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 Taima und Kirian

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Kitsune

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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   So Mai 28, 2017 10:19 am

Kindern etwas beizubringen war nie einfach, gerade wenn sie so jung waren und Ash hatte Glück im Unglück gehabt, dass ... die Mutter der Zwillinge noch lange genug da gewesen war, bis sie die ersten Jahre gemeistert hatten. Was leider auch hieß, dass sie sich erinnerten, es sie mehr schmerzte, weil sie ihre Mutter gekannt hatten. Gerade an Tagen wie heute würde er Ishvar so gern einfach folgen, und schaffte es doch nicht seine beiden Söhne allein zu lassen. Auch wenn sie erwachsen und nun auch einer verheiratet war ...
Das Kitzeln ging nicht weg, bewegte sich sogar noch etwas mehr und ließ ihn leise murren, war nnoch zu duselig um den logischen Trugschluss zu dem kleinen Mistvieh von Harpyie zu ziehen. Ilidan hatte ihm zwar versucht zu erklären, dass es auf ihn geprägt war, aber das gutheißen musste er ja totzdem nicht. Ash knurrte leise als er das Fiepsen hörte und damit auch jetzt orten konnte, wo es sein musste. Unter größter Mühe griff er nach dem Federvieh, wenngleich er nicht mal die Kraft hätte ihm wehzutun, und setzte es einfach wieder unten auf den Boden. Es sollte weggehen, das letzte, was Ash in diesem so verletzlichen Zustand brauchte, war ein Raubtier im Bett. Der Erschöpfung wegen ließ er auch einfach den miit Narben und rituellen Zeichnungen verzierten Arm einfach vom Bett hängen.
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   So Mai 28, 2017 10:28 am

Mir beizubringen von Mama weg zu bleiben würde auch nie, niemals funktionieren, Mama war alles was ich wollte und brauchte. Und ich war so glücklich gerade. Nein nicht weggehen... Ich brauchte Mama doch auch... dann müsste ich hinterhergehen und ich war nicht so schnell wenn man mich nicht hochnahm. Ich würde mama nicht verlieren wollen.
Mama sprach jetzt sogar! Vielleicht verstand sie mehr andere Sachen als die anderen und sprach nochmal anders, wie sollte ich das je lernen wenn ich nicht da war! Ich schaute glücklich hoch als ich spürte wie Mama sich bewegte und quietschte vergnügt als ich hochgehoben wurde nur um.... wieder auf dem Boden zu landen. Aber mama machte mich nicht weg! Sondern lies sogar den Arm da dass ich wieder hochkrabbeln konnte! Aber erstmal kuschelte ich mich auf die Hand und schaute mir die hübschen Bilder an und schmuste mit dem Arm, brabbelte die ganze zeit mama vor mich hin um zu zeigen wie sehr ich sie vermisst hatte und krabbelte dann wieder hoch um mich auf die Brust zu kuscheln, ganz klein zu machen und vorsichtig zu streicheln. Hach es war soooo schön.
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   So Mai 28, 2017 11:49 am

Die Kinder gaben sich einfach nicht genug Mühe das Kleine an sich zu binden, daran lag es doch. Ash konnte es nicht sehen, nicht wirklich, wie die Bettdecke nur eine Ansammlung von Hell und Dunkel. Und dort, wo dieser hingehen wollte oder zumindest immer wieder drüber nachdachte, war es nicht notwendig schnell zu laufen. Es gab viele Wege dorthin.
Es quietschte als Ash es nach unten setzte, ging aber nicht weg wie gehofft, sondern kitzelte an seiner Hand herum, brabbelte irgendwas das keinen Sinn ergab - er war keine Mama, knurrte nur, schaffte es aber nicht das Vieh abzuschütteln. In dem Zustand würde er es auch nicht zurückbringen können, sondern spürte wie es weiter vor sich hin quatschend auf seiner Brust lag. Ash knurrte warnend, was allerdings im Vergleich zu seiner sonstigen Stimmkraft geradezu lächerlich schwach klang.
"Ich ... bin nicht deine Mama.", zischte er trocken und versuchte den Zitternden Arm irgendwie zu heben, den Couchtisch zu erreichen. Er hatte solchen Durst, dort lag auch eine Trinkflasche, aber entweder war sein Arm zu kurz oder der Tisch war weiter weg als sonst. Verdammter Dreck.
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   So Mai 28, 2017 12:04 pm

Doch, doch, sie spielten viel mit mir und versuchten mich zum essen zu bringen und sangen lieder zum einschlafen, aber sie waren nicht was ich wollte, lenkten mich manchmal ab aber das ziehen in mir war so stark dass ich manchmal einfach nur weinen wollte wenn ich Mama nicht sehen konnte. Da half meist auch nicht der Geruch oder die Wärme.
All das war jetzt aber vergessen, ich war bei Mama und es war wunderschön und sie spielte auch mit mir!
Aber irgendwie war Mama gar nicht so schnell und so wendig wie die anderen, vielleicht war Mama noch müde? Oder es ging ihr nicht gut? Vielleicht tat ihr bauch weh, das hatte ich auch mal und wollte mich nicht bewegen und nur weinen. Nein? Dann war es gut, dann konnte Mama mich auch mitnehmen und ich würde einfach folgen können. Zusammen war das sicher viel schöner als alleine.
Natürlich ging ich nicht mehr weg! Ich war ja gerade erst gekommen und würde auch nicht mehr gehen wollen, fiepte leise und glücklich und blinzelte verwirrt als Mama schon wieder gurrte. Nicht die Mama? Huh? „Mama? Dei Mama!“, versuchte ich zu wiederholen, ganz stolz dass es sich so anhörte wie Mama gesagt hatte, vielleicht war das ja richtig! Mama versuchte auch was zu holen oder zu zeigen, da war was aber irgendwie kam sie nicht hin, das war kein problem ich war ganz groß und ganz stark und würde das Mama bringen! Vielleicht wollte sie auch damit spielen? Vorsichtig um nicht runterzufallen krabellte ich über den Arm, schwankte ziemlich und ich versuchte nicht zu kichern als es so wackelte, das schaffte ich! Das war aber auch weit weg, aber nicht so weit wie als ich versucht habe herzukommen und hier tat es nicht weh gegen was zu stoßen Ich musste mich noch etwas strecken und dann war ich auch schon da! Aber irgendwie war ich weiter unten als gerade eben, konnte ja nicht ahnen dass vielleicht der Arm runtergegangen war und kletterte hoch, ging mit den Krallen in den Füßen ganz gut, auch wennn es anstrengend war so. Aer ich hatte gut geschlafen und alles war schön, auch wenn ich Hunger und auch etwas durst hatte. Irgendwie hab ichs hochgeschafft, aber die Flasche war so schwer.... die konnte ich gar nicht bringen, rutschte dagegen, vielleicht konnte ich sie runterwerfen und dann rüberbringen? Das war eine Idee! Ich hatte glück, dass sie zu war, hätte das auch nicht verstanden dass es falsch war es einfach runterzu werfen und strengte mich so gut es geht an es runterzuwerfen, purzelte dabei selbst herunter und landete erst auf der flasche dann auf dem Boden und sniefte leise. Das tat weh am Popo und ich musste jetzt doch weinen, aber die Flasche war jetzt näher dran, wenn auch schief und ich hatte mich auch verhängt im Band um die Flasche und hing mit meinem Bein fest!
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   So Mai 28, 2017 4:31 pm

Nun, vielleicht sollte es der andere kleine Mensch es uns noch mal allen erklären, denn dass diese Prägung ein Urinstinkt war und nicht verändert werden konnte, würden gerade Nescu sehr wohl verstehen. Mit Vögeln hatten alle wenig zu tun, außer sie zu bekämpfen und zu hoffen ihnen nicht zu begegnen, Taimas Wunden mochten schon verheilt sein doch so etwas konnte stetig wieder passieren, jedem hier.
Der Knirps hatte ja keine Ahnung, nicht einmal Taima hatte das und lediglich Ilidan und Bel eine schemenhafte Vorstellung, dass Ash dasselbe Schicksal drohte wie ihrem Großvater. Wenn es nur der Bauch wäre, der wehtat, wäre das alles zu verkraften und Ash war wohl nur einfach zu stur, um aufzugeben, so gern er es auch würde.

"Nein, nicht deine Mama.", wiederholte er knurrend, ignorierte das Vieh dann aber. Er sah weiterhin nichts, tastete nur und spürte diese fiesen kleinen Krallen über seinen Arm wandern, ein Gefühl der Taubheit folgte. Er schaffte es nicht, der Arm sackte ab und die trippelnden Krallen verschwanden von seiner Haut. Kurz darauf rumste es - was nicht schlimm war, er hatte genau deswegen eine Flasche und kein Glas, weil es ihm selbst ständig herunterfallen könnte...
"Mh?", irgendetwas stieß gegen seine Finger, und er bekam es trotz der Schwäche zu fassen - es war die Trinkflasche. Ash schaffte es, sie mitsamt daranhängendem Ding aufs Bett zu ziehen, machte sie mit den Zähnen auf und schluckte gierig ein paar Mal Wasser herunter. Schon besser ... aber es wurde nicht besser. Und jetzt war auch noch das kleine Ding da. Er würde dieses Mal nicht drumrum kommen, und ... kontaktierte Ilidan. Es war nicht minder stark, die Verbindung von Zwillingen, Kindern zu ihren Eltern.

Ilidan stutzte leicht, gerade allerdings damit Beschäftigt Kiri eine Tinktur zu zeigen, die das Jucken bei abheilenden Wunden, Ausschlag oder Insektenstichen linderte. Er spürte, dass Vater rief, wollte aber jetzt niemanden Scheu machen, indem er Kiri sitzen ließ der es wiederum Tai sagen würde ...
"Bel?", rief er daher leise in den Wohnraum, "Voldor, würdest du bitte mal zu Vater gehen? Er wollte mir noch sagen wie es um die Vorräte an Kräutern aus dem Frühjahr bestellt ist."
Eine glatte Lüge, da Ili allein die Vorräte über das ganze Jahr verwaltete, aber Bel würde verstehen. Wenn Ash schon rief, dann war es sicher nicht grundlos.
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   So Mai 28, 2017 8:03 pm

Es wäre wahrscheinlich wirklich besser wenn es nochmal jemand erklären würde, ich würde nämlich gar nichts mehr machen jetzt wo ich bei Mama war, nochmal von ihr getrennt zu wären wäre.... unfair und gemein und würde nur noch mehr weh tun. Da würden auch keine Kissen und Kleider mehr helfen. Ich würde keinem von ihnen weh tun... gehörte doch dazu oder? Immerhin war Mama hier und ich gehörte zu Mama also gehörte ich auch hierher. Und natürlich hatte ich keine Ahnung, ich war ja auch erst einige Wochen alt und wollte einfach nur bei Mama sein, kuscheln und dort gut fühlen. „Ein Mama!“, wiederholte ich brav und nickte, kuschelte und holte die Wasserflasche, so schwer und aua... Ich weinte ganz leise damit ich Mama nicht störte und quietschte erschrocken weil ich auf einmal in der luft war und dann tat es am Bein ganz fest weh, zitterte auch leicht und versuchte zu Mama zu krabbeln, mein Bein von dem bösen Ding weg zu bekommen. „Mama.. mama!“,rief ich aus und weinte leise, jämmerlich, es tat weh und ich hatte Angst weil ich noch nie etwas um mich herum hatte. Hoffentlich half Mama mir...

Ich war selbst grade beschäftigt mir einen meiner Lendenschurze wieder zu flicken, hatte sie mir an einem Ast aufgerissen und lies die Beiden Heiler machen, ich musste mein Zeug herrichten, immerhin ging es bald wieder auf Jagd. „Hm?“, erschrocken weil so in Gedanken stach ich mir erstmal in den Finger, fluchte leise ehe ich aufstand. „Natürlich Voldor.“ Antwortete ich und küsste ihn kurz auf die Stirn ehe ich verschwand, erst draussen wurde mir klar, dass da was nicht stimmen konnte. Das machte Ilidan. Wo war ich nur mit meinen Gedanken gewesen?
Aber wenn ich rübersollte um... war irgendwas passiert? Ich beschleunigte etwas meinen Schritt, aber nicht so, dass es auffiel sondern ein wenig langsamer. Es musste niemand meinen es wäre etwas passiert. Dennoch betrat ich schleunigst das Baumhaus, schloss die Türe und rief leise herein, sah aber auch schon wo er lag. Mit.... einer Harpyie. Und wenn er nicht selbst noch eine Harpyie eingesammelt hatte, dann war das ihre... Und sollte nicht dort sein. „Uhm... Das... kann ich erklären?“, konnte ich nicht, aber das Kleine weinte auch jämmerlich, trat näher und strich ihm vorsichtig über den Kopf, nur dass es total entsetzt kurz kreischte und versuchte sich an Ashvir zu verstecken, dabei seinen Fuß nur noch mehr verhedderte und ihn sich bald rausriss wenn es so weiter ging. „Hey... ganz ruhig... Ich nehm dich deiner Mama nicht weg, ich will doch nur den Fuß frei bekommen, ganz ruhig. Schau Mama ist doch da.“ Das war jetzt vielleicht nicht unbedingt das, was Ashvir hören wollte aber... das was das kleine hören musste. „Ich will ihn nur beruhigen.“, murmelte ich dem Mann daher zu, welcher mich wahrscheinlich leise und langsam töten würde.... wenn es ihm wieder besser ging. „Es geht um das Kleine oder? Oder soll ich Ilidan holen? Ist es schlimmer?“
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   So Mai 28, 2017 10:39 pm

Ash war alles nur niemandes Mama, nicht einmal als Vater noch wirklich gebraucht nun da die Jungs langsam flügge wurden – auf Nescuweise. Und als ein solcher konnte er gerade die Verantwortung für ein verhasstes Lebewesen nicht übernehmen, selbst wenn er es wollte, was nicht der Fall war. Es gehörte nicht hierher, gehörte nicht zu uns und der Häuptling hätte durchaus anders reagiert, wäre er in anderer Verfassung. Ob es nun bewusst gewesen war, dass die Kreatur ihm aber mit der Flasche half, oder nicht, nun, er konnte es nicht sagen, sah es ja auch nicht. Das leise Winseln hörte er aber durchaus, ebenso dass es sich wohl irgendwie festhielt weil die Laute sich mit der Flasche bewegten, dachte nur daran zu trinken. Dass er immernoch keine Mama war ... schien hier wohl außer ihm selbst keiner gerafft zu haben und das Geflatter und leichte Ziehen an der Decke ergab keinen Sinn, wieso plärrte es denn jetzt?

Eigentlich hätte er mit Ilidan gerechnet, aber Bel ... nun, wusste ebenfalls davon, Ash erwartete nicht dass der Heiler seinem Angetrauten etwas so Wichtiges verschwieg. War außerdem nichts ungewöhnliches, wenn jemand aus de Umfeld der Zwillinge zu ihm kam und bald schon waren die Schritte des weißhaarigen Nescu zu hören.
"Ich bin hier.", machte er sich bemerkbar, Bel würde zwar nichts ausrichten können, aber helfen ihm alles zu bringen um allein zurecht zu kommen, bis die Phase vorüber war. Er sagte nichts, wollte keine Erklärung wie das blöde Vieh hergekommen war – er hatte andere Probleme als das kreischende Wesen neben ihm oder Bels Gerede. Er würde ein guter Vater sein ... gut auf Ilidan aufpassen, egal was da kam und egal was ihnen noch alles widerfahren würde. Vielleicht würde ihm auffallen, dass Ashvir den jungen Nescu nicht direkt ansah, zwar immer mal die Augen den Geräuschquellen zugewandt wurden, aber nichts fixierten.
"Nein, du musst ihn nicht rufen.", antwortete er, zwar leiser als üblich, aber mit derselben Intonation wie immer, "Zieh bitte den Tisch näher heran und sag mir, ob noch genug Früchte da sind fürs Erste."
Wenn ja, könnte er sich mit etwas Mühe selbst versorgen, hatte auch noch seinen Stolz, der ihm gebot sich unter Aufbietung aller Kräfte eigenständig auf den Rücken zu drehen. Seine Musken schmerzten, kurz, aber merklich, ehe sich Taubheit einstellte und ihm das Atmen erschwerte. Verflucht. Wie gesagt, er hatte andere Sorgen als eine Harpyie, die noch nicht einmal imstande war zu fliegen.
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Mo Mai 29, 2017 4:03 pm

Umso besser, ich brauchte nämlich eine Mama und er wäre perfekt dazu und würde nicht nur auf mich aufpassen und mich beschützen können sondern mir aaaaaaaaaaalles beibringen. Und zusammen schlafen und kuscheln! Das wäre schön... Und es wäre schöner wenn es nicht weh tun würde... aber zumindest konnte ich mit Mama streicheln und schmusen. Bis dann der Weißhaarige kam und versuchte mich weg zu bringen... dann aber nur streichelte und das Bein befreite. Ich hatte versucht auf mich aufmerksam zu machen, aber Mama machte nichts, also war alles okay. Ich musste gar nicht schreien, wenn mama ruhig blieb, dann ich auch und alles war gut, kuschelte mich an die Brust und seufzte leise und schwer ehe ich quietschen musste als Mama sich einfach umdrehte, versuchte mich so festzuhalten und wurde doch durchgeschüttelt, konnte auch grad so herauskrabbeln ehe Mama auf mir lag. Puh. Das war anstrengend... Ich kuschelte mich zurück an die Brust, näher an die Arme und strich meinen Kopf an ihm, schloss wieder die Augen und murmelte leise „Mama.“

Ich wusste das etwas nicht stimmte, aber nicht was genau, auch wenn ich es fast schon ahnte. Trotzdem war ich abgelenkt von der kleinen Harpyie, dachte eigentlich das Proble läge an ihr, aber Ashvir führte sich dafür zu ruhig auf, hatte dem Kleinen auch nichts getan, ein Wunder ich hätte eher damit gerechnet dass es an der nächsten Wand hängt. Aber nichts davon. Stattdessen kuschelte es sich nachdem ich es befreit hatte schon wieder an. Ich schwieg kurz als ich die Fragen hörte, blieb bei hm bis er sich gedreht hatte, jedoch ohne Anstalten zu machen ihm zu helfen, ich wollte seinen Stolz nicht kränken... drehte mich dann um und sah dass es kaum noch Essen hier gab. „Nein... Ich bringe etwas. Wir haben auch noch Suppe und Fleisch, das wäre wohl das Beste. Stärkung ist wichtig... Und du kleiner Fratz... passt kurz auf deine Mama auf, ja? Es geht ihm nicht so gut und dann gibt es für dich auch essen, ja?“, lächelte Bel und sprach beruhigend auf das Kleine nebenzu ein. „Ich bring ihn dann zurück, jetzt würde das zusammen zu viel Aufmerksamkeit erregen.“, flüsterte ich Ashvir zu und streichelte dem Kleinen den verwuschelten Kopf. „Leise sein und nicht schreien, ja? Ich komme gleich wieder.“, sprachs und verschwand, kehrte dann zurück mit einem Korb voll Suppe und Brot, sowie einigen Früchten, hatte Ilidan kurz geküsst und Kiri kurz durch die Haare gewuschelt, hatte beiden gesagt dass ich mal eben bei und mit Ashvir aß, immerhin hatten er und ich noch was zu besprechen, zwinkerte Ili dabei zu, dass ich es im Griff hatte, während es hoffentlich für Kiri so aussah als wäre es was, was Ili betraf und hier geheim besprochen werden musste. Ich eilte, kam dann auch mit den Behältern heil bei Asvhir an und lächelte beide an, auch wenn ich wusste, dass Asvhir mich nicht sehen konnte so. „Ich weiß, dass ihr nicht glücklich sein werdet, aber... ich werde euch helfen euch aufzusetzen und an den Tisch zu setzen, ich schiebe ihn gleich näher, dann gibt es essen und wir sehen was wir machen können, in Ordnung?“
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Mo Mai 29, 2017 8:15 pm

Nichts da, er war keine Mama, und schon gar nicht für eine jener Kreaturen, die die eigentliche Mutter meiner Kinder getötet hatte. Und nicht nur diese. Spätestens wenn er dann darüber nachdachte und sich halbwegs über diese Phase gerettet hatte, würde er auf den Plan kommen dem Kleinen einfach zu befehlen bei den anderen zu bleiben. Er konnte es nicht, selbst wenn er es gewollt hätte. Und außerdem konnte er sich nicht um irgendein Lebewesen kümmern, wenn er nicht mal imstande war sich selbst Essen zu holen. Angewiesen auf die eigenen Kinder, na herzlichen Dank. Wie gern er doch Ish wieder bei sich hätte, denn das, was auch seinen eigenen Vater letzten Endes getötet hatte, war eben diese Mischung aus Verlust und heimtückischer Krankheit. Er wollte auch nicht, dass Ilidan genauere Nachforschungen dazu anstellte, und konnte eigentlich nur froh sein dass keiner der beiden Jungs Symptome zeigte. Das komische Herumwuseln des kleinen Federviehs auf ihm, dass es warm war und nach ihm rief ... es weckte Erinnerungen.
"In Ordnung.", stimmte Ash ihm zu, hatte zwar keinen Appetit auf Fleisch, sah aber ein dass er zu Kräften kommen musste und das Geschrei von dem blöden Vogel auch nicht unbedingt jeder mitkriegen brauchte. Aber es blieb still, Bel betüddelte als wäre er die Mama hier und dann wurde es still.

Er bewegte sich auch nicht weiter, es dauerte ohnehin nicht lange da Ili verstand und Kiri ja eh nicht nachfragte. Ash hasste es ihnen Sorge zu bereiten. Nach einer Weile kamen Bels Schritte wieder, er hörte die Tür, aber immerhin war der Piepmatz still. Es roch gut, was er dabei hatte, die Ankündigung passte Ash aber nicht, er hatte auch seinen Stolz.
"Nein.", sagte er, "Mach das Essen fertig."
Mehr brauchte es nicht und die Sturheit eines alten Nescu (naja, kaum 20 Jahre älter als seine Söhne) war nicht zu unterschätzen - es war mühsam, anstrengend, kostete mehr Reserven als es letztllich bringen würde, aber er würde sich allein aufsetzen. Mithilfe der Hörner schaffte man die ersten paar Zentimeter vom Bett weg, der Rest ging unter Anspannen der Bauchmuskeln, irgendwie, hinterließ wiederum Taubheit und er schwitzte. Aber es hatte geklappt.
"Wie machen die Menschen sich?", fragte er, bevor Bel auf die Idee kam, wie eine aufgescheuchte Glucke Sorge zu bekunden - wo das Federvieh hingepurzelt war, kümmerte Ash auch recht wenig.
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Di Mai 30, 2017 6:28 pm

Natürlich war er Mama... und ich hatte gar niemandem weh getan... War viel zu klein dafür und nicht mal meine Krallen konnten mehr machen als ein bisschen kratzen und mich grad so festhalten. Weg von Mama bleiben? Aber... aber ich brauchte sie doch.... ihn. Mama eben... Ich hatte doch niemandem irgendwas getan...
Verlust.. aber ich war ja jetzt da und dann wäre das doch gelöst oder? Immerhin würde ich Mama auch unglaublich lieb haben! Und vielleicht hatte ich das ja auch? Das wäre doch möglich wenn Mama das hatte! Dann könnten wir das zusammen haben und es wäre alles gut. Ich verstand das alles nicht. Erinnerungen waren doch auch gut oder? Ich hatte erst wenige aber die hatte ich lieb. Zum beispiel von den beiden die so oft miteinander kuschelten und sich streichelten, die waren so lieb und streichelten mich auch immer und das war schön wenn die großen Hände auf meinem Kopf waren oder meine Federn strichen und richteten. Oder von dem Kleinen ohne Hörner der manchmal essen schmuggelte und am Bauch kitzelte. Das war lustig. Oder der ganz große der manchmal ganz gruselig schaute aber dann ganz lieb und mich immer hochhob und hochwarf! Das war auch lustig!
Mama war ganz ruhig und ich kuschelte sanft mit ihr und schmuste mich an die Brust, wartete brav ab was passierte und versuchte mama einfach zu streicheln, merkte dass es ihr nicht gut ging und gurrte leise. Allerdings war das nicht lange ruhig, nein da kam der große weiße wieder und hatte ganz viel Essen dabei! Das roch lecker. Aber da war bestimmt wieder lauter grünes Zeug dabei das komisch schmeckte. Bäh. Ich versuchte das immer im Nest zu verstecken und so zu schauen als wüsste ich nicht wo das herkam. Huch. Komisch. Und schon bewegte Mama sich, langsam aber schnell genug um mich runter zu werfen, purzelte tatsächlich einmal übern kopf und blieb erstmal desorientiert liegen, der kopf nach hinten gestreckt und schaute runter. oh... alles schief. Mit einem leisen Kichern drehte ich mich wieder um und krabbelte zurück auf Mamas Schoß und kuschelte mich da etewas ein, schaute zu wie Mama essen würde... ehe ich auch hunger bekam und mich doch an ihm hochwuselte und auf den Tisch hüpfte, hüpfen konnte ich! Schaute dann auch in den Teller und versuchte mir was rauszufischen, schaffte das auch und mampfte glücklich drauf rum ehe ich mit einem bäääh alles wieder auf den Tisch fallen lies, von der Zunge runter und versuchte mir mit dem Flügel den Mund aus zu schaben. Bääääääääääääääh. Überall grün... ich wollte doch fleisch...

Kiri war so beschäftigt sich die Tinkturen zu merken und selbst zu mischen, dass er gar nicht darauf achtete und wohl schon fragen gestellt hätte, aber er fühlt sich da auch nicht so sicher, dass er sich trauen würde einzumischen.
Ich lächelte ihm dennoch zu und eilte zurück, sehr wohl besorgt und ich würde später auch mit Ili reden, der aber sicher auch bald kommen würde. Hatte ihm aber auch nicht gesagt, dass das Kücken dort war... Ich hatte es vergessen und mich nur beeilt Essen zu holen. War dann auch nicht sonderlich begeistert, dass mein Schwiegervater meinte auf hart zu machen, lies mich seufzen und die Arme in die Hüfte stemmen, sagte aber nichts dazu, das würde nur zu Streit führen und das wiederum würde unnötig zu mehr Stress für den Armen bringen. Es sah schlimm aus wie er sich bewegte und es wäre mir lieber gewesen wenn Ili sich kümmern könnte, jedoch war ich auch froh, dass ich da war und er sich so keine solchen Sorgen machen musste. „Ihr müsst euch behandeln lassen Ashvir... Wir machen uns doch auch nur Sorgen...“, seufzte leise und beobachtete die kleine Harypie die sich erst kuschelte und dann... „Nicht. Aus. Hörst... du kannst nicht alles ausspucken was kein Fleisch ist. Ich weiß genau was du willst, hör auf mich so anzusehen. Nein. Ich seh dich trotzdem auch wenn du die Flügel vor die Augen nimmst und dich versteckst.“ Seufzte noch mehr als der kleine einfach die Flucht ergriff und sich auf Ashvirs Schoß zusammenrollte und leise winselte. Herrje. Zwei Kinder... ein großes und ein kleines.
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Di Mai 30, 2017 8:02 pm

Je länger sie es leben ließen, desto größer die Chance dass sich das änderte – einem alten Nescu brachte man keine neuen Tricks bei und gerade in diesem so verletzlichen Zustand war von Ash kein Entgegenkommen zu erwarten, höchstens Duldung, weil die Energie nicht da war sich zu wehren. Nichts und niemand würde Ishtar je ersetzen, niemals auch nur im Ansatz und vermutlich wäre Ash auch ziemlich wütend, sollte sich jemand anmaßen das zu versuchen. Wie naiv es doch war, sich nur aufgrund eines Blickes so zu versteifen, auch wenn es kein Freund sondern Feind war, den man zu sehen bekam. Wieso er, wenn zu den anderen doch ebenfalls schon Beziehungen entstanden waren? War er nicht schon genug gestraft als sich auch noch weiter mit der Rasse zu beschäftigen die der gesamten Sippe nur den Tod brachte?
Das gurrende Ding war immernoch da, fiel runter als Ash sich aufsetzte – egal was Bel davon hielt. Er meinte nicht nur auf hart zu machen, er wollte schlichtweg nicht behandelt werden als wäre er schon fast tot, so nett es auch gemeint war. Lieber quälte er sich selbst als zu früh eine zu große Last zu werden, gerade jetzt wo die Kinder erst selbstständiger wurden. Dem Kichern nach hatte sich der Vogel nicht mal das Genick gebrochen, hopste aber herum und versuchte vermutlich zu essen, das wieder hochwürgen ließ ihn tatsächlich schmunzeln. Er konnte es nicht sehen, aber hören, und es klang wie Tai als er klein war und Gemüse immer wieder ausgespuckt hatte – was dann Ili gegessen hatte, auch angesabbert. Harpyien waren eben auch Fleischfresser, mh?

Seine Miene verhärtete sich wieder, noch während er nach einem Kanten Brot tastete und darauf herumkaute. Als ob es so einfach wäre.
"Und wie, Bel? Es gibt nichts, was dagegen hilft.", erwiderte er ruhig. Sein eigener Vater, Kanaan, hatte Nuuka gehabt, und seinen Nachkommen Ishvar, sowie die Heiler zweier Stämme – und es hatte nichts gefunden werden können, weder die Ursache noch eine Heilmöglichkeit, selbst die Symptome ließen sich kaum lindern. Putzig, wie er mit dem Vieh redete, man musste es nicht sehen um es nachzuvollziehen. Doch, Bel wäre ein guter Vater, auch wenn der Vogel wohl lieber wieder auf seinen Schoß kletterte.
"Du klingst schon wie Ilidan.", bemerkte Ash, ohne es dabei abwertend zu meinen, "Jetzt gib ihm schon Fleisch bevor es mich im Schlaf doch noch frisst."
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Mi Mai 31, 2017 7:22 pm

Oder aber je länger sie es am Leben ließen desto höher die Wahrscheinlichkeit es anders und besser zu erziehen. Es gab auch Nescus denen man manchmal nicht begegnen wollte... Nur weil wir keine netten Harpyien kannten hieß das doch nicht, dass es keine gab! Glücklicherweise konnte er sich gegen das Kleine nicht wehren und es tat ihm ja auch nichts, wenn wir eins wussten, dann das Ashvir der Einzige war der ganz ganz sicher war wenn etwas geschehen sollte.
Und es war wohl nicht naiv sondern Prägung. Natur. Dieselbe Natur die dazu führte, dass andere Harypienkinder einfach gefressen wurden und es so immer weniger von ihnen gab, da viele auch alleine und nicht in einem Stamm lebten und so viel eher sterben oder sich anders prägen konnten.
Klar war da eine Beziehung, aber man sah dem Kleinen an, dass es sich nach seiner Mama sehnte, manchmal aß es gar nichts sondern starrte nur die Kissen an, schmuste sich immer wieder hin und weinte manchmal sogar leise. Ich wusste nicht ob ich glücklich darüber sein sollte dass er dann meist leise weinte oder nicht, so konnten wir es nicht immer gleich merken, manchmal war das Kleine viel zu erschöpft hinterher. Es so glücklich und aufgelöst und agil zu sehen war wirklich schön, auch wenn es überdeckt war durch die Sorge um Ashvir.
Natürlich wusste ich auch, dass Ashvir nicht nur versuchte Stärke zu zeigen, ich sah durchaus wie seine Hände zitterten, konnte mir nicht mal ansatzweise vorstellen wie es war mit dieser Belastung zu leben und dann versuchen stark zu sein nach aussen um niemanden zu belästigen und zu stören. Jedoch war er in einem vollkommen Falsch. Er würde niemals zu einer Last werden.
Brr.... aber typisch Ili dass er sich opferte und angesabberte und geschleckte Gemüseteile verspeiste, herrje. Musste ja selbst immer wieder welche essen um ihn glücklich zu machen, aber er hatte ja Recht. Das Kleine brauchte die Energie und die Nährstoffe ja auch, war eh nur Haut und Knochen, keine Ahnung ob das bei Harpyien normal war, dass sie kaum was wogen. Zumindest brachte es Ashvir zum schmunzeln was ich als ein gutes Zeichen ansah.
„Es MUSS etwas geben.“, hasste es selbst wie schwach meine Stimme klang, ich wollte so gerne helfen aber ich war kein Heiler.
Ich hoffte auch dass ich ein guter Vater war wenn ich schon kein Heiler werden würde, aber Ashvir war die Mutter, also kein böses Blut weil sich das Kleine dort hin verzupfte. „Heihei. Wir nennen ihn Heihei weil wir ihm das oft hinterher rufen. Hey... nicht abhauen... Hey!hey. Bleib brav im Nest. Mittlerweile hört er darauf schon eher als auf den Namen den wir ihm gegeben hatten.“, ich seufzte leise und setzte mich mit an den Tisch, neben Ashvir und war laut genug an seiner linken Seite, dass er mich hörte. So konnte er mit rechs essen und ich das Kleine füttern, was ich auch vorsichtig machte, versuchte ihm ein Stück fleisch zu reichen, aber es drehte sich immer wieder um und weg, krabbelte fast in Ashvir rein. „Komm... bitte... ich denke nicht, dass Ash Lust hat dir das zu reichen... du musst was essen.“ Das konnte doch nicht wahr sein, grade eben hatte er doch futtern wollen und kaum reichte es ihm wer anders oder sah aus als wäre es nicht von Ashvir und schon wollte es nicht mehr...

Bwääääääh war das eklig. Ich wollte grad was von Mama mopsen, dann konnten wir zusammen essen! Aber da war so viel nass drin und dann hatte ich grad was erwischt und das war einfach nur bäääh. Leider schaute der weiße genau dabei zu wie ich es mir von der Zunge kratze und versuchte den Geschmack weg zu bekommen, schauderte und versuchte mich unter meinen Flügeln zu verstecken. Wenn er mich nicht sah, dann war das gut, oder? Und wenn ich ihn nicht sah dann sah er mich nicht und oh... er sah mich. Na gut. Lieber schnell zu Mama und da verstecken, würde mich beschützen und ich wuselte auch runter auf den Schoss und schmuste mich da an... Und dann versuche er mir was zu geben. War bestimmt wieder was grünes in fleischsoße! Das hatten sie schon versucht. Das wollte ich nicht, bäh. Nein. Weg.
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Mi Mai 31, 2017 8:31 pm

Klappte ja super, wenn sie es nicht einmal dazu bekamen, sich zuhause zu benehmen und da zu bleiben, oder auch nur normal zu futtern. Ob das nun so glücklich war dass er sich nicht wehren konnte, sei dahingestellt, für das Vogelbiest durchaus, aber ihn selbst nicht. Es war nicht seine Aufgabe, sich schützen zu lassen, weil er Häuptling war, sondern umgekehrt alle zu beschützen, für die er Häuptling war. Eben damit keine Splittergruppen sich irgendwie allein durchschlagen mussten, damit alle jemanden hatten der sie koordinierte und vor Gefahren wie den verfluchten Harpyien beschützte. Und jetzt? Saß er in seinem eigenen Erdgeschoss, zu schwach um ein verdammtes Brot zu holen und mit einem Todfeind auf dem Schoß. Große Klasse. Und da frage ihn einer, wieso er schlecht drauf war die meiste Zeit.
Ihm eigentlich egal was das Federvieh wollte, so lange es ihn in Ruhe ließ und wieder verschwand, Bel benahm sich doch wie ein echter Papa, wo also war das Problem? Wieso nicht der, der sowieso üben müsste für den eigenen Nachwuchs? Oder Tai, der unbedingt jemanden aussuchen musste der ihre Blutlinie nicht weiterführen konnte? Nicht dass Ash Kiri hasste ... aber optimal war das nicht. Aber das war so vieles nicht mehr.

Was hieß leiden, quietschvergnügt hatten die Beiden damals als kaum Laufende Fleisch gegen Grün getauscht, egal wie viel Sabber oder Dreck dran war, so waren Kinder eben. Dass Vögel weniger wogen, war normal wegen der Knochendichte, aber auch da gab es sicherlich ein zu wenig, mit dem Ash sich aber genauso wenig auseinandersetzte wie Bels Einwand. Es gab nichts, nichts was ihnen bekannt war, keine Pflanze, kein Ritual, kein wie auch immer geartetes Rezept, nichts was diese Sphären des Waldes hergaben, damals nicht, und anders als sein Vater wollte Ash nicht ständig irgendwelche Heiler um sich haben, die ohnehin nichts erreichten und nur Sorge nicht nur in den eigenen Kindern wecken würden. Es hatte keinen Sinn.
"Kreativer Name. Und es klappt ja anscheinend wunderbar.", merkte Ash mit zynischem Unterton an und warf einen Seitenblick nach links, wo er Bel zwar nur als vagen Schatten sah, aber durchaus hörte. Seine Konstitution fing sich etwas, er zitterte zwar immernoch, fühlte aber dass die Nahrung guttat. Das einzig Störende? Dass Bel da an seinem Bauch rumfummelte und das Federvieh permanent herumtrippelte und wuselte, das mit der erzieherischen Strenge klappte wohl noch nicht so ganz. Ash tat sich das ein paar Momente an und schnippte dann mit den Fingern gegen das Fusselding, Kraft hatte er ja immernoch keine.
"Sei nicht undankbar.", knurrte er, scheißegal ob es Fleisch, Gemüse, Steine oder Dreck war, es konnte froh sein dass es überhaupt was gab. So wie Bel hatte er das nämlich lieb und nett am Anfang auch versucht, was dazu geführt hatte dass Tai völlig verzogen war in Hinblick auf Essen, Ili ebenso, welcher aber an seiner Mutter gehangen hatte was Gemüse anging ... Mäkeleien waren genau wie Schwäche etwas, das man sich in der Wildnis nicht leisten konnte. Ash beließ es dabei und angelte nach irgendwas, das sich nach Fleisch anfühlte.
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Mi Mai 31, 2017 9:39 pm

Naja es war nicht sonderlich einfach vor allem wenn man da selbst keine Erfahrung hatte und es war nicht so als würden wir das Kleine nicht mit liebe überschütten, wir passten ja auch auf aber er suchte einfach nach seiner Mama. Das Kleine war glücklich und es war einer der wenigen Momente in denen es gerade wirklich aussah als würde es hingehören. Ich konnt nichts dafür ein wenig erleichtert zu fühlen und Ash und das Kleine sahen wirklich niedlich zusammen aus, vielleicht... aber wahrscheinlich würde das niemals so kommen. Zumindest wäre er ein wenig von seinen Problemen abgelenkt... Der Todfeind auf seinem Schoß konnte ihn gerade höchstens mit Niedlichkeit töten, aber das sah er im Moment ja nicht... Auch nicht mit wie großen, verliebten Augen der Kleine zu ihm hochschaute und ihn anlächelte, bewundernd und als würde er etwas ganz, ganz Besonderes sehen. Auch wenn er es jetzt nicht so wollte hatten Ili und Tai ein kleines Geschwisterchen dazubekommen, kein eigenes Kind.
Sabber und Dreck hatte ich auch gefuttert so war es gar nicht, aber jetzt als Erwachsener sich das vorzustellen wie sie das machten war schon ein wenig... schräg.
Wir konnten nicht so einfach aufgeben das ging nicht, das wäre nicht richtig und ich würde das auch nicht tun, genausowenig wie seine Kinder das tun würdne und wer sagte denn, dass sie es nicht auch irgendwann bekommen würden? „Naja, gerade benimmt er sich so lieb... Wer konnte denn damit rechnen, dass er euch als erstes sieht und jetzt niemand anderen mehr aktzeptiert?“, ich seufzte leise und lächelte dann sanft. Ash kümmerte sich dennoch, auch wenn er so tat als wäre es ihm egal. Heihei schaute verwirrt, sah aber dass es Ash gewesen war der ihn angestupst hatte und machte brav den Mund auf nachdem er sich kurz an die Finger geschmust hatte. „Das... genau, braves Heihei. Hör auf das was Mama dir sagt.“ Gut, vielleicht hatte ich auch ein wenig Spaß daran und fand es amüsant. „Und genauso wie Mama musst du auch Suppe und Gemüse essen das wird dir gut tun.“ Genau. Ash musste nämlich auch Gemüse und Suppe essen, schaute ihn an und lächelte auch wenn ich genau wusste, dass er es nicht sehen würde. „Nur das Fleisch rauspicken gibt es hier nicht, ich muss immerhin gleich mal üben für meine Kinder.“

Mamas schoß war groß also versuchte ich überall auszuweichen, stupste auch immer wiedr mal gegen Mamas Bauch bis ich angestupst wurde und leise quietschte, was... warum? Aber dann sah ich dass es Mama war und hielt ganz still, schaute hoch und strahlte sie an so gut es ging. Was undankbar wohl war? Aber Mama klang nicht so glücklich also schmuste ich lieber vorsichtig mit der Hand und machte dann brav den Mund auf, vielleicht würde sie mich ja füttern? Nein... sie musste selbst essen, aber ich bekam fleisch in den Mund! Schnappte mir auch das Stück mit den Flügelspitzen und lehnte mich an Mama, schloss die Augen und genoss das Fleisch, versuchte dabei auch nicht einzuschlafen, aber wnenn ich es fertig hatte würde ich mich doch anschmusen und schlafen. Bei Mama schlafen war am Schönsten. Dann hätte ich schon zwei Mal bei Mama geschlafen! Hieß das ich durfte jetzt da bleiben?!
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Mi Mai 31, 2017 11:01 pm

Zum letzten Mal, Ash WAR keine Harpyienmama und wenn sich alle Beteiligten auf den Kopf stellten und bettelten. Ihm völlig egal wie niedlich es aussah, er hatte dafür jetzt keinen Kopf und nutzte lediglich die Gelegenheit, Bel ein wenig von seinem Bemuttern wegholen, das jeder Papa vermutlich anfangs hatte ... mit den Jahren wuchs die Strenge, nur hoffentlich musste Ili dafür nicht sterben um diese hervorzurufen. Und nein, wer Tai und Ili großgezogen hatte war immun gegen Niedlichkeit, jedenfalls gegen solche, wer wusste wie es aussah wenn dann auch noch Enkel da waren. Und zum Glück wurde Ash nicht mit dieser Anhimmelei konfrontiert, die doch nur Abneigung, Wut auf sich selbst und schlechte Erinnerungen wachgerufen hätte, nicht einmal alles davon hatte mit dem Küken zu tun.
Sie konnten das gern versuchen, aber Ash wollte nicht wie sein Vater permanent umschwirrt werden, nachher nur noch geschwächter von Behandlungen im Eck liegen as wäre er schon tot. Es blieb nur zu hoffen und zu beten, dass was auch immer diese Krankheit, diesen Fluch, was auch immer es war verursacht hatte, mit ihm in die Nebel überging. Ilidan und Taima waren die Ersten, die aus einer Verbindung zweier Stämme hervorgegangen waren, es konnte niht sein dass ihnen dasselbe Blühte. Er machte ein wenig begeistertes Geräusch.
"Als ob es krepiert stattdessen dich zu kuscheln.", grummelte er und machte sich über einige Happen Fleisch her, gekocht und gut gewürzt, er kinnte riechen dass es gut war.

Ein wenig was lernen konnte Bel trotzdem noch, der sofort wieder tüddelte nach der Zurechtweisung – aber anscheinend sofort mampfte. Der Stups half, es hörte auf rumzumehren und schmatzte vor sich hin. Ash schmunzelte, da auch Bel die Lektion verstanden hatte einfach alles in die Kids zu stopfen was ihnen nicht schadete, es würde helfen zu wachsen. Kurzes Kuscheln, weil er die Hand nicht rechtzeitig wegzog, und futterte dann in aller Ruhe weiter, sich allmählich besser fühlend. Die Augen ließ er jetzt vorsorglich zu, orientierte sich an Geruch und Gehör. Es war noch genug übrig, um eine Weile auszukommen.
"Ich danke dir, Bel. Du kannst gehen, versuch Ili aber nicht verrückt zu machen.", meinte er und leckte sich die Finger sauber, "Das wäre auf Dauer nicht gut für euren Nachwuchs in spe, richtig?"
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Do Jun 01, 2017 12:34 pm

Das war wohl wahr, Ashvir war keine Harpyienmama schließlich war er ja auch ein Harpyienpapa. Er musste es ja auch nicht lieben, aber es war schön zu sehen, dass das Krümmelchen das erste mal hier wirklich entspannt aussah, glücklich und schmuste. Statt nur ins Eck zu starren und nirgendwohin zu gehen ohne ein Stückchen von Ashvirs Geruch. Es war ja schon lieb von ihm, dass er Kissen und Stoffstücke hergab. Aber das hier... sah wirklich schön aus. Vielleicht konnten sie dem Kleinen auch beibringen nützlich für ihn zu sein wenn er diese Phasen hatte, dann wären beide glücklich. Glücklicher... Bis auf Ashvir der sich wahrscheinlich auf ewig aufregen würde und sobald er es sehen konnte es über die nächste Brüstung warf... Nein keine gute Idee.
Wir würden ihn ja auch gar nicht umschwirren, das konnte sowieso nur einer wenn er endlich mal lernte seine Flügel zu benutzen statt nur damit zu krabbeln und Staub einzusammeln. Auch wenn das wirklich praktisch war... das konnte er nicht auf ewig machen und natürlich war es schwer mit den Flügeln das Gleichgewicht zu halten aber... irgendwann müssten wir ihm das beibringen, weigerte sich nur vehement dagegen.
„Hm... Manchmal bin ich mir da nicht so sicher. Er sieht sehr verloren aus normalerweise, das hier.. ist das erste Mal dass ich ihn so aufblühen sehe.“, lächelte das Kleine an und man merkte mir wohl die Zuneigung in der Stimme an, ebenso die Besorgnis. „Es ist auch eines der ersten Male, dass er freiwillig zum Essen geht und nicht erst gezwungen werden muss.“
Ash schaffte es auch an Fleisch zu kommen, sah genauso zufrieden aus wie das Kleine gerade in seinem Schoß und ich konnte nicht anders als zu schmunzeln, auch wie der Kleine versuchte zu imitieren wie er dransaß. Das war.... so niedlich.
Nichtsdestotrotz würde er gleich mit Ili reden und dieser sicher kommen und seinen Dad untersuchen, ob er es nun wollte oder nicht. Die Anfälle kamen häufiger, gingen länger und waren beängstigend.

Da. Ashvir brauchte einfach mehr Gemüse, es wäre amüsant wenn Gemüse die Lösung wäre, auch wenn Ili und Kiri dann alle dazu zwingen würden mehr Gemüse zu essen was... beängstigend war. Ich wusste nicht ob erdie Hand absichtlich dagelassen hatte oder ob es ein Versehen war, das Kleine war glücklich und mampfte und auch sein Papa mampfte. „Kein Problem... Vater.“, lächelte und gab dem kleinen Piepmatz nochmal ein Stückchen Fleisch, erstarrte und schaute Ashvir an, während Heihei das Stück Fleisch aus den Fingern mobste. „...Was? Ili... Nachwuchs in spe?“, bedeutete das? Bedeutete das?! „Bei den Geistern.“, hauchte ich, starrte ihn kurz an und sprang auf. „Bis später Vater, Heihei.“ Und weg war ich, stürmte über die Brücke und zu Ili. „Ist das wahr?!“, vollkommen egal ob Kiri noch da war der mich nur vollkommen erschrocken anstarrte und gerade eine Schüssel runtergeworfen hatte vor Schreck. Die schüssel war egal, Kiri war egal, Heihei war egal. Selbst ash für den Moment, ich hatte nur Augen für Ili, lief langsam auf ihn zu und ging vor ihm auf die Knie nur um die Hand auf seinen Bauch zu legen. „Ist es wahr?“

Heihei war ein guter Name, wusste dass ich gemeint war und mampfte auch ganz brav und ruhig wie Mama. Ich machte einfach was Mama machte das war sicher gut,und es schmeckte sehr, sehr lecker, kuschelte mich in die Wärme und den Duft und schloss die Augen während ich das zweite Stück Fleisch mampfte, nickte dabei leicht ein und seufzte, kuschelte mich um das Stück fleisch und nibbelte im Schlaf daran. Schööön.
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Do Jun 01, 2017 9:36 pm

... Auch das nicht, obgleich es vom Geschlecht her so tatsächlich richtig wäre, zumindest das. Er hatte mit diesem Wesen nichts zu tun, und in dem Moment da es sich auf ihn geprägt hatte, war er gerade im Begriff gewesen das Ei zu zerschmettern. Die Ahnen allein wussten wieso er das nicht getan hatte. Doch vielleicht war Bels Vorschlag, richtig verpackt, eine tatsächliche Lösung, denn vor seinem eigenen Volk Schwäche zu zeigen war keine Option – ein verhasstes Geschöpf aber einfach für niedere Arbeiten zu benutzen durchaus. Selbst wenn es derzeit noch nutzlos war und später nur mit Restriktionen ob seiner Gefährlichkeit geduldet würde. Glücklich wäre er damit nicht, nein. Aber immerhin nicht ständig wie ein Aussätziger unter Nescubeobachtung. Allerdings passte es Ash nicht, wie rührselig Bel, einer der besten Jäger und Fährtenleser, anfing zu reden.
"Vergiss nicht, dass es eine Harpyie ist.", erinnerte er diesen kühl, "Verantwortlich für den Tod deiner Schwiegermutter und Nashs Eltern, um nur wenige zu nennen."
Dieses rührselige Gedusel war völlig unangebracht, auch wnn er einsah dass es die Sache bei dem winzigen Vieh (noch) nicht wert war. Er hatte nicht die Energie, sich jetzt darum zu scheren und mampfte daher einfach weiter., ebenso wohl wie das, was Bel da auf seinem Schoß fütterte.
Gemüse war sicherlich keine Lösung, Ashs eigene Mutter hatte seinen Vater stets möglichst ausgewogen ernährt ... so lange Nuuka noch gelebt hatte. Er schmunzelte, von Bel diese Bezeichnung als Elternteil durchaus schätzend. Und dann – es war btw reines Kalkül – rannte Bel davon, und Ash hatte absichtlich diese Info fallen lassen, um zu verhindern dass er Ili irgendetwas sagte, was diesen veranlassen könnte herzukommen und herumzuheilern. Man sollte altes Eisen nicht unterschätzen, mh? Ash aß fertig auf und mühte sich dann nach einem weiteren Schluck Wasser, sich irgendwie wieder hinzulegen, diesmal auf die Seite wieder. Mit etwas Glück besserte sich nach einem Nickerchen alles ein wenig.

Irgendwie erwartete Ilidan nicht, dass Bel genauso rasch zurückgerannt kam wie er vorhin verkrümelt war, und erschrak wohl ebenso wie Kiri als dieser wieder herein polterte. Entsprechend verwirrt guckte er auch, als dieser auf ihn zuging, plötzlich doch im slow motion, und sich dann hinhockte. Erst im Zusammenhang der Frage und der Berührung wurde klar, was er meinte, und Ili warf einen bösen Blick in Richtung der Tür, an Ash und das Baumhaus gerichtet. Na toll, die ganze Überraschung verdorben! Ein weit sanfteres, fast entschuldigendes Lächeln richtete sich dann auf Bel und Ili legte eine Hand auf dessen weißes Haar.
"Hat Vater mir jetzt etwa die Überraschung verdorben?", fragte er leise und strich ihm übers Haar, ließ sie durch seine Finger gleiten, "Tut mir leid ... ich wollte es dir eigentlich dann sagen, wenn man es auch hören und fühlen kann."
Noch war da nichts, zwar hatten Nescu eine weit kürzere Tragzeit als Menschen, aber man fühlte noch nichts, konnte auch noch keinen separaten Herzschlag hören. Ili wusste es, weil es sein Inneres war, um das es ging, und Ash ... hatte entweder gut geraten oder es anders wahrgenommen, Ilidan war erst gestern bei ihm gewesen. Vielleicht der Geruch? Hmpf, toll Papa, danke.
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Fr Jun 02, 2017 12:37 am

Man konnte darüber jetzt streiten, musste aber nicht, das Ganze war nun mal geschehen und noch lebte es und wurde von niemandem getötet, würde auch ordentlich Ärger geben. Nichts geschah ohne Grund und wer wusste schon, warum die Ahnen und die Geister den Kleinen zu uns geführt hatten?
Natürlich war es eine Lösung aber ich würde das wohl auch erstmal noch ganz in Ruhe rüberbringen müssen, noch hatte ich da keine Ahnung wie ich es erklären sollte. Erstmal mit Ili darüber reden...
„Ich vergesse nicht was er ist. Aber in erster Linie ist es ein Baby, ein unschuldiges Wesen das bisher niemandem etwas getan hat. Nicht er hat irgendwen getötet, ich denke wenn man ihn richtig erzieht wird er das auch nicht tun. Nichts was er bisher getan hat deutet auf ein schlechtes oder bösartiges Wesen hin.“, erklärte ich ruhig, seufzte leise. „Wir verteidigen uns auch... Und sind damit nicht böse. Und es mag ja sein dass ich das Anders sehe. Aber auch in meiner Familie wurden Nescu von Harpyien getötet, genauso wie wir etliche getötet haben. Der Kleine hier wurde zu uns geführt und wäre es gewollt gewesen dass er stirbt wäre er nicht in dem Moment geschlüpft, oder?“ Immerhin starb mein ältester Bruder an den Folgen eines Harpyienangriffes, konnte sich jedoch vorher selbst rächen... Hatte überhaupt schonmal wer versucht mit Geduld und reden was zu erreichen?
Färbten Ili und Kiri zu sehr ab? Gut, dass Taima das nicht hörte. Ich wollte jetzt aber auch nicht streiten, seufzte schwer und streichelte das Kleine einfach welches sich wieder zusammenkuschelte zum schlafen. Es hatte doch gar nichts getan... Da musste es doch nicht leiden für Dinge die seine Verwandten getan hatten... und wenn ich eine schwangere Harpyie wäre würde ich auch alles Feindliche angreifen welches meinen Babys schaden würde... Die ich wohl bald haben würde!
Selbst Heihei vergaß ich und war auch schon bei den beiden Heilern, lächelte Ilidan glücklich und voller Verwunderung an während ich so vor ihm kniete. Ich wusste zwar dass er jetzt böse auf seinen Papa war, aber! Da konnten wir was zurückgeben, grinste ihn keck von unten an und schmuste an den Bauch. „Kein Sex mehr bis die Kleinen da sind!“ Lachte auch leise als Kiri meinte dass es bestimmt nicht nötig wäre so drastische Maßnahmen zu ergreifen und sich verabschiedete um... uns ein wenig Zeit zu lassen. Bestimmte petzte er es auch an Taima, womit ich wohl richtig lag. „Hmhm... trotzdem... und warum weiß dein Dad das vorher schon? Du sollst übrigens bald bei ihm vorbeikommen, er hat wieder... Probleme. Aber ich hab ihm Heihei dagelassen, dass er sich kümmert.“

So viel Krach und Lärm und Reden... aber ich schlief auf Mamas schoß, mampfte im Schlaf und lies mich streicheln, blinzelte nur verwirrt als die warme Hand auf einmal weg war, das war doch so schön gewesen, gähnte leicht und streckte mich. Hm? Nur noch Mama da? Das war schön. Endlich alleine, schmuste mich auch an ihn an und hielt mich vorsichtig fest um nicht umzufallen unter ihn und kugelte mich gleich wieder am Bauch zusammen, aber iwie war mir kalt... Mama war sicher auch kalt! Blinzelte mich langsam wieder wach und krabbelte über sie drüber, da war.... das kannte ich. In kleiner. Mit ganz viel Anstrengung und ächzen schaffte ich es das weiche dings da zu nehmen, biss auch rein damit ich es tragen konnte und deckte damit Mama zu, plumpste erschöpft zusammen und schmuste kurz mamas Wange und... krabbelte dann mit unter die Decke, leise schnaufend und total alle. Das war anstrengend gewesen...
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Fr Jun 02, 2017 9:48 am

Betonung lag in diesem Fall auf 'noch', wobei Ash vermutlich in naher Zukunft mit dem Gedanken spielen würde, es als Test drauf ankommen zu lassen. Strenge Erziehung kriegte er hin, und es würde nicht das Werk der Ahnen sein, die ihn bereits so gestraft und so viele seiner Liebsten zu sich geholt hatte. Dass Bel nun hier war, war eines der wenigen Ereignisse, die Glück versprachen. Die Mahnung kam wohl an, war aber eigentlich keine Einladung gewesen, sich jetzt seinem Schwiegervater und Häuptling gegenüber zu profilieren, was er diesen auch mit zwr blindem, aber leicht missbilligendem Blick wissen ließ.
"Das kannst du nicht wissen.", erwiderte Ash lediglich und beließ es auch dabei, was Ash Gelegenheit gab, sich ungestört auszuruhen. Sollten die Kinder sich nur mit sich selbst und ihrer eigenen Zukunft befassen.
Er spürte die kleinen Klammerkrallen und grollte leise, beließ es aber dabei und legte sich wieder hin, nur um dann wieder als Spielewiese zu dienen. Bevor es aber so drastisch wurde, dass es ihn nervte, wurde die Intention klar. Zwar war Ash nicht kalt, aber er war froh sich nicht mehr rühren zu müssen - und etwas skeptisch welche Kräfte bereits jetzt in einer kleinen Harpyie steckten. Sie tat aber nichts weiter und krabbelte dann irgendwo hin, wo sie nicht mehr störte, es gab also keinen Grund, nicht einzuschlafen.

Ili konnte innerlich nur den Kopf schütteln, was Vater schon wieder einfach hatte reingrätschen lassen, eine Zumutung war das. Wirklich böse war er natürlich nicht, aber schon etwas, da er es Bel persönlich hatte sagen wollen, ihm gleich zeigen, und vor allem erst dann wenn diese Überreaktion eines werdenden Papas auch angemessen wäre.
"Also bitte, kein Grund dich selbst so zu strafen, Liebster.", meinte er, wohlwissend dass sie das sowieso nicht durchhielten - beide nicht. Kiri verkrümelte sich rücksichtsvoll und erlaubte auch Bel ein wenig offener zu sprechen - Ili seufzte. Er hatte vermutet dass es wieder schlimmer geworden war.
"Na da war er sicher sehr glücklich ... aber ich sehe nach ihm.", meinte er und kniete sich langsam neben Bel, dessen Hand nehmend, "Ich weiß nicht ... vielleicht gerochen, vielleicht wieder irgendwas, das er einfach weiß. Er ist zwar kein Schamane aber ... meinte neulich zu mir sich den Ahnen bereits nah zu fühlen. Vielleicht deshalb."
Kein schönes Thema, aber eine mögliche Erklärung.
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Fr Jun 02, 2017 11:40 am

Hmhm, das würden wir alles sehen, noch war genug Zeit. Und das Kleine würde sicher bald noch wachsen, würde dann wirklich eine Hilfe sein, wenn das stimmte, was Nashs Mensch gesagt hatte. Denn dann würde er ganz sicher niemals Ash etwas tun sondern ihn beschützen wo es nur ging. Das wäre eine Erleichterung, würde auch ein wenig Sorge von Ilis Schulter nehmen und er konnte nicht vor mir verbergen wie sehr in die Sorge um seinen Vater verzehrte, er war ein Heiler doch hier war er hilflos... So viele Nächte die er wachlag und überlegte und grübelte und doch zu keiner Lösung kam, er lächelte zwar lieb und versuchte mir die Sorge um ihn zu nehmen aber ich konnte sehen wie es ihn schmerzte.
Ich freute mich über den Nachwuchs, freute mich so sehr doch gleichzeitig... fühlte ich Sorge, küsste sanft Ilidans Bauch. „Unsere.... Unseres?“, fragte ich vorsichtig, lächelte ihn sanft an. Vorsichtig drückte ich seine Hand, nahm ihn dann in den Arm und drückte ihn richtig, inhalierte seinen Duft und schmuste mich an ihn. „Denkst du es war richtig Heihei bei ihm zu lassen? Er... soll so etwas nicht sagen. Ich will ihn genausowenig verlieren... aber es muss eine Lösung geben... Allein dass er sich nicht gegen Heihei wehrt sondern ihn dalässt... es tut mir so leid, ich würde mich gerne mehr freuen, ich freue mich sehr über unsere Babys aber... Ash...“ Super, eigentlich wollte ich stark für ihn sein aber gerade eben, auch die Erinnerung an meinen Bruder...“Ich liebe dich Voldor, irgendwie schaffen wir das alles. Ich habe dennoch das Gefühl das alles gut werden wird.“ Denn das hatte ich wirklich, jedoch würde ich jetzt erstmal nicht mehr von seiner Seite weichen. Die Jagd konnte auch ohne mich stattfinden, dafür brauchten sie mich nicht, ich würde hier bleiben und auf alle aufpassen und ihnen helfen, Taima würde das verstehen und die Anderen auch. Sie mussten ja nicht wissen, dass ich auch wegen Ashvir dableiben würde. Dieser sture Nescu... wenn es sonst niemand machte musste ich wohl strenger zu ihm sein und Gegenwehr leisten, auch wenn er mich vielleicht nicht mehr leiden konnte hinterher.

Schlaaaaaaaafen mit Mama, kuscheln war so schön und mit der Decke war das auch schöner und Mama grummelte immer so lustig, vielleicht konnte ich das auch, versuchte das nachzumachen und giggelte leise. Das klang lustig. Ich versuchte sie auch gar nicht zu stressen oder zu stören, ich wollte nur dass sie sich wohl fühlte. Er. Ach ich wusste es doch auch nicht. Es war schön sein Gesicht zu schmusen und nicht weggeschickt zu werden, kuschelte mich an der Brust wieder zusammen und lauschte dem Herzschlag um langsam glücklich dämmrig einzuschlafen. Ich träumte von Wäldern und Wolken, von... Luft so viel Luft und Wind. Mama auf einem Berg und zuschauen, sogar... lächelnd. Wegen mir? Das fühlte sich so gut an. Ich flog, wusste gar nicht das ich das konnte. Aber je mehr ich flog desto schwerer wurden meine Flügel und es... tat plötzlich so weh, schniefte leise und schauderte ein wenig, spürte nicht dass mein Körper an Ash anfing zu zittern und langsam ein wenig zu wachsen. Es tat nur so unglaublich weh dass ich langsam anfing zu weinen und mich näher an Mama drängte, war noch immer tief im Schlaf während mein Körper aufgrund der Bindung anfangen konnte zu wachsen. Eine Eigenart von Harpyien, dass sie erst klein blieben um sich besser verstecken zu können, aber wuchsen wenn sie in einer sicheren Umgebung mit ihren Eltern waren. Ähnlich wie Zahnen bei Nescu war es auch keine einfache oder schmerzlose Sache, kannte das aber nicht und es tat so weh.
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   So Jun 04, 2017 5:52 pm

Wie viel Zeit noch war, konnte letzten Endes niemand genau sagen, nur erahnen und selbst das, was die Nebel verrieten war meist vage, nicht vollends greifbar. Natürlich sorgte er sich, welcher Sohn egal ob Heiler oder Krieger würde das nicht tun? Sie waren eine Familie und Ili wusste wie es war, die eigenen Großeltern nie wirklich kennengelernt zu haben... Er und Tai waren einfach zu klein gewesen. Ob es tatsächlich helfen würde, selbst wenn Vater sich an den Vogel gewöhnte, müsste man sehen, dich zumindest war dieser nicht ganz alleine auf sich gestellt wenn eine dieser Phasen begann und sich festsetzte wie ein Blut saugender Parasit. Ein grauenvolles Gefühl der Hilflosigkeit, erst gelindert durch eine sonst zum Tode verdammte Harpyie... Vielleicht hatte Bel recht und es war kein Zufall. Doch was letztendlich daraus wurde, wussten wiederum nur die Götter und die Hoffnung war da, dass die ersten Enkel Grund genug wären weiter zu kämpfen.
"Unsere.", erwiderte Ili, war sich zwar selbst noch nicht hundertprozentig sicher, da sie noch keine Seele innewohnen hatten die deutlich zu spüren war, aber bei der Hochzeit war das Ritual vollzogen worden dass Zwillinge sehr wahrscheinlich machte. Es war eine Wohltat sich anzuschmiegen, beschützt von starken Armen und dem vertrauten Geruch, und der Schamane schloss die Augen.
"Ich teile deine Sorge. Meine einzigen Bedenken wegen Heihei sind nur, dass Vater sich nicht um ihn kümmern will oder kann...", erwiderte Ili und strich sanft mit den Fingern über die frischen Narben auf Bels Brust - er hatte die gleichen, davon kündend dass sie vermählt waren.
"Ja, ja wir bekommen das hin. Bedenke... Wenn Tai für Kiri Vaters Erbe nicht antreten will bist du es, der diesen Stamm leiten wird."
Er lächelte, stolz und von Bels positiver Einstellung berührt, reckte sich etwas und küsste ihn auf die Wange. Egal was kommen würde, Ili war nicht allein.

So lange das kleine Vieh dort war, still hielt und Ruhe gab, war Ashs Fokus woanders, musste er sich doch um seine eigene Verfassung kümmern und bemühen sich wieder zu erholen. Nicht nur um Seinetwillen, ginge es nur um Ash allein hätte er längst den Schritt auf die andere Seite gewagt um dort nach jenem zu suchen, dem er die Verbundenheit über den Tod hinaus geschworen hatte. Doch Ishtar hatte ihm mehr hinterlassen als nur immer schmerzlicher erscheinende Erinnerungen, die es nicht weiter zu strapazieren galt. Dennoch erwachte er sofort mit dem leisen Winseln, trotz dringend benötigter Erholung - Vaterinstinkte, er konnte nicht viel dagegen tun. Ein leises Brummen, dann blinzelte er und sah tatsächlich schon etwas mehr und schärfer als vorher. Kurze Irritation, dann bemerkte er zumindest grob, was los war. Dieses Mistvieh wieder, kam ihm ausserdem so vor als wäre es größer, könnte aber woederum an seinen getäuschten Sinnen liegen. Hier wurde trotzdem nicht gejammert, also knurrte er und stieß die Harpyie an.
"Sei still."
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   So Jun 04, 2017 8:49 pm

Hoffentlich noch genügend, nicht dass ich so egoistisch sein wollte, aber ein wenig Zeit mit meiner Familie verbringen ehe wir Verantwortung tragen mussten war schon etwas Anderes. Die Verantwortung den Stamm auf einmal zu übernehmen war mir erst gar nicht gekommen, erst als Taima das Menschlein angeschleppt und klar gemacht hatte dass er es wohl nicht mehr gehen lassen würde.Und er machte sich genauso Sorgen, wie Taima wütend wäre auf sie alle drei und sich Sorgen machen würde. Wütend, dass es nicht gesagt wurde, dass man ihm nichts beibrachte darüber.
Heihei war klein und würde ihm zumindest als Ablenkung dienen, ich hatte ein gutes Gefühl dabei und würde sie auch beide alleine lassen, zumindest um mich Ili zu widmen und dem beginnenden Leben in seinem Bauch. Unsere... es waren unsere. Oder unseres. Ich würde es lieben, egal wieviele, egal wie. Ili klang sehr sicher, wahrscheinlich würden es zwei werden und nun, Ash klang auch sehr sicher. „Unsere.“, grinste ich und schnappte ihn mir, küsste ihn ungestüm und schnurrte in die Umarmung. „Unsere.“
Meine Hände wanderten über seinen Körper, sanft, nicht um Lust zu erzeugen, sondern um ihn zu beruhigen, da zu sein und seinen Schmerz und seine Angst ein wenig zu lindern.
„Heihei ist schon größer als es aussieht... er kann sich schon alleine kümmern, macht das j auch lieber als wenn wir es machen, oder? Auch wenn es noch nicht so viel ist, ich denke sie kommen klar... Und ich hol ihn bald wieder, ich denke nur es tut dem Kleinen auch gut bei seiner Mama zu sein.“
Ich lächelte und küsste ihn auf die Hörner, grinste ihn verschmitzt an und küsste dann seine Stirn. „Hm... ich befürchte dass wir uns mit sowas abfinden müssen.... auch wenn mir das anders lieber gewesen wäre, aber... junge Liebe... grauenhaft und gedankenlos. Hach.“ Auch wenn ich wirklich bedenken hatte, Taima wäre ein super Häuptling, ich hingegen würde mich nur halb so gut durchsetzen können, hatte das bisher auch nicht als wirkliche Option angesehen...

Mit Mama war schlafen so schön, warm und geborgen und nein... Mama durfte nicht weggehen. Nicht in die Nebel und nirgendwo anders hin ohne mich... was würde ich denn ohne Mama machen? Würde wahrscheinlich eingehen wie so viele andere Harpyienbabys vor mir die ihre Eltern verloren. Zumindest die, die nicht gefressen oder getötet wurden. Aber ich hatte Mama und... Geschwister auch wenn sie anders waren als ich, komisch vielleicht wuchsen ihre Flügel ja noch! Genauso wie meine die einfach nur weh taten, hörte durchaus das Brummeln und knurren, spürte auch wie ich angestoßen wurde aber das tat nur noch mehr weh, ließ mich zusammenkauern und leise vor Schmerz aufschreien, vergrub mein Gesicht an Mama und versuchte ihren Duft seinen Duft einzuatmen und mich zu beruhigen, Trost darin zu suchen während ich ein Stückchen weiterwuchs, fast um die Hälfte in die Höhe schoss, ein Unternehmen das normalerweise die letzten Tage geschehen wäre wenn ich bei Mama gewesen wäre, nun aber da ich sie nicht hatte, da wir erst jetzt zusammen waren holte mein Körper es jetzt auf, lies mich vollkommen erschöpft liegen und nur noch leise schluchzen.
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Kitsune

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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Mo Jun 05, 2017 2:41 pm

Natürlich, letzten Endes bedeutete jede Form der Verantwortung einem ganzen Stamm gegenüber, dass die eigene Faailie zumindest ein paar kleine Abstriche machen musste, in diesem Fall den Vater teilen. Doch Ili ging nicht davon aus, dass Taima auf den Posten verzichten würde, schon allein weil er ja mit wohl kinderloser Beziehung keine weiteren Verpflichtungen hatte außer auf seinen Menschen aufzupassen. Es genügte ja, wenn Bel irgendwann später einsprang, damit die Erbfolge gesichert war, aber das hätte zum Beispiel auch Zeit bis Tai alt und grau war. Irgendwie würden sie das alles schaffen, und wenn sein wenige Minuten älterer Bruder dann erfuhr, wie Ash sich quälte, hätte er wohl anderes im Kopf als auf jemanden böse zu sein ... Ili wollte ihm dieses Gefühl der Sorge und Hilflosigkeit Ersparen so lange es ging.
Zumindest Bel war abgelenkt und damit glücklicher als allein mit den Gedanken an jene einschränkenden Symptome, es war schön seine Zuneigung so unmittelbar zu spüren, leise in den Kuss zu lächeln und sich an ihm festzuhalten. Er wäre der beste Vater, den man sich vorstellen konnte, und Ili wusste bereits, dass er viele Kinder wollte und war selbst gewillt ihm diesen Wunsch nach langem Zieren endlich zu erfüllen.
"Er ist trotzdem ein Kind ... ich habe nur Sorge, dass es ihm Leid bereitet seine erwählte Mama so zu sehen. Ich kann nicht einschätzen, wie gut er zurechtkommt.", meinte Ilidan und strich weiterhin zärtlich über die weiße Haut seines Gemahls, schnurrte bei dem Kuss auf die Hörner und lächelte, "Auch Ashvir war stets Gemahl und Vater noch vor seiner Rolle als Häuptling. Und ich bin sehr dankbar dafür, ebenso wie für das, was er gedankenlos aus junger Liebe heraus getan hat."
Denn ohne diesen Sturkopf, der sich ohne zu Fragen einfach in den Nachkommen des Waldstammes verliebt und diesen geheiratet hatte, wäre Ilidan niemals die Möglichkeit eröffnet worden, einem Jäger dieses Stammes zu begegnen und ... mehr daraus werden zu sehen.

Nicht dass das Federvieh darauf irgendeinen Einfluss oder gar Mitbestimmungsrecht hatte, eher im Gegenteil. Ash wwar aber durchaus vernünftig genug um das Potential zu erkennen, sich etwas autonomer mithilfe des Viechs selber durchzuschlagen, denn ... viel tun konnte auch ein Heiler nicht, eigentlich gar nichts, sodass es sich auf Dinge wie essen, trinken und sonstwas beschränkte. Und dafür reichte der Knirps aus. Allerdings brauchte Ash Ruhe, wusste das selbst, und es störte ihn dass er wach wurde durch das Winseln, nicht einmal sehend wieso. Hier hatte schließlich niemand Ahnung von Harpyien, der eine Mensch zwar immerhin von Vögeln allgemein aber was hier los war ... nun ja.
Es brüllte jedenfalls noch mehr als vor dem Stoß, und allmählich meinte Ash es sich nicht mehr einzubilden, das Biest wuchs, oder? Sich selbst zu bewegen war immernoch anstrenged, also wartete er und erst, als alles bis auf das leise Schluchzen still war, tastete er nach dem Federding und hob es irgendwie an, war schwierig unter den Armen wenn er eigentlich nur Flügel hatte. Tatsache, deutlich größer und schwerer als vorhin als es irgendwie über Ashs Arm geklettert war, ein Schub vielleicht? Er überlegte, Ili zu rufen, damit er es wegholte, stellte aber nach etwas eingehendem Abtasten fest dass Krallen und mögliche weitere Waffen immernoch kaum eine nennenswerte Gefahr darstellten. Auch gut. Er setzte es diesmal auf der anderen Seite von sich ab, wollte nicht dass es im Weg rumlag wenn er aufstehen sollte, und legte sich dann selber wieder auf die Seite. Schien nicht unbedingt ein sofortiges Handeln zu erfolgen, er hatte keine Lust dass jetzt wieder jemand herkam und sei es nur um das Vogelding abzuholen.
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Selena

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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Mi Jun 07, 2017 7:17 pm

Es wären große Abstriche, etwas das vielleicht Ashvir hinbekommen hatte und Tai hatte es sein Leben lang beigebracht bekommen, doch ich selbst hatte das nicht für mich vorausgesehen. Ich war mir nicht siher ob ich dieser Verantwortung gewachsen war und doch würde ich es annehmen wenn es so kommen musste, war ja so oder so nicht alleine und ich war mir sicher, dass Taima dennoch herrschen würde, zumindest hoffte ich es sehr. Auch wenn die Menschen keine Kinder empfangen konnten so waren sie doch mittlerweile angesehener im Stamm, man gewöhnte sich an sie und lies sie sogar ein paar Dinge machen, würde nicht lange dauern dann waren sie wirklich angenommen, vielleihct noch ein paar Narben und mehr Federn damit es wenigstens nicht ganz so auffiel dass sie keine Hörner hatten. Eine Sorge die ein wenig genommen wurde damit, es war besser wenn Taima das machte. Wirklich.
Es war eine gemeinsam gewählte, unausgesprochene Entscheidung gewesen Taima davon zu entlasten und auch wenn es mich schmerzte Ilidan leiden zu seheen so wusste ich dennoch, dass er weitaus eher in der Lage war damit umzugehen als sein Bruder, er war besonnener und würde auf so etwas auch mit Wut reagieren und sich womöglich auf irgendeiner Jagd noch selbst verletzen weil er zu wütend auf sich selbst war weil er es nicht selbst mitbekommen hatte. Das musste nun wirklich nicht sein.
Viele Kinder hieß auch viel Sex den ich jetzt nicht mehr bekommen würde, würde mich das Gesicht verziehen lassen doch ich musste stark sein, er musste sich schonen und überhaupt warum arbeitete er noch, war es nicht besser wenn er sich hinlegte? Hob ihn dann auch einfach auf die Arme und trug ihn zum Bett ohne auf etwaige Proteste zu achten, küsste seine Stirn und deckte ihn zu. „Soll ich dir eine Suppe machen? Mit viel Gemüse?“ Kümmerte mich erst dann um seine weiteren Fragen und seufzte leise. „Das Gute ist, er kann seine Mama so kennen lernen und wird sich damit eher freuen wenn er wieder etwas sehen kann, vielleicht wird er denken, dass es normal ist, so weit geht sein Urteilsvermögen denke ich noch nicht, aber als ich gekommen bin hat er ihm wohl gerade versucht wasser zu stibitzen oder zu bringen, ich weiß es nicht, er war jedenfalls im Tragriemen des Wasserbeutels eingeklemmt, wer weiß.... vielleicht hilft er ihm ja wirklich... Und Ash hat ihn dazu ermuntert zu essen... eher gesagt dass er essen soll was da ist und nicht undankbar sein, aber er hat ihn auf seinem Schoß sitzen und futtern lassen, ich finde das ist ein großer Fortschritt...“, lächelte dabei sanft und küsste den zugedeckten Bauch. „Hmm... ich bin sehr dankbar was aus dieser Liebe entstanden ist.“ Grinste ihn dabei keck an. „Ich werde mich so zusammenreißen müssen nicht über dich herzufallen... Aber ich werde stark sein!“

Ich war kein Vieh sondern Heihei, aber wenn Mama mich so nennen wollte, dannt war das okay, ich wusste ja noch nicht was es bedeutete, aber es würde sicher nicht gut ankommen wenn ich ausserhalb so von mir redete. Mama würde ganz komische Blicke bekommen von meinen anderen Mamas, oder geschwistern! Ich war gar nicht alleine sondern hatte ganz, ganz viel Familie bei mir.
Ich war wirklich ein glücklicher Heihei.
Auch wenn es so weh tat... bekam gar nicht mit was Mama machte oder sagte, spürte nur den Schmerz und weinte leise, war ganz erschöpft von allem und schaffte es kaum die Augen zu öffnen, als es langsam abebbte, ich wach geworden war und leise schluchzte. Ich wollte Mama doch nicht wecken... Aber sie hob mich einfach hoch und setze mich auf die andere Seite, ja vielleicht war es da besser, das war eine gute Idee, krabbelte ungelenk zu ihr und kuschelte mich an den Rücken, so waren meine Flügel etwas freier und ich konnte gut atmen. „Ma...ma. Heihei lieb.“, das hatte ich schonmal gehört und dann wurde ich gestreichelt! Also versuchte ich das bei Mama auch, war schön so und tat auch nur ein wenig weh, ehe ich mich wieder zusammenrollte und leise seufzte. Ich wollte nicht schlafen, das tat weh, aber ich war so müde dass ich doch die Augen nicht aufhalten konne, schlief einfach ein... und würde auch so erstmal nicht aufwachen.
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Kitsune

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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Mi Jun 07, 2017 9:07 pm

Ja, für jeden wäre das nichts und das wünschte man ja auch niemandem, richtig? Tai hatte alles richtig gemacht, seine eigenen Entscheidungen sogar gegen Ash schon durchgesetzt – und nun waren die Menschen hier, was zumindest Ilidan eine große Hilfe war. Kiri lernte schnell und seine Fähigkeiten waren bemerkenswert. Einige hatten sogar bereits zugelassen, das ser sich um sie kümmerte, wohl auch weil selbst Tai ihm gestattete seine Wunde zu versorgen – das flößte durchaus Achtung ein. Tai hatte nämlich nur direkte Familienmitglieder, also Ili oder seine Großmama mütterlicherseits rangelassen. Konnte ja niemand wissen, dass sich selbst die Körper der Menschen langsam anpassten … und die ganzen Sorgen letztlich überflüssig sein würden. Noch hatte wohl niemand etwas bemerkt, nicht einmal Ilidan, aber letztlich war das bei Menschen vielleicht auch ganz anders? Dann würde es wohl nur Kiri selbst überhaupt feststellen können.
Ili seufzte vor einem kurzen Kichern, als Bel ihn hoch nahm und einfach wegtrug, genau das hatte er ja befürchtet wenn Bel es erfuhr … er wäre ein guter Vater, der Beste.
„Nein, Voldor, ich bin völlig wohlauf und satt.“, meinte er, strich mit den Fingern über dessen Hörner, „Muss ich jetzt noch fünfeinhalb Monate im Bett bleiben?“
Trotzdem blieb er brav liegen, rutschte nur ab und an hin und her und hörte zu, wie enthusiastisch der Jäger berichtete von dem, was passiert war – es klang tatsächlich sehr gut, vielleicht hatte er sich selbst zu sehr von Vaters ständig schlechter Laune täuschen lassen. Er war nicht von Grund auf dazu gemacht zu hassen, im Gegenteil, hatte nur Angst um das, was wichtig war.
„Ich denke auch dass das ein gutes Vorankommen ist … doch ich fürchte, das erlebe ich alles nicht mehr, wenn du mich so quälst.“, sagte er gespielt bedauernd und zog die Decke etwas zur Seite, ein völlig nacktes Bein enthüllend, „Es ist so aufmerksam von dir, aber … willst du denn nicht Hallo sagen, so lange es noch geht?“
Es würden noch Monate ins Land gehen, ehe es wirklich nicht mehr möglich wäre miteinander zu schlafen, und dann würde Ili sich auch nicht mehr solche Mühe geben, ihn zu provozieren wie jetzt. Er hatte nämlich unter der Decke seinen Lendenschurz abgemogelt.
„Legst du dich zu mir?“

Lustig wenn es dann tatsächlich auf diesen „Namen“ hörte, weniger gut aber wenn es den damit verbundenen Platz nicht kannte. Ash relativ schnuppe, denn der Name wäre noch das geringste Problem wenn er eine Harpyie vor all den anderen „Mamas“ rechtfertigen musste, dachten die Kinder eigentlich auch mal an seine Nerven? Nein taten sie nicht, und anscheinend auch nicht an seinen Schlaf, das weinende Ding einfach hier abzuladen. Glückliches Heihei wuchs hier nämlich ohne zu fragen und das recht lautstark.
Es hörte aber recht bald auf und auch nach dem Umpositionieren ging kein Weinen mehr los, was doch sehr beruhigend war, fand zumindest Ash der ja durchaus ebenso erschöpft war. Er hörte noch das Krabbeln am Rücken und ein wenig Gemurmel – verstand es zwar, reagierte aber nicht drauf. Es war eigentlich seinen Kindern vorbehalten gewesen, nach dem Tod ihrer Mutter bei ihm zu schlafen, und nun war es ausgerechnet eine Harpyie … nicht zu ändern in diesem Moment. Er seufzte leise, brummelte etwas von wegen endlich schlafen und nickte dann selbst wieder weg. Sie hatten beide die Ruhe dringend nötig.
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