klar gewesen das er da einen Spruch ablassen musste. Der Arm der von seinem Bruder festgehalten wurde sorgte dann dafür das die eine Schwuchtel schmerzhaft die Wand küsste und nicht gleich hängen blieb. Hatte ja keiner Ahnen können das sie ihre Schlägerschwulenfreunde und Vergewaltiger gleich um die Ecke stehen hatten. Diese hatten sich zuerst Minoru geschnappt und ihn mit einem sauberen Schlag in die Magengrube gen Boden geschickt und dann auf ihn eingetreten, ehe er etwas tun konnte und dann waren sie auch schon über ihm gewesen, hatten ihm ein Tuch über den Mund gedrückt und… dann war alles schwarz geworden. Und kaum das er wach war, waren sein Bruder und er gefesselt, mit irgendwelchen Drogen gefügig gemacht, zumindest ruhig gestellt, Min war nicht der Typ der sich groß wehrte, hatte nur mit geweiteten Augen und Tränen umher gestarrt, während Aki sich gewehrt hatte. Je mehr er sich jedoch wehrte, desto mehr schien es den Kerlen zu gefallen an ihnen zu spielen, dieses dreckige Schwulenpack. Sie hatten ihm tatsächlich was in den Arsch geschoben, sowohl ihm als auch seinem Bruder, weil es doch immer noch gleich bleiben sollte, wie sie gehöhnt hatten, ein Spiegelbild. Sie hatten sie sogar gegenüber gesetzt, während sie abwechselnd irgendwelche Klemmen benutzten oder Dildos um sie auf irgendwas Großes vorzubereiten. Gefickt hatte sie zumindest keiner, was schon Mal ein gutes Zeichen war, zumindest bis klar wurde wo sie hingebracht wurden. Auf… eine Auktion. Für eine Nacht würden wir an irgendeinen Perversen verscherbelt werden, zwei männliche Jungfrauen die vollkommen hetero und gefesselt nichts gegen solche Abscheulichkeiten tun konnten. Verdammt sollten sie sein, wenn er hier herauskam würde er sie alle aufschlitzen.
Umso wütender reagierte er auf den Scheißkerl der da so fröhlich zuwinkte und den alten Knacker der dahinter stand und sie musterte, später dann sogar wiederkam und den Schlüssel zum Käfig bekam, hatte der uns etwa gekauft oder der andere? Egal, mit diesen beiden Weicheiern würde er schon fertig werden und dann waren er und sein Bruder in Sicherheit, dann erstmal den scheiß aus sich rausholen und dann… ne warme, weiche Frau besorgen. Ja, das klang doch nach nem guten Plan, war nur die Frage auf was sein Bruder denn nun stand, da war dieser ziemlich wage, viel zu schüchtern, aber nach dieser Woche brauchte der sicher jemanden der ihn in den Arm nahm, so zartbesaitet wie dieser war.
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BeitragThema: Re: Kazura & Alessio   Mo Mai 18, 2015 11:59 pm

Himmel das normale Fußvolk hatte sich für das nicht zu interessieren, aber allgemein gesehen war jeder Diener zufriedener, wenn er einen Grund dafür bekam wieso jetzt dies oder das ertragen sollte, ansonsten würde Ryou davon abraten, diese Schwäche nach außen gelangen zu lassen. Und deswegen war er auch immer da, immer in Kazuras Nähe, damit er im Falle des Falles eben nicht schutzlos war. Egal welcher schädliche Einfluss von außen, dieser müsste erst mal an Ryou vorbei.
Im Moment konnte er aber nicht mehr tun als zu verharren, bis Kazura sich gefangen hatte, sich seine Vitalfunktionen stabilisierten, auch wenn das natürlich eine außerordentliche Belastung war. Zu der weiteren Petbestellung sagte er nichts, auch wenn er den Grund nicht verstand, aber ja, er hatte auch von Kazu Schecks dabei die er dann mal ausstellen konnte, um die beiden mitzunehmen, waren aber auch niedliche Dinger. Den jungen Italiener konnte er dann relativ unkompliziert mitnehmen, dieser hielt sich auch allein fest und krabbelte dann ins Auto, ohne zu mucken, gute Wahl für Kazura, der dann ebenfalls ins Auto ging. Ryou schloss die Tür (das Auto war von oben bis unten kugelsicher und in dessen derzeitigem Zustand sperrte er seinen Schützling ein, bis er selber wieder da war) und dann ging er noch mal nach drinnen.

Wo die Zwillinge waren wusste Ryou noch, und bevor er zu ihnen kam, bezahlte er auch für diese um den Schlüssel zu bekommen – sehen wir ob ich sie morgen zurückbringe. Die Tatsache, dass sie beide eine 1 und unberührt waren (wenn auch offenkundig gedehnt genug) störte ihn nicht, er war noch mit ganz anderen fertig geworden als diesen niedlichen Würmchen, ertrinkend in der eigenen Lust. Er hätte sich lieber mehr Zeit gelassen, sie durch die Stäbe zu betrachten, wollte aber Kazu nicht allein lassen. Es blieb bei einer Musterung, ehe er den Käfig öffnete und zuerst die Hand nach dem weniger Widerstrebenden ausstreckte. Nicht um ihn zu tätscheln, wie Kazu es bei seinem Pet getan hatte, sondern um den gefesselten Körper an der Taille zu packen und gemächlich zu sich zu ziehen, weg vom anderen Zwilling – mal sehen wer seinen Plug zuerst verlor, denjenigen würde er sich dann zuerst über die Schulter werfen und in den Kofferraum legen, dachte nicht mal dran, ihn loszumachen oder den Knebel loszumachen. Keinen von beidem, viel Gegenwehr brachten sie nicht zustande. Dann holte er den Anderen, nachdem auch dieser vom Plug befreit war, wiederholte die Prozedur und schärfte ihnen ein, gefälligst die Fahrt über still zu sein, ehe er selber einstieg.

Das Auto war wie ein kleiner, abgeriegelter Käfig, aber bequem, ich mochte die Polster sehr und die Decke war sicher toll sich daran zu reiben, trotzdem etwas einschüchternd – ich war immernoch völlig überfordert. Der Mann, Kazura-sama hatte der Ältere ihn genannt, setzte sich zu mir und wirkte immernoch etwas weggetreten, aber nicht mehr so wie … davor noch. Und jetzt bekam ich auch Aufmerksamkeit, wo ich mehr verzweifelt als nur noch erregt war, reagierte aber fast instinktiv auf die Berührung, schmiegte mich an und winselte. Dann weiteten sich meine Augen etwas, aber auch ohne die Verlockung wäre ich der Anweisung gefolgt, streifte die fremde Jacke ab und kam herüber gekrabbelt im stehenden Auto mit getönten Scheiben. Ich wimmerte wieder als schon die Berührung meiner Haare mich anheizte, ich jetzt anscheinend doch zumindest ein bisschen Befriedigung bekommen sollte und mich daher widerstandslos auf seinen Schoß ziehen ließ, die Beine gespreizt und willig den Mund öffnend, als ich die warmen Lippen mit meinen empfing.
„Mmmnh!“
Der Kuss dämpfte das gedehnte aufstöhnen, mein ganzer Körper zuckte als der Vibrator problemlos versank und doch mein Innerstes ein bisschen rieb, nicht viel, nicht genug, aber besser als nichts. Meine Hände stützten sich auf seinen Oberschenkeln ab, und ich stöhnte, hörte dennoch sein Worte. Ich … gehörte ihm. Fast schon tröstende Worte, und ein Versprechen das dem so sehr ähnelte was ich bereits kannte – völlige Fremdbestimmung. Ich nickte ergeben, der Blick verklärt und der Mund halb offen – ich stöhnte leise und begann dann mein Becken zu bewegen, vorsichtig, traute mich nicht so recht mehr zu tun und hoffte doch, dass er mich schlagen würde, wenn die aus mir tropfende, klare Flüssigkeit seinen Anzug versaute … war mir auch egal dass im Hintergrund zwei weitere Körper verladen wurden, fokussierte mich nur auf einen.
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BeitragThema: Re: Kazura & Alessio   Di Mai 19, 2015 3:21 pm

Nja so oder so würde ich vielleicht darüber nachdenken mal den ein oder anderen Tipp fallen zu lassen, doch es musste ja auch nicht jeder wissen was ich konnte. Seher waren jetzt nicht so weit verbreitet und die Tatsache das ich einer war musste wohl an meiner unbekannten Mutter liegen, hm. Ich war froh Ryou zu haben, denn dieser war wirklich loyal und würde auch in viel späteren Zeiten da sein und auf mich aufpassen, würde sogar eine Zeit geben in der er kurzfristig das Unternehmen leitete, na was würde er wohl mit diesem Wissen anfangen. Jedoch konnte ich dort nicht sagen was vorgefallen war, dass es so kam, die Zeit danach war dann ich an der Reihe, meinen Vater sah ich nicht, etwas das ich nicht näher bedenken wollte, denn wenn ich ihn nicht sah konnte das nichts Gutes verheißen.
Diese Gedanken jedoch waren weit weg als ich mich im Auto gegen die kühlen Sitze sinken ließ, die Augen schloss und kurz zu mir kam, während ich hörte, spürte wie das Auto verschlossen wurde, ein leichtes Lächeln huschte über meine Züge, Ryou war wirklich eine gute Wahl gewesen. Meine Hand glitt über mein neues Haustier, kraulte ihm über den Rücken und küsste ihn zärtlich während ich überlegte was ich mit ihm tun sollte, im Moment war ich nicht in der besten Verfassung, konnte ihm nicht das geben was er so offensichtlich brauchte. Obwohl er bereits gekommen war, stand sein Glied komplett stramm, konnte nicht anders als geistesabwesend darüber zu streicheln, während meine andere Hand immer noch über seinen Rücken glitt. Der Vibrator in seinem Hintern war noch nicht angeschaltet, hatte gar nicht geschaut ob da überhaupt Batterien drin waren, aber warum sonst sollte es dort gehangen haben. Er hatte so herrlich gestöhnt als ich ihn einfach so reingeschoben hatte, sein kleines Loch gedehnt, aber nicht so schmerzhaft wie es bei den Zwillingen ausgesehen hatte. Gut deren Plugs waren sich nicht so groß wie das was Ale gewohnt war, doch sie wren noch nie gefickt worden, von daher war das sicherlich grauenhaft. Ich musste lächeln bei dem Gedanken wie es sie schmerzen musste, was Ryou wohl gerade mit ihnen tat und wanderte mit der kraulenden Hand herunter, stellte den Vibrator auf vollste Stufe und zog ihn dann an den Haaren etwas zurück, biss ihm leicht in den Hals. „Wenn du auf kommst und meinen Anzug ruinierst.“ Und das wirst du. „dann werde ich dich eine ganze Woche lang ohne Vibrator, ohne irgendwas in deinem Hintern halten.“ Meine Zähne wanderten fast zärtlich weiter, biss mich langsam hoch. „Vielleicht wenn du ganz lieb bist kannst du hin und wieder gefickt werden, aber nur ganz kurz.“ Ich lächelte, wusste dass er Nymphoman war, wusste dass er es brauchte, dass er es nicht so lange ohne aushalten könnte und ich wusste auch dass er sich quer über meinen Anzug ergießen würde. Das konnte er dann brav sauber lecken. Ryou hatte mittlerweile die Zwillinge gebracht und war vorne eingestiegen. „Hey Ryou die beiden Jungfrauen gehören dir.“, rief ich ihm zu, lachte leise und biss Alessio etwas fester in die Halsbeuge, umfasste den Vibrator und fing an ihn damit zu malträtieren. „Halt dich ruhig an meiner Schulter fest.“, murmelte ich ihm zu.

Der Mann mit dem durchdringenden Blick war zurückgekommen, ich starrte ihn neugierig an und… er musterte uns nicht nur sondern schloss auch den Käfig auf, eine Welle von Erregung und Angst durchzuckte mich als er die Hand nach mir ausstreckte, wimmerte leicht als er so grob meine hüfte umfasste und mich einfach… wegzog, versuchte den Plug in mir zu behalten, keuchte laut als ich spürte wie er langsam aus mir herausgezogen wurde, dann jedoch beinahe erleichtert, als er doch drin blieb, dafür aber wohl aus meinem Bruder entfernt worden war, seinem Aufschrei zufolge. Musste sich seltsam anfühlen ohne, wir hatten es den ganzen Tag getragen und ich war froh es noch stecken zu haben, wurde jedoch wieder zurück in den Käfig befördert was mich leise, erstickt keuchen ließ. Er packte sich meinen Bruder und schlug die Türe zu, ging fort, sorgte dafür das ich zur Tür robbte, durch den o-Ring versuchte nach meinem Bruder zu schreien, während ich meinen Kopf gegen die Tür warf, nein… nicht trennen! Nicht wegnehmen bitte!
Tränen glitten meine Wangen herab als mir klar wurde das ich alleine war, wurde von grinsenden Leuten betrachtet, aber das war mir egal, bitte… man durfte uns nicht trennen…
Es dauerte nicht lange, da kam der Mann zurück, öffnete erneut den Käfig und zog mir mit einem Ruck den Plug heraus, hob mich einfach hoch als würde ich nichts wiegen, während er das Teil einfach liegen ließ, ich wimmerte leise, schluchzte und legte meinen Kopf an seinen Rücken, schloss die Augen und hielt still, wollte nicht das er mich zurück ließ, rieb nur einmal dankbar meine Wange an ihm, ehe ich schon in den Kofferraum geworfen wurde, so gut es ging zu meinem Bruder krabbelte. Still sein war von meiner Seite aus kein Problem…

Akito knurrte, der bescheuerte Kerl von vorhin war wieder da, diesmal jedoch mit Schlüssel und packte sich einfach seinen Bruder, zog an ihm, was dafür sorgte das der verfluchte Plug aus ihm herausglitt, er hielt extra hin, versuchte sich so gut wie möglich zu entspannen, wollte das scheiß Teil endlich aus sich raushaben, reichte ja schon das er durch das Mittel einen Mordsständer hatte, da musste das nicht noch aussehen als wäre es von dem riesigen Teil das sie uns in den Arsch geschoben hatten. Trotzdem war es schmerzhaft ihn entfernt zu bekommen, schrie leise auf als es aus ihm herausfiel und schloss die Augen, verdammt er wollte doch keinen Laut außer Knurren und Widerworte von sich geben. Die Laute von Lust die immer wieder aus seinem Mund kamen waren nicht von ihm sondern von dem scheiß Mittel, er stand nicht auf so kranke, dreckige Sachen. Umso wütender wurde er als er gepackt wurde, fort von seinem Bruder der sich gegen die Türe warf, den Kopf dagegen schlug und weinte, verdammt, wie sollte er ihn denn gegen diese Perversen beschützen wenn er selbst verschleppt wurde. Sein Schwanz rieb sich am Anzug, was ihn wütend knurren, keuchen ließ, das Mittel war höllisch und er würden jeden dafür bestrafen der es ihm verabreicht hatte, auch dieser Kerl hier würde seinen Zorn spüren, ganz sicher!
Aki fauchte, knurrte und versuchte ihn zu beschimpfen, kam nur nicht ganz so gut wenn man dabei aus dem Mund sabberte, weil dieser verfluchte Ring nichts anderes zuließ, er selbst hatte einen größeren bekommen als sein Bruder, wahrscheinlich weil er darauf herumgebissen hatte, als wollte er es vernichten, so konnte er weniger tun, sich weniger bewegen, weniger wehren. Unsanft landete er in einem schwarzen Wagen, knurrte und versuchte die Kerle im vorderen Teil zu ignorieren die am herummachen waren. Widerlich, einfach nur widerlich.
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BeitragThema: Re: Kazura & Alessio   Di Mai 19, 2015 11:11 pm

Komisches Gespann, ich kannte diese Leute ja alle nicht und wusste auch niemanden davon einzuschätzen, außer dass ich halt gerade so ziemlich jeden ranlassen würde. Es wäre aber auch gelogen zu sagen, es wäre mir egal, was es mit diesen komischen Leuten auf sich hatte, denn was ich bisher erlebt hatte war … komisch. Irgendwas stimmte nicht mit dem Mann, der mich ausgesucht hatte, bei dem was in dem Zimmer passiert war. Die Zuwendung tat gut, ich genoss jede Berührung, war es ja gewohnt dass ich immer zu viel wollte. Entsprechend vernehmlich das Winseln, als er meinen Schaft leicht streichelte, ich lehnte mich soweit möglich gegen jede Berührung und klar gefiel es mir gefüllt zu werden, und wenn es nur ein bisschen war. Wenn mein Stöhnen ihm gefiel – es gab noch mehr da wo das hergekommen war. Gab es auch, stieß einen leisen Schrei aus und fuhr heftig zusammen als die Vibration meinen Körper erschütterte., überstreckte fast schmerzhaft den Hals weiter noch als er mich zog und biss mir auf die Unterlippe, um nicht wieder zu schreien als er mich biss. Mein Atem ging schnell, heftig, ich war es nicht gewohnt selbst verhindern zu müssen, dass ich kam, ich konnte es meist einfach nicht, aber beherrschen? Nein. Eine Woche würde ich nicht schaffen, vermutlich nach 48 Stunden schon apathisch in der Ecke liegen, aber ich hatte doch keine Chance gegen meinen Körper, ich versuchte mich zu befreien, ich müsste weg von ihm, auf die Decke kommen war vielleicht okay – eine Woche, das ging niemals. Ich fing an zu zittern, schloss die Augen und schaffte es fast nicht mehr zuzuhören, tropfte längst aus allen verfügbaren Löchern da unten und jedes Streifen der warmen Lippen sandte ein Schaudern über meinen Rücken. War völlig egal was um mich herum passierte, ich versuchte die Kontrolle zu bewahren über einen Leib, den ich längst nicht mehr in der eigenen Hand hatte, und wenn er einen Tiger eingeladen hätte, wär mir egal gewesen. Ich war doch lieb … und schrie erneut leise und stöhnend, als sich die Füllung in mir bewegte, gepaart mit dem Schmerz an meinem Hals, ich gehorchte instinktiv seine Schultern packend und verkrampfte völlig. Nicht kommen, ich durfte nicht -!
Als würde mein Körper mir da gehorchen, der Motor war kaum angelassen als ich anfing stumm zu weinen, ohne mit dem Stöhnen bei jedem Stoß und Drehen aufzuhören. Ich wollte es, wollte so sehr kommen und verzweifelte beim Gedanken dann nichts mehr zu bekommen. Ich gehörte ihm, er meinte es ernst. Ich jaulte gedehnt auf, grub meine Hände in den Anzug und versaute ihn ohne weitere Möglichkeit es zu verhindern, kam so heftig dass das Zucken kaum noch aufhören wollte und sank schluchzend in mir zusammen. Ein wenig musste ich zu Atem kommen, ehe ich um Vergebung betteln könnte.

War halt immer die Frage, was man wem sagte, aber das würde eh die Situation vorgeben und über derlei machte Ryou sich keine Gedanken, auch nicht die Zukunft. Er war hier um nur so weit vorherzusehen, um Katastrophen zu verhindern, alles weitere war unnötig. Was ihm an Zukunftsvisionen fehlte, machte er mit Erfahrung ganz gut wett, was das anging ergänzten sie sich gut.
Die beiden die er nun einsackte waren Zwillinge, aber schon vom Verhalten her sofort zu unterscheiden – nicht dass die Namen ihn groß kümmerten, die Akten ließ er sich mitgeben als er den zweiten, weniger widerstrebenden Kerl hinaustrug. Aber rebelliert hatten sie beide, als er sie getrennt hatte, gut zu wissen, da hatte selbst der weniger Wehrhafte aufbegehrt. Verschwendete Kraft, immerhin trug er beide nacheinander in das geräumige Auto, weder auf das Zappeln noch das anschmiegen der Beiden reagierend, immerhin war er noch der Meinung, dass sie für Kazura waren. Die Droge stand ihnen gut, dürfte auch die Nacht noch vorhalten – der nächste Tag wäre aber umso spannender, wenn sie ausgezehrt, entkräftet und noch gedehnt ohne die Mittel mitspielen mussten, mal sehen wie lange sie blieben. Ein bisschen hatten sie seinen Anzug versaut, mussten deshalb nicht büßen weil die Info, wem sie gehörten, erst später kam. Putzig, das ungleiche Gespann, gefesselt zueinander kriechend, ehe er die Klappe des Kofferraums zuschlug. Knurren war egal, so lange niemand anfing rumzuschreien war das okay. Er stieg ein und sah dann im Rückspiegel zu Kazura, dessen wimmernden Mitfahrer ignorierend.
„Ah ja?“, meinte er und schnallte sich an, ehe er den Motor anließ, „Vielen Dank. Ihr wisst aber schon, dass sie morgen früh dann nicht mehr vorzeigbar sind?“
Natürlich wusste Kazura das, würde er morgen dann eben noch einen etwas höheren Scheck schicken lassen. Der Motor schnurrte, als das Fahrzeug vom Rondell fuhr und den Stadtrand in der Villengegend ansteuerte. War ein gutes Stück, aber langweilig würde es ihnen schon nicht werden.
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BeitragThema: Re: Kazura & Alessio   Mi Mai 20, 2015 2:56 pm

Pft, wir waren gar nicht komisch, in keinster Weise, na gut vielleicht ein bisschen aber das würde sich mit der Zeit schon geben, musste ihm dann sowieso Bescheid geben was da so los war einfach damit… ja keine Ahnung. Ich hatte ihn in der Zukunft an meiner Seite gesehen und er schien mir gut zu tun, denn ich wirkte glücklicher als die letzten Wochen die ich in den Spiegel geschaut hatte, das ging nur wenn er wusste was Sache war. Im Moment jedoch war das egal, es war auch egal was ich gesagt hatte, starrte nur in das hübsche Gesicht das anfing zu weinen, nachdem es so herrlich verzweifelt aussah. War klar, irgendwas befand sich in seinem System, zumindest schob ich es Drogen zu dass er so hart war, küsste sanft seinen Hals, auf die Stelle die ich zuvor noch gebissen hatte. Er versuchte es wirklich, man sah ihm an wie er sich anstrengte, keine Chance gegen den Vibrator und das Streicheln. „Ich mag deine Stimme.“, flüsterte ich ihm zu, gab ihm damit indirekt den Befehl zu stöhnen, schreien, es nicht zu unterdrücken, blinzelte ihn ehrfürchtig an, das war jetzt meiner, ganz alleine Meiner. Niemand mehr würde ihn zu diesen Lauten bringen, außer ich befahl es so, konnte nicht anders als breiter zu grinsen. Das war der beste Geburtstag den ich je gehabt hatte.
Er kam heftiger als erwartet, konnte seine Geräusche nicht mehr unterdrücken, schluchzte und brach zusammen, legte sanft meine Arme um ihn, um ihn zu stützen, drückte ihn an mich und streichelte über seinen Rücken, drückte seinen Kopf in meine Halsbeuge, um ihn dann etwas fester im Nacken zu kraulen. „Gut gemacht, gut hast du das gemacht.“
Klar, Ryou würde mich sicherlich schimpfen - dass ich so inkonsequent war- küsste trotzdem auf die Haare, lächelte. Ich lachte leise und stellte die Vibration ab, er schien es zu mögen etwas in sich zu haben und ich wollte ihn nicht unnötig stressen wenn die Vibration an war. „Möchtest du ihn drin behalten?“, fragte ich ihn leise, vorsichtig, ließ ihm die Wahl. Ich musste ihn auch etwas kennen lernen. „Wenn wir bei mir daheim sind müssen wir reden.“




Natürlich wehrten wir uns, wollten nicht vom Anderen getrennt sein, das ging gar nicht. Noch wussten wir ja nicht dass wir nicht nur für eine Nacht gekauft worden waren, war überhaupt verstörend, ich hatte zwar die Neigung zu Männern, aber ich wollte nur einen und niemand anderen konnte auch nichts dafür das ich so missraten war. Auch wenn mein Bruder mich dafür hassen würde, ging immer schlechter das hier zu verbergen, aber ich konnte es auf die Droge schieben und mein Bruder schob es wahrscheinlich darauf, dass ich so charakterschwach war und er aufpassen musste das sie mich nicht verdarben. Alles egal solange ich nur bei ihm war, in seiner Nähe, an seiner Seite. Mir war egal das ich ihm den Anzug vollsaute, tropfte sicherlich vorne wie auch hinten, weinte ja und kuschelte mich zu meinem Bruder, mir war kalt geworden unterwegs.
Für einen Moment erstarrte ich, als ich hörte dass wir nicht dem einen Mann gehörten, sondern dem der uns hergebracht hatte. Oh nein… er sah nicht so aus als würde er Gnade kennen, wimmerte leise und bekam ein Zischen von meinem Bruder als Antwort, auf das ich still hielt und mein Gesicht an seiner Brust versteckte. Warm… und er roch so gut. Ich war so erschöpft, die Droge, all das es war grauenhaft und ich konnte nicht anders als müde die Augen zu schließen und zu hoffen, dass dies alles nur ein schlechter Traum war.
Nur am Rande bekam ich mit wie der Mann namens Kazura lachte, wohltönend und belustigt. „Das denke ich nicht. Du wirst höchstens den Scheck erhöhen müssen, die geben wir nicht mehr her.“ Huh?
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BeitragThema: Re: Kazura & Alessio   Mi Mai 20, 2015 4:57 pm

Komisch war ja nicht schlimm, immerhin war ich ja selber nicht normal und wusste das auch, oder hatte es besser oft genug mitgeteilt bekommen. Seher, dass es so was gab wusste ich noch gar nicht, allerdings hatte ich schon viel erlebt und es würde mich zwar etwas irritieren, aber mehr auch nicht, es änderte für mich ja nun nicht wirklich was, oder? Ich wusste nicht, was mich erwartete, aber was in Zukunft passierte war mir schon längst egal. So vieles war egal geworden und im Moment zählte nur deshalb mehr als der Augenblick, weil ich versuchte mir keine Woche in Askese einzuhandeln. Keine Ahnung ob man mir was gegeben hatte, aber auch so wäre ich erregt nach Stunden mit einem vibrierenden Plug in mir, dann an einen anderen Mann geschmiegt und so, es ging fast nicht anders. Und eine Chance hatte ich wirklich nicht, ließ meine Stimme auch im Rahmen des möglichen frei und auch alles weitere, hatte zwar kommen wollen aber … es eigentlich nicht gedurft. Ich war es ja gewohnt, jemandem zu gehören, und das Bordell hatte ich gehasst, es war nie jemand da, der sich wirklich die Zeit nehmen konnte, die ich brauchte und in Anspruch nahm.
Auf die beiden Neulinge im Wagen konnte ich nicht achten, lehnte mich nur an nun wo ich meinen neuen Herrn eh schon besudelt hatte, schluchzte leise nun wo mir die Konsequenzen bewusst wurden. Oder eher wieder bewusst wurden, da tröstete auch das Nackenkraulen nur wenig, jetzt merkte ich auch dass wir bereits fuhren. Gut gemacht … was denn? Aber Inkonsequenz würde zumindest kurzfristig keinerlei Konsequenzen haben, ich war schon erzogen, eine zeitweise verwirrende Führung würde also nichts kaputtmachen – ich war für Anfänger also gut geeignet.
Ich winselte leise, aber auch erleichtert als die Vibration aufhörte, auch wenn ich mich bestimmt noch nicht abkühlen könnte war das doch weniger quälend so, es war besser als nichts und doch zu wenig.
„J-ja, bitte … “, murmelte ich, noch immer gegen die warme Halsbeuge geschmiegt, musste anscheinend nicht loslassen und nickte dann. Reden, joa … wenn er wollte. Aber fühlte sich eben gut an was in mir zu haben, und während mein neuer Herr Kazura sich an den Fahrer wandte, wagte ich es über dessen Schulter zum Kofferraum zu gucken. Ich legte beide Hände auf die Rückenlehnen und zog mich etwas hoch, lugte neugierig über den Rand was da reingelegt worden war. Putzig, Zwillinge, ich musterte sie kurz und verlor dann wieder das Interesse. Also sank ich wieder auf den Schoß meines Herrn zurück und schnurrte leise, rieb mich vorsichtig an seiner Wange. Vielleicht gab es ja doch noch etwas Zuwendung …?

Ryou war eigentlich dagegen, dass unangeschnallt herumgekrabbelt wurde, aber Kazura hatte den Gurt um, war wichtig, der Rest optional. Zwillinge, huh, gleich drei auf einmal die sie heute eingesammelt hatten, dabei gab es nur einen Käfig in Kazuras umgebautem Zimmer, na mal schauen ob sich das erweitern ließ – beziehungsweise schien Ryou einen zu brauchen. Dessen Anzug war versaut, aber nicht mit allzu offensichtlichen Flecken, die Anzugjacke hatte er ja vorher dem Kleinen gegeben und sie lag ohne Flecken hinten, war also okay. Noch zumindest, jetzt wusste er aber mehr dazu.
Er wandte sich dennoch mit etwas verwunderter Miene um, als Kazura lachte, und ein ziemlich boshaftes Schmunzeln breitete sich auf seinen Zügen aus. Mit den beiden spielen? Und das länger als eine Nacht? Ach je, er würde auch umbauen müssen.
„Danke.“, meinte er ehrlich, einen Blick in den Rückspiegel werfend, aber die Zwillinge waren nicht zu sehen. Oh ja, das würde zwar anstrengend werden, aber … spaßig. Kazura schien es auch besser zu gehen, was gut war, er warnte diesen aber nicht vor dass sein Zimmer nun anders aussah – alles was Bauhelfer nichts anging hatte er natürlich zuvor weggerräumt und würde es dann zurückbringen. Halbe Stunde noch, dann wären sie zuhause und er würde Kazura erst mal sein Haustier hinterhertragen eddorthin wo er hinwollte, um sich auszuruhen. Oder was auch immer er vorhatte. Um seine beiden Schätzchen kümmerte er sich später dann wenn das erledigt war – denn weglaufen würden sie gewiss nicht können.
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BeitragThema: Re: Kazura & Alessio   Mi Mai 20, 2015 6:31 pm

Nein, komisch war nicht schlimm, trotzdem Besonders und es war schön es mit jemandem teilen zu können, bei dem man hundertprozentig sicher war nicht verraten zu werden. Ging mit Ryou auch, aber dieser krabbelte nicht zu ihm ins Bett und tröstete ihn wenn er einen Anfall hatte, nahm ihn nicht so in den Arm und ließ sich ganz sicher nicht vögeln. Und von Ryou gevögelt zu werden kam ganz sicher auch nicht in Frage, da würde ich mich wehren, auch wenn das diesem in so einem Moment wahrscheinlich zu sagen würde, aber ich mochte einfach nichts in meinem Hintern, bitte danke.
Für Alessio durfte es wirklich egal sein was in der Zukunft geschah, er gehörte jetzt mir und ich würde auf ihn aufpassen, würde ihn beschützen und behüten genauso wie ich ihn mir untertan machen würde. Er war einfach perfekt. Genauso perfekt waren die Zwillinge für Ryou, da konnte er ein wenig Frust abbauen und diese würden auch irgendwann glücklich bei ihm sein, ahnten ja noch nicht das der Rest ihrer Familie bei einem Feuer umgekommen war, sie hatten nichts zu dem sie zurückkehren konnten, ein Umstand den ich ihm vielleicht später erzählen würde wenn ich es denn nicht vergas. So oder so waren sie besser dran.
Alessio schmiegte sich an, braves Pet, streichelte ihn dafür und gab ihm einen kleinen Klaps auf den Hintern dafür dass er so neugierig war und nach hinten spähte. „Die gehören nicht uns, Kleiner.“, damit war die Sache für mich erledigt. „Ich denke nicht das ich eine Woche aushalten könnte ohne dich zu vögeln.“ Biss ihm leicht ins Ohr und schnurrte ihn an. Diese Nacht jedoch würde nichts laufen, das bekam ich nicht auf die Reihe, brauchte erstmal ne Mütze Schlaf, vielleicht sollte ich ihn solange an Ryou geben zum einreiten, eh nein… lieber nicht, wer wusste wie der Kleine hinterher aussah. Trotzdem war er schon wieder leicht erregt, schmuste mich an und sorgte dafür das ich ihn leicht an den Haaren zurückzog, musterte ehe ich ihn küsste. Innig und fest, presste meine Lippen fest auf seine, keuchte. „Tut mir leid Kleiner aber bei mir wird heute nix laufen… aber ich hab Spielzeug für dich.“, soviel konnte ich ihm zumindest versprechen.

Das war ja wohl die Höhe, der Scheißkerl fuhr einfach los ohne sie anzuschnallen, zu sichern, wenn der Volltrottel einen Unfall baute würden seinen Bruder und ihn ernsthaft verletzt werden, hatten dann mit den Stangen zwischen den Beinen nicht mal die Möglichkeit wegzulaufen wenn die Fenster zerbrachen. Überhaupt war er stinksauer, verkauft an irgendso einen Perversen, während die beiden Schwuchteln vorne miteinander rummachten, der eine hatte sich sogar umgedreht und ihn beinahe hämisch angegrinst, als würde er wissen was noch kam, ehe er sich um das Ding auf seinem Schoß kümmerte. Der war ebenfalls gefesselt gewesen, jedoch mit Augenbinde und erst hatte er erwartet das er genauso gefangen war wie Min und er, aber jetzt wo er sich so frivol an ihn schmiegte, rieb und definitiv kam, widerlich. Einfach nur widerlich. Er konnte gar nicht anders als sich aufzuregen, blieb aber ruhig, er musste nachdenken, wirklich nachdenken, kam kaum dazu als sich ein warmer Körper an ihn schmiegte, konnte ja nix dafür der Kleine aber er hatte nen ziemlichen Steifen, rieb sich dabei an ihn, während er versuchte es sich bequem zu machen. Er sollte aufhören damit, nicht das es noch abfärbte, aber offensichtlich wollte sein Bruder nur schlafen, gut so alles andere würde er ihm ganz sicher austreiben.

Dauerte ne ganze Weile, aber irgendwann waren wir endlich da, ich ließ es sich nicht nehmen meinem Pet zu sagen das er sich festhalten sollte, schlang auch seine langen, schlanken Beine um meinen Körper und ich trug ihn langsam hinein, versuchte das Gleichgewicht zu halten, schön so, gleich auf den Weg ins Zimmer, grinste leicht als ich es öffnete und erstarrte mitten im Schritt. Uh… was war denn hier los? Staunend schaute ich mich einmal um, nein richtiger Gang, richtige Tür, ehe ich eintrat. „Scheiße, Ryou, das ist ja der Wahnsinn!“
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Kitsune

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BeitragThema: Re: Kazura & Alessio   Mi Mai 20, 2015 10:07 pm

Nein, verraten würde ich meinen Herrn niemals, hatte ihn freilich noch nicht voll als solchen akzeptiert, da er mich weder hatte bluten lassen noch ich ihn in mir gefühlt hatte. Es dauerte eine Weile auf jemanden geprägt zu werden, war mir erst einmal passiert, aber wie lange es diesmal dauern würde war mir nicht klar. Ich wusste es nicht, würde vielleicht nach Verzweiflung Trotz verspüren, mich sträuben wenn ich zu lange meinen Willen nicht kriegte und nicht genug Schmerz kriegte trotzdem zu spuren. Konnte ich ja nicht vorhersehen, auch nicht was meine tatsächliche Aufgabe sein würde, dass ich mehr tun würde als nur  zu seiner sexuellen Befriedigung da zu sein, auch wenn mir das ja reichen würde.
Gehorsam gegen Schutz, klar, wenn ich meinen Körper hergab musste jemand anders entscheiden was damit geschah und im Moment war das nur hier zu bleiben und zu tun was man mir sagte. Ah, nicht unsere, okay, meine ja sowieso nicht aber gut zu wissen dass ich nicht mit ihnen wetteifern musste, ich hatte noch nie ein anderes Pet neben mir gehabt, jedenfalls nicht auf Dauer, wäre aber vermutlich mehr als nur eifersüchtig und würde was nicht noch alles tun um wieder alleinige Aufmerksamkeit zu bekommen. Meine Miene hellte sich leicht auf, ich gab einen fragenden Laut von mir und schöpfte Hoffnung doch keine Woche ausharren zu müssen. Ich stöhnte schnurrend auf, als er mein Ohr biss, legte meine Arme um seinen Nacken und zupfte interessiert an den seidigen, langen Haaren. Ich flüsterte einen Dank, allein für das Zugeständnis, dass er mich vielleicht doch nicht so hart bestrafen würde – Gnade kannte ich in dem Ausmaß eigentlich gar nicht. Ein schöner Mann, jung, kräftig, klar reagierte ich auf ihn, würde mich aber zusammenreißen nun da der schlimmste Druck weg war. Ich erwiderte die Musterung, sah in durchaus fesselnde Augen und erwiderte dann den Kuss, umschmeichelte seine Zunge auch wenn er nach Alkohol schmeckte. Küssen konnte ich, tat es auch so lange ich durfte und nickte dann zögerlich. Nichts laufen, aber Spielzeug … hm, schwer, ich könnte auch warten wenn ich dafür was echtes bekam, und er hatte gesagt wir müssten reden. Was auch immer noch passierte, ich würde einfach mitspielen und schmiegte meine Nase gegen seine Wange, um den Rest der Fahrt kuschelnd zu verbringen – auch ohne Sex fühlte sich körperliche Nähe gut an und ich sah teils interessiert aus dem Fenster, war ein paar Monate her dass ich draußen gewesen war und die vielen Lichter waren toll.
Ich hatte Zeit sie mir anzusehen auch wenn es weniger wurde, je näher wir dem Ziel in einer Villengegend kamen, und ich war froh dass Kazura mich trug und nicht der komische Große, der dann die Zwillinge kriegte. Angst hatte ich nicht, was sollte schon passieren außer Schmerzen die ich verkraftete? Ich … blieb halt lieber bei meinem Herrn, der mich trug obwohl er nicht sehr sicher auf den Beinen war, ich hatte nicht gewagt zu fragen ob ich allein laufen sollte. Es war so anstrengend den Vibrator in mir zu behalten, aber meine Muskeln schafften das, war nicht aus Metall also konnte ich es. Als ich aber das Zimmer sah war ich ebenfalls kurz überrascht, es war wirklich toll, so viel zum Spielen und mein Herr kannte es anscheinend auch ni-
„Ah!“, machte ich und verlor in diesem Moment kurz meine Beckenspannung, was ausreichte, dass das Spielzeug klappernd zu Boden fiel, nicht doch! Ich winselte und verkrampfte leicht.

Ryou baute keinen Unfall und wenn, dann waren zwei Pets ihm weitaus egaler als Kazura, außerdem waren die beiden doch verkehrssicher zusammengeschnürt, oder? Um die beiden würde er sich später kümmern, brachte nun erst mal seinen Schützling und dessen Haustier nach Hause, stieg dort aus und öffnete ihm die Tür – Alessio wollte dieser selber tragen, also gut, wenn er sich das zutraute, er bestand aber darauf ihn bis zum Zimmer zu begleiten. Er bekam die gewünschte Reaktion und lachte kurz ehrlich, ja, Überraschung gelungen.
„Alles Gute zum Geburtstag.“, meinte er und legte ihm kurz die Hand auf den Rücken, ungeachtet der Tatsache dass Alessio gerade sein Spielzeug verlor, „Ich bin bei den Zwillingen, ruf mich wenn du etwas brauchst.“
Und damit verschwand er, ging aber nicht direkt zum Auto sondern erst mal in sein eigenes Zimmer – die rannten schon nicht weg, arme hocherregte Kinder, schaffte ihnen etwas Platz in einer Ecke, die vom Bett aus gut Einsehbar war, wo er die Sicherungsklappe einer Steckdose abgemacht wurde – gab keinen Strom, dahinter war ein Ring in die Wand geschraubt, er schnappte sich noch zwei Leinen (waren nicht die gleichen, aber er war nicht vorbereitet gewesen auf Zwillinge) und ging dann zum Auto zurück, zu diesem jämmerlichen Anblick im Kofferraum. Ohne ein Wort legte er beiden jeweils ein Halsband um, ein schwarzes aus hübschem Latex und ein rotes aus Leder mit jeweils passenden Leinen, die auch bereits eingeklinkt waren – sollte der Störrische versuchen ihn zu beißen, egal ob er einen Ring im Mund hatte, würde es eine saftige Ohrfeige geben.
„Willkommen zuhause.“, meinte er und zerrte sie beide an ihren Fesseln zu sich, nahm sich einen pro Seite und schulterte sie – jemand anders konnte den Wagen parken, während er seine beiden in sein Zimmer trug und an dem Wandring festmachte, unter dem er netterweise eine Decke ausgelegt hatte. Dort angekommen ließ er sie zwar gefesselt, setzte sie aber aufrecht hin, unterzog sie einer Musterung. Dann legte er seine warme Hand auf den Kopf des weniger Störrischen, stupste mit dem Zeigefinger der anderen Hand gegen die sichtbare Erregung des anderen. Einfach um zu schauen was passierte.

Ryous Zimmer
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Selena

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BeitragThema: Re: Kazura & Alessio   Do Mai 21, 2015 2:23 am

Würde nicht allzu lange dauern bis er mich als Herrn akzeptierte, da brauchte ich mir weniger Gedanken zu machen. Er würde es mir schon beibringen wie er es brauchte, würde es dann vielleicht auch von mir bekommen oder aber von mir so erzogen werden wie ich es wollte, mussten wir schauen wer da mehr Geduld mit dem anderen hatte, war immerhin mein Erster und wenn es mir nicht gefiel konnte ich immer noch zur letzten Möglichkeit greifen, Ryou machen lassen damit dieser ihm Manieren beibrachte.
So weit jedoch würde ich es nicht kommen lassen wollen, auch wenn ich Ryou wirklich mochte, dieser hatte ja jetzt Beschäftigung und ich hatte ein wundervolles zahmes Pet auf dem Arm, nun auf dem Schoß. Dieser schien deutlich erleichtert alleine da zu sein, während er mir in den Haaren zupfte, musste leise lachen als er sich bedankte. Wofür das denn? Ah, wahrscheinlich weil ich ihn früher nehmen würde. „Ich will nicht das die Zeichen anderer auf dir sind, während ich dich ficke. Du sollst mir gehören. Ohne dass ich sehen muss wer dich davor hatte.“, sprach dabei nicht die Narben auf seinem Körper an sondern vielmehr die Blutergüsse und relativ neuen Kratzer, die würden ja auch bald alle verheilt sein. Dafür belohnte er mich mit einem Kuss und wie er seine Lippen und Zunge benutzen konnte, ich hoffte doch das e Schwänze genauso gerne und ausgiebig bearbeitete, dann würde ich ihn nämlich öfter unter meinem Schreibtisch sitzen haben.
So oder so war es schön ihn zu spüren, zu riechen, bei mir zu haben, fühlte mich gleich um einiges wohler, erst recht als ich dann daheim ankam und aufgrund der Reaktion schlussfolgerte das es Ryous Entscheidung war mein Zimmer so her zu richten. Lehnte mich ein Stückweit in die berührende Hand und lächelte ehrlich. „Danke. Es ist wirklich wundervoll.“, grinste dann wie ein kleines Kind das gerade das erste Mal nen geschmückten Weihnachtsbaum sah und trat endgültig ein, trat das Spielzeug mit dem Fuß weg, wollte ja nicht drüber stolpern und mich verletzen und wünschte Ryou noch viel Spaß. Hah! War das cool. Ich setzte Alessio auf dem Bett ab, ehe ich mich einmal im Kreis drehte, langsam damit ich mich nicht gleich übergab und grinste dann wie ein Irrer, ehe ich Ale noch einen Kuss gab. „Das ist doch der Wahnsinn oder?“, fragte ich ihn, wartete jedoch keine Antwort ab sondern ließ mich neben ihn aufs Bett fallen, schloss die Augen, huh… sogar neue Matratze, man das war schick. Ich zupfte leicht an Ale, zog ihn zu mir ehe ich ihm durch die Haare strich, leicht daran zog.
„Wie du vielleicht mitbekommen hast, heiße ich Kazura, du wirst mich mit Herr oder Meister ansprechen, meinen Namen wirst du nicht nennen. Außer ich erlaube es dir. Du wirst tun was ich dir sage, auch wenn es dir seltsam erscheinen mag. Und wenn ich dich frage was du willst, wirst du ehrlich antworten. Wir brauchen auch noch etwas damit ich merke wenn es zu viel für dich wird. Du bist mein erstes Pet und wirst wohl einiges an Geduld brauchen. Zumindest.“ Und in jenem Moment merkte man wohl das ich ein wenig wütender wurde. „Sah es bei deinem anderen Herrn so aus als würde er sich gut auskennen. Die Wut bezog sich jedoch nicht auf ihn, konnte trotzdem nicht anders als etwas fester an seinen Haaren zu ziehen, knurrte leise und rollte mich auf ihn, legte meinen Kopf auf seine Brust, schloss langsam die Augen.
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Kitsune

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BeitragThema: Re: Kazura & Alessio   Do Mai 21, 2015 2:23 pm

Würde vermutlich nicht lange dauern, gut möglich, da er bisher ganz nett zu mir gewesen war, fast ein bisschen zu nett, und das mit den Forderungen stellen würde ich auch hinkriegen wenn es drängend wurde – im Prinzip aber konnte ich fast allem etwas abgewinnen, das man mir zumutete, war durchaus anpassungsfähig und würde mich durchaus verwenden lassen, dass er seine eigenen Vorlieben voll ausformen konnte. Geduld hatte ich, solange meine anerzogenen Triebe nicht auf der Strecke blieben, würde mich aber durchaus sträuben wenn ich erst mal jemanden akzeptiert hatte und dann einfach weitergegeben wurde – ich wollte ja jetzt schon nicht zu dem anderen, und der hatte schon Spielzeug mit dem ich nicht konkurrieren wollte. Ich war gut für Anfänger geeignet, und das schien Kazura auch instinktiv mitbekommen zu haben.
Auf die Begründung, weshalb er mich nicht vögeln wollte, reagierte ich mit Stirnrunzeln. Aber … er könnte doch einfach alles überzeichnen, Schrammen zu Kratzern machen, seinen eigenen, blaue Flecken zu Prellungen, dann wäre es überlagert … aber das war bestimmt keine Option die ihm genügte, weshalb ich einfach nur leicht nickte. Ich hoffte das heilte schnell und bis dahin, eh ja, meine Zunge konnte noch mehr, lange her dass ich damit jemanden verwöhnen durfte.
Das Zimmer fand ich toll, ein bisschen als hätte ich das Bordell nie verlassen, aber es war etwas persönlicheres, roch neu und Kazura schien es ebenfalls zu gefallen. Wegen des verlorenen Spielzeugs schien er nicht böse, schob es einfach weg und setzte mich aufs Bett, ehe er sich drehte und sich alles anguckte, was ich dezenter machte und dann leicht lächelnd nickte – ja es war Wahnsinn, so ein neues Zuhause zu bekommen. Er legte sich zu mir, zupfte an meinen etwas strähnigen Haaren und ich wandte mich ihm zu, als er zu reden begann. Ich nickte, Kazura, aber nicht so nennen – schade, ließ sich gut stöhnen – und gehorchen, ja, das konnte ich. Ob er ne Ahnung hatte was für skurrile Kommandos ich schon bekommen hatte? Ich nickte und lächelte matt, mein alter Herr …ich wusste nicht wie viele vor mir waren, aber ich war sein letztes Spielzeug. Dass Kazura keine Konkurrenz duldete, auch wenn die längst tot/vergessen war, hatte ich gemerkt, ich keuchte nur leise und spürte dann das Gewicht, das sich auf mich rollte, die Wärme, den Herzschlag. Ich verstand es als besitzergreifende Geste, legte meine Hände auf seine Schulterblätter, schmiegte mich an.
„Wenn es zuviel wird … werde ich bewusstlos.“, erwiderte ich leise, ich hielt viel aus, sehr viel, und der Grat zwischen erträglich und zu viel war sehr schmal. Wenn etwas zu viel wurde, dann verlor ich das Bewusstsein – alles davor war noch in Ordnung.
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BeitragThema: Re: Kazura & Alessio   Do Mai 21, 2015 4:06 pm

Hm… ja ich war nett zu ihm, wollte ihn ja auch haben und noch war ich zu betrunken und zu fertig von vorhin als dass ich da was hätte zustande bringen können. Die Schmerzen würden schon noch kommen und letztlich würde ich wohl die Kratzer wirklich in Schrammen verwandeln, wollte ihn schon quälen, aber wusste auch noch nicht wie und wie ich das alles hinbekommen würde. Für den Moment aber wusste ich dass er bei mir sein würde, egal was war und das war wichtig. Es war angenehm ihn zu riechen, zupfte weiter an seinen Haaren, hmm… morgen zusammen baden klang nach ner guten Idee, merkte gar nicht wie meine Gedanken immer wirrer wurden, wenigstens sprach ich nicht mal die Hälfte davon aus sondern nur Wichtigsten. Glaubte ich zumindest. Skurille Anweisungen hätte ich gerne mal gehört, was es da wohl gegeben hatte? Ebenso war es sicher toll zu hören wie er meinen Namen stöhnte, vorerst wusste ich aber noch nicht wie er mich nennen durfte, hey Ryou gibt’s da nicht ne Anleitung… dominant für Anfänger? So oder so war es schön wie er seine Arme um mich schlang, und ich war eingeschlafen noch bevor ich seine Stimme hörte. Schade… er hatte eine hübsche Stimme und ich kannte sie bisher nur aus den Visionen, aber nicht richtig und nicht so viel auf einmal.

Letztlich schlief ich wie ein Toter, merkte nicht was geschah und wachte daher recht verwirrt am nächsten Morgen auf, zugedeckt und einen warmen Körper an mir, sehnig, nicht weich, also schon mal keine Frau, schnupperte leicht, hmm… irgendwie roch mein Zimmer anders und… er gut. Blinzelte als ich die Augen öffnete, huh… ah da war was gewesen, mein Blick fiel auf den Haarschopf an meine Seite, lächelte augenblicklich und fing gemächlich an ihn zu kraulen, na mal sehen wann er aufwachte, denn wenn er es tat konnte ich gerne schonmal seine Zungenfertigkeiten testen, da unten regte sich nämlich ziemlich was.
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