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 Taima und Kirian

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Selena

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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   So Jul 05, 2015 10:33 pm

Ich rechnete auch nicht wirklich damit, dass Messer wieder zurück zu bekommen, auch wenn es mich dann hart treffen würde wenn es wirklich nicht zurückkam, denn noch war die Hoffnung da. Natürlich gab ich sowas Besonderes normalerweise nicht weg, wollte auch nicht, dass Blut daran klebte, aber ich hatte nichts Anderes gehabt was hätte ich ihm denn sonst geben sollen? Ob ich mit Federn und Perlen in den Haaren denn gut aussehen würde war fraglich, auch wie ich damit umgehen sollte, Wenn der Häuptling nicht wollte dass ich hier war, würde auch das Volk sicherlich dagegen sein, war fraglich ob ich denn dann akzeptiert wurde oder nicht hinten rum um die Ecke gebracht. Davon, dass er sich für mich verantwortlich hielt wusste ich nichts, würde auch nicht wissen, wie ich darauf reagieren sollte.

Mir vollkommen egal ob er ein Krieger, ein Heiler oder ein Senior war, könnte auch ein Kleinkind sein, er war verletzt und er sollte sich ausruhen, es brachte ihm nichts wenn er Verletzungen behielt die ihn auf ewig beeinträchtigten oder? Kopfkraulen war also ein Kniff um ihn dazu zu bringen brav Gemüse zu essen, ach das wäre ja viel zu einfach, da gab es sicherlich einen Kniff. Zu viel Fleisch war genauso wenig gut wie zu viel Gemüse und gar kein Fleisch, war also wichtig da eine Balance zu halten und für einen Krieger wie ihn wäre es sicherlich auch nicht unbedingt schlecht. Was war denn bitte Heulen für ein Signallaut, wüsste nicht ob ich lachen oder weinen sollte wenn er das vor mir machte oder mir zeigte wie es ging, zumindest wäre es sicherlich interessant zu zusehen und zu hören wie er sich wie ein wildes Tier benahm. Heh, ja seine Hörner ließ ich ganz sicher in Ruhe, auch wenn ich natürlich nicht wusste, was sie bedeuteten, damals hatte er mich nur angefaucht, was ich nicht unbedingt toll gefunden hatte aber ihn durchaus verstanden. Der Kuss war intim, aber nicht so intim wie das was er davor mit mir gemacht hatte, auch nicht das was ich an ihm getan…. Nein am Besten gar nicht drüber nachdenken, wie ich ihn küsste wurde mir auch bewusst dass ich total nackt war, die Röte jedenfalls ging so ganz sicher nicht weg. Es war schön geküsst zu werden, erinnerte mich an Bel und Ili am Abend vorher, brachte mich dazu verlegen zu lächeln und ihn mit großen Augen von unten anzusehen, als er mir übe die Haare strich, fühlte sich gut an. Der letzte Mensch der mir über die Haare gestrichen und mich allgemein gehalten hatte war meine Mum gewesen und das war viele Jahre her. Er rollte sich um mich, war schön warm und ich konnte nicht anders als noch zwei Löffel zu essen, wieder ohne Fleisch und ließ dieses übrig sollte er noch etwas haben wollen, rollte mich dann um seinen Kopf zusammen, sodass dieser an meiner Brust lag, konnte so gemütlich um ihn herumgreifen und ihn im Nacken kraulen, ehe ich neugierig über sein Horn strich, zumindest über eines, japste erstaunt als es warm war, fühlte sich an als würde es pulsieren, leben. Vorsichtig nahm ich die zweite Hand dazu, massierte die Haut um das Horn, beobachtete gespannt wie er reagierte, bereit die Hände weg zu ziehen sollte es ihm weh tun oder unangenehm zu sein.
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Kitsune

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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   So Jul 05, 2015 11:29 pm

Ili würde das schon rauskriegen dass er es wiederhaben wollte und mir sagen wo es war, das war ja kein Problem, mir würde ohnehin nichts im Weg stehen oder lange dort am Stück stehen bleiben, sobald ich wieder auf den Beinen war. Blut klebte da dann aber auch dran ohne dass ich die Waffe benutzen musste, hatte sie ja nicht mal als solche wahrgenommen. Ashvir mochte nichts was fremd und potentiell gefährlich war, aber ich würde seine Nachfolge antreten und wie man gesehen hatte … konnten Ili und ich durchaus was bewirken, auch wenn das Thema gewiss noch nicht vom Tisch war. Spätestens mit passendem Haarschmuck würde auch jeder sehen dass er meins war, ich musste nur die richtigen Sachen aussuchen. Er hatte lange Haare und konnte jede Menge hübsche Federn haben.

Es war doch alles gut, mein Bein blutete nicht mehr, ich konnte aufstehen wenn ich vorsichtig war und man mich lassen würde. Ließ man mich aber nicht, stattdessen wurde ich mich Schamanenfutter verführt und ja, da gab es noch mehr Kniffe aber die müsste er von Ilidan erfahren, würde er gewiss nicht von mir – noch verstand man einander ja eh nicht. Ich hatte doch jetzt Gemüse gegessen und Fleisch war damit erlaubt oder nicht? Am liebsten wäre mir jetzt eine gegrillte Keule. Heulen hallte weit, und da es hier keine Wölfe oder so was gab, war es unverkennbar um Positionen durchzugeben oder Beute aufzuscheuchen, der Junge hatte wirklich keine Ahnung von der Jagd.
Das Knutschen aber klappte gut, er imitierte mich und war wirklich niedlich, fühlte sich gut an und ließ mich durchaus mehr wollen, ich müsste Ili fragen ob es irgendwas gab mit dem ich ihn vögeln konnte ohne dass er wieder kaputtging. Nicht jetzt, später dann, jetzt legte ich mich nur wieder ordentlich hin und rollte mich leicht ein, während der Kleine fertig aß und sich dann dazulegte, mich erneut schnurren ließ und sich selbst gar nicht mehr an Nacktheit zu stören schien. Ich entspannte merklich mit den kosenden kleinen Fingern im Nacken, grummelte wohlig vor mich hin und schloss halb die rötlichen Augen, zuckte leicht zusammen als er mein Horn berührte und dann japste. Stimmte ja, er hatte keine, musste fremd sein.
Ja, Hörner waren nicht nur totes Gewebe, wenngleich wir sie als Waffe benutzen konnten, sondern sehr empfindsam wie er vielleicht bei Ilidan und Bel gesehen hatte, auch mein Körper reagierte – je näher an der Wurzel, desto intensiver, ich hätte ausrasten müssen weil derlei intime Berührung ihm nicht zustand – aber ich tat es nicht. Stattdessen stöhnte ich leise, rollte mich etwas weiter ein, versuchend der aufkommenden Erregung keinen Raum zu geben und entschied mich letztlich, ihn zu seinem eigenen Schutz leise anzuknurren. Es fühlte sich fantastisch an, aber ich bezweifelte dass er sich um das Problem kümmern wollte, wenn er mich jetzt noch weiter erregte. Streicheln war okay, aber besser nicht da, Ili würde mir den Kopf abreißen wenn ich die frisch verheilte Wunde wieder aufriss, also war es besser, wenn er zumindest die Hörner in Ruhe ließ … was nicht hieß dass ich meinen Kopf nicht gegen seine Hand schmiegen würde sollte er sie wegziehen wollen. Normal kraulen war okay.
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Mo Jul 06, 2015 10:49 am

Ja, wahrscheinlich würde ich mit dem Schamanen darüber reden, war immerhin eines meiner wichtigsten Werkzeuge, damit schnitt ich meine Pflanzen und Kräuter und hatte es eigentlich auch noch nie für was anderes verwendet. Naja sie war weit ab in den Büschen gelandet, hatte sie ja geworfen und in der Dunkelheit hätte ich es niemals wiedergefunden, ob es jetzt gefunden und mit Blut benetzt werden würde war fraglich, wenn dann wäre mir das aber egal, Hauptsache zurück. Ich wollte auch nicht solche Umstände bereiten, dass die Zwillinge sich mit ihrem Vater streiten müssten, das war schon okay ich würde einfach zurück ins Dorf gehen, auch wenn dort Ärger auf mich wartete. Und ein paar Federn und Perlen ins Haar würde ich vielleicht schön finden, aber die Bedeutung nicht verstehen und sie ihm danach brav wieder geben wenn er mich gehen ließe.

Sein Bein blutete vielleicht nicht mehr, aber das hieß noch lange nicht, dass es vollkommen geheilt war. Morgen nachdem er nochmal geschlafen hatte könnte er gerne versuchen langsam zu laufen, bis dahin würde ich aufpassen dass er das nicht tat, würde ihm auch das Essen bringen sollte er nochmal was brauchen oder ihn kraulen um ihn zu beruhigen. Bis ich dann müde wurde, würde sicherlich einer der anderen Beiden schon wieder wach sein, ein kurzer Blick zu ihnen zeigte, dass sie immer noch aufeinanderlagen, wahrscheinlich sogar immer noch miteinander verbunden waren, was mich erröten ließ und dazu brachte ein wenig näher zu Taima zu kuscheln. Natürlich hatte ich keine Ahnung von der Jagd, da wo ich herkam ging man in das nächste Geschäft und kaufte sich sein Essen, da ging keiner mit Pfeil und Bogen her und musste es noch erlegen, dafür gab es außerhalb der Stadt andere Leute, beziehungsweise Viehzüchter. Eh, Vögeln ohne das ich kaputtging, ich erhoffte mir in diesem Punkt ein wenig Mitspracherecht, auch wenn mir sein Finger durchaus…. Gefallen hatte.
Ich hatte ihn nicht erschrecken wollen, tätschelte vorsichtig sein Horn um ihm zu zeigen das ich nichts Böses wollte und erkundete es, bis er anfing zu knurren. Ohje, ich riss meine Hände weg als hätte ich sie verbrannt, streichelte dann stattdessen lieber seinen Nacken, gut Hörner waren also tabu. Wenn ich irgendwann mit ihnen reden konnte, würde ich jedenfalls Ilidan mit Fragen überhäufen, bei Taima traute ich mich nicht, war fast froh darum, dass wir einander nicht verstanden und ich daher nichts Komisches fragen konnte, auch wenn sein Lachen hübsch war. Zumindest was ich da unterdrückt gehört hatte.
Die Hörner, ich hatte gesehen wie sie sie verflochten hatten, sie geküsst hatten, es musste also eine bestimmte Bedeutung haben, vielleicht durften ja nur Paare die Hörner anfassen? Sein Stöhnen jedenfalls war nicht schlecht gewesen und irgendwie war ich neugierig, kraulte weiterhin seinen Nacken, kam aber den Hörnern auch wieder gefährlich nahe mit der anderen Hand. Wenn ich nur am Kopf kraulte, wo das Horn mit seinem Schädel verbunden war dürfte ja nichts passieren oder? Strich sanft daran vorbei und erhöhte ein wenig den Druck massierte seinen Kopf an der Stelle, seufzte leise und kuschelte mich näher an ihn, er war schön warm und schloss ein wenig die Augen, rollte mich dabei so ein, dass ich meinen Kopf an seine Haare legen konnte, achtete dabei darauf nicht von ihm aufgespießt zu werden. Hoffentlich bekam er noch Luft, so war er immerhin an meine Brust gedrückt und mein Arm an seinem Nacken lag ja auch direkt über ihm.
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Di Jul 07, 2015 7:12 am

Nach damaligem Stand war das Gemüsemesser für mich eine Bedrohung gewesen, genau dieses glänzende Holz das mich auch schwer verletzt hatte, klar schmiss ich das weit von mir wenn ich konnte. Bezüglich der Fremdlinge mussten wir auch gar nicht mit Vater streiten, das Problem war ja nicht, diese alle zu töten, sondern dass ich wollte dass einer am Leben blieb, der eigentlich dazugehörte, aber darüber müsste ich mit ihm noch mal in Ruhe sprechen. Und wäre mehr als beleidigt wenn er die Perlen dann einfach zurückgab, die konnte er nun echt behalten wenn man ihm schon derlei anbot!

Tja, sorry Bel, da musste das Armdrücken wohl ausfallen wenn Kiri sagte, dass ich aufstehen durfte. Das erste wäre wohl nach Hause gehen damit diese beiden hier ihren Spaß und ihre Ruhe haben konnten, sowie ich meine vertrauteste Umgebung wieder hatte – mein Baum stand ja gleich zwei Brücken weiter, keine lange Strecke. Bis dahin musste ich mich wohl mit Essen und Schlafen zufrieden geben und dem Anblick meines gepfählten Bruders im Augenwinkel. Die großen Jagden gehörten zu unserer Kultur dazu, waren ein Ehrenzeichen und die Reife zum Mann wenn man seine erste überstand, und wer so viele starke Krieger hatte brauchte natürlich Fleisch … apropos Fleisch, meinem Finger hatte es in ihm durchaus auch gefallen.
Nun, es war nicht zwingend nur Paaren vorbehalten, die Hörner anzufassen, aber es hatte durchaus Bedeutung wenn man jemanden seine Hörner anfassen ließ, je näher an der Wurzel desto inniger. Und darum sollte er sie auch wegnehmen ehe sonstwas passierte, es war durchaus erregend was er da machte ohne zu wissen was er tat. Nacken streicheln war besser, ließ mich auch wieder mit halb geschlossenen Augen schnurren, merkte erst gar nicht dass er sich meinen Hörnern wieder anschlich. Ich schauderte, als er der Wurzel wieder sehr nah kam, seufzte leise und stöhnte dann auf, rollte mich leicht ein – der Ansatz war noch empfindlicher, was Berührung anging, es waren eben keine stumpfen Waffen. Ja, ich bekam noch Luft, aber dass er meine Erregung damit schürte schien ihm nicht klar zu sein. Einige Momente blieb ich wie eingefroren liegen und versuchte dagegen anzugehen, gab es aber fast sofort auf und streckte den Kopf, ich hatte ihn gewarnt die Instinkte nicht zu triggern … so aber fuhr meine Zunge gierig um seine zarte Knospe, , leckte und umspielte sie, kostete von ihm und meine zuvor locker aufliegende Hand schob sich ohne Vorwarnung zwischen seine Beine. Sie streifte seine Körpermitte, daran vorbei, die Finger schlichen sich über den Damm und letztlich schob sich mein Mittelfinger wieder in ihn, bis zum Anschlag, während ich meinen Kopf weiter gegen die Berührung schmiegte.
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Di Jul 07, 2015 9:59 pm

Ja, es war eine Bedrohung und ich hätte auch darüber nachdenken und zu dem Schluss kommen können, aber ich hatte Angst gehabt, es ihm gegeben weil ich mich selbst nicht verteidigen konnte. Genauso wenig wie ich mich in dieser Gesellschaft verteidigen und behaupten könnte, egal ob Federn und Perlen oder nicht, ich hatte hier nichts zu bieten und wäre nur eine Last. Huh, das würde man mir wirklich erklären müssen mit den Federn und Perlen, ich ahnte es ja nicht mal ansatzweise was es bedeutete und würde das einfach nur gut meinen.

Na, ob er aufstehen dürfte lag nicht nur an mir sondern auch an dem was sein Bruder sagen würde, aber wahrscheinlich wären wir uns dahingehend auch wirklich einig, immerhin konnten wir Beide Ähnliches spüren. Wenn es ihm besser ging, dann würde ich mich auch auf den Weg machen, vorzugsweise jedoch mit Augenbinde nach unten getragen werden, denn Höhe ging wirklich gar nicht, hätte ich geahnt bis jetzt, dass ich so weit über den Boden war… ich wäre die ganze Zeit irgendwo an irgendwas geklebt und hätte versucht mich fest zu halten. So jedoch fühlte ich mich als wäre ich ganz normal am Boden und könnte jederzeit rausspazieren. Was ich jedoch nicht tun würde, auch nicht jetzt wo es ihm offensichtlich besser ging und ich mich ja auch bewegen konnte, eigentlich grob fahrlässig von ihnen, ich könnte ja sonst was Schlechtes wollen. Stattdessen jedoch kuschelte ich mich an Taima, streichelte ihm die Hörner und setzte dabei eine Reaktionskette frei die ich so niemals erwartet hätte. Was die Jagden anginge, würde ich auch gerne Geschichten dazu hören, klang alles unglaublich spannend wenn auch sicherlich gefährlich und grausam.
Grausam wollte ich übrigens auch nicht sein, hatte doch keine Ahnung von seinen Hörnern und das massieren der Kopfhaut war ja auch eher lieb gemeint als erregend, japste erschrocken auf, als ich seine Zunge an mir spürte, wie sie meinen blassrosa Nippel der sich deutlich von meiner bleichen Haut abhob,  einfach leckte, sie umspielte, stöhnte verwirrt, das fühlte sich gut an, als sich auch schon eine Hand zwischen meine Beine schob, mich dort streifte und dann schlagartig in mich drang, jaulte erschrocken auf, nicht laut genug um die Beiden zu wecken aber laut genug um mich selbst zu erschrecken, japste und hielt mich an seinen Hörnern fest, ehe ich mein Beim um seine Körpermitte schlang und mich automatisch gegen ihn drückte. Ich war immer noch empfindlich, wusste nichts damit anzufangen, aber seine Zunge und sein Finger waren…. Huh.
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Mi Jul 08, 2015 7:53 pm


Ich brauchte nicht zwingend Waffen um mich zu verteidigen und hatte das Metall auch gar nicht als Waffe gesehen, sondern als etwas das mir schadete, ich wäre doch nie auf den Plan gekommen es selber zu nutzen, wie denn? Da hätte er mir lieber einen Ast oder meine Sicheln gegeben, na egal. Hier hätte Kiri es vermutlich leichter gehabt, klar musste man sich auch hier behaupten, sei es als Kämpfer, Heiler, Schamane, Hausbauer für die großen Bäume, aber selbst der allerschlechteste Jäger der nie auch nur ein Kaninchen erlegte, war immernoch ein Nescu und damit Familie. Des einen Schwäche war des anderen Stärke, deshalb brauchte jeder den Anderen und deshalb war der Schmuck so wichtig, um diesen Zusammenhalt und die eigene Stellung darin zu zeigen. Natürlich war ich stinksauer als man mit meine Zugehörigkeit weggenommen hatte, und würde es auch sein wenn jemand dies freiwillig hergab. Nicht Tod war die schlimmste Strafe der Nescu, sondern Verbannung.

Ilidan schlief, der hätte doch gar nicht gemerkt dass ich aufstand, ich wusste echt nicht wo das Problem sein sollte und würde es auch später nicht wirklich verstehen, sondern mich nur murrend fügen. Ich würde ja eh niemanden nach unten tragen dürfen, es war weit bis zum Boden, allein dieser Teil von Ilidans Baum, wo jeder Hilfsbedürftige Hinkam, war immernoch 15 Meter über dem Boden, seine und Bels Wohnbereich sogar noch höher. Kiri würde aber selbst ebenerdig nicht weit kommen, es war immer jemand wach, es passte immer jemand auf, gerade nachts … und es würde mich wundern wenn Vater nicht noch in der Nähe wäre, einem lauernden Tier gleich seine Vermutung wegen des Kleinen bestätigt zu sehen, nichts da, meins, auch wenn Vater sicher nicht gefallen hätte wie er mich verwöhnte. Wenn das hier vorbei war würde ich auch wieder eine Jagd brauchen, von wegen grausam, wir fingen das, was wir benötigten, eben selbst, holten es uns aus der Natur wo es hingehörte und ich würde auch nicht verstehen wieso man schon totes Tier von jemand anderem kaufen wollen würde, igitt.

Ich wusste nicht dass er die Massage nicht so meinte, umgekehrt hatte er selber keine Hörner und wusste nicht wie das war, wie sensibel die Teile wurden die man nicht für den Angriff brauchte, er hätte es doch erahnen können, jetzt war zu spät. Mein Körper reagierte allein, antwortete auf den wahnsinnig machenden Druck der kleinen Finger indem er anfing ihn zu lecken – einen Nescu hätte ich gebissen, diesmal aber nicht, war dennoch anspornend was ich hörte. Er war laut, zu laut, doch mir war das egal, ich stieß den Finger zurück in seinen Körper was beeindruckend leicht ging und saugte an der rosigen Haut. Er klammerte sich fest, was es nicht besser machte, schmiegte sich an und tat doch nichts dagegen. Ich gab eine Mischung aus schnurren und knurren von mir, leckte gierig über seine Brust, sein Schlüsselbein und streifte mit den etwas spitzeren Zähnen seinen Hals, seinen Geruch einatmend. Dann schob ich den zweiten Finger ebenfalls in ihn, vorsichtig, hatte die Beherrschung noch, wollte mit ihm spielen, besitzen, in ihm sein … aber ich durfte nicht.
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Mi Jul 08, 2015 9:35 pm

Mochte ja sein dass er keine Waffen brauchte, aber das wusste ich ja nicht, auch wenn die Anderen erwähnt hatten, dass er jemandem den Kopf abgerissen hatte. Seine Sichel konnte er leider nicht mehr haben, die hatte mein persönliches Schreckgespenst und würde es ihm sicher auch nicht freiwillig zurückgeben. Überhaupt wenn ich mit ihnen sprechen konnte musste ich sie warnen, dass die anderen hinter den leuchtenden Kristallen her waren. Sie sahen hübsch aus, aber irgendwie hatte ich nicht das Gefühl dass man sie nur als Dekoration verwenden könnte…
Erstaunlich, dass sie in ihrer Gesellschaft auch schlechter gestellte Leute akzeptierten, diese gingen bei uns leicht unter und landeten auf der Straße. Ich selbst hatte kaum andere Begabungen außer meiner Heilkunst und wäre ich nicht in meine Familie reingeboren die allesamt angesehen Heiler waren, so hätte man mich wahrscheinlich als Teufelsanbeter oder Scharlatan an den Pranger gestellt. Menschen fürchteten sich einfach vor Sachen die sie nicht verstanden und die anders waren als sie selbst. Umso verwirrter, gerührte und beschämter wäre ich wenn er mir Schmuck gab und Ilidan mir erklärte das es quasi eine Aufnahme in die Gemeinschaft war. Ich wüsste jedenfalls jetzt nicht wie ich mit sowas umgehen sollte, viel zu groß das was dahinter steckte.

Na und wenn er ohnmächtig irgendwo rumgelegen hätte, wäre das noch lange kein Grund für Taima aufzustehen und sich Essen zu holen, wenn ich das tun konnte. Gut, ohnmächtiger Ilidan hätte wahrscheinlich erstmal bei allen Anwesenden für Sorge gesorgt und das Essen so vergessen, aber rein theoretisch gesehen. Selbst wenn er sich jetzt noch wohl fühlte, würde das spätestens dann nicht mehr der Fall sein wenn er sich so schnell übernahm, er würde es mir vielleicht nicht danken, aber ich fühlte mich besser so und konnte dann mit gutem Gewissen sagen, dass ich alles versucht hatte. Und er blieb ja auch brav, ließ sich füttern und aß sogar ein wenig Gemüse was ihm auch das Kraulen einbrachte, hatte selbst auch noch was gegessen was durchaus gut tat. Weniger gut würde mir jedenfalls die Höhe tun, egal ob es nur 3 Meter über dem Boden waren, 15 waren da schon viel, viel, viel zu viel. Und ich hatte auch nicht vor zu flüchten sondern würde darum bitten gehen zu dürfen, nachdem es Taima besser ging, war ja nur deswegen noch da oder? Jedenfalls hoffte ich es, ich hatte ihm ja nicht wehgetan sondern nur versucht zu helfen. Also bitte, sicher gab es auch bei den Nescu welche die es nicht schafften einem Tier das Leben zu nehmen sondern dankbar annahmen was die Anderen einem brachten, oder? Jedenfalls würde ich das nicht freiwillig können und könnte es dann wohl auch nicht essen, ich war Heiler, hatte mein Lebtag nichts anderes getan.
Nein, woher sollte ich auch wissen, dass er das so empfand, hatte noch nie jemanden mit Hörnern gesehen und würde das auch erstmal nicht mit seinem Verhalten in Verbindung bringen, immer hin hatte er im Wald nichts gebraucht und auch als ich des Mittags oder Morgens oder was auch immer war, aufgewacht war, hatte ich meine Hände nicht an seinen Hörnern. Ich fand sie einfach nur hübsch und war fasziniert weil sie offensichtlich lebten.
Es tat nicht weh, war nur etwas unangenehm, vielleicht auch weil mein Körper es von vorhin schon gewöhnter war, sein Finger hatte dort hineingepasst und mich zum Kommen gebracht, hoffentlich wachten die Beiden nicht davon auf was wir hier machten, was er mit mir machte, hielt mir mit einer Hand den Mund zu, während ich mich weiter an seinem Horn festhielt, meinen Körper ihm entgegendrückte, leise wimmerte und stöhnte. Erst seine spitzen Zähne, sein heißer Atem erinnerte mich daran was im Wald geschehen war, auch der zweite Finger, der weh tat, auch wenn er ihn vorsichtig reinschob, drückte gegen seine Schulten und wimmerte leise, diesmal jedoch vor Angst was passieren könnte, zuckte vor ihm zurück und kniff den Hintern zusammen. Meine Atmung beschleunigte sich, sicher veränderte sich auch mein Geruch von Lust zu Angst und ich presste fest meine Augen aufeinander in der Hoffnung das er aufhören würde, nicht sowas machte wie im Wald.
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Mi Jul 08, 2015 11:31 pm

Ach die Kristalle würde er hier überall finden, in Zweignestern gehalten spendeten sie hier licht, man konnte eine gewisse Sorte zum wärmen heizen und kochen verwenden, aber an den Waffen von mir waren sie nur zur Deko gewesen. Was sollte man damit sonst machen? Gab auch eigene Leute die nur für so was da waren, aus diesen Kristallen Lampen oder Deko zu machen oder sonstwas, Gab ja nicht nur Krieger bei uns und es brauchte Feingefühl für das Zeug. Keine Ahnung wie es wäre, wären die Nescu nicht fast ausgerottet gewesen, ob vielleicht mehr Ignoranz vorherrschte, die Eltern weniger Nachwuchs wollten, aber aktuell gab es nichts wichtigeres als die Gemeinschaft – und wie aggressiv es uns machte wenn jemand gefährdet wurde, dabei war es vermutlich fast egal wen es erwischt hätte, auch für einen ganz normalen Jäger der so zugerichtet zurückkam wäre zum Rachefeldzug aufgerufen worden – wir hatten schon für weniger Kriege begonnen.

Ilidan pennte mit seinem Lover in sich, dem ging es gut, der würde doch nicht mal merken … ja gut, doch, wenn alles Fleisch fehlte konnte es ja nur einer sein, wenn Kiri noch klein war und Bel unter ihm lag. Ich hatte ja jetzt was intus und war auch in Spiellaune gezwungen worden, so wie er mich kraulte ohne zu wissen was er anrichtete. Es war anders als im Wald, da war es meine Wahl gewesen, so aber verführte er mich, ich hatte ihn gewarnt, was sollte ich sonst noch machen? Er fasste sie ja nicht einfach nur an, er massierte die empfindsamste Stelle mit seinen dünnen Fingern, das musste doch passieren. Auch als ich ihn leckte ließ er nicht los, hielt sich nur noch weiter fest. Doch er war wirklich nicht für einen Nescu gemacht, für die das leichte Ritzen der Fangzähne Liebkosung wäre und zwei Finger kein Thema. Er verkrampfte, änderte nun doch sein Verhalten was mich wütend machte, was fasste er mich dann an wenn er das nicht wollte! Es war frustend, er war frustend, und ich wusste dass er weg musste damit ich überhaupt wieder alles in den Griff kriegte, ich knurrte zornig und lauter als alles was wir bis dato von uns gegeben hatten, auch hatte die Stimmung umgeschlagen und ich zog nicht nur die Finger zurück, sondern stieß ihn mit der anderen Hand vor die Brust und von mir weg, den Kopf schüttelnd um auch auf jeden Fall seine Hand loszuwerden, ansonsten konnte ich für nichts garantieren und knurrte ihn auch immernoch an, warnend, aber auch gefrustet, ihn anstarrend als könnte er das noch mal versuchen.
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Do Jul 09, 2015 4:31 pm

Mochte ja sein, dass sie damit keine Waffen herstellten, aber mein Volk glaubte das nun Mal und wollte sie haben. Zumindest war es das was ich bisher überlegt hatte. Warum auch sonst waren sie da so weit, dass sie sogar ein unschuldiges Wesen foltern würden? Das würde ich weder unterstützen noch sie nicht warnen, sie mussten wissen dass da noch mehr Leute kommen würden.
Wahrscheinlich wären sie auch enttäuscht und wütend, dass man die Kristalle nicht als Waffe benutzen könnte, wer wusste das schon, so oder so war es viel zu gefährlich und diese Gehörnten waren jetzt so lieb und fürsorglich gewesen, dass ich nicht wollte das irgendwem hier was geschah.

Er würde doch nicht wirklich komplett nur das Fleisch herausnaschen! Also bitte, da musste definitiv jemand her der auf ihn aufpasste und wenn es nur erstmal das Essen war und die Bitte nicht in irgendwelche Lager oder Fallen rein zu stiefeln. Das war ja schlimmer als ein Kind und das würde ich ganz sicher nicht verführen, allgemein wollte ich niemanden verführen ahnte ja nicht mal Ansatzweise was ich da machte. Sein Lecken war ja auch nicht schlecht gewesen, hatte mich nur auf dem falschen Fuß erwischt und für den ersten Moment hatte ich es auch genossen, bis jedenfalls der zweite Finger dazu gekommen war und damit die Erinnerung an den Wald. Auch wenn er dort nicht so brutal gewesen war, wie er es hätte sein können -wäre er vollkommen gesund gewesen- so war das doch zu viel für mich gewesen. Seine Fangzähne waren nichts mit dem ich normal klar kam, keiner den ich kannte hatte Fangzähne und er war so groß und so anders, wild, er knurrte, laut und erschreckte mich umso mehr, erinnerte mich nur weiter an den Wald und ich stieß einen entsetzten Schrei aus, rutschte, schlitterte halb über den Boden, er war viel stärker als ich und ich kugelte mich dort zusammen wo ich landete, weinte schluchzend und zog die Schultern hoch, hoffte das es aufhörte, dass er nicht weitermachte, dass er mich in Ruhe ließ. Warum konnte er nicht mit sowas aufhören und ein nein einfach nein sein lassen. So schnell ging das nicht, selbst wenn ich … nein ich wollte sowas nicht, wollte nicht sowas wie Ilidan und Bel da gemacht hatten, ich wollte einfach heim und meine Ruhe haben. War mir auch egal das ich nackt auf dem Boden lag, eingekugelt und zitterte, während Tränen meine Wangen herunterliefen und ich langsam nichts mehr um mich herum mitbekam.

Es war viel geschehen und der kurze Techtelmechtel mit meinem Liebsten war wundervoll gewesen, war auch ziemlich erschöpft von allem und nun wo alle in Sicherheit waren, wurde ich auch nicht gleich wach, grummelte leicht im Schlaf und zog meinen Liebsten etwas näher an mich, schnurrte leise als ich ihn spürte und schlief einfach weiter, wenn ich auch die Geräuschkulisse in meinen Traum einarbeitete.
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Fr Jul 10, 2015 12:06 am

Ach, keine Ahnung ob man damit Waffen machen konnte, ich wusste davon nichts aber es war ja letztlich eine Energiequelle, die man auch falsch nutzen konnte, keine Ahnung. Allerdings wäre es eher egal wieso die Siedler kamen, sie waren nun als Gefahr eingestuft und egal wieso sie kamen, würden sie unsere Waffen zu kosten bekommen, sollten sich Neue hierher verirren – auch wenn Kiri Mühe haben würde uns zu erklären wie viele es waren. Wie viele kommen könnten wegen etwas das es vielleicht gar nicht gab, immerhin wussten wir ja nicht wozu sie die Dinger benutzen wollten, hatten wir noch nie. Wozu auch, es waren schöne Lampen.

Doch würde ich, war doch genug Gemüsesaft an dem Fleisch dran oder etwa nicht? Auf Fallen würde ich jetzt auch aufpassen, wusste ja nun worauf zu achten war, aber Essensüberwachung war völlig unnötig, ich wusste eben was ich wollte und wie ich mich durchsetzte. Es gab nur wenig was wirklich beeinflusste, Kraulen zum Beispiel, oder streicheln, oder Fleisch, oder Hornstreicheln, aber sonst war ich eisern. Es war aufregend gewesen, intensiv, ich hatte mich auf die Berührungen eingelassen und wurde regelrecht stinkig, als mir das verwehrt wurde, der zwarte Schleier zerrissen wurde, ich meinen Willen nicht kriegte, er vor mir zurückschreckte. Eigentlich rief er mich so nur zu Besinnung, aber auch wenn er sowieso weg musste von mir, dann gern nicht nur weil das besser so war – er hatte nicht Nein gesagt, sich gerade noch angeschmiegt, natürlich wurde ich sauer.
Ich stieß ihn von mir und fixierte ihn, wie um sicherzugehen dass er mir nicht noch mal zu nahe kam, knurrte ihn weiter mit gebleckten Fangzähnen an und schüttelte den letzten Rest Erregung ab. Er sollte aufhören zu heulen, er war doch selbst Schuld, hatte ihm doch mitgeteilt dass Hörner tabu waren und dann spielte er doch mit und dann war ich der Böse, nichts da.
Meine Trotzreaktion nahm Überhand, ich rollte mich auf den Bauch und setzte das fort was ich vorhin begonnen hatte, nur weitaus entschlossener, stemmte mich auf die Arme hoch, hob den Oberkörper vom Boden und schob mein gesundes Bein unter meinen Körper, sodass ich mich aufrichten und stehen konnte – ich war so sauer dass die Schmerzen mir egal waren. So laut wie er war würde er Ili wecken, er sollte das lassen, der meckerte nur wieder, und so machte ich einen wackeligen Schritt auf ihn zu, fauchte ihn an still zu sein, ungeachtet dessen dass mein Körper noch nicht stehen wollte.

Wohlfühlen und Erschöpfung oder nicht, Ilidan war außer Stande so weit abzuschalten nicht zu bemerken wenn in der Nähe geknurrt, geschrien oder geweint wurde, zumal er guten Draht zu seinem Zwilling hatte und der Seele in diesem, als Bel sich bewegte wurde er wacher und blinzelte schließlich, noch immer sehr erschöpft. Dann jedoch war er schlagartig wach, als hätte man ihm ins Gesicht geschlagen, verstand wohl auch die Situation falsch mit einem wütendem, stehenden Taima und einem weinenden nackten Kiri.
Tai!!“, bellte er erschrocken und schlug ohne nachzudenken mit Seelenmagie zu, erlangte mit Gewalt die Kontrolle über die frisch in Taima versiegelte Seele und auch wenn es ihm leidtat, der sollte eh noch nicht stehen. Mit kurzer Geste knockte er ihn aus, was sich in kurzem Zucken äußerte, dann verklärte sich der Blick des älteren Zwillings und er sank wie in Zeitlupe auf die Knie, kippte mit einem Ächzen zur Seite und blieb reglos liegen, der schlief erst mal.
„Ach herrje.“, murmelte Ili und drückte sich hoch, Bel etwas grober anpackend aber das konnte der ab, Krieger und so. Ili ignorierte was aus ihm lief, als er aufstand und zu Kiri krabbelte, kein Blut, immerhin, dann legte er Kiri die Hände auf die Schultern, alles gut, keine Angst – am besten er legte ihm schnell wieder eine Decke um.
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   So Jul 12, 2015 3:07 pm

So oder so, sie wollten es haben, ob sie daraus Waffen machen konnten oder es einfach nur um des Besitzes willen haben wollten war da vollkommen egal. Sie hatten es sich in den Kopf gesetzt und wenn sie es wollten würden sie es sich holen ohne Rücksicht auf Verluste. Vollkommen egal auch wer sich ihnen entgegensetzte. Sie hatten Schwerter und nicht mehr lange und sie würden auch besseres haben als Pfeil und Bogen, zumindest wenn ich dem Geplapper des letzten verletzten Soldaten in der Stadt richtig zugehört hatte. Klang auch eher utopisch, hatte nicht geglaubt das es sowas jemals geben würde und ich wusste auch nicht wie man das nannte. So oder so würde es irgendwann gefährlicher werden, ich konnte Waffen sowieso noch nie wirklich leiden.

Gemüsesaft und Gemüse war aber ein Unterschied, das Fleisch schön und gut aber Gemüse würde auch öfter auf den Tisch kommen, schon alleine wenn er schnell wieder gesund werden wollte. Auf die Fallen sollte er wirklich achten, hatte Glück das es eine modifizierte gewesen war, eine echte hätte ihm das Bein abgerissen. Jedoch war ich mir sicher, dass er auch diese Erfahrung nicht gerne wiederholen würde. Ich hatte es auch interessant gefunden, war neugierig gewesen doch dann hatte die Angst überwogen. Mochte ja sein, dass es bei seiner Art so schnell ging und das sie einfach über das hinwegsehen konnten was geschehen war, doch neben er Sprachbarriere kam das auch noch dazu und ich hatte einfach nur Angst. Vor allem als er dann so wütend begann zu knurren und zu fauchen, wimmerte als Antwort und versuchte mich in mir selbst zu verstecken, formte eine Kugel, na eher ähnlich einem Fötus und krampfte zusammen, bemerkte nicht wie er aufstand und schreckte erst zurück als er auf mich zu kam, der Schrei ließ mich erschrecken und ich erstarrte, mit großen schockgeweiteten Augen. Blinzelte ebenso erschrocken als auf einmal die Augen TAimas sich veränderten, er auf die Knie fiel und dann einfach umkippte, aber ich hatte viel zu viel Angst, als das ich mich um ihn hätte kümmern können, wimmerte als nun Ilidan auf mich zukam und in eine Decke wickelte, schluchzte und schlang meine Arme um ihn, drückte mich fest, ich wollte das nicht, aber ich wollte auch nicht das Taima was passierte, ich wollte… einfach nur nach Hause. „Bitte… nach Hause…“, schluchzte ich Ilidan zu, auch wenn dieser mich nicht verstand.

Mein Traum war so schön gewesen, gut die Schreie der Wesenheiten klangen irgendwie Menschlich und trotzdem standen wir kurz vor dem Sieg als sich auf einmal was auf mir bewegte, mich wegschubste, öffnete blinzelnd die Augen und schaute zu wie Ili verschwand, wasn nu los? Müde legte ich den Kopf zur Seite und sah zu wie Taima zusammen sank und sich der süße Knackarsch meines Lieblings von mri entfernte, schnurrte stolz als mein Samen sein Bein entlanglief ehe er die Decke um den Rotschopf legte der… miserabel aussah. Grummelnd setzte ich mich auf, knurrte leise und stand dann ebenfalls müde auf, wuschelte Ili durch die Haare und zog Taima zurück auf die Decke, legte ihn ordentlich hin und zu, ehe ich mich nackt wie ich immer noch war hinter ihn legte, die Decke nebendran frei lies für Ilidan und den Rotschopf, war wohl besser wenn alle nochmal schliefen und die beiden nicht nebeneinander lagen, schloss die Augen und pennte weiter.
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Do Jul 23, 2015 8:40 pm

Niemand kriegte hier irgendwas, schon gar nicht kampflos, und wieso man anfangen sollte ihre Lampen zu Waffen umzubauen war Ilidan reichlich schleierhaft, aber auch kein Grund sich da jetzt mit zu beschäftigen – so lange wie man sie in Ruhe ließ. Die Nescu würden ihr Zuhause verteidigen, bis zum letzten Mann, jeder seine Liebsten, sein Zuhause. Dass man niemanden mit Hörnern unterschätzen sollte, war auch … klar, oder? Sie hatten ja nicht mal einen bereits Schwerverletzten ohne Verluste bändigen können. Mal sehen was daraus wurde.
Fallen aber hatte Taima wirklich nicht gekannt und Ilidan hatte nur eine Vorahnung gehabt, Tai würde sowieso noch mit ihrem Vater sprechen müssen bezüglich seiner Erfahrungen, wie viele und was er gesehen hatte, worauf sie aufpassen mussten. Damit sich das für niemanden wiederholen musste.

Aber musste er unbedingt wieder den Jungen erschrecken? So würde Ilidan nie beruhigt schlafen können wenn immer eine Katastrophe erwartet werden musste, auch jetzt fuhr er geschockt hoch noch ohne genau zu wissen was los war. Reichte schon dass Tai stand und der Kleine weinte, um alarmiert zu sein, während der große Held Bel einfach gepennt hatte, wie sollte Ilidan so je wieder normal abschalten? Menno. Er machte das nicht gern, seinen eigenen Bruder auszuknocken und das wortwörtlich, er durfte noch nicht stehen und schon gar nicht den Kleinen anrühren. Tai konnte erst mal so liegen bleiben, der Geistheiler hingegen nahm sich Kirians an, versuchte ihn zu beschwichtigen, herrje, Menschen waren wirklich sehr verletzlich, konnte sein Bruder da nicht drauf Rücksicht nehmen? Zumindest war es noch nicht so schlimm, dass Kiri ihn wegstieß, auch hier das Vertrauen verlor.
„Shsh … ruhig.“, murmelte er, wiegte den Kleinen und verstand trotzdem nicht was er wollte, wusste nicht ob er sagte dass er Angst hatte oder heimwollte, drehte aber den Kopf als Belial sich doch ins Reich der Beweglichen bequemte. Er tappte vorbei und zu Taima, der tief bewusstlos bleiben würde erstmal, um sich wieder hinzulegen, wobei Ilidan empört die Wangen aufblies und dann mit Kiri auf dem Arm aufstand, um Bel sacht in die Flanke zu treten.
„He, nicht schlafen.“, beschwerte er sich, „Mach ein Ritual fertig, okay? Das wird so nichts mit dem Reden, nächstes Mal passiert vielleicht was gravierendes … Kirian braucht eine Seele.“
Ich lehnte mich sehr, SEHR weit aus dem Fenster einem Fremdling die Seele eines Nescu geben zu wollen, aber er war sich sicher dabei.
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Do Jul 23, 2015 9:05 pm

Ich hatte das wirklich nicht gewollt, wusste auch nicht was mich überkommen hatte, eigentlich wollte ich gerade nur nach Hause, wollte ganz weg von hier, weg von Taima, weg vom Wald, wollte einfach nur in mein Bett… oder Patienten behandeln bis ich irgendwann vor Erschöpfung umkippte und nichts mehr denken, fühlen und spüren konnte. Ja das klang wunderbar, jetzt musste ich nur noch einen Weg hier herausfinden und alles würde gut werden, irgendwie. Ich konnte nichts dafür dass ich weinen musste, drückte mich an Ilidan und schluchzte, versuchte mein Gesicht in ihm zu vergraben, er war warm und tat mir nicht weh, brüllte mich nicht an und war mir nicht böse, alles gut, Ilidan war gut. Aus dem Augenwinkel sah ich wie sich etwas regte, zuckte erst zusammen aber dann entspannte ich mich wieder als ich Belial sah, der irgendwie komisch lief, schien fast so als würde er schlafwandeln, fragte mich verwirrt im Hinterkopf ob man dagegen was machen könnte, aber Ilidan sprach auch schon mit ihm, bekam ein Grummeln und dann setzte der Weißhaarige sich in Bewegung, was auch immer zu tun, schloss die Augen und krallte mich weiter an Ilidan fest. Riss sie erst entsetzt auf als dieser aufstand, schlang meine Beine um ihn und krallte mich fest, schaute mit großen Augen zu wie dieser dann Bel in die Seite trat. Eh.. hey… der mag doch nur schlafen, gab ein leises Geräusch von mir, ehe ich leicht den Kopf schüttelte, bitte nicht hauen… aber dieser konnte das scheinbar ab…

Der Traum war wundervoll gewesen, wir waren in der Schlacht gegen noch unbekannte Wesen gewesen, haarig und riesig mit Reißzähnen so groß wie mein Unterarm, eine wahre Pracht, auch wenn sie keine Hörner hatten so konnten wir ihr Fell mitbringen und Ilidan wäre sicher stolz auf mich würde ich ihm ein paar davon überreichen, vielleicht reichte es ja als Geschenk für das Ritual aller Rituale?
Ich grummelte, liebkoste meinen Liebsten, knurrte brav keinen Rotschopf an ehe ich mich wieder schlafen legte aber schienbar nicht durfte, Ili klang irgendwie nicht sonderlich begeistert, merkte ich vor allem daran als ich auf einmal seinen Schlanken Fuß in der Seite hatte. Uh, Schmerz ein riesiges Monster griff mich an. Aber mal im Ernst… er war nicht der Einzige der hier keinen Schlaf bekommen hatte und nur weil die Kinder sich nicht benehmen konnten… Aber gut, wenn Ilidan sagte dann wurde auch gemacht, auch wenn ich in der Bewegung des Aufstehens stockte und ihn beinahe entsetzt anstarrte, dafür aber schlagartig wach war. „Eine Seele?! Bist du verrückt? Euer Vater wird dich umbringen!“, rief ich aus, ignoriert dass der Rotschopf zusammenzuckte und stand auf, zog diesem leicht an den Haaren was ein Wimmern entlockte. „Wir wissen noch nicht mal ob er nicht doch eine Gefahr ist. Er sieht ja schwächlich aus, aber vielleicht ist es eine Finte…“, starrte Ilidan fest in die Augen ehe ich seufzte, die Finger von dem Kleinen nahm, ihm trotzdem nicht anders könnend beruhigend über den Kopf streichelte, Iil aufs Horn küsste und dann grummelnd aufstand. „Aber ich werde mich heroisch für dich opfern, ich hoffe du gedenkst meiner wenn dein Vater mich der Länge nach aufschlitzt.“
Gut nur, dass ich nicht so aufmerksam aufgeräumt hatte wie sonst, sondern nur fahrig, war also alles noch in der Nähe und ich baute es seufzend auf. „So… fertig.“
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Fr Jul 24, 2015 12:23 am

Taima würde nach dem Aufwachen auch immernoch wütend sein, eben seine Art mit Enttäuschung umzugehen, denn schließlich hatte der Junge sich ja angeschmiegt und sogar auf ihm abgespritzt, nur um dann loszuheulen wenn man auf diese Aufforderung zum vögeln einging. Das war unfair, für Taima zumindest, und damit das beste wenn dieser erst mal schlief und nichts mitbekam – immerhin ließ sich mit solcher Blockade in der Kommunikation eh nichts klären wer was wie gemeint hatte. Und so wie er sich an den Schamanen klammerte, würde der zukünftige Häuptling noch mal stinkiger werden, das war wirklich nicht fair, er hatte nichts gemacht außer Vergeltung und dann war das der Dank für das nicht beendete Leben. Pah.

Natürlich war Ilidan nicht böse, für ihn war der Schuldige in dem Fall eben klar und er würde sich des Kleinen annehmen, ganz gleich wer jetzt was gemacht hatte. Er legte auch den Arm um den Nacken Kirians, sodass der sich da tatsächlich verstecken konnte bis Bel mit seinem hochmotivierten Eingreifen fertig war (so müde konnte er doch von zwei Runden vögeln nicht sein, also bitte) und dann mit hochgehoben wurde. Ilidan war kein Krieger, aber immernoch Nescu und damit körperlich überlegen. Kirian zumindest, und er konnte Bel herumscheuchen wenn dieser ein Nickerchen zur falschen Zeit ansetzte. Er trat ja auch nicht kräftig oder so etwas, sondern stupste den Krieger nur wach, nicht um ihn zu ärgern (naja nicht nur) sondern weil er einen Entschluss gefasst hatte. Nein, jetzt durfte erst mal nur Tai schlafen während Ilidan die rothaarige Fracht auf dem Arm behielt und dennoch vorwurfsvoll dreinschaute. War letztlich nicht schwer, ihn wachzukriegen.
„Er wird es nicht erfahren, von mir zumindest sicher nicht.“, erwiderte er und zischte leise, shh, Bel fasst dir doch nur an die Haare, kein Weltuntergang, „Wenn er eine Gefahr wäre – wir hätten alle seelenruhig geschlafen und nicht gemerkt getötet zu werden. Und wenn es ihm nicht passt wird er den Jungen sowieso …“
Ilidan schüttelte den Kopf und seufzte, würde nichts bringen den anderen zu erklären dass das Wissen, dass der Rotschopf hatte, ihnen sehr helfen könnte, Ili vermochte auch nicht alles vorherzusagen. Sie waren viele, und er spürte doch dass Kirian friedlicher Natur war, glaubte ihm nur vermutlich niemand, weshalb Kiri dazu auch nichts mehr sagte und lediglich lächelte bei der sanften Berührung am Horn.
„Niemand schlitzt dich auf, Bel, das dürfte ja nicht mal ich.“, meinte er und setzte dann, nachdem die Rune auf dem Boden nachgezogen war, Kiri in seiner Decke sanft neben dem Ritualkreis auf dem Boden ab, erneuerte schnell die verwischten Runen und ging noch kurz zu Bel, ihm einen Kuss aufzudrücken und kurz sein Horn gegen dessen zu schmiegen.
„Dankeschön. Ich nehm nur eine Kleine, versprochen.“, damit war das Risiko weit geringer, so kurz nach einer anderen Beschwörung schon wieder eine zu machen, aber Bel würde aufpassen. Ili bedeutete Kirian noch, dass er dort sitzen bleiben sollte und ganz beruhigt sein konnte, trat dann in die Mitte des Kreises und begann wie immer im Schneidersitz das Ritual. Es wurde dunkel, still, erst dann erglühten die Kugeln und erste Schleier wurden erkenntlich, ehe wiederum zwei zum Spielen kamen, die den Schamanen mit sich hoben, aus dem Sitz zum Stehen trugen – eine weiß, die andere von zartem Rot. Es war letztere, die sich dann recht unkompliziert fangen ließ – jetzt hieß es nur hoffen dass es klappte und Kirian sich nicht gegen die Seele sperrte, die im Begriff war in seinen Körper transferiert zu werden.
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Sa Jul 25, 2015 12:44 am

Also normalerweise war mein Liebster ja zuvorkommend und lieb und umsorgte mich liebevoll, aber manchmal da konnte er ein Monster sein wie sein Bruder, ich liebte ihn dennoch, aber seine grausame, brutale Seite war einfach nicht tragbar. Ein Mann musste schlafen nachdem er seinen Geliebten gevögelt hatte, eine wohlverdiente Ruhe ehe man mit einem hübschen, wohlgeformten Mund an seinem Schwanz aufwachte. Und nicht mit einem herzlosen, grausamen Tritt in die Seite die mir sicher gebrochen wurde bei so viel Gewaltanwendung. Und dann! Wurde man auch noch so vorwurfsvoll angeschaut als würde man ihn alleine lassen während er sich um ein getriggertes Vergewaltigunsopfer kümmerte und einfach seelenruhig weiterschlafen, also bitte, als ob mir sowas zuzutrauen würde. Natürlich stand ich sofort auf, würde ihm ja auch bei allem helfen und unterstützen, auch wenn ich es selbst nicht gutheißen würde was er da tat. Einem Fremden eine Seele zu geben, nun, wenigstens konnte er uns dann etwas von den Wesen erzählen von denen er abstammte, konnte vielleicht sogar Pläne enthüllen und sagen was er getan hatte um mich um meinen wohlverdienten Schlaf zu bringen. Trotzdem dachte ich nicht darüber nach, schob es nach hinten, konzentriere mich nur auf Ilidan, darauf, dass ihm nichts geschah, keine negativen und keine positiven Gefühle, einfach nur ein schlichtes „Bitte schadet ihm nicht.“

Ich wusste nicht was passierte, schaute nur entsetzt, als der Weißhaarige getreten wurde, schüttelte den Kopf, nicht hauen habt euch lieb. Wusste ja selbst nicht was ich getan hatte oder was er von mir wollte, er hatte doch gemerkt, dass es nicht passte. Sich so zu streicheln und zu berühren würde gehen, aber alles andere war zu viel, hatte nur wehgetan und war nichts, was ich wiederholen wollte. Aber ich wollte auch nicht, dass jetzt irgendwem anders weh getan wurde, verstand das nicht und war nur noch mehr verstört, als Belial Ilidan so entsetzt anstarrte, ehe er irgendwas herrichtete, setzte mich brav auf den Boden und zog die Decke ein wenig näher, kuschelte mich hinein und schaute verwundert zu was die Beiden da machten. Schien irgendwas Ernstes zu sein, zumindest waren beide hochkonzentriert, blinzelte leicht als ich nach einiger Zeit tatsächlich etwas geschah, die Kugeln wurden hell, schaute mit staunenden Augen als da etwas weißes und etwas rotes um den jungen Mann schwirrte. Schien zu leben und spielen zu wollen, unwillkürlich lächelte ich und schaute zu, wie Ilidan in die Luft gehoben wurde. Huh, dann hielt er die rote in der Hand, welche zu mir kam, grüßte sie leise, streichelte über sie, als sie plötzlich näher kam und an mich kuschelte. Meine Hand fuhr über sie, drückte sie leicht und ich fühlte wie mir warm wurde. Schöööön.
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Sa Jul 25, 2015 2:12 pm

Jaja, Ilidan war ein Dämon in Person, oder besser konnte es sein, konnte jeder Nescu, wieso sollte er da eine Ausnahme darstellen? Man vergaß zu leicht, dass er und Taima die gleichen Eltern hatten und als Zwillinge durchaus Gemeinsamkeiten hatten, es hatte sich nur unterschiedlich ausgeprägt, jeder war auf seine Art fürsorglich oder auch brutal – Ili vor allem wenn es um Patienten und das Wohlbefinden anderer ging. Bel hatte doch geschlafen nach seiner hochanstrengenden Vögelmission, jetzt musste wieder Zeit für andere aufgebracht werden, pronto. Das korrekte morgendliche Wecken bekam er, wenn sie gerade niemanden in Pflege hatten, und dann konnten sie sich einander auch wieder besser widmen. Jetzt aber brauchte er die Unterstützung und bekam sie auch, obwohl es tatsächlich kein akzeptiertes Vorgehen sein würde einem Fremden eine Seele ihrer Vorfahren einzuflößen, so weit kam es noch. Aber es lieferte vielleicht wertvolle Informationen der Gegenseite, denn auch wenn Taima berichten konnte was passiert war, so kannte er nichts Internes der neuen Kreaturen – Kirian schon.

Bel protestierte nicht weiter gegen das Vorhaben, was den Schamanen lächeln ließ und Kiri vertrauensvoll auf den Boden setzen, damit er sich kurz ausruhen konnte bis es so weit war. Auch der Mensch schien sich so weit beruhigt zu haben einfach ruhig sitzen zu bleiben, vielleicht genoss er ja auch die Show und konnte sich damit ablenken, wieder beruhigen. Natürlich war es notwendig konzentriert zu sein, es durfte nichts schiefgehen, wenn es nicht beiden Heilern schaden sollte, und auch Bels Unterstützung war notwendig – Ili konnte das zwar allein, wäre aber ein wenig verunsichert nach so langer Zeit zusammen wenn der Krieger mal nicht dabei wäre.
Aber es lief alles glatt, die Seelen reagierten schnell und gerade schwächere ließen sich leicht fangen, zum Spielen überreden und letztlich kontrollieren, sodass er es zu Kiri schicken konnte – der sich nicht wehrte, aber ohne Vorkenntnisse das gleiche tat wie Ilidan. Dieser lächelte leicht, zusehend wie sich die rötlich schimmernde Seele anfassen und kuscheln ließ, doch sie musste hinein, damit sie später nicht wieder entweichen konnte. Ilidan entließ die helle, weiße Seele wieder und fokussierte sich auf die andere, die sich bereits anschmiegte, es benötigte nur einen geringen Aufwand um sie mit sanftem Nachdruck in Kirian zu versiegeln, dessen Körper kurz aufglühen würde – und auch er würde von mehr Kraft profitieren, anfangen automatische Selbstheilung zu entwickeln, aber das würde erst noch dauern. Ilidan schwankte, sank aber diesmal nicht in sich zusammen, als das Glühen erlosch und das normale Licht wieder anging. Er tappte zu Bel, ließ sich gegen ihn sinken und küsste ihn.
„Jetzt kannst du dich wieder hinlegen.“, meinte er und lächelte, ehe er sich zu Kiri umwandte und ihm über den Kopf streichelte, „Alles gut?“
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Mo Jul 27, 2015 2:04 am

Sagte ich doch, er konnte ein grausames Monster sein, so oder so liebte ich ihn aber und würde alles tun um ihn glücklich zu machen, das Schicksal eines verliebten Mannes. Ili war nicht nur zu mir sondern auch zu seinen Patienten durchaus brutal wenn diese nicht spurten und gleich wieder in die nächste Schlacht ziehen wollten, die Fesseln waren nicht nur wenn sie sich zu sehr wehrten und weh tun würden, sondern auch für jene Nescu die sich aufbäumten und versuchten zu flüchten. Nur das es mittlerweile einfach niemand mehr tat aus reiner, purer Angst wobei das wirklich nur Spaß war, wir Nescu vertrauten einander und waren nun mal füreinander da, umsorgten uns und waren da dann auch rabiater wenn wir selbst nicht drauf achteten was unsere Gesundheit verschlechterte.
Hey es war nicht nur die Vögel Mission gewesen, ja? Genau genommen war die sogar weniger anstrengend gewesen als der permanente Stress und das Unwissen was mit Taima war, der selbst jetzt noch Mist baute wenn er schlief, immerhin war ich vorhin auch wach geblieben um auf Ilidan aufzupassen und hatte keine Seele bekommen, ich war erschöpft und konnte nicht mehr wirklich. Trotzdem konnte ich ihm nichts abschlagen und würde auch das Ritual mit ihm durchziehen, das nächste Mal würde ich die Beiden aber auch K.O. schlagen wenn sie wieder muckten, damit hatte ich nämlich auch keine Probleme. Zumindest der Kleine schien fasziniert zu sein von dem was geschah, sah aus als würde er sich nicht groß dagegen wehren und machte es sogar instinktiv richtig, wobei es natürlich auch sein konnte, dass er wusste was da geschah, dem faszinierten Blick zu schlussfolgern hatte er jedoch keine Ahnung, sah auch vollkommen erschrocken und enttäuscht aus als die Seele in ihm verschwand, patschte sich gegen die Brust und schaute mit schiefgelegtem Kopf und leicht überfordertem Blick Ilidan an, was mich beinahe auflachen ließ, schaffte es gerade noch mir das zu verkneifen. Ich war dann aber doch froh darum das Ili kam und mich zurück ins Bett schickte, strich ihm nochmal zärtlich übers Horn ehe ich mich zu Taima legte und diesen kuschelte, war zwar nicht ganz so toll wie Ili, aber er war grade die einzige Option, zumindest bis dieser sich mit dem kleinen Rotschopf her bequemte.

War komisch wie die Beiden sich ansahen, was Ilidan da dann machte, es sah fast wie ein Tanz aus als die leuchtenden Dinger kamen und es war so schön warm wie das rote Kügelchen sich bewegte und an mich schmiegte, konnte gar nicht anders als sie zu kuscheln und dann…. War sie auf einmal weg, schaute entsetzt, wo war sie? Ein Blick zu Ili half mir auch nicht weiter, die weiße war auch verschwunden was mich traurig schauen ließ, dafür war mir aber warm um die Brust, fühlte sich fast wie eine innere Umarmung an und lächelte zögerlich. Dann war es fast als würde ich leuchten, war jedoch so schnell vorbei und keiner der Beiden schaute irgendwie seltsam also hatte ich es mir wohl eingebildet, schüttelte leicht den Kopf, vielleicht sollte ich ins Bett gehen. Schaute dann auch zu wie Ilidan halb in sich zusammensackte, er sah müde aus und Bel sowieso, der hatte immer wieder verhalten gähnen müssen, wurde jetzt aber mit einem Kuss belohnt was mich erröten und wegschauen ließ, während sich das warme Gefühl in meiner Brust verstärkte, fast durch meinen ganzen Körper zu krabbeln schien, mich beruhigte und wirklich schön war. Die beiden sprachen miteinander und ich zuckte leicht zusammen als ich auf einmal Bruchstücke hörte, huh? Hatte Ilidan gerade gefragt ob alles gut war? Ich hatte nur das Gut verstanden, seine Hand und das hübsche Lächeln auf seinem Gesicht das auch sein Bruder hatte was mich dazu brachte noch verwirrter zu schauen. „warum… versteh ich dich?“, fragte ich, blinzelte und zuckte leicht zusammen als eine leicht gereizte Stimme aus Bels Richtung kam. Wobei das: „Jetzt halt die Klappe, leg dich hin und schlaf dich aus“ eher als „Halt dich. Schlafen.“ Ankam. Warum sollte ich mich halten, ich war verwirrt, aber schlafen klang gut, kuschelte mich wieder an Belial, allerdings so, dass ich weit weg war von Taima.
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Di Jul 28, 2015 9:52 pm

Besagtes Monster würde ebenfalls alles tun damit Bel glücklich sein konnte, zumindest so weit wie er schon bereit war zu gehen - aber auch seinen Schwur für die Ewigkeit würde er bekommen und auch die Kinder die sie beide wollten, nur...halt noch nicht jetzt. Es war ja nicht nur für Bel eine Qual und letztlich musste nur noch eine Lösung gefunden werden fur die Sorge die Ilidan einfach nicht abschalten konnte, sowohl für den Clan als auch die eigene Familie nicht ausreichend da sein zu können. Für das Wohl anderer konnte er tatsächlich rabiat werden, wie man sah auch ohne Hemmung seinen eigenen Bruder ausknocken damit er nicht sich oder anderen schaden konnte. Würde er auch mit Bel machen, nichts da vögeln wenn er verletzt war. Nescu dachten sowieso nahezu unzerstörbar zu sein aber dann kein Gemüse essen und nachts unten rumlaufen... Aber er wusste ja wie erledigt Bel war, brauchte nur wirklich noch dessen Hilfe damit Kirian gefahrlos seine Seele kriegen konnte, zwar konnte Ili das allein, dich bei einer mächtigeren, aufdringlichen Seele hätte er sonst ein Problem. Nur schaffte Ili ums Verrecken keine Seele mehr, die stark genug war um Bel zu helfen, er würde diesen im Anschluss einfach versorgen und betüddeln bis zum geht nicht mehr, sein tapferer Krieger... Aber noch konnte er ja, ging, und dass Ilidan selber KOs austeilen konnte hatte er ja gerade bewiesen.
Apropos, sie sollten sich alle noch etwas ausruhen, Kiri durfte sich noch erholen von der in ihm verschwindenden Seele und in der Zeit bekam Belial seinen Dank. Was würde der Schamane nur ohne ihn tun außer vereinsamt sterben... Noch ein Gutenachtkuss und dann legte dieser sich wieder zu Taima der vollkommen reglos das Bett hütete und würde jetzt auch schlafen können.

Ilidan aber wandte sich noch mal Kiri zu, der recht irritiert wirkte, kein Wunder, er hatte ihm ja nicht erklären können was jetzt warum passierte und wie es sich auswirkte, aber da er ein Geistheiler war dürfte es nicht lange dauern um sich damit zu arrangieren. Vielleicht konnten sie morgen bereits mit ihm sprechen? Er wusste nicht wie lange Vater ihn noch dulden würde... von daher war etwas Eile geboten. Auch der Junge sagte etwas, Ili verstand nur 'dich' und dass es eine Frage war, er machte eine besänftigende Geste mit der Hand, um ihm zu demonstrieren dass alles gut war, sie konnten später drüber reden. Bel meldete sich auch schon aus seinem Deckengrab, und irgendwie verstand Kiri auch das und legte sich neben Bel - es sah wirklich süß aus wie die drei sich einkuschelten, und der Schamane kniete sich ans Kopfende des Bettes, neigte sich herab.
"Gewöhn dich dran, Superpapa, irgendwann haben wir eigene.", murmelte er diesem leise zu, küsste ihn auf die stirn und fing dann an, sowohl Bel als auch Kiri sacht den Kopf zu kraulen, damit sie schlafen konnten, Tai kriegte eh nichts mit. So lange bis Ili selbst fast umkippte, dann legte er sich neben dem Rotschopf auf das Lager und zog noch mal die Decken über allen zurecht. Sie brauchten durchweg Ruhe, mal sehen wie es Kiri später ging ...

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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Mi Jul 29, 2015 12:12 am

Ach als ob ich ihn wirklich als Monster ansah, war ja schon froh ihn zu haben und fand das total ulkig wenn er die Patienten verängstigte, zumindest wenn nicht ich der Patient war, wobei von ihm verängstigt zu werden weit besser war als Sexverbot zu bekommen. DAS war wirklich grausam, wenn er halbnackt oder in Ritualbemalung vor einem stand und man nicht anfassen durfte. Es war mir doch egal ob wir eine Familie gründeten solange ich ihn hatte, solange er an meiner Seite war und ich liebte ihn genug dass es mich nicht störte wenn er mich vom schlafen abhielt und half ihm auch bei so wahnsinnigen Sachen wie Wildfremden kleine Seelen zu verabreichen. Ich brauchte auch selbst gar keine Seele und selbst wenn hätte ich ihm das nicht gesagt und ihn nur ins Schlaf Lager geschleift und draufgelegt, damit er nicht mehr wegkam. Er musste sich auch ausruhen und genau das war der Grund gewesen aus dem ich ihm dann dennoch geholfen hatte, brachte nichts wenn er zusammenbrach und es ihm miserabel ging. Aber er schaffte das und ich musste dann auch lächeln als ich sah wie der Rotschopf die Seele behandelte, zumindest war sie in guten Händen, er sah nicht so aus als würde er sie schlecht behandeln so lieb wie er sie anlächelte und mit ihr kuschelte. Ich warf einen kurzen Blick zu Ilidan, zog die Augenbrauen hoch und zuckte dann mit den Schultern, na würde schon werden. War mir egal, das konnten wir morgen besprechen, taumelte auch mehr als dass ich lief und küsste Ilidan zur guten Nacht und legte mich zu Tai wo ich mich ankuschelte und wie tot schlief, würde nicht aufwachen und wenn das Haus zusammenbrach.

Ich war verwirrt, was war das gewesen? Dabei bekam ich aber keine Erklärung, sondern ein Lächeln und tätscheln. Ilidan versuchte mir zu erklären dass ich schlafen sollte oder alles gut würde, alles okay, hm… egal. Bel rief und ich folgte, krabbelte zum Bett und kuschelte mich hin, an ihn, der schon bald regungslos und tief schlief, musste leicht lächeln und kuschelte mich näher zu ihm, schloss ebenfalls die Augen, schaute dann nur kurz hoch als Ilidan nochmal was sagte, aber dieser schien mit Bel zu reden, schnurrte dann leise als ich gekrault wurde, hmm schön. Blinzelte und versuchte wach zu bleiben, drehte mich dann müde um als Ilidan sich dazulegte und legte meinen Arm um ihn, wollte ihn auch kuscheln und streicheln, ein wenig zurückgeben, aber zu viel kam ich nicht, da meine Augen mir selbst zufielen. Schlief selig ein, eingekuschelt zwischen den Beiden und weg von Taima von dem ich verwirrend träumte. Überhaupt waren meine Träume anders als sonst, fast so als wären es nicht meine, war komisch, aber ich würde mich nicht daran erinnern am nächsten Morgen.

Das Zwitschern von Vögeln war das nächste was ich hörte, als ich eingekuschelt an zwei warme Körper dranlag und leise grummelte, die Augen noch nicht öffnete. Viel zu schön war das gerade so, kuschelte mich noch ein wenig näher an die muskulösere Form, hm, geborgen, fühlte sich toll an, blinzelte dann irgendwann leicht und öffnete die Augen, erst desorienterit dann kam alles wieder zurück, seufzte und versteckte mich ein wenig unter der Decke. Das war doch alles schwierig, ich wollte wieder heim, da würde sowas nicht passieren, da hatte sich nie jemand getraut mich anzufassen. Sie hatten Angst, dass ich sie sterben lassen könnte – nicht das ich es täte… egal was ein Mensch einem anderen antat, man selbst durfte da nicht richten- und so war das eine ganz neue Erfahrung, noch ging es mir aber gut, war einschneidend gewesen aber nicht so dass ich traumatisiert wäre, ein Glück zumindest wie ich fand. Ich bewegte ein wenig meine Muskeln, seufzte und wand mich aus der Umarmung, kaum dass ich weg war drehte Belial sich um und kuschelte sich an seinen Freund, Geliebten, was auch immer sie waren und schnurrte leise, ich tapste vorsichtig um sie herum und zog eine Dekce die da noch lag über Taima, musste ja nicht sein wenn dieser sich erkältete, stand dann auf und lächelte leicht auf die Drei herunter, sah wirklich niedlich aus, setzte mich dann im Schneidersitz hin und schloss die Augen, konzentrierte mich auf meine Atmung und meditierte langsam vor mich hin, ehe ich anfing ihnen etwas vorzusingen, leise um sie nicht zu wecken, aber ich hatte Lust dazu. Es war ein altes Wiegenlied das meine Mum mir immer vorgesungen hatte.
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Fr Jul 31, 2015 11:50 pm

Niemand von ihnen war ein Monster, brutal zwar, Nescu eben, aber das nicht aus reiner Böswilligkeit, es prägte eben wenn man wusste vor wenigen Generationen vom Aussterben bedroht gewesen zu sein, in einer Umgebung in der man eigentlich täglich sterben konnte – und Bel sogar an Sexverbot, wobei Ili das eh nie selber umsetzen könnte. Bel hatte sich nach dieser Mithilfe noch mehr Ruhe verdient als eh schon und würde morgen auch seine Zuwendung kriegen, keine Seele, aber schön innige Massage und ein bisschen verwöhnen war sicher drin. Wenn die anderen beiden Ruhe gaben, was zu bezweifeln war wenn Taima sich erholte. Aber noch schliefne sie alle, dicht aneinander gekuschelt und ordentlich zugedeckt, zumindest als Ilidan fertig war mit kraulen und warm verpacken, waren ja alle fast nackt und es ja trotzdem etwas frisch nachts. Es war schön, er wachte auch nicht noch mal auf, was wohl geschehen wäre, wenn jemand hergekommen oder aufgewacht wäre.
So kuschelte er eben mit Kiri, darauf sensibilisiert falls es diesem nicht gut gehen sollte und ihn beruhigen wollend. Es konnte sehr verwirrend sein, eine Seele zu bekommen je nachdem wo diese herkam und was sie erlebt hatte, und er wusste nicht wie das bei Hornlosen wirkte …
Die entspannte Situation mochte auch mitschuldig sein, zusammen mit fürchterlicher Erschöpfung, dass Ili nicht wachwurde als sein Kuscheltierchen sich bewegte und dann von ihm löste, er war ja immernoch da irgendwo bei Warm und robbte nur träge herüber, mh, Bel, roch nach Bel … zumindest bis nach einer weiteren Weile Taima und ich parallel erwachten.

Ich hatte geschlafen, tief und fest und gezwungenermaßen, bis Ilidan pennte und keine Kontrolle mehr ausüben konnte. Müde war ich aber dennoch und zudem geschafft, hätte noch nicht aufstehen sollen so früh und ohne Hilfe, war so wütend gewesen und würde es beim Aufwachen nur deshalb nicht sein, weil ich gut geschlafen und schön geträumt hatte, zuhause ging es mir besser, viel besser. Bel schlief ruhig und war schön warm, sodass es keinen Grund gab aufzuwachen, aber als Ilidan vom leichten Gesang aus seinem Traum gerissen wurde tat ich es auch – nicht weil es laut oder erschreckend war, sondern weil wir es mit jemand anderem assoziiert hatten, der nicht mehr unter uns weilte um zu singen. Die Melodie mochte eine andere sein, die Szene aber eine Ähnliche, selbst wenn es 30 Jahre her war, und wir beide schlugen gleichzeitig die Augen auf und suchten kurz etwas verwirrt nach der Geräuschquelle. Während Ili aber nur etwas wehmütig seufzte, sich an Bels Schulter schmiegte und verkuschelte, streckte ich mich unmerklich und setzte mich flüssiger als gestern, aber noch ungelenk auf. Ich war nicht wütend, mein Kopf dröhnte, sodass ich mir an die Stirn fasste und eine Weile nicht wissen würde, was passiert war – Ili hatte an meiner Seele herumgepfuscht. Aber ich erinnerte mich, dass ich hatte gehen wollen gestern und ächzte leise, schob vorsichtig die Decke von mir und legte sie über meinen Bruder und seinen Noch-Freund. Ich hatte Kiri bemerkt und mich erinnert dass ich sehr wütend gewesen war, und dass es nichts brachte das zu reaktivieren. Ich musste mit Vater sprechen, wollte zu meiner eigenen Wohnung damit Ilidan sich erholen und die Zeit genießen konnte … also machte ich mich daran, einfach zu gehen, mied es den Rotschopf anzusehen und knurrte nur leise, als Nachweis meines Unmuts. War nicht weit, nur zwei Baumbrücken weiter, das schaffte ich, auch wenn mein Körper immernoch sehr schmerzte.
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Selena

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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Sa Aug 01, 2015 2:18 pm

Natürlich war niemand von ihnen ein Monster, Bel würde es auch nur aus Spaß sagen um den kleinen zu erschrecken wenn es ihm wieder besser ging, aber dann sicher auch nur mit dem Hintergedanken einen Nackenklapser von Ilidan zu kriegen und eine nicht ernst gemeinte Rüge. Eigentlich waren sie alle total nett und umgänglich wenn sie einen kannten, wenn man dazu gehörte, hatte dieser ja auch gemerkt als er seinen Stamm verlassen und sich den Nescus angeschlossen hatte. Bel könnte auch erst liebkost werden wenn der Kleine selbst verschwand, also erst wenn sie ihn heim brachten, nun zurück in das Dorf das bald nicht mehr existieren würde.

Ich hatte gut geschlafen, etwas verwirrende Träume gehabt aber nichts Schlimmes, einfach nur seltsam und es waren immer wieder viele Gehörnte in meinem Traum aufgetaucht, als ich erwachte fühlte ich mich warm, erfrischt und ausgeruht, was durch die kurze Meditation nur verstärkt wurde. Mein Singen schien die zwei Brüder zu wecken, verstummte um sie nicht weiter zu stören, auch wenn Ilidan nur seufzte und sich wieder ankuschelte, prompt weiterschlief an Bel der mittlerweile lautstark schnarchte, niedlich irgendwie wie Ilidan von meinem Singen aufwachte aber nicht von dem Krach den der Weißhaarige machte. Ahnte ja nicht, dass ich bei den Brüdern alte Erinnerungen weckte, traurige Geschichten hervorrief, ich hatte ihnen nur etwas Gutes tun wollen und starrte nun Taima an, welcher sich streckte, verrenkt aufsetzte und erstmal verharrte, seinem Gesichtsausdruck zufolge hatte er Kopfschmerzen, war verwirrt, hoffenltich war nichts kaputt? Dann aber stand er auf, murrte, bewegte sich auf die Türe zu um zu gehen, was mich erschrocken aufspringen ließ, dafür sorgte dass ich das Gleichgewicht verlor und fast über Belial und Ilidan stolperte, mich grad noch fassen konnte, kurz bevor ich mit Ilidans Hörnern kollidierte. „Nein.. warte du darfst doch noch nicht aufstehen.“, brachte ich hervor, zögerlich, flehend? Es hatte süß ausgesehen wie er die Beiden zugedeckt hatte, aber er musste erstmal selbst gesund werden ehe er sich um andere kümmerte. Er war schon an der Tür gewesen als ich es gesagt hatte, schaute mich schnell um und nahm einfach entschuldigend die Decke die er über die Beiden gelegt hatte, war warm und roch nach ihm was mich leicht zusammen zucken ließ, ehe ich durch die Tür huschte, bereit den Mann aufzuhalten ehe er etwas Dummes tat. Ich trat gerade zur Tür heraus, als ich vor mir einen Balkon sah, nicht abgezäunt, nur durch dünne Seile, sodass ich sehen konnte, dass wir definitiv nicht mehr auf dem Boden standen. Die Aussicht war wirklich atemberaubend, in meinem Fall sogar wortwörtlich, packte mich am Türrahmen fest, ehe ein leises jämmerliches Wimmern meinen Mund verlies und ich langsam am Rahmen heruntersackte, krallte mich sowohl in Decke als auch in Holz fest und schloss die Augen, krampfhaft, versuchte ja nicht loszulassen und wenn man versuchen würde mich weg zu ziehen würde ich wahrscheinlich treten und anfangen zu schreien, während ich panisch weiter nach irgendwas greifen würde, irgendwas das sich nicht bewegte, nicht warm war sondern fest irgendwo angebracht.
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Kitsune

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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   So Aug 02, 2015 4:49 pm

Ach, den Kleinen erschrecken wäre gemein, er hatte so doch schon genug zu knabbern und man musste ihn ja nicht noch ärgern, aber Ilidan würde sich Mühe geben Bel angemessen zu bestrafen, schämen sollte er sich! Wobei es natürlich schwer war, Nescu und ihre Art untereinander, sie verstanden sich sehr gut und standen auch füreinander ein. Doch so lange bis Kiri weg war die Finger von Bel lassen kam nicht in Frage – er war lange weg gewesen und danach Taima, sie brauchten mehr Zeit miteinander wenn das herum war und sich alle erholt hatten. Aber er war ja immernoch der Meinung, dass Kiri da nicht wieder hindurfte, er könnte sterben und das nicht nur durch Nescu die ziemlich pissig drauf waren.
Konnte Kiri auch nicht wissen, woher auch, er verstand ja kein Wort und selbst wenn hätte er gewiss nicht erfahren dass er gerade einen toten Elternteil gesangstechnisch wiederbelebte. Es war nur eine Erinnerung, die beide kurz aufschrecken ließ und Ili animierte Nähe zu was anderem sehr vertrautem zu suchen.

Ich hingegen war zum Glück zu verwirrt mich groß zu wundern, es hätte mich vermutlich wirklich traurig gemacht schon allein weil es ja gestern erst zum Eklat mit Vater gekommen war und dieser daran auch noch knabberte, würde es bestimmt noch lange tun, so war es eben mit einer zerbrochenen Lebensbeziehung. Ich hatte aber nichts gemerkt, brauchte etwas um die Situation zu verstehen und zu beschließen aus ihr herauskommen zu wollen. Hause, ich wollte in mein eigenes damit ich nicht länger unter Ilis Dauerbetüddelung sein müsste, er brauchte auch etwas Zeit für sich und ich kam schon zurecht – auch wenn ich wegen gestern immernoch etwas sauer war. Nein, nichts kaputt, nur eben Restschäden die mich ein wenig einschränkten, und ich kapierte im ersten Moment auch gar nicht dass ich den Rotschopf verstanden hatte – natürlich durfte ich, pah. Würde einige Momente dauern bis ich begriff, dass ich ihn ja gar nicht verstehen dürfte, auch wenn einiges noch undeutlich war, und dann lief er mir auch noch nach – erst anschmiegen, dann heulend verziehen, jetzt wieder ankommen, der Kleine wusste auch nicht was er wollte.
Statt mich anzufassen rannte er aber an mir vorbei, schien mir den Weg versperren zu wollen oder was auch immer, ich hielt auch tatsächlich inne, aber da war ja zum Glück der Türrahmen zum dran festhalten. Was nicht nur ich tat, sondern der Rotschopf, der kreidebleich geworden war und dann herabsank, komisch, was war denn jetzt los? Ich sah mich um, aber da war niemand in der nächsten Nähe, der ihm Angst einjagen könnte, und Höhenangst kannte unsere Rasse nicht, ich wusste also nicht was los war, wollte er einfach hierbleiben? Sitzstreik?
Ich zuckte die Schultern, hockte mich – wegen meines Beins vorsichtig – hin und langte ihm um die Taille, um ihn vom Rahmen abzuzupfen. Ich war verletzt, aber eben Nescu und er ein Federgewicht, konnte ich ja nicht wissen wieso er sich so wehrte, wenn ich ihn über die Schulter Warf und über die Baumbrücken spazierte, waren ja nur zwei bis ich zuhause war (und bei dem in der Mitte vorbeischlich, gehörte nämlich Papa der aber zum Glück nicht da zu sein schien). Ich hatte Anfangs schon einige Mühe ihn festzuhalten, wenn er so herumzappelte fiel er noch runter wie die Decke, die über die Seile und nach unten gesegelt war, hups. Aber ich hielt es für besser ihn erst mal bei mir zu lassen, also sah ich zu ihn mit in meine Baumhöhle zu schleppen, da gab es genug am Rand zum dran festhalten.
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   So Aug 02, 2015 8:42 pm

Quatsch der würde das schon verpacken, war vielleicht auch besser wenn er verschiedene Sachen mitbekam und nicht nur das eine jetzt verarbeiten musste, ein wenig Neckereien durften schon sein. Vielleicht könnte er sich ja dann auch etwas darauf konzentrieren und die schlimmeren Sachen vergessen, damit man das dann nach und nach bearbeiten konnte?
Wäre gemein wenn ich dafür bestraft werden würde, vor allem weil ich es ja nur gut meinte. Genauso gut wie ich es meinte wenn ich ihn nun halb aufwachend an mich heranzog, mich an ihn schmiegte und unsere Hörner verhakte, dafür sorgte dass er mich spürte mit allem was er hatte. Der kleine rothaarige hatte schon genug Blätter aufgewirbelt für die kurze Zeit die er nun da war, wäre schön ein wenig Zeit alleine zu verbringen, ahnte ja nichts davon das dies schon bald geschehen würde. Würde der Rotschopf zurückkehren würde er wahrscheinlich entweder von den Nescus, von den Wesen des Waldes oder seinen Leuten getötet werden, war sicherer hier und niedlich war er ja irgendwie, könnte man ja vielleicht als Haustier halten? Wie auch immer, der Gesang störte mich nicht, weckte in mir auch keine Erinnerung, bei uns hatte es nicht so viel Musik gegeben und an meine eigene Mutter erinnerte ich mich nur zu gut, das letzte Mal hatte sie mich verfolgt um mir den Hintern zu versohlen da ich es wagte einfach so zu verschwinden, gut ich war mehrere Wochen weg gewesen und hatte nicht Bescheid gegeben aber hey... Kein Grund mir in dem Alter den Hintern zu versohlen wenn ich die Liebe meines Lebens gefunden hatte ts. Ilidan hatte ich natürlich nichts davon gesagt, das wärs ja noch damit würde er mich auf ewig aufziehen.

Ich derweil hatte kurzzeitig wirklich Angst, dass er wieder sauer wurde, verstand nicht was er von mir wollte, konnte aber auch nichts für das was in der Nacht passiert war, vollkommen rein aus Instinkt geschehen und mir wirklich peinlich. Noch betretener wäre ich natürlich wenn ich gewusst hätte was ich da schon wieder anstellte, seit ich bei ihnen war hatte ich nur anstößige Sachen gemacht, dabei war ich normalerweise niemand der dahingehend groß auffiel, wollte auch sicher keine alten Wunden aufreißen, gut nur dass ihr Vater nichts davon mitbekommen hatte. Da Taima nichts sagte sondern einfach weiterging konnte ich nicht ahnen dass er mich teilweise verstand oder gar ganz hatte keine Ahnung von der Seele die in mir schlummerte und sich mit der meinen langsam aber sicher verband, verschmolz, meine Seele und auch meinen Körper veränderte. Ich machte mir Sorgen um ihn, sah auch noch nicht so gut aus und vielleicht wäre es auch besser wenn er daheim in Ruhe gesunden konnte, wollte aber irgendwie nicht das er ging und wie ging das besser als seine Verletzung vor zu schieben?
Klar wollte ich ihn aufhalten, traute mich aber nicht ihn anzufassen aus Angst was dann wohl wieder geschehen würde, aber der Blick nach draußen ließ mich wünschen es doch getan zu haben, wäre zumindest alles weit weniger schlimm als das. Ich zitterte, unkontrolliert und versuchte mich so fest zu krallen, dass meine Knöchel weiß hervortraten, war selbst kreidebleich im Gesicht und hielt die Luft an, ja nicht atmen, nicht rühren, wenn ich mich nicht regte konnte nichts passieren, konnte der Boden nicht näher kommen, alles gut. Dabei bekam ich auch nicht mit wie er sich näherte, auch zu Boden sinken ließ, erst die Hand an meiner Taille ließ mich stocken, nach vorne rutschen, näher zum Türstock, hielt mich fest, ganz fest und versuchte nicht loszulassen, als er mich einfach so davon wegzog, hatte kaum Chance gegen ihn und wimmerte leise. „Bitte… nicht… nicht weg.“, murmelte ich, schaffte es nicht mal zu schreien, kaum das ich den Türrahmen verlor krallte ich mich an ihm fest, egal wo, war mir egal, kurz auch in seinen Haaren, schlang meine Beine um seinen Arm, seinen Oberkörper und presste mich fest an ihn, fing erst an zu zappeln und mich zu wehren als ich sah wie er sich in Bewegung setzte, spürte die Erschütterung und erstarrte vor Entsetzen als ich sah dass er direkt auf eine Brücke zusteuerte, versuchte mich von ihm weg zu drücken aber sein Griff war unerbittlich und ich fauchte leise, wimmerte und starrte erstarrt der Decke hinterher die nach unten auf den Boden fiel und fiel und fiel und… ich stöhnte erstickt und krallte mcih wieder an ihm fest, drückte meine Finger in sein Fleisch, meine Beine schlossen sich wie Schraubstöcke, nja für ihn wahrscheinlich eher wie Zweige um ihn und ich schloss die Augen , hielt mich an seinem Lendenschurz fest, egal ob ich ihn ihm dabei halb auszog und wimmerte nur leise, versuchend mich ja fest an ihn zu drücken. Ich bekam kaum mit wie wir tatsächlich eine Hütte erreichten, er hinein ging und versuchte mich los zu machen und hin zu setzen, das konnte er mal schön knicken, krallte mich an ihn und versuchte dicht dran zu bleiben, nicht weggehen, nicht loslassen, ich wollte hier nicht sterben. Zwar war das wo er mich draufsetzen wollte weich, aber ich hatte immer noch die Augen fest zusammengekniffen und wollte einfach nicht. „Nicht fallen lassen!“
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Kitsune

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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   So Aug 02, 2015 11:20 pm

Naja, ehe er von irgendwem getötet würde starb der Kleine eher vor Angst, und das nicht vorm bösen Bel oder sonstwem, sondern etwas das Nescu oder generell Waldbewohner hier nicht einmal kannten – Höhenangst. Durfte man hier nicht haben, musste bereit sein sofort irgendwo hochzuklettern wenn es dunkel wurde, und überhaupt, es passierte doch gar nichts. War halt hoch, aber das tat sich nicht weh und man konnte ganz normal laufen. Das fiel mir gerade überhaupt nicht ein dass diese Verrückten ja auf dem Boden hausten, wenn wir sie nicht vernichteten würde der Wald es tun, früher oder später. Von daher sollte er sich eigentlich freuen, so weit oben zu sein, stattdessen musste ich ihn mit Gewalt vom Türrahmen pflücken bevor er noch meinen Bruder weckte, der mich dann wirklich noch aufhielt. Ich war nicht verletzt genug um heim zu gehen, also war ich gesund, ganz einfach, ich hätte Heiler werden sollen.
Also zupfte ich den Rotschopf vom Holz und warf ihn mir über die Schulter, seine Stimme zitterte so dass ich ihn auch jetzt nicht verstand und hielt ihn einfach fest, das passte schon. Womit ich nicht gerechnet hatte war dieses unkontrollierte festgrabschen, ich knurrte entnervt und ruckte kurz, halt still! Mit dem Horn schubste ich seinen Arm weg, er sollte meine Haare loslassen, und ich wollte nicht zu lange ohne meinen Schmuck draußen herumlaufen, und dann trat und schlug er mich auch noch als es über die Brücken ging, ich war kurz davor ihn über den Abgrund zu halten bis er Ruhe gab, lief dann aber lieber weiter.
„Jetzt hör auf damit, ich schmeiß dich runter!“, fauchte ich den Rotschopf an und rückte ihn zurecht, ehe ich weiterstapfte und mich nicht um die verlustige Decke scherte. Dann klammerte er wieder, ich seufzte und versuchte mein schmerzendes Bein zu ignorieren, er war schon fast unangenehm, so wie er kratzte und an meinem Arm verbog, mich halb auszog und damit auch nicht aufhörte als wir endlich bei mir waren und ich versuchte ihn von mir abzuziehen und hinzusetzen, er konnte sich am Sofa festklammern und hielt sich stattdessen weiter panisch an mir fest.
„Lass los!“, motzte ich, schüttelte mich wie um ihn abzuwerfen und vergaß dabei meine Taille, und dass ich mein Bein noch nicht mit dem Gewicht von zweien belasten sollte, ich ächzte und spannte mich an, sank in die Hocke und musste Kiri loslassen, um mich selbst am Boden abzustützen. Schande, er tat einem wirklich nur weh wenn er so herumzickte, ich knurrte immernoch, hatte aber für ein leises Keuchen noch mal unterbrechen müssen. Hatte er ... gerade was gesagt?
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BeitragThema: Re: Taima und Kirian   Mo Aug 03, 2015 1:21 am

Ich hatte tatsächlich keine Angst vor Belial, nicht vor Ilidan und auch nicht wirklich vor Taima, war nur vorsichtig und sterben würde ich wahrscheinlich wirklich vor Angst wenn er mich da weg nahm und nicht bald auf den Boden brachte. Mochte ja sein, dass sie auf Bäume klettern mussten aber wir taten es nicht, lebten im Dorf, in der Stadt wir brauchten sowas nicht um uns zu schützen. Und natürlich tat das weh wenn man nämlich runterfiel und zu Tode stürzte, elendig innerlich verblutete wenn es nicht der Sturz selbst übernahm.
Tatsächlich hatte ich viel zu viel Angst um auch nur laute Töne von mir zu geben, fiepte nur und krallte mich an ihn, wollte ihm auch gar nicht weh tun, aber ich konnte da keinen klaren Gedanken fassen. Klar wäre er ein super Heiler, könnte Ilidan ja dann vertreten wenn er mit Bels kleiner Brut schwanger wäre, würde aber wohl ziemlich schnell verzweifeln, so einfach war das nämlich nicht. Würde wohl auch von mir nur eine hochgezogene Augenbraue ernten und ein Kopfschütteln. Er schob mich sogar mit seinem Horn zur Seite, war kurz gewillt es zu grabschen und mich daran fest zu halten, wozu waren die sonst gut, entschied mich aber anders und krallte mich um seine Taille, hickste als er mir sagte er würde mich runterwerfen und schüttelte den Kopf, hielt mich einfach nur fester fest und versuchte nicht zu weinen, er würde mich wirklich umbringen. Panisch schüttelte ich den Kopf, wollte nicht dass er ging, wollte nicht irgendwo landen, hickste weil langsam ein Schluckauf aufkam, vergrub mein Gesicht nun an seinem Hals, konnte mich direkt an ihn hängen, nachdem ich über seine Brust runtergerutscht war, sah sicher schräg aus. Er ließ mich los und machte ruckartige Bewegungen, ahnte ja nicht dass er selbst gerade stürzte, schrie nur leise auf und hielt mich an ihm fest, zitternd und wimmernd. „Nicht fallen, nicht fallen, nicht fallen.“, betete ich keuchend, abgehackt, merkte gar nicht wie er erstarrte als ihm klar wurde dass er mich verstand, beruhigte mich nur stückweise als er sich nicht bewegte, schaffte es die Augen aufzumachen und nach kurzem fester drücken (Nicht mehr lange und ich würde ihn wohl zerquetschen) festzustellen, dass hier keine Bäume waren, sah erstmal nichts was runterging und rieb meinen Kopf leicht an seiner Wange, als ich nach unten sah, nein, auch Boden, hielt mich immer noch fest aber nicht mehr ganz so schlimm, der Schluckauf jedoch würde wohl so schnell nicht weggehen. „Ich hab Angst“, flüsterte ich ihm zu, vergrub mein Gesicht an seinem Hals. „T…tut mir leid.“ Hatte selbst auch noch nicht bemerkt dass ich ihn verstehen konnte, würde auch etwas brauchen und wenn er mich nicht gleich darauf stieß, dann wäre ich auch weiterhin unwissend. War mir ja auch egal ob ich ihn verstand oder nicht, Hauptsache ich fiel nicht.
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