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 Moderne - The Clash

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Kitsune

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BeitragThema: Moderne - The Clash   Sa März 07, 2015 7:11 pm

Das dumpfe Grollen der getunten Motoren hallte hundertfach von den Wänden der nachts verlassenen Industrieanlage wider und überdeckte doch nicht ganz das Stimmengewirr. Mal waren es 20 Leute, mal mehr, und so ungefähr fünf bis zehn Motorräder. Veon gähnte Gelangweilt und wischte noch mal über das getönte Visier seines Helms, ehe er diesen locker an die Lenkstange seiner Kawasaki Ninja H2R hängte und zu seinem heutigen Kontrahenten umdrehte.
„Die Industriestrecke, den Highway Richtung Bonzenviertel und zurück über den Hillside Drive.“, legte er fest, während er sich trotz Handschuhen geübt die Haare zurückband und dann die Arme verschränkte. Sein Kontrahent, Kyle, wirkte eher skeptisch.
„Der Hillside um die Zeit, Biste wahnsinnig?“
„Musst ja nicht fahren, wenn du Schiss hast.“, erwiderte Veon, der immerhin seit drei Monaten ungeschlagen war bei jenen Rennen, die sich gelangweilte Leute mit zu viel Kohle gönnten, um Nervenkitzel zu bekommen. Kyle knurrte etwas unverständliches und setzte sich auf seine Honda, Veon tat es ihm gleich und setzte sich den verchromten Helm auf, schnallte ihn fest und prüfte ob alle Protektoren da waren wo sie hingehörten.
„Okay Jungs, aufgepasst!“ Moah wie er Marys Stimme haste, die im knappen Höschen und knallengem Top vor ihnen auf die festgestampfte Strecke trat und beide Arme hob. Kyle ließ den Motor aufheulen. Dann ruderte die blonde Schönheit mit den Armen.
„Und eins, zwei – los!“
Eine Ninja schaffte es in wenigen Sekunden von 0 auf 100 und hörte sich auch genauso an, aber allein mit Leistung kam man nicht voran – Veon war einfach der bessere Fahrer. Musste er auch sein um in der Strecke vom Hillside Drive nicht draufzugehen. War halt ein wenig mehr los in der Innenstadt um die Zeit, aber die Strecke führte zum Glück nicht nur über den Hauptstraße, sondern auch die kleineren Wege. Konnte nichts passieren, vielleicht ging Kyle ja drauf … aber Veon konnte fahren.

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Cas gähnte verhalten als er daran dachte, dass er am nächsten Morgen wieder früh aufstehen musste, es gab noch einige Ämter die er besuchen musste und dann war da noch die Tatsache das sein Kühlschrank eine gähnende Leere aufwies. Müde zog er seine Schürze aus, wischte nochmal über den Tresen und winkte dann dem Chef zum Abschied, welcher noch mit einem seiner Kumpel dran saß, die Beiden würden den Laden zusammen verlassen und hatten noch was zu bereden wo er nicht dabei sein musste. Interessierte ihn auch nicht wirklich, er mochte seine Arbeitsstelle aber allzu neugierig war er auch nicht, immerhin lebte er noch nicht lange in der Stadt und musste sich erstmal einleben. Er war ja schon froh gewesen so schnell einen Job gefunden zu haben, kam vom Land und wollte sich endlich verändern, die Welt sehen, etwas Neues kennen lernen, nun vielleicht sogar jemand Neuen kennen lernen!
Cas lächelte fröhlich und zog seine Jacke etwas näher um sich, es war recht frisch und grade in der Nacht wenn er nach Hause lief konnte es frostig werden, dumm nur das seine einzige halbwegs warme Jacke so dunkel war, zusammen mit der schwarzen Jeans die er trug, weil es ihn etwas schlanker machte und er versuchte gut auszusehen – besser aussehen versprach besseres Trinkgeld!- das Hemd darunter war auch eher dunkel gehalten, würde man ja sowieso nicht sehen mit der schwarzen Jacke darüber. Eigentlich hatte er einen anderen Weg, aber er war so müde das er sich dachte eine Abkürzung nehmen zu können, dumm nur wenn man sich sowieso nicht auskannte und dann auch noch falsch abbog… es dauerte nicht lange und er hatte sich heillos verlaufen, das Gesicht tief in der Jacke vergraben und betrat unwissend was für eine Straße das nun war den Hillside Drive. Dumm nur das es direkt an einer Straßenecke war und er weder nach links noch nach rechts schaute als sein Fuß die Straße berührte.

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Die Industriestrecke war easy, nur der Staub fetzte hinter den Reifen hoch und legte sich erst einige Zeit nachdem die beiden aufgemotzten Maschinen schon weg waren. Der Highway war zu der Zeit und kurz vorm Wochenende auch noch gut besucht, von daher kamen einige rasante Manöver dazu, aber es reichte nicht Kyle abzuschütteln. Dennoch, er hatte gute zweihundert Meter Vorsprung, als sie die Abfahrt ins Stadtgebiet nahmen und die Hetzjagd um den Sieg ging weiter. Einmal durch das Hillsideviertel und dann zurück, hier war die einzige Strecke wo man den andern in den Gassen würde abhängen und abschütteln können, und der der vorfuhr wählte die Strecke aus – also Veon. Der Plan Kyle in einen Abfallcontainer zu drängeln klappte auch nicht, also blieb nur einfach schneller zu sein. Aus der Ninja ließ sich noch mehr herausholen.
Er hätte aber auch nicht gedacht, dass jemand ernsthaft komplett in Schwarz mitten in der Nacht auf die Straße polterte, ganz ehrlich, die illegalen Rennen waren ja nicht das einzige, auch normale Autos waren schon gefährlich genug, doch eine mit knapp 130 Sachen heranbretternde Zweiradmaschine war auch nicht zu verachten. Als die Xenonscheinwerfer das Hindernis als Individuum mit Puls offenbarten war es schon viel zu spät zum Bremsen, nur die Tatsache dass er sich fokussiert hatte stellte sicher, dass Veon ihn überhaupt bemerkte. Bremsen tat er trotzdem und instinktiv, mit voller Wucht, aber schon das kleine Gegenlenken um das Hindernis zu umgehen ließ das Heck ausbrechen und die Kawasaki aufjaulen. Der Gestank verbrannten Gummis erfüllte die Luft und die Maschine geriet außer Balance. Allein die Fliehkraft sorgte dafür, dass Veon den Halt verlor, die Maschine nicht mehr im Griff hatte noch ehe diese kreischend über den Boden schrammte und ihn zum Glück nicht noch mit überrollte. Trotzdem, auch so war der Aufprall mit anschließendem dauernden Überschlagen nahm ihm fast sofort das Bewusstsein, es mochten 200 Meter sein ehe Veon endlich liegenblieb. Kyle würde verschwinden, eiserne Regel, wenn wer stürzte oder erwischt wurde kannte ihn niemand. Nur nen Krankenwagen würde er vielleicht rufen, etwas das er sich sparen könnte, wären Helme und Protektoren nicht gewesen ...

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Seufzend den Heimweg anzutreten war ja normalerweise nicht seine Sache, hier jedoch kannte er sich so wenig aus das er einfach nicht wusste was er sonst tun sollte als zu Seufzen. Damit wurde die Zeit die er schlafen konnte noch ein ganzes Stück kürzer, immerhin hatte er sich verlaufen und damit einen kleinen Adrenalinschub bekommen, was wenn er gar nicht mehr heim fand? War ja nicht so als wären um die Uhrzeit noch irgendwelche nüchternen Personen unterwegs und anrufen konnte er auch niemanden weil er sein Handy beim Umzug zerstört hatte, das Neue hatte er noch nicht beantragt, einmal weil er kein Geld dazu hatte und weil er es eigentlich nicht brauchte. War ja nicht so als würde es irgendwen interessieren das er hier war, seinen Freundeskreis hatte er verloren als er sich als schwul geoutet hatte-man glaubte nicht wie verbohrt Menschen heutzutage immer noch sein konnten…- Gott sei Dank war er nicht der Typ der sich davon leicht aus der Fassung bringen lassen konnte, er war schnell beliebt egal wo er hinkam, würden sich also neue, bessere Freunde finden lassen.
So in Gedanken bekam er auch von der Kawasaki nichts mit die da um die Ecke krachte, gerade der Scheinwerfer war es jedoch der ihn dazu brachten wie ein erschrecktes Reh wie zur Ölgötze zu erstarren, nur gut das der Fahrer reagierte, er selbst wäre nämlich einfach niedergebrettert worden… Vollkommen entsetzt starrte er das Szenario an, das Motorrad das ausscherte, der Fahrer der vom Rad gerissen wurde, sich mehrfach überschlug, während das Gefährt irgendwo anders knirschend zu liegen kam. Oh Gott…
Wie in Trance nahm er wahr wie sich ein zweites Motorrad näherte und dann kurz stehen blieb, ehe es einfach in die andere Richtung weiterfuhr, wollte hinterherbrüllen das er kein Handy hatte.. er brauchte ein Handy, er musste einen Krankenwagen rufen. Krankenwagen… Langsam trat er zur Stelle an der der Fahrer lag, kniete sich im Schock daneben und streckte die Hände nach dem Helm aus, ehe ihm einfiel das man einem Unfallopfer niemals den Helm abziehen durfte. Hoffentlich war er nicht tot, hoffentlich… zitternd öffnete er die Jacke des Fahrers spürte etwas Nasses an seinen Händen und fing an sein Oh gott oh gott nicht nur zu denken sondern zu murmeln. „bitte.. nicht tot sein“, flüsterte er, ehe er den Kopf nach unten senkte, auf die breite Brust legte. Im ersten Moment hörte er nichts als das Rauschen seines eigenen Blutes das viel zu laut war, blickte nicht gleich das dort auch noch ein schlagen war das nicht mit seinem Herzen übereinstimmte. Puls, da war Puls das hieß der Mann lebte, und ein Mann musste es sein. Unnütze Information für den Moment, aber Cas war auch gerade nicht wirklich zu gebrauchen, seine Hände zitterten während er versuchte an der Seite und am Oberkörper herauszufinden wo das Blut herkam, sollte er es abdrücken müssen…

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Veon würde relativ egal sein, aus welchem Grund ihm wer auch immer den Sieg und Statistik versaute, von der Physis mal abgesehen. Überhaupt konnte er sich glücklich schätzen, ab der Hälfte des Sturzflugs einen Blackout zu kriegen, ergo nichts mehr mitzukriegen. War gnädig, schließlich war so eine Bruchlandung kein Spaß, wohl auch einer seiner schlimmeren Stürze seit Anfängerzeit, aber weiß Gott nicht die erste. Er würde wieder fahren, sobald die Knochen geheilt und das Motorrad repariert war, sofern man die Maschine noch retten konnte. Er hätte es bezweifelt, so wie der Lack im Arsch war und sich Metallteile auf der Straße verteilten, aber vielleicht kriegte man das Ding wieder flott … irgendwann. Gott, dieses Teil war scheiße teuer auch ohne Tuning!
Im Moment hatte Veon aber ganz andere Probleme, von denen er erst wieder was mitbekam als die ersten Schmerzreize zu ihm durchkamen. Nee, er war nicht tot, aber das Gewicht auf der Brust fand er gar nicht toll, zumal die vor Panik verschwitzten Hände in den Abschürfungen und Fleischwunden brannten. Wie durch ein Wunder aber waren vermutlich nur ein paar Rippen angeknackst, aber er konnte noch atmen – wenn auch nur schwerfällig und hyperventilierend, kaum dass sein Bewusstsein zurückkam.
Das Visier war gesprungen, sodass er nichts sah, doch sein Körper sagte ihm 'Scheiße, das war gar nich gut' … aber es ging, er konnte sich bewegen und tat das dann auch. Die herumtastenden Hände waren erst mal egal, andere Reize viel stärker und diese ließen ihn mit gedämpftem Stöhnen aufbäumen und zur Seite einrollen, verdammter Dreck, sein Brustkorb schien in Flammen zu stehen und er bekam kaum Luft. Dass jemand bei ihm war hatte er noch gar nicht realisiert, konnte aber den linken Arm (der Handschuh war irgendwie nur noch halb da, die Finger blutig) heben um fahrig an der Helmschnalle zu zerren, er musste den Helm abkriegen, wollte besser Luft kriegen, alles andere war nebensächlich, nur war sein Kopf deutlich zu stark durchgeschüttelt worden, als dass diese koordinatorische Leistung noch drin wäre …

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Als ob das scheiß Teil noch in irgendeiner Weise interessant wäre, die Maschine war nun wirklich das Letzte an das Cas dachte, als er die verletzte Gestalt vor sich auf dem Boden abtastete. Dadurch das er im Schockzustand war und nicht mal nen Erste-Hilfe-Kurs hatte, wusste er auch nicht so recht was er tun sollte, wie er reagieren konnte und was es zu beachten gab, außer eben das man den Helm nicht abziehen durfte.
Das Stöhnen und die plötzliche Bewegung waren nichts mit was er gerechnet hatte und so zuckte er vollkommen entsetzt zusammen und fiel erstmal nach hinten auf den Hosenboden, während er mit großen Augen auf die Gestalt starrte, die sich gerade vor Schmerzen krümmte, die Geräusche klangen… nicht gut gar nicht gut. Aber er lebte, Cas schloss kurz dankbar die Augen und schickte ein Stoßgebet an welchen Gott auch immer es da oben gab und krabbelte dann zurück zu dem Verletzten. Dieser versuchte gerade vergeblich den Helm abzubekommen, wedelte mit den Fingern fahrig daran herum, was Cas dazu brachte seine Hand festzuhalten. „Nein bitte… Sie verletzen sich… noch mehr“, versuchte er den Mann zu beruhigen (Sehr gut Cas, beruhigend!) Er zitterte selbst, wusste auch nicht so recht wie er das machen sollte, schaffte es aber irgendwie den Helm aufzubekommen, zog ihn so sanft es ging ab, versuchte dabei den Kopf ein wenig zu stützen, den Andren nicht noch mehr zu verletzen.
„Sie sind verletzt… ich.. hab kein Handy dabei, ich muss einen Krankenwagen rufen.“, versuchte er dem Mann zu erklären, seine Stimme klang zittrig, wenn nicht gar etwas hysterisch. Er konnte den Mann nicht richtig erkennen, wusste nicht was er tun sollte und überhaupt…. Hoffentlich hatte er keine zu starken inneren Verletzungen… Ob er ihn kurz alleine lassen konnte um einen Krankenwagen zu rufen?

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Oh, spätestens wenn er wieder bei klarem Verstand war würde das Motorrad gewiss nicht mehr uninteressant sein, Veon könnte sich zwar ein neues leisten, aber das rechtfertigte trotzdem nicht dass das alte kaputt war. Wunden  und Brüche heilten schon wieder, die Maschine nicht. So langsam kehrte auch sein Körpergefühl zurück, auch wenn es beschissen war, und da er Arme und Beine noch spürte und sich ganz offensichtlich bewegen konnte, dürfte mit seiner Wirbelsäule so weit alles in Ordnung sein. Der Helm war sowieso eine gute Investition gewesen, allerdings stieß es komisch auf, dass plötzlich jemand nach seiner Hand griff. Kyle? Der Idiot hatte doch verschwinden sollen, überhaupt sollte er sich nicht so anstellen und das eingeschränkte Gefühl passte Veon gar nicht, nur war er nicht in der Verfassung, sich wirklich zu wehren. Auch die Worte drangen nur sehr gedämpft und kaum verständlich durch die intakte Polsterung des Helms, doch wer auch immer das war, er oder sie half ihm mit dem Helm. Tat ziemlich weh, aber so konnte Veon endlich besser Atmen, sog gierig die Luft ein obwohl seine Rippen stechend protestierten.
Es war ein verstört wirkender junger Mann, wie er aus dem Augenwinkel zu erkennen glaubte, der auch weiter auf ihn einredete. Heh, musste der Kerl sein der ihm vor die Maschine getorkelt war, und dass er verletzt war wusste Veon selber, aber Krankenhaus kam nicht in Frage - er konnte sich nicht ausweisen und jeder Idiot könnte schlussfolgern, dass er mit zu gewissen illegalen Kreisen gehörte. Also schüttelte er leicht den Kopf, versuchte sich mit der besser reagierenden Hand in zumindest sitzende Position zu stemmen und öffnete den Mund, um zu widersprechen. Allerdings kam nicht mehr dabei herum als ein Schwall Blut, der ihm ungefragt über die Lippen kam und den Boden noch ein bisschen mehr versaute, der metallische Geschmack breitete sich in seinem Mund aus und ein kurzer Anflug von Schwindel überkam ihn. Gut, nur etwas Blut, musste von den ganzen Prellungen und der Erschütterung kommen, aber er hustete kein schaumiges Blut – die Lunge war unverletzt.
„N-nein“, brachte er heraus, würgte noch einmal und schaffte es dann, sich erst auf alle viere aufzustützen, dann sogar einen Fuß auf den Boden zu setzen als wollte er gleich losspringen, „Kein Arzt.“
Zugegeben, klang nicht sehr autoritär, aber er wollte und brauchte keinen Krankenwagen, gab nur Ärger und er schien keine wirklich akuten inneren Verletzungen zu haben, von Gehirnerschütterung, Quetschungen und einem Schleudertrauma wohl abgesehen, welches Veon auch wieder in die Knie zwang. So durchgeschüttelt wurde es wohl nichts mit aufstehen, zumal er große Mühe hatte sich zu orientieren und das Gleichgewicht zu halten, ergo nicht gleich wieder umzufallen ...

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Wenn er wirklich wollte das er das Motorrad zurückzahlte, dann würde er sich von der nächsten Brücke stürzen können, auf der Bank bekam er keinen Kredit mehr, hatte sein Konto um Längen überzogen und das was er gerade verdiente…. Reichte gerade mal um die Hauptrechnungen, ein Stück der Schulden zu bezahlen und grad so um etwas zum Essen zu bekommen. Das war das Problem wenn man zu vertrauensselig war und Leuten aushalf von denen man das Geld niemals wiedersehen würde und dann dennoch immer noch alles tat um diese Leute glücklich zu machen. Dumm nur das er damit vollkommen mittelos war, die Wohnung die er hatte war gelinde gesagt eine Katastrophe und wenn das so weiterging und er nichts Besseres als diesen Kellner Job fand dann würde er über kurz oder lang mächtig untergehen.
Trotzdem wäre entsetzt gewesen das dem Anderen seine Maschine wichtiger war als sein eigenes Leben und seine Gesundheit, also bitte solche Sachen ließen sich neu kaufen aber körperliche Schäden konnten auch bleiben und dann Jahre später Probleme mit sich bringen. Für den Moment zählte jedoch weder seine Situation noch die verqueren Ansichten des Motorradfahrers, was der da machte war einfach… grob fahrlässig.
„Um Gottes Willen bleiben sie liegen!“, rief er aus, versuchte ihn so gut es ging festzuhalten, an den Oberarmen von hinten, weil er nicht so schnell um den Verletzten herum gekommen war, bekam damit komplett mit wie dieser den Mund öffnete und… war das Blut?! „Sie brauchen einen Arzt bitte…“ Seine Stimme war mittlerweile komplett verzweifelt, was wenn er hier sterben würde? Der Mann quälte sich auf alle Viere, störte sich nicht daran was er hier versuchte um ihn abzuhalten, gut er tat auch nicht viel weil er nicht wusste wo er hinlangen sollte, ohne den Anderen noch mehr Schmerzen zuzufügen. Cas sprang auf und stellte sich vor ihn, kniete sich hin und schnappte den fremden Mann an den Schultern. „Bitte… tun Sie nichts Dummes.“, vergessen für kurze Zeit die Hysterie, er wusste das der Mann nicht ganz richtig im Kopf war, hatte sich sicherlich den Kopf zu arg gestoßen und konnte die Situation nicht richtig einordnen. „Sie sind schwer verletzt und haben sich den Kopf gestoßen, was auch immer Sie getan haben oder vor wem sie abhauen, sie müssen sich untersuchen lassen!“
Eine andere Schlussfolgerung ließ sein Kopf nicht wirklich zu, der Mann musste Dreck am Stecken haben wenn er keinen Arzt haben wollte, Cas wusste nicht ob er nicht irgendwie verfolgt wurde von sonst wem… Was war denn in einer solchen Stadt möglich? Mafia? Polizei? Drogendealer? Er kam vom Land, da war es ruhig, da gab es keine Verfolgungsjagden, alles was er von hier wusste war das was er aus Filmen kannte… „Wenn… Wenn Sie schon nicht ins Krankenhaus wollen dann kommen Sie zumindest in meine Wohnung. Bitte.“

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Och, Veon kam aus dem Waffenhändlergeschäft von Erbe her, das war nicht wie eine Bank – aber wie er an sein Geld und Recht kam, das wusste er. Mal ganz davon abgesehen dass zwei Parteien beteiligt waren an dem Crash, diese Tatsache würde er aber gekonnt zu ignorieren wissen (und selbst wenn, auch ne halbe getunte Ninja war nicht mal eben so abbezahlt). Veon selbst konnte es sich leisten, hatte noch zwei andere Motorräder in der Garage seines Anwesens an der Steilklippe, aber es ging ums Prinzip. Die Kacke hatte schließlich wehgetan aber soo verquer waren seine Ansichten doch gar nicht – er würde sich tierisch aufregen, ja, aber auch erst NACHDEM er körperlich wieder dazu in der Lage war, mangelnde Kompromissbereitschaft konnte man ihm jedenfalls nicht vorwerfen – es sei denn es ging um Krankenhausbesuche, wenn man nichts am Leib trug außer zerfetzten Protektoren, einem Springmesser im Stiefel und ein paar zerfledderten Scheinen irgendwo da … wo die Lederkluft halb fehlte.
Trotzdem fand er es nicht toll einfach angefasst zu werden, war aber zu beschäftigt sich zu wehren und spuckte in Ruhe Blut, ehe Veto gegen Krankenhäuser eingelegt wurde.  Ein paar Tabletten … von denen er nur ein Paar in der Klappe der Ninja gehabt hatte, mist … und er wäre wieder auf dem Damm, doch die panische Stimme hörte einfach nicht auf, er wollte keinen Arzt, basta!
Etwas gegen die auf seine Schultern gelegten Hände konnte er aber nicht machen, keuchte nur immernoch schwer weil kein Atemzug genug Luft zu bringen schien, aber Veon nutzte die Zeit um das Gesicht zu der Stimme zu mustern, so gut es mit seinem verklärten Tunnelblick eben ging. Irgend wo ein Jungspund in Schwarz. Er wollte ihn anschnauzen, dass er die Hände wegnehmen und den Mund halten sollte, als hätte sein fahrlässiges herumlaufen nicht schon genug angerichtet, entschied sich aber wegen der Atemnot anders. Er kannte seinen Körper am besten, und er war noch Dickkopf genug um sich zu weigern, also brauchte er auch keinen Arzt. Stattdessen packte er mit der noch halbwegs spürbaren Hand nach der Jacke des Jüngeren, krallte sich daran fest und zog sich schwankend an ihm auf die Beine, ohne den Halt aber würde er wohl wieder umfallen, wie auch immer er es drehte, er würde es nicht alleine irgendwo hin schaffen ehe hier alles vor Blaulicht schwirrte. Also erfolgte ein knappes, aber deutliches Nicken, egal wohin, aber er brauchte einen Unterschlupf, bis zur Küste schaffte er es niemals zu sich selbst nach Hause, er brauchte was anderes und hoffte, es wäre nicht weit. Veon hielt sich zwar fest und damit auf den Beinen, aber fraglich war für wie lange noch.

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Gut nur das Geveon nichts Legales gemacht hatte, wenn er mit Anwalt vor der Tür stehen würde dann könnte Cas sich gleich ein Grab schaufeln, zumindest hatte er keine Versicherung mehr die er da behelligen könnte und alles selbst zu zahlen war schier unmöglich. Das er eigentlich gar nicht so viel Schuld hatte an dem Unfall, immerhin war er nicht mit sonst wie vielen Sachen um die Ecke geschossen, daran dachte er jetzt nicht wirklich.
Ob der Andere angefasst werden wollte oder nicht war Casradell eigentlich ziemlich egal, er versuchte sich hier zu bewegen obwohl er einen schweren Unfall hinter sich hatte und definitiv nicht in der körperlichen Verfassung war einfach irgendwo herumzulaufen… Vor allem nicht weil er kaum Luft zu bekommen schien, der Mann war wohl wirklich in großen Schwierigkeiten wenn er so schnell wegkommen wollte, etwas das Cas dazu brachte sich nervös umzusehen und dem Anderen aufzuhelfen, nachdem er sich an ihm hochzog, bot seine Schulter zum Stützen an. „Ich… weiß nicht wo ich wohne.“, brachte er heraus, lief knallrot an. „In der Seebergerstraße 15… aber… ich wohn da noch nicht so lange und kenn mich in der Stadt nicht aus.“ Sein Arm schlang sich um die schlanke Hüfte des Anderen, versuchte keine Verletzung zu erwischen, während er versuchte den Mann so gut es geht zu stützen. Ein kurzer Blick fiel auf die Maschine, ehe er sich entschied das es wohl erstmal wichtig war den Mann zu versorgen ehe er diese versuchte irgendwo hin zu bringen wo sie erstmal keiner fand. Wie auch immer er das machen wollte… Dementsprechend kam er auch nicht auf den Gedanken zu fragen ob noch irgendwas in der Maschine war das der Andere brauchte, oder den Helm in dem bestimmt noch Haare oder sonstige DNA drin waren oder was auch immer die Polizei oder die Mafia brauchte um den armen Kerl zu finden. Nicht das er dann Schuld war wenn der Andre umgebracht wurde.

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Veon brauchte keinen Anwalt um seine Angelegenheiten zu regeln, hatte natürlich ein paar, aber an die war gerade sowieso nicht zu denken. Er konnte ja eher froh sein nicht sein eigenes Asphaltgrab getroffen zu haben, nur damit er nicht die nächsten Jahre hinter schwedischen Gardinen verbrachte, täte Veon gut daran sich sofortigst zu verkrümeln. Schuld oder nicht, der Kerl konnte schon mal anfangen sich nützlich zu machen und sei es nur als Stütze und Transporthilfe. Dass er es allein nicht weit schaffen würde, wusste der Waffenerbe ja, nur das Wahrhaben war eine andere Sache. Also galt es die ganzen Schwierigkeiten zu umgehen, indem er verschwand.
Das mit der Identifizierung war kein Problem, die Ninja hatte kein Kennzeichen und alle Seriennummern waren sorgfältig weggekratzt worden, und seine DNA konnten die Cops ruhig haben, so lange sie das passende Gegenstück aka Veon nicht zu fassen kriegten. Registriert bei den Cops war er nämlich nicht und das sollte so bleiben. Schien auch besser zu werden, zwar nicht mit atmen und stehen, aber der Kerl positionierte sich günstiger und brachte Veon damit doch zum Kooperieren. Es tat zwar weh, aber er legte protestlos den Arm um die Schultern des anderen, verlagerte sein Gewicht auf diesen und stellte nebenher fest, dass er den Geruch des anderen ganz angenehm fand, auch wenn er ein bisschen nach Mittelklasse-Restaurantküche müffelte. Harter Arbeitstag und dann das, huh? Derlei Gedanken waren ihm aber fern, den Arm um die Taille nahm er aber kommentarlos hin, japste nicht nur weil ihm schwindelig war. Ein 'Ernsthaft?!'-Seitenblick blieb aber aus, glaubte er dem Kerl sofort, dass er keinen Plan von der Stadt hatte. Aber die Straße kannte er, orientierte sich kurz und machte dann eine schwache geste in die entsprechende Richtung, konnte nichts sagen und schnappte nach Luft, versuchend Kräfte zu sammeln einen Stiefel vor den anderen zu setzen. Ganz ohne den anderen zu belasten würde es nicht gehen … und er zweifelte es am Stück zu schaffen. Aber er musste, immer weiter, den Weg gab er meist mit hervorgestoßenen Richtungsanweisen oder einer Geste vor. Und anders als der Fremde wusste er, wie weit es noch war … gut, keine 500 Meter, aber das konnte sich ziehen. Wenn er bis dahin bei Besinnung blieb.

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Ja, das konnte er sehr wohl, froh sein das Ganze überlebt zu haben, aber noch wussten sie nicht ob er nicht doch ernsthafte Schäden hatte, wie seine Lunge aussah, sein Körper… Cas hätte ihn am Liebsten ins Licht gezerrt und an Ort und Stelle untersucht um sicher zu gehen, dass er ihm nicht gleich zusammen brechen und sterben würde. Seine Hysterie war mittlerweile Angst gewichen, Angst das der Mann starb und Angst davor das sie gleich Besuch bekamen, er war nicht unbedingt der Mutigste aber er würde zumindest versuchen den Verletzten zu beschützen.
Glücklicherweise schien der Mann wirklich weg zu wollen, wehrte sich nicht dagegen und versuchte nicht in die andre Richtung auszubrechen, im Gegenteil er half ihm sogar den Weg zu finden, hörte sich aber immer noch gotterbärmlich an… Der Weg gab Cas ein wenig Zeit den Anderen zu erkennen, das Licht war etwas besser und er schluckte bei dem ganzen Blut das er erkannte, das Gesicht verschmiert und die geöffnete Jacke sah auch nicht besser aus, nun er selbst würde seine Jacke wohl auch waschen müssen… aber das was der andere da anhatte war einfach nur mehr Müll… Der Braunhaarige warf einen verstohlenen Blick in das scharf geschnittene Gesicht des Verletzten, er sah… gut aus unter dem ganzen Blut, da war er sich sicher, denn soviel konnte er sehen, die Haare hatte er lang, waren zusammengebunden. Eigentlich nicht ganz so das was er mochte, aber… zu dem Biker passte es irgendwie, so stellte er sich die gefährlichen Typen vor, größer als er, stärker, lange Haare und gefährlich. Und ihn nahm er jetzt mit sich ins Haus… Sie brauchten gefühlte Stunden bis sie es endlich in den Wohnblock schafften, war nicht die beste Gegend, ziemlich dunkel und man könnte auch gut abgefuckt dazu sagen, öffnete die Haustüre, die sowieso immer halb offen war und jeden Einbrecher quasi mit Neonröhren und Neonschild zum Einbruch einlud, schaffte es irgendwie den Mann in den Aufzug zu bugsieren. Gegen Ende waren sie immer langsame, war er selbst schwächer geworden, er war nicht unbedingt der Stärkste aber auch nicht der Schwächste, aber einen stärkeren, größeren, erwachsenen Mann halb auf sich zu haben und ihn dann einen fast halben Kilometer zu schleppen, nein das zerrte auch an seiner Essenz.

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Nun, zumindest dass mit seiner Lunge alles okay war, das wusste Veon, ansonsten wäre er auf dem Weg schon erstickt oder an seinem eigenen Blut ertrunken, welches seine Atemwege füllte. Da wusste er genau dass nichts war, Gehirnerschütterung und so wollte er nicht ausschließen, war aber auch erst mal egal. Er hatte andere Probleme, irgendwie den halben Kilometer zu schaffen, die die Ninja innerhalb von Sekunden überwunden hätte. So aber war jeder Schritt, jede Erschütterung eine Qual, doch Aufgeben kam nicht in Frage, zumal irgendwann nach Stunden in der Ferne Sirenen zu hören waren. Blieb nur zu hoffen dass er keine Blutspur hinterließ, die dann am Boden den Weg wies, eigentlich ein Wunder dass er es schaffte noch Navi zu spielen. Zum Glück war hier kein wirkliches Licht außer schmuddeligen Laternen, Veon hätte ungern genau gesehen wie fertig er war – oder dass seine Klamotten im Eimer waren. Na egal. Wegschmeißen müsste er die eh und dazu waren Protektoren da, ohne wäre er wohl tot. Angst hatte er aber nicht, war in dumpfe Monotonie verfallen immer einen Schritt vor den anderen zu machen, den Weg zu weisen, er hatte keine Konzentration um noch Angst zu haben, es war ja auch nicht sein erster Crash. Und vermutlich auch nicht der letzte, er war immer klar gekommen.
Diesmal hatte er Hilfe die auch dringend benötigt wurde, es ging immer schwerer und er japste immer mehr, Zeit den anderen anzusehen war keine, er sah nach vorne und bemühte sich nicht noch langsamer zu werden. Es schien Wochen zu dauern und erst als die blöde Gasse erreicht war, in der der Kerl hauste,ließ er den schmerzenden Kopf sinken, musste nicht mehr gucken und starrte seine Füße an, die schlurfend immer weiter tappten, er merkte nicht mal bewusst dass es in einen Flur ging und dann in einen Aufzug. Erst als er vor einer verschmierten Wand stand, stutzte Veon, hob den trüben Blick wieder und alles fing an zu … drehen? Das Licht flackerte, er wäre hier freiwillig nie rein und doch war es verstörend, aus der Monotonie gerissen zu werden, plötzlich anzuhalten. Veon keuchte, halb übertönt vom schnarrenden zuschieben der Türen. Der andere hielt ihn noch, aber der Ruck der Anfahrt ließ ihn einknicken, die Knie gaben nach und irgendwie wurde es dunkel. Fiel das Licht etwa aus?
„Ich … “, murmelte er, hatte etwas sagen wollen von wegen dass er gerade nichts mehr sah und hier raus wollte … dann verlor er jegliche Körperspannung. Weiter ging nicht, das Ruckeln und stehen Bleiben war zu viel und fort von der Straße stellte sich das trügerische Gefühl von Sicherheit ein, was wohl ausschlaggebend für erneute Bewusstlosigkeit war. Zum Glück konnte er hier nicht wirklich umfallen, nur an einer der graffitibesudelten Wände herabrutschen und seine eigenen Spuren hinterlassen.

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Nun, Cas wusste es nicht, er machte normalerweise keine solchen Stunts und solche Verletzungen kannte er auch nur aus dem Fernsehen, wenn er diesen denn dann mal anschaltete, diese Stadt war einfach alles was er eigentlich nicht hatte haben wollen, so laut so gefährlich so… anders. Er wollte ja Veränderung aber das war schon ein wenig ein Kulturschock hier und das im ersten Monat schon, das fing ja wirklich gut an. Glücklicherweise wurde das Blut von der Ledermontur aufgefangen, verteilte sich also nur innerhalb der Klamotten und nicht auf dem Boden, sonst hätten sie wohl Beide ein Problem, Cas war es sowieso schleierhaft wie sie es geschafft hatten so weit zu kommen…
Für einen kurzen Moment war er beschämt, die Kleidung und die Maschine waren sicherlich teuer gewesen und er hauste in so einem Loch, der Eingang schon total versifft und der Aufzug erst… Es hatte ewig gebraucht bis er die Wohnung soweit desinfiziert hatte und neu gestrichen das es wohnlich aussah, war ein großer Unterschied zu dem wo sie jetzt gerade drin standen und dennoch wahrscheinlich das Schlimmste was der Mann je gesehen hatte. Wäre er nicht so besorgt um das Leben des Fremden, hätte er ihn auch niemals hier her gebracht, schon alleine weil er auch nicht wusste ob dieser nicht irgendwie ein Serienkiller oder sonst was war! Irgendwie schafften sie es heil in den Aufzug, Cas atmete erleichtert aus und drückte den Knopf, wollte sich gerade zu dem anderen hindrehen und ihm sagen das es nicht mehr lange dauern würde, er gleich in Sicherheit war…. Als er spürte wie der Mann langsam einknickte. „Hey… hey durchhalten… mach mir jetzt ja nicht schlapp.“, versuchte er panisch den Verletzten davon abzuhalten hier einfach umzukippen. Automatisch schlang er seine Arme um dessen Oberkörper, hielt ihn damit fast im Arm, ehe er leise murmelte. „Sterb mir ja nicht weg….“ Vorsichtig legte er eine Hand in die Haare des Anderen, hielt ihn erstmal vorsichtig fest, während er dabei nach seinem Puls tastete. Puls vorhanden, das war gut. Das hieß schon mal das er hier nicht gleich dahinsiechte, das würde doch nur passieren wenn der Puls zu schwach war oder? Aber der hier war… nicht unbedingt der Stärkste aber dennoch vorhanden und gut zu erkennen sogar für einen Laien wie ihn. Der Aufzug ruckte erneut, ging knarrend auf und ließ Cas verzweifelt den Kopf schütteln, er musste ihn jetzt irgendwie rausschaffen, glücklicherweise war seine Wohnung gleich die erste auf der linken Seite. Ächzend drückte er den jungen Mann von sich, drehte sich dann um und nahm dessen Arme nach vorne, rollte den Rücken ab und schaffte es irgendwie den anderen auf sich zu ziehen, gut das dieser bewusstlos war, das würde es wohl sehr… viel einfacher und schmerzloser für diesen machen. Spätestens jetzt hätte es ihn jedenfalls ausgeknockt. „Halt durch…“, flüsterte er ihm leise zu, bewegte sich vorsichtig nach vorne, die Last auf seinem Rücken war unglaublich schwer, schwerer als vorhin und er stöhnte leise, biss jedoch die Zähne zusammen, er musste ihn in Sicherheit schaffen. Es kam ihm vor als würde er nochmal Stunden brauchen bis er die kurze Distanz zur Türe und in die Wohnung rein zurückgelegt und noch einmal eine Ewigkeit bis er ihn im Schlafzimmer hatte. Erschöpft sackte er zusammen, spürte das Gewicht des fremden Mannes fest auf seinem Rücken, er atmete noch, aber schwerer als vorher, etwas was ihn einfrieren ließ. Vorsichtig drehte er sich um, der Mann sackte zur Seite weg und landete mit dem Kopf auf dem Bett, welches nicht sonderlich hoch gebaut war. Innerlich verfluchte er sich das er das Bett gekauft hatte, in der Hoffnung irgendwann mal jemanden mit hierher zu nehmen hatte er es sich als Neuanfang besorgt, hätte er nur gewartet und die Matratze weiter am Boden liegen lassen, dann müsste er ihn jetzt nicht irgendwie hinaufhieven. Wie sollte er ihn da jetzt drauf bringen ohne ihm noch mehr Schmerzen zu bereiten? Zittrig strich er dem Mann eine Strähne aus dem blutverschmierten Gesicht, stand leise ächzend auf und mobilisierte noch einmal seine letzten Kräfte mit denen er Geveon hochhob, er lag schlaff in seinen Armen, Cas schaffte es gerade seinen Oberkörper aufs Bett zu bekommen und das auch nur weil er sich selbst mit aufs Bett fallen ließ, den Sturz abfing und den anderen auf sich zur Ruhe kommen ließ. Er wartete kurz, horchte auf das abgehackte Atmen des Anderen, das schmerzerfüllte Luft einziehen, das ihn selbst das Gesicht verziehen ließ, ehe er sich langsam unter ihm herausschälte, seine Beine nahm und auch diese aufs Bett legte, damit lag er zwar nicht richtig, aber das Bett war groß genug das er quer liegen konnte.
Schnell eilte er zur Haustüre, schloss diese hinter sich ab, warf einen kurzen Blick auf den Boden, gute keine Blutspuren, der Aufzug letztlich war egal, das würde niemanden in seine Bude führen sondern nur denken lassen das wieder irgendein Junkie sich abgeschossen hatte. Cas kehrte zurück in sein Schlafzimmer, er zitterte noch immer, vor allem jetzt wo es langsam durchsickerte was da geschehen war und sein Blick fiel auf die schwarzgekleidete Gestalt die da auf seinem Bett lag, blutend und verletzt. Er musste sich die Wunden ansehen, ihn waschen sonst würde er nichts sehen können, wie in Trance ging er in die Küche, holte eine Schüssel aus dem Schrank und füllte sie mit warmem Wasser, ein Waschlappen war auch schnell gefunden (er schaute natürlich das es ein weicher war) und dann noch eine Schere. Vorsichtig trug er die Dinge nach drüben, atmete tief durch und fing an die Lederkleidung durchzuschneiden, ein Unterfangen das weitaus schwieriger war als er es anfangs erwartet hatte, dennoch war das ratschende Geräusche auf eine gewisse Weise beruhigend und lenkte ihn von dem ganzen Blut ab, das da war. Es dauerte eine Weile bis er ihn komplett entkleidet hatte, schluckt kurz ob des Blutes und der Tatsache das er Mann darunter vollkommen edle, weiße Haut hatte… Er war sich sicher das der Dunkelhaarige es ihm übel nehmen würde wo er ihn hingeschleppt hatte und auch das er ihm die Kleidung ruiniert hatte, aber es war doch schon alles kaputt…. Cas zog sich schnell seine eigene Jacke aus, kniete sich aufs Bett und fing langsam und vorsichtig an den Mann zu waschen.

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Eh ja, solche Stunts musste man auch mögen um sich auf den Crash einzulassen und damit anzufreunden, ihm war aktuell aber auch egal wohin es ging so lange keine Polizei ein und aus ging, es ging ja nicht nur um die Rennen, sondern auch alles was drinhing. Erwischen tat man ihn über nen Motorradcrash, hoch ginge eine komplette Riege Waffenhändler, das galt es zu vermeiden. Keine Ahnung wie er es so zerfleddert noch so weit schaffte, das Adrenalin vom Sturz vermutlich, und doch reichte es nicht für die ganze Strecke – begeistert vom Ziel wäre er so oder so nicht, auch wenn es noch hundertmal besser wäre als ein steriles Krankenzimmer. Und so lange keine Ratten herumkrochen und er Angst haben musste, tödliche Entzündungen abzukriegen, meine Güte, darüber konnte er sich eh noch nicht beschweren auch wenn der Fahrstuhl noch nicht wirklich tolle Assoziationen weckte. Außer halt der Tatsache, dass es keine Treppen nach oben zu bewältigen gab, spätestens da wäre er ihm auch kollabiert aber mit nicht zu schaffender Strecke.
Der Fremde blieb durchweg bei ihm und stützte, doch gegen den Ruck des Fahrstuhls und ein Schleudertrauma war auch ein Gebet machtlos, durchhalten haha, die 500 Meter waren eigentlich schon zu viel gewesen in seinem Zustand. Er lebte ja noch, nur eben nicht mehr bewusst und das machte es für seinen Retter nur noch schwerer, da Veon ja keine Körperspannung hatte. Dafür war aber auch egal wie dieser ihn transportierte, er bekam abgesehen vom drückenden Gefühl der Schwere nichts mehr mit. Weder vom Flur noch von der Wohnung, auch beim Verladen auf das Bett gab er nur ein leises Stöhnen von sich. Ja er hielt durch, musste ja auch nicht viel machen außer weiteratmen und Puls haben. Das schaffte er auch durchweg, während er abgelegt und entkleidet wurde, was ihm in dem Sinn egal war, er war arrogant genug zu wiissen dass er gut aussah, auch anderen Männern gegenüber.
Die kaputten Sachen wurde er ebenfalls los und die Kälte eines unbedeckten Körpers drang langsam in sein Bewusstsein durch, doch erst die Nässe schaffte es, ihn auch aus dem Dämmerzustand zu reißen – mal ganz davon abgesehen dass es wehtat.
Das rasselnde Atmen brach kurz ab, wich einem Knurren das in ein Keuchen mündete, sein Körper spannte sich an wie um vor den Schmerzreizen zu fliehen, dann schlug er flatternd die Augen auf. Noch ohne recht zu kapieren, wo eer war und warum, nur dass er die Umgebung nicht kannte, kaum verarbeitete.
„W-was … “ Irgendwas war nass, ihm tat alles weh und brannte, ohne dass er wusste wieso. Verblutete er gerade? Er schaffte es nicht den Kopf zu heben um nachzusehen, schluckte angestrengt und sog rasselnd die Luft ein, hustete. Es tat weh...

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Oh ja… irgendwie hatte er ihn hingeschafft, wer wusste schon wieviel Zeit dabei draufgegangen war, aber er lebte und er schaffte es bravourös Puls zu haben und zu atmen, sehr schön dafür hatte er sich später auch was zum Essen verdient. Wenn er denn noch welches fand das er anbieten konnte. Vorerst jedoch war es wichtig die Wunden zu reinigen, desinfizieren und zu verbinden, alles andere war Nebensache. Das leise Stöhnen und Keuchen tat Cas in der Seele weh, wusste er doch das der Dunkelhaarige nur wegen ihm so schwer verletzt war, hatte übel ausgesehen wie er sich überschlug, auch wenn er keine Details gesehen hatte, was musste auch gerade Neumond sein?
Während er ihn wusch kam er nicht umhin den Körper tatsächlich zu bewundern, unter dem ganzen Blut war ein Männerkörper der einfach nur zum Anbeißen war und Cas einige Male rot anlaufen ließ, während er den Lappen über die harten Muskeln und die bleiche Haut fahren ließ. Er wusste das er dem Anderen weh tat, versuchte wirklich sein Möglichstes um ihm nicht zu sehr weh zu tun und konnte doch nichts dagegen machen, der Dreck musste einfach raus…
So wie der Atem abbrach, brach auch kurzzeitig sein eigener Puls ab, er befürchtete schon das Schlimmste, als er auf einmal angeknurrt wurde, etwas was ihm eine Gänsehaut bescherte und ihn entsetzt auf den Mann starren ließ der mit einem Keuchen zu sich kam. Er verkrampfte sich, etwas das noch mehr weh tun musste und versuchte sich zu orientieren, die Augen waren halb offen, unfokusiert und Cas bewegte sich vorsichtig mit dem Oberkörper wieder zurück, legte ihm beruhigend eine Hand auf die Schulter. „Scht… ich weiß das es weh tut aber ich muss Ihre Wunden waschen… Sie könnten sich entzünden.“ Hah! So viel zumindest konnte er tun, wenn auch nicht weiteres. „Und ich glaub immer noch das sie einen Arzt brauchen.“, setzte er leiser an, hoffte aber fast das der Andere ihn nicht hörte. „Kann ich Ihnen etwas bringen? Ein Wasser? Irgendwas…?“ Er versuchte seine Stimme ruhig zu halten, nicht zu laut das würde dem Andren nur noch mehr Kopfweh bereiten. „Soll ich das Licht etwas dimmen?“

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Veon würde aktuell sowieso nichts runterkriegen was man kauen musste, jedenfalls nicht ohne sich zu verschlucken und doch noch zu ersticken, von daher war ein fehlendes Essensangebot das geringste von Veons Problemen. Auch den Transport hatte er überstanden, würde zwar merken dass ihm alles wehtat, aber das wäre ja auch ohne das bewegt werden der Fall. Was rannte der Kerl ihm auch in Schwarz bei Dunkelheit fernab einer Straßenlaterne vor die Räder? Veon war es schließlich gewohnt riskant auszuweichen, aber in diesem Fall war es zu spät gewesen, viel zu spät. Und so rum war es letztlich besser als wenn sie beide schwer verletzt worden, immerhin wäre es nicht minder gefährlich gewesen von der Ninja auch nur gestreift zu werden in ihrem Bruchflug.
Und jetzt war sein schöner Körper kaputt, musste man Veon nicht sagen, er wusste dass er gut aussah und, wenn er es denn tun müsste, ziemlich gut auf dem Strich verdienen könnte. War also legitim rot anzulaufen, wobei er es nicht ganz so toll fand den Straßendreck aus offenen Wunden geschrubbt zu bekommen. Die Nässe störte ihn auch und war gepaart damit der Grund, wieder zu sich zu kommen. Da kein Stoff dazwischen war, spürte er die Warme Hand sehr deutlich, und wieder war diese Stimme da. Ah, der von vorhin … und er war nicht im Krankenhaus. Tatsächlich ließ er sich von der warmen Hand beruhigen, fühlte sich selber eher kalt was wohl auch am Blutverlust lag... Das mit dem Arzt überhörte er glatt, blinzelte aber schwerfällig und nickte dann – er hatte schrecklichen Durst. Auch Nicken tat weh, doch er wollte nicht viel sprechen, keuchte danach nur noch mehr. Das Licht aber störte ihn nicht, brauchte der andere ja um zu sehen was er da machte und Veon selbst entging ihm, indem er die Augen wieder zufallen ließ, bemüht etwas regelmäßiger zu atmen. Es gelang nur teilweise.
Er blieb liegen während der Behandlung, würde auch nicht allein trinken können und zwischendurch noch zwei, dreimal das Bewusstsein kurz verlieren, aber ohne mehr von sich zu geben als ein bisschen Stöhnen und Keuchen, wenn eine tiefere Wunde dran war. Spätestens morgen wäre er grün und blau vor Prellungen, aber sein Körper hatte so was schon mal überstanden ohne eine Narbe zurückzubehalten … nur eine Sache war da noch, die er geklärt haben wollte.
„Wer ...bist du?“
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Kitsune

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BeitragThema: Re: Moderne - The Clash   Sa März 07, 2015 7:22 pm

Er hätte auch eher an Suppe gedacht, irgendwas Stärkendes was der Andere trinken konnte, wirklich was zum Beißen würde er auf jeden Fall erstmal nicht bei ihm bekommen, außer der Fremde schaffte es wirklich dazu ihn zu überreden. Das er ihm vor das Rad gelaufen war, war dumm gewesen, aber selbst wenn er geschaut hätte, nach links, nach rechts, dann hätte es ihm dennoch nichts gebracht bei der Geschwindigkeit in der das Motorrad plötzlich um die Ecke geschossen gekommen war. Passiert, war nun Mal passiert, ihm war nichts geschehen und er konnte sich um Geveon kümmern, etwas was er eigentlich nicht erwartet hatte, als er heute Morgen aufgestanden war und etwas das er auch niemals erwartet hätte oder gar gewollt. Ein fremder, verletzter Mann in seinem Bett, in seiner Wohnung, von dem er glaubte dass dieser in irgendein grauenhaftes Geschäft verwickelt war…. Nein, nein nein…. Wie nah er eigetnlich an der Wahrheit war damit, war ihm nicht bewusst und er würde es wohl auch nicht wissen wollen, auch nicht wieviel der Andere auf dem Strich verdienen würde, wenn er es denn mal musste. Wie konnte man überhaupt an sowas denken? Klar wusste er das Leute auf den Strich gingen, auch das es Zuhälter und alles gab, aber wie war das mit schlechten Dingen? Man schob sie weit von sich und interessierte sich nicht dafür, solange man nicht selbst darin verwickelt war und irgendwas damit zu tun hatte, einfach aus reinem Selbstschutz heraus. Wozu herausfinden wie schlecht die Welt wirklich war, wenn es nicht unbedingt sein musste.
Reichte schon das er den verletzten Mann hier gerade wusch, der mittlerweile wieder zu sich gekommen war, eigetnlich war er ganz froh darum gewesen das dieser bewusstlos war während der Hälfte der Zeit… Nun jedoch, wo er sich rührte, keuchte und stöhnte, und immer wieder mal still wurde, machte es Cas nur umso mehr Angst diesen gründlich zu waschen, auch wenn er wusste das es sein musste, eine Notwendigkeit wenn er nicht wollte das die Wunden sich entzündeten. Behutsam legte er eine Hand auf die Stirn des Dunkelhaarigen Mannes, strich dort eine Strähne zur Seite, ehe er den Waschlappen zur Seite legte, die Stimme des anderen war angespannt und er hatte Durst… Cas stand vorsichtig vom Bett auf, versuchte es so wenig wie möglich zu bewegen, da er bereits beim letzten kurzen Bewegen mit einem schmerzerfüllten Stöhnen belohnt worden war, ein Umstand der ihn jetzt dazu brachte kurz zu ächzen, als seine Knie knackten. Wurde scheinbar auch nicht jünger, dachte er betrübt und holte schnell ein Glas, spülte es nochmal aus und füllte es dann mit Leitungswasser, es war zwar sauber gewesen, aber lieber auf Nummer sicher gehen. „Ich hab Wasser dabei und hebe jetzt ihren Oberkörper damit Sie trinken können.“, erklärte er dem Anderen, damit dieser auch wusste was mit ihm passierte, hatte er mal gehört das man das grade im Altersheim so machte wenn die Leute beruhigt werden sollten und damit sie nicht panisch reagierten wenn sie nicht wussten was Sache war. Cas kletterte wieder aufs Bett, zog das Kissen heran und legte es neben den Fremden, hob behutsam dessen Schultern nach oben, ehe er das Kissen darunter schob, den Kopf dabei leicht oben hielt und ihm das Glas an die Lippen hielt damit dieser trinken konnte, so war sein Rücken etwas gestützt und der Kopf auf, gab Cas genügend Zeit den Anderen jetzt mal in Ruhe zu betrachten… So ohne Blut im Gesicht war dieser wirklich hübsch, ein Umstand der ihn sich räuspern ließ, ehe er den Anderen wieder herabsenkte, ihn noch fragte ob er ein Kissen unterm Kopf haben wollte, oder ob es ohne besser für ihn war. Schweigend arbeitete er weiter, nicht mehr lange und er war sauber, als er von dessen Frage unterbrochen wurde. „Oh….“, brachte er heraus, verzog entschuldigend das Gesicht und richtete sich so auf, das der andere ihn sehen konnte. „Cas… also eigentlich Casradell aber ich mag den Namen nicht sonderlich.“, gestand er, während eine Röte sich auf seine Wangen schlich. „Meine Eltern sind… Künstler…“ Als würde das alles erklären. „Ich bin Kellner im Rosemary.“ Er ließ seinen Blick den jungen Mann herunterwandern, trocknete ihn dann geschäftig ab, ehe er ihn beinahe schüchtern anschaute. „Könnten… sie vielleicht versuchen die Hüfte anzuheben? Dann… Kann ich die Bettdecke herausziehen und... sie zudecken.“ Wenn er den anderen zugedeckt hatte, würde er ihn noch Fragen ob er ihm noch etwas Gutes tun könnte erstmal, ehe er dann schnell selbst unter die Dusche ging und sich dann zu dem anderen ins Bett legte… Er hatte am nächsten tag nicht nur die Termine sondern auch ein Vorstellungsgespräch.

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Suppe, tss, seit seiner Kindheit hatte Veon sich so was nicht mehr zu Gemüte geführt, Brei vielleicht wo man wenigstens noch feste Konsistenz hatte … aber im Moment war er nicht wirklich in der Lage kleinlich zu werden. Was anderes würde er eh nicht herunter  kriegen, von daher war es egal und der Blutgeschmack im Mund wurde langsam schal, war auch nicht das Wahre. Der Junge musste schon halbtaub sein, nicht zumindest vor dem surrenden Motor der Kawasaki zurückzuschrecken, typisch Kaninchen im Scheinwerferlicht eben … aber immerhin war das Karnickel mutig genug gewesen den Wolf mit in den eigenen Bau zu nehmen, was schon mal gut war sich dessen grundlegendes Wohlwollen zu erkaufen, wenn dieser denn in der Lage wäre es gerade aktiv zu vergeben. Cas konnte verdrängen, so viel er wollte, auch Unwissenheit änderte nichts an der Tatsache, dass ein verletzter Waffenerbe in seinem Bett lag, kein fetter Italiener mit Schnauzbart, sondern eben Veon. Der miterlebte Unfall war ein guter Einstieg in die Realisierung, dass es hier gewiss nicht zuging wie auf dem Ponyhof. Wissen ist Macht, und zu wissen was abging erlaubte sich darauf vorzubereiten.
Der Crash war unvorbereitet erfolgt und das Ergebnis stöhnte und zuckte ab und an unwohl, während die Säuberung vonstatten ging – würde wohl mehr als einen Erste-Hilfe-Kasten brauchen das alles zu versorgen und zu verbinden, doch säubern ging. Er bekam zum Glück nicht alles davon mit, sank immer wieder in seichte Ohnmacht aus der die Schmerzen ihn dann doch wieder herausrüttelten. Ansonsten aber ließ er sich anfassen, die Hände waren zittrig, aber warm und vorsichtig. Schmerzte dennoch, aber bis auf gelegentliche Laute des Unwohlseins ließ Veon nichts von sich hören und die Prozedur über sich ergehen. Er hatte schon schlimmeres überstanden … auch wenn auf seinem Körper nie Spuren blieben.
Ein etwas genervter Blick folgte der offensichtlichen Aussage des anderen, Veon war verletzt, nicht grenzdebil, er wusste selber dass er sich fürs trinken aufsetzen musste, danke auch. Das Wasser aber tat gut, er schlug den Blick nieder und versuchte seinen keuchenden Atem zu beruhigen, um mehr als ein paar kleine Schlucke zu schaffen. Er keuchte im Anschluss leise, aber da er nackt war konnte es egal sein sich zu bekleckern. Dennoch, er wollte jetzt wissen wer das da überhaupt war, dessen Bett er nach und nach besudelte, und auch wenn sein Blick noch nicht geschärft war konnte er so doch ausmachen, dass der redselige Kerl da eigentlich ganz schnuckelig wirkte, jung, schlank, wurde schnell rot, eigentlich genau sein Typ. Cas also, sie hatten beide anscheinend Eltern, die keine normalen Namen mochten. Kellner, hmhm so sah es hier auch aus, obwohl das Lokal ihm nichts sagte. Egal.
„Geveon … Stahn.“, erwiderte er die Vorstellung mit seinem offiziellen und bürgerlichen Namen. Ein Kissen hatte er nicht gewollt, gemerkt dass er eh bald wieder weg sein würde, und schaffte es irgendwie sich zu bewegen, um die Decke nicht mehr unter sondern über sich zu haben. Nicht dass er sich schämte, aber es war kühl hier. Er verneinte, als die Frage kam ob er was wollte, dann schwieg er und ließ sich mit einem Seufzen in die Kissen sinken, schloss die stahlgrauen Augen. Noch während der Jüngere duschen war, döste Veon ein, wurde bewusstlos, schlief danach einfach normal weiter und ließ sich auch durch äußere Einflüsse nicht mehr stören – fraglich wann und wodurch er wieder wach werden würde, aber weglaufen könnte er sowieso erst mal nicht, egal ob er nun allein war oder nicht.

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Gut das er kein fetter Mafiosi war, sondern ein schwarzer Schönling, ein gefährlicher Mann der wohl genauso hübsch wie verwegen war. Hätte er Brei da, dann würde der arme Mann auch Brei von ihm bekommen, auch wenn er selbst keinen Brei mochte, Suppe ja eigetnlich auch nicht aber das war es gewesen was er bekommen hatte, wenn er krank war und sich schlecht fühlte. (Nicht das es ihm nach Suppe unbedingt besser ging…) Ein Kaninchen war er nicht, würde sich dagegen wehren, Kaninchen waren einfältige Kreaturen und sowas… nja war er schon irgendwie, wenn dann aber wohl eher ein Meerschweinchen oder eine kleine Maus.
Cas hatte nicht sonderlich viele Verbandssachen, würde also improvisieren müssen, bis er am nächsten Tag ordentliche Dinge hatte und sich um ihn kümmern konnte. Sein Gesicht verzog sich das erste Mal an diesem Abend zu einem ehrlichen Lächeln, das er dem Verletzten schenkte. „Auch Künstlereltern?“, fragte er neckisch, auch ein wenig um den anderen von seinen Schmerzen abzulenken, ehe er ihm vorsichtig ein kühles Tuch auf die Stirn legte, ihn zudeckte und ihm sagte das er gleich wieder da wäre. Der Kellner beeilte sich unter der Dusche, sammelte schnell noch ein paar Verbandsmaterialien, wie hatte er duschen können ohne den anderen richtig zu versorgen?! Und ging, nur mit einem Handtuch um die Hüfte zurück, stellte fest das der Mann mittlerweile komplett eingeschlafen war, sein Puls war noch vorhanden und er atmete definitiv, etwas das er mittlerweile schon automatisch überprüfte. Cas lächelte leicht, schob die Decke zur Seite und verband die gröbsten Sachen, die er verbinden konnte, die Blutungen hatten schon aufgehört aber es war doch besser wenn sie abgedeckt waren, konnte ja trotzdem wsa reinkommen. Die Verbände wurden großzügig mit BEpanthen eingeschmiert, ehe er sie auf die Wunden legte, vorsichtig immernoch, das er dem anderen ja nicht weh tat. Cas hoffte einfach das dieser sich nicht zu sehr drehen würde, als er die Decke wieder über ihn zog und dann selbst neben dem jungen Mann zu liegen kam. Er ließ das Licht an, damit dieser nicht vollkommen orientierungslos war wenn er erwachte und schlummerte dann selbst ein.
Der nächste Morgen kam und auch das Bewerbungsgespräch, alles in allem verlief es miserabel… Als cas wieder in die Wohnung zurückkehrte war er müde und fertig, der Anzug den er anhatte passte nicht wirklich zu ihm, zumindest fühlte er sich unwohl in ihm,  in der einen Hand hatte er eine Tasche aus der Apotheke, genau genommen mehreren, mit Verbandszeug, neuer Salbe und Schmerzmitteln, in der anderen war Suppe und ein paar Muffins, sie waren weich und hoffentlich konnte der Mann sie essen, war sicher besser als die Suppe. Hoffentlich war der Mann noch  nicht aufgewacht, auch wenn er einen Zettel geschrieben hatte… (Guten Morgen Herr Stahn, ich bin auf einem Bewerbungsgespräch, ich komme so schnell es geht zurück, Cas) Leise öffnete er die Türe und huschte ins Wohn/Schlafzimmer, in dem der andere hoffentlich noch im Bett liegen würde.

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Eben, verwegene Kerle schlürften keine Suppe wie ein zahnloser Greis, ein Kaninchen konnte so was vielleicht nuckeln, aber er würde wirklich nur wollen weil alles andere nicht verträglich wäre. Ob der Kerl ihm Grießbrei mitbringen könnte, oder matschige Cornflakes? Morgen dann, denn aktuell schluckte er gar nichts mehr, hätte nur eine schöne Dosis Schmerzmittel haben wollen die es hier aber gewiss nicht gab. Das Mauskarnickelmeerschweinchen war schon irgendwie putzig, fürsorglich aber verpeilt, doch Veon lebte noch, er machte seine Sache also nicht schlecht. Künstlereltern, eh, ne, Gangstereltern wohl eher, wobei er schon lange nur noch seinen Vater hatte. Oder hätte, wäre er nicht schon ewig unabhängig und würde sein eigenes Ding durchziehen … diesmal mit Hilfe. Er sagte nichts dazu, fand zwar das Tuch auf der Stirn nicht so toll, ließ es aber da und pennte auch einfach weg noch ehe es trocken und seine Wunden in Behandlung waren. Auf die paar Minuten kam es sowieso nicht mehr an, der Geruch von Medizin lullte nur noch mehr ein und Cas würde einen ruhigen Mitbewohner haben (der später wohl noch Gelegenheit hätte den anderen im Handtuch zu begutachten). Ab und zu murmelte Veon zwar irgendwas leise vor sich hin, aber unverständlich und nie mehr als ein paar Worte.
Auch am nächsten Morgen wurde er nicht wach, hatte sich leicht auf die Seite gerollt und pennte relativ entspannt wirkend weiter.
Mittlerweile hatte er sich an den Geruch des Anderen gewöhnt, sodass es komisch war nur noch Reste davon wahrzunehmen in der frisch renovierten Wohnung – als die Sonne durch die Fenster lugte, wurde er erstmalig wach, noch immer nackt, aber zugedeckt. Er fröstelte, und der junge Kerl war nicht in der Nähe, er hatte kurz versucht ihn zu rufen. Vielleicht war er ja arbeiten, aber der gefundene Zettel revidierte das. Süß, der Kleine war noch auf Selbstfindung. Veon schaffte es auch, sich irgendwie in halb sitzende Position zu schieben gestützt von Kissen, und erreichte ein auf den Nachtschrank gestelltes Glas. Es war anstrengend, aber er schaffte es allein zu trinken, dämmerte noch mal weg und wachte dann halb angelehnt auf, als der Schlüssel im Schloss klackerte. Er sah bei Tageslicht ganz anders aus, und Veon musterte den etwas schlecht sitzenden Anzug und dann das hübsch geschnittene Gesicht des anderen.
„Ich hab Hunger.“, begrüßte er diesen.

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Cornflakes wären natürlich ne Sache, da würde er sogar mitessen, wäre also was für sie Beide, aber wirklich draufkommen würde er wohl alleine nicht, war also besser wenn der Stahn ihm sagte was er wollte, Cas kam mit einfachen Wünschen besser klar wenn er den Anderen nicht kannte, als wenn er raten musste. Die Aufgabe eines jeden fürsorglichen MKM war es ja schließlich das Herrchen glücklich zu machen, putzig auszusehen und dafür zu sorgen das seine Mit-MKM oder eben der dazugehörige Wolf auch ordentlich versorgt waren, dementsprechend versuchte er seine Aufgabe auch so gut es ging zu vollführen. Ob das Tuch auf der Stirn toll war oder nicht, ob es was brachte und was überhaupt, das wusste Cas nun wirklich nicht, hatte es aber öfter mal im Fernsehen gesehen also musste es irgendeine Wirkung haben und er würde damit nicht aufhören bis er es nicht irgendwann mal selbst im Gesicht hatte.
Selbstfindung war nicht das richtige Wort, er wollte einfach von daheim so weit wie möglich weg und jemanden finden der zu ihm stand, jemanden finden mit dem er Sachen ausprobieren konnte und der ihn mochte, dementsprechend war es weniger Selbstfindung sondern… eher eine Notwendigkeit sich noch einen Job zu suchen und… noch einen. Auch wenn er bezweifelte das er mit drei Jobs über die Runden kam UND seine Schulden abbezahlte. Als er ins Wohnzimmer kam, war sein Gast bereits wach, halbwegs aufrecht und offensichtlich… Hungrig. Sein vorher noch etwas besorgtes Gesicht verzog sich augenblicklich zu einem offenen Grinsen, ehe er mit der Tüte wackelte. „Muffins?“, antwortete er ebenfalls ohne eine richtige Begrüßung, sein Soll war ja schon erfüllt, hatte ja schon Guten Morgen in seinem Zettel geschrieben. „Ich habe Schoko Muffins mit... flüssiger Schokolade als Füllung, ich hoffe das ist in Ordnung, sonst hätte ich noch Suppe anzubieten. Für alles andere müsste ich einkaufen.“ Er holte zwei Teller aus dem Küchenschrank, setzte sich mit aufs Bett und streckte dem Anderen einen der Teller hin, sowie die Tüte mit den Muffins, während sein eigener Teller erstmal auf dem Nachtkästchen landete. Dann nahm er sich die nächste Tüte und kramte ein wenig darin herum. „Nach dem Essen gibt’s Schmerzmittel, dürfen aber nicht auf nüchternen Magen eingenommen werden.“, las er den Zettel der von der netten Apothekerin mitgegeben worden war. Die Packung hatte er in der Hand.
Cas stand auf und zog sich die Anzugsjacke aus, verzog kurz das Gesicht und schaute entschuldigend zu Geveon. „Tut mir leid, ich muss mich erstmal umziehen.“ Er hoffte, dass es dem anderen nichts ausmachte wenn er sich in seinem Zimmer umzog statt ins Bad zu gehen, sie waren immerhin beide Männer. Vollkommen ohne Hintergedanken –sowohl ohne seine und auch ohne die von Geveon- zog er sich bis auf die Boxershort aus und zog sich eine gemütlichere Jeans an, drehte sich mit dem Hemd in der Hand und immer noch nacktem Oberkörper zu Geveon um. „Ich muss für Sie noch Anziehsachen kaufen… Leider musste ich ihre anderen Sachen zerschneiden, sonst hätte ich Sie nicht rausbekommen.“ Zumindest hatte er den Anstand rot zu werden.

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Sorgen brauchte Cas da keine haben, Veon würde schon sagen wenn er was wollte, gerade wenn er sich nicht selber umsorgen konnte würde er unausstehlich werden, ich will dies, ich will das, schneller wenn es geht, er kannte es nur so dass es nach seiner Pfeife ging, egal was er tat. Bis dato konnte er sich nicht beschweren, war zwar alleine gewesen, hatte aber in einem sauberen Bett gehockt und eine Decke bekommen, selbst wenn ihm heute alles, wirklich alles wehtat. Alle Wunden wurden am nächsten Tag spürbarer, sein Schädel dröhnte und er war dennoch klarer im Kopf, atmete ruhiger (wenn auch unter Schmerzen) und konnte zusammenhängend sprechen. Also die besten Voraussetzungen um sein MKM herumzuscheuchen, ein Schutzmechanismus irgendwo, da es ein bisschen Macht vermittelte … nüchtern betrachtet war Veon im Moment von ihm abhängig und wehrlos, was er aber niemals so zeigen würde. Stattdessen ruhte sein grauer Blick auf dem Jüngeren, zu, Glück war Veons Gesicht unverletzt und nur ein wenig Blut war trotz des Helms geflossen, aber keine Schramme, keine Platzwunde. Hämmernde Kopfschmerzen hatte er dennoch, würde von der Intensität auf mittelschwere Gehirnerschütterung tippen – inklusive aller Folgen. Entsprechend vorsichtig nickte er. Muffins klangen sehr gut, noch dazu mit Schokofüllung und das würde Veon auch runterkriegen. Bei den Mitteln aber wurde er hellhörig.
„Sagt wer? Gib die mal her.“, forderte er, musste sich aber noch gedulden bis der andere sich umgezogen hatte. Grr, dann doch zuerst essen, also pflückte er sich Bröckchen um Bröckchen vom Muffin, bis er die Füllung herausnuckeln konnte. War doch herrlich, Schokolade zu schmecken und gleichzeitig einen Zuckerarsch zu inspizieren, zwar leider noch eingepackt, aber sehen konnte Veon noch sehr gut, scannte den anderen wie eine splitternackte Frau … nur dass eine solche ihn nicht interessierte. Er hörte damit auch nicht auf, prüfte den Oberkörper des anderen noch ehe er dessen Gesicht fixierte.
Wäre er in der Lage dazu, Veon hätte lasziv die Beine überschlagen und abgewunken, so aber konnte er nur ruhig sitzen bleiben.
„Keine Eile damit, dreh einfach die Heizung auf … und jetzt gib mir die Tabletten.“, sein Ton ließ keinen Widerspruch zu, immerhin hatte er seit gestern keine Tabletten mehr gehabt und diesmal  sogar einen Grund dafür, auch wenn es kein Morphium sein dürfte.

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Er könnte ihn ruhig rumkommandieren, Cas würde sich schon melden wenn es zu viel war, im Moment hatte er einfach nur ein schlechtes Gewissen weil der Mann wegen ihm verletzt war, ein wenig dummes Verhalten, immerhin wusste er immer noch nicht was genau der Andere getan hatte und von wem er verfolgt wurde oder warum dieser keinen Arzt wollte.
„Die Apothekerin. Eine Ibu 800 alle vier Stunden,  nicht mehr als vier Stück täglich und das wirklich nur in Ausnahmefällen, aber ich denke das hier ist ein Ausnahmefall.“, Das Hemd war immer noch in seiner Hand, trat auf das Bett zu und hob es prüfend hoch um zu sehen ob es Geveon passen könnte. Leider… war der andere nicht nur größer sondern auch besser gebaut als er, also schüttelte er seufzend den Kopf. „Die Heizung ist schon auf voller Pulle, ich hab dem Vermieter Bescheid gegeben, aber…. Der hat gerade keine Zeit.“ Nja, das war nicht ganz das was ihm gesagt wurde, genau genommen schnauzte ihn der Mann an, das er froh sein könne überhaupt eine Heizung zu haben und sogar manchmal warmes Wasser, und überhaupt das es sauber war, wäre auch keine Selbstverständlichkeit. Dementsprechend war er auch etwas verstört gewesen als er danach aufgelegt hatte. Schien so als würde er keine warme Wohnung im Winter haben und ebenso schien es so als müsse er heute nochmal raus vor der Arbeit um für Geveon neue Klamotten zu holen. „Ich habe noch eine dünne Decke, die können wir noch dazu legen?“ Cas verzog überlegend das Gesicht, ehe er sich neben Geveon aufs Bett bequemte, ihm sorgfältig eine Tablette herauslöste und diesem in die Hand legte.

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Nun ja eine wirkliche Wahl hatte Cas eh nicht, was sollte er schon machen? Sagen 'Steh auf und mach selber'? Fragen würde er aber eher nicht, wie war das noch, Unwissenheit war besser oder so, war ja auch nicht so wichtig womit Veon sich die Zeit vertrieb, wenn er nicht gerade Straßenrennen fuhr. Ibu 800, also bitte, davon bräuchte er bei seiner Gewöhnung eine Packung damit der Schmerz nachließ … was war das überhaupt für Zeug das man in der Apotheke kriegte. Der dauernde Vortrag des halbnackten Kerls ging ihm auf die Nerven, entweder er zog sich ganz aus und lenkte ihn ein wenig ab oder er gab die blöde Packung her.
Wirklich kalt war es nicht, aber zu kühl um sich wirklich wohl zu fühlen, entsprechend wenig begeistert war Veon von der Bruchbude, die Hintergründe waren ihm egal – nur hatte er auch das Problem, sich nicht mehr so genau an alles erinnern zu können, wo er war wusste er, aber nicht wo er hinwollte, erinnerte sich nicht genau wo seinne Villa war, wen er anrufen könnte … er kriegte Kopfschmerzen wenn er versuchte nachzudenken.
Veon hörte gar nicht richtig zu als Cas von Tabletten sprach, schluckte die eine die er in die Hand bekam ohne Kommentar oder Dank und nahm dem Jüngeren dann die Packung aus der Hand.
„Danke.“, rang er sich durch das auch zu honorieren und versuchte direkt, den eventuellen Protest zu unterbinden (Cas könnte ihm die Tabletten ja auch wieder wegnehmen), indem er die noch leicht schokobeschmierten Finger seiner Linken über Cas' Hals gleiten zu lassen, lächelte ihn leise an. Meine Tabletten … und das Hemd kannste auslassen, Kleiner.

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Also bitte, das würde er niemals sagen, das wäre ja grauenhaft wenn er den anderen herumkommandieren würde, wenn er versuchen würde ihn dazu zu bringen sich vom Bett zu bewegen, während er noch so verletzt war! Nein, sowas würde Cas niemals tun, schaute ihn schon ziemlich beschämt an, als er erkannte wie viele Wunden der andere sich zugezogen hatte. Nach dem Unfall und dem Beruf würde er also wirklich nicht fragen, würde auch weiterhin der Meinung bleiben das Nichtwissen besser war, als falsches, schreckliches Wissen zu erhalten. Überhaupt könnte er so einen hübschen Mann gar nicht in Verbindung bringen mit irgendwas Schlimmem.
Ablenken? Nackt? Was sollte er denn da machen? Es hätte ihn eher irritiert wenn der andere das von im verlangt hätte, klar war er sich bewusst was man tun könnte, aber der andre war verletzt und sicherlich würde er sich nicht für jemanden wie ihn interessieren, dementsprechend hatte er auch nicht das Gefühl das er sich irgendwie anders benehmen sollte. Das Danke ließ ihn lächeln, seine Stirn runzelte sich allerdings als ihm die Packung aus der Hand genommen wurde, „Hey…“, wollte er gerade beginnen als er das Lächeln des anderen sah und dann dessen Hand an seinem Hals fühlte, seine Augen weiteten sich entsetzt. „Oh nein…“, brachte er über die Lippen, ehe er nach seinem Hals langte. „Ich hab doch nicht etwa noch Blut am Hals, kein Wunder das es heute nicht geklappt hat…“

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Hatte Veon ja Glück, auf jemanden getroffen zu sein der seine – und nennen wir es beim Namen – Hilflosigkeit nicht ausnutzte, Er war nämlich im Moment zu fast gar nichts fähig außer sprechen und sich minimal bewegen, letzteres auch nur unter entsprechenden Schmerzen. Er konnte die Arme bewegen, ja, aber angenehm war es ganz bestimmt nicht. Es würde lange dauern, sich wieder so ungestört zu bewegen wie vorher, bis dahin musste der Junge hier herhalten.Zumindest bis Veon der Weg nach Hause wieder einfiel. Bis dahin war er eben zu schön für Schlechtigkeit oder so …
Oh, Veon konnte ihm da ein paar Sachen zeigen zur Beschäftigung, aber er musste sich nicht zwingend bewegen und Triebe schliefen fast nie, noch lieber waren ihm da natürlich die Tabletten und den ersten Protest bekam der Waffenerbe auch hervorragend abgewehrt. Wenn auch auf andere Art als beabsichtigt, er ließ die Hand wieder sinken, etwas skeptisch zu dem Jungen gucken. Er war wirklich … naiv, aber aus der Nähe echt niedlich. Das konnte Veon sich unmöglich entgehen lassen, da war zwar nichts, aber hey, wusste der Junge ja nicht.
„Warte mal.“, forderte Veon ihn auf und legte ihm eine Hand an den Hals, zog ihn leicht zu sich und ersetzte seine Finger, die da eben noch waren, durch seine Lippen. Er war verletzt, ja, aber spielen musste sein, seine vom beginnenden Fieber heiße Zunge fuhr geschmeidig über die Glatte Haut und seine Lippen hinterließen ein kleines Mal an ihm. Dauerte vielleicht eine Viertelminute, bis Veon sich – doch sichtlich erschöpft, aber mit wieder leichtem, triumphierendem Lächeln in die Kissen sinken ließ.
„Ist weg.“, meinte er und pfriemelte nebenher noch zwei weitere Tabletten aus der Packung die dann ebenfalls geschluckt wurden. Vielleicht wirkten die ja doch.

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Da hatte er wirklich Glück, jeder andere hätte auch das Hirn eingeschaltet und den Arzt angerufen, einen Krankenwagen besorgt und wäre dann schnellst möglichst verschwunden und gut wärs gewesen. Es war sowieso verwunderlich das es Geveon schon wieder relativ gut zu gehen schien, wurde auch etwas  skeptisch von Cas beäugt, während dieser versuchte zu ignorieren das so ein hübsches Prachtstück an Mann hier halbnackt in seinem Bett lag.
Ein paar Sachen zeigen? Der Mann war krank und verletzt und es ging ihm überhaupt nicht gut, da war strikte BettRUHE verordnet, vielleicht würde er ihm ein Buch besorgen oder so und mehr war da nicht drin, kein Rumlaufen, keine sonstigen Sachen die irgendwie dafür sorgten das der Bluthochdruck gesteigert wurde oder die Blutzirkulation an anderen Stellen gebraucht wurde. Was die Triebe anging musste Cas ganz brav und ruhig in der Ecke sitzen, was er bisher mit Frauen ausprobiert hatte, hatte ihn nicht ansatzweise erregt, ja eher ein Gefühl des Unwohlseins hervorgerufen und was Männer anging war er noch ein komplett unbeschriebenes Blatt.
Dementsprechend war er gerade bei der Aktion mit der Hand an seinem Hals eher nicht zugänglich sondern vollkommen verwirrt und zog den falschen Schluss,  das änderte sich nun aber schlagartig. Unschuldig wie er war rückte er ein Stück näher an Geveon, hob sein Gesicht weg, sodass der andere besser an die Stelle am Hals kam, erstarrte dann aber erschrocken als er die fremden Lippen an seiner Haut spürte. Sein verräterischer Körper machte ganz komische Sachen, er bekam eine leichte Gänsehaut und die Berührung sandte ein leichtes Schaudern durch seinen Körper, ließ ihn erstickt aufstöhnen, mit großen Augen biss er sich auf die Unterlippe, versuchte ein weiteres Stöhnen zu unterdrücken, während die Gefühle an seinem Hals fast abgelenkt wurden von der Röte von der er merkte wie sie ihm auf die Wangen schoss. Er hatte vielleicht wirklich Ähnlichkeit mit einem Kaninchen, so erstarrt und mit großen Augen, sein Brustkorb hob und senkte sich etwas schneller und er traute sich fast nicht, sich umzudrehen. Das Gefühl an seinem Hals war… wow. Jedoch kam er nicht dazu es zu genießen weil er sich zu sehr um die Reaktion seines Körpers schämte, gut das er keine enge Hose angezogen hatte… und er schaute erst wieder zu Geveon als dieser ihm mitteilte dass es weg war und dann gleich an der Packung herumfuchtelte. „Danke…“, brachte er leicht erstickt heraus, atemlos und wurde gleich noch röter darüber das seine Stimme genauso verräterisch war wie sein Körper, beugte sich dann jedoch vor und schnappte sich die Packung Schmerzmittel, hob sie weit über Geveons Kopf. „Eine! Wer weiß was passiert wenn du mehr nimmst.“, starrte er den anderen fast schon entsetzt an, legte die Finger der anderen Hand an dessen Lippen. „Ausspucken.“ Obwohl er immer noch knallrot war und die Beule in seiner Hose sicherlich nicht zu übersehen war in dieser Position, runzelte er die Stirn und schaute ihn beinahe vorwurfsvoll an.

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Hätte Veon gar nicht gefallen in ein Krankenhaus geschafft zu werden, nicht im Geringsten, es mochte fahrlässig sein, aber es entsprach dem Willen des Betroffenen, jetzt sonstwo zu sein, nur nicht im Krankenhaus oder bei einem Arzt - er sollte sich vielleicht mal einen Privatdoktor anschaffen, später dann. Wenn das hier ausgestanden war und er nur noch halbnackt rumlag, weil er Sex wollte und nicht wegen eines halb zerschmetterten Körpers, so. Es stimmte aber, es würde dauern bis er wieder dazu in der Lage war, konnte sich zwar bewegen aber nicht viel, reichte aber um einen jungen Kerl in Verlegenheit zu bringen. Aufstehen würde er ohne Hilfe auch nicht können, ohne vor Schmerz zu schreien und zusammenzubrechen. Aber bis er wieder halbwegs auf dem Damm war, musste er eh hierbleiben, es eilte ja nicht … und dann konnte er das unbeschriebene Blatt vollmalen.
Doch dass dieser so sensibel reagierte verriet ihm sehr viel – erstens, der Kerl zuckte nicht zurück und fragte was das sollte, wie es jeder homophober Hetero tun würde. Zweitens, er reagierte dennoch hochempfindlich als hätte man ihn noch nie angefasst, und Veon wurde Neugierig, was bei mehr passierte, wenn schon seine Zunge für ein leises Stöhnen sorgte. Heh, niedlich diese Gänsehaut, natürlich war da gar nichts an seinem Hals, aber selbst wenn, jetzt wäre es weg gewesen. Die Wangen des Jüngeren glühten und wenn er gekonnt hätte, der Kleine wäre fällig gewesen – zumindest sein Grundziel hatte er aber erreicht. Tabletten klauen.
Klappte nicht lange, denn die Packung wurde ihm wieder entrissen – aber da hatte er die nächsten Tabletten bereits im Mund, war absichtlich schnell gewesen. Mit vollem Mund konnte er auch schlecht erklären, dass so eine geringe Dosis vielleicht für ne kleine Frau reichte, die sonst nur Aspirin schluckte, aber nicht für einen einsneunzig großen, trainierten Morphiumjunkie. Dieser starrte den Jüngeren einfach direkt an, als überlegte er tatsächlich zu tun, was er sagte. Dann schluckte er demonstrativ und lächelte leicht, was der hübschen Aussicht eines rot angelaufenen, halbnackten Kellners mit angehendem Ständer zu verdanken war. Dann leckte er diesem provozierend über die Finger.
„Mach dir lieber Gedanken über die offenen Wunden.“, erinnerte er Cas daran, dass er sich ja schlecht selber verbinden konnte …

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Wäre aber nur richtig gewesen ihn dorthin zu bringen…. Wer wusste schon was für Schäden der hübsche Kopf noch alles abbekommen hatte, am Schluss wurde er noch übermütig und hielt sich für den König der Welt oder sonst was und wollte einen Fernseher oder was auch immer so ein reicher Kerl aus der Stadt brauchte um sich abzulenken, während er in der Arbeit war.
Wenn er nicht aufstehen konnte war das ein Problem, denn was war wenn er nachts aufs Klo musste oder sonst was während Cas in der Arbeit war? Ob er wohl bei seinem Chef vorbeischauen sollte um Urlaub anzumelden? Eine Krankmeldung konnte er schlecht bringen, war ja noch in der Probezeit, ach… das war doch zum Mäuse melken! Cas zuckte natürlich nicht zurück, war viel zu erschrocken um so zu reagieren und war damit vielleicht auch wieder niemand der gut etwas zu verbergen hatte, aber das fing ja schon mit Lügen an, wenn er mal log dann roch man das meilenweit… Er spürte wie er noch röter wurde während diese stahlgrauen Augen ihn anstarrten, vollkommen zu durchdringen schienen, etwas das seine Beule definitiv nicht kleiner werden ließ, vielen Dank auch… Stattdessen aber blies er empört die Wangen auf als der andere demonstrativ schluckte, was ihm ein noch empörteres: „Hey!“ entlockte. Klar wär das nicht gerade toll gewesen auf die Hand gespuckt zu bekommen aber… die nächsten Worte ließen ihn dann leicht zusammenzucken und das Gesicht verziehen, er hatte gar nicht daran gedacht… verdammt… natürlich machte er sich Gedanken sonst hätte er gar nicht neues Verbandsmaterial gekauft. Dementsprechend nickte er brav und holte schnell die zweite Tüte neben dem Bett hervor, ehe er sie ausbreitete. „Eine Krankenschwester oder ein Arzt könnte das sicher besser… aber in der Apotheke haben sie mir gesagt das diese Sachen gut sind.“ Er hatte sich eine schöne Geschichte ausgedacht gehabt, aber in der Apotheke hatten sie glücklicherweise gar nicht erst nachgefragt, etwas was ihn etwas irritiert hatte, bei sich im Dorf wurde man in der Apotheke mehr ausgefragt als beim Arzt selbst… Vorsichtig strich er über einen der bereits vorhandenen Verbände. „Ich hol schnell warmes Wasser, ich hoff keiner der Verbände ist festgeklebt…“ Er hatte genug salbe drauf getan um zwei Packungen leer zu machen, aber bei ihrer Beider Glück…

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Eh, auch ohne den Crash war Veon König der Welt, war doch logisch, wobei er vom Fernsehen wenig hielt. Langweilig, sich stumpf berieseln zu lassen statt zu interagieren, er trainierte lieber oder zockte irgendwas, aber außerdem kam nur benebelt rumliegen in Frage. Von daher war das fehlende Entertainment schon okay, wenn er nur seine Mittelchen kriegte, Ruhe sollte ja helfen. Er würde halt schlafen, wenn der Junge unterwegs war, mehr als rumliegen konnte er ja nicht …
Verbergen konnte der Kerl ihm gar nichts, zumal auch Veon sich drauf verstand, positive Signale von anderen Männern zu interpretieren, auch ihm fielen die Liebhaber nicht in den Schoß – aber er wusste wonach er suchen musste und das Jungchen da war genau sein Typ. Bisschen arm, aber umso leichter wäre es ihn zu ködern, mal ganz davon abgesehen dass er noch sein Recht/Geld von diesem einfordern würde. Rot wie eine Tomate war er, wie gern hätte er den Kerl vernascht der so hervorragend auf ihm ansprang. Und dieser hörte auch auf eine akustische Dosierungsanleitung zu spielen, sondern ließ das Thema pflichtbewusst sein und holte die Verbände. Gut so, Wundfieber war nichts was Veon haben wollte und er wusste ungefähr wie das ging, um dann auch Anweisung zu geben.
„Mh, was kann man bei Verbänden schon falsch machen? Ich sag bescheid wenn's zu eng wird. Du machst das schon.“
Und Veon würde auch helfen und sich unterstützend bewegen, wappnete sich aber schon – es tat weh schon dass der andere über seine eine Verletzung strich, wo Veon kurz ein Auge zukniff, aber nichts sagte. Oh doch, die würden kleben und das frisch verbinden nicht ohne Schreien, Stöhnen und Zucken ablaufen. Bei den größeren Wunden ging es, die waren noch so frisch voll Blut, dass es nicht schwer wäre die Verbände abzunehmen, gerade die Schürfwunden aber … meh. Die Schmerzmittel schlugen nur wenig an, und er würde im Anschluss auch vor Erschöpfung direkt wieder einschlafen, oder bewusstlos werden, letztlich ja egal. Aber er beklagte sich nicht, meckerte nicht auch wenn Cas ihm wehtat. Er fühlte sich im Anschluss dreckig, aber … auch ein wenig besser, sauberer, weniger Schutzlos auch wenn es nur Verbände und keine Kleidung war.

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Seufz, der Mann hatte wirklich genug Arroganz für sie Beide im Quadrat, das konnte nun wirklich keiner bestreiten, war wohl aber auch besser so, Arroganz stand Casradell nämlich nicht wirklich. Der Tag war noch relativ ereignisreich abgelaufen, Cas hatte Geveon verbunden, etwas was zu einem halben Anfall seinerseits geführt hatte, als dieser währenddessen ohnmächtig geworden war, vor allem weil sich die Verbände nicht so einfach lösen ließen wie er es gehofft hatte, tat Cas auch wirklich leid und er war hinterher vollkommen fertig mit den Nerven. Das einzig Gute war gewesen das Geveon sich wirklich bemüht, ihm geholfen hatte und die ganze Zeit auch Anweisungen gegeben hatte welche er dann brav befolgte. Der Andere schien da wirklich schon häufiger was gehabt zu haben, es ihn nicht unbedingt beruhigte, aber eher Mitleid für den Mann weckte, den er danach brav zudeckte, ehe er die Packung Schmerztabletten neben ihn legte, zusammen mit einem neuen Glas Wasser (und einer Karaffe Wasser daneben) auf den Nachttisch stellte, einen Zettel dazu schrieb das er als schnell als möglich wieder da wäre. Am gleichen Tag besorgte er noch neue Klamotten für den Mann, schaffte es einen Arzttermin zu besorgen, wo er etwas stärkere Schmerzmittel bekam (Novalgintropfen) nachdem er erklärt hatte das er starke Migräne hätte und die letzten Tage deswegen flach lag, glücklicherweise wusste er die Symptome und der Arzt merkte nichts davon das er ihn anlog. Zwar war sein Chef nicht sonderlich begeistert aber er schaffte es sich Urlaub zu nehmen für eine Woche, in der er aber keine Krankmeldung bringen durfte weil er sonst seinen Job gleich hätte einpacken können. Der Urlaub war letztlich egal, er hatte sowieso keine Ziele dahingehend und würde ihn nicht so dringend brauchen, Geveon alleine lassen jedoch das kam für ihn nicht in Frage. Ein Besuch auf der Bank und viel Gerede und Betteln sorgte dafür das sein Konto um weitere 500 Euro überzogen wurde, mittlerweile also fast 2000 Euro auf der Bank in der Miese, dafür jedoch schaffte er es sich ein Buch zu holen über Wundheilung und Verletzungen, sowie Klamotten für Geveon und ein Kochbuch mit leichter Kost bei Bettlägerigen (was er weit weg hielt von Veon, damit dieser ihm nicht Böse war). Dementsprechend verlief die Woche relativ ruhig, das Verbinden ging mit der Zeit immer Besser und während bei Veon die Blauen Flecken und Blutergüsse erblühten konnte er ihm zumindest Klamotten geben und eine wärmere Decke besorgen, sowie ein zweites Kopfkissen damit er selbst auch eines hatte. Seltsamerweise häuften sich die seltsamen Berührungen und langsam aber sicher war sich Cas nicht mehr ganz sicher ob der andere ihn aufzog oder ihn in irgendeiner Weise ärgern wollte, konnte ja wirklich sein das er ein wenig seltsam war und so ließ er es einfach mal durchgehen, wenn Veon so war dann konnte man da wohl nichts machen, dumm nur das sein Körper ziemlich intensiv auf das reagierte was der Andere da mit ihm aus reiner Zufälligkeit anstellte, ob es diesem überhaupt bewusst war? Letztlich führte der Kurzurlaub zu weiteren Absagen für Jobs, der Besorgung eines viel zu teuren Telefons, sollte irgendwas Größeres sein oder sollte Geveon sich erinnern wo er hingehörte… das fehlte ihm nämlich.
Es war mittlerweile Freitag, Cas vollkommen am Ende nach dem letzten Bewerbungsgespräch und kam gerade nach Hause. War eigentlich ganz schön wenn jemand da war, wenn man heim kam, heute jedoch… wäre er lieber alleine gewesen, es konnte doch nicht so schwierig sein eine Arbeit zu finden oder…

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So wurde man eben, wenn man mit allem aufwuchs was man brauchte, alles kriegte was man wollte, und dann dabei auch noch gut aussah. Nur letzteres traf auf sie beide zu, auch ohne Arroganz war der Junge echt schnuckelig, wenn auch verdammt einfältig. Einfältig, aber das kam Veon zugute, er ließ diesen machen und half so gut es ging, tat ihm ja leid dass er seinen Schmerz nicht unterdrücken konnte, aber die Schmerzmittel taugten halt nicht viel. Ohne wäre es aber wohl schlimmer gewesen, er blieb klar genug um Cas dies und das verbal zu zeigen und verabschiedete sich erst als alles halbwegs überstanden war. Dann konnten sie sich auch beide etwas ausruhen, Veon körperlich, Cas psychisch, auch wenn er die ganzen blutigen Reste wegräumen musste. Veon pennte nackt eben weiter während der Junge seine Abreise zur Arbeit vorbereitete, und wurde diesmal auch erst wieder hungrig und durstig wach, als Cas nach Hause kam. Egal was Cas alles gemacht hatte, er freute sich vor allem über die Tropfen, was er diesen auch spüren ließ und sich dann auch tatsächlich Verbesserung einstellte. Es gab Abendessen, dann pennte er in Ruhe weiter.

Von da an hatte er Klamotten, war zwar wiederum schmerzhaft genug, die anzuziehen, aber es schien Cas wohl weniger Verlegenheit zu bereiten. Es wurde ohnehin noch qualvoll genug, denn auch wenn die Wunden sich langsam schlossen, so taten die Prellungen doch auch ihren Dienst, egal wie er lag, es tat immer und überall weh, Mitte der Woche wurden die Kopfschmerzen immer schlimmer und nur die Kombination von Tropfen und Tabletten half es einigermaßen auszuhalten, zum Arzt wollte er aber auch weiterhin nicht. Seine Glucke machte seinen Job gut, wurde dafür mit Streicheleinheiten belohnt die zumindest sein Körper richtig zu deuten wusste. Cas reagierte jedes mal, aber er sagte nichts, verleugnete er das oder tat er es als Zufall ab? Gut, immerhin schliefen sie auch im gleichen Bett, dadurch dass Veon tagsüber dauernd pennte einfach um den Schmerz nicht ertragen zu müssen konnte er manchmal nachts nicht mehr schlafen, nutzte die Zeit dann dem Schlafenden zuzuschauen. War schon okay wenn sein Kopf sich noch nicht erinnern wollte … das war auch ein netter Anblick. Nachts war er dann auch nicht so angespannt wie tagsüber, wenn er in seinem komischen Kluft loszog vor andere Vehikel zu stolpern. Veon hielt sich raus, dachte sich seinen Teil und lenkte ihn manchmal ab, Freitag aber gab es was neues, während er aus dem Fenster sah und feststellte dass er wusste, wie es nach Hause ging, einfach so. Dabei waren die Kopfschmerzen nicht mal weg. Entsprechend abgelenkt war er, als die Tür aufging, wandte sich der Tür zu und merkte die negative Stimmung. Da war jemand ziemlich geknickt, und Veon sagte daher erst mal nichts, musterte ihn nur. Gut, er konnte sich denken wieso das Landei es schwer hatte …
„Hey.“, begrüßte er ihn neutralen Tons und machte eine schwerfällige Geste mit dem rotgrünblauen Arm, „Komm mal.“
Nein, er wollte ihm nichts zeigen, auch wenn er ihn in dem Glauben ließ, und würde sich trotz der angebrochenen Rippen und eingeschränkten Mobilität wohl dazu hinreißen lassen, ihn in den Arm zu nehmen. Vielleicht auch reiner Eigennutz, wenn er gute Laune hatte kochte Cas besser …

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Veon schlief ziemlich viel, etwas das Cas positiv aufnahm, da konnte er ihn zumindest betrachten ohne das es diesem auffiel, überhaupt freute er sich darüber das dieser zu verletzt war um sich selbst zu waschen, zumindest konnte er ihn so anfassen ohne das der Andere etwas dagegen haben könnte. Die Klamotten waren weniger da, um ihm selbst die Verlegenheit zu ersparen, sondern vielmehr um diesen nicht erfrieren zu lassen, er selbst war ja etwas stabiler, alleine schon weil er auf dem Land aufgewachsen war und bei ihnen öfter die Heizung ausgefallen war, es war auch kälter und… anders als hier. Außerdem war der arme Mann verletzt und konnte es sich nicht leisten sich auch noch zu Erkälten.
Cas war bei verschiedenen Ärzten gewesen um die Medikamente zu besorgen, hoffte das seine Krankenkasse ihn nicht anschrieb weil er die Woche bereits bei vier gewesen war, Geveon schluckte das Zeug beinahe so normal wie wenn er Wasser trinken würde, andererseits waren bei den Verletzungen sicher auch andere Medikamente nötig die schneller und stärker wirkten, er müsste trotzdem mit diesem reden, langsam aber sicher machte er sich wirklich Sorgen. Wenn er nicht an den Verletzungen starb dann am Schluss an den Massen an Medikamenten. Ein Lächeln schlich sich auf sein müdes Gesicht als Geveon ihn zu sich rief, trat zu dem Verletzten und legte ihm eine Hand auf die Stirn, prüfte das Fieber. „Schon besser als vorhin.“, stellte er fest, zumindest hob das ein wenig seine Laune, „Geveon wir müssen reden.“ Er versuchte einen ernsten Gesichtsausdruck aufzusetzen, während er in die durchdringenden Augen und das schön geschnittene Gesicht schaute. „Wir müssen dich zu einem Arzt schaffen.“, seine Stimme war beinahe flehend. „Du machst dich noch kaputt wenn du so viel von dem Zeug nimmst… ich will nicht das am Schluss deine Leber versagt oder du… keine Ahnung nen Magendurchbruch hast oder was auch immer passieren kann wenn man so viel davon nimmt. Wir brauchen was Ordentliches für dich.“

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Tja, da starrten sie wohl beide, und dagegen dass der Jüngere ihn wusch hatte Veon auch nichts geäußert, nie auch nur missbilligend geguckt. Gut, es hatte wehgetan und er entsprechend reagiert, auch der Verbandwechsel war nicht angenehm, aber angenehm so umsorgt zu werden. So schlecht war es hier doch nicht, auch wenn die Heizung nicht ging und es langweilig war allein in der Bude. Ne, eine Erkältung wäre grausam, husten mit angeknacksten Rippen? Gar niesen? Wächter nein. Mit dem Cocktail an Schmerzmitteln ließ es sich auch aushalten, er hätte es Cas nicht zugetraut, aber das schaffte er gut heran. Es gefiel ihm gewiss nicht, aber das ignorierte Veon, ebenso wie alle Einwände. Er brauchte das, kriegte es auch, ansonsten würde dieser ihn auch ganz anders erleben. Veon hatte Kohle und sonst keinen Entzug …
Das Lächeln klappte so halb schon wieder, als der Jüngere auf ihn zukam, sich aber nicht einfach grabschen ließ sondern ihn stattdessen anfasste. Was er auch immernoch protestlos zuließ und gestattete, allerdings wenig begeistert schaute. Moah nee, nicht dass Cas nun mit einem Vortrag begann, wenig begeistert sah Veon ihn zwischen seinen Haarfransen hindurch an, ehe er dann eine Augenbraue hochzog. Seufz … er hatte es immernoch nicht gemerkt, oder? Der Ältere schüttelte leicht den Kopf, setzte seinen Plan um und griff sich nun den Kerl, schlang ihm die Arme um die Körpermitte und keuchte leise, da es wehtat.
„Ich brauch das. Es wäre weit schlimmer ohne.“, setzte er zu einer Erklärung an, die auch nur kam weil er keinen Bock mehr auf die Diskussion hatte, „Willst du mich ernsthaft auf Entzug setzen?“
Gerade jetzt wo die Schmerzmittel endlich mal einen Sinn hatten und tatsächlich ihren Nutzen erfüllten. Er ließ Cas wieder los, war anstrengend gewesen sich zu halten, sodass er nun wieder in die Kissen sank. Hoffentlich war nun Ruhe … zumindest mit dem Thema.
„Trotzdem danke.“ Er wusste ja dass der Jüngere es nicht böse meinte, im Gegenteil, aber die Mittel zu drosseln würde nur eine Verschlechterung seines Zustands zur Folge haben. Konnte er nicht wissen, aber darum hatte er es ja gesagt. Und verschob das, was er noch mehr sagen konnte zu wiedergekehrten Erinnerungen, auf später ...

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Es war wirklich unglaublich nett von Veon, dass er sich nicht beschwerte, dass er immer mithalf und selbst wenn er irgendwelche `Befehle` hatte, so war er immer nett und zuvorkommend, ein wahrer Gentleman. Würde schlimm werden wenn Geveon ihn irgendwann verließ und wieder heimging, er fühlte sich wohl in der Gegenwart des Anderen. Deswegen war es ihm auch so wichtig das dieser wieder gesund wurde, keine weiteren Schäden bekam, klar kannte er auch süchtige, aber niemals welche nach Tabletten und wenn dann… nicht in dem Ausmaße, auf dem Land war sowas verpönt, war es undenkbar mit sowas durchzukommen, solche Sachen hatten eher Leute in der Stadt in der es nicht auffiel wenn man sich damit wegschoss… Zumindest wenn man so blauäugig war wie Cas.
Ein wenig erstaunte es ihn, dass der Schwarzhaarige seinen Arm um ihn schlang, ihn an sich zog und Cas konnte nicht anders als sich in die Umarmung zu lehnen, einen Arm schüchtern um den Anderen zu legen, drücken traute er sich nicht weil er das Keuchen sehr wohl vernommen hatte, strich ihm nur sanft über den Rücken. „Ich will dich nicht auf Entzug setzen…“, erklärte er ihm vorsichtig, hob ihn vorsichtig als er zurücksank, ehe er seufzend auf die andre Seite des Bettes ging und nun ebenfalls drauf krabbelte, erst unschlüssig auf den anderen schaute, ehe er sich neben ihn legte, ihm eine Strähne aus dem Gesicht strich. „Ich mach mir nur sorgen… Ich glaub du brauchst was Stärkeres von dem du nicht so viel nehmen musst.“ Er senkte betrübt den Blick, strich langsam über die unverletzte, unverfärbte Haut am Arm des Verletzten und schüttelte leicht den Kopf. „Ich weiß nicht was ich sagen muss damit ich was Besseres für dich bekomme.“ Das war auch etwas was ihm ziemlich an die Nieren ging, er konnte wohl wirklich gar nichts richtig machen, am liebsten hätte er sich an Geveons Seite vergraben und einfach in seinen Armen geweint, aber… das konnte er schlecht machen, war schon aufdringlich genug von ihm sich so an Geveon zu lehnen und ihn zu berühren….

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Veon wäre ja auch schön doof, es sich mit dem zu verscherzen der ihn aktuell fütterte und pflegte, er sprach es nicht aus, aber er war dankbar für das was er tat. Arrogant war Veon, ja, aber nicht undankbar. Nur revanchieren war in seiner Lage eher schwer möglich, er konnte ja nun wirklich nichts machen, nicht mal kochen ehe der nach Hause kam. Apropos nach Hause kommen, er sollte langsam auch wieder dorthin, seine Vogelspinne an die er sich noch erinnerte dürfte verdammt Hunger haben. So ein Haustier war auf dem Land sicher auch verpönt, wäre hier in der Stadt aber nichts allzu besonderes. Es wunderte ihn überhaupt nicht bei dieser Einstellung des jungen Mannes, dass er auf ganzer Linie Probleme und Misserfolge hatte, gleichzeitig tat ihm genau das irgendwo leid. Vermutlich sollte Cas anfangen Steroide zu nehmen um offensiver zu werden, wäre aber auch schade drum.
Bis dahin genoss er die Wärme des anderen Körpers, den Geruch für den er den Schmerz gern für eine Weile in Kauf nahm und sich dafür kraulen ließ – vorsichtig versteht sich. Seltsamerweise kam kein Entsetzen des Dorfkindes, als er die Info durchsickern ließ abhängig von Schmerzmitteln zu sein. Hätte er nicht erwartet, schade aber dass das Diskutieren jetzt trotzdem nicht herum war. Wobei es weniger Zanken war als eher … die Dauersorge des anderen. Dieser legte sich nun zu ihm, hatte mittlerweile die Scheu ihn anzufassen auch außerhalb des Waschens gänzlich abgelegt und durfte es auch. Wehren ging gerade ja eh nicht. Veon seufzte leise und drehte den Kopf im Kissen, musterte den erfolglosen, entmutigten Neustädter.
„Ja … und ich erinnere mich wieder, wo ich welches davon hatte.“, murmelte er halblaut. Richtig, er wusste wieder wo er wohnte, was er da hatte, und wen er anrufen müsste um abgeholt zu werden. Er atmete hörbar durch die Nase aus und legte den verbundenen Unterarm über seine Augen, „Aber ist egal. Es reicht bis ich auf den Beinen bin.“
Was nicht mehr lange dauern könnte, es tat ihm zwar wirklich alles weh, aber er konnte allein sitzen, essen, trinken, sobald die Schwellungen abklangen und die Wunden sich so weit geschlossen hatten, dass er gefahrlos laufen könnte …

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Vogelspinne, brr Cas würde ihn vollkommen entsetzt anstarren wenn dieser erzählte das er eine verfluchte Vogelspinne bei sich zu Hause hielt. Freiwillig! Spinnen waren einfach nur… gruselig, so viele Beine und Haare und Vogelspinnen waren auch noch groß… Nein, das war wirklich nicht seins. Na was hieß hier bei der Einstellung, er bemühte sich jetzt schon seit über einem Monat… und anfangs war er wirklich positiv gewesen, aber mit den ganzen Schulden im Nacken… konnte er einfach nicht positiver denken, wurde immer verzweifelter, gut das Geveon nichts davon wusste.
Er würde übrigens auch nicht wollen, dass der Dunkelhaarige im half, immerhin war er schuld daran das der in dieser Lage war und er könnte es nicht mit seinem Gewissen vereinbaren wenn dieser sich quälte. Eh, Info über Abhängigkeit, nein da kam überhaupt nichts an, Verzeihung, das war ja vollkommen absurd und Cas überhörte solche Nuancen einfach, da war er vielleicht ein wenig.. nicht dumm sondern einfältig. Das Murmeln jedoch hatte er gehört, setzte sich ruckartig auf und starrte den anderen ob des Stöhnes entsetzt an, strich ihm vorsichtig über den Kopf und griff nach der Tablettenpackung. „Tut mir leid… ich wollte nicht so ruckartig aufstehn..“, brachte er heraus, man hörte ihm an das es im wirklich leid tat, normalerweise war er nicht so unbedacht was das anging. „Du weißt wo du Besseres hast? Wo kann ich es holen… warte. Heißt das du erinnerst dich wo du hingehörst?“ Klar hätten sie es einfach ehrausfinden können, ein Blick in die Gelben Seiten oder ein kurzer Anruf hätte genügt… aber Cas hatte es eigentlich nicht gewollt, da war er egoistisch gewesen, hatte den gut gebauten Mann bei sich behalten wollen, war fast geknickt, dass dieser sich wohl erinnerte. Das hieße dass ihre Zeit zu zweit sich bald dem Ende zuneigte… „Dann…. Gehst du bald nach Hause?“, konnte nichts dafür das seine Stimme etwas schwankte, auch wenn er versuchte glücklich für den anderen zu wirken, lächelte aufmunternd, auch wenn er gerade große Lust hatte… ja was… zu gehen und sich erstmal irgendwo in ein Loch zu verkriechen?

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Was? Eine Spinne war perfekt, wenn man allergisch gegen Fell war, oft tagelang nicht zuhause und wenn man etwas stilles haben wollte. Da war die Kleine (er hatte die Spinne Heidi getauft) doch perfekt, kam allerdings auch lange Zeit ohne Pflege aus – Veon war dran umsorgt zu werden. Und mit Einstellung meinte er weniger die optimistische Art des anderen als viel mehr seine Ahnungslosigkeit, das Verleugnen von Schlechtigkeit und die Naivität, so was viel sofort auf und naja, wenn man ihn nicht besser kannte wie nach einer Woche Pflege, würde man schon die Vermutung aufstellen er sei ein wenig beschränkt. Vielleicht lag es daran, aber dumm war der Kerl ja nicht, der extra seinetwegen auf die gerade bekommene Arbeit pfiff. Und Veon wusste wie sehr die vielen Rückschläge den anderen mitnahmen, hatte ja genug Zeit sein Verhalten zu analysieren und manchmal wälzte er sich nachts unruhig hin und her, er war doch nicht blöd. Morphiumjunkie, ja, aber nicht blöd.
Der Ruck, der durch die Matratze ging, war nicht gerade toll wenn der eigene Brustkorb im Eimer war, Veon keuchte halb erschrocken, halb weil es wehtat, ließ sich von der sanften Berührung aber wieder beschwichtigen. Es schien erst Enthusiasmus über bessere Mittel zu sein, dann schwenkte er zur Erkenntnis dass Veon sich erinnern konnte. Nicht an alles, aber das Wichtigste. Der Waffenerbe nickte leicht, ja, er wusste es, aber Cas konnte da nicht hin, die Villa war bewacht und wenn da einer kam als einwöchiger Kidnapper … naja. Aber er erinnerte sich.
Er sah den Jüngeren offen an, dessen Deprimierung so offensichtlich war – klar, man konnte sich vorstellen dass er nicht allein sein wollte in der bösen bösen Stadt. Freude seine Wohnung bald wieder für sich allein zu haben sah anders aus. Veon schüttelte den Kopf und lächelte.
„Seh ich aus als könnte ich schon laufen?“, entgegnete er, selbst wenn er jetzt jemanden anrief der ihn holte, ohne Trägerteam würde er es nicht mal aus der Wohnung schaffen und darauf hatte er keinen Bock, er machte das allein, basta. Reichte wenn einer den Einzelgänger umwuselte.
„Was gibt’s heut zu Essen?“

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Heidi, die Vogelspinne, na da wusste Cas ja schon mal vor wem er einen großen Bogen machen würde und was er ganz sicher unter keinen Umständen auch nur Ansatzweise anfasste. Müsste schon gefesselt und geknebelt werden um eine Spinne frei in seiner Näher zu dulden ohne das er das Weite suchte, nicht das dies jetzt irgendwie als Idee aufgefasst werden sollte, wie auch immer mit dem Namen des kleinen Bergmädchens lag der Dunkelhaarige ja schon mal ziemlich gut im Sammeln von Land-und Almeiern, da würde ein größeres Exemplar genauso wenig Ärger und Schmutz machen, auch wenn dieses ein paar Gliedmaßen weniger hatte.
Hätte Cas gewusst das ihm Geveon sehr wohl Berwerbungstipps hätte geben können, die vielleicht mehr entsprachen als: `Sicher das du in der Stadt bleiben willst und dich nicht in nen Laden auf dem Land verzupfen möchtest?`, sondern ernsthafte Hilfen, dann hätte er diesen schon längst gefragt. Auch wenn er seinen Patienten nicht damit behelligen wollte, vielleicht sollte er es als Krankenschwester versuchen, oder im Altersheim? Da wurden doch auch immer wieder Leute gebraucht, aber wahrscheinlich brauchte man dort eine Ausbildung um rein zu kommen und bleiben zu können, Praktikas kamen nicht wirklich in Frage wenn es dazu führte das er nur Zeit verschwendete. Niemand der bei Sinnen war konnte Geveon als blöd bezeichnen, er kannte sich in vielen Dingen aus, schien fast alles zu wissen, zumindest erweckte er diesen Anschein und auch sonst war er ein angenehmer Zeitgenosse, lustig teilweise sogar und überaus vernarrt auf Körperkontakt. Cas fühlte sich wohl bei ihm und es wäre wirklich traurig ihn so schnell zu verlieren, deswegen atmete er auch erleichtert aus. Ein schüchternes Lächeln schlich sich auf seine Lippen ehe er den Kopf schüttelte. „Nein, siehst du nicht.“, grinste dann aufmunternd und beugte sich vor um dem Dunkelhaarigen ein Bussi auf die Wange aufzudrücken. „Danke!“ Cas entfernte sich vom Bett, dachte gar nicht darüber nach was er gerade getan hatte und öffnete den Kühlschrank… Uh, das sah ziemlich mager aus aber vielleicht… „Wie wärs mit Pfannkuchen oder Kaiserschmarrn? Pfannkuchen könnte ich mit Kirschen machen, da haben wir noch welche da und Kaiserschmarrn da haben wir genug Zucker und Zimt rumstehen. Für alles andere muss ich einkaufen gehen.“ Was langsam aber sicher zum Problem werden würde, das Geld war ziemlich knapp und er hatte zwar bisher noch nicht in seine Ordner schauen können, wollte die Haare nicht all zu sehr vor Veon raufen, aber die Schulden wurden nicht weniger…
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BeitragThema: Re: Moderne - The Clash   Sa März 07, 2015 7:50 pm

War ja kein Ding, gab es öfter mal dass Veon das Terrarium abhängen musste, aber Spinnen waren eh keine Kuscheltiere. Er nahm Heidi zwar hin und wieder auf die Hand, aber nicht oft, war ja auch Stress für das Tier und ebenso wäre es ein panischer Mensch, von daher … nö. Nun ja, Veon hatte sich selbst nie irgendwo bewerben müssen, hatte von Anfang an seinen Platz gehabt, aber wenn es darum ging einzuschätzen, wie Leute sich gaben, war er ganz gut. Gleichzeitig war er nicht in der Position da Vorschriften zu machen, er beschränkte sich darauf Cas einfach im Anschluss wieder aufzubauen. Lernen würde er es allein müssen, Veon würde nicht immer da sein. Als Krankenpfleger machte er sich auch ganz gut, aber den behielt er dann auch lieber für sich, in einem Krankenhaus würde er ihn nämlich nicht besuchen.
Körperkontakt war ja auch toll, wobei Veon überhaupt stolz auf sich war, eine Woche durchgehalten zu haben ohne Sex, gut er war verletzt und es ging eh schlecht, aber dennoch, ihm wäre was eingefallen wenn er wirklich gewollt hätte.
Schien Cas zu freuen, ihn nicht so schnell loszuwerden, aber ehrlich, dachte er Veon würde jetzt aufstehen und winkend aus der Tür spazieren? Selbst wenn er könnte. Klar war es ein wenig mies sich noch weiter durchfüttern zu lassen, aber wie schlimm es stand wusste er ja nicht, überhaupt fiel es ihm schwer zu glauben man könnte mal kein Geld haben, er selber fand manchmal hundert-Dollar-Noten irgendwo rumfliegen die er nach einer Sauftour mal vergessen hatte. Schien aber so als würde auch ohne Cas ziemlich glücklich sein allein durch seine Gegenwart, und da es ihm noch nicht wieder so gut ging würde er wohl bleiben müssen. Wie schrecklich. Aber dass es Cas genug freute, seine Scheu zu überwinden, huh, war eigentlich niedlich nach der ganzen Zeit einfach einen Schmatzer zu kriegen. Ließ ihn kurz verwundert blinzeln, dann sah er zu wie Cas zum Kühlschrank tappte.
„Pfannkuchen sind okay.“, meinte er, zwar mochte er süße Speisen nicht sonderlich, aber es war leichtes Essen und er wollte nicht fett werden hier. Was das anging sollte er jetzt nicht wählerisch sein, außerdem musste man bei Cas ja immer Angst haben dass er überfahren wurde wenn er rausging.
Also wartete er, ein bisschen Dösend bis das Essen fertig war, das er mittlerweile im Sitzen allein essen konnte mit dem Teller auf den Knien. Er gönnte sich zwei mit den Glaskirschen, die Cas noch gefunden hatte, und stellte den Teller dann auf den Nachttisch.
„Meine Haare fühlen sich eklig an. Hol eine Bürste, oder einen Kamm, ist eigentlich egal.“ Normalerweise durfte niemand einfach seine Haare anfassen, aber sie fühlten sich wirklich doof an. Lange Haare brauchten eben Pflege und allein konnte er sich noch nicht so verrenken.
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Wenn abhängen so viel hieß wie kurzzeitig frei rumrennen lassen, dann ohne Cas, vielleicht auf ´nem Stuhl oder ´nem Schrank, aber nur wenn er so schnell da hoch kam. War aber gut das dieser seine Kleine Schreckgestalt nicht verängstigen und stressen wollte, das konnte Cas nur recht sein.
Recht war es ihm auch das Veon ihm nichts vorschrieb, ihm keine Vorhaltungen machte sondern einfach für ihn da war wenn es schief ging, war ja nicht so als hätte er nicht gemerkt das dieser mal einen Witz riss oder ihm über den Rücken strich wenn er merkte das es ihm nicht ganz so gut ging. Auch wenn er natürlich versuchte zu verbergen was Sache war, Geveon musste nicht merken wie es um seine finanzielle Situation stand, das war nichts wofür er bemitleidet werden wollen würde und vor allem wollte er nicht erklären welche Naivität ihn in diese Situation gebracht hatte.
Nach der ganzen Zeit einen Schmatzer zu kriegen? Cas war in der Küche bewusst geworden was er da getan hatte, war knallrot angelaufen und hatte versucht jeglichen Blickkontakt zu meiden, nachdem er so zügig nach so kurzer Zeit einfach so den anderen Mann auf die Wange geküsst hatte. Einfach so! Hoffentlich war der Andere nicht sauer, aber er schien sich nicht daran zu stören, aß brav seine Pfannkuchen auf, auch wenn diese wahrscheinlich nicht sonderlich gut waren. „Tut mir leid, das wird irgendwie nicht besser.“, seufzte er und schob seinen einen Pfannkuchen auf dem Teller hin und her. „Wenn ich mal mehr Zeit habe und einen ordentlichen finde, dann beleg ich nen Kochkurs.“ Er nickte ernst und lächelte dann Veon an der eine nette Bitte hatte, er mochte es dem Anderen durch die Haare zu fahren, auch wenn das Waschen immer eine Heidenarbeit war vor allem wenn er dem Anderen nicht wehtun wollte. Freudig stand er auf und holte eine neue Brüste die er gekauft hatte, mit Wildschweinborsten, damit es nicht so zuckelte und er dem anderen sanft durch die Haare fahren konnte. Hatte sich beraten lassen von einer der Verkäuferinnen und da die Bürste das Dreifache von seiner Normalen kostete würde sie wohl hoffentlich was bringen. Mit leicht geröteten Wangen stellte er sich ans Bett, vermied den direkten Blick zu Geveon, irgendwie hatte das Haare kämmen etwas erotisches an sich, er konnte sich nicht helfen, aber aus irgendeinem Grund machte es ihn nervös das er diesem jetzt gleich das schwarze Gold bürsten durfte.
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BeitragThema: Re: Moderne - The Clash   Sa März 07, 2015 9:22 pm

Mit abhängen war gemeint ein Tuch drüberzuwerfen bis der Besuch weg war, Veon wusste ja dass es Leute mit Phobie gab und seine Wohnung war auch groß genug um weit weit und kreischend wegzurennen. Nicht dass er da jetzt wieder hinkonnte, auch nicht mit Besuch, überhaupt würde er da niemanden an sich ranlassen für die nächste Zeit, was er hier über sich regehen ließ und auch genoss war reine Ausnahme. Und Veon würde nicht zugeben dass er es tol fand, mal jemandem zu begegnen, der nicht vor ihm kuschte, weil er einen gewichtigen Namen und/oder Kohle sowie Zugang zu unregistrierten Waffen hatte. Der sich nach bestem Wissen um ihn kümmerte ohne es tun zu müssen, das war für ihn auch ungewohnt und durchaus von Bedeutung - auch wenn es an dem basischen Bedürfnis, ihn heftig durchzunehmen nichts änderte. Zumindest deshalb lohnte es sich schnell wieder gesund zu werden. Bis dahin mussten leichte Gesten genügen, er wollte sich ja auch nicht selber quälen.
Er sah dem knallroten Etwas beim Kochen zu, und auch wenn es kein Gourmetzeug war konnte man es essen und es machte satt, viel brauchte er in seiner Reglosigkeit ja nicht essen. Er sagte nichts zu Cas' Selbstzweifeln sondern aß einfach bis auf den letzten Krümel auf, das sollte als Antwort genügen. Apropos, Cas ließ sich immer recht leicht ablenken und beschäftigen, von daher durfte er auch wieder aktiv werden und sich mit Veon beschäftigen - die Bürste war toll, ne ähnliche hatte er auch zuhause. Waschen war immer so ein Aufwand im Bett, aber es ging schon, Bürsten war angenehm, von daher quälte er sich in Sitzposition während Cas die Bürste holte, und wartete dann. Dieser sah schon wieder rot angelaufen aus, Veon sah ihn prüfend an und richtete dann den Blick nach vorne, um ihn nicht noch nervöser zu machen. Ob er sich den Spaß erlauben sollte, leise und lustvoll dabei zu keuchen? Es tat halt wirklich gut und war ein Lichtblick, wenn sein Körper sich durchweg scheiße anfühlte und er dann das schöne Gefühl am Kopf mitkriegte.
"Du machst das gut.", vielleicht sollte er Friseur werden, schwuler Friseur, nur schneiden musste man Veons Haare nicht. Wäre doch schade da niemanden mehr kämmen zu lassen. Veon schloss die Augen und legte genießerisch den Kopf leicht zurück, es gefiel ihm und das konnte er Cas gern zeigen, der hatte die Woche genug Rückschläge gehabt und sich jetzt die Bestätigung wohl verdient.
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BeitragThema: Re: Moderne - The Clash   Sa März 07, 2015 9:56 pm

Schade eigentlich dass der Mann nicht einfach heim kommen konnte, wo man ihn vielleicht vermisste, war ja nicht jeder Familie so wie Casradells, auch wenn er immer noch die Hoffnung hatte dies irgendwann ändern zu können. Das Veon auch niemanden hatte der sich um ihn kümmerte wie Cas war ebenso traurig, auch wenn dieser sich natürlich auch komplett anders verhalten würde wenn er wüsste wer Geveon war und was dieser so trieb in seiner freien Zeit und zum Geld verdienen.
Was das kümmern anging, hatte er es am Anfang wirklich getan weil er sich schuldig fühlte das der Andere wegen ihm verletzt war, die Angst die er anfangs gehabt hatte, Drogen, Gefahr oder sonstiges war mittlerweile wie weggeblasen, nachdem dieser einfach ein Schatz war. Er war viel zu galant und viel zu nett, als dass er irgendwas schlechtes im Sinn haben könnte, zudem war er auch noch überaus hübsch anzusehen. Er mochte die langen Haare, die scharf geschnittenen Gesichtszüge, seine Augen und diese überaus verführerischen Lippen, die er am Liebsten einmal gekostet hätte. Dumm nur das er sich nicht traute zu fragen ob Geveon einmal Lust hätte ienen Kuss mit einem Mann auszutauschen, war sich sicher das dieser angeekelt wäre wenn er wüsste das Cas auf Männer stand, etwas das ihn beinahe traurig die Schultern hängen ließ, so jedoch riss er sich zusammen und nahm was er kriegen konnte. Die Haare des Mannes zu kämmen war schon mal ein Anfang.
War überhaupt schon ziemlich peinlich das er immer wieder mal mit einer Morgenlatte aufwachte, da war er fast schon froh um das kalte Wasser der Dusche das ihm immer wieder half sich um das Problem zu kümmern. Beim Haare kämmen jedoch… nun Cas hatte sich hinter Geveon gesetzt, damit er auch wirklich überall hin kam und weder sich noch Geveon verbieten müsste, damit er brav von oben nach unten brüsten konnte, mit leichtem Druck über die Kopfhaut strich, seine Finger dazu nahm die sanft über die Schläfen massierten. Geveon hatte oft Kopfschmerzen, vom Sturz, vielleicht würde ihm das ja ein wenig helfen, dachte er sich, ehe er langsam wieder anfing durch die schöne Haarpracht zu streichen, sie beinahe andächtig zu bewundern.
„Wunderschön.“, entwich ihm, nicht sagend ob es nun die Haare waren die er meinte oder den wohlgebauten Mann, strich die Haare zurecht, während er beinahe flüchtig und aus versehen die Haut im Nacken berührte, sich eine Strähne nahm die er weiterbürstete. Wenn Geveon sich jetzt zurücklehnte… würde er sich gegen Cas lehnen… und einen Teil von ihm näher kennen lernen den er jetzt gerade gerne verfluchen würde.
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BeitragThema: Re: Moderne - The Clash   Sa März 07, 2015 11:27 pm

Vermisst wurde Veon ganz bestimmt, nur eben nicht auf eine Weise bei der er sich sagte, dass es ihn groß kümmerte. Kyle wusste ja, was passiert war, und da er weder verhaftet noch im Krankenhaus war, würden sie vermuten er wäre untergetaucht. Dem war ja auch irgendwie so, und er war halt mehr ein Einzelgänger, von daher zählte Cas schon als engerer Kontakt. War aber ganz gut, dass der Junge nicht viel von ihm wusste, er hing ja jetzt schon zu sehr an ihm. Das naive Gemüt, naja, würde damit eventuell gezwungen sein etwas zu akzeptieren was ihm wehtat. Geveon war ein Arsch, eigentlich, hatte bereits seine Waffe auf andere gerichtet und abgedrückt, nahm Morphine und fuhr dann auch noch Straßenrennen, doch irgendwie war das alles in den Hintergrund gerückt seit er hier war – er konnte mit Cas einfach anders umgehen. Diesem elenden Dummerchen, das nach Tagen des Tätschelns, Streichelns, Annäherns noch immer befürchtete, Veon könnte einem Mann abgeneigt sein, meine Güte. Andererseits kannte er die Naivität des Jüngeren nun schon, fand es schade da er durchaus mehr als nur gucken wollte. Er war aber auch süß, diese jugendliche Art war irgendwo erfrischend und optisch genügte es immerhin, um statt zu schlafen im Licht der dreckigen Laternen draußen zur anderen Seite des Bettes zu sehen.
Nicht nur morgens war da ne Latte, zwischendurch hatte Veon schon nachgedacht was der Junge bitte träumte und hatte beschlossen es zu ignorieren, damit Cas nicht … vor Scham umkippte oder so. Auch jetzt dürfte er wieder hart werden (fast schon süß) und auch Veon ließ es nicht kalt, die zarte und unschuldige Berührung. Es glich eher schon einer Massage und tat der Kopfschmerzerei tatsächlich gut, half ihm sich auch ein bisschen zu entspannen – nur nach hinten fallen lassen sollte er sich nicht.
„Du solltest sie mal richtig gepflegt erleben.“, schmunzelte er, es war keine kritik an Cas' Pflege aber er konnte ihn weder in die Dusche zerren noch ein Haarstudio auf dem Bett errichten, es war nicht das Maximum was Cas da gerade als wunderschön betitelte, da ging noch mehr. Vielleicht zeigte er ihm das später noch mal.
„Gib mir die mal.“, sagte er und meinte damit die Bürste, die er sich dann auch geben ließ und lächelte, „Komm rum, du bist dran.“
Cas war zwar nur mit kurzen Haaren ausgestattet, aber ein bisschen Zuwendung hatte er sich verdient. Veon würde es ihm gleichtun, auch wenn es wehtat den Arm so weit zu heben und er ihn auch nicht lange so halten konnte, für einmal schön durchbürsten reichte es – und als ihm der arm zu schwer wurde ließ Veon einfach den Kopf nach vorn sinken, legte das Kinn auf Cas' rechte Schulter.

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BeitragThema: Re: Moderne - The Clash   So März 08, 2015 12:17 am

Nja vermisst werden und vermisst werden waren hier zweierlei Sachen, es war wichtig das man jemanden hatte der sich um einen kümmerte, der einen liebte, der dafür sorgte das es einem gut ging, keine Familie die sich darum sorgte wo er war, das war traurig. Es würde ihn sehr freuen zu hören das Cas einer der wenigen engeren Kontakte war, oder zumindest ein Kontakt zu dem er gerne zurückgehen würde, würde sich auch fragen nachdem dieser verschwand was aus ihm geworden ist, sollte Veon sich nicht mehr melden.
Zu aktzeptieren das Geveon ein Arsch war, wäre weitaus schwieriger als zu akzeptieren das die Welt schlecht sein konnte, er konnte es sich einfach nicht vorstellen bei diesem, hatte sicherlich seine Gründe warum dieser etwas tat. Auch wenn es ihn sicherlich verstören würde wenn er mitbekommen würde wie Geveon jemanden tötete…
Es war nicht so das er nicht glaubte das Geveon auf Männer stehen könnte, sondern vielmehr das geringe Selbstbewusstsein das jemand wie Veon auf jemanden wie ihn stehen könnte. Zu bieten hatte er nichts und wer außer dem Schwarzhaarigen war schon wirklich vollkommen glücklich mit seinem Äußeren? Sollte er irgendwann mal sagen müssen was er am Liebsten an sich selbst hatte, würde er die erste viertel Stunde wahrscheinlich mit grübeln verbringen, ehe ihm vielleicht seine Augen einfallen würden, mehr aber wohl auch nicht. Sollte also etwas passieren zwischen ihnen Beiden, so müsste Geveon nicht nur den ersten Schritt machen sondern auch noch den Zweiten und Dritten, bis es das Mkm wirklich verstand.
Wovon er träumte war ja wohl klar wenn er diese makellose Haut vor sich hatte, er hatte den Körper nun oft genug gewaschen um zu wissen das da kein Gramm Fett zu viel war, die Muskeln wohldefiniert und er einfach… und jaaaa natürlich hatte er auch dort geschaut, groß war. Glücklicherweise war Geveon bewusstlos gewesen als er ihn das erste Mal DA gesehen hatte, war vollkommen erstarrt gewesen und kam sich wie ein Spanner vor. Wenn er sich nun also schlafen legte, dann warf er immer einen letzten Blick auf Geveon, hatte entweder seine Haare, seinen Körper oder seine… nja wie auch immer im Kopf, träumte dann natürlich auch meist davon. Vielleicht war es auch ein bisschen gruselig wie Cas die langen Haare verehrte, aber so wie es aussah… war Geveon wohl der erste Mann den er schätzte, der erste Mann bei dessen Anblick er eine Erektion bekam und der erste bei dem er sich wünschte das dieser etwas tun würde, was ihn vielleicht später im Hellen und bei klarem Verstand schamhaft zum erröten bringen würde.
„Das würde ich wirklich gerne.“, antwortete er ihm, strich zärtlich über den Kopf entlang über den Nacken, stoppte dann allerdings am Rückgrat, ehe er ihm noch weh tat. „Ich bin…“, fing er stotternd an, ehe er langsam hinter dem Rücken hervorkam, sich leicht verrenkte in der Hoffnung das der Waffenerbe nicht die verräterische Beule in seiner Hose sah, ehe er sich vor Veon niederließ, und die Augen schloss um ja alles zu genießen was dieser ihm an Zärtlichkeiten schenkte. Auch wenn es nur kurz währte, so fing er dennoch unwillkürlich an zu schnurren, merkte es selbst gar nicht was er da tat und neigte letztlich den Kopf ein wenig zur Seite um dem fremden Kinn Platz zu machen, ehe er seine Wange an die des anderen schmiegte. „Danke.“, flüsterte er leise, immer noch mit geschlossenen Augen, war im Begriff demnächst einzuschlafen, was vielleicht nicht so gut war immerhin sollte er sich um Veon kümmern und nicht auf ihm pennen
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BeitragThema: Re: Moderne - The Clash   So März 08, 2015 1:10 am

Eh naja, sein Vater war derzeit gar nicht auf dem Kontinent und Veon nun echt alt genug um nicht mehr jeden Tag anzurufen, dieser missbilligte zum Beispiel die Rennen, kannte daher auch die meisten Bekannten von Veon nicht und würde gar nicht erfahren haben dass etwas mit seinem einzigen Sohn war – so lief das eben, ein schlechtes Verhältnis aber war das nicht. Nicht zwingend. Nur wusste der halt nie was aktuell los war, hatte sich auch recht unbeeindruckt gezeigt dass Veon kein Interesse an Frauen hatte – so lange er irgendwann einen Erben zustande kriegte, von ihm aus auch per künstlicher Befruchtung, war es ihm sogar enttäuschend egal, nicht mal damit hatte er ihn ärgern können, aber letztlich war es auch tatsächlich seine Vorliebe, die sich nur wieder bestätigte. Und so lange der Körper attraktiv und der Charakter nicht zum Kotzen war, interessierte es ihn auch nicht ob derjenige arm oder reich war, wenn er was haben wollte, wollte er es auch, sei es ein Präsidentensohn oder ein Junkie mit traurigem Lächeln der in der Gosse hauste. Was kümmerte es ihn ob der andere ihm was bieten konnte, Veon konnte sich alles was er wollte selber kaufen. Fast alles. War aber trotzdem nicht dasselbe sich wen zu bezahlen der ihm die Haare bürstete, zumal da eh nicht jeder randurfte.
Apropos randürfen, blind war Veon nicht und eh ja, Cas badete ihn, klar dass er da in den Genuss des ramponierten Körpers kam, mit dem Veon gerade auch nicht zufrieden war.Wenigstens sein Gesicht war unversehrt. Veon selbst sah es locker, bei wem anders hätte ihn das wohl gestört, aber Cas war so ahnungslos dass er vermutlich dachte, bei einem Blowjob putzte man den Schwanz von wem anders mit dem Mund oder so und das milchige Zeug wäre Seife, bei so einer Unerfahrenheit konnte er ihm da nicht böse sein oder so, im Gegenteil. War ja auch irgendwie schmeichelnd, einen anderen Mann durch gucken und belanglos anfassen lassen hart kriegte.

Apropos hart, der Jüngere der da um ihn herumkrabbelte war es schon wieder, aber auch diesmal ging Veon nicht darauf ein außer mit leichtem Schmunzeln, was dieser aber vor ihm sitzend eh nicht sah. Es war mühsam und ein wenig quälend sich zu bewegen und die Arme so hoch zu nehmen, aber einen Versuch war es wert und bei Cas' kurzen Haaren ja auch nicht so anstrengend. Er schaffte es, ruhte sich dann auf der Schulter des Jüngeren aus und fand das Schnurren irgendwie putzig, als hätte er da eine Katze die sich benahm wie ein Hund, der alles für sein Herrchen tun würde und sich für das entlohnende Kraulen dann auch noch bedankte. Veon reagierte einige Augenblicke nicht auf das Anschmiegen oder die Worte, genoss nur Wärme und Geruch ehe er einen Entschluss fasste. Konnte nicht schaden und wäre auch nicht allzu anstrengend, konnte er sicher machen … zumindest von seiner Seite aus. Wie jedoch Cas es auffasste, knabbernde Lippen am Hals zu spüren und eine Hand, die wie beiläufig über seine Flanke, Unterbauch und letztlich seinen Schritt strich, war eine andere Frage, wobei es Veon ziemliche Genugtuung verschaffen würde das sich abzeichnende, harte Fleisch mit sachtem Druck seiner Finger und Handballen unter dem Stoff zu massieren. Und nebenbei den Hals des Landeis mit Zunge und Lippen zu bearbeiten. Genug angedeutet, Zeit zu spielen.
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BeitragThema: Re: Moderne - The Clash   So März 08, 2015 2:18 am

Glücklicher Mann der nicht von seiner Familie verdammt wurde er weil er liebte, konnte leider nicht jeder so ein Glück haben. Fürs Haare bürsten oder irgendwelche anderen Sachen würde Cas sich niemals bezahlen lassen, würde das auch nicht wirklich verstehen wenn jemand Geld dafür nahm, das war doch was ganz natürliches das man machte wenn man jemanden gerne hatte und wollte das dieser sich gut fühlte, oder? Tatsächlich wusste er sehr wohl was ein Blowjob war und was dabei passierte, jedoch hatte er selbst noch nie einen bekommen und wenn er darüber gelesen hatte, dann nur knallrot und das auch nur überflogen, irgendwie zu intim wenn es geschrieben wurde. Letztlich war es etwas Besonderes und das wollte er nicht einfach so wegwerfen, das konnte er nur mit jemandem machen den er auch mochte.
Es war ihm bewusst das es für Geveon einen ziemlichen Kraftakt bedeutete, was er da machte, hielt daher brav still, versuchte auch etwas mitzuhelfen indem er seinen Kopf nach hinten legte, damit er seinen Arm nicht so hoch heben musste, schön war es auf jeden Fall, auch wie der andere sich auf ihn lehnte. Veon roch gut, hätte gerne noch mehr von diesem gehabt, aber er traute sich normalerweise nicht weiter ran als das hier und selbst das war schon heikel genug. Vor allem wenn er so erregt war wie gerade, auch wenn er merkte wie er langsam wegdämmerte, die Augen ja immer noch brav geschlossen, blinzelte nur kurz als die Wange auf einmal verschwand und er stattdessen Lippen an seinem Hals spürte, während sich eine Hand vorwitzig über seinen Seite schlich, ihn schaudern ließ, den Mund hatte er geöffnet, wollte gerade etwas sagen, als sich die Hand über… seine Beule bewegte, leicht darüber strich, was ihm ein ersticktes, erschrockenes Stöhnen entlockte. Automatisch bewegte er die Hüfte nach oben, der Hand entgegen, während sein Hals sich etwas streckte damit Veon besser hinkam, schnurrte ob der Berührung der Zunge. „Ve…on…“, keuchte er, als er merkte was da gerade passierte, die leichte Röte auf seinen Wangen vertiefte sich und er legte eine Hand auf die, die seine Erregung berührte, war sich nicht sicher ob er ihn wegschieben oder draufdrücken sollte, darum ließ er sie unschlüssig auf der feingliedrigen des Anderen. Auch seine Stimme war eine Vermischung aus Verwirrung, Sehnen und… Lust?
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BeitragThema: Re: Moderne - The Clash   So März 08, 2015 3:02 am

Nun ja, Liebe wäre zuviel gesagt – er schleppte halt Kerle ab, keine Frauen, war ja nichts dabei. Zumal es hier in der Stadt leichter war gleichgesinnte Leute zu finden und damit Bestätigung, das war auf dem Dorf sicher schwerer, keine Ahnung, er war da noch nie. Und wusste auch nicht dass die da böse Bücher über Sex hatten. Keine Ahnung, es war Auf- und Abklärung zu dem Thema, von daher war es lustig wie man so sensibel darauf reagieren könnte. Und es würde ihm Spaß bereiten, das auszuprobieren, auszureizen. Er hätte gar nicht die Ausdauer, jemanden zu umsorgen der es gewohnt war und nicht so empfindsam.
So aber ging es, sowohl das Kämmen als auch das was danach kam, er testete aus wie gut sein Körper schon wieder drauf war. Es tat weh, ja, aber nicht so schlimm wie am Anfang noch, von daher konnte er sich langsam … herantasten. Es war spannend, zu spüren wie die Härte gegen seine Hand stieß fast wie ein Reflex, das Schnurren kam zurück. Veon antwortete nicht, konnte er ja schlecht wenn seine Zunge beschäftigt war. Er atmete nur still gegen die feuchte Haut und ließ sich von der Hand auf seiner nicht aufhalten.
Im Gegenteil, die Skrupel schienen da zu sein, aber nicht zu überwiegen, es kam kein Protest und nur ein Name. Mit der warmen Last auf seiner eigenen Hand knetete Veon kurz weiter, zog die Hand dann etwas höher – aber nur um damit den Bund von dessen Hose zu unterwandern. Die zweite Hand nahm Veon dazu um den Knopf irgendwie aufzukriegen, dann nutzte er sie um sich an ihm festzuhalten, sich leichter in sitzender Haltung zu wahren. Die Finger der anderen Hand aber stießen sacht gegen die Eichel unter dem störenden Stoff, umspielten diese kurz und legten sich dann um den jugendlichen Schaft – eine sachte Bewegung, die schnell zu etwas festerem Reiben wurde.


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BeitragThema: Re: Moderne - The Clash   So März 08, 2015 3:26 am

Für jemanden der nicht wusste wo die Grenze zwischen Liebe, Zuneigung und Verlangen war, konnte sich einiges schnell als Liebe herausstellen und zum ersten Herzschmerz führen. Auch in dem Alter in dem Cas sich gerade befand, vor allem wenn man davor niemanden hatte der diese Gefühle in einem weckte, die gleichzeitig die Brust in Flammen setzte und das Gehirn ausschaltete weil andere Regionen scheinbar unterversorgt waren und das Blut dorthin musste.
Eigentlich hatte er die Hand wegschieben wollen, wirklich, ganz ehrlich, aber die Empfindungen die durch seinen Körper schossen, waren einfach…. Wow… Cas wusste gar nicht auf was er sich zuerst konzentrieren sollte, auch nicht was besser war, die Zunge und die Lippen an seinem Hals, die ihn so deutlich erkundeten das er sich sicherlich die nächste Zeit nicht um Sauberkeit bemühen brauchte, wurde nämlich artig geleckt, ließ seine Erregung nur noch weiter wachsen, dazu noch das ruhige Atmen das eine Gänsehaut über seinen Hals seinen Oberkörper entlang bis tief in die unteren Regionen schickte. Ein leises Keuchen entrang sich ihm, als er durch den Stoff geknetet wurde, drückte mit der Hand leicht die des Anderen, ehe er sie neben sich ins Bettlaken krallte, was sollte er machen? Durfte er überhaupt was und was genau bezweckte der Dunkelhaarige damit? Nicht das die Gedanken lange in seinem Gehirn verweilten, dafür war er viel zu abgelenkt, wimmerte leicht als er spürte wie sich die Hand von seiner Erregung entfernte, Cas öffnete die Augen und schaute zu Veon, betrachtete verwirrt den Dunklen Haarschopf, als er auch schon spürte wie sich die Finger, die bloßen Finger einfach so um seine Eichel wanden, ehe sie seine Länge berührten, ja gar umschlossen. Das war… was ganz anderes als wenn er sich selbst berührte, das war einfach wahnsinn, er spürte wie die ersten Tropfen bereits ausgetreten waren, sein Glied leicht zuckte. Wenn der andere so weiter machte dann… Cas kam nicht dazu vorzuwarnen, nicht dazu sich zu rühren oder gar groß dagegen zu wehren, als er mit einem leisen Schluchzen in seiner Hose und damit auch halb über die fremde Hand kam, seinen Samen herausspritzte und… zu seinem blanken Entsetzen spürte wie er schon wieder halb hart wurde. Seine Augen waren weit aufgerissen, die Atmung schneller, während er leise keuchte, überhaupt hatte er sonst kaum einen Ton von sich gegeben, zu schüchtern, zu,.. überwältigt um wirklich etwas herauszubringen. Allerdings… war ihm klar das er wahrscheinlich ein wenig länger hätte… nunja… aushalten sollen.
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BeitragThema: Re: Moderne - The Clash   So März 08, 2015 4:39 am

Eh ja, solche Grenzen würde er dringend lernen müssen, schon allein aus Selbstschutz – insbesondere in Veons Umfeld. Allerdings gehörte der erste Herzschmerz dazu, irgendwie, nur wollte Veon gewiss nicht Grund dafür sein. Für die Latte aber natürlich gern, und wenn er schon Schuld daran trug konnte er ja auch helfen das Problem wieder zu beheben. Er hatte so ewig keine vollkommene Jungfrau gehabt, die meisten waren ja zumindest gegen Hände gefeit, aber er wollte auch nicht beurteilen ob es an ihm oder der Unerfahrenheit oder beidem lag. Er spürte erregten Puls unter seiner Zunge, lüsternes Zucken an seiner fast abgeheilten Hand. Sperma sollte ja auch gut für die Haut sein.
Veon genoss das Keuchen des Jüngeren, der sich weder wehrte noch widerstrebend anspannte. Jetzt konnte er sich sicher sein, den anderen als schwul einstufen zu können, entweder das oder beeinflussbar genug um trotzdem drauf anzuspringen. Fantastisch wie der junge Körper sich vor ihm leicht regte und doch wie erstarrt schien, wimmerte als er ihn kurz nicht bearbeitete … aber keine Bange. Relativ schnell war die Feuchte an seiner Hand zu spüren, der Schwanz in seinem Griff zuckte und schwoll zu voller Größe an. Vermutlich merkte er besser als Cas selbst dass dieser im Begriff war zu kommen und völlig überfordert mit seinem eigenen Körper sein dürfte. Hiernach würde er wohl wieder duschen müssen …
Trotz des heißen Samens, der teils an Veons Hand klebte, wurde das, was er in dieser hatte nicht weniger, nicht viel zumindest. Dem Waffenerben war aber auch klar dass er nicht auf Initiative seitens Cas warten müsste, von daher machte er das mal alleine. Fast, sein Arm konnte nicht so wie er wollte. Der Schwarzhaarige leckte über den Hals des anderen, höher, knabberte an dessen Ohrläppchen und … nun ja, wenn er so nah war reichte ein Raunen.
„Beweg deine Hüfte.“, forderte er ihn auf, es würde gehen wenn er einfach nur die Hand da hielt und Cas von allein in diese stieß, gegenarbeitete. Sacht an dessen Ohr knabbern war aber ebenfalls noch drin und das schaffte er auch allein, den Griff um den fremden Schwanz variierend.
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BeitragThema: Re: Moderne - The Clash   So März 08, 2015 11:08 am

Die Grenzen würde er wahrscheinlich schneller lernen als er es sich vorstellen konnte, was den Herzschmerz anging jedoch konnte er sich jetzt schlecht noch zwischendrin jemand anderen suchen, der ihm mal eben schnell das Herz brach. Lieber dann einmal von diesem damit es wieder von eben jenem geflickt wurde, als von irgendeinem seltsamen Arsch der in der Gegend herumlief und sich naive junge Männer aufsammelte, das wäre ihm über kurz oder lang in der Kneipe sicherlich passiert, einfach in der Hoffnung mal verbotenes Gebiet erkunden zu können um dann letztlich irgendwo im Eck zu landen. Gut also das er da einen so versierten jungen Mann gefunden hatte.
Es war ihm peinlich das er in der Hand des Anderen gekommen war, allerdings kam er gar nicht groß dazu darüber nachzudenken, das machte Veon ganz toll indem er ihn einfach weiter ablenkte, sein Mund war mittlerweile leicht geöffnet, das Stöhnen und Keuchen immer noch leise, auch wenn er das Gefühl hatte nahezu zu platzen. Er spürte das er zitterte, zuckte schon automatisch mit der Hüfte, versuchte auch es zu verhindern, damit er nichts tat was er nicht tun sollte, wie reagierte man in einer solchen Situation? Glücklicherweise nahm ihm Veon die Entscheidung ab, das leichte Knabbern war fast schon genug um ihn erneut über die Klippe zu schicken, aber der sanfte Befehl… Cas versuchte noch die Hüfte wirklich zu heben, kam aber nicht mehr dazu, genauso hätte man ihm den Befehl geben zu kommen, denn genau das tat er erneut, diesmal jedoch war es intensiver, länger… Der Samen spritzte aus ihm heraus und schien ewig zu dauern, ehe er erschöpft gegen Veon sackte, die Atmung immer noch stockend, zitterte leicht. „Das… war besser als es selbst zu machen.“, murmelte er für sich, wollte es eigentlich für sich behalten, nur denken, aber sein Mund war da wohl schneller als er selbst. Erschrocken zuckte er leicht zusammen, drehte sich um, ehe er das Einzige tat das gerade in seinem Kopf Sinn ergab, er drückte seine Lippen auf die des Dunkelhaarigen, auch wenn seine leicht geweiteten Augen und der ungelenke Versuch demjenigen sicher zeigen würden das er auch darin nicht sonderlich viel Erfahrung hatte.
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BeitragThema: Re: Moderne - The Clash   So März 08, 2015 12:42 pm

Nun ja, ging bei Cas vielleicht wirklich recht schnell, sich etwas anderes zu suchen, er hatte ein hübsches Gesicht auf das sicher viele ansprangen und auch die einnehmende Art schnell andere Leute zu mögen. Nur dass er dafür das Haus verlassen müsste und jetzt ganz bestimmt nicht gehen würde. Konnte ja auch sonstwas passieren, in dieser Bude hier war er zwar auch nicht sicher und Veon hatte nicht mal eine Waffe dabei um im Zweifelsfall aktiv zu werden. Hach, so vieles musste Cas noch lernen, zumindest grundlegende Vorsicht … wenn ältere Männer ihn einfach anfassten. Veon ausgeklammert.
Störte diesen nicht, dass der Jüngere so schnell kam, es bestätigte ihn nur darin dass er sehr empfindsam war – und formbar. Wie gern hätte er ihn jetzt herumgeworfen, festgenagelt und einfach durchgevögelt, war nur leider selber nicht in der Lage dazu. Stattdessen genoss er die leisen Laute des Wohlgefallens, das zittern, und wusste dass Cas jetzt ganz gewiss nicht mehr an die Misserfolge des vergangenen Tages dachte. Es war aber gar nicht mehr nötig, dass Cas ihm half als sein Arm müde wurde. Diesmal genoss er es intensiver, länger, Veon spürte das Zucken an seiner Hand und dann das Gewicht des Jüngeren an sich gelehnt. Tat etwas weh, aber er rieb sich ja nicht an seiner Brust und die Kissen stützten den Waffenerben, von daher konnte er den Mann auch halten.
„Fühlst du dich jetzt besser?“, schnurrte Veon auf die Aussage hin, es ging weniger um die Befriedigung als eher den allgemeinen Zustand, doch statt einer Antwort spürte er Lippen auf seinen. Musste eine unbequeme Haltung für Cas sein, dennoch übernahm der Ältere, fing die fremden Lippen ein und spielte mit variierendem Druck. Die Zunge ließ er noch aus dem Spiel, nichts überstürzen, doch auch so löste Cas sich nach einer Weile wieder. Seine Frage ließ ihn schmunzeln, dann nickte Veon. Klar, wenn er schon ein wehrloses, narzisstisches Männlein bei sich im Bett liegen hatte, konnte er das auch ausnutzen. Nur dass er sich hoffentlich dann nicht schlecht fühlte, Veon war das Ganze nämlich gewohnt und nicht ganz so sensibel, trotz wochenlanger Abstinenz – hieß dann aber auch dass Cas ein wenig mehr Zeit zum üben kriegte.
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BeitragThema: Re: Moderne - The Clash   So März 08, 2015 2:59 pm

Warum sollte er sich etwas anderes suchen wenn sein Augenmerk gerade nur auf einer einzigen Person lag? Einer Person von der er schon mehr erkundet hatte als nur den Namen und ein paar Details, nein er hatte Geveon schon komplett gesehen, ihn gewaschen, verarztet, hatte mit ihm gescherzt und ihn grade am Anfang auch gefüttert. Dieses Beieinandersein hatte ihn an ihn gewöhnt, ihn dazu gebracht dem Anderen zu vertrauen, sonst hätte er sich wohl auch nicht anfassen lassen, mal davon abgesehen natürlich das er Veon heiß fand.
Genauer dieser heiße Kerl ließ ihn nun erröten, als er ihn einfach nur festhielt, ihm etwas entgegenschnurrte was nur noch mehr dafür sorgte das der Blutstau in seiner Hüftgegend hinauf in seine Wangen wanderte. Stumm nickte er, traute sich darauf nichts zu sagen, nichts zu machen außer diesem Kuss der entgegen der Handbewegung vollkommen unschuldig war. Seine Augen schlossen sich langsam, genossen die sanften Lippen, die mal mehr, mal weniger Druck aufbauten, Cas löste ihn schließlich nur, weil er Luft holen musste (natürlich hätte er durch die Nase atmen können, aber er war etwas überfordert) und sein Rücken sich beschwerte, da er vollkommen verdreht dran saß. Kurz senkte er den Blick auf die geröteten Lippen seines Kurzzeitmitbewohners, ehe er seinen kompletten, noch vorhandenen Mut zusammenkratzte. „Darf… darf ich dich auch anfassen?“, sprachs und hätte sich am liebsten gleich unter die Decke verzogen, vor allem als er dann das schmunzeln erkannte, ein kurzer Blick in dessen Augen zeigte jedoch das dieser es nicht böse meinte sondern eher amüsiert, was ihn zögerlich lächeln ließ. Veon nickte, gab ihm die Erlaubnis, ohje, jetzt hatte er groß die Klappe aufgerissen und würde keine Ahnung haben was er machen sollte, gewann ein wenig Zeit, indem er vorsichtig aufstand und sich andersherum hinsetzte, zwischen Veons Beine, auf ihn setzen konnte er sich schlecht, weil er ja immer noch verletzt war. Gut das er ihn die letzten Tage immer wieder begutachten konnte, vorsichtig strich er über die breite Brust, ließ die Stellen aus von denen er wusste das Veon dort Schmerzen hatte, seine Hände waren etwas zittrig, als er nach unten wanderte, an der etwas zu großen Jogginghose zupfte, wusste das Veon heute keine Unterwäsche darunter trug, was ihn leicht erröten ließ. Konnte er eigentlich noch röter werden?
Er warf einen kurzen, prüfenden Blick nach oben, durch seine Fransen hindurch als er eine Hand langsam in die Hose gleiten ließ, das halb erwachte Stück Fleisch fand und langsam darüber strich. Samtig war es, heiß, zuckte leicht, was ihn neugierig machte, er hatte Veon ja schon öfter nun nackt gesehen, aber nie sein Glied in erregtem Zustand. Kurz spielte er mit der anderen Hand am Bund der Hose, zupfte leichte daran. „Darf… ich?“, fragte er leise, zog sie ihm dann vorsichtig aus, wusste ja auf was er achten musste und wie es am Schnellsten ging, strich dabei über die Innenschenkel, fast wie zufällig, auch wenn es natürlich ganz und gar nicht zufällig war, Cas war sich auch bewusst das es sicher komisch aussah, wie nur Veon die Hose aushatte, das Hemd immernoch an, während er mit offener Hose zwischen dessen Beinen saß, und ihn betrachtete, schluckte – meine Güte war der Mann Groß!- ehe er vorsichtig seine Hand auf die Länge legte, langsam darüber strich, streckte ein wenig den Oberkörper und küsste Geveon erneut, wollte mehr von den Lippen schmecken, während sein Daumen sich vorwitzig über die empfindsame Spitze schlich.
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BeitragThema: Re: Moderne - The Clash   So März 08, 2015 3:42 pm

Ja, gab nicht viele die von sich behaupten durften ihn überhaupt je so lange wehr- und schutzlos erlebt zu haben, oder gar aus dieser Nähe. Was das anging hatte er Gemeinsamkeiten mit wilden Tieren, Verletzt waren sie noch aggressiver und wenig kontaktfreudig … doch vor einem MKM musste er keine Angst haben, schon gar nicht wenn es so süß war. War doch nur gerechtfertigt, ihn dann anfassen zu wollen trotz der Wunden, er hätte noch mehr gemacht wenn es sein Zustand zugelassen hätte. War schon niedlich mit den zögerlichen Reaktionen, dem verschüchterten Nicken, aber es gefiel ihm, das würde Cas nicht leugnen können und tat es auch nicht - wie denn auch mit versiegelten Lippen? Er hörte erst auf als er atmen musste, was auch Veon tat (ein bisschen kurzatmig war er noch) und nickte dann mit leichtem Lächeln, klar konnte er ein wenig üben mit jemandem der keine Anforderungen an einen Neuling stellte.
Dieser drehte sich um und hockte sich zwischen seine Beine, wirklich beim Ausziehen helfen konnte Veon aber nicht, genoss die warmen Hände auf seiner Brust und schließlich in tieferen Regionen. Ob es schädlich werden konnte dauernd so rot anzulaufen? Niedlich war es ja, aber Cas brauchte das Blut anderswo. Und ob er schon mal einen fremden Schwanz … ne, vermutlich nicht mal angefasst.
Ein weiteres Nicken folgte, Cas durfte immernoch und in Zukunft, sowohl knutschen als auch anfangen einen fremden Körper zu erkunden, was auch zögerlich geschah. Veon seufzte leise in den Kuss, während auch seine Erregung zu fast voller Größe erwachte. Dann löste er den Kuss, wanderte mit den Lippen über die Wange des anderen bis zu seinem Ohr, wo er innehielt.
„Sobald ich wieder stehen kann … “, raunte er diesem zu, „ … werd ich dich so vögeln dass du keinen klaren Gedanken mehr fassen kannst.“
Das war keine Drohung, sondern ein Versprechen, ihm vielleicht Ansporn jetzt ein wenig mutiger vorzugehen wo er noch nicht Gefahr lief defloriert zu werden. Wenn er könnte, er würde es jetzt tun, aber es ging eben nicht. Noch nicht, und bis dahin durfte Cas gern üben wie sich der Körper eines anderen Mannes anfühlte.
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BeitragThema: Re: Moderne - The Clash   So März 08, 2015 4:26 pm

Tja, schade nur das Cas nicht wusste wieviel Glück er hier wirklich hatte, würde es dann aber schon zu schätzen wissen wenn es an der Zeit war. Wundervoll das Geveon so geduldig war, ihn nicht auslachte sondern einfach machen ließ, wie er ihm Zeit ließ sich langsam an den anderen Körper zu gewöhnen. „Ich tu dir aber nicht weh oder?“, lehnte sich leicht zurück und schaute Veon mit großen Augen an, versuchte herauszufinden ob dieser nun gleich die Wahrheit sagen würde oder nicht, ehe er ihn dankbar anlächelte. War kein Problem dass dieser ihm nicht helfen konnte dabei sich auszuziehen, reichte doch wenn Cas das machte, so hatte er noch ein wenig Zeit sich zu sammeln und sich zu überlegen was er denn nun machen wollte, nun wo er die Chance und die Erlaubnis hatte, war ja schon ziemlich aufregend und er hatte Ideen, oh so viele Ideen, bei denen er aber nicht wusste ob er sich wirklich trauen würde, oder ob er es gut machte. Dementsprechend verzog er ein wenig verzweifelt das Gesicht, ehe er leise gestand, dass er sowas noch nie vorher mit jemandem gemacht hatte. „Ich bin noch nicht so lange… schwul.“, brachte er das Wort schon alleine fast nicht raus, ehe er sich auf der Unterlippe herumknabberte. „Hab sowas noch nie gehabt also… sag mir bitte wenn ich was falsch mache.“
Er lachte leise, versuchte sich so etwas von seiner Nervosität nehmen, hatte aber angst das es etwas hysterisch klang, während er sich dem so fremden und doch so bekannten Körper widmete. Seine Lippen wurden sträflichst verlassen, protestierte mit einem leisen Laut und erschauderte als er die sanften Berührungen an seiner Wange spürte, sein Glied zuckte bereits wieder, erwachte jedoch noch nicht, sondern hielt sich brav zurück, während seine eigene Hand gerade in dem Moment Geveons Glied umschloss, langsam herabstrich, als er die Worte vernahm, die ihm ein Stöhnen entlockten, als er daran dachte was Geveon damit eigentlich meinte. Eh, ja genau das was er gesagt hatte, Cas schüttelte leicht den Kopf, warf einen prüfenden Blick auf das Monster in seiner Hand. „Ich… glaube nicht das es reinpasst.“, sprachs und hätte sich gerne die Hand vor den Mund geschlagen, einfach weil er so dumm war wirklich alles was ihm in den Kopf kam zu sagen, da war wohl doch zu viel Blut in falschen Körperteilen. Aber Geveon war auch riesig, seine Erregung war hart und jetzt in diesem Zustand sogar noch eine Ecke größer und breiter, das meiste was er je reinbekommen hatte, waren zwei Finger und die von sich selbst als er herausfinden wollte, ob er lieber unten oder oben lag, etwas das er damals abgebrochen hatte, als es ihm zu nja intim wurde. Er war also nicht nur naiv sondern auch noch ziemlich feige was das anging, mit Veon jedoch wollte er keinen Rückzieher machen, wer wusste schon, ob dieser ihm nochmal die Möglichkeit ließ oder ob er vielleicht verschwand und sich ein nettes Mädchen und nen anderen Mann holte wenn er wieder auf den Beinen war, konnte ja sein das dieser gerade nur etwas Lust aufgestaut hatte und diese nun ein Ventil brauchte.
Bevor dieser sich also um entschied, hatte ja schon Zustimmung gegeben das er was machen durfte was er wollte, strich er über die sensible Spitze, fing mit dem Finger die wenige Flüssigkeit die so austrat auf und hob langsam die Hand ans Gesicht, streckte die Zunge aus und leckte sich über den Finger, kostete das erste Mal in seinem Leben den Samen eines Mannes. Ein leises Schnurren entwich ihm, hmm ungewohnt aber lecker, Geveon schmeckte also nicht nur beim Küssen gut, sondern auch dort unten, wollte mehr. Da er Angst hatte noch mehr komische Sachen zu reden und am Schluss selbst einen Rückzieher zu machen, rutschte er langsam ein Stück zurück, machte es sich etwas bequemer und beugte dann langsam seinen Kopf nach unten, küsste mutig die Spitze die sich ihm entgegenreckte und leckte leicht darüber.
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BeitragThema: Re: Moderne - The Clash   So März 08, 2015 5:57 pm

Eh, was sollte er schon anderes machen außer geduldig sein, seit einer Woche war er ans Bett gefesselt und konnte nicht mal selber einen jungen Mann durchnehmen außer vielleicht mit der Hand, da konnte er diesem dann auch die Zeit lassen, sich an Zweisamkeit zu gewöhnen, ein Meister fiel eben nicht vom Himmel. Dass er ein scheues MKM im Bett hatte wusste Veon ja, schüttelte daher leicht den Kopf. Ne, weh tat das nicht, er war es sogar etwas rauer gewöhnt aber bis Cas das einschätzen konnte, war es schon gut so. Cas bestätigte ihm auch, was er längst wusste und Veon hob einen Mundwinkel.
„Dann mach das, was du selber würdest haben wollen.“, damit konnte ein Anfänger nie falsch liegen und die Fantasien langsam umsetzen, waren von Natur aus vorsichtig, von daher machte er sich da keine Sorgen Was sollte man mit einem Schwanz schon alles falsch machen? Kein Grund nervös zu werden, weder wurde Veon hysterisch noch redete er beruhigend auf den anderen ein, war doch alles nicht so schwer. Er war eher dafür besagte Fantasie noch etwas zu befeuern, was er auch tat und bei Cas' Antwort leise lachen musste. Oh doch, das passte schon, man musste nur wissen wie. Zugegeben, ein Einsteigermodell war das gewiss nicht – aber die paar Jungfrauen die er bisher hatte waren auch nicht dran gestorben.
„Warten wir ab.“, schnurrte er und biss Cas zärtlich ins Ohr, ehe dieser sich anderen Regionen emsig widmete, so langsam wurde die Wangenröte Dauergast, aber vollends skeptisch … sah anders aus. Veon sah zu, wie dieser sogar mal kostete, was ihn daran erinnerte dass er seine eigene Hand mal putzen könnte, verschob das aber, als es spannend wurde. Äußerst mühsam schaffte er es ein Bein etwas zur Seite zu schieben, damit Cas mehr Platz hatte, dann spürte er die weichen Lippen an seiner empfindsamen Eichel, anschließend die Zunge, was mit leisem Seufzen honoriert wurde.
Nicht einen Moment löste er den Blick von dem Jüngeren, hob aber auch so die feucht verschmierte, warme Hand zum Mund und erwiderte den Gefallen. Er hatte schon halb vergessen wie das schmeckte, und diese fast unschuldig zu nennende Flüssigkeit schmeckte … verführerisch. Er müsste ohnehin die ganze Hand sauberkriegen, ehe er sie Cas in den gebürsteten Haarschopf schieben könnte. Bis dahin musterte er ihn nur, leckte sich zufrieden über die Lippen.
„Wie viel schaffst du?“, forderte er den Jüngeren spielerisch heraus, der Kleinedürfte sogar noch Würgereiz haben was durchaus interessant werden könnte ...
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BeitragThema: Re: Moderne - The Clash   So März 08, 2015 6:40 pm

War schön so das er zuerst gekommen war und nun seine verbotenen Fantasien ausleben konnte, sicher dass er nicht schlief sondern wach war und das ganze wirklich geschah. Geveon sah wie jemand aus der sich nicht vor Avancen retten konnte, wurde wahrscheinlich auch schon öfter beglückt, etwas das ihn dann doch ein wenig zweifeln ließ, die er aber so schnell wie möglich fortschickte. Er war im Moment hier, bei ihm und er hatte ihm erlaubt zu machen, ihm freie Fahr gegeben, die Goldkarte quasi. Bei solchen Vergünstigungen würde er gleich wieder vor ein Motorrad rennen, kein Problem, da konnte er auch fast vergessen was er Veon eigentlich hatte sagen wollen. Sicherlich war er rauer gewöhnt, da lag er aber auch nicht im Bett und hatte schwere Verletzungen von denen er sich erholte, war eh nicht nett von Cas diese Situation so schamlos auszunutzen, das war eher ein Grund für den er sich später schämen dufte.

Was er selber haben wollen würde, ach da war so viel und es war ja nicht so als hätte er kein Kopfkino, was ihm an Büchern und Filmen und Erfahrung fehlte, das spielte sich bei ihm im Traum ab. Das war es schließlich auch was ihn dazu brachte tief Luft zu holen und sich selbst Mut zu zu sprechen. Abwarten, ja sicher.. vorerst konnte er hier erstmal probieren, ob er ihn überhaupt zumindest in den Mund bekam. War das erste Mal das er einen Schwanz im Mund hatte, auch nicht mit Spielzeug geübt, das einzige an was er gesaugt hatte jemals waren seine Finger gewesen. Und ihn selbst hatte auch noch niemand in den Mund genommen…
Langsam leckte er über die Eichel, saugte leicht daran um zu sehen ob dort noch ein bisschen mehr herauskam, wusste das er zwar nicht davon abspritzen würde, aber die ersten Lusttropfen heizten ihn schon an. Dann legte er vorsichtig seine linke Hand auf Veons Oberschenkel, während die andere über die festen Hoden strich, vorsichtig anfing zu kneten. Ein Blick nach oben zeigte ihm das Geveon seine eigenen Finger abschleckte, seinen Samen in sich aufnahm und er sah nicht aus als würde es ihm nicht gefallen. Der Anblick ließ ihn schlucken und sandte eine heiße Welle in seinen Lendenbereich, ließ ihn heiß gegen die samtene Länge keuchen. Er warf einen kurzen Blick auf das Fleisch vor ihm, wieviel er davon schaffte, wer wusste das schon, sicher nicht so viel… war einen Versuch wert, dennoch leckte er erstmal an der Seite, knabberte ein wenig an der gleichen Stelle, ehe er von unten nach oben hochleckte, na mal sehen wieviel er schaffte. Mutig nahm er die Spitze in den Mund, leckte dabei einmal mit der Zunge über die kleine Öffnung, ehe er den Mund langsam senkte, kam nicht sonderlich weit und probierte eine andere Position aus indem er ein Stückchen voranrückte, einen leichten Buckel mit dem Rücken machte und ihn so tiefer in sich aufnehmen konnte, etwas zu tief wie er merkte als er spürte wie ihm die Tränen kamen und er musste leicht würgen, nicht ob der salzigen Flüssigkeit sondern weil er erstmal zu weit gekommen war, zog sich ein stückchen zurück, wollte aber nicht gleich aufgeben. Aus irgendeinem Grund wollte er es Veon beweisen, beweisen das er das auch konnte und gut darin war, auch wenn er das noch nie getan hatte.
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BeitragThema: Re: Moderne - The Clash   So März 08, 2015 11:30 pm

Cas hatte ja auch noch Welpenschutz, durfte die Welt erkunden und sich ihrer erfreuen – und wenn es nur ein halbnackter Kerl war der eher zufällig bei ihm gelandet war. Er hatte Recht, Aufmerksamkeit erregte Veon genug, nur eben auch größtenteils von Frauen weil Männer … oft genug wie Cas genauso glaubten, dass das nichts würde. Von daher jagte Veon sich seine Beute selbst und die hier hatte er fast überfahren, nur um selber das Opfer von Übung zu werden, die der Jungspund dringend brauchte. Und wenn es seiner Erregung zu viel wurde holte Veon ihm eben noch mal einen runter, das schaffte er auch noch, selber oral aktiv werden wäre aber unmöglich schon allein deshalb, weil er nur auf dem Rücken liegen konnte. Ganz wegreden konnte er die Verletzungen dann doch nicht.
Zögern tat Cas immernoch, aber es wurde langsam je länger er sich an die Situation gewöhnen konnte. Schon putzig dass der sich nicht mal irgendwie Inspiration geholt hatte, wäre hier ein Fernseher, er hätte ihn losgeschickt einen Porno zu holen. So aber stellten sie ihren eigenen nach, und egal ob es zögerlich war, die zarten Lippen fühlten sich gut an, vorsichtig und sanft. Als Lohn wurde Cas gefüttert, nur ein wenig da er ja auch nur tröpfchenweise etwas bekam. Aber es schien zu helfen ihm den Tipp zu geben, und Veon merkte sich auch was der Jüngere machte, einfach weil es das war was dieser sich selber wünschen würde, und allzu einseitig war das nicht – beide Hände waren im Einsatz, der Schwarzhaarige keuchte leise bei der Aufmerksamkeit, die seinen Juwelen gewidmet wurde und gönnte sich nebenher den Samen des Jüngeren, der tatsächlich gut schmeckte, nicht so bitter wie von Kaffeejunkies oder so.
Dann leckte Cas ihn erst mal, was sich auch gut anfühlte, ihn aber leicht ungeduldig werden ließ die Hitze allumschließend zu spüren … aber das wäre zu viel verlangt. Das Spielkind stellte sich gar nicht schlecht an, koste ihn und ließ ihn dann leise aufstöhnen trotz des nicht so umfassenden Mundes. Cas rückte näher, und dann spürte er dessen Rachen an seiner empfindsamen Kuppe. Erstes Würgen, hach ja, das gewöhnte er sich bestimmt irgendwann ab und Veon wusste diese Premiere zu würdigen. Seine noch etwas glänzende Hand fuhr sacht in den Haarschopf des Jüngeren, ohne Druck auszuüben, sie ruhte da einfach nur.
„Nutz deine Zunge etwas mehr, so ist gut ...“
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BeitragThema: Re: Moderne - The Clash   Mo März 09, 2015 6:04 pm

Klang ja fast so als wäre er wirklich noch ein kleines Kind, jedoch sollte er in dem Alter eigentlich schon ein wenig erfahrener sein… Nicht das er es sagen würde, aber er freute sich dennoch das er das mit Geveon machen durfte, nicht mit irgendjemand anderem. Machte ihn aus irgendeinem Grund stolz und verlangte nach mehr, er wollte diesem gefallen, auch wenn er später im Badezimmer wahrscheinlich versuchen würde sich zu ertränken.
Was übrigens auch passieren würde wenn Veon ihn tatsächlich dazu nötigte einen Porno anzusehen, wahrscheinlich noch zusammen! Da konnte er ihn ja gleich in nen Sexshop schicken um Spielzeug auszusuchen und zu kaufen, hätte zumindest den gleichen Effekt das sein Blut zu sehr im Kopf und in den Wangen war als das er auch nur ansatzweise noch etwas übrig hätte um eine Erektion zu bekommen.
Was er gerade machte war nicht das was er sich direkt wünschte, er wollte eigentlich nur einmal einen geblasen bekommen, der Traum eines jeden Mannes, wie das dann geschah das war ihm egal, das was er jetzt tat war einfach ausprobieren wie es funktionierte und was man tun konnte. Veons leises Stöhnen ließ sein Glied freudig aufwachen, regte sich schon wieder ordentlich das dumme Ding, dabei wollte er so gerne mehr davon hören. So wie er jedoch jetzt war, war es ihm irgendwie unangenehm, er wollte nicht das Veon sich zu entblößt vorkam, also ließ er den Schaft aus seinem Mund ploppen, die Lippen waren fest dran hochgefahren, als er seinen Kopf zurückgezogen hatte, ehe er sich auf die Knie aufsetzte, den Oberkörper lciht durchbog und sich das Hemd auszog. Selbiges flog dann erstmal übern Bettrand, vollkommen egal wo es landete, waschen müsste er die Sachen sowieso, der Anzug saß vielleicht nicht richtig, aber es war sein einziger und mit vollgesautem Anzug konnte er kein Bewerbungsgespräch halten. Immernoch rot im Gesicht stahl er sich einen kleinen Kuss, ehe er sich wieder nach unten begab, diesmal den Schaft gleich in den Mudn nahm, zumindest erstmal die Spitze, brav den Befehl ausführte, mehr Zunge, das konnte er machen, versuchte die Zunge das Glied umschmeicheln zu lassen, übte ein wenig Druck aus und lauschte auf die Geräusche die der Ältere von sich gab. Die fremde Hand in seinen Haaren ließ ihn jedoch ein wenig stutzen, für einen kurzen Moment hatte er das Bild im Kopf das sein Kopf heruntergedrückt wurde, das Glied tiefer in seinen Mund zwang, während er daran lutschte, was ihn dazu brachte verhalten gegen die Erregung in seinem Mund zu stöhnen, sie automatisch ein Stückchen mehr in sich gleiten zu lassen, auch wenn er wieder leicht das würgen anfing, half nichts wenn er versuchen wollte Veon stolz auf sich zu machen, vielleicht wenn er den Winkel wieder ein klein wenig veränderte? Ja, so müsste das ein Stückchen besser gehen.
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BeitragThema: Re: Moderne - The Clash   Mo März 09, 2015 7:44 pm

Och, was Sex anging stellte Cas sich auch ein wenig an wie ein Kind, scheu und neugierig, alles noch lernen müssend mit einem geduldigen Sugardaddy der ihm den Spaß gönnte. Und dem durchaus gefiel, was er sah und spürte, allerdings brauchte Cas nicht hoffen dass er ihn aus der Wanne zerren könnte … Pornos und Spielzeug waren doch was normales, sein Schlafzimmer war voll davon, würde Cas vermutlich echt umkippen. Wäre aber nicht schlecht was zum Spielen da zu haben, immerhin brauchte Cas ja auch Übung und durch Rotwerden gab es die nicht … wenn sie vögelten sollte Cas aber echt besser noch Gleitgel kaufen, oder von ihm aus auch Vaseline aus der Drogerie gegen 'trockene Lippen'.
Bis dahin genügte aber Spucke als Gleitmittel, ein Gefallen den Veon so schnell nicht würde erwidern können und von dem Cas auch nicht lange etwas hätte. Nach all den schmerzvollen Tagen war jeder Moment Wohlgefallen ein reines Vergnügen, Veon könnte all das auch still über sich ergehen lassen, was er auch meist machte wenn er wollte, dass jemand sich Mühe gab, Cas allerdings brauchte die Bestätigung. Und stellte sich auch nicht schlecht an – Spielkind.
Der eisgraue Blick ruhte auf dem jugendlichen Körper, der sich unaufgefordert etwas entblößte. Er wollte ihn anfassen, musste sich aber mit einem zaghaften Kuss zufriedengeben … naja und einem jungfräulichen Mund, der seinen ersten Mann kostete – und was für einen.
Das Lob hatte er sich verdient, den Ratschlag setzte Cas sofort um und spielte mit der Zunge, wäre nur besser wenn er noch ein Piercing hätte, aber derlei kannten die Leute vom Land vielleicht nicht mal. Wäre aber heiß. Auch so genügte es ihn mal mehr, mal weniger vernehmlich aufkeuchen zu lassen, die Hand war eher nur da um irgendwo liegen zu können, aber er könnte Cas damit natürlich auch ein bisschen dirigieren ob schneller oder langsamer.
Cas schaffte sogar noch mehr, kriegte langsam den Dreh raus, was Veons Atem sich leicht beschleunigen ließ, das leise Würgen war erregend und ließ seinen Schaft vorfreudig zucken. Wenn er sich drauf einließ, würde es auch nicht allzu lange dauern, er warnte Cas absichtlich nicht vor wie es um seine Erregung stand. Ein paar Minuten spielen, in dem er diesem nur ab und an kleinere Hinweise gab wie was besser ging und dann seiner eigenen Lust freien Lauf gab. Viel Kraft hatte er eh nicht, übte aber erstmals Druck auf den Kopf des Jüngeren aus damit dieser auch ja nicht abhauen könnte, wenn er ihn mit einer Ladung Proteine fütterte ...
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BeitragThema: Re: Moderne - The Clash   Mo März 09, 2015 8:54 pm

Sugardaddy, das war mal eine Ansage, er würde darüber wohl lachen und dann erstmal fragen was das eigentlich wirklich bedeutete, Veon kam ihm nicht wie ein Papi vor, auch wenn er sich ein Kind gut bei diesem vorstellen könnte, wäre sicher ein liebender Vater. Ach Wanne hatte er ja keine nur eine Dusche, leider… und in dieser würde er nicht ertrinken können, auch ein großes leider, wobei bei seiner Unfallgefahr war es vielleicht besser das er nur eine Dusche und keine Wanne hatte. Trotzdem würde er für eine heiße Badewanne geradezu alles tun!
Was das Spielzeug anging würde er sich vielleicht heimlich was kaufen, einfach zum üben und zu sehen ob er es schaffte ihn dann in den Mund zu nehmen, komplett und ohne zu würgen, denn es tat ihm schon irgendwie leid, wusste nicht wie er es ohne machen sollte. Veon schien es jedoch nichts auszumachen im Gegenteil, wenn er die Zeichen richtig deutete, das heiße Fleisch das bei jedem würgen ein wenig mehr zuckte, sich in seinem Mund wand und etwas tiefer drang, ja dann war das wohl irgendwie in Ordnung.

Cas brauchte nicht nur die Bestätigung, er gab sich auch wirklich Mühe, wollte ihm so viel wie Möglich schenken, ihm Lust bereiten und ihm ein wenig davon zurückgeben das er ihn hatte kommen lassen und überhaupt sich hier als Versuchskaninchen hergab wo doch er das MKM war. Was das Piercing anging würde Veon wohl mitgehen und Händchen halten müssen, sollte dieser ihn dazu überreden können sich eines rein zu machen, anders wäre das kaum vorstellbar. Die Anweisungen waren klar, versuchte sie auch so gut es ging zu bewerkstelligen, das Veon kurz davor zu kommen… nein das merkte er nicht, woher auch die Anzeichen konnte er ja nicht kennen. Er zuckte erschrocken zusammen, weitete leicht die Augen als er den ersten Samen in seinem Mund spürte, wollte hochgehen, aber die Hand in seinen Haaren hielt ihn davon ab, nicht fest, er hätte sie wegdrücken können, aber es war klar was Veon wollte und Cas konnte nicht anders als… zu versuchen nicht zu würgen und zu schlucken. Ihm kam es vor als würde es ewig dauern, sein Mund war gefüllt mit der weißen Sahne, die er vorhin noch versucht hatte herauszusaugen. Die Zuckungen endeten und er hob seinen Kopf etwas, schluckte, noch während er die Eichel in seinem Mund hatte, gönnte sich dann erst Luft zu holen, ehe er seine Zunge wieder auf das mittlerweile erschlaffte Glied legte und ihn sanft ableckte, versuchte den ganzen Samen der daneben gegangen war aufzulecken. Hm, ja daran konnte er sich gewöhnen. Natürlich war er selbst auch nicht kalt geblieben, seine Erregung war deutlich zu sehen und er spürte das es wohl kaum wieder lange dauern würde bis er kam.
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BeitragThema: Re: Moderne - The Clash   Di März 10, 2015 12:10 am

Veon war der Inbegriff eines Sugardaddys, abgesehen davon dass er weder fett noch alt war. Aber Kohle und Charme hatte er ohne Frage, was auch beides nonchalant auszuspielen wusste. Moah, wie konnte man ohne Wanne leben, das dahindümpeln in der Wärme war herrlich, aber der Gang ins Bad war ihm ohnehin nicht möglich, noch nicht.
Heimlich was kaufen, hmhm, im Leben nicht, so was müsste Veon ihm wohl als Paket schicken lassen in unauffälliger Verpackung und mit Bildchenanleitung was wie gemacht werden musste, das kaufte der sich doch nicht selber oder … nachher noch das falsche. Das war einfach Übung, und kein Spielzeug konnte es mit einem echten Schwanz aufnehmen und fürs erste Mal stellte er sich gar nicht schlecht an, wie Cas bald selbst merken würde. Fortschritte waren aber schnell zu verzeichnen, wie unschwer zu spüren, wohl auch damit verbunden, dass Cas seine Scheu zumindest ein wenig zu verlieren schien, einen fremden Schaft im Mund zu haben. Und sein Würgen war süß, abgesehen davon, dass die Kontraktion erregend war.
Dabei war es nicht Cas, der hier etwas geben musste, eher sollte er Nehmen, nur war Veon kaum in der Lage dazu mehr zu machen als sich als Versuchsobjekt zur Verfügung zu stellen. Hatte er ja auch was davon, Cas würde es fünffach zurückkriegen (wortwörtlich).

Händchen halten hatte Zeit und auch ohne Piercing genügte es, dass der Ältere der Schwelle sehr nahe kam und ihn auch nicht mehr gehen ließ. Wenn schon nicht richtig, dann wollte er zumindest auf diese Art in ihm kommen, war zudem weniger Sauerei in ihrem Bett. Veon keuchte, seine frisch gekämmten Haare waren am Ansatz leicht verschwitzt und ein paar Wunden brannten vor leichtem Schweiß – unfassbar dass er, der sonst auch nächtelang durchhielt, doch so erschöpft von wenig Nahrung und langem Liegen war, dass er jetzt schon schwerer atmete … aber das war's wert. Niedlich wie Cas ihn gleich noch putzte, er tätschelte ihm den Kopf dafür und lächelte leicht. Das Kopfkino hatte Wirkung gezeigt, würde er Cas' Erregung berühren, dürfte dieser wohl wieder kommen … diesen Zustand hieß es aber zu nutzen.
„Cas … komm höher. Und dreh dich um.“, kommandierte er sacht, die Verwirrung des Jüngeren ignorierend. Kaum dass dessen Kehrseite sich verführerisch präsentierte, zog Veon den Stoff von dieser, Hose und Unterwäsche, um eine wirklich ansehnliche und offenkundig unberührte Rückseite freizulegen.
„Mh, hübsch. Geübt hast du nicht, richtig?“, stellte er einfach mal die Vermutung auf, wartete aber nicht auf die Antwort sondern strich sacht über den Steiß zwischen die knackigen Pobacken, massierte mit leichtem Druck zweier Finger den kleinen Eingang und schob sich besagte Finger dann kurz selbst anfeuchtend in den Mund. Ohne Vorbereitung würde er diese nämlich nicht in seinen Spielgefährten kriegen, dem er langsam und auch achtsam den Zeigefinger einführte. Oh nein, da konnte nie was gewesen sein, wenn das Fleisch selbst seinen schlanken Finger so fest und heiß umschloss.
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Selena

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BeitragThema: Re: Moderne - The Clash   Di März 10, 2015 5:43 pm

War nur schwierig weil Cas nicht wusste wie und was sowas war, würde es dann wohl in der Bibliothek nachschlagen müssen wenn er über den Begriff stolperte oder gar Veon fragen, dieser war schließlich klug genug solche Begrifflichkeiten zu kennen. Was die Badewanne anging würde er nur ein sehr, sehr trauriges Gesicht sehen, da der gute Cas auch eine kleine Wasserratte war und nicht nur ein reines Mkm. Er liebte es genauso in der Wanne zu liegen und es sich gut gehen zu lassen, aber es war keine Wohnung erschwinglich gewesen für ihn, die eben auch eine Wanne besaß. Überhaupt war die Stadt unglaublich teuer, viel teurer als er es erwartete hatte….
Hey und was das heimlich kaufen anging würde Cas sich schon irgendwann mal in so einen Laden trauen! Verkleidet und möglicherweise mit schlecht angeklebtem Schnurrbart, die ganze Zeit nervös plappernd das der Vibrator den er gerade betrachtete nicht für ihn war und ihn das nicht interessierte und das es nur für einen Freund war, aber er wäre nicht schwul er kaufte es nur für den damit der üben konnte weil er ein Neuling war und sich nicht traute. Ähm ja, viel wahre Info und nervöses Geplappere von beinahe hysterisch ertapptem Lachen, ja so würde das wohl aussehen.

Auch wenn er sowas geschenkt bekommen würde, könnte er wohl nicht umhin als die ganze Zeit knallrot um das Packet zu schleichen, das er unters Bett schieben würde und das ihm (nach erster Betrachtung) selbst wieder eingepackt und zugeklebt den Schlaf rauben würde, ehe er es langsam antastend probieren würde. Ein vollkommen normales Verhalten in einer solchen Situation also.
Veon war übrigens ein wundervolles Versuchsobjekt und es war schade das er sein Gesicht nicht sah als dieser kam weil er zu beschäftigt damit war nicht zu ersticken. Vielleicht… könnte er es ja nochmal sehen irgendwann?

Die Hoffnung starb bekanntlich zuletzt und jetzt wo er das hier mit Veon geteilt hatte, würde er sicher die nächsten Tage an nichts anderes mehr denken können, nichts anderes träumen, wobei seine Träume ja sowieso ähnlich waren, jedoch diesmal der Realität entsprechen würden. Es war zwar vielleicht der Verletzung zu verdanken, aber er war doch ziemlich erleichtert und stolz das Veon auch schwerer atmete, er selbst jedenfalls tat es mit roten Wangen und fast seligen glücklichem Lächeln auf den Lippen, dass er aber versuchte zu unterdrücken um nicht vollkommen grenzdebil herüber zu kommen. Auch das dieser ihn nicht auslachte sondern nur über den Kopf tätschelte, bestätigte ihn darin das er es gut gemacht hatte, knabberte glücklich an dem samtenen Fleisch, während seine Brust wohl mindestens aufs doppelte gewachsen war.
Das dieser ihn oben haben wollte und dann umgedreht, verwirrte ihn zwar aber er machte brav was Veon von ihm wollte, jedoch erst nachdem er sich noch einen Kuss gestohlen hatte, hah! Wenn die Lippen aber auch gut schmeckten, da konnte er nichts dafür und er war so glücklich, dass er ihn berühren durfte. Plötzlich entblößt kehrte die feurige Röte zurück auf seine Wangen, versuchte ein Stückchen wegzurücken, was jedoch in dem ganzen Gefühlschaos dazu führte das er ausrutschte und mit dem Oberkörper auf dem Bett lag, während sein entblößter Hintern noch ein Stückchen höher gedrückt wurde. Ach… verdammt….
„Wa…was?“, war das einzige was er herausbrachte, als er spürte wie Veon ihn DA berührte, drückte sein glühendes Gesicht in die Decke, während er das nächste nur fast verzweifelt herausstieß. „Nicht das ist…“ schmutzig wollte er eigentlich sagen, aber da drang der eingefeuchtete Finger schon in ihn ein, brachte ihn dazu erstickt aufzustöhnen und seinen Hintern zusammen zu kneifen. Eh nein, da würde sowas wie Veons… na wie sein Ding da unten nicht hineinpassen, da war er sich sicher. Außerdem üben! Wer übte denn sowas schon, auch wenn er genau genommen schon mal versucht hatte seine Finger einzuführen, was jedoch schnell wieder gelassen wurde, von Gleitmittel und ähnlichem hatte er nämlich keine Ahnung gehabt und es trocken v ersucht.
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