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 Black Sun: Rhain und Zerachiel

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Selena

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BeitragThema: Black Sun: Rhain und Zerachiel   Mo März 16, 2015 2:54 am

Es war Nacht, dunkel überall, das Hauptgebäude lag auch im Dunklen, schien keiner dort zu sein genau der Moment auf den ich gewartete hatte. Hier drin gab es mehr Reichtümer als es irgendwo anders zu finden war, ich hatte so viele Geschichten davon gehört das es hier sogar Hallen aus purem Gold und Edelsteinen gab! Nicht das ich sie haben wollen würde, ich würde mir nur das Nötigste mitnehmen damit ich mir Freiheit erkaufen konnte, damit ich unantastbar war, mit Wohnsitz und genug Geld damit ich nicht mehr hungern musste. Gegessen hatte ich schon seit Tagen nichts mehr, nur das was ich auf dem Markt hatte mitgehen lassen, hatte einfach nur Glück gehabt das mich dabei keiner erwischte, gelernt hatte ich das klauen nämlich nicht und ein Blick aus meinen roten Augen würde auch nicht helfen, immerhin gab es weit mehr dafür mich einzufangen und zu verkaufen als mich des Diebstahles zu bezichtigen und dafür eine Prämie zu kassieren. Nein… es wäre besser wenn ich einen Platz hätte, denn ein Aschedämon der einen Wohnsitz besaß wurde nicht in den Spielen getötet, konnte nicht auf diese Art und Weise belangt werden zumindest erhoffte ich mir das, noch kein Aschedämon hatte das je getan. Es gab sowieso nicht mehr viele von uns, warum auch immer es ihnen allen Spaß machte uns auszurotten. Wütend schob ich mein Kinn vor und machte mich auf den Weg in das Gebäude, verwandelte mich in Asche und flog dahin, durch die kleinsten Ritzen und Löcher, landete in einem prunkvoll aussehenden… Arbeitszimmer? Verwirrt schaute ich mich um, ein großer Eichentisch… Bücher und Ordner in hohen Regalen an allen Wänden… nein das sah nicht nach Prunk und Reichtum aus, wenn auch nach sehr viel Geld, aber nichts was ich mitnehmen konnte… da musste ich wohl weiter suchen. Ich trug kaum mehr als ein paar lose Stoffe, eine Hose aus fast durchsichtigem Material, der Oberkörper von eben jenem Material auch kaum bedeckt, aber für mehr reichte es einfach nicht… Ich konnte nur hoffen das niemand kommen würde, ich war zu aufgeregt um jemanden zu hören, mein Blut rauschte viel zu Laut in meinen Ohren, hier musste doch irgendwo was sein!
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BeitragThema: Re: Black Sun: Rhain und Zerachiel   Mo März 16, 2015 8:21 am

Der Palast lang in fast völligem Dunkel da, nur die Viertel der Diener und Arbeiter waren wie immer erhellt, schließlich musste immer alles zur Verfügung stehen, wenn es gebraucht wurde. Dieser Stammsitz im kühleren Norden der einstigen Menschenwelt war auch nicht größtenteils unterirdisch, zum Teil, ja, aber nicht ganz, zumal das Wetter um den Palast herum vom Hausherrn selbst bestimmt wurde. Alles, was an diesem Gebäude einst zerstört worden war, wurde aus Eis und Kristall neu erschaffen, sah außerdem viel hübscher aus. Und man konnte dort keinen Schritt machen, ohne dass Rhain Bescheid wusste.
Der Mischling und Wächter des Nordens schlief nicht, man sagte ihm auch nach dass er niemals schlief und das war auch notwendig, um die Nordgebiete im Zaum zu halten, die eigenen Gesetze zu wahren und Konflikte zu vermeiden, was meist hieß jeglichen Aufstand im Keim zu ersticken und einfach ausbluten zu lassen. Das Leben hier war rau, doch zumindest dem Drachenabkömmling machte das nichts aus.

Rhain wandte sich von dem Bogenfenster ab, durch das er die karge, aber ausnahmsweise nicht verschneite Landschaft fast wie im Frühling draußen betrachtet hatte, die gezeichnete Stirn leicht kraus gezogen. Er hatte etwas wahrgenommen, was ihm schon lange nicht mehr untergekommen war, hatte sich kaum merklich durch einen teils aus erstarrtem, kaltem Feuer bestehenden Raum bewegt und damit Rhains Aufmerksamkeit erregt. Er hatte nur deshalb noch nicht den ganzen Palast für sich spürbar gemacht, weil er die Wahrnehmung nicht abschalten könnte und jedes Mal mitkriegen würde, wenn ein Diener da herumwuselte. Doch das war … selten. Fremd. Einige geflüsterte Worte später erhellte blaues Glühen den Raum, es war nicht weit bis zu seinem Arbeitszimmer wo er die Präsenz gespürt hatte und so weit konnten seine erschaffenen Geistwesen sich allein Bewegen. So was wie übernatürliche Wachhunde eben, nur eben in Gestalt Drachenähnlicher, mannshoher Kreaturen, die eigentlich perfekt waren um gegen Einwände vorzugehen und selbst geringfügig Magie anwenden konnten, fesselnde Fluche zum Beispiel, da sie schlecht wen festhalten konnten ohne ihn zu zermalmen.
„Bringt es mir … lebend.“, befahl Rhain leise und die magischen Geschöpfe versanken im Kristallboden, glühende Punkte die erst im Nebenraum mit wütendem Grollen wieder aus dem Boden auftauchen und sich des Eindringlings annehmen würden. Wer war Rhain denn, einem dahergelaufenen Dummkopf nachzujagen, statt diesen herschleifen und sich zu Füßen werfen zu lassen?
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BeitragThema: Re: Black Sun: Rhain und Zerachiel   Mo März 16, 2015 1:16 pm

Ich war immer noch vollkommen fasziniert von der Größe des Raumes, alles lag im Dunkeln und es war so, so schwarz, glücklicherweise war niemand hier ich würde auffallen wie ein bunter Hund. Neugierig schlich ich um den Schreibtisch herum, vielleicht… gab es ja da drin irgendwas das man verkaufen könnte? Oder jemand hatte Essen darin versteckt? Die Papiere interessierten mich nicht, wie auch ich konnte ja nicht lesen und hatte es auch nie lernen müssen. Meine Art war es scheinbar nicht wert und unsere Lebensdauer war sowieso ziemlich begrenzt, vielleicht lebten ja die Weibchen länger, aufgrund unseres Aussehens waren wir Männchen begehrt bei Kämpfen geschlachtet zu werden, während die Weibchen in Bordellen landeten… Wenigstens durften sie leben, auch wenn ich nicht wusste was man dort mit ihnen machte, so schlimm konnte es ja nicht sein wenn man essen bekam oder?
Ich war zu sehr in der Begutachtung des Schreibtisches vertieft das ich das glühen im Boden erst bemerkte als es anfing mich zu blenden, starrte entsetzt auf die Stellen, was war das denn? Neugierig trat ich einen Schritt um den Schreibtisch herum, tapste barfuß auf die Stellen hin, Schuhe hatte ich keine, konnte ich mir nicht leisten und klauen konnte ich bisher auch keine die mir passten. Oh, oh… hoffentlich kam da jetzt keine Wache, aber ich hatte mir schon eine Ausrede zurecht gelegt! Ich gehörte zum Hausherrn und konnte nicht schlafen deswegen war ich hier unterwegs. Da konnte nichts schief gehen oder?
Hätte ich geahnt was da auf mich zukam… ich wäre viel früher schreiend weggerannt… so aber blieb ich erstarrt stehen, als diese… Monster auf einmal aus dem Boden brachen. Sie sahen aus wie Drachen, glühten und hatten riesige Zähne, überhaupt waren sie viel zu groß, ich winselte und wollte gerade umdrehen, abhauen, da lähmte mich irgendwas, ich konnte mich nicht von der Stelle rühren, Panik stieg in mir hoch und ließ mein Herz rasen, während diese Ungetüme auf mich zukamen und dann…. War ich plötzlich in einem anderen Raum. Ich kniff die Augen zu, winselte leicht, das war… zu hell, zu. Im gleichen Moment spürte ich diese Präsenz, Macht, ich blickte auf und starrte einen Mann an, nun eigentlich eine blaue Robe, (nein stopp, es war eine blaue Hose und ein Oberteil das... komischen Stoff an der Seite dran hängen hatte, kannte so was nicht, aber bei ruhigerer Betrachtung hätte ich es wohl hübsch gefunden) die zu einem darin befindlichen Mann gehörte, der mich mit eiskaltem Blick betrachtete, sah aus als hätte der Mann in seinem Leben noch nie gelächelt.. Irgendwie konnte ich mich wieder bewegen und ich krabbelte rückwärts, weg von ihm, nur direkt gegen eines der Beine von einem der Monster, was mich erschrocken aufkeuchen ließ, automatisch versuchte ich zu Asche zu werden, zu fliehen, aber ich schaffte es gerade meine Beine zu verpulverisieren, ehe ich eine krallenbewährte Pranke auf meinem Rücken spürte, erstaunlich vorsichtig für das Viech, aber… es brachte mich dazu zu erstarren, meine Beine wieder erscheinen zu lassen und den Boden mit entsetzten, großen Augen anzustarren. „Bitte… nicht fressen…“, brachte ich heraus, die Stimme zu hoch, überhaupt hatten wir ein wenig veränderte Stimmen, klang immer so als wenn Rauch sprechen würde, der Versuch damit richtig jemanden anzubüllen nahezu lächerlich, auch wenn wir sehr wohl schreien konnten…
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BeitragThema: Re: Black Sun: Rhain und Zerachiel   Mo März 16, 2015 9:05 pm

Shianrhain musste nicht lange warten, wobei er die Zeit einer Skulptur gleichend im Zentrum des völlig leeren Ballsaals, der in Dunkelheit dalag. Der perfekte Ort um nachzudenken, er war oft hier, allein, und hätte sogar genug Platz sich zu verwandeln. Im Moment aber wartete der Wächter und das auch nicht lange, musste nicht Besitz von seinen Haustieren ergreifen um die Lage selber einsehen zu können. Bereits nach kurzer Zeit warfen sie ihm die Bestätigung seiner Vermutung vor die Füße.
Ein selten gewordener Anblick, zumindest in den letzten 300 Jahren, unverkennbar ein blutjunger Aschedämon. Er hatte lange kein freies Exemplar mehr gesehen, und auch keines das so dämlich war sich dann in einen Palast zu 'verirren' – entweder war er sehr dumm oder sehr verzweifelt. Oder beides, jedenfalls hätte einer seiner beschworenen Wächter genügt, um ihn an der Flucht zu hindern, ein bemerkenswerter Anblick wie helle Haut zu Asche wurde. Aber auch nichts besonderes, wenn man bedachte dass ich selbst zu einem haushohen Drachengeist werden konnte. Für so ein schwächliches Ding aber nicht schlecht, allerdings waren die in seltsamer Stimmlage gesprochenen Worte lächerlich. Fressen, tss. Weder würde Rhain so etwas schmutziges je anrühren noch war genug an ihm dran um auch nur meine Schoßtiere satt zu kriegen. Nicht dass die essen mussten.
In der Hand des Halbdrachens formte sich aus ebenfalls sacht glühendem Kristall ein kurzes Zepter, er trat näher heran und legte es unter das Kinn des Jüngeren, hob es zart erhellt an und zwang ihn aufzusehen, dem gelben Blick zu begegnen.
„Nenn mir auch nur einen Grund, dich nicht auf der Stelle zu vernichten, niedere Kreatur.“, sagte er mit klarer, fast gleichgültig scheinender Stimme, während er den sich darbietenden, zarten Körper unter nicht nennenswertem Stoff inspizierte. Die fragile Optik genügte ihm jedenfalls schon mal, den Kleinen nicht sofort zu zerfetzen, aber auch eingeschlossen in Kristall als Statue seiner Sammlung wäre das ganz nett anzusehen … und dafür war Herzschlag nur optional erforderlich. Er wusste schon gar nicht mehr, ob er nicht schon einen Aschedämon in Kristall hatte.
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BeitragThema: Re: Black Sun: Rhain und Zerachiel   Di März 17, 2015 5:08 am

Das es ein Ballsaal war in dem ich landete war mir nicht bewusst, kannte sowas auch nicht , immerhin hatte ich die meiste Zeit auf der Flucht und in irgendwelchen Höhlen und Bäumen verbracht, verborgen vor den meisten Wesenheiten und dennoch hatte ich sie gebraucht, hier im eisigen Norden gab es nicht genug freies Essen und ich konnte mein Fleisch nicht roh essen… Hatte ich schon oft genug probiert und dann wieder ausgespieen, nur um dann hungriger als vorher zu sein, noch dazu krank wenn ich es schaffte es in mir zu behalten. Jetzt jedoch war mir das egal ob ich von rohem Fleisch krank werden konnte, diese Dinger da, die irgendwie aussahen wie Drachen jagten mir eine Heidenangst ein, ließen mich zittern. Mochte sein das ich auch dumm war, sonderlich klug jedenfalls nicht, hatte es nie gebraucht und würde es wohl auch nie wirklich werden, aber ich passte mir so wie ich war warum etwas ändern wenn es sowieso nichts brachte und ich damit nicht weiterkäme? Ich zitterte unter der riesigen Klaue, rollte mich leicht zusammen, so viel Platz hatte ich denn das Ding schien mich nicht zerquetschen zu wollen. Trotzdem wusste ich nicht wer da vor mir war, war älter als ich, viel älter und die Dinger fühlten sich irgendwie nach ihm an, auch wenn ich das komisch fand weil er vollkommen anders aussah. Mir war der Begriff von Magie vertraut, wusste das man damit solche Sachen machen konnte, aber dass hier… das war so echt, so gruselig. Ich wollte doch nur was essen… und mir was besorgen das groß und glänzend war, dann konnte ich es weggeben und bekam dafür eine Wohnung, so machte man das, hatte ich oft genug gesehen. Meine Frage umging er vollkommen, wusste nicht warum er nicht darauf antwortete ob ich gefressen wurde oder nicht, dafür... kam er auf mich zu und hatte etwas in der Hand. Das sah aus wie… als ich klein war, kleiner als jetzt, da hatte ich bei einer Frau und einem Mann gewohnt die gesagt haben ich wäre ihr Kind, dabei sahen sie ganz anders aus und haben sich gar nicht in Asche verwandeln können, aber da gab es auch so Stangen aus Eis und etwas Süßem, ich starrte darauf als er näher kam. Der fremde, weiße Mann, der sah schon eher aus als würde er sowas wie mein Papa sein können, war ja auch ganz weiß, wenn er auch keine solchen hübschen Hörner hatte wie ich, legte die leckere Stange unter mein Kinn, machte das ich ihn anschaute. Niedere Kreatur war gemein, das hatten schon viele gesagt und meist irgendwas geworfen oder versucht mich zu fangen was vernichten war, hm, war wohl das gleiche wie fressen und töten, den Tod kannte ich nur daher das es weg war, egal was. Wie die Leute bei denen ich war. Aber das war mir egal, ich blinzelte ihn leicht verwirrt an, ehe ich meinen Kopf neigte und in die Stange biss, daran leckte. Das schmeckte ja gar nicht süß.. nur kalt und auch nicht nach Wasser. Wenn es wenigstens Schnee wäre, oder Eis, das aß ich immer wenn ich Hunger hatte und nichts fand, davon gab es hier so viel. Aber jetzt schniefte ich leicht als ich feststellte das es gar nichts zum Essen war, warum machte er sowas gemeines mir was vor den Mund zu halten das aussah wie Essen aber keins war. Vielleicht musste ich einfach fester zubeißen? Während ich verzweifelt an dem Teil nagte, fing mein Magen an zu grummeln, klang eher nach einem kleinen Vulkan der bald ausbrach, aber das war normal, so hörte sich jeder hungrige Bauch an.
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BeitragThema: Re: Black Sun: Rhain und Zerachiel   Di März 17, 2015 7:35 am

Nun, jetzt aber war hier nichts mehr verborgen und auch kein Baum weit und breit, in dem man sich verkrabbeln könnte, nicht dass es ein Hindernis gewesen wäre diesen gleich mit dem Eindringling zu zerschmettern. Genau genommen könnten seine Drachen das auch allein erledigen, der Wächter müsste dafür nicht mal einen Finger rühren, was er auch selten tat wenn es nicht zwingend nötig war. Klug konnte es keinesfalls sein, hier eingedrungen zu sein, so viel stand schon mal fest und wurde auch nicht gerade vom Hausbesitzer honoriert mit Tapferkeitsmedaille. Zumal der Beutezug nicht erfolgreich gewesen sein konnte, ansonsten hätten die Geister ihm die vielleicht fallen gelassenen Sachen zurückgebracht wie brave Hunde. Es war ja auch seine eigene Magie, die ihn nie hintergehen würde.
Eine Zuckerstange war das gewiss nicht, was Rhain in der Hand hielt – es erlaubte ihm nur den Jungen zu berühren ohne sich selbst zu besudeln. Papa, also bitte, die wenigen Kinder die der Halbdrache bisher gezeugt hatte waren allesamt höherer Geburt als dieses vom Aussterben bedrohte, verhungernde Ding dort.
Auf die Frage reagierte er nicht, stattdessen wurde das frisch erschaffene Zepter offenbar mit Nahrung verwechselt und abgeleckt, der Junge sollte ihm lieber die Füße lecken und um sein Leben betteln, Rhain neigte dazu sich nicht sehr gern zu wiederholen. Der Kleine schien Hunger zu haben, das stellte ihn aber nicht vor einer Antwort frei und gewährte auch keine Gnade, das einzige was er damit bewirkte war, dass sein Hunger bald vermutlich aufhörte, weil ihm der hübsche Kopf zerquetscht wurde.
Mittels Gedankenkraft wandelte sich das Zepter, verformte sich blitzartig und schloss sich Ranken gleich um den Hals des Aschedämons, wuchs immer weiter an wie eine anschwellende Masse, die seine Haut zu überziehen begann, klarer Kristall, aber warm und scheinbar mit eigenem Puls. Kleiderfetzen gingen zu Boden, da sie dem festen Zeug nichts entgegen zu setzen hatten, welches sich in Schlingen um Körper und Extremitäten des anderen legten, ihn in die Luft hoben auf Rhains Augenhöhe.
„Nun, wenn es keinen Grund gibt dich leben zu lassen, werde ich dich töten. Oder vielleicht verkaufen, du kennst die Kämpfe gewiss – sie sind selten geworden, man wird sich um dich reißen.“, sprach er ebenso unbeteiligt wie schon davor. Eine weitere Schlinge schob sich genussvoll über die Lenden des Jüngeren, ehe sie sich anschmiegsam um dessen Taille krallte. Er könnte ihn ein bisschen Foltern wenn da sonst nichts mehr war, schauen ob er schon eine Aschestatue hatte und wenn nicht, den Knirps hinzufügen, der wohl ohnehin bald verhungern würde und damit erlöst wäre …
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BeitragThema: Re: Black Sun: Rhain und Zerachiel   Di März 17, 2015 1:55 pm

Nein, nichts was mich schützen könnte, nichts hinter dem ich mich verkriechen konnte außer den Ungeheuern die trotz allem weniger bedrohlich wirkten als der Mann vor mir. Medaillen würden mir sowieso nichts bringen, außer ich konnte sie essen oder gegen essen eintauschen? Mein Beutezug hatte natürlich nichts gebracht, ich wusste ja nicht mal was wirklich teuer war, was ich vertauschen könnte oder ob es da überhaupt was zum Essen gab. Ich war ja sowieso auch nur mit Müh und Not hineingekommen, erstaunlich eigentlich wäre ja zu erwarten gewesen das es gesichert war und niemand einfach hineinkam? Die Zuckerstange war also keine Zuckerstange, das hatte ich auch schon mitbekommen, dennoch schrie ich leise auf als sie sich urplötzlich selbstständig machte und über meine Haut wanderte. Einfach so! Mein Schrei war etwas höher als der von normalen Wesen, klang erschrocken, dennoch brach er kurz darauf ab, während ich neugierig auf das Zeug schaute, das war irgendwie gar nicht wirklich kalt, fühlte sich an als würde es leben und ließ mich etwas entspannen, schööön. Auch wenn ich es komisch fand das ich so hochgehoben und auseinandergezogen wurde, der Verlust der Kleidung störte mich nicht, warum auch? schaute verwirrt auf den Mann, ach ja… er hatte mir eine Frage gestellt und gleich kam auch die Panik wieder zurück. Nein, nicht die Spiele, das tat weh und tat weh! „Nein… nicht kämpfen… das tut weh.“, ich konnte nicht anders als leicht zu schniefen, eine rote Träne lief mir die Wange herab, im Gegensatz zu anderen Kreaturen hatten wir die Eigenheit rote Tränenflüssigkeit zu besitzen, warum das so war wusste ich nicht, aber es war nichts Besonderes oder? Die Schlinge die über meinen Unterleib glitt ließ mich den Bauch einziehen, das fühlte sich komisch an, nicht schlecht eher wie wenn man mir den Kopf streichelte. Allerdings konnte ich nicht darüber nachdenken der Mann wollte eine Antwort, aber ich wusste nicht warum ich leben sollte, wusste nicht warum es wichtig war das ich lebte. Allerdings war eins sicher… „Ich will nicht sterben.“, brachte ich stockend heraus. „Bitte… Ich mach alles, aber nicht sterben… Ich hab nur Hunger…“ Vielleicht bekam ich ja was von ihm wenn er wusste was war? Ich hatte nur leider nichts zu geben… nichts was ich als Tauschhandel anbieten könnte. „Ich hab nix… nur… nur meinen Namen.“
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BeitragThema: Re: Black Sun: Rhain und Zerachiel   Di März 17, 2015 7:00 pm

Diese Monster waren ja auch nur ein winziger Teil der Macht Rhains, ein Abklatsch, mehr nicht, von daher war es schon richtig in welcher Hierarchie er die Bedrohungen anordnete. Dass der Kleine Angst hatte war nicht zu übersehen und durchaus berechtigt – er schien sich nicht wirklich im Klaren u sein, dass er dabei ertappt worden war in den Palast des Nordwächters einzudringen, Bruder eines wie auch immer missratenen Wyvverns. Damit war sein Leben eigentlich schon verwirkt, das Todesurteil unterschrieben. Zumindest optisch aber machte das Hungrige Etwas gut was her, zwar zeichneten sich für Rhains Geschmack zu deutliche Rippen ab, aber das ließe sich bei einer Skulptur korrigieren.
Und trotzdem fing der kleine Kerl erst an zu heulen, als die Sprache auf die Kämpfe kam, welche nicht halb so brutal ausfielen wie Rhains eigene Launen manchmal. Das Kristallgefängnis war anscheinend auch positiv konnotiert, der Kleine schrie zwar, wirkte dann aber eher neugierig wegen des warmen Zeugs, das sicher mehr brachte als diese lächerliche Kleidung. Sie umschlangen die Zarte Kreatur, ohne aber zu viel Druck auszuüben – noch. Das aber schien ihn nicht halb so sehr zu stören wie die Drohung ihn an eine Arena zu verkaufen, je seltener sie wurden, desto besser der Preis für Aschedämonen. Faszinierende, wenngleich schwache Geschöpfe, ihre Schreie klangen wundervoll, ihre Tränen waren wie Blut, eigentlich perfekt für jeden Sadisten. Oh und wenn Rhain ihn tötete, dann gewiss nicht kurz und schmerzlos, für diese Tat sicher nicht.
Das eher magere Angebot aber ließ den Wächter aber flüchtig eine Augenbraue heben, das Zepter in seiner Hand löste sich auf und die Kristallschlingen schlossen sich fester um den jugendlichen Körper. Ob er sich verhört hatte oder der Junge nur keine Ahnung, was er da anbot. Eigentlich nicht viel, nur sich selbst, aber … wie.
„Im Austausch für dein jämmerliches Leben und vielleicht einen Teller Bratfleisch verrätst du deinen Namen?“, wiederholte er sachlich und neigte minimal den Kopf zur Seite, die Miene weiterhin offen, fast gleichgültig, „Deinen Körper, deine Seele, mir verschrieben bis in die Ewigkeit … wenn du das willst, nenn mir deinen wahren Namen und ich werde dich am Leben lassen und erhalten.“
Dass ein Dasein unter Rhain auch alles andere als schmerzfrei war, nun, das war er so frei gewesen nicht zu erwähnen. Immerhin war er auch imstande, anderen jeden Funken Schmerz lustvoll in den Körper zu drücken. Der Kleine musste echt verzweifelt sein.
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BeitragThema: Re: Black Sun: Rhain und Zerachiel   Mi März 18, 2015 5:00 am

Was der konnte und was nicht war mir nicht bewusst, auch nicht was ein Nord Wächter war und was dessen Aufgaben, ich wusste nur das dieses Gebäude groß war und groß bedeutete viel Geld was wiederum für mich hieß das ich vielleicht bald ein daheim hatte. Nja wenn der Mann mich nicht erwischt hätte... So wusste ich gar nicht was ich machen könnte und ob ich je wieder hier wegkam und wenn Weg dann wohin? In die Arena wollte ich nicht, hatte Angst, ich war einmal dort gewesen aber dann hätte ich fliehen können, aber es war grausam gewesen, die ganzen Schreie und so viel Blut, ich war zwar noch sehr jung gewesen, keine 40, aber ich hatte es mir gemerkt, Kämpfe waren böse und Taten weh, auch wenn mich da meine Kurzzeitpflegefamilie gefunden hatte, der Mann der mir geholfen hatte zu fliehen hatte mich mitgenommen. Aber ob der hier genauso lieb wäre wusste ich nicht, er konnte die Zuckerstange die keine war in etwas Warmes verwandeln! Und er hatte mich damit angezogen auch wenn mir nicht so kalt war, ich nicht so schnell erfror war es toll gewärmt zu sein. Der Mann schaute so komisch, lächelte nicht, ich erinnerte mich das mein.. Papa? Viel gelächelt hatte, aber der hier konnte das wohl nicht, ich lächelte ihm zu um ihm zu zeigen wie man das machte aber er schien nicht verstehen zu können oder aber er wollte es gerade nicht üben. Dann aber wurde das glitzernde Etwas etwas fester, hüllte mich mehr ein, drückte mich, wie als würde es mich lieb haben und ich vergas für einen kurzen Moment die Monster und das ich so Hunger hatte, schmiegte mich hinein und fragte mich ob ich mich auch damit bewegen könnte oder ob das so bleiben würde, vielleicht war es gar nicht wie meine Kleider das ich es an und ausziehen könnte? Der Mann sprach weiter, ich hatte Schwierigkeiten ihm zuzuhören, es war so warm und ich hungrig, da würde ich gerne schlafen damit es nicht so schlimm würde das der Magen wehtat, aber dann sagte er Fleisch und hatte meine ganze Aufmerksamkeit. Ich strahlte ihn an, versuchte etwas näher zu kommen. „ Fleisch? Nicht roh?“ Ein Hoffnungsschimmer, er lächelte nicht aber schien nett zu sein wenn er mir Fleisch gab, auch wenn ich wusste das ich meinen. Namen nicht sagen durfte, irgendwas hielt mich immer davon ab, nickte ich und fragte lieber noch mal nach... „ Kein rohes Fleisch? Fleisch das nicht weh tut? Und keine Kämpfe?“ Ich hoffte so dass er ja sagen würde und es nicht weh tat und ich endlich, endlich meinen Magen füllen konnte mit etwas das mich weder verletzte noch mich dazu brachte es wieder von mir zu geben. Mit eben dieser Hoffnung im Blick nannte ich ihm meinen Namen. „Ich bin Zerachiel, aber wenn ich an mich denke dann höre ich nur Sekh Varefh Kondaresht“, versuchte ich zu erklären, ich wusste ja selbst nicht woher der Name kam, wusste auch nicht so recht was damit anzufangen und zog deswegen die Nase etwas kraus
Was mich hier erwartete wusste ich nicht, aber es war warm und es klang so als würde ich dableiben dürfen, dann bräuchte ich nichts mehr stehlen oder?
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BeitragThema: Re: Black Sun: Rhain und Zerachiel   Mi März 18, 2015 7:19 am

Dass er ahnungslos war bewies dieser junge Dämon äußerst eindrucksvoll und das auf allen Ebenen, er schien recht schnell zu vergessen, dass er gefälligst Angst zu haben hatte. Vielleicht würde die spätere Erkenntnis ihn erschaudern lassen, zeitgleich war es aber recht faszinierend, wie man so verblendet sein konnte, keine Angst zu empfinden in dieser … Lage. Nackt, gefangen und bewacht von Geistwesen. Diese Ahnungslosigkeit war faszinierend, womöglich war das auch die Unerschrockenheit eines Jungen, der nichts zu verlieren hatte. Wirklich nichts, ob er ging oder blieb, was machte es für einen Unterschied? Verloren war er so oder so, wenn Rhain ihn nicht verkaufte, folterte oder tötete würde es jemand anders tun. Und was die Arena für einen Aschewelpen wie ihn bedeutete … wussten sie wohl beide.
Der Wächter beobachtete, wie er die warmen Schlingen zu genießen schien, sogar lächelte mit der blutähnlichen Spur noch im Gesicht. Kein Grund es zu erwidern, vermutlich war er vor Hunger schon verrückt, ein Kind das an Ignoranz gegenüber Gefahr selbst seinen Halbbruder in den Schatten stellte. Nein, Rhain würde gewiss nicht lächeln, überhaupt war es nahezu unmöglich ihm diese Regung abzuringen, überhaupt ihn aus der Fassung zu bringen dass er lauter wurde. Hitzköpfigkeit entsprach nicht seinem Wesen, sein Blut vereinte Drachenfeuer und die Kälte des Winters. Er hätte dem Kleinen ein paar Knochen brechen sollen, wenn er das nur als Knuddeln wertete. Auf das Essen sprang er hervorragend an, aber Rhain hätte wirklich nicht gedacht, dass das … der Preis für eine unsterbliche Seele sein sollte. Egal wie jung, es widersprach der Natur eines übernatürlichen Geschöpfes, seinen Namen, seinen wahren Namen preiszugeben und damit jenem, der ihn hörte, die vollkommene Macht zu verleihen. Shianrhains Halbbruder mochte ein Idiot sein, aber selbst diesen könnte man Monate, gar Jahrzehnte foltern, vergewaltigen, demütigen und erpressen ohne dass er auch nur eine Silbe seines Namens aussprechen würde, niemals. Hier … war der Preis eine Mahlzeit. Ein Schnäppchen wenn man so wollte. Der Wächter nickte nur, ja, Fleisch, gegrillt, gekocht, gegart, überbacken, was das kleine Herz begehrte.
„Du wirst nicht sterben und nicht verhungern. Mir ist gleich, was du haben willst an Nahrung.“, antwortete er kühl und fixierte den Jüngeren eindringlich, ehe dieser es tatsächlich tat. Er spürte, dass es tatsächlich der Name des Aschedämons war, jeder Silbe wohnte dessen Essenz inne, drückte sein Dasein aus. Rhain unterdrückte die seichte Überraschung. In dem Moment da er ihn genannt hatte, wurden die Kristalle kalt, nicht wie Eis, sondern Feuer, brennendes, kaltes Feuer wie es nur mir zur Verfügung stand und sich in die bleiche Haut brannte – nicht tief, aber Spürbar.
Dann wiederholte Rhain den Namen, leise und deutlich, besiegelte damit den Pakt bis in alle Ewigkeit, bis er den Jungen freigab oder dieser … nein, nicht mal dessen Tod würde ihn befreien, seine Essenz jener seines Herrn zur Verfügung stellen auf dass dieser sie sich einverleibte.
„Von jetzt an gehörst du mir, dein Körper, dein Geist. Was ich sage, ist Gesetz, brichst du es, werde ich dich bestrafen.“, sprach er weiter, während seine schlanken Finger eine zarte Rune in die Luft malten, „Hast du verstanden?“
Das Glühen der Kristalle nahm zu, hüllte den schlanken Leib fast völlig ein, ehe sich ein glühendes Muster tief, sehr tief in den Nacken des Jungen brannte, ihn als mein Eigentum kennzeichnete. Es war ein magisches Symbol, verwoben mit seiner Essenz – kein Heilzauber würde es beseitigen können.
Dann, kaum dass die Prozedur vorüber war, lösten sich die beiden Geister und die Schlingen in feinen Dunst auf, in kalten Hauch der verflog und den Körper einfach fallen ließ.
„Steh auf, Zerachiel.“
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BeitragThema: Re: Black Sun: Rhain und Zerachiel   Mi März 18, 2015 12:09 pm

Nein, Angst hatte ich wirklich gerade nicht mehr, gab es doch so viel anderes zu erkunden und zu sehen, überhaupt hatte ich meist Schwierigkeiten bei einer Sache zu bleiben und mich darauf zu konzentrieren, würde er wohl auch noch merken und dann wohl ich weil er sauer wäre. Ich würde noch früh genug wieder Angst vor ihm haben, jetzt jedoch war ich warm und er sagte ich dürfe hierbleiben und essen hatte er auch versprochen, ich war so müde und so hungrig… das ich nicht anders konnte als glücklich zu sein, ich hatte nicht erwartet wirklich etwas zu finden und war mir sicher gewesen das ich eingerollt irgendwo in der Kälte einschlafen würde und nicht mehr aufwachen. Jetzt jedoch änderte sich alles, würde alles besser werden. Irritierend jedoch wäre für ich gewesen das er mich für verrückt hielt aber dennoch behalten wollte, hatte er denn keine Angst das ich ihm was antun könnte? Oder seinen Tierchen, seinem Haus oder seinen Sachen?
Ja, wie jedes andere Wesen auch hatte ich nicht das Bedürfnis meinen Namen zu nennen, meine Pflegefamilie hatte ihn oft wissen wollen, aber ich hatte ihn nicht gesagt, hier jedoch… hielt mich nichts fest. Normalerweise war meine Kehle wie zugeschnürt darum war ich wohl genauso überrascht wie er, blinzelte irritiert und öffnete den Mund um ihn nochmal zu wiederholen. Es war zwar etwas warm in meinem Hals aber mehr auch nicht, kribbelte. Vielleicht war es wirklich der Hunger und der Wahnsinn der mich trieb ihm den Namen zu verraten, ihn aussprechen zu können, vielleicht auch das innere Bedürfnis danach jemandem zu gehören und damit automatisch Heim und Futter zu haben und er war mächtig er würde mich beschützen und… keine Kämpfe! Demensprechend war es weit mehr als eine Mahlzeit und ich konnte ihn sagen, das war doch bestimmt ein Zeichen.
Und wenn ich gewusst hätte wieviele Arten Fleisch es gab und das ich da alles essen dürfte wäre ich sowieso wieder in Tränen ausgebrochen und hätte ihm meinen Namen auch so entgegengebrüllt, nur in der Hoffnung ihn zu überreden auf mich aufzupassen und das Essen zu geben. „Wirklich?“, meine Augen leuchteten wohl auf und meine Stimme, viel zu hoffnungsvoll, während das schöne Warme Gefühl komisch wurde, langsam schmerzhafter wurde, ich wimmerte leicht, was war das? Hatte ich etwas falsch gemacht?
Doch dann sprach er meinen Namen aus, so wie ich es gerade doppelt getan hatte, brachte in mir etwas zum Brennen, wärmte mich von innen und war doch anders als das brennen auf meiner Haut. Wenn ich Tod war war es mir egal was er mit meiner Essenz machte, wusste ja nicht mal was das was war und was es beinhaltete. Er wollte das ich ihm sagte das ich ihm gehörte, mein Körper und äh was? Ich runzelte kurz verwirrt die Stirn, nickte dann aber eifrig und lächelte wieder. „Ja, ich gehöre…“, runzelte kurz wieder die Stirn und suchte nach dem Wort, mein Leben außerhalb der Zivilisation hatte mir wohl nicht gut getan, denn manche Worte fehlten einfach. „Dir?“, versuchte ich es einfach mal aus reinem Glück.
Neugierig betrachtete ich seine Finger, wie er da in der Luft wackelte, irritiert über das was da… ich kam nicht weiter dazu darüber nachzudenken, mein Nacken fühlte sich plötzlich so an als würde jemand mit einem Messer hineindrücken und ich schloss die Augen und schrie, er hatte es doch versprochen, aber das tat unglaublich weh, ließ mich versuchen aus dem warmen Zeug auszubrechen, wimmerte und wieder tropften Tränen meine Wangen entlang, diesmal jedoch mehr als vorher, zerplatzten auf meiner Brust und benetzten auch die flache weiße Fläche mit kleinen Spritzern. Ich kam nicht dazu mich wieder zu erholen, verlor meinen Halt, die Wärme, das was mich grade noch bedeckt hatte war auf einmal weg, es tat weh und war kalt und ich spürte jeden Knochen als ich auf dem Boden aufprallte, mich gleich wieder zusammenrollte, warum tat das so weh, gerade war doch alles so schön gewesen. Wimmernd kugelte ich mich etwas mehr zusammen, krallte in den Stoff meiner alten Klamotten und drückte sie an mich, versuchte ein wenig der Wärme zurück zu bekommen, als auch schon die kühle Stimme wieder da war. Und er sagte meinen Namen mit dem mich jeder ansprechen konnte, den ich jedem sagen konnte und nicht das andere. Immer noch verweint hob ich meinen Blick, den Kopf ein wenig, ehe ich auf die Beine stolperte, gleich wieder am Boden landete. Mir tat alles weh, ich hatte Hunger und mein Nacken brannte und mir war kalt. Ich schniefte und versuchte meinen Körper dazu zu bringen sich zu bewegen, aber mir war schwindlig und komisch
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BeitragThema: Re: Black Sun: Rhain und Zerachiel   Mi März 18, 2015 11:41 pm

Das Aufmerksamkeitsdefizit wurde dann auch relativ zeitnah geahndet, der Kleine konnte froh sein dass Rhain es nicht als beleidigend auffasste, nicht ernst genommen zu werden, ergo keine Furcht in dem anderen zu spüren. Es konnte nicht schaden prophylaktisch zu strafen, denn der Wächter wusste, dass diese Kreatur nicht würdig war. Schmutzig, ungebildet, ungehobelt, ungeschliffen. Aber er hätte ihn niemals verschont, wäre da nicht das Potential, doch noch ein kleiner hübscher Edelstein zu werden, nicht der schönste oder seltenste den Rhain besaß, aber ein besonderer, ein Blickfang. Jetzt jedoch war er nicht das Blut wert, das man ihm aus dem Leib prügeln müsste um alle Verfehlungen wett zu machen, er würde das jemand anderem überlassen bis dieses Geschöpf seine Aufmerksamkeit wert war. Rhain war nicht sein Bruder, der jede Errungenschaft erst mal selbst anfasste, vorher nicht mal in kochendem Wasser von allem Dreck ihrer Vergangenheit befreite. Ob hier alles besser für ihn wurde, entschied letztlich derjenige der ihn ausbilden würde, formen, schulen – und das würde nicht Rhain selbst sein.
Dieser besiegelte lediglich das Band, indem er den Namen aussprach der ihm so bereitwillig überlassen wurde, und damit auch die alleinige Macht über dessen Existenz. Schon allein deshalb brauchte er diesen dreisten Dieb nicht zu fürchten, nicht mal wenn er doppelt so alt und mächtig gewesen wäre. Niemand, dessen Name einmal verraten war, würde seinen Herrn und Meister verletzen, verraten, seine Befehle missachten oder ihn gar töten können. Es war ein Band für die Ewigkeit, es zu brechen bedeutete nicht nur den Tod, sondern die völlige Vernichtung ohne Aussicht auf Wiederkehr.
Was er sich auch immer für Hoffnungen machte, sie schienen erfüllt, zumindest genügsam war das kleine Ding. Rhain sagte nichts, aber die Anrede war auch absolut eine Frechheit wenn man dem Wächter des Nordens in die Augen sah – Respekt und Furcht, mehr musste sein Gegenüber nicht haben, weder fasste er seine Haustiere an noch begab er sich auf ihre Ebene, wenn sie nicht 'fertig' waren. Falsch gemacht hatte der Junge vieles, unter anderem war er eingebrochen, dreist, respektlos, unhöflich und naiv, all das hatte bestraft zu werden und ein Klammergriff sowie das obligatorische, eingebrannte Zeichen waren da noch wirklich gnädig. Nur hielt Rhain es nicht für nötig sich zu erklären, sah dem Schreien und Weinen zu ohne an der Verwirrung etwas zu ändern – die Neugier sollte er fortan mit Vorsicht genießen.
Er ließ den Dämon herunter, statt ihn noch weiter auszuquetschen ob die Tränen wirklich wie Blutströme aussehen konnten. Seine Anweisung wurde nicht ignoriert, der Junge könnte sich gegen einen direkten Befehl auch nicht wehren – es sei denn, er konnte nicht. In diesem Fall aber versagte der geschwächte Körper, dem gerade tief etwas in den Nacken gedrückt worden war und auch gleichzeitig so versengt, dass es nicht gefährlich bluten würde – das musste nur noch abheilen.
Rhain wiederholte seinen Befehl nicht, musterte das winselnde Etwas nur abschätzig und dann versank einer der Geister im Boden, huschte davon. Der Wächter ging, ließ den Kleinen alleine mit einem der Geister, der unbeteiligt in der Gegend herumguckte und vor sich hin leuchtete. Es mochte zwei, drei Minuten dauern, bis sich die große Flügeltür sich wieder öffnete, leise, bedächtig, ehe einen Moment später ein robustes, graues Leinentuch sich um die Schultern des verstörten Neuankömmlings legte. Valkyr hatte sich die Frage gespart, was bitte seit dem Abendessen vor zwei, drei Stunden passiert war dass Rhain jetzt einen Dämon mit Namen verpflichtet hatte. Vor diesen hockte er sich auch hin, musterte ihn aus verhüllten Augen und zog das Tuch etwas fester um den schlanken Leib.
„Wenn du nicht aufstehen kannst, halt dich um meinen Hals fest, Kleiner.“, sagte der Nachtmahr ruhig, legte ihm eine Hand auf die Stirn und wirkte ein bisschen kräftigende Magie, damit er zumindest das allein schaffte, sich halten konnte. Alles weitere musste er woanders klären, wo die Möglichkeiten zur Analyse und auch der Fütterung besser waren.
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BeitragThema: Re: Black Sun: Rhain und Zerachiel   Do März 19, 2015 12:53 pm

Der Kleine wusste ja auch nicht wie man sich einer höheren Macht gegenüber benahm, wusste nicht wie man so jemanden ansprach, wie man den Kopf senkte und nicht neugierig in der Gegend herumschaute, das alles hier war so vollkommen neu das ich es nicht mal gekonnt wenn ich es gelernt hätte. Das ich unwürdig war, der Begriff würde mir auch nicht viel sagen, in weiten Träumen verborgen gab es dieses Wort und dessen Bedeutung, aber ich uwsste nichts davon, konnte ja auch schlecht den Erwartungen des Nordwächters entsprechen, dieser hatte Anforderungen denen wohl die Wenigsten entsprachen. Und ich war nicht schmutzig, ich hatte mich erst gestern in einem Fluss gewaschen der mehr als nur eiskalt gewesen war, jetzt waren nur die dunklen Fleckn im Gesicht, die schmutzigen Fußsohlen und… nja, hätte ich gewusst was für ihn sauber war dann wäre ich wahrscheinlich seiner Meinung gewesen, aber so reichte es eigentlich. Nicht der Schönste und nicht der seltenste Edelstein seiner Sammlung, nach Feinschlief, das klang traurig, gut nur das ich kein Konkurrenzdenken kannte, das ich nicht wusste das ich damit immer noch minderwertig war und bleiben würde in seinen Augen. Auch hätte es wirklich nichts gebracht mich zu verprügeln oder zu strafen, wusste doch nicht was ich damit anfing und warum das so sein sollte, auch nicht was falsch war und was er wollte, woher auch? Von meiner Vergangenheit konnte ich nicht reingewaschen werden, weder mit heißem noch mit kaltem Wasser, gab für mich selbst auch nichts was ich Schlimmes getan hätte oder? Eh, ja jetzt gehörte ich ihm, meine Seele vollkommen sein, jedoch wusste ich nicht was es bedeutete, auch nicht was mich gerade an diesen Ort geführt hatte und dazu brachte meinen Namen zu verraten, ich wollte einfach nur das es jetzt alles gut wurde und alles war besser als meine eisige Höhle, nja eher Spalte die ich mir mit den Fingern gegraben hatte. Letztlich wäre ein Versuch sich zu wehren, eine Bestrafung der Auslöschung auch egal, ich wusste nicht warum ich leben wollte, wohl der normale Instinkt eines jeden Wesens, aber Wiederkehren, nochmal das Ganze? Nein danke, da würde ich nur den Kopf schütteln und hoffen das der andre Ort warm und voller Essen war. „Fertig“… wenn ich fertig war würde er mich erst wieder haben wollen, aber dann wäre ich ja nie in seiner Nähe, könnte nie wieder das schöne warme Ding fühlen das da um mich gewesen war. Und er war nett, er wollte mir essen geben… ich würde nicht verstehen wenn er mich einfach weitergab, auch wenn er mich nicht an die Arena verschenkte oder verkaufte.
Die Schmerzen waren gleißend, neu, in der Art und an der Stelle kanne ich es nicht, griff nach hinten und kratzte daran um den Schmerz zu mindern, machte es aber nur schlimmer. Ich wimmerte und presste mich auf den kühlen Boden, der tat nicht weh, wollte das warme etwas zurück, wollte… das es aufhörte. Leider merkte ich auch nicht wie er seine Geister beschwor und losschickte, dann selbst verschwand, ich merkte es erst als die Präsenz plötzlich… weg war, wimmerte auf und fing an zu weinen, nein… nicht weggehen. Während ich wimmernd am Boden lag, kam etwas anderes herein, ließ mich winseln und zurückweichen, ich konnte nicht laufen aber meine Beine und Arme gehorchten soweit, versuchte wegzukommen und kam doch nur wenige Milimeter weiter als… das Wesen auch schon in die Knie ging, mir etwas umlegte, ich blieb wie erstarrt sitzen, wenn ich mich nicht bewegte ging es dann wieder weg? Das fühlte sich nicht so schön an wie das was der Mann mit mir gemacht hatte, hatte er doch gemacht? Als er gegangen ist war es verschwunden also war er es gewesen, ich schluchzte als ich daran dachte das ich irgendwas getan hatte das er weg war, das er mich allein ließ und einfach… nicht mitnahm. Ich hatte doch so gehofft… das er mich mitnimmt. Der…Mann? Der jetzt da war sah komisch aus, hatte keine Augen sondern was drüber und er fühlte sich nicht so an wie mein Mann, wie der ganz in weiß, der hier war ganz anders, fühlte sich anders an und sprach mit mir. Auch anders… als meiner… er legte mir die Hand auf die Stirn, ich presste die Lippen fest zusammen um nicht zu schreien, dann durchströmte mich… irgendwas, wurde warm, machte das ich mich bewegen konnte, meine Augen weiteten sich ein Stück weit, dann sprang ich auf, taumelte… und versteckte mich hinter dem Bein von dem Ding was mich auch hergebracht hatte, es hatte mich zu ihm gebracht das konnte es bestimmt wieder. „Bring mich zu ihm, nicht hier nicht allein, ich will zu ihm.“, flehte ich, schluchzte und versuchte mich an dem Wesen festzukrallen, der andere war mir egal, wollte nicht mit ihm mit, das Tuch hatte ich auch verloren bei meiner taumelnden Flucht, zitterte leicht, die Schmerzen waren immer noch grauenhaft und mein Magen knurrte erbärmlich.
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BeitragThema: Re: Black Sun: Rhain und Zerachiel   Do März 19, 2015 11:27 pm

Eben, so planlos wie diese blutjunge Kreatur war, würde es längere Zeit und viel Aufwand benötigen, um diesen so vorzubereiten, dass er seinem Herrn auch gerecht wurde – Zeit und Aufwand die Rhain nicht zu investieren bereit war, er hatte noch andere Dinge zu tun und würde wohl dennoch den … Feinschliff selbst übernehmen. Allerdings sanken so auch die Chancen, früher zu bemerken, was da noch alles dahinter steckte, dass er nicht nur ein hässliches Entlein (im metaphorischen Sinn, die Optik des Jungen war durchaus ansprechend, nur eben seine Rasse vielen anderen nicht gewachsen) war, sondern Untermieter hatte …
Vergangenheit nein, aber saubermachen musste man den Kerl auch von außen, nicht mit Flusswasser, sondern warm, mit Seife, desinfizierend. Vorher würde Rhain ihn ohnehin nicht berühren, ja nicht mal erlauben dass dieser seine Robe anfasste. Er war da nicht wie sein Bruder der jede Errungenschaft selber beackerte und sich mit deren Dreck besudelte, es war seiner Meinung nach eines Drachens nicht würdig und dabei war Rhain nur ein Halbblut. Ts, nur. Wie dem auch sei – die Aufmerksamkeit des Nordwächters, dessen Zuwendung egal welcher Art, musste man sich erst verdienen, und er war wirklich gnädig, Zerachiel dafür jenen zur Seite zu stellen, der das am allerbesten konnte, sein Begleiter von allererster Stunde an der ihn besser kannte als seine eigene Mutter. Als Abschiedsgeschenk hinterließ er ihm ein Besitzmal im Nacken und eben diesen engen Freund, wenn man es bei Rhain so nennen wollte,, einen Vorgeschmack auf den Schmerz, den es bereitete zu dem Wächter zu gehören, nur eben ohne die Lust. Noch.

Valkyr wunderte sich nicht über die Reaktion des kleinen Dämons, er musste völlig verstört sein – aber dafür dass er Rhain begegnet war, ziemlich gut in Schuss so als Einbrecher. Auch wenn der Nachtmahr das nicht wusste – was er wusste, war dass Rhain seinen Namen erpresst hatte und von daher wunderte die Reaktion des Jungen nicht, dass er jetzt seine Bezugsperson suchte, egal ob es ein Fremder war, es war der Mann dem er zur Ergebenheit verpflichtet war. Für so ein junges Ding nicht ohne, klar wollte er jetzt zu ihm, Schutz suchen, sich annähern an jenen der sein wahres Selbst kannte. Auch wenn 'will warme Fesseln haben' kein Grund wäre den er wirklich nachvollziehen könnte.
Valkyr stand auf und musterte den Jungen, der freiwillig mit dem beschworenen Geistwesen kuschelte, welches völlig unbeteiligt einfach nur stur geradeaus starrte. Valkyr hielt die Distanz, wollte den Dämon nicht bedrängen und faltete die Hände hinter dem von rotem Hemd bedeckten Rücken.
„Du kannst jetzt nicht zu ihm, mein Kleiner. Er kann dich so noch nicht mitnehmen, wohin auch immer er geht.“, sprach der Nachtmahr in leisem, beruhigendem Tonfall, „Ich kann dir alles beibringen, was du brauchst um zu ihm zu dürfen, aber nicht jetzt, nicht heute. Komm mit, du musst furchtbar hungrig sein.“
Er hielt ihm eine offene Hand hin, an der der Lederhandschuh verschwunden war, kam aber nicht näher. Das Glühen des Geistmonsters wurde schwächer, Rhain schien sich zu weit zu entfernen um es noch lange zu kontrollieren, aber noch war es da, während die Kristallknochen,
an die der Junge sich schmiegte, langsam schwach und rissig wurden, sich die Magie des Wächters langsam verflüchtigte.
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BeitragThema: Re: Black Sun: Rhain und Zerachiel   Fr März 20, 2015 2:37 pm

Hieß das denn das ich ihn nicht mehr sehen würde, dass ich weit weg von ihm war und das ich erst wieder zu ihm käme wenn ich das konnte was… er scheinbar wollte das ich konnte? Was auch immer das war, Feinschliff auch noch, wär mir egal, solange ich etwas zum essen bekam und es warm hatte. Alles Andere war egal, das spürte ich. Hätte ich nicht so Hunger, wär so müde und verwirrt und vollkommen neben der Kappe hätte ich wohl auch irgendwann gemerkt das ich nicht alleine in meinem Körper war, so hatte ich immer wieder nur Aussetzer, erinnerte mich nicht mehr dran und ein dauerndes Schädelbrummen, er tat immer leicht weh, sodass ich dachte das wäre normal, konnte ja nicht wissen das andre Wesen das nicht hatten, würde also auch auf Fragen sicherlich nicht damit antworten das es komisch wäre. Ich war noch viel zu jung gewesen als ich ihn mitbekommen hatte, kannte weder seinen Namen noch was es war und in letzter Zeit hatte es diese Aussetzer immer weniger gegeben.
Warm waschen? Ich konnte mich nicht erinnern wann ich mich je warm gewaschen hatte, Baden war mir fremd zumindest wenn es warm war, duschen auch nur von kleinen Rinnsalen, nicht vergleichbar mit dem was hier auf mich zukommen würde.
Verwirrend jedoch das er mir jemanden zum Aufpassen schenkte der ihm soviel bedeutete, der ihn so gut kannte und der wahrscheinlich nicht jeden unter seine Fittiche nahm, war mir nicht bewusst warum mir das, diese Ehre zuteilwurde. Und würde der Mann mir auch Schmerzen bringen, wie immer angedeutet wurde oder nur Rhain?

Was der fremde Mann wohl von mir wusste? Das ich ein Einbrecher war wohl nicht, würde ihm aber wohl davon erzählen wusste ja nicht das es so schlimm war wenn man sich etwas holte damit man damit Essen bekam, hier lag es doch nur rum und keiner benutzte es! Und gefunden hatte ich ja auch nichts, war ja auch nicht weit gekommen. Leider kannte ich mich auch nicht aus was Leute machten die meinen Namen hatten, da war kein drang, der Drang war nur weil er versprochen hatte mich nicht an die Arena zu geben, mich nicht zu verkaufen, mir Essen zu geben. Der neue Mann machte mir keine direkte Angst aber… ich wollte nicht zu ihm, wollte zu meinem, er war blau und blau war gut. Besser als rot das war nass und böse. Erpresst hatte er mich ja nicht, ich hatte ihm den Namen so gegeben weil er mir Essen versprochen hatte, das war doch nicht erpresst das war einfach nur nett.
Ob der Mann jetzt nett war wusste ich nicht, lugte nur hinter dem Bein hervor und starrte ihn an als er anfing zu sprechen, die Stimme war leise und beruhigte mich irgendwie, als wenn mich jemand umarmte und streichelte, ließ mich leicht erschauern, langsam wurde es kühl ohne meine Sachen und  ohne die schönen Warmen Glitzerdinger die mich noch aufgewärmt hatten. Was ich von ihm verstand war das er mich zu ihm bringen würde, später irgendwann und das er Essen hatte! Meine Augen weiteten sich etwas leuchteten auf, während mein Magen erneut dieses seltsame Geräusch von sich gab, das für mich mittlerweile ganz normal war. Vielleicht hatte der blaue Mann ihn mir ja gebracht weil er selbst kein Essen herbringen konnte gerade? Ich wollte auf ihn zu tapsen, kam aber nicht dazu, meine Beine knickten weg, die kurze Magie, genug um mich dazu zu bringen die Arme zu heben und mich festzuhalten war verbraucht durch mein hastiges flüchten und ich konnte nicht anders als die Arme schwer auszustrecken, in seine Richtung, biss mir auf die Lippe und schaute ihn an. Das die Kreatur langsam zerbrach sah ich nicht, hatte mich nur auf den fremden Mann der keine Augen hatte konzentriert
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BeitragThema: Re: Black Sun: Rhain und Zerachiel   Fr März 20, 2015 8:10 pm

Zu essen würde er bekommen, ja, und Valkyr würde auch niemals wagen, das Eigentum seines Zöglings zu vernachlässigen und verwahrlosen zu lassen, es sei denn Rhain wollte es so. Er kannte den Kleinen nicht, der da verstört mit einem Vieh kuschelte, welches Einbrecher in der Luft zerfetzen konnte und das auch schon getan hatte, Rhain kannte da eigentlich nichts und schon gar keine Gnade. Umso verwunderlicher, dass er diesen Jungen behalten zu wollen schien,  dessen Präsenz fremd war und deswegen nicht auffiel, dass er nicht allein in dem hübschen, gehörnten Kopf war. Valkyr konnte zwar im eigentlichen Sinne nichts sehen, aber er nahm seine Umgebung mittels Magie war, keine Farben, aber Formen. Und ich spürte seine Kraft, bvon der gerade nicht viel übrig war, der rest verstört, verwirrt, orientierungslos.
Für Valkyr war der Verlauf klar, er würde den Kleinen baden, füttern und dann ins Bett bringen, das Baden deshalb zuerst damit man ihm das Essen bringen konnte – zu viel im Schloss herumwandern hielt er für jetzt erst mal unklug und unnötig anstrengend. Er würde den kleinen Dämon bei sich selbst unterbringen wie mit allen wichtigeren Edelsteinchen. Egal was der Nachtmahr ihm beibrachte, es würde langsam passieren, den Knirps musste man zuallererst aufpäppeln ehe irgendwas sonst passieren konnte.

Mit einem Magenknurren war dann wohl auch der Wall gebrochen und der kleine Dämon willig, ihm zu folgen, willig, aber zu schwach dafür, was aber zu erwarten gewesen war. Wie auch immer er hier gelandet war, so nutzte er niemandem was, von daher war es erste Pflicht, ihn ein wenig zu verhätscheln, was zwingend nötig war um den Aufruhr zu beruhigen. Valkyr schmunzelte leicht, tat es zwar auch nicht oft und Rhain zog ihn manchmal damit auf, dass er nur noch keine faltige Stirn hatte, weil seine Haare das verdeckten dass er sie oft nachdenklich kraus zog. Gerade aber schmunzelte, kriegte es ja mit dass der Kleine zu ihm wollte und nahm das als Aufforderung, ihn dann auch hochnehmen zu können. Auf dem Weg nahm er das Tuch mit, , das er dem putzigen Ding um die schmalen Schultern legte, dann hob er ihn unter den Armen hoch und setzte ihn sich auf die Hüfte, so wie es eine Muter mit ihrem Kleinkind machen würde. Hatte er Übung drin, stützte den sehr jungen Dämon mit einem Arm am Rücken und passte auf, dass ihre Hörner nicht kollidierten. Gerade als er sich zum Gehen wandte, verlosch das Licht des beschworenen Geistwesens, und es zerplatzte wie berstendes Glas, dessen Splitter zu kaltem Dunst wurde und verflogen.
„Wie kann ich dich nennen, mein Kleiner?“, fragte Valkyr, während er in ruhigem Tempo den Gang entlanglief, der nur schummrig erhellt war, zweimal abbiegen und eine Treppe hoch war seine eigene Wohnung inmitten des Palastes, wo der Kleine auch ein eigenes Zimmer haben würde – oder Gefängnis, je nachdem wie er sich machte. Auf dem Weg schickte er auch jemanden los, Essen holen und besser zu viel als zu wenig.
Hier in seinem Reich war auch nicht viel licht (brauchte er eh nicht), aber mehr, es war auch nicht blau sondern von angenehm mattem silberweiß, es wirkte heller obwohl das Licht sehr gedämmt war. Der Nachtmahr setzte Zera nicht ab, trug ihn durch den Wohnbereich und durch einen kurzen Gang bis in ein geräumiges Badezimmer, hier war es im Vergleich zum Rest des Schlosses auch warm. Auch nach all den Jahren hatte er sich nicht ganz an die Kälte gewöhnt. Der Aschedämon wurde sacht auf den Marmorstufen zur gerade magisch volllaufenden Wanne abgesetzt, ehe Valkyr Handtücher suchen ging.
„Hast du Angst vor Wasser, Aschedämon? Und möchtest du es warm oder kalt haben?“, fragte er, den Jungen über die Schulter ansehend, auch ohne Augen frei zu haben, „Ach … mein Name ist Valkyr.“
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BeitragThema: Re: Black Sun: Rhain und Zerachiel   Fr März 20, 2015 10:53 pm

Noch hatte mir so ein Ding nicht weh getan, sie hatten mich nur zu dem blauen Mann gebracht dessen Namen ich nicht kannte aber der mehr von mir wusste als jedes andere Wesen auf der Welt, zumindest war es das was ich dachte. Ich wusste auch nicht warum er mich behielt und nicht einfach tötete oder verkaufte, aber ich war froh, wollte doch nur etwas haben womit ich essen und mir selbst eine Behausung besorgen konnte, aber das hier, das war viel besser. Und ich war nicht alleine! Es gab so viel zu sehen.
Der komische Mann kam und nahm mich hoch, kuschelte mich hin, er war warm, nicht so warm wie das Glitzerding aber das war okay, ich kuschelte mich fester an, schlang automatisch die Beine um seine Hüfte, war klein genug um bequem bei ihm sitzen zu können und wohl nicht sonderlich schwer, so abgemagert wie ich war. Müde legte ich meinen Kopf auf seine Schulter, der gemächliche Schritt machte mich müde, war schon so lange nicht mehr getragen worden, würde dennoch wohl positiv damit auffallen wenn ich nach dem essen, Bad und schlafen relativ munter wäre. Hätte sonst kaum da draußen überlebt wenn ich mich immer nur irgendwo zusammengekuschelt oder bei der kleinsten Erkältung zitternd im Eck gelegen hätte. Jetzt jedoch.. war ich müde, immer noch hungrig aber ich wäre froh wenn ich schlafen dürfte, eine normale Reaktion wenn ich hungrig und nichts in der Nähe war. Der Mann war warm aber komisch, sah gar nichts, ich hatte mal die Augen verbunden bekommen aber da war ich komplett blind gewesen konnte nichts sehen, aber er lief nirgendwo dagegen. Ich hob meine Hand und berührte die Maske, schaute ihn mit großen Augen an. „Warum fällst du nicht hin?“, fragte ich, die Stimme leise, neugierig, vergessen das ich vorhin noch nicht sonst wo hin wollte, der blaue Mann noch im Gedächtnis aber jetzt was Neues im Blick. Ich würde ihn wohl nicht sehen wenn der Mann da war, aber ich konnte wenn er schlief oder was anderes machte gehen, wenn ich gegessen hatte. Glücklicherweise sah ich nicht wie hinter mir das Wesen zerbrach, gerade noch rechtzeitig schloss sich die Tür, sodass ich nicht schreiend versuchte dorthin zu kommen, es wieder ganz zu machen, würde wohl etwas dauern bis ich merkte das es in Ordnung war wenn es das tat und das es nicht weg war sondern wiederkommen konnte. „Zerachiel.“, flüsterte ich leise, schloss die Augen wenn er nichts sah dann machte ich das auch mal so, kuschelte mich in das Tuch und an ihn, nahm die Ecke vom Tuch und steckte es in den Mund, nicht die erwachsenste Reaktion, nicht die eines Jugendlichen sondern eher die eines Kleinkindes, aber es lenkte mich davon ab das ich Hunger hatte, hielt mich wach, wollte wissen wo ich hinkam. Meine Augen hoben sich immer leicht, kleine Schlitze die versuchten dennoch was zu sehen, ohne das er etwas mitbekam, wollte ja wissen wo ich dann hinmusste. Das nach essen geschickt wurde bekam ich nicht mit, scheinbar war ich zwischendurch kurz weggenickt, waren schon am Zimmer als ich wieder aufwachte, da war es auf einmal viel wärmer als vorher, neugierig schaute ich mich um, wo waren wir denn jetzt? Da war ein Becken, sah aus wie das wo Mama früher Geschirr gewaschen hatte, nur viel größer, viel größer. Neugierig beugte ich mich vor, wurde abgesetzt und krabbelte auf knieen die Treppe hoch, schaute in die Wanne wo auf einmal Wasser reinkam. Wow. „Nein, keine Angst vor Wasser.“, sagte ich stolz, das war gut oder? Schaute ihn dann aber an als würde er mich verarschen und erzählen das er eine Arena hatte in der nicht gekämpft sondern gekuschelt wurde. „Warmes Wasser?“, fragte ich stirnrunzelnd nach, schaute das Wasser an und streckte vorsichtig die Hand danach aus, wollte schauen ob es kalt oder warm war, wo gab es schon warmes Wasser? „Val..kyr“, probierte ich den Namen aus, langsam, wollte ihn richtig aussprechen, wusste das das wichtig war, das hatten mir meine Eltern auch immer gesagt: Wenn du deinen Namen sagst dann muss er stimmen, richtig sein und den von anderen muss man auch richtig aussprechen sonst sind sie böse. Aber der Mann war viel zu nett um böse zu sein, er hatte vorhin sogar gelächelt! Anders als der blaue Mann… „Warum hat er nicht gelächelt?“, fragte ich, verzog das Gesicht, die Lippen nach unten und kugelte mich auf der Treppe ein, gähnte.
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BeitragThema: Re: Black Sun: Rhain und Zerachiel   Sa März 21, 2015 11:18 am

Oh, diese Dinger konnten durchaus sehr wehtun, aber es war auch nicht verkehrt, wenn ihr Anblick den Kleinen nicht gerade in Panik versetzte. Rhain nutzte durchaus öfter solche oder ähnliche Gestalten, um etwas zu erledigen im nahen Umfeld - nicht nur Sachen wie Diebe einfangen. In der Tat würde er durch die Verbindung auch über das Wesen des anderen wissen, und dann spüren wenn ihn etwas sehr aufwühlte oder er verletzt wurde, doch hellsehen konnte er nicht, würde wohl auch über Valkyr so einiges erfahren während dieser den jungen Dämon aufzog. Seine Gründe, nun ... Rhain hatte sich noch nie vor irgendjemandem gerechtfertigt.
Zerachiel hielt sich von allein fest, Valkyr stützte ihn nur trotzdem für den Fall, dass er unterwegs tatsächlich einschlief und auch sonst war die Haltung des Klammeräffchens gut, dass er sich trotzdem ungehindert bewegen konnte. Schwer war der Kleine nicht, abgemagert sowieso, aber das ließ sich korrigieren. Er hätte den Kleinen auch erst mal schlafen lassen wenn er jetzt völlig weg gewesen wäre, einen Schlafenden baden war unnötig kompliziert und er sollte es genießen dürfen. Putzig wie er dann am Laken nuckelte, der Hunger biss wohl schon. Na so lange er nicht anfing den Nachtmahr anzuknabbern. Die Berührung aber war komisch, niemand fasste so einfach die Maske an, böse wurde er deshalb aber nicht.
"Ich lebe schon lange hier, daher weiß ich wohin ich gehen muss.", erklärte er ruhig, auch wenn das wirklich nicht alles war und nur die halbe Begründung. Nur war ihm der Kleine noch nicht aufnahmefähig genug für Gruselgeschichten. Den trug er erst mal ohne Komplikationen nach Hause und ins Bad, wo dieser sich erst ma das Bad ansah, das gerade einlief - also keine Furcht vor Wasser, sehr gut, und Valkyr schunzelte wieder. Er vergaß manchmal dass andere keinen Luxus kannten. Also würde er warmes nehmen und falls das zu viel war für jemanden, der aus der Kälte kam, das einfach regulieren.
"Richtig.", nickte er, sein Name war nun mal nicht einfach auszusprechen, aber dafür lief es ganz gut. Valkyr legte einen Stapel frischer Handtücher neben den Wannenrand, auf dem der kleine sich eingerollt hatte, strich ihm kurz über den Kopf und nahm ihn dann vorsichtig ein Stück hoch.
"Der Herr hat irgendwann damit aufgehört - mach dir darüber keine Gedanken.", sagte der Nachtmahr und krempelte sich magisch die Ärmel hoch, ehe er Zerachiel langsam ins Wasser setzte, "Nicht erschrecken. Und sag mir, wenn es zu warm ist, ja?"
Erst mal alles sauberschrubben, dann sahen sie weiter, die Wanne hatte einen breiten Rand innen auf dem man gut sitzen konnte oder in der Mitte zum stehen, ihm reichte es bis zur Brust aber dem Kleinen wohl bis unters Kinn. Val würde aufpassen dass er nicht unterging, keine Frage.
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BeitragThema: Re: Black Sun: Rhain und Zerachiel   Sa März 21, 2015 9:59 pm

Konnten sie, mir hatten sie aber nicht weh getan, erst einen großen Schrecken eingejagt aber sie gehörten zu meinem Mann, dessen Namen ich immer noch nicht wusste. Hatte er ihn mir gesagt? Ich wusste es nicht mehr. Zupfte nervös an dem Mann der mich trug. „Wie hieß der Mann mit den warmen Glitzerdingern? Und der Stange die nicht süß schmeckt?“, flüsterte ich ihm zu, wollte nicht das der andere Mann das hörte das ich seinen Namen vergessen hatte, gähnte leicht, ehe ich mich an ihn kuschelte, ihn aufmerksam musterte. Wahrscheinlich würde ich wohl auch mit den Wesen spielen wollen wenn sie erschienen, sie waren groß und leuchteten und waren toll! Solche wie sie hatte ich noch nie gesehen, wollte sie näher betrachten, auch wenn ich am Anfang Angst vor ihnen gehabt hatte. Das er mich spüren würde, wenn ich Angst hatte oder irgendwas war wusste ich nicht, würde es interessant finden, nicht wissen was man damit machte aber aufpassen das ich ihm nicht weh tat weil wenn ich mir weh tat dann tat ihm das auch weh? Verwirrend. Noch wusste aber keiner von ihnen das die Verbindung schwächer werden würde, fast abbrechen wenn der Mitbewohner rauskam.
Es war mehr Instinkt der mich die Beine um ihn schlingen ließ, mich so an ihm festhalten, ich war nicht sonderlich stark aber es reichte für die kurze Strecke, auch wenn ich einschlief, ließ ich nicht los, hatte schon öfter auf Bäumen oder an Wandhängen geschlafen, war es also gewohnt. Gewohnt war ich auch rohes Fleisch, aber das hieß nicht das er etwas das noch lebte anbiss, kam bisher noch nicht vor drum würde sich der Nachtmahr auch keine Sorgen machen müssen das ich ihn anbiss. Vielleicht mal ein wenig am Finger nagen und saugen wenn ich Hunger hatte, aber das wohl auch nur im Schlaf oder in Gedanken. Ich runzelte die Stirn, schaute ihn an und zog eine Schnute. „Aber ich wohn nicht hier und du hast trotzdem gewusst wo ich bin.“, fragte ich irritiert, schaute ihn dann strahlend an. „Kannst du zaubern?“ ich hatte davon gehört, von Leuten die sogar fliegen konnten, die Sachen machten, einfach so mit ihren Gedanken, mein Papa hatte oft darüber geredet, war komisch gewesen weil er immer wollte das ich auch sowas machte, aber das einzige was ich konnte war mich in Asche verwandeln. Aber das wäre jetzt viel zu anstrengend, würde wohl Asche bleiben bis ich wieder genug Kraft gesammelt hätte wieder zusammen zu kommen, das wollte ich nicht eingehen, war mir schon mal passiert und es tat weh…

„Schön.“, hauchte ich, ehe ich mich zusammenrollte um ein wenig zu schlummern, ob ich damit den Namen meinte oder das Bad, war egal es war beides schön, war nur müde und schnurrte leise als jemand mir die Haare strich, ah… Valkyr, ob ich ihn val nennen durfte? Das andere war so lang… Ich machte mich nicht schwer aber spannte mich auch nicht an als er mich hochhob, ein wenig wie ein leerer Sack, hing da in seinem Arm und ließ mich von ihm ins Wasser setzen, die Augen weit aufgerissen. Das war ja wirklich warm! Ich quietschte erfreut auf und krabbelte von dem Vorsprung weiter rein, ging erstmal unter, ehe ich wieder hochkam, hatte instinktiv die Luft angehalten, das war warm! Fast schon zu warm, aber es war warm und ich würde nichts sagen, nicht das ich da wieder raus kam. Meine Wangen röteten sich relativ schnell, ich war es halt nicht gewohnt und durch die weiße Haut… es war so schön, aber ich war auch so müde, blubberte leicht im Wasser, was mich kichern ließ, ehe ich versuchte wieder zurück zu Val kommen, meine Arme ausstreckte. „Auch kommen.“
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Kitsune

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BeitragThema: Re: Black Sun: Rhain und Zerachiel   So März 22, 2015 11:39 am

Die Vorstellung war etwas eigentümlich, dass Zera mit den Geistern spielte, Rhain selbst zumindest würde nicht herumtollen, diese Jahrhunderte waren lange vorbei. Auch Zerachiels Art ihn zu umschreiben ließen Valkyr sich wundern, was der Herr bitte mit dem Kerl gemacht hatte, Zuckerstange, was? Er fragte einfach nicht, womit der den Kleinen geködert hatte.
"Der Name deines Herrn ist Shianrhain, Wächter des Nordens.", antwortete Valkyr ruhig, der Kerl hatte sich gewiss nicht mit Handschlag vorgestellt. Er würde ihm auch erst beibringen was es bedeutete, mit seinem Herrn verbunden zu sein, dieser spürte keinen Kleinkram, aber durchaus wenn etwas war, das seinen Besitz in Gefühlsextreme brachten - übermäßige Trauer, Schmerz, Angst, vielleicht auch Freude. Aber eins nach dem anderen. An Valkyrs Finger würde er nicht nuckeln müssen, es gab ja bald essen sobald er sauber war. Dieser lachte leise mit geschlossenen Lippen, scheinbar war dem Jungen nicht mal Magie vertraut, aber er dürfte auch schon gelernt haben dieser besser aus dem Weg zu gehen.
"Auch. Doch gefunden habe ich dich anhand deiner Aura.", meinte er und war froh den Kleinen beschäftigen zu können, es wäre schlimmer, wenn dieser so verschreckt wäre dass er nur zitternd an ihm hing und sich nicht zu regen traute.

Das Bad schien ihm zu gefallen, klar wenn man so was nicht kannte, und nach zurechtlegen der Handtücher setzte der Nachtmahr den Jungen ins Wasser - er reagierte auch hier nicht negativ, schien das im Gegenteil toll zu finden, quietschte und fing dann an zu planschen, blieb nur kurz unter Wasser und blubberte dann herum. Niedlich. Val streckte ebenfalls den Arm aus und zog den Jungen wieder an den Rand heran, würde aber selber erst mal nicht baden, das Wasser hatte erst mal den Kleinen zu säubern.
"Später. Setz dich auf den Rand, ich mache dich noch sauber.", meinte er und angelte dann nach der Seife, "Mach die Augen zu, Seife beißt wenn man sie in die Augen bekommt."
Damit kippte er ihm ein bisschen davon auf das Weiße Haar, begann sie sanft aufzuschäumen und einzuarbeiten, immer mal ein Stück mehr. Da er sich nicht sicher war, ob Seife für die Hörner gut war, strich er um diese herum und rieb nur den Ansatz vorsichtig. Da er auch klein Rhain damals immer gebadet hatte war er mittlerweile ganz gut darin - und bei Kopfmassagen. Den Rest des Körpers würde er danach machen.
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Selena

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BeitragThema: Re: Black Sun: Rhain und Zerachiel   So März 22, 2015 4:26 pm

Ich hatte nie jemanden gehabt der mit mir spielte, so ziemlich alles was man mit mir machte würde mich wohl erstmal glücklich machen weil es Dinge waren die ich nicht kannte und die noch nie jemand mit mir gemacht hatte. Schade das Rhain nicht mit mir spielen würde, aber vielleicht würde es Valkyr ja tun? Ich würde Valkyr die Zuckerstange schon noch beschreiben, in der Hoffnung dass er sowas besorgen konnte, das wäre wirklich toll! Aber erstmal würde ich mich über jedes Essen freuen. Ich runzelte die Stirn, der Name war viel schwieriger. „Sainrhain?“, versuchte ich es, merkte aber das da etwas nicht stimmte. „Was ist Norden?“ Und was machte ein Wächter, ich war verwirrt aber eigentlich musste ich es nicht wissen oder?
Wenn er Freude auch spürte dann würde er von ihm sehr viel spüren, das alles war einfach wundervoll, so groß so neu, so glitzrig und Valkyr war so lieb und warm. Ich kuschelte mich ein wenig mehr an ihn, saugte weiter an meinem Tuch. Die nächsten Worte ließen mich die Stirn runzeln und ihn ungläubig anschauen, ich hatte doch gar nichts bei mir? „Ich hab keine Aura.“, erklärte ich ihm inbrünstig, „Ich hab nix…“ ein bisschen traurig war ich ja schon, ich konnte ihnen nicht mal was geben dafür das ich hier bleiben durfte, verbarg mein Gesicht an seinem Oberkörper, schniefte leicht. „ich hab auch nix was ich ihm fürs Essen geben kann…“, flüsterte ich leise, ehe ich etwas Neues sah und große Augen machte, der Boden war teileweise Zappelte leicht, das würde ich mir später anschauen wenn ich ihn suchte, ganz klar!

Das Wasser war wundervoll, ganz anders und tat gar nicht weh weil es warm war und nicht kalt und Valkyr war auch nicht Böse weil ich damit spielte, holte mich nur zu sich und setzte mich hin, ich durfte sogar drin bleiben. Wahrscheinlich war ich auch einfach zu schmutzig und er wollte deswegen nicht zu mir kommen, gut nru das mir solche Gedanken fremd waren und ich mich so freute weil er trotzdem dablieb und mir komisches Zeug auf den Kopf machte. „Aber du hast gar keine Blätter.“, erklärte ich ihm und versuchte ihn anzuschauen, ohne Blätter und Stoff konnte man sich doch nicht waschen, Seife kannte ich gar nicht, ließ mich auch blinzeln, entsetzt ins Wasser schauen und versuchen aufzustehen. „Ich will nicht von Seife gefressen werden.“ Ich zog meine Beine an den Körper, starrte ins Wasser und schaute ob sich da irgendwo was regte, das Entsetzen war meiner Stimme wohl anzuhören. Aber er hatte gesagt wenn ich meine Augen zu machte dann würde sie nicht beißen, presste sie schnell zusammen und hielt meine Hände noch davor, wenn ich es nicht sah würde es mich auch nicht sehen. „Kann sie mich so nicht finden?“, flüsterte ich ihm zu, wollte sie nicht auf mich aufmerksam machen.
Valk beruhigte mich und streichelte meinen Kopf, es roch lecker und fühlte sich gut an, ließ mich in die Berührung sinken und genießen während ich versuchte nicht einzuschlafen und meine Beine bei mir zu behalten. Nicht das sie nicht doch noch gebissen wurden… Ich stöhnte leise als er meine Hörner berührte, auch als er den Kopf noch massierte aber die Hörner, da machte das ganz komische Sachen. Normalerweise passierte sowas manchmal wenn ich aufwachte, aber noch nie wenn ich einfach wach war! Entsetzt schaute ich nach unten und stupste das Ding an, das sich da unter Wasser regte. War es kaputt? War ich krank?
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BeitragThema: Re: Black Sun: Rhain und Zerachiel   So März 22, 2015 5:22 pm

Ja, Valkyr war zum Entertainer verdammt worden, eine Aufgabe mit der er am Anfang nicht zufrieden gewesen war, aber ein Baby-Rhain würde jeden vom Gegenteil überzeugen und nun waren es schon fast neunhundert Jahre, in denen er für diesen und später seine Errungenschaften zuständig war. Bei Zerachiel hoffte er immerhin, dass es diesmal keine undankbare Aufgabe war. Doch zumindest würde er sich Zeit nehmen müssen alle Fragen zu beantworten und derer schien es viele zu geben. Das war keine Sache zwischen Tür und Angel.
„Shianrhain.“, wiederholte der Nachtmahr langsam, „Ich erkläre dir das alles morgen. Oder zumindest später, wenn du sauber und satt bist, einverstanden?“
Doch, das musste der Kleine wissen, er würde alles wissen müssen und, wenn Rhain es wollte, sogar entsprechende Aufgaben erfüllen müssen und dafür viel wissen. Aber damit fing er nicht jetzt an sondern später, wenn er die komplette Aufmerksamkeit mal beanspruchen konnte. Im Moment konnte er das vergessen
„Jeder hat eine Aura. Wenn man keine hat, ist man tot.“, belehrte er ihn und strich sacht über den gehörnten Kopf, „Du hast dich selbst gegeben, das ist vorerst wirklich genug, Zerachiel.“

Und diesen putzte er erst mal in Ruhe, wobei, naja, Ruhe herrschte nicht bei diesem Spielkind, alles spannend und neu. Den Einwand mit Blättern verstand Valkyr nicht mal, erwiderte nur dass er das nicht brauchte und was anderes hätte. Die Seife eben, bei der er kurz überlegte, ob er mit dem Kleinen reden sollte wie mit einem Erwachsenen, es ihm erklärte, oder wie mit einem Kind. Vom alter her stand er genau dazwischen, war noch so jung, und wer wusste schon ob er je Kindheit hatte haben dürfen. Dazu gehörten auch böse Schaummonster, Süßigkeiten, Spielzeug, so eine Entwicklung durfte man nicht einfach überspringen und gerade jetzt wo er viel würde lernen müssen, war der spielerische Ansatz der Richtige.
„Wenn du die Augen zu machst, sieht sie dich nicht.“, nickte er, „Ich sag dir, wenn sie weg ist. Lass so lange die Augen fest zu.“
Tat der Kleine auch, während er ihm den Kopf kraulte, jeglichen Dreck ausspülte und auch nach Ungeziefer suchte, zumindest davon fand er keines – dafür aber anscheinend eine empfindliche Stelle, mit der er nicht gerechnet hatte, da seine eigenen Hörner sehr unempfindlich waren. Er stöhnte, aber das schien nicht wehzutun, sonst hätte der Junge sich bemerkbar gemacht. Na, das war sicher interessant (vor allem für Rhain) dass der Kleine hart davon wurde, an den Hörnern gekrault zu werden, die mussten ja auch geputzt werden. Trotzdem.
„Na! Augen zu, die Seife ist doch noch da.“, ermahnte Val ihn, wollte zumindest noch mit klarem, warmem Wasser alles aus seinen Haaren spülte, Seife und Schmutz. Dann rieb er ihm wieder sachte den Hornansatz auf beiden Seiten, „Fühlt sich das gut an?“
Vermutlich konnte er nicht mal was mit sexueller Erregung anfangen … super, toll gemacht, Rhain, das größte Stück an Arbeit aufzutreiben dass es von hier bis zum Palast des Wyvvern überhaupt zu finden gab.
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BeitragThema: Re: Black Sun: Rhain und Zerachiel   So März 22, 2015 8:52 pm

Rhain war sicherlich wunderbar süß gewesen als kleines Kind und da er auch sonst eher ruhig erschien sicherlich einfach zu haben. Was mich anging so kannte ich Trotzreaktionen bisher nicht, auch nicht wirklich Eltern weswegen ich wohl Valkyr und Rhain als Bezugspersonen ansehen würde, sehr lange, wahrscheinlich auch egal was sie mit mir machten. Bisher waren sie beide so lieb zu mir gewesen und Valkyr beantwortete mir alles was ich wissen wollte, verbesserte mich sogar, auch wenn der Name wirklich schwierig war. „Shiiii an rhain.“, wiederholte ich, das i unwillkürlich länger ziehend, nickte darauf das ich später alles erklärt bekommen würde und kuschelte mich weiter an ihn, er war so schön gemütlich, ich könnte auch auf ihm drauf einschlafen.
Ich würde also sehr viel wissen müssen, konnte nicht ahnen was da alles auf mich zukam, auch nicht ob ich das wirklich alles können würde, man hatte mir ja bisher noch nie wirklich versucht was beizubringen. Auf die Aussage, dass ich auch eine Aura hatte strahlte ich ihn an und schnurrte leicht als ich gestreichelt wurde, nicht ganz so toll wie die Glitzerdinger aber trotzdem toll. „Meinst du?“, fragte ich, hörte aber die Antwort schon nicht mehr weil ich eingeschlafen war und ja erst im Bad wieder wirklich da war.

Es war zwar spannend und neu aber auch ziemlich ermüdend, gähnte jetzt immer öfter, während er langsam anfing mich zu putzen, eh! Seife war also gefährlich, ich machte brav die Augen zu, presste sie zusammen und legte die Hände noch darüber. „Beschützt du mich?“, fragte ich hoffnungsvoll, er schien es zu kennen, diese komische Gefahr die einen auffressen konnte. Möglicherweise war ich tatsächlich weit mehr Kind als Erwachsener, in der Pflegefamilie wo ich gerade mal ein halbes Jahr war, da wurde ich als Kind behandelt und auch sonst nie anders. Hatte ja sonst keine Kontakte, wusste auch nicht wie ich mit irgendwem interagieren konnte, sollte.
„Du bist stark.“, brachte ich bewundernd hervor, nicht ganz so stark wie Shianrhain, aber stark genug um gegen Seife zu kämpfen und mich vor ihr zu beschützen, das war schon ziemlich tapfer. Ungeziefer hatte ich keine, noch nie gehabt, irgendwie mochten sie meine Haut nicht, oder die Tatsache das ich mich in Asche verwandeln konnte, was auch immer ich hatte kein Problem damit je Läuse oder Flöhe oder sowas zu bekommen. Ich wusste auch nicht das man sowas mit meinen Hörnern machen konnte, wenn ich mich da kratzte spürte ich nichts, aber jemand anders! Da war dieses warme Gefühl in meinem Bauch, musste aber die Augen fest wieder zu machen, die Seife hatte ich schon ganz vergessen, wenn sie mir da reinbiss tat es sicher weh. Brav nickte ich als er mich fragte ob es sich gut anfühlte. „Schon, aber…“, ich rutschte ungeduldig auf der Treppe hin und her, schwappte ein wenig Wasser vor mich her, ehe ich ihn mit großen Augen anschaute. „Aber da ist was kaputt. Das geht nicht weg.“ Deutete auf die Körpermitte, drückte probehalber drauf und schnaufte weil sich da nix rührte, einfach dablieb und nur zuckte, dafür aber komisches Gefühl in mir weckte. „Und mir ist ganz warm.“
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BeitragThema: Re: Black Sun: Rhain und Zerachiel   So März 22, 2015 10:04 pm

Süß … nja. Auf eine besondere Weise vielleicht, aber nicht, wenn er seinen kleinen Halbbruder piesackte, irgendwas aus Spaß zu quälen anfing oder seine Magie an Angestellten austestete. Die Mutter der Jungens war nur zu beschäftigt gewesen ein Machtwort zu sprechen und ein greif und ein Nachtmahr waren nur bedingt in der Lage, den kindlichen Eifer eines Vollblutdrachen und eines Wintermischlings zu bremsen. Da würde ein armer kleiner Aschedämon schon kein Problem werden, den Namen seines Meisters hatte er immerhin schon gelernt und kriegte Lob dafür. Er war da zuversichtlich, junge Wesen lernten gut, wenn sie sich fokussieren konnten und das erwartete er von dem Neuankömmling einfach noch nicht. Sollte er erst mal ein bisschen dösen und Kraft sammeln für ein Bad. Klar hatte er eine Aura, jeder hatte das, der magisches Blut hatte, und auch wenn Rhain mal ein zwei Menschen gehabt hatte … das war eine überaus zerbrechliche Rasse.
Nach dem Bad würde er den Jungen dann sowieso ins Bett stecken, wenn er nicht allein sein wollte von ihm aus auch in Valkyrs eigenes Bett, das aber nicht wirklich Kindgerecht war mit den tiefschwarzen Vorhängen, die ihn perfekt vor Licht schützten. Der Nachtmahr fühlte sich so wohler, auch wenn er es nicht sah ob hell oder dunkel. Im Bad war Licht und Wärme, was man ja auch brauchte um alles sauber zu halten ohne zu erfrieren. Der Kleine war süß, und es war wichtig ihn jetzt nicht zu verunsichern.
„Ich bin für dich da.“, nickte der Nachtmahr, ganz bewusst diese Formulierung wählend. Er würde nicht allen Schmerz von ihm fernhalten können, ihm selbst welchen bereiten um auf Rhain einzustimmen, dass er ihn nicht mehr negativ sah, aber das musste warten. Valkyr lächelte leicht, kraulte ihm den Kopf.
„Natürlich bin ich das, wie sollte ich sonst aufpassen können?“, meinte er und spülte dann die fiese Seife mit klarem, warmem Wasser aus. Seine Haarstruktur war schön, die Farbe wusste Valkyr nicht aber Rhain dürfte es gefallen. Das Hornkraulen schien ihm zu gefallen, aber auch zu verunsichern, was Valkyr ja nicht wollte. Die Augen durfte er wieder aufmachen, aber mit der Erregung schien er nichts anfangen zu können. Valkyr wurde sanfter in den Berührungen, zischte beruhigend.
„Nein, das ist in Ordnung. Soll ich dir zeigen, wie man das wegbekommt?“, fragte er, krallte sich ganz leicht neben den Hörnern in die nasse Kopfhaut, ausprobierend worauf er eventuell noch ansprang. Absolut unerfahren also, gut, sehr gut … das hieß, er war noch formbar.
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BeitragThema: Re: Black Sun: Rhain und Zerachiel   So März 22, 2015 11:44 pm

War ja nicht so als ob sein Bruder sonderlich lieber zu ihm gewesen wäre, zwar nicht bösartig aber manche Sachen hätten wirklich nicht sein müssen und hätte dieser auch gelernt wenn da jemand richtig hätte eingreifen können. Sowohl der Nachtmahr als auch der Greif hatten gute Arbeit geleistet, das passte schon so, sie waren ja auch immer für die Kleinen dagewesen. Ich hingegen war anders, kannte sowas nicht, hatte ja auch keine Geschwister denke ich, dafür machte ich das mit dem Namen aber richtig und strahlte ihn glücklich an, wann hatte das letzte Mal jemand zu mir gesagt das ich das gut gemacht hatte? Bad klang gut aber danach gleich Bett mit hungrigem Magen weniger, aber auch alleine schlafen war nicht das was mich glücklich machte, auch wenn ich nicht selbst danach fragen würde, mich wahrscheinlich auf dem Boden in die Ecke verkrümeln und zusammenrollen würde. Ich hatte mal ein Stück Stoff gehabt mit dem ich mich zudecken konnte, aber das hatte meist nicht komplett gereicht, ein echtes Bett wäre einfach… ein Traum den ich nicht kannte. Nun wer nicht wusste was eine Aura war konnte auch nicht wissen das er sowas hatte und was sie bedeutete war mir auch nicht klar, wusste ja auch nicht, dass man das wissen musste oder das man darüber jemanden sehen konnte.
Es würde mich auch nicht verunsichern in so einem Bett zu schlafen, wenn Valk mit mir kuschelte war es sicher schöner als alleine z schlafen und es würde mir nichts ausmachen, wo ich schlief und was um mich war, war eigentlich egal, solange ich nicht gefressen oder gefangen genommen wurde. Oder irgendwo herunterfiel und mir weh tat.

Er war für mich da, ich konnte nicht anders aber irgendwie wurde mein Gesicht nass und am liebsten hätte ich mich umgedreht und ihn umarmt, das war gut oder, wenn jemand für einen da war, ich hatte da niemanden und auf einmal zwei Leute! Und sie waren beide so nett zu mir, vielleicht war ich ja irgendwo runtergefallen und hatte mir den Kopf gestoßen? Das war mir schon mal passiert und da war dann immer so eine komische stimme gewesen, aber jetzt hörte ich keine Stimmen und ich konnte sie anfassen, also musste das alles da sein. Es war komisch das Wasser durch die Haare zu bekommen und da war noch was anderes, ließ mich niesen. „Ich bin froh das ich hier bin.“, sagte ich leise, platschte mit immer noch geschlossenen Augen ein wenig im Wasser um, blinzelte nur immer wieder nach unten, da wo das Problem lag, ob es irgendwann aufhörte? Normalerweise tat es das. Ich schnurrte leise über das Kraulen, blinzelte dann wieder ins Wasser wo jetzt kleine weiße Irgendwasse rumschwammen, wusste ja nicht dass es Schaum ist. Neugierig stupste ich es an und jauchzte als eine der Blasen zerplatzte, das war ja lustig, ich war schnell wieder zurück als er mir die Hörner weiter kraulte, dann neben der Kopfhaut etwas machte, spürte Fingernägel die mich leicht jaulen ließen, mein Körper erzitterte leicht und ich machte automatisch die Beine etwas auseinander, nickte dann enthusiastisch. „Das hab ich manchmal wenn ich aufwache.“, versuchte ich zu erklären, immer wieder switchend zwischen Kindischem Gerede und richtigen Sätzen, merkte das selbst nicht, wusste auch nicht warum ich das tat, war für mich normal. „Aber geht von allein weg, ist nur komisch.“ Ich stupste wieder dagegen, schaute mit großen Augen hoch, rieb mich etwas an der Hand. Scheinbar wusste er was das war und konnte mir helfen das weg zu bekommen! „Wie?“
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