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 Black Sun: Rhain und Zerachiel

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Kitsune

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BeitragThema: Re: Black Sun: Rhain und Zerachiel   Mi Jul 08, 2015 10:35 pm

Kinder waren eben Kinder, schlimmer wären wohl nur zwei reinrassige Drachenkinder mit dem gleichen explosiven Gemüt gewesen, so aber hatte jeder seine eigenen Grenzen ausgetestet. Bei Rhain war es schon mühsam gewesen ihm beizubringen was es bedeutete, tot zu sein und dass man nicht einfach anderen wehtat, aber das hatte er nie so richtig kapiert oder nahm es eher ignorant in Kauf. Wo Azariel seine Kraft nicht einschätzen konnte hatte Rhain sie bewusst getestet, was nach Erhalt seines Siegels ja auch verständlich war... es war wirklich turbulent gewesen und auch heute noch – nur waren die Kinder gefährlicher geworden und ihre Bodyguards hatten mehr Zeit sich umeinander zu kümmern. Valkyr hätte aber weiß Gott in dieser schutzlosen, neuen Situation früher nicht jeden an sich herangelassen. Natürlich liebte er Rhain, nur war dieser nicht mehr auf Schutz und Zuwendung angewiesen. Zumindest benahm er sich als wäre es so.

Valkyr hatte nichts von dem zweiten Schlafenden in Zerachiel bemerkt und holte ihn auch einfach nur, damit er seinen Herrn sehen konnte, der ihn gewiss noch nicht in seiner Nähe dulden würde, wusste was dieser war, wem er gehörte. Der Nachtmahr spürte, wie der Kleine sich nach dessen Nähe verzehrte, war ja auch klar da seine Essenz diesem verbunden und untertan gemacht worden war. Mit sanftem Nachdruck zog Valkyr ihn vom Fenster weg, nicht dass er noch hinausfiel oder die Scheibe kaputtmachte.
„Ich weiß, Zera, ich weiß, aber es geht nicht. Dort wo er hingeht, ist es wie bei den Arenakämpfen – nur ohne Arena. Dahin willst du sicher nicht, es ist zu gefährlich.“, versuchte er ihn zu beruhigen, strich ihm über den schönen, mit Hörnern geschmückten Kopf und ließ ihn doch unter Bewachung zum Sims klettern, bis Rhain verschwunden war, wo er dann wirklich zu weinen begann, herrje. Und dann die roten Tränen, ob das aus der Wäsche rausging?
Jetzt konnte er auch endlich den Aschedämon von der Fensterbank heben, das Fenster schließen und ihn zum Esstisch bringen, ihm auf dem Weg die Augen mit dem Ärmel sacht abwischend. Ist ja schon gut, der kommt zurück.
„Norden ist der Ort wo wir sind. Warst du schon mal in einer Stadt? Oder einem Dorf? Davon gibt es viele, schau.“, erklärte Valkyr und materialisierte eine Landkarte auf dem Esstisch, da wo platz war, und zeigte es Zera, „So kann man sich orientieren, und damit man weiß, in welche Richtung man laufen muss, um eine andere Stadt zu finden, gibt es Himmelsrichtungen, vier Stück. Der Norden ist oben, hier, da wo es weiß ist.“
Erklärte er und zeigte auf den entsprechenden Bereich, auf ein Symbol dort tippend.
„Und hier sind wir. Da wo es weiß ist, da ist Norden, und darauf passt dein Herr auf. Darum ist er Wächter des Nordens. Verstehst du das?“
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Selena

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BeitragThema: Re: Black Sun: Rhain und Zerachiel   So Jul 12, 2015 2:17 pm

Gute Güte zwei reinrassige Drachenkinder wären wahrscheinlich der Tod der beiden Leibwächter gewesen, das wäre weit weniger gut gegangen oder…. Vielleicht wäre es gut gegangen und die beiden wären ein absolutes Schreckensteam geworden, egal wie es war schon besser so wie es jetzt war. Klar waren sie erwachsen geworden und weit gefährlicher, konnten sich auch selbst verteidigen und doch war es schwierig immerhin machten sie sich je mächtiger sie wurden auch mächtigere Feinde, sei es einfach nur weil sie existierten oder weil sie sich mit anderen anlegten. Wo man sich früher nur um die Kleinen kümmern musste, so war es nun auch noch das Umfeld das im Auge behalten werden musste.

Es tat weh wie er verschwand, wäre so gerne mitgekommen, wollte bei ihm sein und nicht… das er auf einmal wegging, ließ mich zurück und verwirrte mich dadurch total. Es tat weh, tief in mir, zog an meiner Seele und ich spürte dass ich bei ihm sein sollte und nicht irgendwo anders. War mir auch egal ob ich rausfallen und mir wehtun würde, vielleicht kehrte er ja dann zurück und nahm mich mit? Aber so weit dachte ich nicht, konnte ich nicht und auch die Präsenz in mir drehte sich nur grummelnd um, kümmerte sich nicht darum das ich mich so sehr verzehrte und würde eher gereizt reagieren darauf.
Schlimmer als in der Arena?! Ich riss entsetzt die Augen auf und wollte gleich wieder zurück ans Fenster. Das war doch gefährlich, was wenn ihn wer versuchte zu fressen? „Gefährlich! Muss zurück.“, versuchte mich im Griff zu winden und mich wirklich raus zu beugen, musste ihn wieder zurück holen, hier war es schön, hier war es sicher. Mir egal was meine Tränen machten, meine Kleidung störte das normalerweise nicht, war doch komisch dass es jetzt auf einmal so war, auch wenn es schön war dass er mir über die Hörner strich, schmiegte mich dann an ihn, er kannte Rhain länger als ich und war nicht besorgt. Vielleicht war er so stark, dass nichts passieren würde? Ich schüttelte den Kopf auf seine Frage, wobei… doch einmal war ich in einer… Stadt? Dorf gewesen? „Mein Papa hat mich in einem Dorf gefunden.“, erklärte ich ihm. „oder Stadt, viele Häuser aber nicht so groß wie hier und viele Leute. Die waren böse.“ Für einen kurzen Moment war ich nicht mehr in seinem Arm sondern zurück in dem Gemeinschaftskerker zur Arena, da waren so viele Menschen gewesen, Wesenheiten, fauchen und knurren. Drückte mich zitternd etwas fester an ihn, ehe ich ihm staunend zusah wie er was komisches erscheinen ließ, lauter Linien und Farben, schaute neugierig darauf und quietschte leise, das war alles so groß! „Weiß… schnee! Rhain ist weiß“, erklärte ich ihm mit ernster Miene und nickte ernst auf seine Erklärung. Ich passte auch auf Rhain auf, also war ich auch sein Herr und Wächter. Und der Mann hier auch. Schmiegte mich zufrieden an ihn und nickte nochmal. „Auf Rhain aufpassen? Nicht allein weggehen. Will auch fliegen!“ Fliegen kannte ich, fliegen machten Vögel und alle die Flügel hatten, woher dieses Wissen kam, keine Ahnung.
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Kitsune

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BeitragThema: Re: Black Sun: Rhain und Zerachiel   So Jul 12, 2015 4:46 pm

Jep wären sie auch, so oder so, auch wenn die derzeitige Lage auch nicht gerade das Gelbe vom Ei oder auch nur annehmbar zu nennen wäre. Neider hatten sie beide genug und mit dem jeweiligen Beziehen eigener Paläste, also fernab des Schutzes und Wirkens ihrer beider Mutter, gab es gerade Anfangs für die beiden Wächter viel zu tun, etwas das sich aber fast zu einem normalen Leben eingepegelt hatte. Sie waren nicht mehr schutzlos, und das war die Hauptsache, ansonsten hätte Valkyr den Drachengeist niemals allein ziehen lassen.

Es war sicher schwer für Zera, seinen Herrn ziehen lassen zu müssen, es könnte gar Jahre dauern bis dieser ihn dauerhaft an seiner Seite duldete, es war ja nur für eine Seite quälend und Valkyr ahnte dass er Zera nicht immer würde trösten können. Er sollte Rhain an seine Verantwortung erinnern, dass er wenigstens erlaubte dass Zera ihn sehen durfte.
„Shsh, ja es ist gefährlich, doch nicht für ihn.“, nicht so sehr zumindest, Valkyr hielt gegen das Zappeln und beruhigte den kleinen Dämon auch wieder, um Rhain musste man sich da keine Sorgen machen, im Schnee konnte ihm nicht viel passieren, war seit Jahrhunderten so und Zera musste keine Angst um ihn haben. Papa, ah, er hatte also einen? Einen den man auch kannte? Wie gesagt, Aschedämonen waren selten geworden, Valkyr nickte aber zuhörend auf die Erzählung hin.
„Dann ist gut, dass du da weg bist, nicht wahr?“, erwiderte der Nachtmahr und kraulte weiter das zitternde Etwas, ehe er es auf seinen Stuhl setzte und ihm die Karte zeigte, die konnte er später auch gern behalten. Richtig, Rhain war weiß und alles Weiße stand unter seiner Verwaltung, ein anderer größerer Fleck der Landkarte seinem Bruder, eigentlich alles bis auf das Protektorat im Norden – diese Region stand größtenteils unter Kontrolle von Drachen, andere Teile der Erde dafür nicht. Und die Wyvvern sorgten auch dafür dass das so blieb. Valkyr lachte leise und wuschelte Zera übers weiche Haar.
„Auf Rhain muss man nicht aufpassen, darum kann er ja alleine weg.“, meinte Kyrie und setzte sich Zera gegenüber hin, schenkte ihm Kakao ein, „Vielleicht kannst du irgendwann mal mit, aber noch nicht. Du musst noch viel lernen damit du länger bei deinem Herrn bleiben kannst. Schaffst du das? Du willst ihn bestimmt nicht verärgern, wir fangen gleich nach dem Frühstück an mit dem Üben.“
Rhain war ja sowieso weg, und vielleicht kriegte er den Kleinen so motiviert, dass er ihn sehen konnte – er würde ihm erst mal angemessene Begrüßung beibringen, noch mal Rhains Namen üben, ihm dann das Schloss zeigen damit er sein Zuhause kennen lernte.
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BeitragThema: Re: Black Sun: Rhain und Zerachiel   Mi Jul 15, 2015 6:02 pm

Natürlich war es schwer für mich, aber vielleicht nicht weil wir einander verbunden waren, nja ich hatte ihm meinen Namen gesagt und meine Seele an ihn gebunden, nein es war mehr die Tatsache das er mich haben wollte, er hatte mich an sich gebunden. Das hieß er mochte mich oder nicht? Und er war toll und hübsch, wollte bei ihm sein und für ihn da sein, ein innerer Drang ihn glücklich zu machen und dann vielleicht von ihm gern gehabt zu werden. Ich wusste, dass mein Vater mir früher über den Kopf gestreichelt hatte, ob er das auch tun würde? Wenn ich ihn sehen dürfte würde mir das trotzdem nicht reichen, wollte bei ihm sein und ihn glücklich wissen, dafür musste er nicht mal lächeln auch wenn das normal zeigte das jemand glücklich war oder?
Ja, ich hatte einen Papa und strahlte Valkyr an als er mich fragte ob es besser so war von dort weg zu sein und nickte. „Ja, Papa hat gesagt das er mich gerettet hat und ich deswegen Mamas und Papas Sohn bin und das ich wenn ich beim Kryatas ganz lieb bin für immer bei ihnen bleiben darf.“, plapperte ich vor mich hin, wusste nicht was das Kryatas war, ahnte auch nicht mal ansatzweise das es ein Ritual war in dem die Seele eines Körpers zerstört wurde um einer anderen Platz zu machen. Ich hatte schon lange nicht mehr so viel geredet, mit wem denn auch, sprach manchmal mit mir selbst und manchmal mit einer Stimme die ich hörte, aber da war dann niemand den ich sehen konnte, hörte ihn nur. „Aber dann war ich auf einmal ganz alleine und…“, stockte im Satz und fing an zu weinen, als mir klar wurde, dass Rhain mich auch alleine gelassen hatte, hatte mich nicht mitgenommen und zog geräuschvoll die Nase hoch ehe ich mich in Kyries Robe festkrallte, wollte nicht auf dem Stuhl sitzen sondern zu ihm. „Zera ist ganz lieb, nicht weggehen. Bitte ich bin ganz ganz lieb, versprochen.“ Versprochen sagte man doch so oder, das hatte Papa auch immer gesagt, wenn ich verspreche lieb zu sein dann würde alles gut werden. War nur gut, dass er mich beruhigte und mir erklärte wo Rhain war, mir die Karte zeigte und mich dazu brachte ordentlich zu sitzen, konnte das auch ganz alleine und hielt die Tasse mit dem Kakao mit beiden Händen fest, schniefte kurz leise und war schon wieder vollkommen abgelenkt, schaute staunend die Karte an. Alles weiß und darauf passte er auf? Ich war auch weiß! Strahlte Valkyr an und nickte heftig. „Ich bin auch weiß, also passt er auch auf mich auf ja?“, pustete vorsichtig in den Kakao, der war warm und ich wusste das warme Sachen erst gepustet werden mussten, auch wenn ich schon so lange nichts warmes mehr getrunken hatte. „Ich bin lieb und lern ganz viel und dann darf ich mit?“ Die Hoffnung ließ sich nicht aus meiner Stimme verbannen, schaute ihn mit großen Augen an und die Tränchen die diesmal über meine Wangen liefen waren nicht der Tatsache geschuldet, dass ich traurig war sondern die Hoffnung dass er mich mitnehmen und nicht allein lassen würde. Ich würde mich anstrengen, auch wenn ich es nicht verstand, vieles konnte ich sagen, aber ich verstand die Bedeutung nicht, aber das war egal, Hauptsache ich machte es richtig.
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Kitsune

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BeitragThema: Re: Black Sun: Rhain und Zerachiel   Do Jul 30, 2015 11:29 pm

Nun ja, es würde dauern bis Zera ungefähr wusste wie Rhain tickte, denn sonst würde er mit dessen distanzierter Art noch sehr, sehr viel Kummer haben, weil er die wirklich wenig offene Umgangsweise nicht verstand, nicht mal seinem Bruder oder … naja, gerade dem gegenüber war Rhain so und das würde sich eher weniger ändern, da hatte Zera bessere Chancen. Was auch immer in Rhains Kopf vorgegangen war, jemanden an sich zu binden (außer dass er dessen Kraft beliebig beziehen konnte, auch wenn es nicht viel schien), Zera würde hierbleiben, es aber dauern bis Rhain ihn auch duldete, dessen war Valkyr sich sicher. Aber das zu bewerkstelligen war ja der Job des Nachtmahrs und er würde es im Interesse beider machen. Er würde ihm Rhains Verhalten und damit verbundene Aussagen schon erklären, was bei ihm einem Lächeln gleich kam oder so.
Valkyr hätte eine Augenbraue gehoben bei dem, was der Kleine da plapperte, wusste was Kryatas war und damit wohl mehr als Zera – darum also hatten die Leute einen Aschedämon mitgenommen, für den man sonst massig Geld in der Arena bekommen hätte, er sollte Gefäß für etwas anderes sein … und ob das geklappt hatte schien fragwürdig. War das dieses Rot, was er gestern gesehen hatte? Ein Cut in Gedanken … er musste mit Rhain darüber sprechen, auch wenn es nicht wirkte als hätte er sich einen Gast eingefangen. Oder doch? Es würde erklären, wie er so lange überleben konnte. Oder ob Rhain es schon ahnte? Keine Ahnung.
Valkyr tröstete ihn nonverbal bis er sich gefangen hatte, natürlich war er lieb, ganz brav, niemand ging weg und wenn, kam derjenige ja wieder, das hier war immerhin Rhains zuhause, der kam schon zurück. Die Karte lenkte dann wohl gut genug ab und Kyrie würde sie ihm im Anschluss auch schenken, so wie sie ihn freute, vielleicht war es auch nur der Kakao. Die Frage aber ließ ihn leise lachen.
„Genau, er passt nicht auf alles auf was weiß ist, nur das da auf der Karte, aber auch auf dich.“, erklärte er, nicht dass Zera irgendwann einem anderen völlig weißen Wesen begegnete und dachte der gehöre Rhain. Ein weiteres Nicken und beruhigendes Nackenkraulen folgte.
„Richtig, aber noch ist es eben zu gefährlich. Ert musst du lernen, wie das hier funktioniert, dann kämpfen – da wo er hingeht muss man auf sich selbst aufpassen können, er kann dich da nicht auch noch beschützen. Und wir fangen mit dem lernen gleich nach dem Essen an! Iss erstmal was.“

Und das würden sie auch tun, nicht nur nach dem Essen. Zum Verdauen führte Valkyr ihn im Schloss herum, den Bereichen wo er sich bewegen durfte, und dann brachte er ihm erst mal bei, wie er sich benehmen sollte. Was er würde dürfen, was er würde lassen müssen, Anrede, Haltung, all das, die Grundlagen um Rhain zu gefallen, und würde das auch wiederholen – für die nächsten zwei Wochen würde der Halbdrache nicht zurück zum Palast kommen, auch nicht heim teleportieren da das unnötig Kraft brauchte, aber Valkyr wusste dass er okay war. In diesen zwei Wochen brachte er Zera die ersten Grundlagen bei, wiederholte immer wieder die Benimmregeln (wobei er sich nicht sicher war ob er das im Ernstfall einhalten konnte), lehrte ihn ein bisschen über das Land der Drachen und Rhains Familie anhand von Bildern, die er aus seiner Erinnerung grob geformt hatte (müsste hinkommen), stellte fest dass er nicht lesen konnte und schenkte ihm ein Bilderbuch zum Buchstaben lernen – wenn er Rhain bei der Schreibarbeit irgendwann helfen könnte wäre der sicher erfreut, oder? Irgendwie kriegte er das schon motiviert, machte auch ein paar Ausflüge mit Zera ins Umland um ihm zu zeigen bis wo hin er gehen könnte um sicher zu bleiben, falls er draußen im Schnee spielen wollte. Dann fing er an, ihm Massagetechniken beizubringen, wissend dass man das als Geheimwaffe nutzen konnten bei einem so verspannten Drachengeist, und achtete darauf dass Zera genug aß um etwas zuzunehmen. Auch der Kleiderschrank war aufgestockt.
Er war gerade mit Zera am Wiederholen der Ortsnamen auf der Karte (ergo Lesen üben), als er stutzte und trotz Augenbinde zum Fenster sah. Es war ein Sturm aufgezogen, der Wind stärker geworden … und irgendwo in der Ferne klang es nach dem Brüllen eines Drachen, nur verzerrter, unwirklicher, was nur von Rhain kommen konnte. Er bedeutete Zera innezuhalten, lächelte ihn an.
„Ich glaube dein Herr kommt zurück.“

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Selena

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BeitragThema: Re: Black Sun: Rhain und Zerachiel   Mo Aug 03, 2015 2:48 pm

Machte nichts, ich mochte ihn trotzdem, auch wenn er mich vielleicht nicht umarmen und kraulen würde, mir reichte ein leichtes Kopftätscheln oder wenn er mir nicht verwehrte mich anzukuscheln. Mehr brauchte ich nicht, war mehr auch nicht gewohnt und würde mich wohl unwohl fühlen dabei, wobei wenn es von Rhain kam war das okay.
Ich hatte ja keine Ahnung was man da machte, aber ich war mir sicher, dass noch keine Seele dazu gekommen war, Ramiel hätte sich sehr wohl gewehrt noch jemanden drin wohnen zu lassen. War schön getröstet zu werden aber wirklich helfen tat es noch nicht, erst die Ablenkung mit der Karte die ich auch bekam und jeden Abend vor dem Ins Bett gehen auch anschaute, mir vorstellte wie Rhain da flog und wieder zurück kam, wartete jeden Tag wenn wir nicht lernten am Fenster bis ich von Kyrie weggerufen wurde. Es war schwierig die Sachen zu lernen die er mir beibrachte, kannte vieles so gar nicht und gerade schreiben war doof und langweilig, versuchte es nur angestrengt weil ich Rhain gefallen wollte, auch das Benehmen und Reden und stehen und Sitzen, das war alles so viel und schwierig, fiel fast jeden Abend erschöpft ins Bett und schlief gleich ein, ehe es am nächsten Tag weiterging, aber Kyrie hatte gemeint dass es irgendwann weniger zum lernen würde, mal sehen… Komische Familie hatte Rhain, wollte die auch gar nicht kennen lernen sondern nur ihn und hörte kaum zu bei dem was Valkyr da erzählte, während ich nur an Rhain dachte. Das Buch war hübsch und es war meins, meine ersten Geschenke, das erste was ich bekam, die Karte und das Buch und ich passte darauf auf dass nichts davon schmutzig wurde oder verknickte. War was Besonderes. Raus wollte ich auch nicht alleine, aber die Massageübungen machten Spaß, fühlte sich toll an und ich wollte dass Rhain sich auch toll fühlte dabei, durfte an Valkyr üben und musste lernen fester zu drücken und außerdem waren meine Hände so klein.
Wir waren wieder beim Lesen lernen, war ja schon schwierig zum Aussprechen und dann auch noch lesen und später zu schreiben, darauf hatte ich keine Lust, aber ich wurde gerettet. Kyrie schaute hoch und ich nutzte die willkommene Ablenkung bis ich erfuhr wer da kam. Ich schrie leise vor Freude auf und rannte ans Fenster, riss es auf und fiel fast vornüber als ich anfing zu winken und nach ihm zu rufen. Rannte strahlend vom Fenster weg, Rhain war so groß der würde da nicht durchpassen und ich wollte ihn begrüßen! Hatte schon sämtliche Begrüßungen und alles vergessen einfach weil ich mich so sehr freute ihn zu sehen, wahrscheinlich würde dieser die Gefühle auch spüren, direkt auf mich zurück führen können doch von dieser Verbindung hatte ich noch keine Ahnung. Wusste nur dass ich ihm gehörte.
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