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 Taima und Kirian

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Kitsune

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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Mo Mai 18, 2015 11:13 pm

Na, war doch ehrenvoll, so lange Haare zu haben dass man sie flechten konnte, noch dazu von so ungewöhnlicher Farbe, wäre doch eine Schande das nicht zu schmücken oder irgendwie kunstvoller zu arrangieren. Ilidan konnte auch Schmuck tragen und es beeinflusste seine Arbeit eher positiv, gewisse Artefakte, Federn, Knochen, hatte alles Bedeutung. Auch wenn Ilidan seine Haare ruhig wachsen lassen könnte.
Natürlich hatte ich es eilig da wegzukommen,, ich wollte nicht nur weg von diesen Fremden, sondern auch nach Hause, so schnell es ging, das konnte man mir sicher nicht verdenken und war mir egal ob das vernünftig war oder nicht, ich machte das nicht weil ich mich überschätzte, ich wusste dass mein Körper im Eimer war, ich konnte nur gerade keine Rücksicht darauf nehmen. Und ja, es tat weh, sehr sogar, aber das was mich antrieb war stärker.

Der Regen störte mich nicht, kam uns sogar zugute, oder eh, mir, wieso der Kleine mitkam wusste ich immernoch nicht. Kalt war mir nicht, nicht wirklich, auch wenn ich etwas auskühlte hielt das Adrenalin den Kreislauf oben und erst im Schutz der Wurzelhöhle kam überhaupt leichtes Zittern zustande. Neben meinem Lendenschurz hätte es ein Handtuch gebraucht, also zog ich es auch nicht an, würde gerade nicht viel nützen. Irgendwie schütteln, würde schon trockener werden, dann machte ich mich auf die Suche nach meinen anderen Sachen, natürlich nicht wissend wie ein Reißverschluss funktionierte. Und er verstand mich nicht, was mir in der aufflammenden Rage egal war, ich hätte ihn auch noch lauter angeschrien, der Regen schluckte eh alles wenn man draußen stünde und uns suchte. Ich riss ihn herum, erstaunlich wenig Protest erfahrend als ich das nasse Hemd herunterriss, den blassen Rücken freilegte und das gleiche mit der restlichen Bekleidung versuchte. Kleiner Dummkopf, ich wusste nicht mal wozu man solche Beinröhren gut sein sollten – und passen würden sie mir auch nicht. Komisch also dass er sich nicht wehrte, tja.

Sobald die Schnalle offen war konnte ich den Stoff auch wegzerren, nicht komplett, aber wozu auch, war ja nur ein gewisser Teil wichtig. Sah so klein aus, und mit der einen Hand im Nacken hatte ich ja eine frei, mit der ich probeweise eine der runden Pobacken packte und leicht zur Seite zog. Hm. Konnte ich nicht wissen dass er physikalisch nicht für mich ausgelegt war, aber ich musste ja nur aufpassen ihn nicht zu töten. Gut dass wir nass waren, denn ich hatte schon Mühe meinen Mittelfinger in ihn zu drücken …
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Di Mai 19, 2015 5:16 am

Ehrenvoll von wegen, mit langen Haaren wurde man bei uns eher ausgelacht, ich konnte es auch nur tragen weil die Leute auf mich angewiesen waren und meine Künste mehr schätzten als mein Aussehen. Eh, tote Tierteile waren nicht unbedingt das was ich in meine Haare ketten wollte, bei meiner Arbeit würden sie mir eher nicht helfen, zumindest nicht soweit ich wusste.
Gerade aber die Tatsache das ich nicht anders konnte als Leuten zu helfen hatte mich in diese Misere gebracht, meine Energie war immer noch mit ihm verbunden, seinen Verletzungen, ich durfte nicht zu weit von ihm weg sein sonst würde sie vielleicht wieder aufgehen bei so viel Belastung, überhaupt sandte ich immer wieder in relativ regelmäßigen Abständen Energie hinein, man konnte ja nie wissen wann der Körper meinte nen Abgang zu machen. Daher war es also wichtig dass ich ihm folgte und außerdem hatte ich den Wald schon immer sehen wollen. Gut vielleicht nicht flüchtend mitten im Regen nachdem ich einen Fremden entführt hatte, beziehungsweise davor rettete gefoltert zu werden. Aber man durfte nicht kleinlich sein wenn es darum ging was Tolles zu sehen und zu erleben.

Ich war nicht dumm, rechnete einfach nur nicht damit geschändet zu werden, nachdem ich ihm das Leben gerettet hatte, mehrfach wohlgemerkt und ihm auch noch seine Kleidung gab, sogar seine Federn und Perlen hatte ich sauber bekommen und in die Tasche verpackt, fein säuberlich hinterm Reißverschluss, damit sie ja nicht durcheinander kamen, die Federn hatte ich nämlich mit äußerster Vorsicht nicht nur gesäubert, sondern auch gekämmt, sodass sie wieder wie neu aussahen. Ich wusste selbst nicht warum ich sie mitgenommen hatte, aber jetzt waren sie in der Tasche die der Kerl da so wahllos einfach durchwühlte und dann wegwarf nur m sich auf mich zu stützen. Wenn er die Sichel suchte, also bitte, alles Andere hatte ich ihm doch gerettet… aber wenn die Steine wirklich so wertvoll waren?

Meinem Körper und auch bald meinem Geist war es iegentlich egal was wertvoll war und was nicht, wollte hier nur weg und wurde trotzdem mit Kraft hinuntergedrückt, konnte mich gar nicht wehren als er nach dem zerreißen meines Hemdes nun auch noch meine Hose runterzog. Aber nicht ganz. Gerade fragte ich mich auch schon was das werden sollte, als ich seine Finger an meinem Hintern spürte, er unwirsch auseinandergezogen wurde. Jetzt kam doch langsam Bewegung in mich, versuchte nach ihm zu treten und gleichzeitig die Hand wegzudrücken, als ich spürte wie sich sein Finger in mich bohrte, schrie in den Schlamm und versuchte mich weg zu winden, ihn zu treffen, irgendwie. Zwar war ich schon öfter von Männern angegafft oder an gegraben worden, aber nie, niemals hätte ich erahnt das mich jemand einfach so überwältigen würde, vor allem nachdem ich ihm das Leben gerettet hatte!
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Mi Mai 20, 2015 1:23 pm

Dass die Völker absolut verschieden waren stand außer Frage und spätestens wenn ich wieder zuhause und gesund war, würde ich auch dafür sorgen dass es jedem von denen genauso dreckig ging wie mir – konnten ja sehen, wo sie blieben, mit Nescu legte man sich nicht ungestraft an und es gab genau einen, den ich überhaupt in meiner Nähe duldete. Die Haare mochte ich ja, hatte auch verstanden dass er mir helfen wollte und es immernoch tat, ich wäre zwar auch allein so weit gekommen, aber vermutlich nicht aufrecht und nicht so schnell. Ich merkte die Verbindung nur grob, schrieb es der Tatsache zu dass der Kleine ja immernoch bei mir war. Von Medizin verstand ich halt nicht viel, und der einzige auf den ich da bedingungslos hörte war mit mir im gleichen 'Mutter'leib gewesen.
Vom Wald sah man in der Dunkelheit nicht viel, aber es fand sich ein Unterschlupf. Fraglich ob das gleiche passiert wäre, hätte ich gewusst wie man einen Reißverschluss aufmachte, oder dass es Taschen in einer Tasche geben konnte, skurril. Mein Schmuck hätte mich durchaus besänftigt, einfach schlafen lassen, so aber wusste ich ja noch, dass ich meine Sachen gehabt hatte ehe man mich auf diesem Tisch festzurrte. Er musste es haben, oder weggeworfen haben, so oder so war ich sauer, weil er mir nicht antwortete. Nun gut, so würde es mir im Endeffekt vielleicht leid tun, weil es ja ungerechtfertigt war, aber ich war selten so wütend, gefrustet und aufgebracht gewesen nach tagelanger Gefangenschaft, und würde durchaus stolz auf mich sein ihn nicht umgebracht zu haben, das wäre wirklich übertrieben gewesen. Aber ja – dieser Schmuck war mir wichtig. Sehr sogar.

Der Widerstand wurde ignoriert, auch wenn die kleine, nasse Ferse sich durchaus schmerzhaft in seine Taillengegend bohrte, mich wütend fauchen ließ, aber nicht davon abbrachte meinen Finger in ihn zu treiben. Hm … er war eigentlich viel zu eng, anatomisch nicht wie Nescu und ich zweifelte kurz ob es überhaupt passte, denn töten wollte ich ihn letztlich nicht. Ich hatte genug Kraft ihn festzuhalten, verhinderte ihn am Nacken greifend dass er sich entziehen konnte. Der Körper war warm, klein, zerbrechlich, und ich ließ mich kurz auf ihn sinken, rieb mich an dem bloßgelegten Körper in den ich einen zweiten Finger bohrte. Er roch gut, trotz Regen und Anstrengung, ich legte meinen Kopf auf seine Schulter und knurrte leise, aber auch wohlig – ich reagierte auf ihn, ungeachtet meines Zustand, war nun schon länger her dass ich einen anderen Mann gespürt hatte und außerdem … wollte ich ihm wehtun. Ein bisschen. Meine Erregung wuchs, ich rieb mich leicht an ihm ungeachtet der Schmerzen und dehnte ihn mit den Fingern.
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Mi Mai 20, 2015 2:13 pm

Wenn ich bei den Nescu wäre würde ich mich wahrscheinlich auch zu Tode erschrecken, so große Leute, keine Frauen (!!), überhaupt sah dieser schon ziemlich wild aus und er war sicherlich ein hübsches Exemplar, da gab es bestimmt andere mit mehr Narben und größer und breiter. Brr… nein, ich würde dafür sorgen das er heil heim kam und dann würde ich mich auf den Rückweg machen und während diesem überlegen wie ich erklären sollte, dass der Fremde weg war, vielleicht konnte ich erklären das er mich entführen wollte? Ich hatte keine Ahnung, konnte ja nicht wissen das er da Heilkundige hatte und vielleicht nur warten müsste, bis sie kamen, war auch nicht stark genug um ihm über weitere Entfernung zu helfen, dafür hatte ich zu viel von meinem Essen abgegeben, zu viel Energie für ihn verbraucht, würde nach der Aktion wohl auch erstmal ein, zwei Tage durchschlafen um wieder zu Kräften zu kommen, noch aber hielt auch mich das Adrenalin oben, pumpte durch meine Adern und ich betete das sie uns nicht folgten.

Hätte ich natürlich gewusst was er als nächstes tat, wäre ich glücklich um jede Hilfe gewesen doch jetzt ohne Menschen oder andere Wesen in der Umgebung half es nichts zu schreien. Nicht das ich rational darüber nachdachte, ich versuchte zu schreien, dabei keinen Dreck in den Mund zu bekommen, schluchzte und trat weiter wild um mich, erstarrte erst als ich seine Haare in meinem Nacken spürte, zitterte und hielt ruhig, hoffte das er aufhören würde, aber er schnupperte nur an mir. Was viel, viel verstörender war als der Finger in mir, schrie erst wieder weiter als er den zweiten Finger in mich bohrte, es tat weh, so weh, er sollte aufhören. Ich hob meine Hände und kratzte über seine Finger, versuchte seine Arme weg zu bekommen und ihn dazu zu bringen aufzuhören sich an mir zu reiben, das war eklig, bitte er sollte aufhören. Wenn er wirklich weiter ging, würde mich das ganz sicher umbringen, wenn nicht der Schock, dann die Gewalteinwirkung und der Blutverlust, denn zerreißen würde er mich mit seinem Teil ganz sicher.
Der verdammte Schmuck war doch in der Tasche, auch wenn ich keine Ahnung hatte dass es das war was er wollte. Ich hatte ihn sogar ordentlich sauber gemacht und aufgepasst.
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Mi Mai 20, 2015 3:32 pm

Was denn, ich war normal groß, von kräftigerer Statur, aber eigentlich das übliche, was es bei unserem Stamm gab – gut so, ich wollte ja auch nicht kleiner sein oder schwächer, wäre nicht gerade hilfreich um ernst genommen zu werden und außerdem würde ich es dann schwer haben, Partner zu finden, kam für mich ja nicht in Frage unten zu liegen als Häuptlingssohn und meine Hörner waren mit die Kräftigsten von allen. Bei Ilidan wär das was anderes, er war Schamane und hatte damit nur die Grundausbildung im Kämpferischen hinter sich, alles weitere war aber medizinisch und in Verbindung zur Geisterwelt. Was nicht hieß dass er kein gefährlicher Gegner wäre. Und es wäre auch nicht ratsam, dorthin zu gehen wohin auch ich zurückkehren würde, sobald ich wieder auf den Beinen war und eine Waffe halten konnte – und diesmal wäre ich dann auch nicht allein unterwegs, wäre schade um den Rotschopf.
Erschöpft und am Ende ihrer Kräfte waren wir beide, nur neigte ich dazu das zu ignorieren wenn ich sauer war und letztlich würden wir wohl beide eine ordentliche Mahlzeit brauchen, einen halben Keiler oder so was, das dürfte für den Anfang reichen (auch wenn Ili mir dann wohl eine Stange Gemüse hinhalten würde, davon wurde man doch nicht satt!) und im Moment lag meine ganze Aufmerksamkeit beim einzigen anderen Anwesenden.

Zum Glück war es laut draußen, ich hätte ihn sonst knebeln müssen einfach weil er sonstwas anlocken könnte, das auch ich nicht in meiner Nähe haben wollte und entsprechend wachsam sein musste, der Regen aber schützte uns gut. Ich passte auf nicht mit den Hörnern nicht gegen den Kopf des Fremden zu stoßen, wäre er ein Nescu und dies hier freiwillig auf Liebevoller Basis, hätte ich sie mit seinen eingehakt für die Zeit des Warmwerdens, aber mit Innigkeit hatte das gerade wenig zu tun – ich wartete nur bis mein Körper so weit war, was nicht lange dauerte. Ich genoss es, wie er sich unter mir wand, mit dünnen Fingern über meine Haut kratzte, dabei rote Striemen hinterlassend. Ich wusste doch nicht, dass er hatte, was ich wollte, und sich jetzt zu wehren war sinnlos, ich wollte ihn. Und das würde man mir nicht verwehren.
Tatsächlich löste ich mich von ihm, zog die Finger zurück und ließ den Nacken los – er versuchte ja immernoch wegzukrabbeln, ich hob nur eine Augenbraue, packte ihn an der Hüfte und zog diese zu mir, sich zwischen seine Beine drängend. Nur gut dass wir beide nass waren, sonst ginge das wahrscheinlich nicht, Schlamm war aber zum Glück nicht drangekommen. Mein Griff war fest genug dass die Taille sich nicht groß regen konnte, was wichtig war – er sollte möglichst stillhalten während ich versuchte, irgendwie meine Eichel in ihn reinzukriegen, was ja selbst mir wegen der drückenden Enge ziemlich wehtat, ich keuchte auf und biss die Zähne zusammen, aber da mussten wir nun wohl beide durch. Wenn ich langsam machte und vorsichtig blieb, würde es ihn schon nicht töten.
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Mi Mai 20, 2015 4:07 pm

Normal groß, dass hieß es ging zwar auch kleiner, aber auch größer, wie groß waren diese Wesen denn, ein Wunder das wir bisher noch nicht von ihnen überrannt worden waren. Genauso wusste ich auch nicht welche Position er innehatte, kannte mich da auch nicht aus, war Häuptling sowas wie König? Sowas wie Stämme gab es ja bei uns nicht.
Sein Bruder klang interessant, ich hatte mich selbst nie dafür interessiert mich zu verteidigen oder anzugreifen, ich rettete Leben und stahl sie nicht und Grünzeug klang sicherlich besser als zuzusehen wie ein armes Tier umgebracht wurde und gefressen… Nicht dass ich kein Fleisch aß, ich aß es eigentlich ziemlich gerne aber Gemüse war auch sehr wichtig.

Die Sache mit den Hörnern klang irgendwie niedlich, besonders, als etwas das wirklich schön war. Fast wie Hände verschränken, nur irgendwie viel näher, mit den Händen konnte man den Körper noch weit genug wegbringen, die verschlungenen Hörner jedoch würden dafür sorgen ihre Körper eng aneinander zu schmiegen. Sicherlich schön jemandem so nahe zu sein.
War trotzdem irgendwie froh das er mich damit nicht aufspießte, ich würde sowas nämlich nicht überleben, auch wenn sein Horn in meinem Hirn mich durchaus auch unten halten würde, jedoch dann nicht mehr ganz so lebhaft, wobei ich dann natürlich auch nicht mehr schreien würde. Ich spürte wie er an mir wuchs, weiter rieb, an mir roch, es jagte mir eine Heidenangst ein und als er mich dann plötzlich losließ konnte ich nicht anders als zu versuchen davon zu krabbeln, wohlwissend dass ich keine Chance gegen ihn hatte, wurde auch schon hart an der Hüfte gepackt - das gab sicherlich blaue Flecken – wimmerte leise, das Schreien hatte ich eingestellt in dem irrwitzigen Versuch das er mich in Ruhe lassen würde wenn ich ruhig war. Umso schrecklicher war es ihn hinter mir zu spüren, die Finger fest in meine Hüfte gekrallt, während er langsam sein.. sein Teil versuchte in mich zu drücken. Für einen kurzen Moment hielt ich den Atem an, spürte wie er langsam eindrang, spürte mich reißen, bluten, schmierte ihn ein wenig, worauf er weiterkam, konnte nicht anders als anzufangen zu schreien, klang selbst in meinen Ohren nicht ganz menschlich, eine Mischung aus Schmerz und Todesangst, Unglauben, ich verkrampfte, grub meine Hände in den Boden und fing unkontrolliert an zu weinen, schluchzen. Mir war schlecht, es tat so weh, hatte sowas noch nie gespürt und er war so unbarmherzig, unmenschlich, für einen kurzen Moment wünschte ich mir ihn liegen gelassen zu haben.
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Mi Mai 20, 2015 11:28 pm

Klar, gab doch immer wen der Größer war, aber ich hatte noch nie jemanden getroffen der mehr als einen Kopf größer war als ich, also dürfte das Maximum bei zwei Metern dreißig liegen, ich lag ja knapp unter den zwei Metern. Vielleicht wuchs ich ja noch? Was bitte sollte ein König sein, nein, so was gab es nicht, Häuptlinge waren eher Bürgermeister – gab viele Siedlungen, viele Völker, und ein Häuptling passte eben auf eine Gruppe auf. Irgend so was. Mein Papa war halt einer und ich sollte einer werden.
War doch aber dumm, wenn man jemandem helfen konnte, aber selber nichts machen konnte um sich zu schützen, so mussten das andere machen und ich achtete auch darauf, dass Ilidan dennoch ab und zu kämpfen übte – man wusste ja nie wem oder was man so begegnete im Wald. Im Gegenzug aß ich halt manchmal Gemüse.

Es war auch innig Hörner zu verschränken, es hieß wenn das Vertrauen fehlte war es dann unangenehm und man hatte Mühe sich wieder zu befreien. Hier aber gab es nichts zum verheddern außer langen, klatschnassen Haaren, die ziemlich gut rochen auch wenn es nass war, dann stellte ich zumindest was das anging etwas mehr Distanz her. Schön würde das nicht, eher hässlich und das nicht nur wegen des Schlamms, dass er zuvor still war ignorierte ich ebenso wie das Schreien, war zu sehr damit beschäftigt ihn zu erobern auf die entehrendste Art außer ihn zu Tode zu foltern, die ich kannte. Und er schrie ziemlich laut, ich fauchte ihn zwar an dass er gefälligst froh sein sollte, dass ich ihm nicht einfach das Genick brach, ihn leben lassen würde, aber selbst wenn er mich hören könnte über die schrillen Schreie hätte er wohl nichts verstanden. Und er hatte Recht, ich war kein Mensch.
Es ging schwer, schaffte aber immer mehr, grub mich in ihn und immer weniger trocken – er blutete, ich musste aufpassen dass es nicht zu viel wurde und dann Ruhe zu geben damit er sich heilen konnte oder so. Aber es ging, und als das erste Stück geschafft war, verharrte ich kurz, genoss die Enge und pulsierende Hitze, dann zog ich mich zurück und stieß wieder in ihn, nur deswegen noch langsam weil ich erschöpft war, aber ich gewann mit ansteigen der Lust an Tempo und Kraft, versenkte mich mit jedem Stoß etwas tiefer in ihm. Er war wirklich nicht für Nescu ausgelegt, so zierlich wie er war, aber es fühlte sich berauschend an, ließ mich stöhnen und den Körper immer wieder in den weichen Boden drücken.
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Do Mai 21, 2015 1:56 am

Das Maximum bei zwei Metern dreißig? Da kam ich mit meinen knappen 1,65 nicht wirklich weit, verstörend das es so große Wesen gab, beinahe schon Riesen. Nja König, Häuptling, das war alles egal mir war egal was aus ihm werden würde, beruflich jedenfalls. Für seine Gesundheit fühlte ich mich ja verantwortlich, wobei ich jetzt weniger Gedanken um seine hegte als um die meinige, was er da tat war abscheulich, drang so auch noch gar nicht in mein Gehirn ein was er da machte. Es tat nur einfach weh, gleißender Schmerz, meinen kompletten Unterleib, schien mich zu zerreißen, zerfetzen. Ich spürte wie ich anfing zu bluten und er nur kurz stockte, ehe er einfach weiterschob, während sich meine Hände im Dreck vergruben, um nicht weiter zu schreien biss ich mir auf den Arm, sein Fauchen war nur Andeutung das es noch schlimmer werden konnte, wollte ihn nicht noch mehr verärgern und bis so fest zu, dass ich den metallischen Geschmack von Blut in meinem Mund spürte. Irrwitzig das mir gerade jetzt der Gedanke durch den Kopf schoss, das sich das sicher entzünden würde hier draußen, mein Schluchzen wandelte sich in etwas hysterisches, grub meine Zähne tiefer, jedoch an einer anderen Stelle, wollte mich ja nicht komplett zu Grunde richten, als ob das noch eine Rolle spielte. Er… wollte mich nicht zu Tode foltern aber machte eigentlich genau das mit mir, spürte wie mein Körper unkontrolliert anfing zu zittern, vom Blutverlust, dem Schmerz, der Tatsache das ich sowieso schon fertig mit der Welt war. Nur am Rande spürte ich, wie er anfing immer und immer wieder in mich zu stoßen, mein Schreien hatte aufgehört und ich war auch zu fertig um noch in den Arm zu beißen, lag einfach nur noch vollkommen regungslos dran, ehe ich die Augen schloss und darauf wartete dem ganzen entfliehen zu können, nicht mehr lange und vielleicht würde mich die Bewusstlosigkeit zu sich holen, sollte ich daraus nicht mehr erwachen machte mir das auch keine Angst, viel mehr die Tatsache das ich wieder aufwachen könnte…
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Do Mai 21, 2015 12:33 pm

Ja, der Rotschopf war auch ziemlich klein was ja durchaus putzig war, aber die hiesigen Stämme hatten sich an den Wald angepasst, waren entweder sehr groß oder sehr klein, stark oder flink, da wusste ich nicht wie diese Fremden hier auskommen wollten – sie hatten allerdings das glänzende Holz, vielleicht damit. Was war daran so viel abscheulicher als jemanden wie mich einzusperren, schwer zu verletzen und betäubt zu halten, wobei ich ihm dafür nicht die Schuld geben konnte (nicht wirklich), aber er hatte mich entehrt. Ob nun bewusst oder nicht, im Moment war ich auch nicht in der Lage wirklich zu denken.
Es war wirklich verdammt eng, das Schreien wurde weniger als wolle er versuchen sich zu beherrschen, während ich selbst dagegen ankämpfte die Lust gegen den Schmerz verlieren lassen zu müssen. Es fühlte sich gut an, heiß und eng, aber diese Anstrengung stieg parallel mit der Erregung an. Der Kleine reagierte schon nicht mehr, als ich innehielt und den Kopf hob – ich spürte etwas, merkte dass ich die Belastung nicht aushielt und außerdem entglitt mit dem Bewusstsein des Heilers auch die Verbindung – ich hatte genug, konnte es weder genießen noch hatte die Kraft weiterzumachen, aber ich … hörte was. Nicht akustisch, es berührte meine Essenz. Ilidan. Er war hier, ich spürte ihn immer deutlicher und schob den Kleinen an der Hüfte von mir, der kriegte vermutlich eh nichts mehr mit.
„Ili-“, setzte ich an zu rufen und schrie dann auf, kippte zur Seite weg. Ich hatte instinktiv versucht aufzuspringen, aus dem Versteck zu krabbeln, aber diese Belastung war zu viel – ich spürte etwas warmes mein Bein herablaufen nach einem brutalen Schmerz, der durch mich zuckte und wurde bewusstlos, noch ehe ich neben dem Fremdling zu Boden sackte.

Wie erleichtert war Ilidan gewesen, als nach Tagen endlich ein Lebenszeichen aufgetaucht war dass sein Bruder noch lebte. Er hatte sich geweigert zu glauben dass er im Wald umgekommen war, auch als er nicht geantwortet hatte, als Zwilling wusste er einfach dass er noch lebte und hatte die Tage in Meditation verbracht, bis zur Erschöpfung gesucht und nur Indizien bekommen – bis vorhin, erst wenige Stunden her seit er gerufen hatte. Sein Bruder lebte, aber er spürte dass etwas nicht in Ordnung war. Ilidan war durch die endlose Meditation erschöpft, aber er wog nicht viel und konnte sich einfach tragen lassen im Laufschritt durch den Wald, er musste mitl, einfach um den Weg zu finden nun da die Verbindung stärker war.
„Halt!“, rief er gegen den strömenden Regen und lies sich absetzen, ehe er auf einen alten Baum wies, „Dort ist er, bitte beeilt euch.“
Es waren inklusive seines Trägers sechs weitere Nescu mitgekommen, der Wald war nachts gefährlich, und sie wurden fündig. Allerdings fand man nicht nur Taima, sondern einen sehr eigenartig aussehenden Fremden und eine Tasche. Ilidan beschloss sie mitzunehmen, beide waren nicht ansprechbar und verletzt, aber … hm, er konnte das nicht zuordnen. Er strich den beiden über die nasse Stirn, küsste jene seines Bruders und flüsterte ihm beruhigend zu.
„Zurück nach Hause.“, wies er dann die anderen an, „Beeilt euch.“
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Do Mai 21, 2015 2:09 pm

Erleichterung. Pure Erleichterung durchströmte mich als Ilidan endlich den Kopf hob und mitteilte das er ihn endlich gefunden hatte. Natürlich hatte ich mir Sorgen um unseren Mitbruder gemacht, unseren Häuptlingssohn, doch war mein Herz bei meinem süßen, kleinen Ilidan. Dieser hatte sich vollkommen verausgabt bei dem Versuch seinen Bruder zu finden, war immer mehr und mehr abgemagert, die tiefen Augenringe zeigten wie wenig er sich um sich selbst gekümmert hatte. Wenn das so weitergegangen wäre, hätte ich ihm Traumsamen in sein Getränk gemischt, das hätte ich ihm dann irgendwie schon untergejubelt.
Dann jedoch endlich das verhoffte Zeichen und wir waren sofort losgezogen, ich hatte mir Ilidan geschnappt, auf den Rücken gehoben und war losgerannt. Gar kein Problem ihn zu tragen aber schimpfen würde ich ihn später dennoch, er wog ja noch weniger als sonst. Als Strafe würde ich nicht mit ihm schlafen solange er nicht wieder etwas zunahm, sich die Ruhe suchte die er brauchte. Es dauerte ne Weile, aber dann plötzlich Ilis Schrei, da… Ich hielt ruckartig an, spürte wie er an mich geworfen wurde und vollkommen ungeachtet dessen von meinem Rücken sprang, kurz drehte ich mich um, drückte ihn sanft an mich, ehe ich mich auf den Baumstamm zubewegte, vorsichtig, zusammen mit den Anderen. Ich würde Ilidan sicherlich nicht alleine dort hin gehen lassen ohne es gesichert zu haben. Hatte kaum genug Zeit zu sehen was los war, da war dieser auch schon zwischen uns durchgeschlüpft und zu seinem Bruder und… wem auch immer das da war. Sah seltsam aus mit den farbigen Haaren und er war halbnackt und blutete. Ich runzelte die Stirn und beobachtete Ilidan wie dieser beiden über die Stirn strich, offensichtlich war der Fremde von Taima geschändet worden, hatte wohl seine Gründe die wir hoffentlich bald erfuhren, besser war es jedenfalls sie beide mitzunehmen. Ich nickte den anderen zu, hob pflichtbewusst die komische Tasche auf und schulterte sie an dem langem Bändel, zumindest dort war es gleich, führte dann Ilidan hinaus und nahm ihn dort auch wieder in den Arm, küsste ihn vorsichtig auf die Hörner, dann auf die Stirn. „Er ist da du hast ihn gefunden.“, kaum hörbar, aber er hatte mich verstanden. Die kurze Zeit musste er sich jetzt nehmen, einfach um klar zu bekommen das er in Sicherheit war und das wir ihn hatten, lächelte ihm aufmunternd zu und hob ihn dann zurück auf den Rücken. Die anderen nahmen je einen der Beiden, Taima weit sanfter als den komischen Kleinen und dann zogen wir los, zurück in die Hütten, ein wenig unwohl war mir ja schon mit drei getragen werdenden Leuten, verteidigen würde so schwierig werden, aber alles blieb ruhig.

Das erste was ich fühlte waren Schmerzen, einfach nur gleißende, brennende Schmerzen, wimmerte und zog automatisch meine Füße gen Bauch, wollte mich zusammenkugeln aber… ich konnte meine Beine nicht bewegen. Panik, meine Atmung wurde automatisch schneller, versuchte die Augen zu öffnen und schrie leise auf, als der Schmerz mein Rückgrat hinaufzog, blinzelte die Tränen fort und versuchte mich an das Licht zu gewöhnen, konnte auch meine Arme nicht heben. Was war das? Ich zog weiter daran, panischer, wo war ich? ich wollte hier weg, ein Geräusch im Raum ließ mich erstarren, mit einem Schlag kamen die Bilder zurück, der Gehörnte dem er geholfen hatte, der ihn… wie er. Ich schloss die Augen und fing erstickt na zu weinen, ich wollte… hier weg.
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Do Mai 21, 2015 3:09 pm

Ilidan war auch mehr als erleichtert endlich ein regelrechtes Aufbrüllen zu vernehmen, zu wissen dass sein Bruder lebte, oder besser es bestätigt zu haben da er nicht geglaubt hatte, dieser könnte... nein, Taima lebte und dank Belial ging alles sehr schnell, er suchte ein paar Leute zusammen und nahm ihn dann mit. Er war so dermaßen froh darüber, dass sich all die Strapazen auszahlten, und Belial lief als würde er ihn nicht mittragen müssen. Trotzdem entspannte er erst, als er seinen Bruder auch tatsächlich sah, machte sich dann große Sorgen ob seines Zustandes, er war in keiner guten Verfassung und kam auch nicht wieder zu sich, als man ihn aus der Höhle holte, vorsichtig, und dann das fragile Ding, das sich irgendwie ähnlich anfühlte, seine Präsenz war irgendwie meiner gleich. Er war nicht tot, obwohl Taima offenkundig Gelegenheit gehabt hatte Hand an ihn zu legen, also wies er an ihn nicht zum Sterben zurückzulassen.
Belial nahm erst die Tasche auf und kam dann wieder zu Ilidan, seine Zuwendung war trotz des Regens tröstlich und ließ den Schamanen lächeln. Zwar machte er sich immernoch sorgen einfach weil Taima verletzt war, aber ließ sich trösten und etwas wärmen. Ich hätte für dich doch dasselbe gemacht und nicht Ruhe gegeben, bis ich dich wiederhabe. Sein eigener Zustand war dabei nebensächlich. Er legte die Arme um Belials starke Schultern und schaffte es auf dem Rückweg doch tatsächlich vor Erschöpfung einzuschlafen, was das anging waren Heiler sich sehr ähnlich.

Es ging dann zu meinem Baum, dort wo Ilidan arbeitete, eine Etage unter seiner … nun, ihrer Wohnung wo auch genug Platz war, einerseits Taima auf einem Lager am Boden abzulegen und den Rotschopf zu fixieren, es gab auch eingelassene Seile im Boden einfach um teils Patienten festmachen zu können, wenn sie sich bei der Behandlung nicht bewegen durften. Der Rotschopf war fast zu klein, passte aber noch rein und Ilidan bat Belial, sie beide abzutrocknen, vorsichtig, während er sich selber trockenrubbelte und dann erst mal beide außer Gefahr brachte – beim Rotschopf war nicht so viel zu tun, er stoppte die akute Blutung und flößte ihm Pflanzensaft ein, der sowohl stärkte als auch von innen heraus desinfizierend wirkte, ehe es dann zu Taima ging. Ilidan war kein Heiler, nicht in dem Sinne, konnte nicht mal eben alles zuwachsen lassen, schaffte es aber Taima zu stabilisieren, ihm Mittel zu geben dass seine eigenen Kräfte arbeiten konnten und brauchte danach … eine Pause. Belial schaffte das schon, Taima immer wieder was zu geben, Futter für die Regeneration, und Ilidan schreckte erst beim leisen Schrei wieder hoch, sich fast mit dem Horn in der Decke verheddernd.
Der Rotschopf war wach, er warf Belial einen Blick zu und stand dann etwas träge auf, um zu diesem Fremden zu gehen. Er hatte keine Hörner, nichts stammestypisches an sich, und Ilidan beugte sich über ihn, feststellend dass er weinte. Mal sehen wie er reagierte, immerhin waren er und Taima sich vom Gesicht her sehr ähnlich, auch wenn Frisur, Hörner, Statur und Schmuck ganz anders waren. Und mal sehen, ob er überhaupt verstand, wenn man ihn fragte wieso der andere Gehörnte ihn nicht getötet hatte.
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Do Mai 21, 2015 5:24 pm

Natürlich war ich auch mehr als nur erleichtert, war ja nicht so als würde er mir nichts bedeuten und trotzdem hatte ich wirklich Angst um Ilidan gehabt. Auch jetzt wog er noch viel zu wenig und als wir die Beiden endlich in den Hütten hatten, ich ihn zärtlich geweckt hatte, trocknete er sich auch nur kurz ab und kümmerte sich dann gleich um die Verletzungen, statt erstmal selbst zur Ruhe zu kommen. Ich seufzte leise, wenn Taima den Mann geschändet hatte, und offenkundig war er einer wenn auch anders als wir, hatte nicht mal Hörner, dann brauchte der sicherlich keine Verpflegung. „Hätten wir ihn nicht einfach in der Höhle lassen können?“, fragte ich, genervt das Ili auch wirklich jeden heilen musste den er nur fand, trocknete dennoch seufzend Beide ab. Wenn mein Ilidan das so wollte, dann würde ich das machen. Was tat man nicht alles für die Person die man liebte?
Erst nachdem ich sie abgetrocknet hatte band ich den Rotschopf auf dem Boden fest, zog leicht an dem komischen Stoffgespann da zwischen den Beinen, hm… damit hatte man ihn wohl fixiert, zuckte kurz mit den Schultern als es weiter die Beine entlangrutschte. Ah. So bekam man das also weg, zog das komische Ding aus und warf es auf den Haufen, die Fetzen um seine Schultern schnitt ich einfach ab, sah so aus als wäre der Stoff so oder so gerissen, wahrscheinlich war das Taima gewesen aber das konnte ich nicht sicher sagen. Als es aussah als wäre alles soweit in Ordnung zog ich Ilidan zu mir, küsste ihn etwas fester und schüttelte den Kopf. „Bitte… leg dich hin und schlaf, du hilfst keinem weiter wenn du auch noch dran liegst.“, lächelte ich ihn zaghaft an. „Du willst doch nicht das ich mich um euch drei kümmere oder?“
Klar hatte ich ein wenig Ahnung davon, aber als ich das letzte Mal versucht hatte etwas zusammen zu mischen hatte ich so ziemlich alles giftige erwischt und hätte er mich nicht aufgehalten dann wäre das gar nicht so lustig geworden, wie er mich ausgelacht hatte. Gemeinheit.
Ich legte ihm ein Lager neben den Beiden zurecht, deckte ihn zu und streichelte ihm über den Kopf, befehlend dass er sich nicht rühren sollte. Der erste der etwas bekam war auch sicher nicht Taima sondern Ilidan, den ich einfach nur bittend anschaute, damit er wenigstens ein wenig zu sich nahm. „Kein Sex für mindestens eine Woche, wenn nicht gar zwei.“, knurrte ich ihn vorsichtshalber an, ging dann rüber um Taima zu füttern.
Dauerte nicht lange, da war Ili auch schon eingeschlafen, schüttelte den Kopf über den dummen, liebenswerten Mann, ehe ich mich dann auch dem Rotschopf zuwandte, na wenn alle was bekamen dann der halt auch ein wenig, sah eh dünn genug aus als würde er demnächst zusammenbrechen, das war ja schlimmer als Ilidan. Bei ihm war es weit einfacher ihn zu füttern, keine Gegenreaktion, hm, da hatte ich schon mehr erwartet, konnte ja immer noch Gift oder sonst was sein, aber wirklich Gegenwehr kam da nicht. Sollte mir egal sein, mein Werk war erstmal getan und ich setzte mich solange zu Ili um ihm ein wenig durch die Haare zu streicheln, wartete eine Weile, ehe ich erneut meine Runde machte, bei Tai anfing und erschrocken zusammenzuckte als ich den Schrei hörte. Auch Ili war gleich wach, wühlte sich aus der Decke die ich über ihn gelegt hatte, trat einen Schritt näher heran, nicht das der Fremde meinen Kleinen angriff.

Es tat weh, so weh und war alles so fremd, ich wollte hier weg, hatte Angst, auch die Geräusche im Raum machten es nicht besser, wimmerte leise als dann auch schon ein Gesicht in mein Blickfeld geriet. Da war er, brachte mich dazu den Atem anzuhalten und ihn mit großen, grünen Augen anzustarren, wollte… nein, das war er nicht, runzelte verwirrt die Stirn, er fühlte sich anders an. Spürte leicht hinein und zog mich gleich wieder zurück, der Mann sah ihm ähnlich aber er war ganz anders, ganz ganz anders. Wo war er? Ich fühlte rein, die Verbindung war weg, aber seine Verletzung war noch nicht geschlossen, für einen Moment war mein Schmerz vergessen und ich bekam Panik, war er gestorben? Und warum war ich dann hier und noch am Leben? Mein Blick glitt durch den Raum, an einem Weißhaarigen vorbei – waren die denn alle so groß und hatten Hörner… das war ja gruselig- und dann sah ich ihn. Lag auf dem Boden, wie ich und sah gar nicht gut aus. Sein Bein sah schlimm aus, blutete leicht unter…irgendeiner komischen Paste, ich schüttelte leicht den Kopf, war irgendwie ganz seltsam neben mir, konnte aber nicht anders als die Hand leicht so gut es ging nach ihm auszustrecken, kam nicht mal ansatzweise so weit, baute trotzdem die Verbindung auf und schickte ein wenig meiner kaum vorhandenen Energie in ihn, schloss die Augen als mir schlecht wurde
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Do Mai 21, 2015 9:03 pm

Ilidan hätte schon aufgehört, wenn es für ihn selbst kritisch wäre, hatte ja nicht nur Taima gegenüber eine Verantwortung, war der einzige Schamane der Siedlung und würde natürlich auch Belial keinesfalls allein lassen wollen, würde sich aber auch niemals verzeihen wenn er nicht alles versucht hätte, seinen Zwillingsbruder zu finden. Belial war eine große Hilfe, auch bei der Versorgung der beiden Verletzten, auch wenn er es beim Rothaarigen nicht ganz einzusehen schien. Er schüttelte leicht den Kopf, lächelte Belial leicht zu wie er da wuselte.
„Nein … Taima hat ihn am Leben gelassen, es wird einen Grund dafür geben.“, erwiderte er beschwichtigend, natürlich war Ilidan bewusst,dass der Typ fremd und vielleicht Schuld am Zustand meines Bruders war, auch wenn unvorstellbar war dass wer so kleines ihn verletzen könnte, aber … momentan konnte keiner von ihnen Antworten geben. Bevor er nicht wusste was Tai sich dabei gedacht hatte, würde er nicht über den Fremdling entscheiden.
Sie kamen gut voran, Belial war eine große Hilfe und musste ihn dann gar nicht groß überzeugen, er war ja müde und erschöpft, hatte nicht geschlafen auch wenn Meditation ein Trancezustand war, und lachte dann leise. Von dem hübschen Weißhaarigen ließ er sich doch gern umsorgen, wenngleich er die beiden anderen hier da raushalten würde. Er dankte ihm für das zurechtgemachte Lager, rollte sich dort auch sofort ein und schlief, noch ehe er ein 'Das hältst du ja selbst nicht durch' antworten konnte. Es war kein langer Schlaf, aber durchaus sehr fest, die Schamanensinne sprangen aber bei Lauten wie Schreien sofort an und Ilidan war umgehend wieder hellwach, wenn auch weit entfernt von erholt – das Streicheln hatte sich dennoch schön angefühlt. Eigentlich musste Belial nicht mit auf den Jungen zukommen, er war wirklich klein und sah harmlos aus, andererseits … eh, ja, Taima blutete und das passierte nicht von allein.

Ilidan spürte die Angst, roch sie beinahe wie sie aus den Poren des fragilen Dings strömte. Er reagierte, verwechselte ihn vielleicht tatsächlich kurz mit Taima, aber im Kern war alles schnell geklärt – man spürte gegenseitig die Energien die nicht normal waren, der Magie zugeneigter, näheran der jenseitigen Welt. Seine austestende Energie fühlte sich nicht boshaft an, sonst hätte der Nescu sich gewehrt, wiederholte seine Frage und bekam doch keine Antwort – der Rotschopf schien Taima erblickt zu haben. Er streckte die Hand nach seinem Bruder aus, wirkte Magie was Ilidan aber unterband, einerseits weil er nicht zulassen würde dass ein anderer seinen Bruder manipulierte, egal mit welcher Intention, und außerdem war er zu schwach, Ilidan schnippte gegen seine Hand und schüttelte den Kopf, lass das.
„Heiler … er ist Heiler, Belial, meinst du Taima hat ihn deshalb mitgenommen?“, meinte ich an diesen gewandt, „Um fliehen zu können? … Hol mir bitte Essen, Vogelkrallen und das Werkzeug für Geistbeschwörung.“
Er hatte eigentlich nicht die Kraft dazu, aber ohne würde er es nicht schaffen, beide zu versogen, würde sich eine weitere Seele einverleiben um kurzfristig die Energie zu haben, ausruhen konnte er sich später. Er musste mit Taima sprechen und dafür musste dieser wieder zu sich kommen. Ilidan legte dem Rothaarigen eine Hand über die Augen, zischte beschwichtigend und biss sich in die Fingerkuppe, ein kleines Zeichen auf dessen Brust malend und anfangend leise zu murmeln. Der Kleine sollte ruhen, schlafen bis alles geklärt war, geriet nur vorher noch in Panik und alles weitere musste sich noch klären …
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Do Mai 21, 2015 9:50 pm

Der werte Schamane Ilidan opferte sich viel zu oft auf für ihren Stamm, er war immer wieder schwer erschöpft, tat alles nur Nescumögliche und noch weit mehr, es war nur normal das ich mir Sorgen machte. Natürlich wusste ich das er auch seine Grenzen kannte, aber er kam ihnen so oft so nahe das es mir manchmal Angst machte und es gab wenig was mir Angst machen konnte. Jedoch das Gefühl ihn verlieren zu können, meine Seele, nein das wäre das Schlimmste was mir geschehen könnte. Umso erleichterter war ich dann als er sich hinlegte, einschlief und sich kraulen ließ, sogar ein wenig Nahrung nahm er zu sich, oh wenn das alles gut ausging würde ich ihn an der Stelle des Rotschopfes festbinden und solange dort lassen bis er wieder zugenommen hatte. „Einen Grund, ihr braucht Beide keinen Grund mich in den Wahnsinn zu treiben.“, schmollte ich und kümmerte mich trotzdem um Beide, alle Drei eigentlich. Natürlich würde ich das nicht durchhalten und ich würde auch nicht versuchen es lange ohne ihn aus zu halten, wie könnte ich auch? Dauerte nicht lange da war ich mit ihnen fertig, kraulte meinen Liebling und war dann doch wieder an seiner Seite als er meinte sich gleich wieder kümmern zu müssen. Warf dem Rothaarigen einen bösen Blick zu, immer hin hatte er dafür gesorgt das Ilidan wieder aufstand und dazwischen funkte. Irgendwas jedenfalls schien der Kerl zu machen, sodass Ili ihn anfasste! Der Rothaarige reagierte als wäre er gerade aus einem Traum erwacht und fing an zu hyperventilieren, krallte immer wieder die Hände zusammen, der Blick zwischen den beiden Brüdern hin und her huschend, gleich würde er wieder anfangen zu schreien, grummelte als ich angewiesen wurde sie alleine zu lassen, denn das musste ich tun wenn ich die Utensilien holte. Nja, nicht das Haus verlassen, aber trotzdem! „Es ist mir vollkommen egal was er ist, wenn er dir was tut schlitz ich ihn auf.“, knurrte es eher in Richtung des komischen Dinges und ging dann los gewolltes zu besorgen. Als ich zurück kam war der Rothaarige schon eingeschlafen, hatte meinem Kleinen aber nichts getan. Gut für ihn.

Ich war verletzt, mein Arm schmerzte, hatte irgendeine komische Salbe da wo ich mich gebissen hatte, spürte auch… nein da durfte ich nicht hindenken, auch nicht das ich komplett nackt war, kurzzeitig beschleunigte sich meine Atmung, aber dann wurde ich abgelenkt. Das Wesen mit dem ich geflohen war, er war so schwer verletzt, musste ihm helfen, musste etwas tun. Konnte ihn nicht auch sterben lassen, aber… der andere machte was, ich konnte nichts tun, meine Magie wurde abgeblockt, gab einen erstickten, verzweifelten Laut von mir, das Schnippen gegen meine Hand tat weh, spürte die Bisswunde, wimmerte. Ich musste doch was tun, sah zurück zu dem Mann der ihm so ähnlich sah und doch anders, wieder zurück, waren sie zwei? Zwillinge, Brüder? Sahen sie alle so aus? Egal, ich war… hatte nichts an, was wenn er auch das Gleiche machen würde, was wenn. Meine Atmung raste, spürte wie die Brust sich hob und senkte, tat fast weh, alles tat weh und ich bekam keine Luft, dann plötzlich eine Hand auf meinen Augen, sah nix mehr, ich wollte schreien, aber ich hatte nicht genug Luft, bäumte mich auf und schrie lautlos, der Mund geöffnet so viel Schmerz und Angst, dann plötzlich –spürte gar nicht die Finger auf meiner Brust- Schwärze, Stille, spürte wie ich weg glitt, gab mich einfach der Dunkelheit hin, besser, weniger Schmerz, keine Angst.
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Do Mai 21, 2015 10:25 pm

Natürlich tat Ilidan das, es war immerhin seine Aufgabe und so wie Taima sein Leben geben würde um sein Volk zu beschützen, würde er seins geben es zu bewahren, wenn es sein musste. Im Moment aber gab es keinen Grund sterben zu müssen, aber er konnte auch noch nicht groß Pause machen, Tai war nicht über den Berg und brauchte Hilfe, die er so noch nicht geben konnte, ewig Zeit blieb ihnen nicht und das Wichtigste war ihn wieder so zu flicken dass er keine Folgeschäden davontrug, und das musste recht bald passieren, sobald der Nescuschamane wieder beisammen war. Spätestens hiernach würde er eine Pause brauchen, keine Notfälle mehr, das verkraftete er nicht und wollte es Belial auch nicht zumuten ihm dauernd helfen zu müssen weil es einfach nicht mehr ging. Letztlich aber hatte es sich gelohnt, er hatte Taima gefunden. Und nicht nur den. Sobald das erledigt war wollte er sich einfach nur noch an Belial kuscheln und schlafen bis er hungrig wurde, essen und dann weiterschlafen.
Den Rotschopf betrachtete Ilidan mit weit weniger Skepsis als sein Gefährte, einem Patienten emotional gegenüber zu treten war ein großer Fehler – egal ob er jetzt diesen hier hasste oder bei seinem Bruder zu sorgenvoll wurde, beides könnte die Konzentration erheblich beeinträchtigen und einen Fehlschlag provozieren der m schlimmsten Fall auf ihn zurückfiel, hätte doch auch nichts gebracht für noch mehr Aufruhr zu sorgen. Belials Reaktion bevor er ging, ließ Ilidan schmunzeln, es war lieb, wie er auf einzigartige Weise seine Zuneigung formulierte – umgekehrt würde der Schamane jede Seele zerfetzen, die es wagte Belial anzurühren.
„Ich weiß.“, murmelte er liebevoll und strich über die Stirn des Rotschopfes, er musste sich beruhigen. Er war kühl, ein bisschen instabil, aber nicht in akuter Gefahr außer jener in Panikl zu verfallen – es war für sie alle das Beste, ihn schlafen zu schicken, damit er sich nicht selbst unnötig auslaugte, keine Angst haben musste in der Zeit, bis Fragen geklärt waren, außerdem wollte Ilidan nicht, dass sein Schreien Taima verstörte. Dieser war zwar immernoch bewusstlos, schwitzte aber, zuckte ab und an. Der Rothaarige sackte in sich zusammen, selbst im Liegen noch, und Ilidan ließ es sich nicht nehmen ihn zuzudecken, einfach um ein Auskühlen zu verhindern.

Belial kam zurück, offenbar wenig begeistert von der Fürsorge dem Framden gegenüber, diskutierte aber nicht sondern bereitete alles vor, noch während Ilidan die Portion ohne innehalten verputzte. Er brauchte jetzt alles davon, half nachher nur noch den Kreis aus Symbolen fertig zu malen, band sich einige Federn und Krähenfüße ins Haar und gab Belial dann zwei der Kristallkugeln, die nicht nur Licht spendeten, sondern auch Energien kanalisierten. Normalerweise reichten zwei, diesmal aber hatte er noch mehrere um sich herum drapiert. Nur noch ein bisschen Asche wiederum als Symbole auf Arme und Stirn schmieren, dann war Ilidan fertig und kniete sich hin. Er hatte so viel Zeit in der Zwischenwelt verbracht die letzten Tage, dass er nicht lange suchen musste, war nach außen absolut still, rief aber dennoch nach den alten Geistern, von denen sich einige näherten, zu ihm flüsterten, langsam Struktur annahmen. Das Licht der Kugeln flackerte, farbiges Glimmen blitzte auf und dann wurde es stockdunkel, bis auf die in kräftigem Blau,, violett oder grau glühenden Kugeln und … Schatten, die den Schamanen nun auch sichtbar umgaben. Drei, drei hatte er geschafft mitzunehmen, aus der Zwischenwelt zu holen, versuchte nun einen von ihnen zu überreden oder zu zwingen ihn nicht nur zu umkreisen, sondern anzuschließen, zog an ihnen, ließ sich mal hierhin, mal dorthin ziehen sodass er letztlich auf die Füße kam. War vielleicht doch etwas viel auf einmal, aber nachgeben kam nicht in Frage. Der Violette Schemen entkam ihm, der graue zögerte, der blaue, mächtige, weigerte sich, doch … das schaffte er, war nicht das erste mal und hüllte den Schamanen erst völlig ein und wurde dann einem Impuls gleich absorbiert. Der Schub an Kraft schmerzte, ließ ihn kurz aufheulen, ehe Ilidan sofort schaltete, sich des grauen Schleiers bemächtigte, einfing und mit einer einzigen Handbewegung in seinen Bruder bannte - Belial würde schimpfen, man spielte nie mit zwei Geistern im gleichen Atemzug, aber es half Taima vielleicht. Das normale Licht flackerte, ging wieder an, die Kugeln verloren ihren Glanz und Ilidan selbst sank keuchend zu Boden.
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Do Mai 21, 2015 10:50 pm

Schon klar, Aufgabe hin oder her, ich würde wahnsinnig werden wenn er so weitermachte, befolgte dennoch brav seine Befehle, nun Wünsche laut ihm, und behielt dabei im Augenwinkel den Rotschopf im Blickfeld. Musste ja nicht sein, dass dieser irgendwas seltsames machte und sich dann auf einmal befreien konnte, auch wenn ich meinem Kleinen zutraute ihn schlafen zu legen, wir wussten nichts über dieses Wesen, egal was er war. So klein und doch überlebt bis jetzt, da musste er irgendwas Besonderes können, anders war das gar nicht möglich.
Klar war auch das ich meine Emotionen zeigte, ich war Krieger, wir reagierten meist nach dem was wir fühlten, nicht die sanfteren wie Liebe sondern mehr die Wütenden, das war vollkommen normal und natürlich.
Dauerte nicht lange, da war ich schon dabei alles für eine Beschwörung herzurichten, kannte es mittlerweile auswendig, eines der ersten Sachen die ich damals gelernt hatte um ihn zu beeindrucken. Ich wollte dass er mich akzeptierte und nicht nur als hirnlosen Krieger sah, wollte dass er mich auch dafür liebte und so hatte ich alles gelernt was ich nur konnte. Faszinierend wie kompliziert manches davon war und es freute mich mittlerweile ihm helfen zu können, unterstützen, das war es was wir Beide brauchten.
Mal davon abgesehen war es unglaublich sexy wie Ilidan sich herrichtete, die Asche auf seinen Armen, seiner Brust, der halbabwesende Blick, am liebsten hätte ich ihn im Kreis genommen, wagte es nie das auszusprechen, die Geister wären sicherlich nicht amüsiert darüber. So konnte ich nur zusehen wie er die Geister beschwor, sie ihn umspielten, sah der einen hinterher die sich verzupfte, offensichtlich wollte sie nicht wusste wohl was sie erwartete und schaute gespannt welche Seele er sich wohl einverleiben würde. Sah diesmal nicht so einfach aus wie sonst und ein Gefühl des Triumpfes durchfuhr mich als ich sah das er die offensichtlich Stärkere in sich aufnahm, grinste ihn siegessicher an, auch wenn es weh tat ihn aufheulen zu sehen, würde mich später um ihn kümmern und die Muskeln etwas lockern, als der kleine Dummkopf die zweite Seele auch noch packte und… in seinen Bruder stopfte. Na warte, komm du mir ganz zurück.
Taima fing an zu glühen, absorbierte die fremde Seele, langsamer als sein Bruder, aber er tat es und ich stürzte in den Kreis, fing Ilidan auf bevor er komplett auf dem Boden aufschlagen konnte, drückte ihn fest an mich, strich ihm die Haare aus dem Gesicht. Er war leicht verschwitzt und fertig, wenn auch ziemlich Energiegeladen. „Verdammt, Du weißt doch genau dass du das nicht tun sollst.“, flüsterte ich beinahe verzweifelt. „Du hast schon genug getan, bitte. Du brauchst Ruhe.“ Ich strich ihm zärtlich über den Rücken, schüttelte dann den Kopf und seufzte schwer. „Sag mir wie ich dir helfen kann.“
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Fr Mai 22, 2015 12:21 am

Ach bitte, es war doch nicht so dass Ilidan jede Woche so was machte, es war eine Notlage und die erforderte eben Opfer, klar passierte hin und wieder mal was, aber so sehr übertrieben hatte er es länger nicht, das konnte Bel ihm nun wirklich nicht vorwerfen. Wenn er sich übernahm, dann höchstens im Bett, so! Belial war aber auch heiß. Und er hatte durchaus Recht mit seiner Vorsicht, man wusste einfach nicht wozu diese Fremden in der Lage waren und wie gefährlich, aber er hatte keine Bedrohung gespürt als er den Rothaarigen berührt hatte.
Ilidan wusste auch, dass Belials Zuneigung eben anders aussah, mochte diese schroffe, beschützende Art, und doch die sanfte Vorsicht, wenn er ihn berührte, als Grobian hatte er ihn ohnehin nie gesehen, trotz seiner offensiven, aber von Grund auf ehrlichen Art. Er hatte sie schätzen und lieben gelernt.
War natürlich ungemein hilfreich, was sein Gefährte sich selbst beigebracht hatte und ihm einfach so half, was es so viel leichter gemacht hatte Belial in sein Leben zu integrieren, aus dem er nun nicht mehr wegzudenken war – auch wenn Ilidan sich am Anfang wirklich geziert hatte.

Eh, nein, also so gern er sich von dem Krieger nehmen ließ, im Kreis ginge das nicht so wirklich, immerhin war der Geist des Schamanen dann abwesend und angreifbar, wenn dann auch noch sein Geliebter dazu kam würde er ja völlig den Verstand verlieren. Aber sie könnten das gerne mal … nachbauen? Im Schlafzimmer?
Im Moment war er mit den Geistern allein, ließ sich auf den Tanz ein und gewann ihn auch, wie schon so oft. Die Kraft tat gut, auch wenn er kurz desorientiert war wegen der fremden Einflüsse, aber er schaffte es nicht nur sich Kraft zu schenken, sondern auch Taima, der zwar ächzte und sich unwohl regte, dessen Körper aber jetzt wieder Energie hatte für eigenständige Regeneration – die Wunde am Bein hörte auf zu bluten noch ehe Belial ihn abfing. Sofort umhüllten ihn Wärme und der vertraute Geruch, er schloss die Augen und lehnte sich an.
„Es wird alles gut.“, murmelte der Schamane, seine Arme um den starken Körper legend, dann streckte er sich leicht und küsste den besorgten Mann innig, „Bleib bei mir … und weck mich wenn einer der beiden zu sich kommt oder offenkundig Qualen leidet, ja?“
Er atmete tief durch, ließ sich gegen Belial sinken und schlief wieder ein. Energie hatte er jetzt, ja, würde sie aber auch darauf verwenden, seinen Körper mit Kraft zu versorgen, nicht noch mehr auszuzehren und auch mit weniger Schlaf erholter zu sein. Bei Bel konnte ihm nichts passieren. Gar nichts.
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Fr Mai 22, 2015 12:06 pm

Es reichte ja wohl wenn er das einmal in einem Jahrzehnt machte! Da tat es auch nichts zur Sache das ich bei den großen Jagden mitmachte und hin und wieder etwas kaputt entweder auf eigenen Beinen oder getragen zurückkehrte. Das war nämlich ein riesen Unterschied, nur um das mal festzuhalten. Und im Bett übernehmen, nein das ging gar nicht, da würde sich keiner von Ihnen übernehmen, reichte ja wenn man kurz mal einschlief und dann weitermachte, denn der kleine Schamane war viel heißer, nur das ers wusste.
Mit Stolz dachte ich daran zurück wie ich ihn umworben hatte, klar war es nicht einfach gewesen und er hatte partout niemanden an seiner Seite geduldet, was hatte ich für Abstinenzen auf mich nehmen müssen! Jedoch hatte sich meine Geduld und Hartnäckigkeit belohnt und er war mir endlich verfallen, auch wenn er natürlich behauptete es wäre ich gewesen der zuerst seinen Reizen verfallen war! Hah! Als ob ich das je offen zugeben würde, allein schon nicht um ihn zu ärgern. Ich würde diesen komischen Rothaarigen weit von ihm weghalten, damit er ihn nicht verletzte, wenn ich mir Taima ansah und was man mit ihm gemacht hatte, nein, ich musste ihn beschützen.

Aaaaaach, wir hatten es schon an viel seltsameren Orten getrieben, da würden die Geister sich sicherlich nicht so zieren und hätten immerhin was interessantes Hübsches zu sehen. Nicht das ich ihm das nahe bringen würde, aber vielleicht… wenn ich den Mund aufmachte ließe sich das tatsächlich nachbilden. Wenn man jedoch bedachte das die Geister uns immer beobachteten wäre das sicherlich interessant für ihn rüberzugehen danach.
Obwohl es natürlich gut war, dass mein Ili jetzt neue Energie hatte – ließe sich später vielleicht noch nutzen- so war es auch hilfreich das Taima eine neue Seele bekam, man erkannte gleich wie schnell es heilte. Trotzdem konnte ich nicht anders als ihn leise zu schimpfen, fest an mich zu drücken und auf die Stirn zu küssen. „Ili, bitte…“, seufzte ich. „Kannst du vielleicht die nächsten zwei Tage zumindest brav sein und dich beherrschen? Nur für mich? Ich mach auch alles was du willst.“
Ein Versuch war es zumindest wert. Sanft erwiderte ich den Kuss und lächelte. „Natürlich wecke ich dich wenn was mit Taima ist.“ Vorsichtig hob ich den Schlafenden hoch und legte ihn sanft auf die Liege, schob das Kissen unter ihm zurecht und deckte ihn zu, ehe ich mich zu ihm legte und ihn in die Arme nahm. Die nächsten Stunden verliefen ruhig, beinahe angenehm, unterbrochen zwar immer wieder mal von leisem Stöhnen einer der anwesenden Kranken, jedoch nichts Schlimmeres und auch wenn ich mich dagegen wehrte hätte ich Ilidan geweckt wenn was mit dem Fremden gewesen wäre, vielleicht mussten wir ihn noch befragen und da wäre es unpraktisch wenn er so schon wegstarb. Ich gönnte mir auch ein wenig Schlaf, nun eher wegdämmern, konnte das ganz gut als Jäger fiel man nicht in tiefen Schlaf wenn man es nicht wollte und so kam ich auch ein wenig zur Ruhe, bis sich dann der erste regte.
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Mo Mai 25, 2015 2:20 am

Ähem, für jeden Schwerverletzten würde Ili diesen Aufriss machen, es war nun mal seine Lebensaufgabe, Berufung und ihm sehr wichtig, ebenso wie Bel es war – und bei dem gab er auch alles, was er hatte, wenn er verletzt war, egal wie sehr, ein kleiner Kratzer konnte doch schon tödlich sein – Ilidan kannte den Wald doch und nein, das war kein Unterschied.
Im Bett übernehmen ging sehr wohl, Ilidan hatte halt nicht die Ausdauer wie sein Krieger und wenn es Pausen gab, dann gingen sie meist von ihm aus. Dass Bel auch einfach nicht die Finger von ihm lassen konnte … na, gut so! Es war Balsam für die Seele, wann immer er in dessen Nähe war. Das war schon vorher so gewesen, auch als dieser ihn erst umgarnt hatte, versucht ihn für sich zu gewinnen, aber als Schamane und Häuptlingssohn musste er sich auch eifach zieren, sichergehen dass derjenige es ernst meinte – eben weil er so essentiell für den Stamm war, konnte er sich keine Fehltritte erlauben. Und Bel war keiner gewesen, hatte versucht das zu lernen und zu verstehen, was er machte, hatte versucht Ilidan zu verstehen und dafür nicht nur dessen Vertrauen bekommen. Es mochte von Bel ausgegangen sein, aber er hätte sich das nicht erarbeiten können, wäre nicht seitens Ilidan der Wille da gewesen ihn näher kommen zu lassen. Es fühlte sich sicherer an, behüteter, etwas das er von anderer Ebene nur von Taima kannte, seinem großen Bruder – und dem ging es alles andere als gut, daher war an Sex im Ritualkreis nun wirklich nicht zu denken.

Beiden tat die Seele mehr gut, Taima beruhigte sich, und auch der Schamane war zwar etwas geschafft, aber wieder mit Energie versorgt ohne den Geistern eine Peepshow zu liefern. Es war putzig , wie Bel ihn kuschelte, küsste und milde schimpfte, was ihn veranlasste sich schnurrend anzuschmiegen.
„Zwei Tage, nachdem ich sicher bin dass es Taima gut geht.“, versprach er ihm, vorher ging nicht, er würde wirklich erst sicher gehen wollen dass dieser wieder wurde und nicht mehr in Gefahr war, in keiner Weise – aber danach wäre auch Ilidan für Urlaub, wusste ja dass er übermüdet und abgespannt niemandem etwas nutzte.
„Und ich will … dass du bei mir bleibst.“, murmelte er noch und schlief kurz darauf ein, nur leise seufzend da er natürlich nicht überhört hatte, dass er den Rotschopf in die Zusicherung nicht integrierte. Aber Bel arbeitete nun schon so lange zusammen mit ihm, dass es eigentlich klar war, dass auch er einen Sinnhatte anderen zu helfen, der war da, auch wenn Bel das natürlich leugnete.

Der Schmerz war dank der Bewusstlosigkeit nur weg, nicht aber für das Unterbewusstsein verborgen gewesen. Dass ich nicht zu mir kam war reine Gnade, weil mein Körper ja wusste, dass es nur Qualen bedeutete, und ich spürte auch dass Ili in der Nähe war. Er würde mir helfen … doch wirklich wieder etwas mitbekommen hatte ich nicht bis zu dem Zeitpunkt da eine Woge von Energie durch mich strömte und mit Gewalt die Heilung ankurbelte, die zuvor schon dank Bels Fütterung und Pflege besser gelaufen war. Auch hatte ich mir eingebildet, der Heiler wäre da, hätte gespürt dass er nach mir griff, aber es war nur so kurz dass es Einbildung sein dürfte.
Es dauerte nach Verabreichung der Seele, die so schwach war dass sie mir auch ohnmächtig nicht gefährlich werden konnte, bis ich mich regte, und noch länger bis es nicht nur Unwohlsein war, ich zu mir kam, sehr langsam und dann gequält aufstöhnte. Mein Körper fühlte sich schwer an, angestrengt wegen der permanenten Regeneration, aber ich blieb ruhig liegen – ich kannte diese Umgebung und lächelte matt. Ich war zuhause, und ich lebte anscheinend noch.
„Ili …?“
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Mo Mai 25, 2015 2:56 am

Schon klar, trotzdem durfte ich motzen und meckern und mir Sorgen machen, auch wenn ich natürlich wusste um was es hier ging. Ich würde es ihm auch nie wirklich schlecht machen oder ihn in irgendeiner Weise nicht unterstützen. War bei ihm und würde auch noch Jahrzehnte später an seiner Seite sein und ihm den Rücken stärken, wenn es uns denn vergönnt war. Ili war nunmal mein Leben und ich konnte nicht anders als mir Sorgen um ihn zu machen, liebte ihn nun mal.
Sich im Bett zu nehmen war ja auch vollkommen normal, ich war stärker ja aber ich liebte es auch wenn er sich hingab obwohl er schon komplett alle war, wenn er sich kaum noch rühren konnte, mir vollkommen untertan war. Eine schräge Vorliebe für viele, aber für mich zeugte es von Vertrauen und Innigkeit, machte mich glücklich dass er mir so sehr vertraute. Jedes Mal wieder. Natürlich wusste ich auch, dass er mir geholfen hatte, ich wusste dass er mir die Hand reichte damals und das er es immer noch tat, es machte mich glücklich, er machte mich glücklich.

Und mein Liebling war nur wirklich glücklich wenn auch sein Bruder wieder in Ordnung war, also war es für mich gerade noch so zu verkraften das wir den Geistern keine kleine Show lieferten, welch Opfer man für die Liebe brachte.

Dabei war die Seele wirklich gut für Sex, immer hin sprühte mein kleiner Geistredner doch vor Energie, würde ihn aber nicht mal ansatzweise dazu drängen oder ihn darum bitten, es ging ihm ja nicht gut. Und ich wollte ja auch das sein Bruder wieder gesund wurde und meinetwegen auch der komische Rotschopf. Und er hatte natürlich auch Recht damit das ich ihn nicht einfach sterben lassen würde, auch wenn er mir immer noch suspekt vorkam. So oder so färbte das Gewerbe des Schamanen wohl auf mich ab, konnte nicht anders als ebenfalls zu retten was zu retten ging. Gerade das ich leise mit ihm motzte war auch ein Zeichen dafür das ich mir nur Sorgen machte, kam mir dann doch etwas hilflos vor mit zwei verletzten Bewusstlosen und einem bald tiefschlafenden Schamanen. „Ich würde dich niemals verlassen mein Herz.“, beteuerte ich ihm ernst, streichelte sanft seine Hörner und drückte ihn an mich damit er meinen Herzschlag vernahm, dazu einschlafen konnte. „Ich werde auf euch acht geben.“ Konnte man sich jetzt dazu denken ob mit oder ohne Rotschopf, das war mir eigentlich schnuppe, wenn was war könnte ich nicht anders auch wenn es mir noch so sehr missfiel.

Es dauerte eine Weile bis der erste sich regte, war mittlerweile auch etwas ausgeruhter und löste mich geschwind und vorsichtig von Ilidan, ehe ich mich über Taima beugte, ihn sanft anlächelte. „Taima.“, flüsterte ich erleichtert, drückte leicht seine Schulter. „Du bist in Sicherheit, warte kurz ich wecke deinen Bruder, rühr dich nicht vom Fleck.“
Rasch trat ich an Ilis Seite, strich ihm vorsichtig durch die Haare. „Aufwachen Kleiner, dein Bruder braucht dich.“, ehe ich mich aufmachte und schon Mal Schmerzmittel zurechtlegte, die Salben zum erneuten einschmieren und Essen für sie Beide. „Sag mir bitte dass wir den Fremden da haben um ihn weiter zu foltern?“, konnte ich doch nicht umhin zu fragen, auch wenn ich wusste das Ilidan das ganz sicher nicht gerne hörte und er mich dafür sicher hauen würde. Lächelte ihn daher schon mal entwaffnend an.
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Kitsune

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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Di Mai 26, 2015 2:40 pm

Natürlich, es war ja nur Ausdruck seiner Sorge und Ilidan liebte diese so eigenwillige Art der Zuwendung und Sympathie, wusste auch dass er sich stets würde auf ihn verlassen können, egal was war. Der Schamane wusste es und hatte es von Anfang an gewusst, dass seine Zukunft an Belials Seite verlaufen würde, nur war alles was sie bis jetzt erlebt hatten, alles Zieren und Sträuben, genauso wichtig und ein Teil davon gewesen wo sie jetzt waren. Das Schicksal veränderte sich, klar, und das was er heute prophezeite, konnte nächste Woche schon anders aussehen, darum behielt er das für sich und … sah sich eben bestätigt, jedes Mal da er in die Zukunft sah. Ihre gemeinsame Zukunft.
Oh, es war ja auch ein tolles Gefühl, keine Kraft mehr zu haben den Kopf zu heben, und dennoch von Wogen der Lust hin und her geworfen zu werden, alle verbleibende Kraft nur noch zum Stöhnen verwendet wurde. Ihm war klar gewesen, dass ein Krieger anstrengend und erfüllend werden würde, und es störte ihn auch nicht – nur brauchte er diese Kraft aktuell für etwas anderes. Sobald Taima wieder auf den Beinen war konnte Bel ihn gern haben, umsorgen, sich die Belohnung fürs Mithelfen abholen, alles, nur jetzt noch nicht. Sein Zwilling war die andere Hälfte, es war fraglich ob Ilidan sich je erholen würde, sollte er irgendwann nicht mehr da sein.
Abfärben, also bitte, Belial war schon von sich aus ein herzensgutes Wesen und das hatte der Schamane auch von Anfang an gewusst und ihn zeigen lassen, ehe er überhaupt zugelassen hatte, dass dieser ihm nahe kam. Etwas das jetzt so normal war, dass er behütet in seinem Arm einschlief und erst wieder zu sich kam, als Bel ihn weckte und Ili hoch schnellte um nach seinem Bruder zu sehen. Er würde niemals weggehen, ja, dessen war er sich sicher – auch ohne Prophezeiungen.

Es war nicht mein Bruder, den ich als allererstes Erblickte, nachdem ich zu mir gekommen war, auch nicht der Rotschopf, dafür aber ein nicht minder bekanntes Gesicht. Ich spürte die neue Kraft, die Seele in mir, also ruhte Ilidan sich bestimmt aus – stattdessen beugte sich Belial über mich, was ebenso tröstlich war, da ich sicher sein konnte zuhause zu sein. Ich verstand ihn wie durch Watte, nickte aber schwach, ich musste mich nicht bewegen oder wehren und kämpfte dagegen an wieder einzuschlafen. Dauerte nur ein paar Momente, dann tauchte das Gesicht auf, das meinem so ähnelte, ließ mich erleichtert lächeln.
„Du bist wieder wach.“, sagte er, ich schnurrte nur wohlig als er seine Stirn gegen meine Schmiegte und dann einen tadelnden Blick zu Belial warf. Den … Fremden? Ich blinzelte irritiert und versuchte dann zur Seite zu sehen, wobei Ilidan mir half – dann gab ich einen verstehenden Laut von mir. Sie hatten ihn nicht getötet, gut.
„Weiß … nicht.“, murmelte ich und lehnte mich gegen Ilidan, der mich sanft kraulte, „Er hat mich befreit aber … ich weiß nicht wieso. Er versteht nicht … “
Es war so schwer, wach zu bleiben, ich war müde und wollte mich weiter erholen, Ilidan fuhr mir durchs Haar. Sicher hatte er bereits gemerkt, dass meine Federn fehlten.
„Wieso hast du ihn am Leben gelassen, Tai?“, fragte Ilidan mich, und ich musste kurz überlegen, warum, ehe ich meine Aussage wiederholte, dass er mich befreit hatte.
„Und er ist Heiler … hat mir geholfen.“, murmelte ich und schnurrte wegen der sanften Kopfmassage.
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Selena

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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Di Mai 26, 2015 4:11 pm

Ich liebte seine Art ja auch, konnte gar nicht anders und ich war froh das es so gekommen war, zwar hatte ich kämpfen müssen aber er wohl auch. Wir waren für einander gemacht und egal welche Widrigkeiten uns widerfahren waren, wir waren glücklich. Außerdem konnten wir aufeinander stolz sein, er war ein wundervoller Schamane und ich war ein fähiger Krieger, nicht der Beste des Stammes aber dafür konnte ich auch meine Kameraden heilen, über das hinaus was wir in der Grundausbildung beigebracht bekamen. War schon oft recht hilfreich gewesen und es erfüllte mich immer wieder mit Stolz wenn mich mein süßer Schamane mit einem wohlwollenden, liebevollen Blick bedachte und mir zunickte, dass ich es gut gemacht hatte. Keine Sorge und bedanken konnte er sich hierfür danach immer noch, auch wenn Dank natürlich nicht nötig wäre, dennoch ein schöner Umstand sich zu lieben. Wenn nicht als Dank, dann zumindest als: YEAH er ist wieder da, lass uns feiern?
Wenn einem von ihnen etwas passieren würde, dann würde sich wohl keiner der Drei erholen, wie auch wenn man untereinander so verbunden war. Selbst Trost von dem überlebenden Andren zu bekommen wäre nicht genug um eine solche Lücke zu schließen oder gar zu füllen.
Niemals, ich war nicht herzensgut sondern ein starker, harter Krieger der sich nicht darum kümmern würde wenn so ein fremdes Gewusel dahinschied, vor allem nicht wenn es noch unklar war ob dieser damit etwas zu tun hatte wie Taima zugerichtet war. War nur schön das es eine ruhige Nacht wurde und keiner sich irgendwie größer rührte, bis dann endlich unser zukünftiger Häuptling erwachte, einen Moment lang war ich so glücklich das ich glatt vergas gleich Ilidan zu wecken, was ich natürlich nachholte, dieser schnellte auch so schnell hoch das ich gerade so ausweichen konnte, stellte mich zwischen den Rotschopf und die beiden Brüder und sah dem Wiedersehen erleichtert zu. Auch wenn ich kurzzeitig so tun musste als könnte ich kein Wässerchen trüben, strahlte ihn unschuldig an und blinzelte ihn spitzbübisch an, eh, aber er hatte mich schon durchschaut. Kurz trat ich einen schritt auf sie Beide zu um zu helfen aber das machten sie schon, Taima sackte dann auch wieder zurück, man sah ihm die Anstrengung deutlich an. Hm, geholfen ihn zu befreien? Und was verstand er nicht? Ich warf einen Blick auf den Rotschopf der sich aufgrund der Geräusche um ihn herum regte, das Gesicht schmerzhaft verzog und etwas murmelte, etwas schneller atmete. Ili kümmerte sich um seinen Bruder, was mir die Zeit gab mich neben den Fremden zu knien und ihn näher zu betrachten, meine Hand auf seine Stirn zu legen, hm, ziemlich warm. Auf das Schlagartige Öffnen der grünen Augen war ich jedenfalls nicht gefasst gewesen, auch nicht das er mich sah und einfach anfing zu schreien was mich automatisch dazu brachte ihm die Hand auf den Mund zu legen und sein Schreien zu dämpfen. Eh, ein Blick zu Ilidan sollte diesem klar machen, dass ich damit gar nichts zu tun hatte, hey ich hatte wirklich nichts gemacht. Das Schreien war auch weniger erschrocken gewesen sondern mehr schmerzhaft, wurde abgelöst von einem erstickten Weinen, während der Rothaarige versuchte sich in den Fesseln zu krümmen. Hm.

Vorhin war ich noch halb betäubt gewesen, was auch immer man mir verabreicht hatte, senkte die Schmerzen auf ein erträgliches Maß, wusste auch nicht was passiert war als der Mann der dem Fremden so Ähnlich gesehen hatte, mir die Hand auf die Augen gelegt hatte. Ich war plötzlich eingeschlafen, hatte nichts dagegen tun können und er … hatte mich unterbrochen bei dem was ich tun wollte, was hatte ich tun wollen? Mein Bewusstsein driftete langsam wieder ins Diesseits, schlecht, ich hörte Stimmen und Geräusche, hektisch, etwas änderte sich im Raum. Mir war so warm und irgendwie schlecht, dann plötzlich eine Hand auf meiner Stirn die irgendwie dafür sorgte das ich mir meines Körpers bewusst wurde und dann nichts als Schmerzen. Qualerfüllt riss ich die Augen auf, schrie einfach nur, es brannte wie Feuer, fühlte sich an als würde mein Innerstes zerfetzt sein, es tat so unglaublich weh das ich kurzzeitig die Augen schloss und darum betete doch sterben zu dürfen. Ich spürte kaum die Hand auf meinem Mund, konnte auch nicht lange schreien, dass war schon zu viel, wimmerte nur noch und weinte, versuchte mich zusammen zu krümmen, den Schmerzen zu entgehen. Bitte mach doch jemand das es aufhört
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Kitsune

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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Di Mai 26, 2015 6:21 pm

Natürlich machte es Ilidan stolz, wenn jemand, der kein Schamane war, freiwillig so viel lernte, Nescu waren eher die geborenen Draufhauer bis es blutete oder so. War aber auch gut für unseren Stamm, denn so konnte er auch anderen Helfen weit weg von Zuhause, denn Ilidan selbst kam eher selten auf die Jagdzüge mit. Eigentlich nie, war zu gefährlich gerade wenn sie nachts draußen waren. Auch in diesem Fall stand fest dass er seinen liebsten Gehilfen belohnen würde, sei es nun zur Belohnung oder als Feiergrund oder einfach weil er ihn liebte. Wichtig war nur, dass allen ihm wichtigen Personen wieder da waren und auch so weit am Leben und auf dem Weg der Besserung waren, Belial konnte doch sicher verstehen wieso Ili Tag und Nacht gesucht hatte – er hätte sich nie verziehen zu früh die Suche aufgegeben zu haben. Er brauchte diese beiden Säulen dringend, ohne die seine Welt einstürzen würde.
Umso besser dass Taima wieder zu sich kam, so halb, er war erschöpft was nachvollziehbar war – immerhin kämpfte sein Körper immernoch gegen die Verletzungen, während der Schamane kurz gespielt böse guckte, nicht stänkern, Bel! Dieser kümmerte sich dann auch um den sich regenden Rotschopf, Ilidan wollte wirklich nicht von Taimas Seite weichen, noch nicht. Sein Bruder hatte es doch gesagt, der Kleine dort war kein wirklicher Feind, wie vermutet, denn dann wäre er tot.
„Wieso hast du ihn dann trotzdem verletzt, Tai?“, fragte der Schamane, während Bel sich abwandte, strich ihm über die schön geschwungenen Hörner wie um zu trösten. Es wirkte als müsste Tai das erst kapieren, dann schüttelte er leicht den Kopf.
„Federn … nicht mehr da.“, flüsterte er, der Schmuck war weg, er hatte ihn noch gehabt ehe er bewusstlos wurde an jenem ersten Tag bei den Fremdlingen. Er überlegte anscheinend auch ob da noch mehr war, als sie beide dann zusammenzuckten bei dem Schrei. Ein Blick seitens Ilidan verriet, dass Belial tatsächlich nichts gemacht hatte oder zumindest nicht absichtlich, vielleicht aus Versehen durchs wecken?
„Nicht, Bel, du machst ihm noch mehr Angst.“, meinte er und legte sanft seinen Bruder ab, „Bleib bitte bei Tai, gib ihm was gegen die Schmerzen, ja?“
Damit wuselte er zu dem anderen Patienten, ohne Scheu oder Angst nun da er dessen Status ungefähr kannte. Und auch wusste dass Taima das nur getan hatte, weil er stinksauer war, vermutlich auch gefrustet – und nur der Kleine hier war noch in der Nähe gewesen um es auszubaden.

Ilidan fiel auf die Knie neben dem Kleinen, legte ihm eine warme Hand auf die Wange und zischte beruhigend. Laut Taima verstand man sich wohl gegenseitig nicht, war ja auch logisch, und diese Haare waren faszinierend, er strich sanft darüber, suchte den Blick des Berufskollegen.
„Shsh, ruhig, wenn du zappelst wird es schlimmer.“, sagte er leise, beschwichtigend, fühlte seine Temperatur und befand diese wie den Puls etwas zu hoch. Ohne zu Zögern machte er die Hand des Heilers los, neigte sich herüber, dann die andere – er konnte eh nicht aufstehen, nicht mal sitzen, geschweige denn weglaufen, aber sollte die Chance haben eine bequemere Haltung einzunehmen. Ilidan zog die Decke etwas höher und bedeutete dem jungen Ding, liegen zu bleiben, setzte sich im Schneidersitz neben ihn und fing an, sacht anfangend Energie zu wirken, wollte versuchen die Vitalfunktionen zu stabilisieren und … seine Schmerzen etwas zu lindern.
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Di Mai 26, 2015 9:23 pm

Heh, ja dabei dachte ich komplett nur an die Anderen, aber sicher doch, da spielten keine Hintergedanken mit. Nein, es stimmte schon ich hatte es auch gelernt um meinen Brüdern beizustehen, wir hauten zwar gerne drauf, aber mir war auch bewusst das gerade die Kleinen Verletzungen es waren die große Krieger dahinstreckten und so hatte ich einen Teil meines Wissens auch weitergegeben, war immer wieder dabei wenn es darum ging die Jüngsten zu trainieren und gerade in dem Alter in dem sie anfingen spaßeshalber sich zu schlagen, konnte man ihnen schon ein bisschen was beibringen.
Ich verstand ja warum er gesucht hatte, keine Frage, würde auch nie nen Vorwurf draus machen im Gegenteil, ich bewunderte ihn für seine Mühe und Ausdauer, aber jetzt waren alle da, wieder vollständig, mit Anhang sogar. Da war es nur schön das Tai endlich aufwachte und die erste Sorge vorbei war. Wäre nur noch schöner gewesen Stille zu haben und das machte der Rothaarige zunichte, gut seine Verletzungen waren nicht unbedingt die Kleinsten gewesen, aber… bis dato hatten wir ja auch noch gedacht das er Mitschuld dran war. War er nicht wie es schien, jedoch irgendwas musste es gegeben haben, ich hörte wie Ili danach fragte, bekam aber die Antwort nicht mit, denn meine Konzentration war bei dem Rotschopf, der so plötzlich anfing zu schreien. Und er wollte nicht aufhören, verdammt. Ich machte ihm Angst? Warf einen beinahe empörten Blick zurück zu meinem Liebsten, ehe ich losließ und mich um Tai kümmerte, leise vor mich hingrummelnd und eine der Schalen holte in die ich Schmerzmittel füllte. Vorsichtig hob ich seinen Kopf an, damit ich es ihm einflößen konnte, hielt die Schale an seine Lippen. „Trink, es wird dir gut tun, danach kannst du schlafen, ja?“, versicherte ich ihm, während mein Blick halb bei Ilidan war, der… „Du kannst ihn nicht losbinden!“, entwich es mir entsetzt, wir konnten nicht wissen wie gefährlich der Knirps war, das war doch unglaublich. Hätte ich Tai nicht festgehalten, hätte ich mich auf den Rothaarigen gestürzt um ihn festzuhalten, aber dieser zuckte nur nach oben, schrie erneut und brach dann wimmernd zusammen, ehe er sich zu einer Kugel zusammenkrümmte, vor sich hin schluchzte. Der Geruch von Blut lag deutlich in der Luft, und ich kam nicht umhin schützend über Tais Kopf zu streicheln, beruhigend.

Schmerzen, nur noch schmerzen, fremde Leute, Stimmen, alles war wie durch einen Schleier, das einzige was ich fühlte war der rot glühende Schmerz der mich durchzuckte. Ich spürte wie jemand über meine Haare streichelte, winselte leise, seine Stimme war beruhigend, wäre vielleicht auch durchgedrungen wenn es nicht so wehtäte. Dann spürte ich plötzlich wie die Hände gelöst wurden, ich war frei, vielleicht konnte ich… Ruckartig versuchte ich aufzustehen, mich aufzusetzen, kam aber nicht weit sondern zuckte zusammen, erst bekam ich keinen Ton heraus und dann konnte ich nicht anders als weiter zu schreien, die Stimme bereits heiser, krümmte mich zusammen, zu einer Kugel, während ich hoffte das es einfach aufhörte, ich konnte nicht mehr. Ich wimmerte nur noch, zitterte und wünschte mir das es einfach zu Ende war, konnte gar nichts dafür das mein Körper so reagierte, merkte auch nichts von dem Blut das meine Beine entlanglief.
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Di Mai 26, 2015 11:03 pm

Neiin, da spielten überhaupt keine Hintergedanken mit, nicht doch. Ilidan war mehr als glücklich dass mit Belial noch jemand wusste dass es außer großen Fleischwunden noch andere Gefahren gab die einen gestandenen Mann umbringen konnten, der Schamane trainierte die Kids ja nicht, von daher war Bels Arbeit mit diesen sehr sehr wichtig und der Schamane auch mehr als bloß stolz und dankbar dafür – auch wenn eigene Kinder lange noch kein Thema waren. Da ließ er Taima den Vortritt, aber der musste sich zuallererst wieder erholen. Er war sehr froh dass Bel ihm geholfen, ihn getragen und ihm alles gebracht hatte, ohne wäre diese lange Suche nicht möglich gewesen und er schon viel früher zusammengebrochen.
Nun hatten sie hier zwei Verletzte, die sich gegenseitig weckten irgendwie und auch noch nicht klären konnten was passiert war, auch Tai spuckte nur stückchenweise Informationen aus, was ihm verziehen sei in seiner Verfassung. Sobald sich alles hier beruhigt hatte, würde er nach ihrem Vater schicken um ihm zu sagen dass so weit alles okay war.
Ja nein, Belial brauchte gar nicht so schauen, er war nun mal stattlich und dem da fremd, klar machte er ihm Angst. Sie tauschten, Bel übernahm Taima und Ili den Rothaarigen, auch wenn er grummelte kümmerte er sich um seinen Bruder, es tat ihm weh diesen sich quälen zu sehen.
Der Schamane ignorierte den Protest einfach,m natürlich konnte er den losbinden, sah man doch, er war nicht gefährlich! Und wenn dann mehr für sich selbst als gegenüber Ilidan, wie man auch sehr deutlich am vergeblichen Aufbäumen sah, das war unnötig, so hatte er sich nur noch mehr weh getan, sollte bestenfalls still liegen. Diese eingerollte Haltung half nicht wirklich...
Unter fortwährend beruhigendem Zischen zog ich die Decke wieder zurecht, roch das Blut ebenfalls und wusste woher es kam, roch anders als jenes von Nescu. Unablässig strich er dem Hornlosen über den Kopf, murmelte leise vor sich hin und wirkte ähnliche Magie wie vorhin, nur dass er ihn nicht schlafen schickte, sondern nur zu beruhigen versuchte und sich etwas beschwichtigend auf den Kreislauf auswirkte. War nicht gut für die Blutung, Ilidan stand kurz auf und holte ebenfalls schnell etwas gegen die Schmerzen und etwas Salbe mit desinfizierender, blutstillender Wirkung, die durch die Haut einzog, er müsste dem Kerl also nicht noch mehr wehtun.
„Komm, trink das, dann wird es besser.“, munterte er den Jungen auf, gestikulierte mit dem Schälchen kurz so dass dieser verstand, was er wollte, und legte es ihm an die Lippen, nachdem Ilidan den kleinen Kopf etwas angehoben hatte. Erst wenn er das Gefühl hatte, dass der Schmerz nachließ, würde er kurz unter die Decke langen, ihn vorsichtig sauber machen und die Salbe verteilen.

Ich wurde etwas nervös bei dem Schreien, auch wenn ich irgendwann verstand was überhaupt los war. Ilidan ging weg und stattdessen kam Belial zu mir, eine sehr intensiv riechende Mischung heranbringend die ich gut kannte und nur widerwillig den Mund aufmachte und dann schluckte. Schlafen, ich wollte aber nicht schlafen, wollte weiter bewusst mitkriegen dass ich in Sicherheit war, meinen Vater sehen. Ich spürte die Unruhe die aufkam,, Belials Aufbegehren, das mich leise sträuben ließ, ich fiepte und wurde auch sogleich wieder beruhigt, auch wenn der Blutgeruch deutlicher wurde. Mein eigener Schmerz rückte in den Hintergrund, das Mittel wirkte und machte unfassbar träge, ich rieb mein Horn an Belials Seite, sacht, kraftlos.
„Wann darf ich … aufstehen, Bel?“, murmelte ich, hatte jetzt schon genug vom Liegen, wollte aber auch wissen wie es um mich stand, wie schlimm es war.
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Taima und Kirian
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